Das Glück hat vier Farben

von Lisa Moore 
3,6 Sterne bei32 Bewertungen
Das Glück hat vier Farben
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (19):
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Ein kleines, stilles Highlight zum Jahresende

Kritisch (6):
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Leider hat mir an diesem Buch nichts wirklich gut gefallen. Kein roter Faden und die Protagonistin war kindisch, unreif und nervig :(

Alle 32 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Glück hat vier Farben"

Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken.

Das erste Jugendbuch der Booker-Prize-Kandidatin Lisa Moore: Ein ebenso kluger wie komischer Roman über die Suche nach dem Glück, der voller kleiner und großer Weisheiten steckt.

Presse über Lisa Moores ›Im Rachen des Aligators‹ und ›Der leichteste Fehler‹:

'Lisa Moore erzählt in einer eindringlichen, sanft schwingenden, kühl reduzierten Sprache. Ein klug arrangierte(s) Spiel mit wechselnden Perspektiven.' Kulturspiegel

'Lisa Moore arbeitet impressionistisch.' FAZ

'Lisa Moores Sprache hält mit fotografisch anmutender Präzision Wahrnehmungssplitter fest.' Süddeutsche Zeitung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737354806
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Sauerländer
Erscheinungsdatum:27.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 9 Monaten
    Sehr gut ausgeformte Figuren, aber es gab Längen, besonders zu Beginn des Buches

    Flannery steht hier im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist verliebt in ihren Mitschüler. Die Projektarbeit für die Schule, die sie mit ihm zusammen erarbeiten soll ist doch eigentlich eine gute Gelegenheit ihm näher zu kommen – oder? Manchmal kommt es aber anders.
    Flannery finde ich sehr gut dargestellt. Die Probleme in ihrer Familie. Ihren Vater, von dem sie nur Bruchstücke kennt, an den sie aber immer wieder denkt. Die Mutter und ihre Einstellung zum Leben und auch zum Thema Geld. Die Probleme der Familie, der Geldmangel auch das ist hier immer wieder Thema.
    Der Beginn der Geschichte, da hatte ich erst ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen.
    Für mich plätscherte es erst ein wenig. Aber es lohnt sich weiter zu lesen. Je mehr ich als Leser in die Familie und die Erzählung eintauchen konnte, umso besser hat es mir gefallen. Es ist der Autorin gelungen, die Figuren für mich mehr lebendig werden zu lassen, ihnen Individualität und Lebendigkeit zu verleihen.
    Die Figuren waren sehr gut ausgeformt. Die Mutter, die sich scheinbar selbst verwirklichen möchte, ihre Kinder liebt, aber dennoch so chaotisch durch das Leben geht. Der kleine Bruder, verwöhnt, aber dennoch heiß geliebt. Tyrone, Mitschüler, heimlicher Schwarm, auch er lebt sein Leben, seine Graffitis und kümmert sich eigentlich so gar nicht um Flannery.
    Es wird auch sehr gut dargestellt, welche Probleme Mädchen haben, wenn sie in die Pubertät kommen. Auch die körperlichen Veränderungen sind hier immer wieder Thema und ich kann mir vorstellen, dass die Leserinnen der Zielgruppe hier sehr gut in das Buch eintauchen können.
    Das Buch nimmt im Lauf der Geschichte auch noch an Fahrt auf und es wird spannend. Gut gefallen hat mir auch die Idee des Projekts, das sie entwickelt, aber auch ihre eigene Entwicklung im Lauf der Geschichte.
    Es war ein wenig viel auf und ab beim Lesen. Der Einstieg fiel mir schwer, manchmal plätscherte es. Die Figuren fand ich im Lauf der Geschichte besser dargestellt, aber leider konnte mich die Geschichte nicht komplett überzeugen. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. 3,5 werden es.

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    LESETANTE_CAROs avatar
    LESETANTE_CAROvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kleines, stilles Highlight zum Jahresende
    Schleicht sich mit leisen Schritten ins Herz und verweilt da bis zur letzten Seite und noch ein paar

    Erwachsen werden ist nicht immer leicht. Auch Flannery aus dem Buch "Das Glück hat vier Farben" muss dies erlernen. Die Autorin Lisa Moore schenkt dem Mädchen keine rosa-rote Glitzerwelt zum Aufwachsen, sondern verfrachtet Flannery in die unterste Schicht der Gesellschaft, in der das Geld regelmäßig knapp ist und man allmonatlich überlegen muss, ob der gewählte Weg der künstlerischen Freiheit richtig ist.

    Doch Flannery ist nicht Flannery, wenn sie nicht so ein wunderbarer Charakter wäre. Seit Kindheitstagen ist sie in Tyrone verliebt, den sie eine Zeit lang aus den Augen verlor. Er ist der Schulrowdy, der gerne und oft der Bildungseinrichtung fernbleibt und auch sonst nicht der Fleißigste ist. Aber hinter der "harten" Schale eines Sprayers und Schulschwänzers steckt so viel mehr als Tyrone der Welt da draußen zeigen mag. Die beide jedenfalls müssen sich für ein Schulprojekt zusammenraufen und Flannery macht das beste daraus. Denn sie merkt schnell, dass die meiste Arbeit an ihr hängen bleibt.

    Das letzte Schuljahr hat aber nicht nur Gefühlschaos und ein stressiges Schulprojekt zu bieten. Nach und nach gehen langjährige Freundschaften verloren, weil Menschen sich verändern und neue, aber nicht unbedingt die richtigen, Wege gehen. Aber dafür entstehen auch neue Verbindungen und Freundschaften, an die Flannery zunächst nicht gedacht hat.

    Lisa Moore beweist mit diesem Buch, welchen super schönen Erzählstil sie hat. Trotz vieler trauriger und auch ernster Themen ist "Das Glück hat vier Farben" die Zeit absolut wert, die man zum Lesen dieses Werkes benötigt. Wir folgen Flannerys Gedanken, die sehr lebendig sind und manchmal auch sehr nahe gehen. Flannery hat einfach ein gutes Herz, was sie zu einem tollen Charakter macht, die es bisher nicht leicht hatte in ihrem Leben.

    Mit ihrer Mutter stand ich an manchen Stellen auf Kriegsfuß, da ich es absolut nicht verstanden habe, wie diese ihre Prioritäten setzte. Aber muss man einen gesellschaftskonformen Weg gehen, nur wegen der Kinder und wegen dem Geld? Bedarf es nicht viel mehr dieser Freigeister in unserer Welt? Für Flannery sind diese Fragen vielleicht nicht prägend in dieser Geschichte, aber ich glaube, dass ihr die ab und an gekommen sind. Ich denke, dass diese auch wichtig waren, um sich von ihren Mutter abzunabeln und um erwachsen zu werden.

    Für mich ist "Das Glück hat vier Farben" eines dieser Bücher, die nicht mit einem lauten Knall daher kommen. Es schleicht sich mit leisen Schritten ins Herz und verweilt da bis zur letzten Seite und noch ein paar Tage länger. Es ist ein kleines, stilles Highlight zum Jahresende gewesen, welches ich meinen Lesern wärmstens empfehlen möchte.

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    book_lovers avatar
    book_lovervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: sehr enttäuschend. Alles geht zu schnell und ist sehr verwirrend.
    Überhaupt nicht meins

    Ich hab mir das Buch gekauft und mich total darauf gefreut, aber war am ende total enttäuscht. Es lässt sich zwar einfach und schnell lesen, ändert aber an dem Schreibstil  nicht wirklich etwas. Alles geht zu schnell und man bekommt garn nicht wirklich was mit. *SPOILER*Wenn Flannery von diesen Mädchen angegriffen wird und mit einem Kondom betatscht wir, geht mir das viel zu schnell. Die Situation passiert und danach ist sie schon fast vergessen. Mich hätte dieses Szenario wahrscheinlich ein wenig traumatisiert und ein totales Gefühlschaos entfacht. *SPOILER ENDE*

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    mii94s avatar
    mii94vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Enttäuschend
    Enttäuschend

    Inhalt
    Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken ...

    Charaktere
    Flannery ist ein sehr vorbildliches Mädchen. Sie muss ziemlich zurückstecken und fühlt sich sehr vernachlässigt. Des Weiteren wird sie ein wenig wie Dreck behandelt. Flannery wird auch von ziemlich vielen ausgenutzt und sie ist trotzdem ein liebes Mädchen und sehr fürsorglich.

    Mirinda ist eine unaufmerksame Frau. Sie versucht ein gute Mutter zu sein. Des Weiteren hat sie ihren Kopf über den Wolken und ist immer etwas unbeteiligt.

    Meine Meinung
    Die Rückblenden haben mich ziemlich in meinem Lesefluss gestört und es wäre definitiv mehr Potential da gewesen, welches leider nicht genutzt wurde. Die Themen, die die Autorin verwendet hat, sind gut gewählt und wurden auch gut zur Geltung gebracht.

    Beim Inhalt gefällt es mir, dass man gut sieht, wie materiell und egoistisch die Menschen geworden sind. Es zeigt auch, wie schwer es für ärmere Kinder ist, die Nebenkosten des Schulbesuchs zu decken.

    Zur Autorin
    Lisa Moore wurde 1964 in St. John’s, Kanada, geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Kunst am Nova Scotia College of Art and Design und hat mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit der Nominierung für den Man Booker Prize. ›Das Glück hat vier Farben‹ ist ihr erster Roman für Jugendliche.

    Empfehlung
    Wenn ihr ein tolles und leichtes Buch lesen wollt, in dem es ein wenig um Armut und Enttäuschung geht, dann seid ihr bei dem Buch auf jeden Fall an der richtigen Adresse. 

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    -Favola-s avatar
    -Favola-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Das Glück hat vier Farben" ist so viel mehr als die erwartete süsse Liebesgeschichte. Ein Buch, wie es das Leben schreibt.
    feinfühlig, emotional, authentisch

    Von Anfang an bekommen wir einen guten Einblick in Flannerys Leben. Sie hat es nämlich nicht leicht. Sie wohnt mir ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in einer Sozialwohnung, ihren Vater kennt sie nicht. Die Mutter ist Künstlerin und ihre unkonventionellen Projekte bringen kaum Geld ein. Und wenn sie doch einmal Geld hat, gibt sie es lieber für völlig Unvernünftiges aus als zum Beispiel die Stromrechnungen oder das Biobuch, das Flannery dringend für die Schule braucht, zu bezahlen.
    So muss Flannery schon viel mehr Verantwortung übernehmen, als es es für eine 16-jährige sein sollte. Dazu kommt, dass ihre beste Freundin plötzlich lieber die Zeit mir ihrem Freund verbringt, der wohl ein Keil zwischen die beiden Mädchen treiben möchte. Einziger Lichtblick ist Tyron, den Flannery schon immer kennt und in den sie total verliebt ist.
    Als sie dann mit ihm zusammen ein Schulprojekt auf die Beine stellen soll, hat sie grosse Hoffnungen. Schnell muss sie jedoch erkennen, dass sich Tyron wirklich stark verändert und ganz andere Prioritäten hat als sie.
    Wenn man die Inhaltsangabe von "Das Glück hat vier Farben" liest, erwartet man eine süsse Liebesgeschichte mit der witzigen Idee, bei einem Schulprojekt Liebestränke zu produzieren, die in der Schule dann einen regelrechten Hype auslösen. Und ja, zu einem Teil erfüllt Lisa Moore auch diese Erwartungen. Doch die Mixturen-Sache kommt erst recht spät ins Spiel und die ganze Geschichte ist nicht wirklich süss, sondern holt einen ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.
    Dies ist meiner Meinung nach jedoch kein grosser Kritikpunkt, denn Flannerys Geschichte ist ernster und tiefgründiger als man erwarten würde und so bietet "Das Glück hat vier Farben" viel mehr. Es geht um eine Familie, die trotz Problem zusammen hält wie Pech und Schwefel. Es geht um Freundschaften, die sich verändern und dass nicht jeder Lebensabschnitt, jedes Buch mit einem Happy End abschliessen muss, sondern dass es vor allem darum geht, welche Lebenserfahrungen man daraus zieht.
    Lisa Moore Schreibstil ist angenehm und erfrischend zu lesen und enthält oft einen ironischen Beigeschmack. Auch wenn "Das Glück hat vier Farben" ausschliesslich aus Flannerys ich-Perspektive geschildert ist, setzt sich die Handlung aus ganz vielen kleinen Geschichten um die verschiedenen Charaktere zusammen, was das Buch zu etwas Besonderem macht.
    Fazit:feinfühlig, emotional, authentisch"Das Glück hat vier Farben" ist so viel mehr als die erwartete süsse Liebesgeschichte. Lisa Moore beginnt ihre Geschichte ganz schlicht, bringt dann jedoch immer mehr kleine Geschichten rund um ihre lebensnahen und facettenreichen Charaktere ein, so dass die Handlung immer komplexer und scharfsinniger wird und einen richtigen Lesesog ausübt.Ein Buch, wie es das Leben schreibt.

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    raven1711s avatar
    raven1711vor einem Jahr
    Berührend und lebensnah

    Rezension Lisa Moore - Das Glück hat vier Farben

    Klappentext:
    Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken ...

    Meinung:
    Erwachsen werden ist keine schöne Zeit. Das muss auch die 16-jährige Flannery feststellen, die es besonders schwer hat, da in ihrer Familie, die aus ihrer Mutter, Flannery und ihrem kleinen Brude besteht, ständig das Geld fehlt. Nicht nur, dass kein Geld für Flannerys Biologie-Buch da ist, auch ihre beste Freundin Amber schneidet Flannery immer öfter. Und dann kommt auch noch Tyrone zurück an Flannerys Schule, in den sie schon seit Zeiten verliebt ist. Gemeinsam mit ihm soll sie in BWL ein Projekt auf die Beine stellen, doch Tyrone glänzt durch Abwesenheit. Flannery steht auf einmal ganz alleine da. Ob sie das Chaos in ihrem Leben wieder geordnet bekommt?
    Flannery ist eine sehr taffe Protagonistin. Dass sie keinen Vater hat, stört sie eigentlich weniger, dafür macht ihr die finanzielle Situation der Familie um einiges mehr zu schaffen. Ihre Figur hat mich sehr berührt und ich konnte mich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen. Auch die Nebenfiguren sind ansprechend ausgearbeitet und runden die Geschichte gut ab.
    Lisa Moore hat ein sehr berührendes Buch mit eher leisen, etwas melancholischen Tönen geschrieben. Ein wenig hat es gedauert, in die Geschichte zu finden, dann aber bin ich dort angekommen und habe mich in der zarten Erzählweise verloren. Die Geschichte ist lebensnah und kurzweilig, die Protagonisten wie aus dem Leben gegriffen. Die Kapitel haben eine moderate Länge und die Story ist rund und gut geplottet. Und in den Themen, die Lisa Moore hier anspricht, findet sich jeder auf die eine oder andere Weise wieder.

    Fazit:
    Das Glück hat vier Farben hat ein wenig gebraucht, bis ich mit der Geschichte warm wurde, dann aber hat mich die lebensnahe Geschichte um Flannery gepackt und berührt.
    Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
    Vielen Dank an den Sauerländer Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    lex-bookss avatar
    lex-booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich erzählt und anders als erwartet - aber eine tolle Geschichte!
    Cover/Klappentext etwas irreführend - nicht unbedingt eine leichte, aber gut erzählte Geschichte

    Die 16jährige Flannery ist in ihren Sandkastenfreund Tyrone verliebt. Der aber steckt in einer schwierigen Lebensphase, schwänzt die Schule, treibt sich herum. Als Flannery bei einem Schulprojekt Tyrone als Partner zugeteilt bekommt, hofft sie ihrem Schwarm endlich näher zu kommen. Besser könnte die Gelegenheit gar nicht sein. Denn ihr Projekt sieht die Herstellung von Liebestränken vor. Aber Flannery weiß eigentlich schon lange, dass das Leben weder immer berechenbar noch fair ist. Alles verändert sich, wird komplizierter, nicht immer schöner und es stellt sich die Frage, worauf man sich letztlich verlassen kann.

    Zu "Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore gab es einige enttäuschte Stimmen, deshalb eines kurz vorweg: Cover und Klappentext sind hinsichtlich dessen, was den Leser erwartet, nicht ganz eindeutig. Der Part mit den Liebestränken lässt eine leichte Liebesgeschichte vermuten, wird aber konkret erst gegen Ende aufgegriffen. Das Buch hat eine sozialtragische Komponente und behandelt sehr eindringlich die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Es ist aber defintiv keines dieser Bücher, die den Leser gefühlsmäßig durch den Fleischwolf drehen, um ihn hinterher als emotionales Wrack wieder auszuspucken. Es ist stellenweise ergreifend, gleichzeitig zart und poetisch. Mit dem leisen Witz einer Protagonistin, deren Stimme verletzlich, aber vertraueneinflössend ist und die den Leser mit ihrer Ausdrucksstärke durch viele herzzerreißende Passagen immer wieder zurück in die Leichtigkeit führt. Ich bin von diesem Buch absolut hingerissen!

    Mittels kleinerer Episoden, teils in Form von Flannerys Erinnerungen, lernt man nach und nach die Charaktere kennen, die in Flannerys Leben eine Rolle spielen. Da ist Flannerys Mutter Miranda, die in finanziellen Dingen völlig weltfremd ist und ihre ganze Energie in Kunstprojekte und einen Erziehungsblog steckt. Amber, Flannerys beste Freundin, die an einen gewalttätigen, kontrollsüchtigen Freund gerät. Tyrone, der Graffitisprayer, der immer nur kurz auf- und sofort wieder untertaucht. Und Flannery selbst, die sich nach einem Vater sehnt, den sie nie kennengelernt hat und die darunter leidet, ihre Mutter immer wieder an einfachste Verpflichtungen erinnern zu müssen, etwa die Begleichung der Stromrechnung.  

    Die Figuren wirken teilweise leicht verschroben, wie die Besetzung eines schrägen Independentfilms. Manche belächelt man, andere hasst man. Über viele ärgert man sich, für einige entwickelt man mit der Zeit Verständnis. Eine Figur aber muss man einfach lieben: Flannery, die felsenfest zu den Menschen steht, die sie ins Herz geschlossen hat, die aber im Laufe der Handlung einige Enttäuschungen einstecken muss. Man wünscht ihr wirklich von ganzem Herzen ihr persönliches Happy-End und fürchtet gleichzeitig, dass es ausbleiben könnte.

    Denn seitenweise ist da dieser konstant-lockere, vertrauensvolle Ton. Dann schlägt die Handlung überraschend um, hält für den Leser ein ernüchterndes, trauriges Erlebnis parat, lässt ihn im nächsten Moment mit einer leichten, amüsanten Passage wieder zur Ruhe kommen. Manchmal habe ich erschrocken die Luft angehalten, kurz darauf erleichtert aufgeatmet. Die Handlung erfordert vom Leser die Bereitschaft, emotional umschalten und sich stellenweise neu in die Erzählung einfinden zu können. Mir ist das nicht immer leicht gefallen, gleichzeitig war ich vom Rhythmus des Buches sehr fasziniert.

    Die Komplexität des Ganzen lässt sich anfangs nicht erahnen und es ist absolut genial, wie die Autorin in diesem federleichten klaren Stil nach und nach ein Netz um den Leser spinnt und eine vollständige Geschichte heranreifen lässt. Dabei wäre sie allerdings - und das ist meine einzige Kritik - stellenweise auch ohne drastische Zuspitzung ausgekommen, da sie mit ihren leisen Tönen vollkommen überzeugt.

    Ich hätte das Buch fast nicht gelesen, weil ich mich auch nach drei Anläufen (jeweils zehn gelesene Seiten!) nicht mit dem Schreibstil anfreunden konnte. Er ist ungewöhnlich. Sehr reduziert, viele kurze Hauptsätze, die teilweise in langen Satzkonstrukten aneinandergereiht werden. Dann habe ich das Buch wieder zur Hand genommen, mit dem festen Vorsatz wenigstens drei Kapitel zu bewältigen und dann endgültig zu entscheiden, ob ich es lesen möchte oder nicht. Aus drei Kapiteln ist innerhalb von 24 Stunden das ganze Buch geworden. Irgendwann hat es mich gepackt, auch der originelle Stil, den man mit der Zeit völlig vergisst. Am Ende hätte ich noch ewig weiterlesen können.

    Fazit: "Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore ist ein Buch, das einfach und geradlinig beginnt, sich aber mit jeder Seite weiter öffnet und entfaltet und mich - nachdem ich mich eingelesen hatte - völlig in seinen Bann geschlagen hat. Kleine Episoden laufen zu einem komplexen Gesamtbild zusammen, das im Leser unterschiedlichste Emotionen weckt. Die Geschichte von Protagonistin Flannery rührt zu Herzen, lässt vielleicht sogar ein paar Tränen fließen und leise lächeln. Für mich ein absolut überraschendes kleinesfeines Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der einfühlsam und originell erzählte Geschichten liebt. 4,5 Punkte

    Kommentare: 2
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    Griinsekatzes avatar
    Griinsekatzevor einem Jahr
    Irreführender Klappentext

    "Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore ist ein Buch, dass zu viele Geschichten zeitgleich erzählt und somit den roten Faden verliert. 
    Der Klappentext verspricht einen Jugendroman, ein bis über beide Ohren verliebtes Mädchen und Zaubertränke. Leider bekommen wir das nicht ganz oder eher gesagt nur ansatzweise. Wir bekommen eine Geschichte über ein naives verliebtes Mädchen, kaputte Familien, Gewalt, Verrat, Drogen, zerbrochene Freundschaften und noch mehr. Es ist einfach zu viel auf einmal und von dem eigentlichen Thema ist kaum etwas zu sehen. 
    Flannery ist seit Ewigkeiten in den coolen Tyrone verliebt. Hoffnungslos verliebt. Anfangs ist diese Verliebtheit noch ganz süß, aber irgendwann fragt man sich einfach, wann sie aufwacht und endlich merkt, dass er es nicht wert ist, unglücklich zu sein. Flannery ist eigentlich ein vernünftiges und liebenswertes Mädchen. Manchmal hat sie sehr naive Momente, erst gegen Ende wird sie stärker und akzeptiert, dass nicht alles perfekt ist. Die Zaubertränke, die angekündigt wurden, existieren wirklich und ihre Wirkung ist sehr unterhaltsam, allerdings geraten sie auch schnell wieder in Vergessenheit und sind nicht der Rede wert, das könnte ich verzeihen, wäre die Liebesgeschichte stärker gewesen. Flannery ist in Tyrone verliebt, der absolut nicht greifbar ist. Warum, werdet ihr beim Lesen sicher selber feststellen. Ein Junge, der durch seine Familiensituation auf die schiefe Bahn geraten ist und den man besser kennenlernen müsste, um Sympathie für ihn aufzubauen, was wir aber nicht haben. 
    Es werden verschiedene Geschichten erzählt. Natürlich dreht sich alles um Flannery, aber wir erleben die Geschichte über ihre Mutter und ihren Vater, den Vater ihres Bruder, Anekdoten aus ihrem Leben, ihre aktuelle Liebessituation, das Schulprojekt, ihre Familienprobleme, ihre zerbrochene Freundschaft, die Probleme ihrer Freundin Amber ... und das alles immer wieder angerissen. Es wirkt dadurch manchmal zusammenhangslos und der rote Faden ging für mich unter. Es passiert so viel und alle Klischees sozial schwacher Schichten und jugendlichen Leichtsinns werden eingebaut. 
    Die Geschichte lässt sich durch den einfachen Schreibstil gut lesen und es werden Situationen teilweise sehr originell umschrieben. Die Autorin war auch sehr einfallsreich, was die Charaktere anging. Wir haben viele eigenwillige Charaktere und keiner gleicht dem anderen, aber das reicht nicht aus, um die Geschichte besser zu machen.
    FazitEin irreführender Klappentext, wodurch ich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin und enttäuscht wurde. Abgesehen davon war es mir ein bisschen zu viel ... zu viele Familien und Jugendlichen mit massiven Problemen und zu wenig Liebesgeschichte.

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    EmmyLs avatar
    EmmyLvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein absolutes Muss für alle, die sich auf dem steinigen Weg zu einem erwachsenen, selbstbestimmten Leben vorwärts kämpfen.
    Schonungslos ehrlicher Coming-of-Age-Roman voller tiefgründiger Erkenntnisse und Weisheiten

    Flannery ist schon seit dem Kindergarten in Tyrone verliebt. Zwischendurch hatten sie sich aus den Augen verloren doch nun besuchen sie wieder die gleiche Schule. Tyrone ist der coolste Typ der Schule und Flannery freut sich mit ihm gemeinsam an einem Schulprojekt arbeiten zu können. Während die Sechzehnjährige noch von großer Liebe träumt, muss sie feststellen, wie sich um sie herum alles verändert.

    Ihre Familie besteht aus ihrer Mutter Miranda und ihrem Bruder Felix. Miranda ist Künstlerin. Eigentlich ist sie eine Lebens- und Überlebenskünstlerin, die neben Aktionskunst auch einen Erziehungsblock schreibt. Nach Flannerys Meinung hat ihre Mutter von Erziehung zwar keine Ahnung dafür aber sehr viel Meinung. Als Künstlerin ist sie stets bestrebt die Fantasie ihrer Kinder zu beflügeln und ihre Kreativität zu fördern.

    Der Roman ist in der Ich-Form im Präsens geschrieben und von vielen gedanklichen Rückblicken in ungeordneter zeitlicher Abfolge durchsetzt. Bei diesem genialen Werk handelt es sich um die philosophische Betrachtung der Welt mit den Augen einer Sechzehnjährigen. Zitat zur Liebe: „…Liebe ist also Arbeit und verändert sich die ganze Zeit, und sie ist Machen und Merken und Brauchen und Geben und Definitiv.“ Während Flannery ihre Erlebnisse in der Gegenwart schildert, schweift sie immer wieder gedanklich ab. In diesen Rückblicken erfährt der Leser viel über ihre Familie, ihre Freunde, ihre soziale Situation und wird Zeuge überraschend ehrlicher, kluger Erkenntnisse. Durch diese Erzählweise gelingen ein umfangreiches Familienporträt sowie eine wundervolle Geschichte über die Tücken der ersten Liebe.

    Sehr interessant werden verschieden Beziehungskonzepte vorgestellt und miteinander verwoben. So gibt es zum Beispiel die kreative Miranda, die sich als alleinerziehende Mutter trotz widriger Umstände liebevoll um ihre Kinder kümmert. Die große Liebe Tyrone hat leider weniger Glück, denn der brutale Stiefvater schlägt oft um sich und unterdrückt seine Mutter. Auch Flannerys beste Freundin Amber lässt sich von einem kontrollsüchtigen Egomanen vereinbaren. Flannery beobachtet und analysiert die Beziehungen in ihrer Umgebung sehr intensiv. So ist es ihr möglich, sehr klar zu definieren, was sie auf keinen Fall möchte.

    Flannery weiß was es heißt keinen Vater zu haben, kein Geld für Strom oder Miete, kein Geld für Essen oder Schulbücher. Sie kennt die Peinlichkeit, mit einem Schein der Sozialhilfe Lebensmittel einkaufen zu müssen. Trotz allem steht sie zu ihrer Familie, kümmert sich um ihren Bruder und lernt fleißig für die Schule. Sie ist stolz auf das künstlerische Wirken ihrer Mutter und darauf das diese sich weder unterordnet noch vereinnahmen lässt.

    Dieser großartige Roman lässt den Leser an allen Erkenntnissen teilhaben. So lernt Flannery das sowohl Liebe als auch Freundschaft viel Achtsamkeit erfordern. Freundschaften verändern sich und Liebe kann vergehen oder wachsen.

    Schonungslos ehrlicher Coming-of-Age-Roman voller tiefgründiger Erkenntnisse und Weisheiten über die erste große Liebe. Ein wundervolles Werk verfasst für Mädchen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben. Es zeigt offen und direkt alle Fehler auf, die eine spontane Entscheidung mit sich bringen kann.

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Jahr
    Eine nachhaltige und intensive Geschichte mitten aus dem Leben

    Bei "Das Glück hat vier Farben" hat mich zu allererst die süße Idee angesprochen (oder besser, die Idee, die ich hinter der Geschichte erwartet habe). Flannery fertigt für ein Schulprojekt Liebestränke an und plötzlich entsteht daraus ein Hype unter den Mitschülern. Wirken die Mixturen, die im Grunde nur aus gefärbtem Wasser bestehen, wirklich? Das klingt witzig und verrückt, sogar ein bisschen nach einer phantastisch angehauchten Story. Und ja, diese Aktion ist tatsächlich Teil der Geschichte. Aber eben nur ein Teil. Flannerys Geschichte ist viel mehr und weitaus ernster und auch tiefsinniger als ich vermutet hätte.

    Flannery muss im Alltag sehr stark sein und mehr Verantwortung übernehmen, als es ein 16-jähriges Mädchen normalerweise sollte. Einen Vater kennen sie und ihr jüngerer Bruder nicht, und durch die fragwürdigen Kunstprojekte ihrer Mutter, oder deren unkonventionelle Erziehungstipps auf Blogs, kommt kein Geld in die Kassen. Die kleine Familie lebt von Sozialhilfe, das Geld ist immer knapp. So kann sich Flannery ein dringend benötigtes zur Zeit nicht leisten. Trotzdem hat sie eine beste Freundin und viele schöne Erinnerungen an ihre Kindheit, vor allem an die Zeit mit Tyrone, den sie schon immer kennt und in den sie bis über beide Ohren verliebt ist. Ein Schulprojekt bringt nicht nur viele (negative) Veränderungen mit sich, Flannery muss auch erfahren, dass das Leben sehr schmerzvoll sein kann.

    Lisa Moore hat ein sehr scharfsinniges Buch geschrieben, bei dem man allerdings die Fähigkeit besitzen sollte, sich bedingungslos in die Hauptprotagonistin hineinzuversetzen. Denn ihr Handeln gleicht einem Lernprozess: Das Leben besteht aus Fehlern und Erkenntnissen, nur so gelangt man ans Ziel und findet sich mit Situationen ab. Und auch wenn ich manchmal versucht war, den Kopf zu schütteln, so bin ich mir jedoch sicher, dass ich in diesem Alter in vielen Fällen ähnlich, wenn nicht sogar impulsiver, gehandelt hätte wie Flannery. Ich habe sie bewundert und stark mit ihr gefühlt.
    Vor allem der Part mit den "Liebestränken" klingt an und für sich recht lustig, und doch nimmt man zwischen den Zeilen noch so viel mehr wahr. Ich empfand die Geschichte als ernsthaft, manchmal tragisch und berührend. Es ist nicht nur eine Coming-of-Age-Geschichte, sondern auch die Geschichte einer Familie. Am Ende ist nicht alles gut, im Sinne von einem Happy End, aber für Flannery und ihre Lebenserfahrungen genau richtig. Es fühlt sich gut an.

    Das Fazit
    Geschichten, die sich fast komplett gegensätzlich zu meiner Erwartung entwickeln, mich damit positiv überraschen und auf einem völlig anderen Fuß erwischen als gedacht, gehören für mich zu den Perlen der Jugendliteratur. "Das Glück hat vier Farben" hat sich diesen Status verdient. Für mich war die Geschichte nachhaltig und intensiv, manchmal auch sehr herausfordernd für meine Gedanken. Damit ist das Buch eine einschneidende Erfahrung für die Charaktere und ihre Leser ... und so gefühlsturbulent, schmerzvoll und ermutigend wie das Leben eben manchmal ist. 4 von 5 Sterne gibt es von mir.

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    Es ist ein Lebensbuch für Leserinnen in einem gewissen Alter.

    Herzlich, authentisch und ehrlich, so lässt sich das Werk am besten beschreiben.

    Für mich war ›Das Glück hat vier Farben‹ ein wirklich gelungenes Jugendbuch, ja sogar ein echtes Highlight [.]

    Ein wunderbarer, einfühlsamer Coming-of-Age-Roman mit Charakteren, die weit von Stereotypen entfernt sind, und der nachdenklich macht.

    Dieses Buch möchte ich an Leser/innen weiterempfehlen, die eine vielschichtige und fesselnde Geschichte suchen und zugleich liebevoll gestaltete und schrullige Charaktere kennenlernen wollen.

    Die Suche nach dem Glück bleibt alles andere als einfach, aber umso spannender. Und natürlich nicht ganz ohne Komik.

    Lisa Moore ist eine erfahrene Autorin und sie zeigt die Zeit des Erwachsenwerdens auf sehr behutsame Weise.

    Ein einfühlsamer Roman über die erste große Liebe und das Erwachsenwerden.

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