Lisa Moore Im Rachen des Alligators

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Inhaltsangabe zu „Im Rachen des Alligators“ von Lisa Moore

Eine Mutter, eine Schwester, eine Tochter: drei Frauen auf der schwierigen Suche nach dem Glück ihres Lebens. Colleen ist siebzehn und möchte die Welt verändern. Ihre Mutter Beverly, die um ihren verstorbenen Mann trauert, sieht hilflos zu, wie die rebellierende Tochter aus dem gemeinsamen Zuhause in St. John’s, Neufundland, wegläuft. Während Colleen in Louisiana der fixen idee nachjagt, einen Alligatorzüchter zu finden, den ihre Tante, die lebenshungrige Filmemacherin Madeleine, einst bei einer fast tödlichen Aktion gefilmt hatte, muss sich die inzwischen fünfzigjährige Madeleine mit den Grenzen ihrer Schaffenskraft auseinandersetzen. Wie ihre Nichte liebt sie die Extreme und anders als ihre Schwester war sie nie bereit, ihr Glück von einem Mann abhängig zu machen.

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    Im Rachen des Alligators
    bookscout

    bookscout

    16. February 2015 um 20:22

    Ein gnadenloser, unbarmherziger Spiegel ist es, den Lisa Moore unserer Gesellschaft beschlossen hat vorzuhalten. Ausgehend von Colleen, die in pubertärer Rebellion die Ausrottung des neufundländischen Fichtenmarders durch einen impulsiven Vandalenakt zu verhindern versucht, nimmt die Geschichte langsam aber stetig Fahrt auf.   Unerbittlich kühl lässt Lisa Moore unterschiedlichste Charaktere aus Colleens Umfeld – ihre neurotische Tante Madeleine, eine exzentrische, innerlich zerfressene Filmemacherin, den empfindsamen Frank, der es nicht übers Herz bringt, sich von der Asche seiner Mutter zu trennen, und sich nun mithilfe eines Hot-Dog-Standes einsam über Wasser hält, oder den Russen Valentin, der skrupellos mit dem Feuer spielt – in die Abgründe der menschlichen Seele schauen, tief in den Rachen des Alligators, ohne Netz und doppelten Boden. Die Atmosphäre stets zum Zerreißen gespannt bleibt der Leser außen vor, wie ein Zuseher im Publikum einer grausamen Horror-Show,  unfähig wegzusehen, bis der Alligator sein sperrangelweit geöffnetes Maul plötzlich zuschnellen lässt, seine Zähne in einem Schädel vergräbt und ein weiterer Mensch in seinem gierigen Schlund verschwindet. Trotz anfänglicher Längen und verwirrender Perspektivenwechsel eine nachdrückliche Leseempfehlung für alle nicht zu zart Besaiteten!

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  • Im Rachen des Alligators

    Im Rachen des Alligators
    serendipity3012

    serendipity3012

    11. July 2013 um 19:08

    Die 17jährige Colleen will die Welt verändern und den vom Aussterben bedrohten Fichtenmarder retten und bekommt eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Ihre Mutter Beverly versucht, ihre Tochter zu verstehen und ihr beizustehen, obwohl die es ihr nicht leicht macht. Seit dem Tod von Colleens Stiefvater hat Beverly nur noch Colleen, die sie bedingungslos lieben kann. Lisa Moore begleitet in ihrem Roman „Im Rachen des Alligators“ diese beiden Frauen und noch einige andere Menschen, die mehr oder weniger miteinander in Verbindung stehen. Da ist Madeleine, Beverlys Schwester, die vor langen Jahren ihren Mann verließ, mit dem sie einst sehr glücklich war. Inzwischen lebt sie nur noch für die Arbeit. Der junge Frank verliebt sich in Colleen, kommt ihr zunächst näher, doch sie lässt ihn nicht an sich heran. Und dann ist da noch der Russe Valentin, ein skrupelloser Verbrecher, der für seinen Vorteil über Leichen geht und in das Haus einzieht, in dem Frank wohnt. Abwechselnd werden in Moores Roman Abschnitte aus den Leben ihrer Protagonisten erzählt, die gleichen Begebenheiten zuweilen auch aus den verschiedenen Perspektiven. Beverly, Colleen, Madeleine und die anderen wachsen dem Leser schnell ans Herz, und das Buch liest sich wie im Flug. Moores Sprache packt. Das Buch ist ihr Debüt, das in Deutschland aber erst nach ihrem Roman „Und wieder Februar“ erschien. „Im Rachen des Alligators“ ist unterhaltsame, nachdenkliche Lektüre, die aber an die Intensität des späteren Romans nicht ganz heranreicht.

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