Lisa Moore Und wieder Februar

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Inhaltsangabe zu „Und wieder Februar“ von Lisa Moore

Sie wollte für immer mit ihm zusammenbleiben. Doch als ihr Mann bei einem Unfall stirbt, muss Helen die Kraft für ein Leben ohne ihn finden. Sie wollten für immer zusammenbleiben, gemeinsam durchs Leben gehen. Doch als Helens Mann Cal beim Untergang der eigentlich als unsinkbar geltenden Bohrplattform ‚Ocean Ranger‘ in den Tod gerissen wird, bleibt Helen allein zurück. Muss sich zurechtfinden in dem plötzlich einsamen Leben an der stürmischen Küste Neufundlands. Muss Stärke zeigen für ihre vier Kinder, die Tage meistern, den Haushalt erledigen, sich Arbeit suchen. Trägt die Trauer um Cal unauslöschlich in ihrem Herzen – und findet doch allmählich die Kraft für ein bisschen neues Glück und eine neue Liebe.

Ich war selten so gelangweilt bei einem Buch

— SteffiWausL
SteffiWausL

literarisch und menschlich ganz feines Trauerbuch, poetisch, schön ohne zu beschönigen, wunderbar, ein kleines Licht in der Dunkelheit

— wandablue
wandablue

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  • Und wieder Februar

    Und wieder Februar
    harakiri

    harakiri

    09. February 2016 um 08:58

    Anfangs kam ich schwer in die Handlung rein. Die vielen Sprünge, das Fehlen der Anführungszeichen in der wörtlichen Rede und allgemein die manchmal etwas lyrische, philosofische Sprache machten das Lesen etwas schwer. Doch plötzlich nimmt einen die Handlung gefangen. Helen verliert bei einem Unglück ihren Mann und kann nicht loslassen. Immer wieder kommen die Bilder vom Unglück hoch und sie will am liebsten wissen und miterleben wie Cal seine letzten Minuten verbracht hat. Lange hält Helen an der Vergangenheit fest bis sie sich endlich öffnet und bereit ist für neues Glück. Dieses Buch ist ganz sicher nichts zum Drüberweglesen. Es kann ein Helfer in der Trauer sein, ein Buch der Hoffnung, des Loslassens, des Wiederglücklichwerdens. Aber ganz sicher nicht ein Buch das man so schnell wieder weg legt und vergisst. Gefühlsmäßig ist alles hineingepackt, von Trauer über Hoffnung, Liebe, Verlust, Angst und Zorn. Dieses Wechselbad an Gefühlen macht diesen Roman aus.  

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  • Nicht gelungene Umsetzung eines guten Themas

    Und wieder Februar
    cachingguys

    cachingguys

    20. November 2015 um 07:04

    Helen ist eine Frau, die im Alter von 30 Jahren, einen riesigen Verlust erlebt hat: als junge Mutter von drei Kindern und - damals noch unwissentlich - schwanger mit dem vierten, steht sie alleine da, nachdem ihr Mann Cal 1982 auf einer Ölbohrinsel tödlich verunglückt. 30 Jahre später lernen wir Helen als umsichtige Frau, Mutter von 4 erwachsenen Kindern und Großmutter kennen: ihre traurige Geschichte wird  in Form von Rückblenden vermittelt. Ihr Leben ist von Trauer und Einsamkeit geprägt, doch versucht sie die Familie immer zusammen zuhalten. Da ist es auch selbstverständlich, dass sie zu ihrer Tochter steht, als diese mit 15 Jahren schwanger wird. Helens Sohn John wird ungewollt Vater. Vor sieben Monaten hatte er eine einwöchige Urlaubsbeziehung. Und nach fast 30 Jahren findet auch eine neue Liebe Einzug in ihr Leben. Den Erzählstil fand ich etwas umständlich und wortreich. Es ist eine emotionale Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen, insgesamt jedoch auf eher mittelmäßigem Niveau. Die Story bietet viel mehr Inhalt, als das, was Moore daraus gemacht hat. Viel zu viele Passagen sind unendlich langweilig und laden zum überblättern ein. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen.

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  • Emotionale Familiengeschichte auf hohem Niveau?

    Und wieder Februar
    TochterAlice

    TochterAlice

    26. October 2015 um 14:26

    Helen ist eine Frau, die in recht jungen Jahren einen riesigen Verlust erlebt hat: als junge Mutter von drei Kindern und - damals noch unwissentlich - schwanger mit dem vierten, steht sie alleine da, nachdem ihr Mann Cal in den frühen 1980er Jahren auf einer Ölbohrinsel tödlich verunglückt. Wir lernen Helen als ältere, umsichtige Frau, Mutter von erwachsenen Kindern und Großmutter kennen: ihre traurige Geschichte wird uns in Form von Rückblenden vermittelt. Der Einblick in Helens Lebens, das stark von der Sorge um die nun erwachsenen Kinder geprägt ist, zeigt ein Leben, das von Trauer und Einsamkeit, doch auch von positiven Momenten: enge familiäre Einbindung, Kinder, die sich nach einer schwierigen Jugend berappeln. Und nach fast 30 Jahren findet auch eine neue Liebe Einzug in ihr Leben. Zudem lernen wir Helens Sohn John und seine Lebenssituation kennen - er wird bald Vater eines von ihm ungewollten Kindes. Gespannt darf der Leser die Reaktion von Mutter Helen und die Bewältigung der Situation im Familienverband verfolgen.  Etwas wortreich und umständlich ist der Erzählstil von Lisa Moore, doch trotzdem einfühlsam und packend. Da sich zwar nicht die gesamte Erzählperspektive, aber doch die Rolle der Figuren und ihre Position innerhalb der Geschichte häufig ändern, wirkt der Roman gelegentlich etwas konfus.  Ein Ansatz, der Aufmerksamkeit erregen wird: dieser Familienroman hat mit dem Kitsch einer Rosamunde Pilcher, der teilweisen Oberflächlichkeit einer Anna Gavalda nichts gemein - diese Autorin versteht ihr Handwerk! Auf der anderen Seite hapert es am "gewissen Etwas": aus meiner Sicht fehlt die Kraft und Intensität der großen Meeresromane der letzten Jahren wie "Rubinrotes Herz,  eisblaue See" von Morgan Callan Rogers oder auch "Brandungswelle", einem Roman  der Französin Claudie Galley.   Fazit: ein netter Familienroman, dem von Zeit zu Zeit ein wenig die Puste ausgeht. Es ist eine emotionale Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen, insgesamt jedoch auf eher mittelmäßigem Niveau.

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  • Und wieder Februar

    Und wieder Februar
    Trucks

    Trucks

    15. June 2015 um 10:37

    "Und wieder Februar" von Lisa Moore war leider kein Buch für mich... Die Leseprobe war vielversprechend und auch das Buch las sich anfangs wirklich gut, aber dann glitt es mir doch zu sehr ins Philosophische ab. Auch dass die wörtliche Rede fehlte bzw. nicht angezeigt bzw. abgesetzt wurde, hat mich ein wenig gestört. Das mag als besonderes Stilmittel gelten, für mich wirkte das leider aber eher störend. Der Sohn John ist mir mit 35 Jahren einfach so unreif dargestellt, dass es unglaubwürdig auf mich wirkte. Einzig die Hauptperson Helen ist authentisch dargestellt, aber ich hätte mir trotzdem mehr Handlung gewünscht, evtl. ein wenig Spannung dazu. Positiv aufgefallen ist noch das Cover, das gut zur Geschichte passt und sehr stilvoll ist, aber trotzdem reicht es hier nicht für mehr als zwei Sterne von mir. Ich habe das Buch meiner Frau gegeben und sie ist begeistert. Vielleicht doch eher ein Frauenroman...

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  • Februar

    Und wieder Februar
    AKRD

    AKRD

    12. June 2015 um 20:48

    Und wieder Februar“ von Lisa Moore hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es nicht in meinen sonst bevorzugten Bücher-Pool fällt. Ich denke, es ist eher ein Buch für Frauen... Aber ich konnte dem Buch durchaus auch Einiges Positives abgewinnen: Die Zerrissenheit der Hauptperson Helen, die ihren Mann im Alter von 31 Jahren und schwanger (drei Kinder sind schon da zu dem Zeitpunkt, zwei Mädchen und ein Junge), durch einen Unfall auf seiner Ölplattform verliert, wird sehr deutlich geschildert und steht quasi im Vordergrund der ganzen Geschichte. „Kann man jemandem die Treue halten, der seit 30 Jahren tot ist“ ist an sich die zentrale Frage des Buches/der Autorin. Sollte man nicht wieder nach vorn blicken irgendwann ? Wer entscheidet das ? Meine klare Antwort: jeder für sich selbst! Helen versucht ihr Bestes, um für die Kinder da zu sein, aber sie kann eben auch ihre große Liebe Cal nicht vergessen. Das ist menschlich und wird von der Autorin zwar in schönen Worten verpackt, aber dennoch war mir ihr Stil teilweise einfach zu langatmig. Sie schilderte mir oft zu sehr die Gefühle einer Person, die meiner Meinung nach mit weniger Worten auch gut zum Ausdruck gekommen wären... Ein wenig unverständlich fand ich, wieso John mit seinen 35 Jahren auf Verständnis seiner Mutter hofft, nachdem er eine ihm im Grunde fast fremde Frau geschwängert hat. Er ist alt genug und sollte für seine Taten alleinverantwortlich einstehen... Trotz der Kritikpunkte war das Buch gut geschrieben und ist sicherlich in der Kategorie „Frauenroman“ ein wertvoller Beitrag. Für mich war es zwar nichts Besonderes und an einigen Stellen habe ich mich ein wenig durchgequält, aber alles in allem kann ich noch drei Sterne vergeben.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten

    Und wieder Februar
    SteffiWausL

    SteffiWausL

    15. February 2015 um 12:33

    Helen verliert ihren Mann Cal, der bei der Arbeit auf einer Bohrinsel ums Leben kommt. Fortan muss sie ihre vier Kinder alleine groß ziehen. Die Geschichte springt zwischen Vergangenheit und dem Heute hin und her und zeigt auf, wie schwer das Vergessen ist, wie lange Trauer anhalten kann und dass es dennoch Hoffnung und Lichtblicke gibt. Der Erzählstil war sehr speziell: Gedankenblitze, die sich aneinander gereiht haben, vermochten zwar Einblicke in das Gefühlsleben der Charaktere zu geben, allerdings waren diese Einblicke für mein Empfinden nicht besonders tiefsinnig. Die meiste Zeit haben mich diese Aneinanderreihungen von Belanglosigkeiten eher gelangweilt. Ein kleines Beispiel anhand eines Textauszugs (Seite 279): "Helen hörte wie Louise ein Zuckertütchen schüttelte. Sie verstand nicht, was gesagt wurde, aber sie hörte, wie sich das Tütchen zwischen Louises Daumen und Zeigefinger bewegte, wie die Zuckerkörnchen darin herumrutschten. Ihre Schwester war achtundfünfzig, wenn Helen richtig rechnete. Sie hörte Louise das Zuckertütchen aufreissen." Gerne hätte ich das Buch zwischendurch abgebrochen, und meine Zeit nicht weiter damit verschwendet. Im Rahmen der Themenchallenge und aufgrund eines gewissen Ehrgeizes habe ich dann doch weiter gelesen. Am Ende gab es dann immerhin noch mal zwei schöne Absätze (Seite 324/325): "Was ist schon die Welt? Was sind Sonnenlicht und Liebe und die Geburt eines Kindes und all die kleinen Leidenschaften, die hervorbrechen, aufflammen, so wichtig sind? Ein gewaltiges Vertilgen seiner selbst, das ist der Tod, oder wie immer man das am Ende des Lebens nennen oder bezeichnen oder apostrophieren will."(Seite 296): "Ihr Lebtag wird Helen nicht vergessen, wie schön der Schnee war und dieser Himmel und wie die Schönheit sie überschwemmte und sie nicht mehr zwischen Schönheit und Panik unterscheiden konnte. Damals kam sie zu dem Schluss, und das glaubt sie noch heute, dass Schönheit und Panik ein und dasselbe sind. … Panik und Schönheit sind stets vereint, sie kopulieren, um noch mehr Schönheit und Panik zu erzeugen, und vor diesem Akt gehen alle in die Knie. Es ist eine dämonische, engelhafte Paarung."

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  • Gar nicht einfach

    Und wieder Februar
    harakiri

    harakiri

    01. December 2014 um 11:09

    dieses Buch zu renzensieren Anfangs kam ich schwer in die Handlung rein. Die vielen Sprünge, das Fehlen der Anführungszeichen in der wörtlichen Rede und allgemein die manchmal etwas lyrische, philosofische Sprache machten das Lesen etwas schwer. Doch plötzlich nimmt einen die Handlung gefangen. Helen verliert bei einem Unglück ihren Mann und kann nicht loslassen. Immer wieder kommen die Bilder vom Unglück hoch und sie will am liebsten wissen und miterleben wie Cal seine letzten Minuten verbracht hat. Lange hält Helen an der Vergangenheit fest bis sie sich endlich öffnet und bereit ist für neues Glück. Dieses Buch ist ganz sicher nichts zum Drüberweglesen. Es kann ein Helfer in der Trauer sein, ein Buch der Hoffnung, des Loslassens, des Wiederglücklichwerdens. Aber ganz sicher nicht ein Buch das man so schnell wieder weg legt und vergisst. Gefühlsmäßig ist alles hineingepackt, von Trauer über Hoffnung, Liebe, Verlust, Angst und Zorn. Dieses Wechselbad an Gefühlen macht diesen Roman aus.  

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  • Einfühlsame Traueraufarbeitung - einfach nur schön !

    Und wieder Februar
    wandablue

    wandablue

    05. November 2013 um 18:59

    Cals Leben ist auf einem Mikrochip gespeichert, der sich in Helens Kopf befindet: alle Szenen dieses Lebens laufen unaufhörlich auf dieser inneren Leinwand ab, assoziativ hervorgerufen und nicht chronologisch geordnet, gleichwohl nicht ohne Ordnung, während Helens Leben weitergeht, mechanisch zuerst und abgeschnitten von der Aussenwelt, abgesondert kommt sie sich vor. Sie tut, was man tut, versorgt die Kinder, kämpft um den Erhalt des Hauses, arbeitet und entwickelt neue Hobbies, doch ihr eigentliches Leben findet ausschließlich in diesem Film statt, denn Cal ihr Ehemann, ist erst 31 Jahre alt, als am Valentinstag 1982 die Bohrinsel Ocean Ranger sinkt und er zusammen mit vierundachtzig anderen Männern ums Leben kommt. Auf diesem Film gespeichert sind auch die letzten Tage und Minuten, die Helen faktisch nicht in allen Details rekonstruieren kann, aber sie kann nicht anders als auch für diese letzten Augenblicke die Regisseurin dieses ganz besonderen Films zu sein. Lisa Moore spielt wundervoll mit Assoziationen und Bildern, die sie nahtlos, treffend, tupfend aneinander reiht, wie Gedanken eben auftauchen und Wahrnehmung geschieht, während Helen halb betäubt durch das Leben wandelt und entsprechende Gebärden macht. Aus dem Onlinedating werden intime Augenblicke der Ehe mit Cal, aus einer banalen Küchenszene, aus einer Dehnübung beim Yoga fliessen Erinnerungen, von überall her fliessen sie wie Wasser zusammen, das sich im Abfluss kringelt. Wie das Wasser, das John, ihr Sohn nicht mehr ertragen kann, immer wieder scheitert er bei der Simulationsübung eines im Wassertank untergehenden Helikopters, John, ebenfalls bei einer Ölgesellschaft arbeitend wie sein Vater denkt laut über Sicherheitsvorschriften nach und in den Köpfen der Familie spult sich der Film der kenternden und sinkenden Ölplattform ab, an tausend Zufälligkeiten hat es gelegen, keine Zeit für Schulungen, unzulängliche Handbücher und menschliches Versagen. Als John diese Äusserungen macht, heiratet Helen gerade Barry und John ist Vater geworden. Barry ist nicht Cal, obwohl Helen sich dies so sehr gewünscht hat, dass sie denkt: Bitte sei Cal, sei einen Nachmittag lang Cal. Und dann geht Barry baden und eine Welle verschluckt ihn... . Lisa Moore hat über Trauer geschrieben. Ihr Buch hat einen literarisch feinen Auftakt und ein in Wellen auslaufendes Ende, ist Literatur vom allerfeinsten. Lisa Moore ist poetisch und ihre Poesie verklärt nichts. Wo liegt der Anfang der Trauer begründet? Wäre es besser gewesen Cal gar nicht kennen gelernt zu haben? Wie selten in dieser Intensität erlebt, ist es Lisa Moore durch die assoziativen Verflechtungen der Gedanken ihrer Protagonisten mit der Wirklichkeit gelungen, die bei einem Trauerfall empfundene Gleichzeitigkeit von Leben einzufangen, die zwingende Gegenwart, die beherrschende Vergangenheit und ein unwahrscheinliches Licht in der Zukunft. Fazit: ein unvergleichliches Leseerlebnis. Einfach nur schön. Hundert Punkte.

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  • ein Stern ist noch zu viel!

    Und wieder Februar
    summi686

    summi686

    13. July 2013 um 15:50

    Normalerweise gehört ja zu einer Rezension, dass man am Anfang das Buch in ein paar Zeilen wiedergibt. Ich kann es überhaupt nicht zusammenfassen, da es meiner Meinung nach nichts zum zusammenfassen gibt. Das Buch hat kein Anfang und kein Ende, beinhaltet keine Geschichte. Es werden immer wieder einzelne Szenen aufgegriffen, die keiner Geschichte angehören. Es werden soviele Dinge angesprochen, die absolut irrelevant sind, die keinen Sinn ergeben. Würde man die Überschriften jedes Kapitels allein lesen, wüsste man genauso viel von dem Buch wie ich, die es gerade fertig gelesen hat. Fertig gelesen habe ich es übrigens nur, weil ich das Gefühl hatte, dass ich es lesen muss, da ich es schließlich rezensieren soll. Nichtmal anständige Satzzeichen hat das Buch. Ich würde es mit dem Wissen von jetzt weder kaufen, noch gewinnen wollen, geschweige denn empfehlen. MIES!

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  • Rezension zu "Und wieder Februar" von Kathrin Razum

    Und wieder Februar
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    22. February 2012 um 11:05

    Es war 1988 im Frühjahr. Als evangelischer Pfarrer war ich zu einem Taufgespräch bei einer jungen Familie zu Gast. Das Gespräch verlief angenehm, der Vater des Kindes erzählte von seiner Arbeit auf der Bohrinsel Piper Alpha in de Nordsee. Nur wenige Wochen später war der Mann tot, seine Frau zur Witwe geworden und ein Baby zum Halbwaisen, das seinen Vater quasi nie gesehen hatte. Am 6. Juli 1988 brach auf der Piper Alpha ein Brand aus, und die Bohrinsel sank. Mit 167 Todesopfern war es der schwerste Unfall auf einer Bohrinsel. Und das Schlimmste für die Trauernden: es gab keine sterblichen Überreste. Der Mann konnte also nicht ordentlich bestattet werden. Für die Frau ein jahrelanges schmerzhaftes Problem. An diese mir damals liebgewordenen Menschen musste ich denken, als ich das vorliegende Buch zu lesen begann. Denn es erzählt eine ähnliche Geschichte: „Die Ocean Ranger begann am Valentinstag 1982 zu sinken, und am nächsten Tag bei Morgengrauen war sie untergegangen. Die gesamte Besatzung kam ums Leben. Helen war damals dreißig, Cal einunddreißig. Es dauerte drei Tage, bis feststand, dass niemand überlebt hatte. Drei Tage hofften die Menschen. Manche jedenfalls. Helen nicht. Sie wusste, dass die Männer tot waren, und es war ungerecht, dass sie es wusste. Sie hätte diese drei Tage auch gern gehabt. Heute erzählen die Leute, wie schwer es war, nicht Bescheid zu wissen. Helen hätte gern nicht Bescheid gewusst.“ Als vor der kanadischen Provinz Neufundland 84 Menschen den Tod finden, darunter auch ihr Mann Cal, ist Helen von ihm schwanger. Vier Kinder muss sie nun allein aufziehen und mit ihrer Trauer und ihrem Schmerz leben. Nach außen gelingt ihr das hervorragend und alle bewundern sie auch dafür, doch in ihr drinnen sieht es anders aus. Die Trauer und der Schmerz zerreißen sie fast, haben aus ihr eine gebrochene Frau gemacht. In einem geschickten Wechsel der Zeitebenen mit zahlreichen Rückblenden versetzt Lisa Moore ihre Leser in die Lage, über 25 Jahre lang die Geschichte von Helen und ihren Kindern zu verfolgen. Dabei weiß man schon bald, dass sich im Jahr 2008 eine entscheidende Wende im Leben von Helen abzeichnet. Vor allem in ihrem Innenleben. Denn als ihr ältester Sohn ihr erzählt, dass er mit einer Frau, mit der er fernab der Heimat auf einer Geschäftsreise ein kurze Affäre hatte, ein Kind von ihm erwartet, da ändert sich innerhalb kürzester Zeit das Leben von allen. John, Helens Sohn, lässt sich auch auf den Rat seiner Mutter auf Jane ein und auch Helen kann einem neuen Mann, der in ihr Leben getreten ist. gegenüber menschliche Nähe zeigen. Und ganz neue Möglichkeit eröffnen sich für alle, wieder neues Glück zu erleben. Doch ihren geliebten Cal, das wird am Ende klar, kann und wird Helen niemals vergessen. „Und wieder Februar“ ist ein bewegendes Buch, mit einer dichten und sinnlichen Sprache geschrieben, das seinen Leser fesselt und berührt von der ersten bis zur letzten Seite. Seine Botschaft: irgendwann kann sich Trauer in neue Liebe und neues Glück verwandeln, ohne dass man dem verlorenen Menschen untreu wird.

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  • Rezension zu "Und wieder Februar" von Kathrin Razum

    Und wieder Februar
    Ailis

    Ailis

    17. December 2011 um 13:29

    Ich habe einfach nicht reingefunden in diese Geschichte. Die Sprache ist alles andere als gefällig, sie gibt wirres Gedankendurcheinander wieder. Das mag als Stilmittel mal ganz nett sein, aber es darf nicht, wie in diesem Fall, überhandnehmen. Der Plot an sich hätte mich nämlich sehr gereizt. Lisa Moore erzählt die Geschichte Helens, die, als junge Mutter von drei Kindern und schwanger mit dem vierten, ihren Mann bei einem Unglück auf hoher See verliert. Gerne hätte ich erfahren, ob Helen es schafft, wieder am Leben ihrer Kinder teilzunehmen, denn nach diesem Unglück auf der Bohrinsel hat sie das Gefühl, einfach nur außerhalb zu stehen und das Ganze von außen zu beobachten. Doch Lisa Moore schafft es nicht, dieses Gefühl für mich einzufangen. Die Protagonisten bleiben farblos und die Zeitsprünge verwirren zusätzlich. Prinzipiell spricht ja nichts gegen solche Zeitsprünge, doch man sollte dem Leser Gelegenheit geben, ein Gefühl für die Figuren zu entwickeln, damals wie heute, bevor man wieder vor- oder zurückspringt - mir ging das alles zu schnell. So wie die Sprache abgehackt und lieblos daherkam, so wirkte dann auch die ganze Geschichte und auch die Figuren fanden nicht den Weg in mein Herz. Das ist sehr schade! Lisa Moore hat meiner Meinung nach viel Potential verschenkt, denn aus dem Grundgedanken dieser Geschichte hätte man sehr viel mehr machen können.

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  • Rezension zu "Und wieder Februar" von Kathrin Razum

    Und wieder Februar
    Synapse11

    Synapse11

    17. November 2011 um 18:18

    Wellen der Erinnerung Inhalt: Die Geschichte des Buches geht auf einen Tatsachenbericht zurück. Am 14, Februar 1982 ging die kanadische Bohrinsel “Ocean Ranger” vor der Küste Neufundlands in einem heftigen Sturm unter. Helen O Mara wartet vergebens auf die Rückkehr ihres Mannes Cal und muss ihre vier Kinder allein großziehen. Helen näht Brautkleider, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Später begibt sich John, ihr ältester Sohn, auf die Suche seines eigenen Lebens. Die Wellen der Erinnerung machen weder vor John, noch vor Helen halt. Meine Meinung: Lisa Moore beschreibt in diesem Buch auf lebensnahe, beeindruckende Art und Weise, die tiefen Gefühle von Verlust und Schmerz, aber auch viele Momente des Glücks und der Schönheit der Schöpfung. “Das Bewusstsein des Verlusts schärft die Sinne, es erweitert die Wahrnehmung für das, was übrig bleibt.”, so Lisa Moore. Sie kennt diese Gefühle, weil sie, wie im Vorwort erwähnt, mit 16 ihren Vater verloren hat. (Ich habe vor 4 Monaten meinen Vater verloren und bin tief beeindruckt von diesem gelungenen Buch und der authentischen Schilderungen der Gefühle.) Drei Kinder, und das Vierte will gerade zur Welt kommen, während Helen und John mit einem inkompetenten Taxifahrer in die Klinik fahren. Das allein ist schon bewegend, doch es ist erst der Anfang. Weitere große und kleine Katastrophen reihen sich an. Alle mit sehr viel Gefühl und situationsecht “gespiegelt”. Teilweise in der “Alltagssprache”, ohne ein Blatt vor dem Mund - Gefühle - so ungeschminkt wie sie auftreten - zu Papier gebracht. Dies macht das Buch so wertvoll und besonders. Dadurch hat der Leser den Eindruck, dabei zu sein und nicht nur zu lesen. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den Vor- und Rückblenden, obwohl die Jahreszahlen darüber stehen. Doch dieser Stil macht bewusst, wie sehr man während einer Trauer gedanklich hin und hergerissen ist, gleichzeitig in Vergangenheit und Gegenwart zu existieren versucht. Besonders gefallen haben mir die “Erzähleinlagen zwischen der Handlung”. Sie lassen das Geschehen plastisch erscheinen. Mißverständnisse birgt jedoch die Handlung S.106-108. (John berichtet von Alpträumen und dem Gespräch mit seinem Vertrauenslehrer, während er bei einer Frau zu Gast ist, die gerade kocht und dabei von ihrer Vergangenheit berichtet?) Drei Handlungen in einer, die in der Vergangenheit liegen und in der Gegenwart berichtet werden? Meine Lieblingstextstelle(n): “Man sieht sein eigenes Leben, doch es ist, als stünde man hinter einer Glaswand; die Funken fliegen, doch man spürt sie nicht.” (S.76) “Wenn wir Tod sagen, meinen wir etwas, was wir nicht ausdrücken können.” (S.324) Fazit: Ein Buch, dessen Worte ich auf mich wirken lassen kann. Worte wie Wellen - einige umspülen mich sanft - andere zerbersten an Felsen und klatschen zurück ins Meer. Was bleibt sind die Wellen der Erinnerung an ein ganz besonderes Buch.

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  • Rezension zu "Und wieder Februar" von Kathrin Razum

    Und wieder Februar
    Chris1985

    Chris1985

    26. October 2011 um 13:14

    Die Ocean Ranger ist am Valentinstag 1982 gesunken. Mit ihr an Bord war Cal, einunddreißig, Ehemann von Helen, Vater dreier Kinder, eines davon ungeboren. Die Geschichte beginnt dreißig Jahre später. Helens Kinder sind inzwischen erwachsen. Ihr Sohn John soll sogar bald selbst Vater werden. Trotz der langen Zeit hat Helen das Unglück ihres Mannes immer noch nicht verwunden. Dreißig Jahre später lässt sie ihr Leben Revue passieren und nimmt den Leser dabei mit in ein glückliches, von Kinderlachen erfülltes Leben, was ihr aber zeitweise auch so hart mitgespielt hat, dass sie nicht mehr weiter wusste. Am besten gefällt mir an diesem Buch die Stimmung, die die Autorin mit einfachen Mitteln kreiirt. Sie kommt mit einfach Worten aus, und sagt aber doch so viel. Ich hatte ein sehr kitschiges Buch erwartet, alleine schon wegen des Inhalts. Aber ich bin positiv überrascht worden. Ganz ohne Kitsch kommt die Geschichte daher. Trotzdem schafft es Lisa Moore den Leser in ihren Bann zu ziehen und auf der emotionalen Seite zu packen. Einen Stern Abzug gibt es allerdings für den Schreibstil der Autorin. An einigen Stellen waren mir die Sätze einfach zu abgehakt, zu kurz, zu schmerzlos fast. Alles in allem aber ein sehr liebevoll geschriebenes, melancholisches Buch über das Leben einer starken Frau, die immer wieder den Mut fasst, weiterzumachen...

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  • Rezension zu "Und wieder Februar" von Kathrin Razum

    Und wieder Februar
    elliehwinter

    elliehwinter

    11. September 2011 um 14:30

    „Verlust“ - ist das Wort an das ich am meisten bei der Lektüre des Romans UND WIEDER FEBRUAR denken musste. Moore macht deutlich, dass es ihr hierbei nicht nur um den Verlust eines geliebten Menschen geht, sondern um den Verlust der Zeit, eines Moments oder von Gefühlen. Die Hauptfiguren durchwandern viele Arten des Verlustes und natürlich gibt es den offensichtlichen Verlust: den Tod. Als Helen im Februar 1982 ihren Mann Cal durch den Untergang der Ölbohrinsel Ocean Ranger verliert, ist sie gerade einmal 30 Jahre alt, hat 3 Kinder und ist wieder schwanger. Das Geld war immer knapp bei Cal und Helen – aber diese materiellen Sorgen sind nicht das Schlimmste. Die Handlung läuft auf mehreren Zeitebenen ab und so springt der Leser oft zwischen 2008, 1982 oder auch mal in eine ganz andere Zeit. Die zweite Hauptfigur ist John, der erwachsene Sohn von Helen und Cal, der sich 2008 mit einer neuen Situation konfrontiert sieht, in der er sich entscheiden muss, ob er die Verantwortung für seine Handlungen übernehmen kann. Man erhält einen ganz besonderen Einblick in das Leben dieser Großfamilie und hat trotz Zeitsprüngen und Vielfältigkeit keinerlei Probleme sich in die Personen einzufühlen. Alle wachsen einem schnell ans Herz und durch die Sprache von Moore erlangen sie eine Tiefgründigkeit, die wirklich selten ist. Denn nicht immer ist das Seelenleben der Figur bedeutend, sondern einfach ein Moment, ein Gebäude, ein Gegenstand, ein Wort. Moores Art die Zeit anzuhalten und in einen Moment einzutauchen ist etwas ganz besonderes. Die Sprache des Romans ist anspruchsvoll und teilweise auch anstrengend, manchmal musste ich das Buch einfach erst einmal zur Seite legen und all die Informationen in mir zur Ruhe kommen lassen. Es gibt keine Anführungszeichen, die die wenige direkte Rede, deutlich machen. Dies erschwert zwar das Lesen, ist aber ihrer Art der Momentaufnahme durchaus angemessen. Cover, Schutzumschlag, Druck – all das rundet dieses Buch ab und machen es vollkommen. Die Kapitel sind nicht zu lang und geben dem Leser auch wirklich die Möglichkeit zu verschnaufen. Es ist ein wahrhaft gutes Buch, welches „Verlust“ in vielen Momentaufnahmen festzuhalten vermag.

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