Lisa Moos

 3.9 Sterne bei 133 Bewertungen

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Lisa MoosDas erste Mal und immer wieder
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Das erste Mal und immer wieder
Das erste Mal und immer wieder
 (69)
Erschienen am 01.03.2010
Lisa MoosDas erst Mal und immer wieder
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Das erst Mal und immer wieder
Das erst Mal und immer wieder
 (47)
Erschienen am 01.06.2005
Lisa MoosMänner-Roulette
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Männer-Roulette
Männer-Roulette
 (17)
Erschienen am 01.11.2006
Lisa MoosIndividualrechtsschutz gegen menschenrechtswidrige hoheitliche Maßnahmen von Übergangsverwaltungen der Vereinten Nationen am Beispiel der United Nations Interim Administration Mission in Kosovo.
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Individualrechtsschutz gegen menschenrechtswidrige hoheitliche Maßnahmen von Übergangsverwaltungen der Vereinten Nationen am Beispiel der United Nations Interim Administration Mission in Kosovo.
Lisa MoosMänner-Roulette: Ein Leben nach der Prostitution
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Männer-Roulette: Ein Leben nach der Prostitution

Neue Rezensionen zu Lisa Moos

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Rezension zu "Das erst Mal und immer wieder" von Lisa Moos

Interessante Schilderung ihres Lebens als Prostituierte
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

In diesem Buch erzählt Lisa Moos intim, offen und detailliert über ihre Erfahrungen als Prostituierte: Leidenschaft, Hemmungslosigkeit, Schattenseiten und sexuelle Obsessionen - und warum sie die Hoffnung auf "die große Liebe" niemals aufgegeben hat.

Lisa Moos hat ihr Leben gut zu Papier gebracht . Ich finde, solche Biografien über das Tabuthema Prostitution ,sollte man auch mal lesen und nicht die Augen vor verschliessen. Vielleicht kann man diese Frauen dann auch besser verstehen.  Es ist eine Autobiografische Schilderung mehr von ihr Selbst und ihren Gefühlen . Ich hätte mir mehr Informationen über die dunkle Seite des  Rotlichtmilleus  gewünscht. Aber trotzdem regt es zum nachdenken an !

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L

Rezension zu "Das erste Mal und immer wieder" von Lisa Moos

Eher für Leser mit starken Nerven
Liebes_Buchvor 2 Jahren

Es ist schwierig, dieses Buch mit Sternchen zu bewerten.
Lisa wird als Kind vom Opa vergewaltigt. Obwohl eine Erwachsene einen Verdacht äussert, kümmet sich niemand weiter um das aus der Bahn geworfene Kind. Irgendwie rutscht sie vollkommen ab in die Verwahrlosung. Nicht nur, dass sie anfängt, als Prostituierte zu arbeiten, auch ihr privates Sexleben ist vollkommen wahllos. Richtige Beziehungen hält sie nicht lange aus, geht immer wieder zurück in die Prostitution. Wegen der expliziten Sexszenen wollte ich das Buch mehrfach abbrechen zu lesen, hab mich aber durchgequält, manchmal auch überblättert. Ich muss nicht lesen, wie Menschen Geld dafür bezahlen, in Scheisse zu baden und Urin zu trinken... Besonders schlimm war es auch zu hören, wie es den Kindern ergeht. Aber als Lisa in eine Nervenheilanstalt muss, fängt sie an, sich der Realität zu stellen. Das hat mich als Leser mit dieser Qual versöhnt. Mehrfach versucht Lisa den Ausstieg, der am Ende wohl auch gelingt. Durch Ablehnung aber auch durch seelische Probleme ist der Ausstieg trotz Ausbildung und Studium nicht einfach. Es ist schrecklich, was Prostitution aus Menschen macht.
Durch die zahlreichen Sexszenen ist das Buch natürlich unangenehm zu lesen. Lange bleibt für Aussenstehende auch unverständlich, wie es sein kann, dass jemand mit Studium lieber anschaffen geht, statt zu arbeiten. Die seelischen Komponenten werden nur angedeutet.
Bei diesem Buch liegt der Schwerpunkt der mehr auf Sex als auf Psychologie. Nochmal würde ich sowas nicht lesen wollen.

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Jayzeds avatar

Rezension zu "Das erst Mal und immer wieder" von Lisa Moos

Das erste Mal und immer wieder
Jayzedvor 5 Jahren

INHALT

Mit 26 Jahren hat Lisa schon alle Höhen und Tiefen des Hurenlebens kennengelernt: Sie hat sich auf dem Straßenstrich angeboten, in schäbigen Bordellen "angeschafft", aber auch als Edelhure in Luxus-Etablissements gearbeitet.Sie berichtet, wie sie ihren Körper für fünfzig Mark in Hinterhöfen verkauft, von Sexorgien mit reichen Geschäftsmännern, Sado-Maso-Partys und von den Obsessionen und besonderen Wünschen ihrer Stammkunden und Freier. Die Trennung von Beruf und Privatleben fällt Lisa nicht leicht, ihre zwei Ehen scheitern, um das Sorgerecht für ihre beiden Söhne muss sie immer wieder kämpfen. Nur der kleine Christopher bleibt ihr. Mit ihm möchte sie ein neues Leben im Süden beginnen. Doch auch hier holt ihre Vergangenheit sie ein ... Die Hoffnung auf die große Liebe hat Lisa trotzdem nie aufgegeben: "Wer weiß, ob sie nicht schon auf dem Weg zu mir ist?"


MEINUNG

Mich hat diese Biografie sehr gut unterhalten, teilweise geschockt und etwas nachdenklich zurück gelassen. Lisa landet aus einer Notsituation heraus auf dem Strich, kommt jedoch ihr Leben lang nicht mehr davon weg. Ihr ist das Huren-Dasein einfach zu sehr ins Blut übergegangen, wie ich sie verstehe, gehört es einfach zu ihrem Ich dazu. Lisa ist nämlich beispielsweise keine Drogenabhängige, die von dieser teuren Sucht immer wieder dazu getrieben wird, leicht und schnell an Geld zu kommen und deshalb ihren Körper zu verkaufen.

Für mich als "normale" Arbeitnehmerin und "Durchschnittsfrau" macht es das Ganze umso unverständlicher. Ich kann es umso weniger nachvollziehen. Die Prostituierte geht dem nach, weil sie es möchte, es ist ihr freier Wille. Aber ich verurteile sie deshalb nicht!!


Fast noch abschreckender als diese Frauen selbst finde ich nach diesem Buch die Freier. Es gibt wirklich kranke Menschen. Unglaublich, was die Einen ( dazu zähle ich mal auch mich selbst ) einfach nur abstoßend finden, törnt diese Menschen an. 
Eher im letzten Teil des Buches erzählt Lisa von ihrer Zeit als Domina. 
Mein Wissen dazu bisher: Die Domina ist die Herrin, der "Freier" ihr Sklave, der sich ihr absolut devot hingibt. Das jetzt mal so als Kurzumschreibung. Erschreckend für mich: Es geht diesen "Sklaven" nicht nur darum, sich einfach willenlos zu unterwerfen, ihre Strafe für ( wohl teilweise absichtliches ) Fehlverhalten, zu empfangen. Oh nein! Die Rollen, die sie einnehmen, können auch die eines Tieres sein, mit Allem, was dazu gehört!! 
Auch der Kontakt mit Exkrementen ist diesen speziellen Sklaven nicht unbekannt.
Dieser Teil des Buches könnte auf manchen Leser etwas verstörend wirken.



FAZIT

Ich bin wirklich nicht überempfindlich, aber Lisa Moos hat es mit ihrem Buch geschafft, doch so manch entsetzen Blick und teilweise Bestürzung bei mir hervorzurufen.
Aber sie hat mich auch etwas gelehrt:
Für mich persönlich waren diese Frauen einfach nur das, dem sie nachgehen. Prostituierte. Doch diese Frauen sind auch Menschen, haben Empfindungen, Träume, Vorstellungen vom Leben. Haben den Glauben und die Sehnsucht nach wahrer Liebe. Und sie haben es nicht leicht. 
Sind in der Öffentlichkeit verrufen. Viel Gutes kann ich zwar noch immer nicht an dieser "Berufswahl" finden, doch genau das ist der Punkt!!
Hat man immer die Wahl, dieser Tätigkeit nachzugehen? Wer/Was treibt diese Frauen dazu? Ist es eine alleinerziehende Mutter, die sonst keine Möglichkeit mehr sieht, um ihr Kind zu ernähren? Sind es Drogenabhängige? Sind es Mädchen und Frauen, die Jemanden hinter sich stehen haben, der sie dazu zwingt? Oder sind es Frauen wie Lisa Moos, die .. ja. Einfach eine Prostituierte sind?!

Das Buch war durchgehend sehr spannend und interessant, unsere Erzählerin zeigt uns ihre persönlichen Höhen und Tiefen, einmal im privaten Leben, aber auch in diesem Milieu.

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