Lisa O'Donnell

 4.2 Sterne bei 188 Bewertungen
Autorin von Bienensterben, Die Geheimnisse der Welt und weiteren Büchern.
Lisa O'Donnell

Lebenslauf von Lisa O'Donnell

Lisa O’Donnell arbeitet als Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Für ihr Drehbuch Drehbuch "The Wedding Gift" wurde sie mit dem Orange Screenwriting Prize ausgezeichnet. Für ih Für ihren Debütroman "Bienensterben", erschienen 2013 bei DuMont, erhielt sie den Commonwealth Writers’ Prize. Ihr aktueller Roman "Die Geheimnisse der Welt" lässt ähnlichen Erfolg erwarten. O’Donnell lebt mit ihrer Familie in Schottland.

Alle Bücher von Lisa O'Donnell

Lisa O'DonnellBienensterben
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Bienensterben
Bienensterben
 (152)
Erschienen am 05.11.2014
Lisa O'DonnellDie Geheimnisse der Welt
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Die Geheimnisse der Welt
Die Geheimnisse der Welt
 (30)
Erschienen am 19.07.2016
Lisa O'DonnellClosed Doors
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Closed Doors
Closed Doors
 (0)
Erschienen am 04.07.2013
Lisa O'DonnellThe Death of Bees
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The Death of Bees
The Death of Bees
 (6)
Erschienen am 07.03.2013
Lisa O'DonnellClosed Doors
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Closed Doors
Closed Doors
 (0)
Erschienen am 20.05.2014

Neue Rezensionen zu Lisa O'Donnell

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Rezension zu "Bienensterben" von Lisa O'Donnell

Zwei kaputte Kinderseelen
Ambermoonvor 23 Tagen

Heiligabend in Glasgow: die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiß, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, den fälschlicherweise alle für einen Perversling halten, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht....(Klappentext)

❁❁❁❁❁

"..., um sie richtig zu begraben, und weil Gene am meisten stank,
haben wir beschlossen, ihn zuerst zu beerdigen und Izzy in den Kohlekasten zu quetschen;
klar würde sie verwesen, aber so kamen wir an sie ran
und konnten zur Not Desinfektionsmittel drüberschütten."
(S. 21)

Gleich zu Beginn sollte erwähnt werden, dass dieser Roman nicht ohne Trigger-Warnung auskommt und dieses Buch daher nicht für jeden geeignet sein könnte.
Trigger: Pädophilie, sexueller und psychischer Mißbrauch von Minderjährigen

Man liest aus drei Perspektiven.
Allen voran Marnie - 15 Jahre, Drogendealerin mit einem äußerst derben Wortschatz, nach außen hin stark und kühl, im Inneren jedoch immer noch ein bisschen Kind.

Nelly - 12 Jahre und die Schwester von Marnie; ein geigespielendes Genie und redet als wäre sie aus dem frühen 19. Jahrhundert entsprungen. Sie zerbricht sich über manche Dinge wochenlang den Kopf.
Beide hatten bisher alles andere als eine leichte Kindheit - aufgewachsen im Glasgower Ghetto, Eltern alkohol- und drogenabhängig, liebevoller Umgang Fehlanzeige. Innerhalb von zwei Tagen sterben ihre Eltern, aber nachtrauern tun die beiden Mädchen den beiden nicht wirklich. Sie beschließen die Leichen im Garten zu verbuddeln, denn in ein Heim wollen sie beide nicht. Doch rasch wächst ihnen alles über den Kopf und da tritt Lennie auf den Plan.

Lennie - ein alter Nachbar, schwul und fälschlich wegen Pädophilie im Strafregister von Sexualstraftätern aufgeführt. Dadurch wird er von allen in der Nachbarschaft geächtet. Jedoch betrauert er den Tod seines Lebensgefährten und hätte einfach nur gerne jemanden zu reden. Die Mädchen tun ihm leid und so hat er ein Auge auf sie und nimmt sich ihrer schließlich an.

"Klar haben wir Angst, weil, irgendwann wird er ja wissen wollen, wo sie ist. Jetzt glaubt er, sie sind irgendwo im Grünen. Sind sie ja auch, nur nicht so, wie er denkt." (S. 187)

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist einfach nur unglaublich und niemals hätte ich gedacht, dass dies ein Debüt ist.
Je nach Perspektive ändern sich Ton und Jargon. Es wird hauptsächlich aus Marnies Sicht erzählt - hier ist die Sprache eher derb und manchmal erschreckend kühl und emotionslos. Wenn man bedenkt, was die Mädchen schon alles durchmachen mussten, in gewisser Weise verständlich.
Nelly kommt meist nur kurz zu Wort, aber diese wenigen Zeilen haben es oft mächtig in sich. Beide Perspektiven ermöglichen somit auf sehr eindringliche Weise einen Blick in zwei kaputte Kinderseelen. Lennies Perspektive zeigt hingegen Besonnenheit, Reife und viel Trauer.
Daher ist dieser Roman auch vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet interessant und packend, denn zwischen all den coolen und derben Sprüchen, zwischen all den verschiedenen Gedankengängen, verbirgt sich so einiges. Wenn man die Augen beim Lesen öffnet, kann man nämlich ganz tief in die Herzen und Seelen der Protagonisten sehen.

Obwohl die Story bedrückend,morbide und auch zeitweise verstörend ist, wird diese durch herrlich schwarzen Humor und abstrus witzige Ereignisse und/oder Handlungen aufgelockert. In einem Moment war ich schockiert, im nächsten musste ich schmunzeln. Vor allem Marnie hat einen herrlich schwarzen Humor, der vor Sarkasmus nur so trieft.
Es ist aber auch traurig und herzzerreißend zu lesen, was die Mädchen und auch Lennie schon alles durchmachen mussten und sie dadurch zu dem wurden was sie sind - kaputte Kinderseelen und ein trauernder, einsamer alter Mann.

Und doch enthält dieser Roman so viel mehr als gut gezeichnete Charaktere, tollen Schreib- und Erzählstil und packende Story. Denn trotz dieses schwarzen Humors, der oft derben Ausdrucksweise und bedrückenden Thematik, liest man immer wieder wunderschöne Passagen voller Tiefe und Weisheit, welche einen kurz inne halten lassen.

"Ich bin froh, dass die Mädchen einander haben, denn sonst ist es eine einsame Reise,
und deshalb lasse ich ihnen ihre Geheimnisse und das, was sie miteinander teilen.
Es verbindet sie, so bleiben sie stark. Und darauf kommt es an,
stark zu bleiben, es bindet einen an das Leben und zwingt einen zum Weitergehen,
selbst wenn es nur mit einem Hund ist."
(S. 71)

Fazit:
Für mich persönlich war dieser Roman DAS Lesehighlight im Genre Roman.
Obwohl es nicht unbedingt leichte Kost war, übte die Story einen unvergleichbaren Sog auf mich aus und schickte mich durch ein Wechselbad der Gefühle. Die Geschichte ist nämlich bedrückend, traurig, verstörend, aber auch herzzerreißend und witzig.
Ein Buch über Mut, Zusammenhalt und Loyalität und eine Story die einem lange im Gedächtnis bleibt.

© Pink Anemone (inkl. Bilder, Leseprobe und Autoren-Info)

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CocuriRubys avatar

Rezension zu "Bienensterben" von Lisa O'Donnell

Eine willkommene Abwechslung
CocuriRubyvor 4 Monaten

Die Geschichte hat drei Hauptfiguren, die die Geschichte auch abwechselnd erzählen.Genau wie die Geschichte selbst, sind auch die Figuren nicht alltäglich und sehr besonders – manchmal sogar schon etwas makaber.


Zum einen haben wir Marnie – sie ist 15 und eine notgedrungen starke Person, zumindest nach außen – sie muss Verantwortung für sich und ihre Schwester übernehmen, weil ihre Eltern es nie getan haben. Sie ist ein Produkt ihrer Umwelt und das Umfeld ist, nicht gerade optimal, sondern eher verkorkst – dementsprechend gibt sie sich und drückt sich so aus. Sie ist aber eine Person, die Probleme anpackt und tut was getan werden muss und trägt dann die Konsequenzen.

Außerdem schwingt durch ihr auch oft ein toller, dunkler Humor mit.


Nelly ist 12 und ganz anders als ihre Schwester, nur diese gewisse Stärke teilen sie sich. Sie ist dennoch still und in sich gekehrt. Sie ist eine begnadete Geigerin, drückt sich gewählt aus und ist wissbegierig. Sie ist jedoch ebenfalls Produkt ihrer Umwelt und wie ihre Schwester eine gebrochene Person. Sie denkt und verarbeitet vieles andere, als normal, ist sozial eher unbeholfen. Sie ist recht auf sich bezogen; außerdem hat sie immer wieder Anfälle – wächst aber auch im Laufe der Geschichte etwas über sich hinaus.


Lennie ist der „Alte“ von Nebenan. Er lebt zusammen mit einem Hund, seit sein Lebenspartner, der bis zu Letzt nicht gänzlich zu ihm stehen konnte, verstorben ist. Außerdem ist er verschrien, nicht nur wegen seiner Homosexualität, sondern auch durch ein Sexualdelikt, was er zutiefst bereut. Er ist ein angenehmer Zeitgenosse, ruhig und fürsorglich. Ein alter Mann, der sich nach etwas Gesellschaft sehnt.

Sein Strang ist übrigens so geschrieben, als würde er mit seinen verstorbene Partner reden oder ihn schreiben. Da war ich leider nicht immer ein großer Fan von.


Durch das wechseln der Sichten, war es interessant zu verfolgen, wie die Situation oder die anderen Figuren aus der jeweiligen Sicht aussehen – das überschnitt sich nämlich nicht zwangsläufig, wie das eben so ist.


Ich fand es auch schön, die Verbindung, die Geschichte zwischen den drei Figuren zu verfolgen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich lange keinen wirklich Zugang zu ihnen bekommen hatte. Es hatte eine ganze Weile gedauert, bis mich das Buch auch emotional bekommen hat – denn es hat gerade hinten raus ein paar sehr berührende Momente.


Das ganze Setting ist schon ziemlich überzogen – klar gibt es diese heruntergekommenen Gegenden und Gesellschaftsschichten, die man wohl als asozial (nicht als Schimpfwort, sondern in der reinen Wortbedeutung) bezeichnen muss, aber hier kommt schon wirklich viel zusammen.

Es ist mal was anderes, dreckig, aber irgendwie auch interessant.


Dabei schwingt auch viel Sozial- und Gesellschaftskritik mit. Z.B. dass Marnie nur Einsen in der Schule schreibt, die Lehrer Aufgrund ihres Umfeldes sie aber trotzdem auf dem Kieker haben, während die Schüler aus gehobenen Familien als Vorbilder verlauft werden – obwohl, wenn man genauer hinsieht diese nicht im Ansatz welche sind.

Generell zeigt das Buch viele Verlogenheiten auf, auch im Bereich Religion, (angebliche) Fürsorge oder zeigt das Versagen der Jugendämter und vielleicht auch so mancher dessen Richtlinien.

Auch Homophobie spielt eine Rolle und wie man sich denken kann, Kindesmissbrauch, häusliche Gewalt, starke Vernachlässigung und Armut – kurz ein Leben ganz unten im Dreck.


Gleichermaßen erzählt das Buch von Familie und dass Familie keineswegs auf DNA reduziert werden kann oder sollte. Diesbezüglich lassen sich ein paar sehr schöne Aussagen in dem Buch finden.


Leider waren gerade zuletzt ein paar mies konstruierte Szenen enthalten. Ab und An gab es solche sonderbare Konstruktionen auch schon vorher - dort sorgten sie meistens aber für eine zwar sonderbare, aber unterhaltsame Situation.

Das Ende fand ich da leider etwas schwach und auch nicht unbedingt zum Rest des Buches passend.


Fazit

Für mich bildete das Buch mal eine willkommene Abwechslung. Es hatte ein paar schöne Aussagen, war sowohl von den Figuren als auch Handlung besonders und hat ein paar Aspekte aufgeworfen, die einen berühren und Stoff zum nachdenken geben.

Allerdings lassen sich ein paar Schwächen nicht im Garten vergraben – es wirkte doch manchmal ziemlich konstruiert, war relativ überzogen und die Sympathie zu den Figuren war schwankend, als sie überhaupt mal aufkam.

Trotzdem finde ich das Buch durchaus lesenswert.

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Aleshanees avatar

Rezension zu "Bienensterben" von Lisa O'Donnell

Ehrlich, direkt und sehr zu Herzen gehend
Aleshaneevor 4 Monaten

Ich weiß grade gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Ich hatte eher mit einer schwarzhumorigen Komödie gerechnet, was sie zum einen Teil auch ist, wobei ich stellenweise nicht wusste, ob ich tatsächlich lachen oder weinen sollte.

Erzählt wird aus drei verschiedenen Perspektiven:

❇ Marnie ist 15 und denkt über sich selbst (Zitat auf Seite 12) "Zu jung zum Rauchen, zu jung zum Trinken und zu jung zum Ficken, aber wer sollte mich aufhalten?"
Sie ist sehr direkt in ihren Gedanken, mit denen sie sich dem Leser mitteilt, auch wenn sie selbst es gar nicht weiß. Sie verbarrikadiert alles hinter hohen Mauern, verdrängt was nur möglich ist, um ihr Leben auch nur einigermaßen erträglich zu machen.

❇ Nelly ist 12 und ihre jüngere Schwester. Während Marnie sich jedoch ständig betäubt und seelische Schmerzen zufügt, um andere Schmerzen zu vergessen, flüchtet sich Nelly in eine absolut andere Welt. Sie redet wie eine Erwachsene, spielt Geige wie eine Virtuosin und biegt sich die Wirklichkeit so zurecht, wie sie sie gerade noch bewältigen kann.

Beide sind klug, gewitzt und wahre Überlebenskünstler, denn das Leben, das ihre Eltern ihnen geboten haben, hat ihnen nichts geschenkt. Alkohol, Drogen, sexuelle Ausschweifungen und Vernachlässigung, das klingt so leicht dahin geschrieben aber wenn man liest, wie Marnie in ihrer spöttischen, bitteren Ironie erzählt was alles abgelaufen ist und wie sie damit umgeht, trifft es mitten ins Herz.

❇ Ins Herz trifft es auch Lennie, ihren Nachbarn. Einen älteren Mann, dessen Einsamkeit nur durch seinen Hund Bobby durchbrochen wird. Als er entdeckt dass die beiden Mädels plötzlich völlig alleine dastehen wird sein Beschützerinstinkt geweckt - und das Bedürftnis, das jeder in uns trägt: gebraucht zu werden.

Man muss hier wirklich auf die Feinheiten achten und zwischen den Zeilen lesen, denn auch wenn Marnie unverblümt und scheinbar ohne Gewissen vieles recht locker sieht, merkt man wohl wie ihr alles zuviel wird und wie sie sich danach sehnt, Menschen um sich zu haben die sich um sie kümmern, ihr Geborgenheit und Liebe schenken. Denen es wichtig ist, was sie tut.
Auch Nelly, bei der man noch schwerer hinter die Kulissen schauen kann, ist völlig überfordert und klammert sich an den einzigen Halt den sie in ihrem bisherigen Leben vor einem Absturz bewahrt hat: ihre große Schwester.
Lennie hingegen fühlt sich schuldig. Auch in seinem Leben lief nicht alles rund, aber im Herzen ist er ein guter Mensch und ein Segen für die beiden Mädchen.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Eine Katastrophe folgt der nächsten, ich war schockiert, bestürzt, hoffnungsvoll und gerührt, während diese drei Menschen alles versuchen, um das Leben in den Griff zu bekommen.
Die Kapitel sind sehr kurz und wechseln ständig zwischen den Charakteren ab - ein sehr guter Aufbau, weil man so auch öfters die Situationen aus den verschiedenen Sichtweisen erleben konnte. Es geht um Schuld, Scham, Verantwortung und Wiedergutmachung, um das Gefühl gebraucht zu werden, gesehen, angenommen, geliebt zu werden. Ohne dabei jedoch den anderen zu ersticken, sondern im die Luft zum Atmen, zum Leben zu lassen. Eben das, wonach sich jeder Mensch tief im Inneren sehnt.

Der Kern dabei war für mich auch die große Verantwortung die Eltern tragen, und warum manche das nicht können. Natürlich kommt hier die Frage nach der Schuld auf, doch die Autorin hat hier sehr schön gezeigt, dass man es sich damit oft zu leicht macht. Denn auch die Eltern hatten Eltern, unter denen sie aufgewachsen sind, und auch diese hatten Eltern, die ihnen ihren Stempel aufgedrückt haben. Es ist sehr schwierig, hier eine Grenze zu ziehen und obwohl ich hier natürlich die Eltern als Schuldige sehe (die wirklich bis ins letzte alles falsch gemacht haben), hatten sie durch ihre Vorgeschichten ebenfalls wenig Chancen, es anders, es besser zu machen.
Man kann nur hoffen, dass irgendwer mal diesen Kreislauf durchbricht, dass Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene auf Menschen treffen die ihnen helfen können und sie einen Weg finden lassen, der Hoffnung auf etwas besseres verspricht. Und nein, das ist nicht leicht und nicht jeder kann das.

Aber auch die Vorurteile werden thematisiert, gerade Jugendlichen gegenüber, denn auch wenn man oft denkt, wie schlimm und schlampig und aggressiv und respektlos sie sich aufführen, hinter jedem dieser Menschen steckt eine Vergangenheit die wir nicht kennen, steckt ein Leben mit dem sie leben müssen und man darf sich kein Urteil erlauben bevor man nicht weiß, was sie zu dem gemacht hat, der sie jetzt sind. Die Autorin hat eine sehr entwaffnende Art, die Situationen auf eine witzige, tiefgründige und nachdenklich machende Weise zu erzählen, die mich sehr beeindruckt hat.

Kinder sind sehr anpassungsfähig und lieben ihre Eltern, egal was sie tun oder nicht tun, aber sie bezahlen dafür mit einem seelischen Schaden, der selten zu heilen ist. Sie leben, natürlich, die Frage ist nur: wie.
Solche Narben spürt man ein Leben lang und man kann nur hoffen, dass sie darüber hinaus wachsen, mit Menschen, die sie unterstützen und ihnen zeigen, dass sie es wert sind.

© Aleshanee
Weltenwanderer

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

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Bis zum 3.5. um 23:59 könnt ihr noch teilnehmen. Einfach im Gewinnspiel-Post einen Kommentar hinterlassen, welches der Bücher ihr gern gewinnen würdet und schon seid ihr dabei:

http://bambinis-buecherzauber.blogspot.de/2014/04/gewinnspiel-zum-welttag-des-buches.html

 

Ausgelost wird dann Sonntag Abend.

 

(hier gepostete Kommentare können leider nicht berücksichtigt werden, bitte nur auf dem Blog kommentieren)
Zur Buchverlosung
Liebe lovelybooks-Community,

auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte.

Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/

(Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de)

Liebe Grüße,
Chris und die booknerds
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