Bienensterben

von Lisa O'Donnell 
4,3 Sterne bei150 Bewertungen
Bienensterben
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Positiv (126):
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Offen, ehrlich und dramatisch - Schicksale, wie sie überall passieren, hat mich sehr beeindruckt!

Kritisch (4):
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Für mich eine große Enttäuschung

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Inhaltsangabe zu "Bienensterben"

Heiligabend in Glasgow: Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiß, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, stadtbekannter (vermeintlicher) Perversling, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht.
Mit schnörkelloser Präzision, großem Einfühlungsvermögen und finsterem Humor erzählt Lisa O’Donnell die verstörend komische Geschichte dreier verlorener Seelen, die für sich selbst keine Verantwortung tragen können, aber füreinander bedingungslos einstehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832162924
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:05.11.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 3 Monaten
    Eine willkommene Abwechslung

    Die Geschichte hat drei Hauptfiguren, die die Geschichte auch abwechselnd erzählen.Genau wie die Geschichte selbst, sind auch die Figuren nicht alltäglich und sehr besonders – manchmal sogar schon etwas makaber.


    Zum einen haben wir Marnie – sie ist 15 und eine notgedrungen starke Person, zumindest nach außen – sie muss Verantwortung für sich und ihre Schwester übernehmen, weil ihre Eltern es nie getan haben. Sie ist ein Produkt ihrer Umwelt und das Umfeld ist, nicht gerade optimal, sondern eher verkorkst – dementsprechend gibt sie sich und drückt sich so aus. Sie ist aber eine Person, die Probleme anpackt und tut was getan werden muss und trägt dann die Konsequenzen.

    Außerdem schwingt durch ihr auch oft ein toller, dunkler Humor mit.


    Nelly ist 12 und ganz anders als ihre Schwester, nur diese gewisse Stärke teilen sie sich. Sie ist dennoch still und in sich gekehrt. Sie ist eine begnadete Geigerin, drückt sich gewählt aus und ist wissbegierig. Sie ist jedoch ebenfalls Produkt ihrer Umwelt und wie ihre Schwester eine gebrochene Person. Sie denkt und verarbeitet vieles andere, als normal, ist sozial eher unbeholfen. Sie ist recht auf sich bezogen; außerdem hat sie immer wieder Anfälle – wächst aber auch im Laufe der Geschichte etwas über sich hinaus.


    Lennie ist der „Alte“ von Nebenan. Er lebt zusammen mit einem Hund, seit sein Lebenspartner, der bis zu Letzt nicht gänzlich zu ihm stehen konnte, verstorben ist. Außerdem ist er verschrien, nicht nur wegen seiner Homosexualität, sondern auch durch ein Sexualdelikt, was er zutiefst bereut. Er ist ein angenehmer Zeitgenosse, ruhig und fürsorglich. Ein alter Mann, der sich nach etwas Gesellschaft sehnt.

    Sein Strang ist übrigens so geschrieben, als würde er mit seinen verstorbene Partner reden oder ihn schreiben. Da war ich leider nicht immer ein großer Fan von.


    Durch das wechseln der Sichten, war es interessant zu verfolgen, wie die Situation oder die anderen Figuren aus der jeweiligen Sicht aussehen – das überschnitt sich nämlich nicht zwangsläufig, wie das eben so ist.


    Ich fand es auch schön, die Verbindung, die Geschichte zwischen den drei Figuren zu verfolgen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich lange keinen wirklich Zugang zu ihnen bekommen hatte. Es hatte eine ganze Weile gedauert, bis mich das Buch auch emotional bekommen hat – denn es hat gerade hinten raus ein paar sehr berührende Momente.


    Das ganze Setting ist schon ziemlich überzogen – klar gibt es diese heruntergekommenen Gegenden und Gesellschaftsschichten, die man wohl als asozial (nicht als Schimpfwort, sondern in der reinen Wortbedeutung) bezeichnen muss, aber hier kommt schon wirklich viel zusammen.

    Es ist mal was anderes, dreckig, aber irgendwie auch interessant.


    Dabei schwingt auch viel Sozial- und Gesellschaftskritik mit. Z.B. dass Marnie nur Einsen in der Schule schreibt, die Lehrer Aufgrund ihres Umfeldes sie aber trotzdem auf dem Kieker haben, während die Schüler aus gehobenen Familien als Vorbilder verlauft werden – obwohl, wenn man genauer hinsieht diese nicht im Ansatz welche sind.

    Generell zeigt das Buch viele Verlogenheiten auf, auch im Bereich Religion, (angebliche) Fürsorge oder zeigt das Versagen der Jugendämter und vielleicht auch so mancher dessen Richtlinien.

    Auch Homophobie spielt eine Rolle und wie man sich denken kann, Kindesmissbrauch, häusliche Gewalt, starke Vernachlässigung und Armut – kurz ein Leben ganz unten im Dreck.


    Gleichermaßen erzählt das Buch von Familie und dass Familie keineswegs auf DNA reduziert werden kann oder sollte. Diesbezüglich lassen sich ein paar sehr schöne Aussagen in dem Buch finden.


    Leider waren gerade zuletzt ein paar mies konstruierte Szenen enthalten. Ab und An gab es solche sonderbare Konstruktionen auch schon vorher - dort sorgten sie meistens aber für eine zwar sonderbare, aber unterhaltsame Situation.

    Das Ende fand ich da leider etwas schwach und auch nicht unbedingt zum Rest des Buches passend.


    Fazit

    Für mich bildete das Buch mal eine willkommene Abwechslung. Es hatte ein paar schöne Aussagen, war sowohl von den Figuren als auch Handlung besonders und hat ein paar Aspekte aufgeworfen, die einen berühren und Stoff zum nachdenken geben.

    Allerdings lassen sich ein paar Schwächen nicht im Garten vergraben – es wirkte doch manchmal ziemlich konstruiert, war relativ überzogen und die Sympathie zu den Figuren war schwankend, als sie überhaupt mal aufkam.

    Trotzdem finde ich das Buch durchaus lesenswert.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Offen, ehrlich und dramatisch - Schicksale, wie sie überall passieren, hat mich sehr beeindruckt!
    Ehrlich, direkt und sehr zu Herzen gehend

    Ich weiß grade gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Ich hatte eher mit einer schwarzhumorigen Komödie gerechnet, was sie zum einen Teil auch ist, wobei ich stellenweise nicht wusste, ob ich tatsächlich lachen oder weinen sollte.

    Erzählt wird aus drei verschiedenen Perspektiven:

    ❇ Marnie ist 15 und denkt über sich selbst (Zitat auf Seite 12) "Zu jung zum Rauchen, zu jung zum Trinken und zu jung zum Ficken, aber wer sollte mich aufhalten?"
    Sie ist sehr direkt in ihren Gedanken, mit denen sie sich dem Leser mitteilt, auch wenn sie selbst es gar nicht weiß. Sie verbarrikadiert alles hinter hohen Mauern, verdrängt was nur möglich ist, um ihr Leben auch nur einigermaßen erträglich zu machen.

    ❇ Nelly ist 12 und ihre jüngere Schwester. Während Marnie sich jedoch ständig betäubt und seelische Schmerzen zufügt, um andere Schmerzen zu vergessen, flüchtet sich Nelly in eine absolut andere Welt. Sie redet wie eine Erwachsene, spielt Geige wie eine Virtuosin und biegt sich die Wirklichkeit so zurecht, wie sie sie gerade noch bewältigen kann.

    Beide sind klug, gewitzt und wahre Überlebenskünstler, denn das Leben, das ihre Eltern ihnen geboten haben, hat ihnen nichts geschenkt. Alkohol, Drogen, sexuelle Ausschweifungen und Vernachlässigung, das klingt so leicht dahin geschrieben aber wenn man liest, wie Marnie in ihrer spöttischen, bitteren Ironie erzählt was alles abgelaufen ist und wie sie damit umgeht, trifft es mitten ins Herz.

    ❇ Ins Herz trifft es auch Lennie, ihren Nachbarn. Einen älteren Mann, dessen Einsamkeit nur durch seinen Hund Bobby durchbrochen wird. Als er entdeckt dass die beiden Mädels plötzlich völlig alleine dastehen wird sein Beschützerinstinkt geweckt - und das Bedürftnis, das jeder in uns trägt: gebraucht zu werden.

    Man muss hier wirklich auf die Feinheiten achten und zwischen den Zeilen lesen, denn auch wenn Marnie unverblümt und scheinbar ohne Gewissen vieles recht locker sieht, merkt man wohl wie ihr alles zuviel wird und wie sie sich danach sehnt, Menschen um sich zu haben die sich um sie kümmern, ihr Geborgenheit und Liebe schenken. Denen es wichtig ist, was sie tut.
    Auch Nelly, bei der man noch schwerer hinter die Kulissen schauen kann, ist völlig überfordert und klammert sich an den einzigen Halt den sie in ihrem bisherigen Leben vor einem Absturz bewahrt hat: ihre große Schwester.
    Lennie hingegen fühlt sich schuldig. Auch in seinem Leben lief nicht alles rund, aber im Herzen ist er ein guter Mensch und ein Segen für die beiden Mädchen.

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Eine Katastrophe folgt der nächsten, ich war schockiert, bestürzt, hoffnungsvoll und gerührt, während diese drei Menschen alles versuchen, um das Leben in den Griff zu bekommen.
    Die Kapitel sind sehr kurz und wechseln ständig zwischen den Charakteren ab - ein sehr guter Aufbau, weil man so auch öfters die Situationen aus den verschiedenen Sichtweisen erleben konnte. Es geht um Schuld, Scham, Verantwortung und Wiedergutmachung, um das Gefühl gebraucht zu werden, gesehen, angenommen, geliebt zu werden. Ohne dabei jedoch den anderen zu ersticken, sondern im die Luft zum Atmen, zum Leben zu lassen. Eben das, wonach sich jeder Mensch tief im Inneren sehnt.

    Der Kern dabei war für mich auch die große Verantwortung die Eltern tragen, und warum manche das nicht können. Natürlich kommt hier die Frage nach der Schuld auf, doch die Autorin hat hier sehr schön gezeigt, dass man es sich damit oft zu leicht macht. Denn auch die Eltern hatten Eltern, unter denen sie aufgewachsen sind, und auch diese hatten Eltern, die ihnen ihren Stempel aufgedrückt haben. Es ist sehr schwierig, hier eine Grenze zu ziehen und obwohl ich hier natürlich die Eltern als Schuldige sehe (die wirklich bis ins letzte alles falsch gemacht haben), hatten sie durch ihre Vorgeschichten ebenfalls wenig Chancen, es anders, es besser zu machen.
    Man kann nur hoffen, dass irgendwer mal diesen Kreislauf durchbricht, dass Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene auf Menschen treffen die ihnen helfen können und sie einen Weg finden lassen, der Hoffnung auf etwas besseres verspricht. Und nein, das ist nicht leicht und nicht jeder kann das.

    Aber auch die Vorurteile werden thematisiert, gerade Jugendlichen gegenüber, denn auch wenn man oft denkt, wie schlimm und schlampig und aggressiv und respektlos sie sich aufführen, hinter jedem dieser Menschen steckt eine Vergangenheit die wir nicht kennen, steckt ein Leben mit dem sie leben müssen und man darf sich kein Urteil erlauben bevor man nicht weiß, was sie zu dem gemacht hat, der sie jetzt sind. Die Autorin hat eine sehr entwaffnende Art, die Situationen auf eine witzige, tiefgründige und nachdenklich machende Weise zu erzählen, die mich sehr beeindruckt hat.

    Kinder sind sehr anpassungsfähig und lieben ihre Eltern, egal was sie tun oder nicht tun, aber sie bezahlen dafür mit einem seelischen Schaden, der selten zu heilen ist. Sie leben, natürlich, die Frage ist nur: wie.
    Solche Narben spürt man ein Leben lang und man kann nur hoffen, dass sie darüber hinaus wachsen, mit Menschen, die sie unterstützen und ihnen zeigen, dass sie es wert sind.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    Virginys avatar
    Virginyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Auch wenn es eigentlich nicht mein Genre ist, ein sehr bewegendes Buch, volle Punktzahl...
    "Bienensterben"

    Marnie und Nelly sind Geschwister und grundverschieden noch dazu.
    Die 15-jährige Marnie vertickt nebenbei Drogen, hat ein Techtelmechtel mit ihrem Boss, während die 12-jährige Nelly sich lieber zurückzieht, dafür aber ein Ass auf der Violine ist.
    Dass die beiden es nie einfach hatten, erfährt man relativ früh, auch, dass ihre Eltern ihren Teil dazu beigetragen haben und dafür nun beide tot im Garten liegen.
    Kurz und knapp, am Weihnachtsabend sind die beiden Mädchen mal wieder völlig auf sich gestellt.
    Das bemerkt auch Lennie, der angeblich perverse alte Sack von nebenan, dem die beiden einfach nur leid tun und der sie deshalb zum Essen einlädt, woraus sich eine ganz besondere Beziehung entwickelt.
    Mehr kann und will ich gar nicht zum Inhalt sagen...

    "Bienensterben" von Lisa O'Donnell lässt abwechselnd Lennie, Marnie und Nelly zu Wort kommen und ihre Sicht der Geschehnisse schildern, teilweise sehr hart und schroff, aber auch sehr emotional und herzlich.
    Eigentlich entspricht das Buch nicht wirklich meinem Beuteschema, aber ich hab viel darüber gehört, nun endlich zugegriffen und es nicht bereut, auch wenn ich, wie schon geschrieben, so gar nicht der Fan von solchen Gefühlsduseleien bin.
    Dennoch hat es mich wirklich sehr beeindruckt, gerade, weil es mal wieder zeigt, dass die "Außenseiter" eben doch die mit dem größten Herzen sind und deshalb bekommen Nelly, Marnie und Lennie von mir natürlich volle Punktzahl...
     

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    AnjaScs avatar
    AnjaScvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über Schwestern, die ihre eigenen Eltern begraben und sich durchs Leben schlagen mit ungewöhnlichen Freunden.
    Rasch gelesen, aber ich kann nicht sagen ob es mir gefallen hat

    Inhalt: Marnie und Ihre Schwester sind völlig auf sich gestellt nach dem Tod der Eltern und müssen sich jetzt alleine durchs Leben schlagen. Waschen, putzen, Leichen entsorgen, Hausaufgaben machen und einen Job finden, damit alle Rechnungen bezahlt werden können. Die Situation bleibt natürlich nicht sonnig, denn die Lügen häufen sich, Probleme entstehen und es fällt dann doch auf, dass die Eltern weg sind. Das ganze eskaliert durch den plötzlich auftauchenden Großvater, den niemand kennt, den Dealer Mick, der noch Geld zu bekommen hat von dem Vater der beiden Mädchen und nicht zuletzt als die Schule die Eltern sehen möchte, wegen der Fehlzeiten von Nelly. Sie finden aber auch Verbündete mit denen sie nicht gerechnet hätten und kommen daher eine ganze Weile mit der aktuellen Situation durch und auch klar. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt und so erhält man einen Gesamteindruck der Geschichte. Fazit: Nachdem mich Arthur Gordon Wolf mit seiner Rezension bei den Bookaholics mächtig angefixt hatte, habe ich mir das Buch besorgt. Leider war mir Marnie nicht sympathisch und irgendwie bin ich immer wieder mit ihrer Art angeeckt. Sie bezeichnet ihre kleine Schwester ständig als dumm oder minderbemittelt und findet sich selber ganz toll. Sie arbeitet für einen Dealer, mit dem sie auch gelegentlich ins Bett geht - obwohl sie weiß, dass er verheiratet ist und sie ist anscheinend hochbegabt. Eine Entwicklung in den Charakteren ist durchaus festzustellen während der Geschichte, denn das müssen die beiden Mädchen auch. Lennie, der alte einsame Mann und Nachbar ist eine tolle Figur in diesem Buch und leider wird er schwer gebeutelt vom Leben, aber er ist für die Mädchen dar und nimmt vieles auf sich um sie zu schützen. Im Ganzen muss ich dann leider sagen: Das alles war mir zu viel und ich konnte weder den Humor noch das Einfühlungsvermögen in dem Buch finden, von dem im Klappentext die Rede war. Die ganze Situation würde ich als extrem beklemmend und surreal beschreiben. Ich gestehe, dass ich von der Geschichte so gefesselt war, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe, aber wenn ich ganz ehrlich bin, dann kann ich jetzt nicht sagen, wie und ob mir der Roman wirklich gefallen hat. Eine Bewertung bleibt von mir an dieser Stelle aus - denn ich sehe mich nicht in der Lage diese abzugeben.

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich eine große Enttäuschung
    Für mich eine große Enttäuschung

    Das Buch habe ich wegen seinem Klappentext unbedingt haben wollen. Außerdem findet man überall sehr gute Rezensionen dazu und deswegen musste es mit.
    Es lag lange Zeit bei mir und ich habe es mehrfach angefangen und immer wieder abgebrochen. Nun habe ich es beendet.

    Die vielen Personen haben mich am Anfang völlig verwirrt. Teilweise werden nur ein paar kurze Sätze auf einer Seite von einer Person veröffentlicht und dann kommt schon wieder die nächste Person.
    Das Thema ist bedrückend, aber für mich wurde es falsch rüber gebracht und hat mich nicht gefangen genommen.

    Der Schreibstil ist stellenweise sehr vulgär und unpassend.

    Für mich war es leider das völlig falsche Buch. Man hätte das Thema auf andere Weise auch veröffentlichen können, z.B. als normale Textform und nicht mit so vielen unpassenden Personensprüngen.

    Wirklich schade, deswegen nur 2 Sterne von mir.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Makabre, bedrückende Geschichte über zwei vernachlässigte Teenager
    Makabre, bedrückende Geschichte über zwei vernachlässigte Teenager

    Zu Beginn des Romans wird der Leser unmittelbar mit dem Tod der Eltern von Marnie und Nelly konfrontiert. Der Vater liegt seit mehreren Tagen tot im Bett und die Mutter baumelt erhängt in der Gartenhütte. Scheinbar ohne Skrupel und emotionslos verscharren die beiden Schwestern den Vater unter Lavendel, als der Verwesungsgeruch im Haus unerträglich wird.

    Die beiden unterschiedlichen Mädchen - die hübsche, sensible, musikalisch begabte Nelly und die etwas burschikose, abgebrühte Marnie - vertuschen das Ableben ihrer Eltern und versuchen mit den übrig gebliebenen Ersparnissen über die Runden zu kommen. Um zumindest etwas zu Essen zu bekommen, freunden sie sich sogar mit dem als Perversling verschrienen Nachbarn Lennie an, dem die beiden schon fast verwahrlosten Mädchen Leid tun. Bald kommt es aber nicht nur der Schule, sondern auch ihm seltsam vor, dass die Eltern so lange verreist sein sollen und dann beginnt auch noch Hund Bobby damit, Leichenteile auszugraben...
    Das Buch ist ähnlich wie ein Tagebuch aufgebaut und erzählt die Geschichte aus den drei Perspektiven der Protagonisten.

    "Bienensterben" ist ein Roman voll von schwarzem Humor, das Schicksal der Mädchen allerdings traurig. Es ist eine makabre, zu tief bedrückende Geschichte über zwei vernachlässigte Teenager, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, obwohl es sie völlig überfordert.

    Lisa O'Donnell schreibt sehr direkt, so dass der Roman nichts für Zartbesaitete sein dürfte, aber genau dieser Schreibstil macht die Geschichte so berührend authentisch. Bis zum Schluss ist man gebannt zu erfahren, ob es für Marnie und Nelly ein positives Ende geben wird und wie dies aussehen soll.

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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Erschreckend, mit viel Einfühlungsvermögen
    Erschreckend, mit viel Einfühlungsvermögen

    Die Geschichte beginnt erschütternd und präzise formuliert, ohne auf den möglicherweise empfindlichen Magen eines Lesers Rücksicht zu nehmen: Nelly's und Marnie's Vater Gene ist seit ein paar Tagen tot, sein Körper hat bereits begonnen zu verwesen. Flüssigkeiten treten aus seinem Körper aus und die Haut hält nicht mehr dicht, als Marnie und Nelly ihn, eingewickelt in ein Laken, die Treppe hinunter und aus dem Haus schleppen, um ihn ihm winterlichen, gefrorenen Garten zu begraben. Ähnlich ergeht es ihrer Mutter. Izzy hatte sich im Schuppen im Garten erhängt und war in einem kaum weniger erbärmlichen Zustand als Gene.
    Ausgehend davon entwickelt sich eine Geschichte, die im ersten Moment wie die Geschichte zweier Teenager erscheint, deren Eltern es einfach nicht aus dem Sumpf von Alkohol und Drogen schaffen, und die daher allein zurecht kommen müssen. Doch der Schein trügt.
    Abwechselnd erzählt die Autorin aus der Perspektive von Marnie, Nelly und Lennie und bietet somit unterschiedliche Blickwinkel und die Möglichkeit, die drei Protagonisten persönlich kennenzulernen. Schnell wird deutlich, dass insbesondere die Schwestern gleiche Begebenheiten unterschiedlich einschätzen. Einerseits ist da Nelly mit ihren teils kindlich-naiven Ansichten, die sich weigert, erwachsen zu werden und sich über alles den Kopf zerbricht - auch über das diesjährige "Bienensterben", nachdem sie einen Bericht darüber gesehen hat. Ein Talent auf der Violine, mit einer etwas veraltet wirkenden, aber dennoch gebildet klingenden Sprache. Das vollständige Gegenteil von ihr ist Marnie, die trinkt, raucht und ihre Unschuld schon vor längerer Zeit verloren hat. Sie ist wahrlich eine "Rotzgöre", schafft es aber dennoch ohne Mühe, super in der Schule zu sein.
    Nach dem erschreckenden Beginn verläuft die Geschichte eher in ruhigeren Bahnen, ehe es erst wieder gegen Ende wirklich spannend wird. Man fiebert mit den Mädchen - erlebt, wie die Beziehung zwischen ihnen und Lennie wächst, wie die Lügen immer schwerer auf den Mädchen lasten, wie sie zunehmend verzweifelt versuchen, den Schein zu wahren... Und doch wirkte die Geschichte fern. Ich als Leser blieb ein Zuschauer und konnte nicht in die Geschichte eintauchen, was mir an manchen Stellen allerdings auch ganz lieb war.
    Lisa O'Donnell formuliert klar und deutlich, ohne verschönernde und verschleiernde Beigaben. Man muss kaum "zwischen den Zeilen lesen", denn die Aussagen sind präzise. Es sind die ungeschönten Gedanken zweier Mädchen und eines alten Mannes, die mit ihrem Leben zurechtkommen müssen. Die eine an der schwierigen Grenze zum erwachsen, zum Frau werden. Die andere auf der unbewussten Suche nach Zuwendung und einer klaren Richtung und der letzte mit der Last der Vergangenheit auf seinen Schultern. Die Autorin beweist ein großes Einfühlungsvermögen, als sie von den Problemen der einzelnen Charaktere schreibt, von ihrem Leben und ihren Beziehungen.
    Auch wenn ich ein Zuschauer blieb, erschien die Geschichte real, als könnte sie genau so gerade in irgendeiner verwaisten Kleinstadt stattfinden. So absurd die Geschichte manchmal erscheinen mag, am Ende musste ich mir eingestehen, dass es so etwas in der heutigen Gesellschaft wirklich geben kann. Erschreckend...
    Gestalterisch war ich zunächst etwas irritiert von dem Cover. Schwarz-weiß, mit zwei Gesichtern im Profil und so manchen Kleinigkeiten. Nach dem Lesen ergibt jedoch so einiges einen Sinn. Nelly und Marnie, umgeben von dem, was sie ihr Leben nennen - nennen müssen. Einerseits Nelly's Violine, Lennie und ein Zuhause, das so wirklich gar keines ist. Andererseits Drogen, Zigaretten und Gewalt.
    Ein Zwiespalt, in dem die Schwestern von einem auf den anderen Tag allein gelassen werden...

    FAZIT
    "Bienensterben" wirkt, als hätte man es aus drei Tagebüchern zusammengesetzt. Schonungslose Wahrheiten, die nicht immer auch für zart Besaitete geeignet sind. Es ist eine Geschichte, die man zunächst gern als reine Fiktion abtun möchte, aber bei der man dann doch irgendwann einsehen muss, dass es tatsächlich real sein kann.
    Wirklich als spannend bezeichnen möchte ich es nicht, aber es war interessant, den Weg der Schwestern ein Stück zu begleiten.
    Für die Geschichte und das schreibtechnische Talent der Autorin, Präzision und Einfühlungsvermögen zu verknüpfen, gebe ich gern vier Sterne, doch ein letztes Fünkchen fehlte, damit mich das Buch richtig hätte packen können.

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 2 Jahren
    Hat mich nicht ganz überzeugt ...

    Trotz der vielen guten Rezensionen an den bekannten Stellen im World Wide Web kann ich mich der Meinung dieser Leser nicht in allen Punkten anschließen. Ich hatte durch die kurzen Kapitel, die immer zwischen den beiden Schwestern Marnie und Nelly und dem Nachbarn Lennie hin und her sprangen, das Gefühl, mich nicht richtig in die Geschichte vertiefen zu können. Ich wurde einfach nicht warm mit diesen bedauernswerten Mädchen. Am ehesten konnte ich mich mit Lennie anfreunden. Das nahm ja alles eine recht dramatische Wendung mit ihm! Vielleicht war mir die Geschichte beim Zeitpunkt des Lesens einfach ein bisschen zu viel. Ich stelle mich langsam auf den Frühling ein, da ist die Lektüre ein bisschen leichter ;)   

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    YvisLeseeckes avatar
    YvisLeseeckevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Ein sehr gelungener aber auch krasser Roman, der zum nachdenken anregt.
    Fazit: Ein sehr gelungener aber auch krasser Roman, der zum nachdenken anregt.

    Der Schreibstil war einfach toll. Für mich las sich das Buch sehr flüssig. Ich bin aber auch ein Fan von kurzen präzisen, aussagekräftigen Sätzen. Also wer hier lange detaillierte Schachtelsätze mag, ist bei diesem Buch definitiv falsch.

    Die Sprache ist auch sehr umgangssprachlich und teilweise sehr vulgär und grob. Es wird nichts beschönigt sondern alles direkt und klar formuliert. Aber dies passt einfach zur Geschichte und zu den Charakteren und lässt dadurch beides sehr authentisch wirken.

    Der Autor lässt uns hier die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Nelly (12), Marnie (15) und Lennie (ca. 70) verfolgen. Auch das fand ich sehr gut, weil es dadurch an keiner Stelle langweilig oder gar langweilig war.

    Die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet und man konnte die Emotionen und Handlungen sehr gut nachempfinden.

    Die Geschichte ist echt krass und definitiv nichts für zartbesaitete. Es beginnt sehr rasant und spannend. Dennoch gibt es auch ruhigere Passagen in dem Buch, die dennoch nichts an Spannung verlieren.

    Das Buch war an keiner Stelle vorhersehbar und konnte mich durchweg überraschen. Auch das Ende hätte ich so niemals vermutet.

    Fazit: Ein sehr gelungener aber auch krasser Roman, der zum nachdenken anregt.

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    luans avatar
    luanvor 3 Jahren
    Geschwister die zusammen halten


    Marnie und Nelly hatten leider keine so schöne Kindheit.Beide Eltern waren drogenabhängig. Ein wohlbehütetes Heim und regelmäßiges Essen auf dem Tisch kennen die beiden Geschwister nicht. Nachdem sie beide Eltern tot auffinden, beschließen sie die aus Angst im Heim zu laden, im Garten zu begraben. Der Nachbar Lennie, der perverse Alte, merkt schon bald die Abwesenheit der Eltern. Die Geschwister erzählen ihm, dass die Eltern verreist sind. Solange die Eltern nicht wieder auftauchen beschließt er sich  um die Geschwister zu kümmern...

    Obwohl die Geschwister sich nicht immer ausstehen können und Marnie, Nelly des öfteren wegen ihrer merkwürdigen Art, eine auf die Rübe hauen könnte, zeigt uns die Geschichte wie stark Geschwisterliebe sein kann. Nelly musste ihrer großen Schwester versprechen, niemanden von den toten Eltern im Garten zu erzählen, die Arme leidet schwer darunter und würde sich Lennie am liebsten anvertrauen. Ich habe Nelly besonders ins Herz geschlossen. Am liebsten spielt sie auf ihrer Geige und hat auch keine Scheu sich auf die Straße zu stellen um anderen was vor zu spielen. Sie spricht wie eine Erwachse und sitzt lieber in der Schulbibliothek wie im Unterricht, weil sie glaubt in der Bibliothek mehr zu lernen wie auf der Schulbank.

    Auch Marnie ist was ganz besonderes, trotz ihrer unschönen Kindheit hat sie Köpfchenmässig ganz schön was auf dem Kasten. Ihren Schulnoten bestehen nur aus Einser und hält es auch nicht für nötig zu lernen. Da irgendwann das Geld von der Sozialhilfe ausbleibt, muss sie zusehen Geld zu beschaffen um die Miete bezahlen zu können. Die einzige Möglichkeit die sie sieht um an schnelles Geld zukommen, sind Drogen zu verkaufen. Die trauert nicht wie Nelly um ihre Eltern, sie trauert nur darüber was ihre Mutter ihr nie gegeben hat, Liebe, Geborgenheit und Wärme...

    Mit Lennie hatte ich einfach nur Mitleid. Nicht ohne Grund hat er den Titel "der Perverse" von der Nachbarschaft erhalten. Er mag kaum noch das Haus verlassen und nimmt stillschweigend hin wenn sein Gartenzaun beschmiert wird. Er kümmert sich rührend um die Mädchen, klärt Nelly auf als sie das erste mal ihre Periode bekommt und geht für sie sogar in die Apotheke um ihr Tampons zu kaufen. Ein Schulbrief flattert ins Haus, weil Nelly den Unterricht geschwänzt hat. Lenny gibt sich bei der Schulleitung als Onkel aus um die Mädchen wegen der Abwesenheit der Eltern nicht in Schwierigkeiten zu bringen...

    Eine berührende Geschichte die uns zeigt wie es Kindern ergeht wenn sie von ihren Eltern vernachlässigt werden und der starke Zusammenhalt von Geschwistern die unterschiedlicher nicht sein können.

    4 Sterne

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Bambi-Ninis avatar

    Hallo,

    anlässlich des Welttag des Buches verlosen wir auf Bambinis Bücherzauber 5 Bücher, unter anderem ein neues Exemplar von Draußen wartet die Welt.

    Bis zum 3.5. um 23:59 könnt ihr noch teilnehmen. Einfach im Gewinnspiel-Post einen Kommentar hinterlassen, welches der Bücher ihr gern gewinnen würdet und schon seid ihr dabei:

    http://bambinis-buecherzauber.blogspot.de/2014/04/gewinnspiel-zum-welttag-des-buches.html

     

    Ausgelost wird dann Sonntag Abend.

     

    (hier gepostete Kommentare können leider nicht berücksichtigt werden, bitte nur auf dem Blog kommentieren)
    Zur Buchverlosung
    Liebe lovelybooks-Community,

    auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte.

    Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/

    (Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de)

    Liebe Grüße,
    Chris und die booknerds
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    docetens avatar


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    Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckerein, kleinen Überraschungen und deiner Grußbotschaft auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten.

    4. Advent: "Bienensterben" von Lisa O'Donnell

    Mit dem Dumont Verlag verlosen wir 5 weihnachtliche Buchpakete mit dem skurrilen, aber gefühlvollen Roman "Bienensterben" von Lisa O'Donnell. Wem möchtet ihr damit eine Freude bereiten?

    ACHTUNG: Diese Aktion läuft bis zum 26.12. und der Empfänger erhält sein Geschenk erst nach den Feiertagen als "Neujahrsüberraschung".

    "Der Roman ist ein wirklicher starker und auch einer, der trotz seiner humorigen Art, düster und schwer wirkt..." - → Rezension von ludas


    Inhaltsangabe
    Heiligabend in Glasgow: Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiß, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, stadtbekannter (vermeintlicher) Perversling, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht. Mit schnörkelloser Präzision, großem Einfühlungsvermögen und finsterem Humor erzählt Lisa O'Donnell die verstörend komische Geschichte dreier verlorener Seelen, die für sich selbst keine Verantwortung tragen können, aber füreinander bedingungslos einstehen.











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