Lisa Owens Not Working

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Inhaltsangabe zu „Not Working“ von Lisa Owens

Claire ist Mitte zwanzig und hat ihren ersten Job gerade erst begonnen, da kündigt sie ihn wieder. Nimmt man das Projekt Selbstverwirklichung ernst, findet sie, dann war es nicht der richtige. Apropos der Richtige: Freund Luke ist gut aussehend, nett und von Beruf wegen Leben rettend. Wäre jetzt nicht ein guter Zeitpunkt, um Kinder zu kriegen? Schon, sagt Claire, aber muss man nicht erst sein eigenes Leben auf die Reihe bekommen, bevor man ein anderes in die Welt setzt? Humorvoll, kurzweilig und voller Lebensweisheit: »Not working« ist wie ein Glas Wein mit der besten Freundin.

Not Working hat meine Erwartungen nicht erfüllt!

— Kiwi1989

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    Not Working

    Kiwi1989

    13. September 2017 um 19:46

    Lisa Owens‘ Debütroman „Not Working“ dreht sich um die Sinnkrise einer Mit-Zwanzigerin: Claire hat ihren Job gekündigt, weil er sie so gar nicht erfüllt hat, und sucht nun nach einem passenderen. Aber welche Stelle ist die richtige bei der riesigen Anzahl an Möglichkeiten? Eingrenzung ist wohl die falsche Herangehensweise. Da könnte man glatt was verpassen. So nimmt sich Claire viel Zeit, eine Lösung zu finden. Während ihre Freundinnen in ihrem Job aufblühen, sich verloben oder versuchen, Kinder zu kriegen… Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich große Erwartungen, die aber ganz und gar nicht erfüllt wurden. Der Roman ist in der Ich-Perspektive geschrieben, so dass man sich zu Beginn gut in die Protagonistin reinversetzen kann. Allerdings wirkt Claire nicht unbedingt immer sympathisch, z.B. wenn sie 1-2 Gläser Wein zu viel intus hat. Auch fehlte mir eine Entwicklung im Laufe der Geschichte. Claire verrennt sich ziemlich in dem Gedanken, den perfekten Job zu finden, ohne dabei Einschränkungen zu treffen (z.B. welche Talente sie hat, was ihr bis jetzt Spaß gemacht hat, …) oder ein Praktikum zu absolvieren. Wer sich eine tiefsinnigere Betrachtung des Problems und der Sinnfrage wünscht, kann lange danach suchen. Bis auf die Erkenntnis (Achtung-Spoiler!), dass es vielleicht nicht den RICHTIGEN Job gibt, wie es auch nicht den RICHTIGEN Mann gibt, findet man keine Lösungsansätze oder eventuelle Ratschläge, die sich ins echte Leben übertragen lassen. Lisa Owens‘ Schreibstil ist zwar frisch, jugendlich und lässt sich leicht lesen. Der angepriesene Humor hat mir jedoch bis auf ein paar Schmunzler gefehlt. Vielleicht war es auch einfach nicht mein Humor. Ein weiterer Kritikpunkt sind die vielen kleinen Kapitel. Auch wenn die Schilderung von Kleinigkeiten (U-Bahn-Fahrten, Einkäufe, etc.) den Blick für das Alltägliche schärfen mag, haben die meisten dieser Abschnitte meiner Meinung nach nicht wirklich zur Geschichte beigetragen. Summa summarum keine wirkliche Leseempfehlung!

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  • Not Working

    Not Working

    Kleine8310

    23. June 2017 um 01:11

    "Not Working" ist ein Roman der Autorin Lisa Owens. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Claire Flannery. Claire ist Mitte zwanzig und lebt gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund Luke in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung in London. Beruflich ist für die junge Protagonistin einiges in Aufruhr, denn Claire hat ihren Job, der ihr nur wenig Erfüllung gebracht hat, gekündigt, um für sich die Frage zu klären, was sie in ihrem Leben erreichen möchte und welcher Beruf wirklich gut zu ihr passen könnte.  So treibt es Claire von banalen Alltagssituationen bis hin zu den großen Sinnfragen und ihre berufliche Auszeit bringt nicht nur positives mit sich. Wird Claire am Ende finden was sie so sehnlichst sucht, oder muss sie doch ihre Erwartungen an ihre berufliche Zukunft anpassen?  Der Schreibstil von Lisa Owens hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und ohne Probleme lesen und die Autorin schafft es in ihren Worten wahre Botschaften zu verpacken, die mich als Leserin mehr als einmal zum nachdenken gebracht haben. Dieser Roman ist in sehr viele kleine Kapitel aufgeteilt, die aber, meiner Meinung nach, gut zu Claire's Situation passen.    Der Leser/ die Leserin stößt bei diesem Buch auf die verschiedensten Themen. Dies fängt bei Fragen nach dem passenden Beruf an, geht über Gedanken, was man von seiner Zukunft erwartet und schließt aber auch die kleinsten Alltagsmomente ein, die man manchmal durch Unachtsamkeit übersieht. Claire hat mir als Protagonistin gut gefallen, und auch die Nebencharaktere wurden von Frau Owens gut ausgearbeitet. Durch Claire's Eindrücke vom Leben, bestimmten Themen oder den Leuten die sie trifft lernte ich die Protagonistin bald kennen und ich war sehr auf ihre weitere Entwicklung gespannt! Zwischenzeitlich hatte ich leider das Gefühl, dass Claire immer mehr ins Negative fast schon depressive abrutscht und das blieb leider auch so.    Leider habe ich bei Claire bis zum Ende des Buches gar keine richtige Entwicklung gesehen. Zuerst fand ich das "Treiben lassen" und "sich finden" sehr interessant geschrieben, aber nach einer Weile hatte ich das Gefühl ich würde gemeinsam mit der Protagonistin auf der Stelle treten. Das hat mich ein bisschen enttäuscht. Zudem kamen während des Lesens bei mir ein paar Fragen auf, die leider auch am Ende überhaupt nicht geklärt wurden. Das hat mich dann doch etwas unzufrieden zurückgelassen! Alles in allem trafen bei diesem Roman eine großartige Idee, tolle Passagen und Ideen auf bis zum Schluß offene Fragen und kaum Entwicklung bei der Protagonistin, sodass ich leider nicht die sehr gute Bewertung geben kann, die ich gern gegeben hätte, da zuviel Potenzial einfach ungenutzt blieb!    "Not Working" schickte mich auf eine Achterbahn der Gefühle, teils war das Buch etwas ganz Besonderes und teils konnten meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt werden! Trotzdem ist es auf jeden Fall ein lesenswerter Roman, der den Leser/die Leserin dazu bringt sich selbst zu hinterfragen!

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