Sirenenfluch

von Lisa Papademetriou 
3,2 Sterne bei56 Bewertungen
Sirenenfluch
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Positiv (19):
Nadine2311s avatar

Tolles Buch:)

Kritisch (15):

Anfangs ganz spannend, mittig eher wie ein Kaugummi und der Schluss ziemlich enttäuschend. Nicht mein Fall, schade.

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Inhaltsangabe zu "Sirenenfluch"

Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädtchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist. Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren. Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er sich von Asia magisch angezogen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785570487
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:01.08.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 5 Jahren
    Sirenenfluch

    Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist. Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren. Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er sich von Asia magisch angezogen...

    Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Idee fand ich gut, aber die Umsetzung nicht.
    Pluspunkte gibt es für spannende Stellen, aber ich muss sagen, die kamen sehr selten vor.
    Oft habe ich mich gefragt, was soll das denn jetzt? Ich konnte einiges nicht nachvollziehen und es hat sich im Verlauf auch nicht aufgeklärt.

    Die Kapitel sowie das Cover sind wirklich schön gemacht, aber der Inhalt muss auch stimmen ;)
    Es soll wohl eine Fortsetzung geben, die werde ich aber nicht lesen.

    Trotzdem lieben Dank an rocejamki für die Leihgabe!

    (verfasst am 06.02.2012)

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    IsabellaMohns avatar
    IsabellaMohnvor 5 Jahren
    Auftakt der Trilogie mit "Sirenenfluch"

    Also: Die Story ist sehr süß, ich mag die Charaktere gerne und würde es für Fans von Meeresromanen empfehlen. Aber: Leider zieht sich die Story in der Mitte sehr lang hin und hätte ruhig straffer sein dürfen. Zudem war der Held nur sehr wenig am finalen Konflikt beteiligt, was irgendwie schade war. Muss mir noch überlegen, ob ich Band 2 und 3 lese...=)
    Liebe Grüße, Isabella

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    Wonder_s avatar
    Wonder_vor 6 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    Sirenenfluch gefällt mir sehr gut, es war spannend, aber leider auch etwas vorhersehbar, was an Titel und Klappentext liegt, die beide Spoiler schlechthin sind.
    Auch ist die Kurzbeschreibung etwas irreführend, nirgendwo steht, dass Zoe ihr misstraut, und Will fühlt sich nicht von Asia "angezogen". Ich würde eher sagen er ist von ihrer geheimnisvollen Art fasziniert.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Cover
    Das Cover finde ich ganz schön, es gibt aber schönere. Ich finde die Farben beißen sich etwas. Es hat auch keine nähere Bedeutung, besonders von der Lilie hätte ich erwartet, dass sie im Buch eine Rolle spielt, da sie mit Spotlack hervorgehoben ist.

    Charaktere
    Die Charaktere finde ich alle sehr gut gelungen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Wills und Zoes Sicht erzählt. In beide kann man sich gut hineinversetzen und sie sind sehr sympathisch.
    Auch die anderen Charaktere wirken größtenteils sehr authentisch, manche sind mit aber zu oberflächlich angerissen, einige wenige fand ich etwas klischeehaft.

    Handlung
    Wills Bruder Tim ist gestorben und seitdem lebt Will mit einer ständigen Qual. Er erinnert sich kaum, an den Tag, an dem es geschehen ist. Halt findet er bei seiner besten Freundin Zoe, die den Sommer immer in Shelter Bay verbringt.
    Als die seltsame Asia auftaucht, merkt er sofort, dass sie anders ist. Er ist fasziniert von ihr und versucht sie näher kennenzulernen. Dabei stößt er auf seltsame Geschichten, in denen Kirk, ein angeblich drogenabhängiger und verrückter Junge der Nachbarschaft, ihn noch bestärkt.
    Als wieder eine Leiche auftaucht, beschließt Will dem Geheimnis endlich auf die Spur zu kommen.

    Die Handlung gefällt im Großen und Ganzen sehr gut, allerdings empfinde ich den Titel und Klappentext als Spoiler, da einfach zu viel von der Spannung genommen wird.
    Es gab keine längeren Stellen, die mich gelangweilt haben, ich fand die Story durchweg sehr unterhaltsam.
    Besonders die Mischung aus Alltag und Mystery hat es mir angetan und das Ende war dann sogar doch noch etwas überraschend.
    Die Geschichte an sich ist fürs Erste in sich abgeschlossen, es gibt allerdings immer noch einige offene Fragen, die bestimmt in der Fortsetzung geklärt werden.
    Aber ich finde es schon einmal gut, dass man als Leser das Buch nicht ohne irgendeine Art von Schluss beenden muss.

    Schreibstil
    Der Schreibstil ist sehr gut, man kann alles gut verstehen und es lässt sich flüssig lesen. Man merkt, dass die Autorin schon viel Übung hat.
    Besonders gefällt mir, dass der Schreibstil sich aus Wills Sicht von dem Schreibstil aus Zoes Sicht unterscheidet.
    Was auch sehr schön ist, sind die Anfänge der Kapitel. Sie beginnen immer mit einem Zeitungsauschnitt, in dem man schon etwas über das Geschehen des Tages erfährt.

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    Buecherengels avatar
    Buecherengelvor 6 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    Inhalt
    Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädtchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist. Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren. Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er sich von Asia magisch angezogen.

    Buchanfang
    "Will saß im Pick-up seines Onkels und kam nur mühsam auf der rutschigen Straße voran. Dicke Regentropfen prasselten erbarmungslos auf die ausgeblichene orangefarbene Motorhaube nieder, sammelten sich auf der Erde zu tiefen Pfützen und umspülten die Reifen, um dann zu den ohnehin schon völlig verstopften Gullys zu fließen."

    Meinung
    Ich weis gar nicht wie ich anfangen soll, aber: Ich bin enttäuscht! "Sirenenfluch" habe ich auf der Loewe-Verlags-Homepage gefunden und wurde eher von dem Cover als dem Inhalt gefesselt (typisch Coverkäuferin ^^). An dieser Stelle gleich schon mal ein großes "Gefällt mir!" an die Grafiker, (obwohl ich die Bedeutung der rosa Lilie / Orchidee bisher noch nicht verstanden habe, oder ist das eine Seerose?! ôÔ)
    Am Anfang fand ich das Buch noch recht gut, es begann mit einem heftigen Gewitter und einer Unbekannten, die Will vor das Auto rennt, doch dann spurlos verschwindet. Zügig führte die Autorin den Leser in die Handlung hinein und man lernt die wichtigsten Akteure kennen - Will, Zoe, Asia, Will's Eltern, etc. Doch schnell konnte ich mich nicht mit den Figuren identifizieren - am ehesten noch mit Will & Zoe. Leider jedoch kamen selbst die zwei mier eher hölzern und von Frau Papademetriou "hingepflatscht" vor, so wie "Hier zwei Figürchen liebe Leser, schaut wie ihr damit fertig werdet, ich hab meine Arbeit getan." - einfach alles ein bisschen lieblos.
    Bei dem Geschichtsverlauf ist es nicht wirklich anders gewesen. Wi gesagt, der Anfang beginnt recht viel versprechend, doch schnell verschwindet dieses Quäntchen Spannung wieder und es beginnt sich zu ziehen - und ziehen - und achja es zieht sich. Die Seiten schleichen nur so dahin und ich habe mich immer gefreut, wenn ein Kapitel zu Ende gelesen war (!) - Hallo?! das ist doch bei einem Lesesuchti nicht normal ... Ab und an schafft Papademetriou spannende Sequenzen (Kapitänslogbuch, Showdown) einzubauen, aber leider sind die viel zu selten. Hier ein dickes, fettes (!) Minus von mir, dann das Buch zieht sich wie der zäheste Kaugummi - öde!
    Aber wir wollen nicht nur kritisieren, sondern auch ein (kleines) Lob ist angebracht. Die zarte Romanze bzw. das Es-könnte-mehr-werden,-ich-bin-verliebt-Gefühl bei Zoe und Will hat die Autorin meiner Meinung nach schön beschrieben. Die Unsicherheit Zoe's, das langsam Mehrempfinden Will's - süß!
    Betrachte ich das nun gelesene Buch puh so kann ich sagen, dass es leider bisher das schlechteste Buch in meiner August/Septemberlesezeit war und auch das längste. Für ganze 318 Seiten habe ich mehr als zwei Wochen (!) - Buch habe ich am 29.August angefangen -> siehe hier - gebraucht und wohlgemerkt ich hatte Urlaub, also eigentlich jede Menge Zeit. Nun wer ein großes Faible für Meerjungfrauen- / Sirenen-Legenden hat, der sollte einfach mal rein lesen, die restliche Leserschaft ... naja, entscheidet selbst.

    Fazit
    Meerjungfrauen, Sirenen, ein abgelegenes Küstenstädtchen - hört sich verlockend an, aber leider konnte es mich nicht überzeugen. Die Geschichte zäh, die Charaktere eher langweilig, jedoch werde ich mir den zweiten Band ebenfalls ins Bücherregal holen, denn zum Schluss bleiben immer noch Fragen offen und ich möchte Lisa Papademetriou nochmals eine Chance geben - denn Potenzial wäre vorhanden ...

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    Brina1983s avatar
    Brina1983vor 6 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    Kurzbeschreibung:
    Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädtchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist.
    Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren.
    Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er er sich von Asia magisch angezogen…
    *
    Erster Satz:
    Will saß im Pick-up seines Onkels und kam nur mühsam auf der rutschigen Straße voran.
    *
    Meine Meinung:
    Was für ein langweiliges Buch.
    *
    Es ist mal wieder Sommer und Will hat eine Menge zu tun. Zoe aus der Stadt ist auch wieder an der Küste. Aber Will kann den Sommer überhaupt nicht genießen, da er erst einen Sommer zuvor seinen Bruder Tim spurlos auf hoher See verloren hat. Und er kann sich an nichts erinnern…
    Außerdem geschehen merkwürdige Dinge. Will sieht im Wasser ein dunkelhaariges Mädchen und will sie retten. Sekunden später ist sie nicht mehr zu sehen. Halluziniert er? Er ist sich nicht sicher, bis er das Mädchen Asia kennenlernt. Sie sieht genau aus, wie das Mädchen, was er immer zu sehen meint. Was steckt hinter all den Merkwürdigkeiten?
    *
    Die Grundidee des Buches mag ja interessant klingen. Ich mag ja auch solche Fantasy-Aspekte total gerne. Genau deshalb kaufte ich mir das Buch, aber was ich nun zu lesen bekam, war so gar nicht das, was ich erwartet habe.
    Es ist so langweilig. Bis kurz vor dem Ende passiert gar nichts im Buch. Keine Spannung, außer ein paar kleine mysteriöse Geschehnisse. Ich habe mich schon lange nicht mehr so beim Lesen gelangweilt.
    *
    Das Buch bekommt einen Pluspunkt für die tollen Kapitelanfänge, die aus Zeitungsartikeln bestehen. Aber auch der angenehme Erzählstil reißt es nicht raus.
    Will und Zoe sind außerdem ganz niedliche Charaktere, wirken aber insgesamt zu flach. So dass auch die Charaktere mich nicht fesseln konnten. Asia ist die einzige Person, die etwas Mysteriöses in die Geschichte einbringt. Es reicht aber leider nicht aus.
    *
    Das Thema hört sich faszinierend an, konnte aber leider nicht überzeugen. Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen.
    *
    Ich vergebe 2 Bücher.

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    joshi_82s avatar
    joshi_82vor 7 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    "Sirenenfluch" ist ein Buch, bei dem sich die Meinungen spalten, was ich gut verstehen kann. Einerseits finde ich die Idee zu der Story wirklich spannend, doch leider hapert es meiner Meinung nach ein wenig an der Umsetzung. Oftmals plätschert die Geschichte einfach so vor sich hin und mir ging es leider so, dass ich gar nicht so sehr den Drang hatte, weiterzulesen. Erst zum Ende hin wird es wirklich spannend. Eine Stelle im Buch hat mir besonders gut gefallen: Will liest das alte Logbuch eines Kapitäns, welches ich absolut spannend fand.
    Die Sirenen an sich stelle ich mir als unheimliche Wesen vor, doch irgendwie waren die das in diesem Buch so gar nicht. Ich denke, bei mir kam einfach nicht die richtige Stimmung auf.
    Das Buch ist im Wechsel aus der Sicht von Zoe und Will geschrieben, was ich immer recht spannend finde, doch ab und an hatte ich Probleme zuzuordnen, bei wem ich mich gerade befinde. Vielleicht hätte die Autorin das noch ein bisschen besser kennzeichnen können.
    "Sirenenfluch" ist der erste Teil einer Reihe und ich denke, dieser sollte mehr oder weniger dazu dienen, die Protagonisten einzuführen. Man lernt Will und Zoe kennen, immer mehr Geheimnisse werden offenbart, allerdings kommen auch neue hinzu, was zumindest mich neugierig auf den nächsten Teil macht. Leider sind die Charaktere teilweise ein wenig flach geblieben, was sich aber hoffentlich im nächsten Teil ändern wird. Gerade auch einige der Nebenfiguren waren wirklich interessant, aber man hat nicht wirklich viel von ihnen erfahren.
    Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig zu lesen, nur hat sie es leider nicht geschafft, mich richtig in die Geschichte hineinzuziehen. Dabei hat sie wirklich tolle Ansätze, es gibt einige unerwartete Wendungen und die Protagonisten sind größtenteils wirklich sympathisch. Deswegen fällt es mir auch relativ schwer, mich für eine Bewertung zu entscheiden. Da es für mich nicht schlecht, aber auch nicht herausragend war, vergebe ich 3,5 Punkte

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    melanie_reicherts avatar
    melanie_reichertvor 7 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    Klappentext:

    Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädtchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist.
    Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren.
    Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er sich von Asia magisch angezogen …

    Meine Meinung:

    „Sirenenfluch“ ist der erste Band einer neuen (Jugend)Fantasyreihe. In der Geschichte geht es um eine abgewandelte Form von Meerjungfrauen, die nach einer Legende rund um Odysseus existieren.

    Der Schreibstil der Autorin ist locker und direkt, sodass sich der Roman gut für Zwischendurch eignet und man keine Schwierigkeiten haben dürfte die Geschichte zu verstehen.

    Das Buch besteht zum größeren Teil aus Dialogen zwischen den Protagonisten und ist für mich somit ein typisches Jugendbuch. Die dominierenden Themen mit denen sich ein Teenager herumschlagen muss, unterstreichen meine Meinung: Liebe, Freundschaft und das Ansehen stehen hier im Vordergrund. Aber auch der Verlust von Wills Bruder.

    Die Sirenen bzw. die Meerjungfrauen gefallen mir gut als Fantasywesen. Mal wieder etwas anderes nach dem ganzen Vampir-Werwolf -Hype. Ebenso gefällt mir die Art und Weise wie die Autorin die Wesen darstellt (hier möchte ich nicht zu viel verraten).

    Die Charaktere sind alle prägnant und wirken auch leicht mysteriös, da jeder ein kleines Geheimnis mit sich herum trägt, welches es zu lösen gilt. Die Er-Perspektive schafft noch eine zusätzliche Distanz, die aber in diesem Fall nicht schädlich ist.

    Der einzige Kritikpunkt: Das erste Drittel des Buches zieht sich ein wenig in die Länge bzw. die Spannung will nicht so recht aufkommen. Der Aspekt Fantasy wird eigentlich recht spät eingebracht.
    Nachdem die Geschichte dann aber ins Rollen gekommen ist, sind die Dynamik und Spannung positiv zu verbuchen. Ebenso ist die Auflösun gelungen auch wenn es typisches „Weiter-gehts-im-nächsten-Band-Ende“ ist, da doch noch einige Fragen für mich offen bleiben.

    Fazit: Eine leichte Fantasylektüre für Zwischendurch um sich mal vom Alltag abzulenken.

    Bewertung: 4/5 Punkten

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    Gwyneths avatar
    Gwynethvor 7 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    Meine Meinung
    Erstmal kurz etwas zum Buch selbst.. das Cover gefällt mir wirklich gut. Allerdings ist die Art, wie die Seiten zusammengefügt wurden, eher kontraproduktiv. Zwar kann man dadurch ohne großes Biegen und Brechen (was manche Leser ja gerne tun, für mich wiederrum aber ein absoluter Graus ist), das Buch komplett aufschlagen. Leider sorgt diese Art auch dafür, dass der Buchrücken zwangsläufig Knicke bekommt, vollkommen egal wie vorsichtig man ist. Für mich ist das ein negativer Punkt, der in die Bewertung allerdings neutral einfließt. Ich persönlich finde Knicke im Buchrücken aber einfach nur schrecklich und ärgere mich auch darüber. Umso blöder, wenn es bei einem Buch garnicht anders geht.. und das trotz der wenigen Seiten.

    Nun aber zum Inhalt, worum es ja eigentlich geht.
    Die ersten 100+ Seiten sind sowas von... langatmig und irgendwie auch Inhaltslos. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass mir in diesen ganzen Seiten kaum etwas Sinnvolles oder besonders Relevantes erzählt wird. Hier und da ein bisschen was, aber womit die restlichen Seiten gefüllt wurden, weiß ich schon garnicht mehr. In Anbetracht der Seiten, die ich dann gelesen hatte, hatte ich inhaltlich eher das Gefühl gerade erst wenige Seiten gelesen zu haben. Sowas ist im Allgemeinen ja nicht besonders tragisch. Manche Leser mögen es sogar und man kennt sowas von vielen Büchern. Aber bei nicht mal ganz 320 Seiten kann man sich vorstellen, dass sich das nicht gerade positiv auswirkt.. . Wenn man bedenkt, dass Will Asia erst nach ca 80 Seiten trifft..
    Dadurch konnte sich die Spannung nur sehr sehr spät aufbauen. Genau dann als ich dachte, dass ich darauf garnicht mehr zu hoffen brauche.
    Eigentlich sind Titel und Kurzbeschreibung extrem ungünstig gewählt, denn man kann es sich eigentlich sparen, das Buch zu lesen. Man weiß ja vorher schon, worum es sich eigentlich handelt - Sirenen. Um viel mehr geht es auch nicht und Will tappt bis kurz vor Schluss darüber im Dunkeln. Normalerweise würde ich sowas in einer Rezension ja garnicht erwähnen, aber das Buch hat es mir ohnehin schon vorweg genommen.

    Will kam mir lange Zeit extrem blass vor, irgendwie ohne Charakter. Immer, wenn er dann an seinen Bruder dachte hatte ich irgendwie das Gefühl, dass Will sich neben ihm nie wirklich selbstständig entfaltet hat.
    Zoe wiederrum mochte ich direkt. Sie ist ein aufgewecktes Mädchen, dass sich nicht so leicht unterkriegen lässt und sich doch viel zu viele Gedanken macht. In sie konnte ich mich super reinfühlen und ich mochte jede Seite, in der es um sie ging.
    Asia wiederrum wirkte auf mich, als hätte sie eine gespaltene Persönlichkeit. Irgendwie hat nichts so recht zusammengepasst. Ich schätze, das sollte sie interessant und geheimnissvoll machen. Teilweise war es aber einfach nur komisch.
    Neben Tim wären das die Personen, um die sich die Geschichte eigentlich dreht. Die Nebencharaktere sind zum Großteil nur da, um der Handlung zu dienen. Sie entfalten sich nicht und sind einfach nur da.

    Die Geschichte ist an sich eigentlich garnicht schlecht. Ich finde nur die Umsetzung hätte viel viel besser sein können. Es kam mir teilweise vor wie ein Debütroman, der zu früh abgedruckt wurde. Ist es aber nicht.
    Neben Zoe gefiel mir an dem Buch sehr gut, dass es keine Ich-Erzählung ist. Die Geschichte wird vom allwissenden Autor erzählt.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Fazit
    Kann man lesen, muss man aber nicht. Schade, dass die eigentlich tolle Geschichte nicht anders umgesetzt wurde.

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    leselurchs avatar
    leselurchvor 7 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    Worum geht's?
    Kaum ein Jahr ist vergangen, seit Wills Bruder Tim durch mysteriöse Umstände zu Tode kam. Obwohl Will dabei war, kann er sich an nichts erinnern. Mittlerweile hat nicht nur seine Familie, sondern auch die Polizei die Suche nach der Wahrheit aufgegeben...
    Nun ist es Sommer und Wills beste Freundin Zoe ist mit ihrem Vater für die Ferienzeit nach Shelter Bay zurückgekehrt. Die Stimmung der beiden ist gedrückt, denn keiner von ihnen hat Tims Tod überwunden. Trotzdem versuchen sie einander eine Stütze zu sein. Doch dann taucht Asia, eine fremde und geheimnisvolle Schönheit, auf der keinen Insel auf. Mit ihrer lieblichen Art und ihrer verführerischen Stimme bringt sie jeden Mann dazu, zu tun, was sie will. Auch Will fühlt sich ab dem ersten Moment zu ihr hingezogen. Zoe jedoch bleibt misstrauisch, denn mit Asia kommt das Grauen in die Stadt...
    .
    Kaufgrund:
    Im Klappentext wird mit einer aufregenden Geschichte geworben, die sich nicht mit Vampiren und Werwölfen, sondern mit bildhübschen Sirenen beschäftigt. Nach Tanja Heitmanns Novelle "Sirenenlied" war ich neugierig darauf, wie Lisa Papademetriou mit der Thematik umgehen würde.
    .
    Meine Meinung:
    Die schöne Insel Shelter Bay zieht nicht nur die Aufmerksamkeit vieler Touristen auf sich, auch gefährliche Wesen tummeln sich auf ihr. Sie haben ein bestimmtes Ziel vor Augen und scheuen kein Opfer, um es zu erreichen. Was sich so spannend anhört, ist leider nicht so aufregend umgesetzt worden. Im Grunde ist die Handlung von "Sirenenfluch" ein ständiges Auf und Ab, denn obwohl es einige interessante und vielversprechende Momente gibt, werden diese ständig durch langatmigen Alltags-Szenen unterbrochen oder von ihnen abgelöst. Kaum kommt man in den Lesefluss, wird man auch schon wieder aus ihm herausgezogen. Leider wird der ganze Roman dadurch sehr zäh. Schade, denn die wirklich spannenden Kapitel haben mir ausgesprochen gut gefallen!
    .
    Das Ende von "Sirenenfluch" hat mich dagegen maßlos enttäuscht. Es macht den Eindruck, als hätte Papademetriou selbst den Überblick über ihre Geschichte verloren. Nach der großen Auflösung wird man mit komplizierten und wirren neuen Handlungssträngen beworfen, mit denen man nicht recht umzugehen weiß. Die Autorin scheint mit aller Macht versuchen zu wollen, in ihren Lesern die Neugierde auf den Folgeteil zu wecken. Das hätte sie besser sein gelassen, denn so hinterlässt "Sirenenfluch" in meinem Kopf Stichworte wie "gedrungen" oder "verworren", und nicht "Wo bleibt die Fortsetzung?".
    .
    Papademetriou beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Protagonisten, sondern bietet ihrer Lesern gleich ein sympathisches Protagonistenpärchen: der eher zurückhaltende, nachdenkliche Will und die extrovertiere, spontane Zoe. Obwohl man es im ersten Moment nicht erwarten würde, sind die beiden seit ihrer frühsten Kindheit die besten Freunde - aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an! Zoe und Will durchlaufen ganz getreu dem Motto "typisch Teenie" die schwierigsten Phasen des Erwachsenwerdens. Der Autorin ist es dabei gelungen, die Handlungen und Gefühle realistisch darzustellen, sodass man sich leicht in die beiden hineinversetzen kann. Der große Kontrast zwischen den Hauptfiguren ist ein enormer Pluspunkt. Egal, ob man als Leser mehr der ruhige oder impulsive Typ ist - mit einem der beiden Protagonisten kann man sich auf jeden Fall identifizieren.
    .
    Bis auf die geheimnisvolle Schönheit Asia bleiben die Nebencharaktere viel zu stark im Hintergrund. Sie bekommen noch nicht einmal die Gelegenheit, ihr eigenes Potenzial entfalten zu dürfen. Dieser Fakt hat mich besonders an der Figur Kirk Worstler gestört. Von allen in Shelter Bay wird er bloß als bedauernswerter Irrer abgestempelt, dabei steckt hinter seinem merkwürdigen Verhalten eine dramatische und tragische Geschichte. Papademetriou webt seine familiäre Vergangenheit zwar mit in die Handlung ein, aber Kirk als Charakter kommt nur einen sehr geringen Teil der Aufmerksamkeit, die er eigentlich verdient hätte.
    .
    Erfrischenderweise beschreibt die Autorin die Geschichte aus der Sicht eines außenstehenden, auktorialen Erzählers und nicht aus der Ich-Perspektive, wie es die meisten anderen Autoren des Genres tun. Durch die Wahl dieses Erzählers und ihren leichten, lockeren Schreibstil gelingt es Papademetriou, die "frische Brise" aus Shelter Bay direkt in die Köpfe ihrer Leser zu bringen.
    .
    Ein Kapitel in "Sirenenfluch" besteht fast ausschließlich aus Logbucheinträgen eines Kapitäns - mein absolutes Highlight des Romans! Durch diesen ausführlichen und emotionalen Bericht erhält man durch die Augen des Kapitäns eine ganz neue Sichtweise auf den bisherigen Verlauf des Geschehens. In ihrer Danksagung bezeichnet die Autorin dieses Kapitel als "Hommage an Bram Stokers 'Dracula'" und genau so kann man es sich auch vorstellen. Wunderbar gemacht!
    .
    Cover:
    Leider ist das Cover nicht besonders aussagekräftig oder individuell, da können weder der schöne Hintergrund noch die wässrigen Effekte viel mehr herausholen. Ein klarer Fall von "hübsch, aber nicht viel dahinter".
    .
    Fazit:
    "Sirenenfluch" ist ein amüsantes Jugendbuch für Zwischendurch, bietet aber nicht mehr als eine kurzweilige Unterhaltung. Die Hauptfiguren können zwar überzeugen, nehmen aber einen zu zentralen Platz in der durchsichtigen Handlung ein. Schade, dass Lisa Papademetriou ihren starken Nebencharakteren so wenig Beachtung geschenkt hat. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Sirenenfluch" von Lisa Papademetriou

    Kurzbeschreibung:
    Ein neuer Sommer beginnt in Shelter Bay. Das Küstenstädtchen füllt sich mit Touristen und Leben, doch Will kann den Trubel nicht genießen. Noch immer belastet ihn der schreckliche Tod seines Bruders Tim, der vor einem Jahr im Meer ertrunken ist. Eines Tages jedoch taucht ein wunderschönes Mädchen namens Asia Marin in der Stadt auf, das Will auf der Stelle verzaubert. Wills beste Freundin Zoe traut der Fremden nicht. Doch Will ist fasziniert von Asia und möchte mehr über sie erfahren. Dabei stößt er auf den uralten Mythos von den Sirenen, die Seemänner in den Tod locken. Als wieder jemand ertrinkt, wächst ein schrecklicher Verdacht in Will. Und dennoch fühlt er sich von Asia magisch angezogen...

    Zur Autorin:
    Lisa Papademetriou hat bereits mehrere Jugendbücher veröffentlicht. Sie lebt mit Mann, Tochter und Hund in Massachusetts und arbeitet derzeit an der Fortsetzung von Sirenenfluch.

    Rezension:
    Will lebt mit seinen Eltern im beschaulichen Shelter Bay, das im Sommer allerdings zu einer Touristenhochburg wird. Als ein schwerer Sturm Verwüstungen anrichtet, sind die Einwohner damit beschäftigt, alles für die kommende Saison wieder auf Vordermann zu bringen. Auch Zoe, Wills beste Freundin, ist wieder zurück in Shelter Bay, wo sie mit ihrem Vater seit kleinauf jeden Sommer verbringt.

    Eines Tages trifft Will auf die geheimnisvolle und bildhübsche Asia, die wie Zoe in einem ortsansässigen Diner arbeitet und es ist bald um ihn geschehen. Will möchte unbedingt mehr über das Mädchen erfahren und kommt nach und nach Asias unglaublichem Geheimnis auf die Spur...

    Eigentlich bin ich ein Fan von ungewöhnlichen Fantasy-Elementen und da kam Lisa Papademetrious Buch gerade richtig, handelt es doch von den geheimnisvollen Sirenen, jenen sagenumwobenen weiblichen Meeresbewohnern, die schon Odysseus den Kopf verdrehten. Doch leider konnte mich "Sirenenfluch" nicht begeistern.

    Die Handlung plätschert, ausgenommen von einigen eingestreuten mysteriösen Ereignissen, nur so vor sich her und ich fühlte mich schnell gelangweilt. Die Charaktere sind allesamt zu glatt, ohne irgendwelche Ecken und Kanten und handeln durchweg im ihnen gegebenen Rahmen. Bei Will fehlte mir z.B. näheres Hinterfragen mancher Umstände, er nimmt alles so hin, wie es ihm präsentiert wird.

    Als hingegen gelungen empfand ich die Kapitelanfänge. Diese werden wechselnd eingeleitet durch Zeitungsartikel aus der örtlichen Shelter Bay Gazette oder verschiedenen Volksweisen über die Sirenen. Auch die über mehrere Seiten abgedruckten historischen Logbuch-Einträge eines Kapitäns waren interessant zu lesen.

    Im Großen und Ganzen kann ich "Sirenenfluch" dennoch aus meiner Sicht leider nicht empfehlen. Das Grundthema macht zwar neugierig, doch bleibt die Spannung auf der Strecke, teilweise wirkt der Roman langatmig und die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen. Bei der Fortsetzung, an der die Autorin momentan schreibt und die bereits den englischen Titel "Fury's Fire" trägt und im Sommer 2012 erscheinen soll, werde ich daher definitiv passen.

    Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover zeigt im Hintergrund ein unscharfes halbes Mädchengesicht, im Vordergrund mehrere Blüten, wovon eine in Spotlackoptik deutlich hervorgehoben wurde. Diese Blüte ziert auch in schwarz-weiß die jeweiligen Kapitelanfänge.

    Fazit: Interessantes Grundthema, mit dem die Geschichte aber leider nicht mithalten kann. Es fehlt die nötige Portion Spannung und die Charaktere bleiben hinter den Erwartungen zurück. Sehr schade um die Sirenen!

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