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Lisa PflegerVegan, regional, saisonal
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Vegan, regional, saisonal
Vegan, regional, saisonal
 (6)
Erschienen am 10.04.2014
Lisa PflegerVegan Homemade: Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co.
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Vegan Homemade: Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co.

Neue Rezensionen zu Lisa Pfleger

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Rezension zu "Vegan, regional, saisonal" von Lisa Pfleger

Braucht es noch ein veganes Kochbuch?
Fahnievor 2 Jahren

Einfache vegane Rezepte für jeden Tag, das verspricht das Kochbuch von Lisa Pfleger. Und das trifft auch zu, denn für die Zubereitung braucht man nur wenige Zutaten und die Gerichte sind schnell zubereitet. Ein Blick ins Buch:

Wie der Titel vermuten lässt, ist das Kochbuch in Rezepte für Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert. Schließlich soll jeweils möglichst nur mit regional verfügbaren Zutaten gekocht werden. Anschließend sind die Rezepte noch unterteilt in Suppe & Salat; Hauptgerichte; dann folgt etwas kalendarisch typisches wie Ostermenü im Frühling und Grillpartys im Herbst; Brotzeit & Snacks; bevor alles abgerundet wird mit der Rubrik Süßes.

Dabei sind die Rezepte wirklich so einfach, dass man zum Teil etwas skeptisch ist. Zumindest ging es mir so. Da kommt schon einmal der Gedanke auf „und dafür brauche ich nun ein Kochbuch damit ich weiß, dass in eine Blumenkohlsuppe Blumenkohl, Zwiebel, Kartoffel usw. gehört“. Und am Ende sitzt man vor seinem Tellerchen und denkt sich: „Mmh, lecker und so einfach.“ So ging es mir bei bislang allen Rezepten, die ich nachgekocht habe. Nachdem man für die Gerichte eben saisonale, regionale und wenige Zutaten braucht, ergibt es sich von selbst, dass sie auch preiswert sind.

Bilanz: Das Kochbuch von Lisa Pfleger ist eine Bereicherung für alle Veganer, die regionale und saisonale Rezepte wollen für Gerichte, die fix auf dem Tisch stehen.


Mehr Bücher. Mehr Rezensionen: Hier.



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Sommerregens avatar

"Vegan Homemade" ist nach "Vegan regional saisonal" Lisa Pflegers zweites Kochbuch. In diesem Buch möchte sie zeigen, wie man vegane Basics selber machen kann. Dies soll nicht nur ganz einfach, sondern auch kreativer und abwandlungsfähiger, regionaler und saisonaler und zu guter Letzt auch preiswerter sein. Außerdem wird versprochen, dass sich die Rezepte ganz leicht in den Alltag integrieren ließen und es immer von Vorteil sei, wenn man genau wisse, was in in einem Produkt verarbeitet worden ist. Keine Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe und kein unnötiger Verpackungsmüll, so heißt es.
Da mich diese Ideen sehr angesprochen haben war ich total neugierig auf das Buch.
Die Rezepte sind in die Kapitel "Milchiges", "Fleischiges und Deftiges", "Eingemachtes", "Würziges", "Teigiges", "Schnelles" und "Snacks und Süßes" aufgeteilt.
Im ersten Kapitel wird gezeigt, wie man zum Beispiel Haselnussmilch, Mandelmilch oder Kokosmilch zubereitet. Das geht wirklich schnell und leicht, ich mache sie auch schon seit einer Weile selber. Zuvor hatte ich jedoch noch nie veganen Käse selber hergetsellt, weswegen ich auf die Rezepte für Walnusskäse und Joghurt-Kürbiskernaufstrich sehr gespannt war. Auch andere Käsesorten werden vegan abewandelt vorgestellt. Allerdings lassen sich die benötigten Zutaten nicht mehr so gut selbst anbauen wie im letzten Buch, hier liegt der Fokus aber auch wo anders, wie im Vorwort erklärt wird. So wird zum Beispiel das Nahrungsergänzungsmittel Sojalecithin als Granulat benötigt, damit sich bei der Herstellung veganer Butter das Fett nicht vom Wasser trennt.
Im Kapitel "Fleischiges und Deftiges" wird die Herstellung von eigenem Tofu, Seitan, Falafeln und Ähnlichem erläutert.
Als nächstes folgen Einmach-Rezepte. Zucchinimatjes, verschiedene Chutneys, Soßen, Marmeladen und andere Brotaufstriche. Besonders gut hat mir hier der einfache Linsenaufstrich (S. 73) gefallen.
Dann werden Rezepte für verschiedene Gewürzmischungen vorgestellt. Begonnen mit Kräutersalzen geht es mit aromatisierten Ölen und Essig weiter, bis zum aromatisierten Zucker.
Anschließend wird das Geheimnis veganer Teige zum Zubereiten von Brot, Nudeln und Kuchen gelüftet. Dieses Kapitel beinhaltet besonders viele unterschiedliche Rezepte: Ravioli, Strudelteig, Pizza, Lasagneplatten, Kartoffelknödel und Schopfnudeln sind hier ebenso zu finden wie Dinkelbrot, Torten und Tortenguss. Auch wie man einen Sauerteig züchtet wird sehr ausführlich und verständlich erklärt.
Die sich anschließenden schnellen Rezepte sind sehr ansprechend und simpel gehalten.
In "Snacks und Süßes" werden leckere Knabber- und Naschereien für Zwischendurch vorgestellt. Von knusprigen Crackern über gewürzte Nüsse bis hin zu ganz vielen leckeren Variationen Schokolade zu pimpen, Pudding und Eis.

Wie man jetzt schon sieht, werden in diesem Buch sehr viele Anregungen gegeben, seine veganen Produkte selber herzustellen. Einige dieser Rezepte nehmen mehr, andere weniger Zeit in Anspruch, jedoch wird dies in kleinen Anmerkungen der Autorin vorher angekündigt, sodass man oft auch zwischen einer schnelleren und einer aufwendigeren Variante wählen kann. So lassen sich sehr viele Produkte selber zubereiten.
Auch die Gestaltung des Buches ist, wie schon beim Vorgänger, sehr ansprechend. Mit vielen Fotos, Zeichnungen, Tipps, Tricks und Kommentaren der Autorin und mit Lesebändchen.
Dieses Buch beinhaltet die Grundlagen und ist deswegen, wie die Autorin sagt, etwas für Selbstmachanfänger und weniger etwas für Fortgeschrittene. Deswegen solle man vor dem Kauf ruhig in der Leseprobe das Rezepteregister durchlesen, sodass man weiß, ob das Buch für einen geeignet ist.

Ich denke, dass einem das Buch sehr hilft, Neues auszuprobieren und mehr selber zu machen. Die Gerichte sind sehr schön verständlich erklärt und decken viele Bereiche ab, sodass ich das Buch weiterempfehlen kann. Allerdings kennt man auf der anderen Seite einige Ideen bereits.

Kommentare: 2
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Sommerregens avatar

Rezension zu "Vegan, regional, saisonal" von Lisa Pfleger

Wirklich sehr hilfreich und ansprechend!
Sommerregenvor 3 Jahren

Bereits seit sie sie 16 Jahre alt ist, ernährt sich Lisa Pfleger vegan. Seitdem bereitet ihr Kochen große Freude. Etwa 2008 ging sie dann noch einen Schritt weiter, da sie schon länger von Selbstversorgung träumt. Zu erst kaufte sie nur noch saisonale und regionale Lebensmittel ein, bis sie das Experiment startete.
Sie begann zu experimetieren, probierte aus, welche Lebensmittel sich wann am besten anbauen lassen, und ist immer auf der Suche nach neuen Ideen. So entwickelt sich ihr Projekt immer weiter, genauso wie ihr Speiseplan.
In "Vegan regional saisonal" stellt sie Rezepte vor, die zeigen, wie viel sich mit mit frischem Obst und Gemüse oder Wildpflanzen zaubern lässt.

Zu Beginn werden nach einer ansprechenden Einleitung Zutaten beschrieben, welche sich regional anbauen lassen. Schon hier lässt sich eindeutig erkennen, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt.
Als nächstes wird die Frage beantwortet, wo man regionale Lebensmittel alternativ zum Supermarkt erwerben kann. Sehr haben mich hier Food Coops (Lebensmittelkooperativen) und die solidarische Landwirtschaft interessiert.
Im Anschluss daran werden die wichtigsten Küchenutensilien beschrieben und ihre Verwendung erklärt.
Und dann geht es auch schon mit den Grundrezepten los. Diese lassen sich sehr schnell und leicht zubereiten und werden für viele Rezepte als Basis benötigt. Die verschiedenen Grundrezepte sind sehr gut beschrieben, vor allem aber die persönlichen Bemerkungen und Tipps verleihen dem Ganzen seinen Charme.
Sehr hilfreich finde ich auch die Tabelle zu Kochzeiten von Getreide. Nach den verschiedenen abwechslungsreichen Salatdressing-Grundrezepten geht es mit den eigentlichen Gerichten los.
Diese sind, was mich sehr anspricht, nach Jahreszeiten geordnet. Auch gehört zu jeder Jahreszeit eine bestimmte Farbe, sodass sich ganz leicht und ohne viel Blättern direkt das richtige Kapitel aufschlagen lässt. Zu Beginn eines jeden solchen Kapitels wird etwas generelles zu der Jahreszeit und den saisonalen Produkten gesagt. Die Abschnitte selber sind wie folgt gegliedert: Zu erst Suppen und Salate, dann Hauptgerichte, Brotzeit und Snacks, und zu guter Letzt Süßes.
Mir gefallen die Rezepte sehr. Einige sind sehr leicht umzusetzen, andere hingegen nehmen mehr Zeit in Anspruch und sind aufwendiger. So gibt es leckere Gerichte wenn es mal schnell gehen muss, aber auch Rezepte für Oster- oder Weihnachtsmenüs. Mit mehr als 140 Rezepten ist für jeden etwas dabei.
Darüber hinaus sind die Rezepte sehr schön gestaltet. So regen viele Fotos zum Nachkochen oder -backen an. Die Rezepte sind für zwei Personen konzipiert, lassen sich jedoch mühelos auf beliebig viele Portionen umrechnen. Sehr verständlich werden die Rezepte erklärt und kurze Tipps oder Anmerkungen verleihen dem Buch etwas Persönliches. Aber auch die mit kleinen passenden Fotos verziehrten Info-Boxen, welche immer wieder zu finden sind, tragen dazu bei. Zeichnungen verschönern ebenfalls das Gesamtbild.
Ich habe viele Rezepte ausprobiert und bin ganz begeistert von der Frische und den vielen Möglichkeiten, die einem mit regionaler saisonaler veganer Ernährung gegeben werden. Die Rezepte sind absolut alltagstauglich und abwechslungsreich!
Zum Selberanbauen wird man nicht nur durch die leckeren Gerichte, sondern auch durch die Tipps zu Kartoffelzucht und Co. angeregt. Auch die Saisonkalender zu Gemüse, Obst und Wildpflanzen gefallen mir sehr.

Alles in allem merkt man, dass die Autorin bereits sehr viel ausprobiert hat und gerne andere dazu anregen möchte auch mit veganen regionalen saisonalen Produkten zu experimentieren. Außerdem merkt man, dass sehr viel Mühe in diesem Buch steckt.

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