Lisa Rome Der NachBar

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  • Rezension zu "Der NachBar" von Lisa Rome

    Der NachBar
    Ellynyn

    Ellynyn

    03. January 2013 um 22:22

    Die junge Helen ist eine Tochter aus gutem Hause, jedoch in einer lieblosen Ehe mit Dennis gefangen. Dieser hat vom Sex soviel Ahnung wie ein Schaf vom Radfahren und hält sich überdies auch noch eine Geliebte. Helen, die ziemlich prüde aufgezogen und behütet wurde, ahnt von ihrem betrügerischen Mann nichts. Jedoch geht sie ihrerseits eine Affäre mit einem jungen Australier Tom ein. Schon auf den ersten Seiten offenbart sich Helens unfassbare Naivität und Unkenntnis über ihren eigenen Körper. Aber auch von der männlichen Anatomie hat sie keinen Schimmer. Im Buch wird Helen als Uni-Absolventin beschrieben. Also gehe ich davon aus, dass sie mindestens 22 Jahre alt ist. Während Dennis für sein ‘Frauchen’ sorgt und es ihr regelmäßig besorgt, ohne jedoch wirklich auf sie einzugehen, hockt Helen zu Hause herum und grübelt über ihre Bedürfnisse nach. Allerdings hat sie auch davon keine Ahnung und traut sich ja nicht mal sich richtig anzufassen!?!?! Doch dann trifft sie in einem Schrebergarten (?!?!?) auf Tom. Einen gutaussehenden, gut bestückten Kerl, der auch sofort Interesse an ihr zeigt. Doch die standfeste und gute Ehefrau flüchtet entsetzt vor Tom und ihren eigenen unerfüllten Begierden. Aber leider bleibt Helen nicht in ihrem langweiligen Leben, sondern kommt zu Tom zurück. Immer und immer wieder trifft sie sich mit dem standfesten Kerl, der sogar in der Lage ist viiiiiiiel mehr Sperma zu produzieren als alle Männer der Nachbarschaft zusammen. ;) Als Leserin habe ich mich schon gefragt: Wozu?? Brrr, nicht weiter drüber nachdenken. Zum Glück ist die Geschichte ziemlich farblos geschrieben, so dass sich mein Kopfkino längst schon im Abspann befindet. Die Autorin lässt uns teilhaben an verschiedenen Sexpraktiken, die ziemlich blutleer und auch klinisch beschrieben sind. Andererseits scheint sie selbst genauso viel oder wenig Ahnung von der Biologie zu haben. Doch nicht nur die Sexszenen sind sehr lieblos aneinander gereiht und teilweise sooooo absurd, dass mir beim Lesen der Mund offen stehen blieb. Da blieb es nicht aus, dass ich dann auch schon mal einen prüfenden Blick auf meinen Unterarm warf, mir die menschliche Anatomie vor Augen führte und angewidert weiterblätterte. Auch die raren Handlungen zwischen den diversen Sexszenen sind ziemlich schleppend beschrieben. Helen, das Opfer. Liebloser Ehemann, nervende Mutter, bigotter Übervater. Ehrlich, Helen ist echt so ein Opfer. Zu blöd fürs Leben. Ich frag mich nur, was sich die Autoren denken wenn sie dem Leser solche Heldinnen vor die Nase setzen, denen man erzählen könnte man hätte das Leitungswasser erfunden. Und die würden das auch noch glauben! Die Geschichte ist aus Helens Sicht geschrieben. Eltern und Ehemann kommen nur sporadisch vor und das ist auch gut so. Andererseits, viel schlimmer hätte dieser Plot nicht mehr werden können. Abschliessend möchte ich jedoch noch anmerken, dass der Titel völlig unpassend ist. Helen wohnt ja net im Schrebergarten, sondern standesgemäß. Und noch etwas ganz Entscheidendes fiel mir eben bei Amazon auf. Das Buch wird bei Amazon (vom Hersteller) für Leser von 14-17 Jahren empfohlen. Das Buch ist echt nur was für reife und erwachsene Menschen, die die Absurdität dieses Werkes auch richtig einzuschätzen wissen. Denn was da an sexuellen Praktiken aufgeboten wird, ist für einen jungen Menschen absolut nicht geeignet.

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