Lisa Schneider , Jan Reiser Thymios

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Inhaltsangabe zu „Thymios“ von Lisa Schneider

Thymios, ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland, verliebt sich unsterblich in die Nachbarstochter Mia. Doch eines Tages werden die beiden versklavt. Thymios gelingt die Flucht und er lernt bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas, ein Krieger zu werden.
Jahre später bricht Thymios auf, um Mia zu suchen und aus den Klauen des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau auserkoren hat und Thymios‘ Heimatdorf erobern will. Aber der junge Thymios kennt keine Furcht und zettelt eine Schlacht an, mit der die siegesgewohnten Spartaner nicht mal im Traum gerechnet hätten …

hervorragend recherchierte, spannende Geschichte

— Engel1974

Ein gelungener kurzweiliger antiker Roman, welcher den Leser alte griechische Mythen erleben lässt und in die Vergangenheit versetzt.

— Pepamo

Gute Idee, tolle Umsetzung, ein paar Schwächen

— sweetpiglet

Schönes Abenteuer-Buch einer Jungen Autorin mit einigen, aber nicht sehr schlimmen Schwächen.

— rezensionaer

Vielleicht nicht ganz perfekt, aber trotzdem eine sehr schöne Geschichte die nach und nach immer schmackhafter wird.

— Annabel

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  • hervorragend recherchierte, spannende Geschichte

    Thymios

    Engel1974

    11. January 2017 um 12:57

    „ Ich bin bereit für sie zu sterben. Bist du es auch?“   Heute möchte ich Euch einmal ein Buch einer noch sehr jungen Autorin vorstellen. „Thymios Das Herz des Kriegers“ ist ihr Erstlingswerk, bei dem der Leser nicht nur in die Zeit des antiken Griechenlands entführt wird, sondern noch jede Menge dazu lernen kann.   Buchinfo: Titel: „Thymios das Herz des Kriegers“ Autorin: Lisa Schneider Genre: historischer Roman ab 11 Jahren Verlag: Riverfield   Autoreninfo: Lisa P. Schneider ist noch eine sehr junge Autorin, sie wurde 2000 geboren ist noch Schülerin. Biochemie und Geschichte sind dabei ihre Lieblingsfächer. Schon als Kind liebte sie es Aufsätze und Kurzgeschichten zu schreiben. Ihr Traum ist es Medizin zu studieren und Ärztin zu werden. (Quelle Riverfield Verlag)   Um was geht es im Buch?   Erzählt wird die Geschichte von Thymios, der sich als Bauernjung unsterblich in die Nachbarstochter Mia verliebt. Doch das Schicksal reist sie auseinander und versklavt sie. Thymios gelingt die Flucht und gelangt so zu einem alten, verstoßenen Kämpfer Spartas. Bei ihm wird er zum Krieger ausgebildet und macht sich viele Jahre später auf den Weg Mia zu suchen und zu befreien.   Meinung: Die Autorin präsentiert dem Leser eine sehr gut recherchierten und realistisch geschriebenen Roman, bei dem man sich wie mitten drin im Geschehen fühlt. Ihr Schreibstil ist anders, Anfangs schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie doch an die Antike Zeit angepasst. Und wenn man bedenkt, dass die Autorin diesen Roman mit 14 Jahren geschrieben hat, kann man es erst gar nicht glauben. Hut ab vor solch einer Leistung.   Hervorragend lässt sie in ihrer Geschichte alte Legenden wieder aufleben und ihren Protagonisten in einer Zeit agieren, die sehr bildlich beschrieben wurde. Die Geschichte fasziniert ebenfalls durch ihren Protagonisten, deren Verlauf vom doch sehr verweichlichten Bauernsohn zum stolzen Krieger hervorragend zum Ausdruck gebracht wurde. So muss man Thymios einfach mögen.     In Kürze: Schreibstil: gewöhnungsbedürftig, der damaligen Zeit angepasst Protagonisten: wirken sehr realistisch, wurden hervorragend ausgebaut und beschrieben Handlung: sehr kompakt, gut recherchiert, man fühlt sich gut in die Zeit zurück versetzt Fazit: Die Autorin schafft es mit einen sehr bildlichen Schreibstil und einen gut recherchierten Hintergrund die damalige Zeit auferstehen zu lassen. Man fühlt sich als Leser hervorragend mitgenommen und verfolgt gern die spannende Geschichte von Thymos.

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  • Thymios

    Thymios

    Nik75

    16. July 2016 um 19:00

    Meine Meinung:Lisa Schneider, die Autorin, ist erst 16 Jahre alt und ich kann sie nur dafür bewundern, dass sie in ihrem alter so tolle Bücher schreiben kann.Für mich war es ein spannender Roman schön flüssig zu lesen. Die Geschichte hat uns ins alte Griechenland geführt, wo die Menschen noch an die Götter und ihre Gunst glaubten.Thymios ist ein junger Mann oder eigentlich fast noch Kind, als er von einem der damaligen bösartigen Herrscher als Sklave verschleppt wurde. Irgendwann nimmt er aber sein Leben selbst in die Hand und wird zum Krieger ausgebildet. Im Hinterkopf hat unser sympathischer Protagonist, aber immer die Rettung seiner geliebten Freundin Mia.Ich fand es faszinierend über das antike Griechenland zu lesen. Ich war immer schon fasziniert von den Göttern und ihre Sagen. Außerdem fand ich es sehr spannend über das Leben in dieser antiken Zeit zu lesen. Es war spannend zu sehen, wie die Leute gelebt haben, wie sie den Tag verbracht haben und was sie gegessen haben. Es war ein schweres Leben und die Familien waren wegen der hohen Steuerzahlungen an die Herrscher immer in Sorge.Thymios hat es geschafft dem Leid eine Wendung zu geben. Er ist der geborene Anführer, denn er ist fair und nicht grausam. Er würde nie eine Machtstellung ausnützen. Das hat mir an ihm gefallen, dass er einfach ein vernünftiger junger Mann war.Ich habe die Geschichte über Thymios sehr genossen und habe mit ihm mitgefiebert und ihm in der Sklaverei die Daumen gedrückt, dass er irgendwann von dort fliehen kann.Es ist eine sehr schöne Geschichte mit der ich viele spannende Lesestunden hatte.Von mir gibt es für den Ausflug ins antike Griechenland 4 Sterne

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  • Lesenswert mit Luft nach oben

    Thymios

    Rebel_Heart

    29. March 2016 um 22:22

    Thymios ist ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland und hat sein Herz an die Nachbarstochter Mia verloren. Eines Tages, für ihn und auch für seine Eltern völlig überraschend, werden die beiden versklavt und erleben oft genug die Hölle auf Erden. Nach einer schier endlosen Ewigkeit gelingt Thymios mit ein wenig Hilfe die Flucht und er landet bei einem alten verstoßenen Krieger. Dieser bringt ihm das Kämpfen bei, teilweise noch richtig auf die harte Tour, aber nur so lernt Thymios es wahrscheinlich am besten. Jahre später bricht er auf, um seine geliebte Mia zu suchen und sein Heimatdorf aus der Tyrannei zu befreien. Aber kommt er überhaupt noch rechtzeitig? Und hat er gegen die kampferprobten Spartaner überhaupt eine Chance. In das Buch habe ich mich sofort hinein gefunden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft dargestellt. Zusätzlich zu ihren Erzählungen befinden sich an einigen Stellen des Buches Illustrationen von Jan Reiser, welche dem Buch damit noch eine besondere Note geben. Das Buch beschreibt hauptsächlich die Entwicklung von einem jungen, fast schon verängstigtem jungen Mann zu einem Krieger, vor welchem auch die Spartaner so etwas wie Respekt entwickeln. Trotz des eigentlich wirklich tollen Schreibstils, welcher sehr bildhaft und einfach gehalten war, hat mir irgendwie ein wenig.. naja, sagen wir Tiefgang gefehlt. Vielleicht lag es ein wenig daran, dass die Altersklasse lediglich auf 11 - 13 deklariert war. Ich habe jedenfalls keine richtige Bindung zu den Protagonisten aufbauen können, jedenfalls nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte. Das Ende.. das liebe Ende, ich muss hier kurz und knapp sagen, dass ich es so nicht erwartet hätte und das es mir vielleicht auch ein wenig.. unpässlich erscheint. Aber mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht verraten. Einen ganz großen Pluspunkt kommt die junge Autorin allerdings von mir allein dafür, dass man bei ihrer Schreibweise und den Erzählungen deutlich gemerkt hat, dass sie sich mit der Thematik zum antiken Griechenland schon etwas mehr beschäftigt hat. An sich ein Buch, welches sich von Erwachsenen ebenso gut lesen lässt, wie von Kindern der angegebenen Altersklasse. Die Autorin hat durchaus noch Luft nach oben und ich werde sie bestimmt weiterverfolgen.

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  • Sehr knappe 4 Sterne

    Thymios

    _Vanessa_

    08. March 2016 um 19:44

    Griechenland in der Antike: Der Bauernjunge Thymios verliebt sich unsterblich in Mia, die Nachbarstochter. Doch als eines Tages plötzlich alle Kinder aus dem kleinen Dorf, in dem die beiden Leben, versklavt werden, scheint alles hoffnungslos. Mia und Thymios werden zusammen von einem grausamen Mann gekauft. Wie durch ein Wunder gelingt Thymios die Flucht, er findet bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas unterschlupf und wird von ihm zum Krieger ausgebildet. Jahre später bricht er auf, um Mia zu suchen und aus der Gefangenschaft des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau nehmen und Thymios Heimatdorf erobern will.. Meine Meinung: "Thymios: Das Herz des Kriegers" hat mich gleich, als ich auf das Buch aufmerksam gemacht wurde, sehr angesprochen. Das alte Griechenland finde ich interessant, die Kurzbeschreibung hat mich sehr neugierig gemacht und ich war sehr gespannt, was die junge Autorin hier erschaffen hat. Ich habe zwei Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen. Beim ersten Mal fiel mir der Einstieg in das Buch sehr, sehr schwer und so habe ich es nach kurzer Zeit wieder weggelegt, da mir auch einfach der Kopf dafür fehlte. Ich wollte es aber unbedingt noch einmal probieren, denn immerhin wollte ich wissen, was aus Thymios wird und ob er seine Mia retten kann. Der zweite Versuch fiel mir nicht unbedingt viel leichter, aber ich habe mich durch den doch sehr holprigen Anfang durchgebissen. Später las es sich dann deutlich flüssiger, ich weiß nicht, ob ich mich einfach nur an den Stil gewöhnt habe, oder ob er sich tatsächlich gebessert hat, für mich spielt das im Endeffekt allerdings keine große Rolle, da es sich so oder so für mich persönlich besser las und mich die Geschichte endlich "packen" konnte. Zwar konnte sie mich nicht fesseln, aber ich hatte immerhin nicht das Bedürfnis, das Buch sofort wieder wegzulegen. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der erst einmal ein wenig Hintergrundwissen gibt und noch weiter in der Vergangenheit liegt, als die Geschichte an sich eh schon. Auf der einen Seite fand ich das gut, so erfuhr man im Vorfeld schon einiges über das Land/Dorf in dem Thymios lebt, auf der anderen Seite war mir das aber schon fast zu viel auf einmal und ich musste mich da sehr reindenken und durchbeißen. Nach knapp 20 Seiten ging es dann mit der Geschichte rund um den kleinen Bauernjungen los. In den ersten Kapiteln kam ich weiterhin noch nicht so gut in die Geschichte hinein, es las sich, wie schon gesagt, am Anfang ziemlich holprig, aber es legte sich nach einigen Seiten glücklicherweise und ich konnte endlich ins Geschehen eintauchen. Fesseln konnte mich das Buch zwar die ganze Zeit über nicht, dafür fehlte mir einfach Spannung, denn selbst an den spannenden Stellen konnte es mich nicht von den Socken hauen, und das Gewisse etwas. Unterhalten hat mich die Geschichte aber trotzdem ziemlich gut, der Handlungsverlauf konnte mich, auch wenn ich ihn recht vorhersehbar fand, überzeugen und ich fand ihn an keiner Stelle langweilig. Das Ende des Buches ließ mich zufrieden zurück und schließt das Ganze gut ab. Den Charakteren fehlte es meiner Meinung nach ein wenig an Lebendigkeit. Sie waren zwar nicht vollkommen unüberzeugend, aber eben auch nicht komplett überzeugend. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, sie konnten mich weder berühren noch mitreißen. Sie waren einfach da, haben ihre Sache ganz okay gemacht. Thymios, die Hauptfigur, gefiel mir von allen noch am Besten. Zwar trifft auf ihn auch das meiste vom gerade genannten zu, aber ihn fand ich doch ein wenig besser dargestellt als alle anderen. Im Buch befinden sich auch immer wieder Illustrationen. Diese passten wunderbar zur Handlung und die Zeichnungen finde ich sehr gelungen. Fazit: Wenn man sich erst einmal durch den doch sehr holprigen Anfang von "Thymios: Das Herz des Kriegers" durchgebissen hat, bietet das Buch ein halbwegs spannendes Abenteuer, welches mich gut unterhalten hat. Unterstrichen wurde das Ganze von schönen Illustrationen, die immer gut zur Handlung passten und für mich einen Pluspunkt darstellten. Insgesamt fehlte mir aber doch ein wenig was und es hätte ruhig noch mehr Spannung vertragen können, weswegen ich nur wirklich sehr knappe 4 Sterne geben kann.

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  • Leider verrät der Klappentext zurück

    Thymios

    Jeanne_Darc

    24. January 2016 um 17:31

    Eine legendäre Stadt Ein Bauerjunge und die Lieb seines Leben Ein Schlacht gegen die kriegerischte Stadt des antiken Griechenlands Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum :25.09.2015 Verlag : Riverfield Verlag ISBN: 9783952446317 Fester Einband 320 Seiten Genre: Historie Art: Einteiler Autor: Lisa P. Schneider, geboren 2000, ist Schülerin. Schon als Kind liebte sie es, Aufsätze und Kurzgeschichten zu schreiben. Biochemie und Geschichte sind ihre Lieblingsfächer. Ihr Traum ist es, Medizin zu studieren und Ärztin zu werden. »Thymios – Das Herz des Kriegers« ist ihr Romandebüt. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Basel. Klappentext: *SPOILER* Thymios, ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland, verliebt sich unsterblich in die Nachbarstochter Mia. Doch eines Tages werden die beiden versklavt. Thymios gelingt die Flucht und er lernt bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas, ein Krieger zu werden. Jahre später bricht Thymios auf, um Mia zu suchen und aus den Klauen des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau auserkoren hat und Thymios‘ Heimatdorf erobern will. Aber der junge Thymios kennt keine Furcht und zettelt eine Schlacht an, mit der die siegesgewohnten Spartaner nicht mal im Traum gerechnet hätten … *SPOILER ENDE* Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend und passt inhaltlich sehr schön zur Thematik. Zudem finde ich das Illustrationen und Covertechnisch Riverfield wirklich gute Arbeit gemacht. Ich nehme die Bücher gern zur Hand und sehe ich auch sehr gerne in meinem Regal! Schreibstil: Den Schreibstil ist eher einfach gehalten und leicht verständlich. Lisa Schneider schafft es eine schöne bildliche Geschichte in den Köpfen entstehen zu lassen und man fühlt sich zurück versetzt in das antike Griechenland. Etwas lasch waren die Kampfszenen, da merkte man doch schon das es sich um einen Debütroman handelt, aber man darf auch nicht vergessen, dass die junge Autorin erst 14-Jahre alt ist. Meinung: Mein großer Minuspunkt geht dieses mal an den Klappentext, denn ich extra als SPOILER getarnt habe. da man hier leider schon meines Erachtens viel zu viel von der Geschichte erfährt und dem Leser so die Spannung einfach genommen wird. Im Prinzip ist nur noch das Ende eine Überraschung sehr schade, wenn man sich so selbst den Wind aus den Segeln nimmt. Nicht desto trotz hat mir der griechischantike Roman sehr gut gefallen und ich würde immer wieder lesen weil ich die Geschichte an sich sehr berührend finde. Sehr schön fand ich die Illustrationen die dem Buch wirklich dieses gewisse Etwas geben und die aufgebaute Atmosphäre von Lisa Schneider sehr schön unterstreichen. Die Protagonisten sind sehr detailliert vor allem Thymios ist sehr gut ausgearbeitet und ich bewundere seinen Mut. Fazit: Ein schöner Roman mit leider einem unvorteilhaften Klappentext und einer wundervollen Plotidee unterstichen mit tollen Illustrationen. Auch für Jungs geeignet. Cover: 1 von 1 Stern Schreibstil: 0,6 von 1 Stern Protagonisten: 0,8 von 1 Stern Thematik: 1,4 von 1 Stern Gesamteindruck: 3,8 Sterne von 5 möglichen Sternen

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  • Thymios' Leidensweg

    Thymios

    Hiki

    29. December 2015 um 22:00

    Roman Hardcover 336 Seiten 19,90 Euro / 22,90 CHF ISBN 978-3-9524463-1-7 Jugendbuch ab 11 Jahren Ich habe das Buch vom Verlag bekommen und muss ehrlich sagen, dass ich es sonst wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen hätte. Vielen Dank dafür, denn mir wäre wirklich etwas entgangen. Historische Bücher sind generell nicht mein bevorzugtes Genre, und Medienproduktionen wie der Film „300“ und die Serie „Spartacus“, die thematisch mit diesem Buch konform sind, schreckten mich eher davor ab, zu diesem Buch zu greifen. Dies war aber unbegründet, da die Kampfszenen jugendfrei waren. Aber ich muss sagen, dass ich wirklich, wirklich positiv von diesem Buch überrascht wurde. Ich habe es an einem Tag durchgelesen und dies gelingt mir bei etwas längeren Geschichten leider nicht immer, auch wenn ich es mir vorgenommen habe. Cover Das Cover passt zum Thema. Zur Geschichte nicht optimal, da ich mir ein „härteres“ Buch vorgestellt habe, eben im Sinne von „Spartacus“. Inhalt Thymios, ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland, verliebt sich unsterblich in die Nachbarstochter Mia. Doch eines Tages werden die beiden versklavt. Thymios gelingt die Flucht und er lernt bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas, ein Krieger zu werden. Jahre später bricht Thymios auf, um Mia zu suchen und aus den Klauen des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau auserkoren hat und Thymios‘ Heimatdorf erobern will. Aber der junge Thymios kennt keine Furcht und zettelt eine Schlacht an, mit der die siegesgewohnten Spartaner nicht mal im Traum gerechnet hätten … Schreibstil Lisas Schreibstil ist wahnsinnig flüssig und es wirkt so, als ob ihr das Buch wirklich leicht von der Hand ging. Vor allem wirkt es nicht so, als ob es ihr Erstlingswerk ist. Und normalerweise mag ich es nicht, auf dem Alter einer Autorin herumzureiten, aber Lisa ist gerade mal 14 Jahre alt gewesen, als sie dieses Buch veröffentlicht hat! 14! Ich bin wirklich wahnsinnig neidisch. Und allein deswegen gebührt ihrer Arbeit der nötige Respekt. Sie hat die Geschichte allerdings zu strukturiert, zu linear aufs Papier gebracht. Hat ihren Charakteren einen klaren Weg vorgeschrieben, ohne sich selbst wirklich entfalten zu können. Das Buch wirkt zu geplant. Die erwartete Wendung blieb aus. Oder ist das das Unerwartete? Der Rückentext gibt die Geschichte zwar auf den Punkt wieder, ist somit eine gute Zusammenfassung, nimmt aber dadurch schon viel zu viel vorweg. Der Rückentext sollte neugierig machen. Und nicht die gesamte Geschichte wiedergeben. Denn leider passiert nicht viel mehr, als das was in diesen paar Zeilen beschrieben wurde. Die vielen Rückblenden zu Anfang fand ich recht interessant, aber hätte ich mir hier gewünscht, dass sie mehr in die weitere Story eingeflochten werden, damit sie schneller voranschreiten kann. So vergehen um die 70 Seiten bis wirklich was passiert. Das Buch wirkt auch weniger wie ein Roman, denn mehr wie eine Sage, eine Erzählung, fast schon wie eine Biographie, da sie fast Thymios' gesamte Lebensgeschichte beschreibt. Die Szene mit dem Wolf hat mir außerordentlich gut gefallen und ist meine liebste im gesamten Buch. Außerdem erwähnenswert sind die wahnsinnig gut gelungenen Illustrationen, welche Jan Reiser zu Papier gebracht hat. Ich fand sie sehr gut gewählt und platziert und hab dem nächsten Bild entgegengefiebert. Fazit: Das Buch ist definitv einen genaueren Blick wert! Ein etwas unkonventionelles Buch von einer verdammt jungen Autorin, die das Glück hatte, ihr schriftstellerisches Talent in so jungen Jahren unter Beweis stellen zu können. 3,5 Sterne für eine gute Leistung mit ein paar Mängeln.

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  • Der Weg eines Bauernjungen vom Sklaven zum Krieger

    Thymios

    Pepamo

    27. December 2015 um 10:24

    Der Bauernjunge Thymios lebt mit seinen Eltern in der Stadt Fridos und wird von seinem Vater als Feldarbeiter ausgebildet. Die Stadt Fridos ist ein Teil der frühern Stadt Heldos, welche vor langer Zeit infolge eines Streits zwischen Brüdern zweigeteilt wurde. Thymios trifft sich regelmässig mit der Nachbarstochter Mia und verliebt sich in sie. Obwohl Thymios, Mia und ihre Familien in ärmlichen Verhältnissen leben, kommen sie gut zurecht. Dies ändert sich, als der Herrscher von Athen beschliesst, alle Kinder aus der Provinz als Sklaven zu verkaufen, um seinen Reichtum zu vermehren. Thymios, Mia und die anderen Kinder aus Fridos werden auf einen grossen Markt als Sklaven angeboten. Mia wird von Minas dem grausamen Herrscher von Sparta gekauft und soll dessen tyrannischen Sohn heiraten. Thymios versucht in seiner Verzweiflung ebenfalls einer von Minas Sklaven zu werden, um möglichst nahe bei Mia bleiben zu können. Denn nur so kann er versuchen, sich und Mia zu retten. Die Geschichte spielt im antiken Griechenland und schildert den Weg eines Bauernjungen vom Sklaven zum Krieger. Ein gelungener kurzweiliger antiker Roman, welcher den Leser alte griechische Mythen erleben lässt und in die Vergangenheit versetzt. Der anfangs etwas holprige Schreibstil wird immer flüssiger und ist mit schönen Illustrationen untermalt. Trotz einiger kleiner Umgereimtheiten ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich für antike Geschichten interessieren. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass diese fantasievolle Geschichte von einer erst 14 jährigen Autorin geschrieben wurde. 

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  • Thymios

    Thymios

    sweetpiglet

    08. December 2015 um 09:58

    Über eine Mail vom Riverfield-Verlag habe ich von diesem Debüt-Roman der wirklich jungen Autorin erfahren. Der Umstand, dass das Buch in der Antike spielt und man auch jungen und neuen Autoren defintiv eine Präsenzzeit im Lesezimmer einräumen sollte, haben mich dazu bewegt dieses Buch über den Verlag anzufragen, welche es mir netterweise zur Verfügung gestellt haben. Wie schon angesprochen befinden wir uns im antiken Griechenland und lernen den jungen Thymios kennen, der als Junge einer armen Bauernfamilie aufwächst. Doch bevor es soweit ist, gibt es eine recht lange Vorgeschichte. Diesen Umstand fand ich beim Lesen störend, denn so braucht man fast bis Seite 70 um in die Geschichte rein zukommen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man diese "Ausflüge in die Vergangenheit" innerhalb des Buches eingeflochten hätte, denn der Beginn des Buches wäre auch so ohne Probleme verständlich gewesen. Die Grundidee finde ich richtig toll, ich finde wir brauchen viel mehr Jugendbücher die in der Antike spielen und uns das damalige Weltbild näher bringen. Zudem ist der Hauptprotagonist ein Junge der grade erst die Welt entdeckt und sich selbst beweisen will. Nachdem Lesen ist mir aufgefallen, dass bereits im Klappentext sehr viel zum Verlauf der Story verraten wird, An sich ist das kein Problem, aber es verdirbt den Leser schon irgendwie die Spannung und schlussendlich ist nur das Ende überraschend. Zudem sind mir leider auch zwei kleine Logikfehler aufgefallen, die mich beim lesen gestört haben und die auch Nachhaltig nicht aufgeklärt wurden. Einen großen Pluspunkt gibt es für die liebevollen Illustrationen im Buch. Die sind wirklich richtig gut gelungen und machen das Lesen zu einem echtem Highlight, vor allem für jüngere Leser ein echter Hingucker. Die Illustrationen und letztendlich hat mich der Schreibstiel dazu bewogen, dieses Buch vor allem für Jugendliche bis 12 Jahren zu empfehlen, denn dieser recht einfach gehalten und gut verständlich. Fazit: Die Grundidee, eine Geschichte in der Antike für Jugendliche zu schreiben, finde ich toll und konnte mich auch bis zum Schluss begeistern, ebenso die tollen Illustrationen. Ein paar Punkte Abzug gibt es für die lange Einleitung und die Logikfehler im Buch. Insgesamt ist dieser Debütroman aber gelungen und bekommt von mir eine Leseempfehlung vor allem für die jüngere männliche Generation.

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  • Thymios - Das Herz des Kriegers

    Thymios

    Svarta

    Inhalt: "Thymios, ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland, verliebt sich unsterblich in die Nachbarstochter Mia. Doch eines Tages werden die beiden versklavt. Thymios gelingt die Flucht und er lernt bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas, ein Krieger zu werden. Jahre später bricht Thymios auf, um Mia zu suchen und aus den Klauen des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau auserkoren hat und Thymios‘ Heimatdorf erobern will. Aber der junge Thymios kennt keine Furcht und zettelt eine Schlacht an, mit der die siegesgewohnten Spartaner nicht mal im Traum gerechnet hätten …" Vielen Dank an den Riverfield Verlag, der mir das Buch von Lisa Schneider zur Verfügung gestellt hat! Da dieses Buch an ein eher jüngeres Zielpublikum gerichtet ist - was ich zwar wusste und mich darauf eingestellt habe - hatte ich Anfangs Schwierigkeiten richtig in die Geschichte und deren Dramatik und Spannung einzutauchen. Die von der Autorin verwendeten Sprache und ihr Schreibstil habe ich zuerst als etwas holprig und nicht ganz flüssig empfunden, aber als die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, war ich bald von Thymios Welt gefesselt und konnte dem Geschehen mitfiebern! Der Leser beginnt die Reise mit dem jungen Bauernjungen und endet mit einem mutigen und willensstarken Krieger - diese Charakterentwicklung mitzuverfolgen fand ich wirklich spanned und gelungen dargestellt! Leider wurde nicht allzu viel darauf eingegangen was Mia während ihrer Zeit in Gefangenschaft erlebt, welche Erfahrungen sie macht und wie sie sich entwickelt. Sie blieb mir etwas zu blass für einen so wichtigen Charakter der Geschichte. Ein paar Passagen aus ihrer Sicht, die ihr Werdegang und Gefühlswelt beschreiben, hätte den Leser noch stärker an die Protagonisten gebunden und ihre Rettung als noch wichtiger emfpfunden. Man merkt beim Lesen des Buchs, dass sich die Autorin sehr viel mit dem Antiken Griecheland, der Kultur und Gebräuchen beschäftigt hat. Sie hat es auch geschafft dieses Wissen gelungen in ihre Geschichte einfließen zu lassen, so dass der Leser einen Einblick in diese Zeit bekommt ohne das es zu viel wird. Teilweise habe ich mich an bekannte Titel wie "300" erinnert gefühlt, aber das ist ja nicht schlecht. ;) Ganz besonders haben mir die tollen Illustrationen an diesem Buch gefallen! Ein großes Lob an dieser Stelle an den Illustrator Jan Reiser, der mit seinen Bildern die Geschichte rund um Thymios zum Leben erweckt hat. Als ein wenig unstimmig empfand ich die verwendete Sprache von Thymios, als er noch sehr jung war und seine Gefühle zu Mia bzw. Mia selbst mit einer sehr erwachsenen Sprache beschreibt... das hat mich doch etwas irritiert. Auch das Ende war mir letztendlich etwas zu viel. Ich fand grundsätzlich gut wie die Geschichte ausging, allerdings kam zuletzt noch ein "Tüpfelchen auf dem i" das einfach zu viel des Guten war... allerdings will ich in der Richtung nicht zu viel verraten, deshalb gehe ich nicht ins Detail! Trotz meiner Kritik haben ich einen rießigen Respekt vor der Leistung der Autorin! Mit vierzehn hätte ich auf keinen Fall so ein tolles Buch schreiben können. Jetzt als Erwachsener fallen mir natürlich einige Sachen auf, die mir als Kind/Jugendlicher wohl nicht aufgefallen wären. Damals wäre das wohl mein Lieblingsbuch geworden! ;) Fazit: Ein tolles Erstlingswerk mit kleinen Stolpersteinchen, das ich aber gerne für jüngere Leser weiterempfehle! Ich bin mir sicher das Lisa Schneider noch eine Menge Potenzial hat und bin gespannt, was sie in Zukunft veröffentlichen wird. Ich vergebe 3,5 (=4 Sterne).

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    • 2

    Floh

    12. November 2015 um 07:24
  • Hier lernt man sogar noch was dazu

    Thymios

    Annabel

    11. November 2015 um 15:27

     Hier handelt es sich wirklich um ein Buch, mit dem ich etwas Geduld haben musste, dann jedoch positiv überrascht wurde. Denn anfangs ließ sich alles noch recht holprig lesen, da die Autorin einen sehr eigenen Schreibstil hat. Hat man sich an den aber erst einmal gewöhnt, ließt es sich von Seite zu Seite immer schneller. Und durch die schönen Illustrationen hat man immer wieder einen extra „Leckerbissen“ zwischendurch. Außerdem ist sehr aufgefallen, wie gut sich die Autorin mit der Zeit, also der griechischen Antike, auseinander gesetzt hat. Sie lässt in ihrem Buch alte Legenden wieder aufleben und nebenbei kann man sogar ein Bisschen was lernen.  Lisa Schneiders Art zu schreiben war für mich gewöhnungsbedürftig. Ich konnte zwar verstehen, dass sie sich der Antike angepasst etwas anders ausdrücken wollte, was ihr auch gewissermaßen gelungen ist, doch wirkte dadurch das zu Lesende nicht ganz rund, sondern eher altbacken und recht unausgereift. Da es sich hier jedoch noch um eine recht junge Autorin handelt, muss ich sagen, dass sie trotzdem stolz auf sich sein kann. Es dauert eine Weile, bis man sich hineingefunden hat und die „Ecken“ mit dem Rest verschmelzen und nicht mehr stören. Dazu ist mir positiv aufgefallen, was für eine schöne Wortfindung sie an vielen Stellen hat. Die Art und Weise, wie sie Thymios seine Geschichte erzählen lässt wirkt deswegen sehr leicht und weich. Ganz unschuldig daran ist aber auch nicht die Tatsache, dass die Gefühle, die immer wieder auf ihn niederprasseln, auch mich eingenommen haben. Die Romantik kommt in diesem Buch wirklich nicht zu kurz. Allerdings handelt es sich hier nicht um schmalzige Liebe, sondern um sanfte Sehnsucht. Thymios, aus dessen Sicht auch gelesen wird, ist ein schöner Hauptprotagonist, der sehr gut in die Szenerie passt. Von einem eher verweichlichtem Bauernjungen wird er zu einem hart schuftendem Sklaven, muss sich im Dreck wälzen und Prügel ertragen und steigt dann als Krieger wieder auf, um sich noch größeren Gefahren zu stellen. Auch, wenn ich mir bis zum Ende wegen seines Alters nicht besonders sicher war. Vielleicht habe ich mich sehr verlesen, aber wenn es auf Seite 122 heißt, er sei 16 Jahre alt, kann er doch nicht auf Seite 187 erst 15 geworden sein, oder? Hier hätte man vielleicht etwas deutlicher sein können oder achtsamer, was das betrifft. Fazit:  Dieses Buch ist eine jugendfreie Mischung aus "Gladiator" und "300", von der man sogar noch einiges lernen kann und beim Lesen die Sonne Griechenlands im Nacken spürt.  Vielleicht nicht ganz perfekt, aber trotzdem eine sehr schöne Geschichte die nach und nach immer schmackhafter wird.

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