Lisa Scottoline Niemand sieht mich kommen

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Inhaltsangabe zu „Niemand sieht mich kommen“ von Lisa Scottoline

„Ich bin ein Soziopath. Ich halte dich zum Narren. Ich halte jeden zum Narren.“

Doktor Eric Parrish, der Chef einer psychiatrischen Klinik, hat schon bessere Tage gesehen. Seine Frau will sich von ihm trennen und droht, ihm seine siebenjährige Tochter Hannah wegzunehmen. Eine krebskranke Patientin legt ihm ihren Enkel Max ans Herz, der dringend Hilfe braucht, weil er als Stalker unterwegs ist, und die Medizinstudentin Kristine macht ihm Avancen – und klagt ihn der sexuellen Belästigung an, nachdem er sie abgewiesen hat. Als man ihn auch noch eines Mordes verdächtigt, begreift Eric, dass ihn jemand vernichten will.

Der Mega-Bestseller aus den USA – von einer Meisterin des Thrillers.

Doktor Eric Parrish ist Chef der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses in Philadelphia. Seit er sich von seiner Frau getrennt hat, kümmert er sich umso intensiver um seine Tochter Hannah. Erstaunt muss er feststellen, dass seine Frau ihr gemeinsames Haus verkaufen will und auch schon einen neuen Lebenspartner hat. Endgültig aus den Fugen gerät die Welt des Psychiaters, als er den siebzehnjährigen Max als Patienten annimmt. Die Großmutter des Jungen ist sterbenskrank, und er gesteht Eric, ein Mädchen zu stalken. Wenig später wird dieses Mädchen ermordet, und ausgerechnet Eric ist der Letzte, der sie lebend gesehen hat. Als eine überaus attraktive Medizinstudentin, die ihn seit längerem mit ihren Avancen verfolgt, ihn bei der Klinikleitung der sexuellen Belästigung anklagt, begreift Eric, dass es jemand auf ihn abgesehen hat und ihn vernichten will

“In diesem fesselnden Roman mit atemberaubenden Wendungen packt Scottoline den Leser an der Halsschlagader und lässt ihn nicht mehr los.“ Library Journal

Spannender Psychothriller. Der Schluss erscheint leicht konstruiert und zu überstürzt. Dennoch sehr empfehlenswert.

— Manfi

Solider Thriller! Spannung und gute Unterhaltung sind garantiert, jedoch kein Thriller der in besonderem Maße aus der Masse herausragt.

— JamieRose

Kann nicht aus der Masse der Bücher dieses Genres herausragen

— Thommy28

2/3 Roman, 1/3 Thriller, aber irgendwie geht das Konzept auf

— Ayleen256

unerwartet spannend - eine positive Überraschung!

— niklas1804

Jede Menge Action und eine dicke Überraschung.

— StMoonlight

Sehr amerikanisch

— tardy

Ich mag Thriller, die ein Thema haben und Psychiatrie ist allemal interessant. Der Schluss ist aus dem Hut gezaubert, sonst alles gut.

— wandablue

Insgesamt spannend, mit interessantem psychiatrischen Hintergrund und überzeugenden Figuren. Leider sehr überstürztes Ende.

— anushka

Nach einer längeren Anlaufphase, durchaus packend und interessant.

— twentytwo

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  • Niemand sieht mich kommen

    Niemand sieht mich kommen

    Thrillertante

    31. October 2016 um 12:39

    Eric Parrish ist Arzt und Chef einer psychiatrischen Klinik. Sein Leben gestaltet sich schwierig, denn seine Frau möchte die Trennung und die gemeinsame 7jähige Tochter Hannah. Als ob das alles nicht genug wäre, möchte seine (Noch) Frau das gemeinsame Haus verkaufen und hat auch noch einen neuen Lebensgefährten. Als Max den Wunsch einer sterbenskranken Dame, sich ihren Enkel Max anzusehen erfüllt, gerät alles komplett aus der Reihe. Max liebt seine Großmutter abgöttisch, hat natürlich Angst um deren bevorstehenden Tod und gesteht Eric ein Mädchen, in das er verliebt ist, zu stalken. Kurz darauf wird ebendieses Mädchen ermordet und Eric ist der Letzte, der die junge Frau lebend gesehen hat. Obendrein bezichtigt ihn auch noch eine seiner Medizinstudentinnen der sexuellen Belästigung und plötzlich findet sich Eric Parrish in seinem ganz persönlichen Albtraum wieder... Ich habe "Niemand sieht mich kommen" sehr gerne gelesen! Der Thriller hat alles, was zu diesem Genre gehört und obendrein taucht der Leser tief in die Arbeit einer psychiatrischen Klinik ein. Der Protagonist Eric Parrish war mir auf Anhieb symphatisch und er hat mir auch ein wenig leid getan, denn was er erleben muss, wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Der Arzt ist sich seiner Pflicht den Patienten gegenüber sehr bewusst und auch nachdem das Mädchen, das Max nach eigenen Angaben stalkt, ermordet wird, glaubt Eric an die Unschuld seines Schützlings. Max ist nicht nur von dem Mädchen besessen, sondern hat obendrein noch eine Zwangsneurose, die ihm das Leben nicht unbedingt leicht macht. Eric möchte auf eigene Faust herausfinden, wer das Mädchen ermordet hat und ahnt nicht, in welche Gefahr er sich dabei begibt. Die Autorin beschreibt in einem fesselnden Schreibstil einen Mann, der sein Leben einfach wieder in den Griff bekommen will. Die Qualen, die Eric in seinem Privatleben durchstehen mus, gerade der Kampf um das Sorgerecht,machen die Figur sehr authentisch auch wenn ich manchmal Erics Handeln nicht ganz nachvollziehen konnte. Wenn man allerdings bedenkt, wieviele "Baustellen" sich für ihn aufgetan haben, sieht es schon wieder anders aus und man kann ihn doch irgendwie verstehen. Das Buch war von Beginn an spannend und endet in einem überraschenden Finale, mit dem ich so nicht gerechnet habe und mir auch sehr gut gefallen hat! "Niemand sieht mich kommen"  gehört für mich eher in die Psychothrillerschiene und für Fans des Genres gebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Stalking

    Niemand sieht mich kommen

    dieFlo

    26. September 2016 um 08:50

    Virginie hat Krebs, im Endstadium, doch sie ist über 90 hat ihr Leben gelebt und könnte  doch  gehen, aber sie kann nicht von der Erde loslassen, denn da ist Max, ihr Enkelsohn und er verzweifelt fast, er kann sie nicht gehen lassen. Ein komischer Auftakt für einen Thriller denkt ihr? Nun - Max stalkt eine junge Frau und plötzlich ist sie tot. Hat er es wirklich getan?  Eric Parrish ist Chef der Psychiatrie und er kannte das Leben von Max. Hätte er es verhindern können? Müssen?Da Eric der Protagonist ist, erhält man in diesem Thriller Einblicke in sein Arbeitsleben, wird mit Krankheiten konfrontiert und erhält einen Einblick in seine Arbeit. Da er nebenbei die Trennung von seiner Frau verarbeitet, der Streit um seine Tochter zunimmt, kommt auch dieses Thema vor. Aber beides beeinflusst nicht die Qualität des Thrillers. Lange überlegt man und sucht Motive und Parallelen - doch alle meine Gedanken waren irgendwie immer falsch. Fazit : lesenwert und spannend@dieflo

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  • Rezension: »Niemand sieht mich kommen« von Lisa Scottoline

    Niemand sieht mich kommen

    JamieRose

    30. August 2016 um 11:13

    Meine Meinung Handlung Die Handlung würde ich als ganz soliden Plot für einen guten und spannenden (Psycho-)Thriller bezeichnen. Im Mittelpunkt steht Dr. Eric Parrish, welcher als Psychiater tätig ist. Die Spannung steigert sich in diesem Thriller ganz stetig mit jedem neuen Rückschlag, den Eric verzeichnen muss. Sorgerechtsstreit, Vorwurf wegen sexueller Belästigung, ein randalierender Patient und sogar ein Mordvorwurf stehen im Raum. Nach und nach wird Eric klar, dass das alles kein Zufall sein kann, sondern ein größerer Plan hinter all dem stecken muss. Doch während er sich mit seinen eigenen Problemen herumschlagen muss, ist Eric die ganze Zeit über bemüht das Interesse seiner Patienten zu wahren und insbesondere seinen neusten Schützling, Max, zu finden und zu retten, welcher nach dem Tod seiner Oma unter Suizidverdacht steht und verschwunden ist. Es entsteht ein Spannungsbogen zwischen Erics privaten Interessen und seinen Idealen als Psychiater und Arzt, seine Patienten zu schützen und Max zu retten. Er besteht vor der Polizei und jedem anderen auf die ärztliche Schweigepflicht, doch dies könnte ihn den Kopf kosten. Keine rosigen Aussichten für Eric. Perspektive Der Thriller wurde aus der Sicht von Eric verfasst, doch es gibt auch einen Perspektivenwechsel zu einem unbekannten Charakter, der von seinen inneren Konflikten und seinen Plänen spricht. Wobei es für diesen Charakter weniger Konflikte als eher Stärken sind. Ein Blick in die Seele eines Soziopathen könnte man sagen. Zu Beginn jedes Kapitels, welches aus dessen Sicht geschrieben ist, steht eine Frage aus einem psychologischen Fragebogen, was ich ganz interessant fand, ohne als Laie beurteilen zu können, wie diese Fragen einzuordnen sind. Titel »Niemand sieht mich kommen« ist ein sehr passender Titel für diesen Thriller. Bis zuletzt ist der Plan, der sich hinter allen Ereignissen versteckt, verschleiert und auch die Perspektive aus der Sicht des Soziopathen bietet erst im Nachhinein Anhaltspunkte, um welchen Charakter es sich handelt. Solche Überraschungen sind für mich immer ein großer Pluspunkt für einen guten Thriller. Cover Das Cover ist ebenfalls sehr gelungen gestaltet, es zeigt einen Rorschachtest, bei dem wohl viele antworten würden, es sehe aus wie ein Schmetterling oder eine Motte. Im Inneren des roten „Klecks“ sieht man das Gesicht einer Frau und einen Mann mit einem Aktenkoffer. Ein sehr interessantes Cover, das auf der einen Seite sehr auffällig ist und zugleich auch einen starken Bezug zur Handlung hat. Charakter Dr. Eric Parrish, der Protagonist, ist mir bis zum Desaster etwas zu glatt daher gekommen. perfekter Job, perfektes Haus, perfekte Führungsperson, perfekt perfekt perfekt. Der einzige Makel in seiner perfekten Lebensplanung ist die Scheidung, welche seine Frau eingereicht hat. Und gerade weil sein Leben so scheinbar perfekt ist, ist der “Absturz” so drastisch. Jeder Rückschlag kostet Eric mehr Nerven, doch er bleibt selbst dann stehst gefasst, vielleicht zu gefasst. Auf dieser Ebene war mir Eric etwas zu wenig emotional. Der einzige Umstand der ihn wirklich zu berühren scheint, ist der Streit um seine Tochter. Fazit »Niemand sieht mich kommen« ist in meinen Augen ein solider Thriller mit viel Spannung und einer sehr interessanten “Killer”-Perspektive. Nur der Protagonist Eric ist mir etwas zu glatt, etwas zu beherrscht, bei all den Rückschlägen, die er verkraften muss. Der flüssige Stil, der Perspektivenwechsel und das Rätseln was, oder wer, hinter all diesen Ereignissen stehen könnte hat das Buch spannend gemacht. Insgesamt würde ich sagen, kann sich das Buch nicht in besonderem Maße aus der schieren Massen an Thrillern hervorheben. Spannung und gute Unterhaltung sind garantiert, aber es handelt sich nicht um ein Buch für meine Top-Favoriten, dafür hat mir das gewisse Etwas leider gefehlt.

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  • Kann nicht aus der Masse der Bücher dieses Genres herausragen

    Niemand sieht mich kommen

    Thommy28

    26. August 2016 um 15:14

    Eine recht ausführliche Inhaltsangabe findet der Leser hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:Das ersteDrittel dieses Thrillers beginnt recht verhalten. Danach kann die Autorin die Spannung ein wenig anheben, ohne dass dies zu einem guten Spannungslevel führt. Die Geschichte ist stark von medizinischen Fakten geprägt und nebenbei wird sich ausführlich mit den privaten Problemen des Protagonisten befasst. Es geht um seine bevorstehende Scheidung in in deren Folge um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter. Der eigentliche Thrilleranteil bleibt da ziemlich unterrepräsentiert.Die Schreibweise ist ordentlich; insbesondere die eingeschobenen kurzen Kapitel aus Tätersicht lockern das Geschehen etwas auf. Der Schluss kommt dann doch recht abrupt und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Insgesamt ein Buch, das man lesen kann - aber nicht muss....!

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  • Großartig! Bis auf das Ende...

    Niemand sieht mich kommen

    ForeverAngel

    25. August 2016 um 10:57

    "Ich bin ein Soziopath. Ich sehe ganz normal aus, bin es aber nicht. Ich bin intelligenter, besser und freier, denn ich werde weder von Regel, Gesetzen oder Gefühlen beschränkt, noch von Respekt vor dir." Seite 7 In Dr. Eric Parrishs Leben lief bislang alles gut. Er ist Chef der psychiatrischen Abteilung des HGH, das gerade auf Platz 2 der besten Krankenhäuser gewählt wurde. Er hat eine wunderschöne siebenjährige Tochter, die ihn liebt. Von seiner Frau hat er sich zwar getrennt, aber man weiß ja nie, und zumindest gibt es noch das gemeinsame Haus. Es läuft nicht alles perfekt, aber er ist glücklich. Bis er zur Zielscheibe wird. Niemand sieht mich kommen wird aus zwei Perspektiven erzählt. Es beginnt mit der Ich-Perspektive eines selbst erklärten Soziopahten, der immer wieder darüber philosophiert, wie schlau er ist und wie sehr er unterschätzt wird und wie leicht es ihm fällt, andere zu täuschen und dass er einen Plan entwickelt hat, Dr. Parrish zu zerstören. Nicht aus Rache. Für ihn ist es ein Spiel und wenn dieses Spiel beendet ist, beginnt er das nächste. Die zweite Perspektive ist die von Dr. Parrish, allerdings nicht als Ich-Erzähler. Die meiste Zeit über folgen wir ihm und müssen mit ansehen, wie er durch scheinbar zufällige Ereignisse alles verliert. Es wirkt wie eine Pechsträhne, und wenn wir nicht wüssten, dass jemand dahintersteckt, würden wir auch nicht an eine kriminelle Tat glauben. Ich kann nicht erzählen, was ihm alles passiert, um nicht zu spoilern (der Klappentext verrät für meinen Geschmack schon zu viel). Ich kann nur verraten, dass das Pech nicht nur einen Bereich seines Lebens betrifft, sondern alle. Job, Kollegen, Tochter, Ex-Freundin, Freundin. Alles rutscht ihm aus den Finger und je mehr er sich anstrengt, seine Unschuld zu beweisen, desto fester zieht sich die Schlinge zu. Jemand hat sich fest vorgenommen, ihn zu zerstören. Und dieser jemand ist ihm immer drei Schritte voraus. Niemand sieht mich kommen hat mich durch seine Mischung überzeugt. Eric Parrish ist nicht nur das Opfer eines Soziopathen, er versucht auch in einem Mordfall selbst zu ermitteln - was alles nur noch schlimmer macht. Dieser Roman vermischt Thriller-, Psychothriller- und Krimi-Elemente miteinander. Ich muss sagen, ich habe schon lange keinen Thriller mehr gelesen, der mich so gut unterhalten hat und obwohl das gewisse Etwas gefehlt hat, um aus "fesselnd" auch "geht unter die Haut" zu machen, bin ich begeistert. Nur das Ende... Tja, das Ende hat meine Euphorie ein bisschen gebremst. Lässt sich Lisa Scottline zu Beginn noch Zeit, Eric Parrish zu zerstören, geht am Ende plötzlich alles Schlag auf Schlag. Was mir gefehlt hat, ist der richtige Höhepunkt, es war zu schnell. Und obwohl auf den letzten Seiten noch einmal eine Wendung kommt, brachte diese keine Überraschung mehr, weil ich es vorher schon wusste. Zudem passt die Erklärung des Soziopathen, warum er das alles getan hat, plötzlich nicht mehr zu dem, was er uns in der Ich-Perspektive weiß machen wollte. Natürlich hat er gesagt, er würde auch uns Leser täuschen. Aber diese Wendung um 180° kam mir nicht clever vor, sondern unlogisch. Ich kann auch hier nichts verraten, aber vielleicht hilft es denjenigen, die den Thriller schon gelesen habe, wenn ich ein Stichwort nenne: Emotionen. Diese letzten 50 Seiten sind irgendwie zu übereilt und wirken schrecklich konstruiert. Als hätte Scottline es plötzlich eilig gehabt, den Roman zu beenden. Auf diesen letzten 50 Seiten hätte ich mir noch etwas mehr Rafinesse gewünscht. (c) Books and Biscuit

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  • 2/3 Roman, 1/3 Thriller, aber irgendwie geht das Konzept auf

    Niemand sieht mich kommen

    Ayleen256

    22. August 2016 um 10:42

    „Ich bin ein Soziopath. Ich halte dich zum Narren. Ich halte jeden zum Narren.“ Doktor Eric Parrish ist der Chef einer psychiatrischen Klinik. Er befindet sich gerade im einen Sorgerechtsstreit, als eine seiner krebs kranken Patientinnen ihn darum bittet, auf ihren Enkel Max ein Auge zu werfen. In seinen Therapiestunden erfährt Eric, dass Max einem Mädchen nachstellt, welches kurze Zeit später tot aufgefunden wird. Nicht nur, dass Eric der letzte ist, der das Mädchen lebend gesehen hat, er wird von einer Medizinstudentin, die er abgewiesen hat, auch noch des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Allmählich stürzt das Leben, dass sich Eric so hart aufgebaut hat, zusammen. Es scheint ganz so, als hätte jemand es auf Eric abgesehen. Das erste Kapitel ist aus der Sicht eines Psychopaten geschrieben. Diese Sequenzen werden auch immer wieder aufgenommen, was den Schreibstil des Buches spannender macht. Danach widmet sich die Autorin umfangreich dem Privatleben von Eric. Was in Thrillern meist die Spannung nimmt, geht in diesem Falle trotzdem ganz gut auf: Der Sorgerechtsstreit und die familiären und kollegialen Verhältnisse sind sehr interessant und schaffen eine schöne Basis, auf die der Thriller im weiteren Verlauf aufbauen kann. Durch die umfangreiche Vorstellung der Figuren, ist es leicht, sie kennenzulernen. Man erfährt sehr genau, wie es in einer Psychiatrie in einem Krankenhaus abläuft. Das empfand ich als sehr informativ und nicht langweilend, aber eben auch nicht so spannend, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Auf Eric strömt ein Unglück nach dem nächsten ein. Obwohl er selbst einige Fehlentscheidungen trifft, bleibt er sympathisch. Einzig allein die Tatsache, dass Eric strickt an seiner Schweigepflicht hält, obwohl alles um ihn herum zusammenbricht, ist zwar sehr löblich, aber schon sehr schwer nachzuvollziehen. Die zweite Hälfte ist viel handlungsreicher, beschäftigte sich die erste Hälfte weitestgehend mit dem Psychatriealltag. Szenen, die zuerst als nebensächlich erscheinen, werden fast alle nochmals später miteingebunden, was für mich ein Zeichen eines guten Thrillers ist. Während dem Leser mehrfach potentielle Täter präsentiert werden, überrascht das Ende dann nochmal mit dem eigentlichen Drahtzieher. Das Ende war meines Erachtens etwas zu ereignisreich, als das es zum restlichen Buch passen würde. Für mich war "Niemand sieht mich kommen" kein klassischer Thriller, da das Augenmerk weniger auf dem Aufbau des Spannungsbogens lag, sondern eher auf der persönlichen Entwicklung des Protagonisten. Als Pageturner könnte man diesen Thriller nur auf den letzten Seiten bezeichnen. Da mir die Ausführungen zu Erics Privatleben und Beruf sehr gut gefallen haben, vergebe ich 4 Sterne. Wer von Anfang bis Ende Spannung braucht, sollte vielleicht einen anderen Thriller zur Hand nehmen.

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  • In jedem steckt ein Psychopat

    Niemand sieht mich kommen

    StMoonlight

    20. August 2016 um 19:55

    Es geht bereits sehr spannend los. Das erste Kapitel wirkt wie direkt von einem Psychopaten geschrieben. Auch tauchen immer wieder Wortmeldungen eben dieser ominösen Person auf, die dem Leser doch zum Denken geben. Der Hauptcharakter ist Dr. Eric Parrish, erfolgreicher Psychotherapeut, sowohl in der Klinik, als auch in seiner Teilselbstständigkeit. Im Privatleben läuft es allerdings nicht ganz so rund, reicht seine Frau die Scheidung ein und kommt auch mit einem neuen Partner daher. Frieden um der Tochter willen schließen scheint fast unmöglich. Eric macht seinen Job mit Leib & Seele, so kann er gar nicht anders, als seiner sterbenskranken Patientin einen Wunsch zu erfüllen. Er soll sich um Ihren Enkel Max kümmern, wenn sie das zeitliche segnet. Zu all dem Chaos kommt noch, dass eine Medizinstudentin ihn wegen sexueller Belästigung anklagt. Als wäre das noch nicht genug, steht er ganz plötzlich auch noch unter Mordverdacht. Es scheint dass mit jedem Schritt den Eric macht, eine neue Kuriosität und Belastung zu Tage gefördert wird. Der Hauptcharakter Eric kann einem einfach nur Leidtun, egal was und wie er es macht, es erweist sich als falsch. Seine Verzweiflung ist stark zu spüren, auch zwischen den Zeilen. Die Gefühle der Personen sind sehr gut rübergebracht. Ab und an wird es jedoch ein wenig übertrieben und der Therapeut wirkt, als würde er mit seiner Wehleidigkeit selbst eine Therapie benötigen. Spannend ist der Thriller, da es sehr viele Handlungsstränge gibt, die zeitgleich ablaufen. Während der Leser noch an dem einem Fall grübelt, taucht schon der nächste auf. Das ist ab und an zwar etwas anstrengend, da die Zeit zum Luft holen fehlt, allerdings kann man sich so aber auch viel besser in Eric hineinversetzen. Ihm geht es ja nicht anders. Wer als Drahtzieher hinter allem steckt hat mich doch überrascht. -  Und genau so muss ein guter Thriller sein. Alles andere als langweilig!

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  • Niemand sieht mich kommen

    Niemand sieht mich kommen

    tardy

    15. August 2016 um 19:45

    Inhalt:„Ich bin ein Soziopath. Ich halte dich zum Narren. Ich halte jeden zum Narren.“ Doktor Eric Parrish, der Chef einer psychiatrischen Klinik, hat schon bessere Tage gesehen. Seine Frau will sich von ihm trennen und droht, ihm seine siebenjährige Tochter Hannah wegzunehmen. Eine krebskranke Patientin legt ihm ihren Enkel Max ans Herz, der dringend Hilfe braucht, weil er als Stalker unterwegs ist, und die Medizinstudentin Kristine macht ihm Avancen – und klagt ihn der sexuellen Belästigung an, nachdem er sie abgewiesen hat. Als man ihn auch noch eines Mordes verdächtigt, begreift Eric, dass ihn jemand vernichten will.Meinung:Lisa Scottoline schreibt stets solide und wie immer sehr ausführlich. Als Leser bekommt man gut recherchierte und detailliert ausgeführte Einblicke das jeweilige Thema betreffend. In diesem Roman taucht man tief ein in die Welt der Psychiatrie und der Krankenhäuser. Man lernt die Abläufe und die Probleme in einer psychiatrischen Klinik genauestens kennen und kann so die Handlung und die Absichten der Täter und Opfer sehr gut nachvollziehen. Die Autorin legt geschickt falsche Spuren und lockt uns Leser mehrmals in die Irre. Durch die, streckenweise doch etwas langatmigen, Beschreibungen des Klinikalltags wird die Spannung erst zur Hälfte des Buches richtig aufgebaut. Dann aber lässt sie den Leser nicht mehr los. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten sind klar ausgearbeitet und wirken sehr realistisch. Durch die Einbeziehung des Privatlebens der Hauptcharaktere in die Handlung wird dieser Eindruck noch verstärkt. Man hat das Gefühl die Personen zu kennen. Der zweite Erzählstrang, in dem der Soziopath, also der Täter, zu Wort kommt, ist unheimlich und erschreckend. Dieser Teil ist anders geschrieben, als der Rest des Buches, abgehackt und beklemmend. Die Sprache im ersten Erzählstrang dagegen ist leicht und flüssig zu lesen und überzeugt mit ihrer Schlichtheit und guten Verständlichkeit. Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, es ist spannend und informativ zugleich.

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  • Ein Leben gerät aus den Fugen

    Niemand sieht mich kommen

    buecherwurm1310

    15. August 2016 um 09:22

    Doktor Eric Parrish ist erfolgreich im Beruf, er leitet eine psychiatrische Klinik in Philadelphia. Doch dann will sich seine Frau Caitlin scheiden lassen und damit würde Eric seine geliebte Tochter Hannah verlieren, denn Caitlin will Hannah zu sich nehmen. Aber es kommt noch schlimmer. Eine sterbenskranke Patientin bittet ihn, sich um Ihren Enkel Max zu kümmern, was nicht einfach ist, denn Max stalkt. Dann klagt ihn auch noch die Medizinstudentin Kristine wegen sexueller Belästigung an, weil er auch ihre Avancen nicht eingegangen ist. Sein Leben gerät aus den Fugen. Aber es kommt noch schlimmer. Denn plötzlich steht er auch noch unter Mordverdacht. Das Buch liest sich sehr angenehm, auch wenn es am Anfang recht ruhig zugeht und vieles sehr detailliert geschildert wird. Doch das ändert sich nach einer Weile. Als Leser erkennt man recht schnell, dass da jemand ist, der Eric vernichten will. Aber weder Eric noch der Leser weiß, wer hinter all dem steckt. Auch wenn man so eine Ahnung hat, zweifelt man, ob es wirklich so einfach ist. Interessant waren die Kapitel, in denen wir die Gedankengänge des Soziopathen erfahren konnten. Auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis wirklich Spannung aufkam, hat mich das Buch dann doch gepackt. Das Ende hat mich dann wirklich überrascht. Man erhält einen guten Einblick in den Klinikalltag in einer Psychiatrie. Erics Situation ist schlimm und ich konnte mit ihm fühlen, das heißt aber nicht, dass er mir sympathisch war. Ich konnte mit ihm nicht warm werden, denn sein Verhalten war mir oft einfach unverständlich. Insgesamt ein solider Thriller.  

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  • Lebe - Vertraue und Hoffe - aber sei auch vorsichtig!

    Niemand sieht mich kommen

    Seelensplitter

    14. August 2016 um 16:02

    Meine Meinung zum Thriller: Niemand sieht mich kommenErwartung und Aufmerksamkeit:Diesen Punkt könnt ihr wie immer auf dem Original Post auf meinem Blog entdecken :).Inhalt in meinen Worten:Dr. Eric Parrish hat gerade nicht die beste Zeit seines Lebens. Seine Ex-Frau möchte unbedingt die Trennung dabei hat Eric auch Angst seine geliebte 7 jährige Tochter zu verlieren. Als er auch noch einen 18 Jährigen aufnimmt als Psychiater eskaliert die Situation, und er wird auf einmal festgenommen.Doch die Wahrheit, die sich hinter dem ganzen tragischen Unglück versteckt, ist viel schockierender und entsetzlicher als das sich Eric das alles ausdenken könnte und gar erwartet hätte. Als es auch noch um sein Leben geht, muss eine Entscheidung her.Wie fand ich das Buch?Ich bin ehrlich, die ersten 200 Seiten waren etwas zäh. Vieles zog sich etwas in die Länge und wirklich spannend fand ich es auch nicht. Doch dann schaffte das Buch mich in seinen Bann zu ziehen.Am Ende war ich völlig überrascht und konnte es auch nicht so ganz glauben, und doch bin ich mit dem Ende wirklich sehr zufrieden.Schreibstil der Autorin:Das ist ja das erste Buch was ich von der Autorin lesen durfte. Er ist interessant gestaltet, einfach in der Sprache und als mich das Buch fesselte war ich auch froh um die Sprache. Den wen ich jetzt noch mit Fachsprache hätte umgehen müssen, wäre ich aufgeschmissen gewesen, doch hier waren es Umgangssprachliche Worte, so dass es wirklich leicht war und ich eintauchen durfte.Spannung:Wie gesagt die ersten 200 hat es sich leider wirklich gezogen, doch spätestens dann, als ich in das Buch eingetaucht war, war ich richtig gefesselt und wollte endlich wissen, wer der Täter ist und warum der Täter Eric so gemein in die Falle lockt. Das dabei jedoch am Ende etwas völlig anderes passiert als ich gedacht hätte, schmiss mich förmlich um.Krankheit:Vor allem lese ich in diesem Buch von Depressionen, von Soziopathen, und was psychische Krankheiten und Medikamente bewirken können, die falsche Medikamente für den falschen Menschen sind wirklich Gift und nicht hilfreich, doch bis man hinter etwas kommt, braucht man echtes Personal, dass sich auskennt, aber auch die Zeit um wirklich festzustellen was mit einem Menschen los ist. Doch wer nimmt sich heute noch Zeit? Und genau diese Thematik wird sehr gut aufs Papier gebracht.Charaktere:Ich finde Dr. Eric Parrish gut herausgeformt, dafür sind jedoch manch andere Personen im Buch eher grau, oder blitzen nur ganz kurz auf. So hätte ich auch gerne noch von dem Anwalt von Eric erfahren, wie er diese Situation einschätzt und was er am Ende zu diesem ganzen Thema denkt, doch leider ist er irgendwann im Buch verschwunden.Der Klient von Eric, der 18 jährige wird hier gut gezeichnet. Wenn auch nicht ganz klar ist, warum er so krasse Wege gehen wollte. Andererseits, wenn man jemanden verliert, den man wirklich liebt, so ist es irgendwie auch klar, dass man nicht mehr ganz klar denken kann.Glaubwürdig?An sich finde ich das Buch sehr glaubwürdig, nur am Ende auch wenn das Ergebnis wirklich überraschend ist, so war mir dann doch manches zu einfach gelöst. Wenn ich das aber wegblende, bin ich richtig begeistert, dass ich nicht aufgab, als ich nicht in das Buch hinein gekommen bin, sondern weiter machte und richtig in den Bann gezogen wurde.Fazit:Auch wenn es Anlaufschwierigkeiten hatte dieses Buch zu lesen, hat es mich am Ende wirklich in seinen Bann gezogen und mich sprachlos und staunend hinterlassen. Für mich ist das Buch ein wirklich tolles Buch was es mehr als wert ist gelesen und sogar verfilmt zu werden.Sterne:Ich gebe dem Buch vier Sterne:

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  • Der Roman überzeugt - bis auf das Ende ...

    Niemand sieht mich kommen

    PMelittaM

    12. August 2016 um 14:52

    Eric Parrish war mit seinem Leben recht zufrieden, erfolgreich im Beruf als Leiter der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses und eigener Praxis, glücklich verheiratet und Vater einer liebenswerten Tochter. Doch so nach und nach schleicht sich Übles in Erics Leben ein. Seine Frau trennt sich von ihm und versucht ihm mehr und mehr die Tochter zu entziehen, die Frau eines Patienten beschwert sich über ihn, einer seiner Privatpatienten flippt aus, eine Studentin zeigt ihn wegen sexueller Belästigung an und er gerät unter Mordverdacht. Anders als der Protagonist, weiß der Leser vom ersten Kapitel an, dass offenbar ein Soziopath hinter Eric her ist, nicht nur im ersten Kapitel, sondern auch in einigen weiteren erzählt dieser selbst, ohne allerdings seine Identität aufzudecken. Das gibt dem Leser die Möglichkeit mitzurätseln. Ein Verdacht ergibt sich schnell, doch der erscheint zu offensichtlich – aber, wer weiß, vielleicht ist ja genau das von der Autorin beabsichtigt? Ansonsten wird komplett aus Erics Perspektive berichtet, allerdings hier in der dritten Person. Der Leser lernt Eric gut kennen und kann sich mit ihm auch ausreichend identifizieren. Mit Eric zusammen beschleicht auch den Leser ein zunehmend unangenehmes Gefühl, manchmal möchte man Eric aber auch schütteln, da dieser immer weiter an das Gute in seinen Mitmenschen glaubt und, schon wegen seines Berufes, der Meinung ist, alle ausreichend durchschauen zu können. Mir erschien das oftmals etwas unglaubwürdig, z. B. konnte ich mir so gar nicht vorstellen, was Eric an Caitlin, seiner Noch-Ehefrau, jemals anziehend finden konnte, dem Leser gegenüber präsentiert sie sich sehr unsympathisch. Und auch sein blinder Glaube an einen seiner Patienten, erscheint mehr und mehr zweifelhaft. Lesen lässt sich der Roman sehr zügig, für mich wurde er schnell zum Pageturner. Und das, obwohl die Autorin sehr ausführlich und kleinteilig erzählt und man zunächst das Gefühl hat, man erfährt auch allerlei Unwesentliches. Im Laufe des Geschehens stellt sich aber heraus, dass nichts davon nebensächlich ist. Sehr gut hat mir gefallen, dass man authentisch wirkende Einblicke in die Krankenhauspolitik und das Leben auf der psychiatrischen Station bekommt. Wirklich spannend wird der Roman erst relativ spät, jedoch fand ich ihn bis dahin sehr interessant zu lesen, so dass keine Langeweile aufkam und ich auch nie das Gefühl hat, es gäbe Längen. Das Ende hat dann leider einen Twist zu viel – und durch diesen bleiben dann zu viele Fragen offen. Sehr schade und absolut unnötig, wie ich finde. Mit einem überzeugenderen Ende hätte ich mich möglicherweise für die volle Punktzahl entschieden, so bleiben aber immer noch 4 Sterne übrig. Ich empfehle den Roman gerne, wer nicht nur auf reine Action steht und Psychothriller mag, die sich nach und nach entwickeln, wird sicher Gefallen an dem Roman finden.  

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    • 6
  • solider Thriller

    Niemand sieht mich kommen

    tweedledee

    10. August 2016 um 18:45

    Schauplatz USA, Philadelphia: Eric Parrish hat es im Leben zu etwas gebracht. Er ist Chef in einer psychiatrischen Klinik, verheiratet und hat eine kleine Tochter, Hannah. Doch nun droht sein Leben zu zerbrechen. Caitlin will sich von ihm scheiden lassen, was für Eric den Verlust von seiner geliebten Tochter Hannah bedeutet. Ohne seine Zustimmung verkauft Caitlin das Haus, will Hannah zu sich nehmen. Als ihn eine sterbenskranke Patientin bittet, sich um ihren Enkel Max zu kümmern, der ein Stalker ist und psychische Probleme hat und Eric auch noch von einer Studentin der sexuellen Belästigung bezichtigt wird, gerät sein Leben aus den Fugen...... "Niemand sieht mich kommen" ist mein erstes Buch der Autorin Lisa Scott, ich war von ihrem klaren, flüssigen Schreibstil angenehm überrascht. Wir lernen Eric kennen, erfahren mehr über sein Leben als angesehener Arzt in der Psychiatrischen Klinik. Wobei der Fokus ganz klar auf diesem psychiatrischen Umfeld liegt, was mir echt gut gefallen hat.  Die Geschichte beginnt eher gemächlich, um sich dann in der zweiten Hälfte enorm zu steigern. Lisa Scott  konnte mich mit ihrer Geschichte über Eric und Max fesseln, auch wenn die Geschichte von den Themen her sehr amerikanisch wirkt. Ihre Charaktere sind gut gezeichnet, allerdings hatte ich mit Eric meine Probleme. Er blieb für mich distanziert und ich kam nicht richtig an ihn ran, um total in die Story eintauchen zu können. Die Spannungskurve steigt gut an, interessant sind die Abschnitte aus Sicht eines Psychopathen. Hier konnte ich mit rätseln, um wen es sich wohl handeln könnte. Insgesamt ein solider Thriller, bei dem mir aber das gewisse Etwas fehlte, um 5 Sterne zu vergeben.

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  • Thriller, der nichts falsch macht.

    Niemand sieht mich kommen

    wandablue

    09. August 2016 um 18:30

    Thriller, der nichts falsch macht. Der Psychothriller „Niemand sieht mich kommen“ von Lisa Scottoline ist eine sehr solide geschriebene Story über den Psychiater Eric Parrish, der in Philadelphia die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses leitet und unversehens in Schwierigkeiten gerät. Er ist angesehener Arzt mit einigen häuslichen Problemen. Allmählich passieren seltsame Dinge in seinem beruflichen und privaten Umfeld. Positiv habe ich bei diesem Thriller, der eigentlich nichts falsch macht, das Setting empfunden, den Klinikalltag in einer Psychiatrie. Positiv habe ich den flüssigen und fehlerlosen, relativ nüchternen Stil der Autorin verbucht. Überaus positiv schlugen die Kapitel zu Buche, in denen der Soziopath über sich selber Aussagen trifft, über seine Vergangenheit, Gegenwart und Befindlichkeiten. Dieser Teil wäre allerdings noch ausbaufähig gewesen, denn er war der interessanteste Part des Romans. Positiv auch: ich habe den Täter nicht erkannt. Als man dann erfährt, wer der Täter ist, bekommt man dessen Psychogramm jedoch nicht mit der Person in Übereinstimmung, die man vorher kennengelernt hat. Das ist ein deutlicher Minuspunkt! Die vielen falschen Fährten, die die Autorin legte, hatten dann doch Längen und je weiter sie sich vom Klinikalltag entfernte, desto weniger Aufmerksamkeit schenkte ich dem Fortgang des Geschehens. Die Auflösung war dann nicht das, was ich raffiniert nennen würde, ein bisschen aus dem Hut gezaubert, anstatt sauber herausgearbeitet, was mit dem obigen Kritikpunkt, Psychogramm passt nicht zum Täter, zusammenhängt, dennoch wird ein ordentlicher Showdown abgefahren. Fazit: Sehr solide fabriziert, liest sich locker, es gibt nicht viel zu kritisieren, abgesehen von dem fehlenden Hauch an Raffinesse bei der Lösung. Kategorie: Thriller/Krimi Verlag: Aufbauverlag

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    • 3
  • Buchverlosung zu "Niemand sieht mich kommen" von Lisa Scottoline

    Niemand sieht mich kommen

    aufbauverlag

    „Ich bin ein Soziopath. Ich halte dich zum Narren. Ich halte jeden zum Narren.“Doktor Eric Parrish, der Chef einer psychiatrischen Klinik, hat schon bessere Tage gesehen. Seine Frau will sich von ihm trennen und droht, ihm seine siebenjährige Tochter Hannah wegzunehmen. Eine krebskranke Patientin legt ihm ihren Enkel Max ans Herz, der dringend Hilfe braucht, weil er als Stalker unterwegs ist, und die Medizinstudentin Kristine macht ihm Avancen – und klagt ihn der sexuellen Belästigung an, nachdem er sie abgewiesen hat. Als man ihn auch noch eines Mordes verdächtigt, begreift Eric, dass ihn jemand vernichten will. Der Mega-Bestseller aus den USA – von einer Meisterin des Thrillers. Über Lisa Scottoline Lisa Scottoline hat allein in den USA über dreißig Millionen Bücher verkauft, ihre Romane werden in fünfunddreißig Länder übersetzt. Sie lebt mit einem Rudel ungehorsamer Haustiere in der Nähe von Philadelphia. Jetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welchen Thriller habt ihr zuletzt gelesen? Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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