Lisa Signorile

 4.8 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Lisa Signorile

Missgeschicke der Evolution

Missgeschicke der Evolution

 (4)
Erschienen am 27.10.2014
So macht es das Krokodil

So macht es das Krokodil

 (2)
Erschienen am 10.07.2017

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Rezension zu "So macht es das Krokodil" von Lisa Signorile

Fachwissen vielfältig und humorvoll präsentiert
katze102vor einem Jahr

Die Biologin Lisa Signorile gibt Einblicke in das Sexualleben der fünf Wirbeltierklassen ( Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere). Dabei durchleuchtet sie die Balz, Fortpflanzungsorgane und Geschlechtsakt, Brutpflege, Selbstbefriedigung, Homosexualität und das Geschlecht des Ungeborenen.

Viele Fallbeispiele, Lehren aus der Evolutionsbiologie und auch Aufstellungen verschiedener Deutungsversuche mit jeweils abschließender persönlicher Stellungnahme runden die vielen wissenschaftlichen Darstellungen ab.
Zahlreiche konkrete Beispiele aus dem Tierreich belegen und erklären Eigenheiten und Spezialisierungen, aber auch Taktiken und Tricks um sich gegen Erbgut-Konkurrenten durchzusetzen. Vieles davon war mich neu, z.B. das Aufzuchtverhalten der Wabenköte, der Geschlechtswandel bei verschiedenen Fischen oder Eigenheiten in der Anatomie.

Sowohl die wissenschaftlichen Fakten als auch der Wortwitz der Autorin machten das Buch für mich zu einem lehrreichen und amüsanten Lesevergnügen.

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Rezension zu "So macht es das Krokodil" von Lisa Signorile

‚Das Leben der Strumpfbandnatter muss ziemlich interessant sein.‘
sabatayn76vor einem Jahr

Lisa Signorile, die mich mit ihrem 2014 erschienenen Buch ‚Missgeschicke der Evolution‘ vollends begeistern konnte, erzählt in ihrem zweiten populärwissenschaftlichen Buch von Balzverhalten, dem Geschlechtsakt an sich, der Brutpflege, Vergewaltigung und Homosexualität. Dabei behandelt ihr Buch vorrangig die geschlechtliche Fortpflanzung und fokussiert auf die fünf Wirbeltierklassen (Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere).

Wie bereits in ‚Missgeschicke der Evolution‘ erzählt die italienische Biologin mit viel Humor und bezieht sich in ihren Ausführungen häufig auf Darwins Evolutionstheorie und auf Ideen Richard Dawkins (‚der erweiterte Phänotyp‘, ‚das egoistische Gen‘). Beim Lesen merkt man, wie fasziniert Signorile von der Evolutionstheorie und von Tieren ist - und dass sie ihr Thema sehr gut kennt, denn ihr gelingt es, Komplexes einfach zu beschreiben, und sie findet immer wieder anschauliche Beispiele und amüsante Bezüge zum Homo sapiens.

Signoriles Überschriften und ihre Vergleiche zeugen von großem Sprachwitz, auch wenn ich ‚Missgeschicke der Evolution‘ noch etwas spannender, etwas faszinierender und etwas lustiger fand.

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Rezension zu "Missgeschicke der Evolution" von Lisa Signorile

'Sie sollten also auf alles gefasst sein und ein Antiemetikum griffbereit halten.'
sabatayn76vor 4 Jahren

Inhalt:
Lisa Signorile stellt in 'Missgeschicke der Evolution' allerlei bizarre Tiere vor: nahezu unvorstellbare Tiere, die an besonders extreme Umweltbedingungen angepasst sind (z.B. Vampyroteuthis infernalis, Nacktmull, Triops), Parasiten (z.B. Laus, Harnröhrenwels, Saitenwurm), seltene und wenig bekannte Säugetiere, die vermutlich bald aussterben werden (z.B. Kaninchennasenbeutler, Desman, Riesenohr-Springmaus), Tiere mit außergewöhnlichen evolutionären Anpassungen (z.B. Grottenolm, Fettschwalm, Bärtierchen) sowie giftige Tiere (z.B. Pitohui, Einsiedlerspinne, Schlitzrüssler).

Mein Eindruck:
Ich habe mich schon intensiv mit Darwins Evolutionstheorie befasst und schätze z.B. Richard Dawkins sehr, der Wissen und komplexe Zusammenhänge auf humorvolle Weise und sehr gut verständlich vermitteln kann.

Von Anfang an liest sich 'Missgeschicke der Evolution' sehr amüsant, ist sehr informativ, sehr flüssig lesbar und extrem fesselnd. Lisa Signorile kann dabei einem Vergleich mit Richard Dawkins standhalten, schafft es genau wie er, dass man bei der Lektüre staunt, lacht und (beinahe nebenbei) viel lernt.

Obwohl ich schon viel über Tiere und über Evolution gelesen habe, bin ich hier auf viele Tiere gestoßen, von denen ich noch nie gehört habe und die so absonderlich klingen, dass man fast nicht glauben kann, dass sie nicht einfach nur der Fantasie der Autorin entsprungen sind.

Mir hat die Lektüre durchweg viel Spaß gemacht, und bereits die Kapitelüberschriften haben mich häufig zum Lachen gebracht und neugierig auf die Ausführungen gemacht (z.B. 'Würstel mit Zähnen: die Nacktmulle). Man spürt auf jeder Seite, wie begeistert die Autorin von den Tieren und von der Evolution ist, und genau diese Begeisterung reißt einen beim Lesen auch mit.

Mein Resümee:
Ein wunderbares Buch über wunderliche Tiere: staunen, kichern, fasziniert sein und sich bisweilen vielleicht auch etwas ekeln.

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