Lisa Sophie ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

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Inhaltsangabe zu „ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen“ von Lisa Sophie

Erwachsenwerden ist eine der schwierigsten Erfahrungen, die wir überleben müssen. Manchmal tut es gut, zu wissen, dass es jemanden gibt, der das alles schon durchgemacht hat und dir versichert: so schlimm ist es gar nicht, du schaffst das schon! Lisa Sophie ist wie die große Schwester, die du dir immer gewünscht hast! Ob es um Liebe, Probleme in der Schule oder Stress mit den Eltern geht, Lisa Sophie spricht auf ihrem YouTube-Kanal ›ItsColeslaw‹ aus eigener Erfahrung – und das nicht immer ohne Fremdschämfaktor! Sie ist (gefühlt) schon in jedes Fettnäpfchen getreten und hat die peinlichsten Situationen erlebt! Aber hey – genau das kann doch jedem mal passieren, oder? Lisa Sophie erzählt von ihrer Zeit als Teenager und den Problemen, die sie zu bewältigen hatte. Sie zeigt dir, dass am Ende doch noch alles gut wird!

Sehr schönes Buch :) und sehr gute Tipps

— Wanying

Schade, dass es dieses Buch noch nicht gab, als ich ein Teenager war. Es hätte mir sicher sehr geholfen.

— miah

Lisa Sophie ist nicht nur eine tolle Autorin, sondern auch die große Schwester, die manchen fehlt!

— maxis-bookworld

Humorvoller Umgang mit wichtigen Themen, die Jugendliche beim Erwachsenwerden beschäftigen. So, wie man ItsColeslaw kennt.

— _juuules

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    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    MeinLesezeichenBlog

    05. October 2017 um 11:35

    Meine Meinung Ich schaue die Videos von ItsColeslaw (Lisa Sophie) sehr sehr gerne. Wegen ihrer sympathischen und heiteren Art und der ansprechenden Themen habe ich ihr Buch in die Hand genommen.  Obwohl ich nicht zur (offiziellen) Zielgruppe des Buches gehöre, schließlich habe ich die Pubertät erfolgreich hinter mir gelassen und bin nun erwachsen (haha), hatte ich trotzdem sehr viel Spaß bei der Lektüre. Ich konnte viele Gemeinsamkeiten zu meiner eigenen Pubertät bzw. dem Erwachsenwerden feststellen und habe mich in einigen Schilderungen wiedererkannt. Z. B. wollte ich früher auch immer die Beste sein (ein Laster, das mich teilweise immer noch begleitet). Auch ich war (und bin?) in Sachen Mode katastrophal unterwegs. Und wer war nicht in Fiete von den Pfefferkörnern verknallt? Mit dem Freundschaftenschließen hatte ich nicht so wirklich viele Probleme. Wenn man alle 3 Jahre umzieht, gewöhnt man sich daran, zunächst nirgends dazuzugehören.  Mir ist bei der Lektüre aufgefallen, dass sich jedes Mädchen während dieses Lebensabschnittes irgendwie denselben oder ähnlichen Problemen gegenübersieht. Da stellten sich mir die Fragen: Warum machen wir es uns dann gegenseitig immer so schwer? Warum mobben wir, warum lästern wir? Warum halten wir nicht einfach zusammen? Mir ist klar, dass in diesen Gedanken ein Hauch Utopie mitschwingt, aber ich denke, dass dieses Buch durchaus dazu beitragen könnte, einen netteren Umgangston unter den Jugendlichen zu fördern oder zumindest die eine (oder den anderen) zum Umdenken bewegen könnte. Ich denke, dass die Autorin mit ihrem Buch vielen Mädels aus der Seele spricht. Sie erteilt klugen und gerechtfertigten Rat, den man sich ruhig zu Herzen nehmen kann. Hätte ich diesen Rat damals gehabt, dann wäre die Zeit nur halb so schlimm gewesen. Meiner Meinung nach, wäre es echt ganz cool gewesen, Lisa Sophie als Freundin zu haben. Wir hätten uns gut verstanden. Als Schwester benötige ich sie nicht unbedingt, schließlich habe ich ja schon eine und die ist vom Umtausch ausgeschlossen (auch wenn wir uns früher gerne gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben – bildlich gesprochen). Genau wie in ihren Videos (wer sie kennt, wird mir hoffentlich zustimmen), erzählt sie schwungvoll von den Höhen und Tiefen ihrer Pubertät und vom Erwachsenwerden. Sie nimmt sich selbst nicht allzu ernst, spricht aber mit der notwendigen Ernsthaftigkeit über Themen wie Sexualität, psychische Probleme, über den Umgang mit Jungs, Mädchen, Freunden, Familie und schließlich auch über YouTube. Daher finde ich es gut, dass sie auch über sehr private Probleme und Erlebnisse spricht. Sie berichtet aus einem breiten Erfahrungsschatz und zeigt damit, dass man nie genau wissen kann, was eine Person wirklich durchmacht. Peinliche Situationen kennt doch nun mal jeder, ob als Teenager, junger Erwachsener oder Erwachsener. An peinlichen Situationen gibt es keinen Weg vorbei. Aus meiner (erwachsenen) Perspektive betrachtet, vermittelt sie ein positives Lebensgefühl und gibt den Teenagern wertvolle Gedankenanstöße mit auf den Weg. Einiges scheint zwar selbstverständlich, was aber wiederum nicht heißt, dass es für jeden immer eindeutig ist; unabhängig davon, ob man ein Teenager ist oder nicht. ItsColeslaw hat mir mit ihrem Buch bewiesen, dass es im Leben heißen sollte: Leben und leben lassen;, Perfektion ist langweilig und wird überbewertet. Und wie Manfred Lutz schreibt: „Wer immer perfekt sein will, wird sicher scheitern“. Und ganz ehrlich, wir sind doch alle ein bisschen ’socially awkward‘, oder?! Fazit & Empfehlung ‚Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen‘ ist ein Ratgeber, der gar nicht so rüberkommt. Denn die Autorin spricht mit ihren Lesern auf Augenhöhe und nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Dadurch bekommt man das Gefühl, dass man sich gerade mit einer guten Freundin austauscht. Falls ihr eine (pubertierende) Schwester habt, und ihr etwas Gutes tun wollt, dann kann ich euch dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Ich empfehle es auch denjenigen Erwachsenen, die sich gerne mit einem lachenden und einem weinenden Augen an die Zeit des Erwachsenwerdens zurückerinnern möchten.

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  • Wie ich aufhörte perfekt sein zu wollen: Rezession

    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    Wanying

    04. August 2017 um 12:33

    Es macht sehr viel spaß dieses Buch zu lesen. Tipps sind auch dabei. Es ist echt Schade, dass es nicht mehr Bücher von diesen Büchern gibt. Das macht das Buch auch so einzigartig.

  • Wie ich aufhörte perfekt sein zu wollen: Rezession

    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    Wanying

    04. August 2017 um 12:25

    Ich finde das Buch sehr spannend und gut geschrieben. Da sind sehr hilfreiche Tipps und es hat echt spaß gemacht es zu lesen :)

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  • Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    miah

    27. July 2017 um 23:09

    Inhalt:Lisa Sophie schreibt über das Erwachsenwerden, über peinliche Situationen und schwierige Erfahrungen. Es geht um Themen wie Freundschaft, Liebe und alles, was einen Teenager so beschäftigt. Sie erzählt anschaulich aus ihrer eigenen Pubertät und gibt wertvolle Tipps, was man in bestimmten Situationen tun kann.Meine Meinung:Ich bin eigentlich nicht in der passenden Zielgruppe für dieses Buch, da ich nochmal fünf Jahre älter bin als die Autorin. Ich kannte Lisa Sophie vorher nicht. Von ihrem YouTube-Channel hatte ich noch nichts gehört. Das Buch bekam ich durch Zufall in die Hände, aber ich finde die Thematik sehr interessant und dachte: Warum nicht auch mal so etwas lesen?Schon die Widmung hat mir gefallen: "Für alle, die beim Völkerball auch immer als letzte gewählt wurden." Da habe ich mich sofort wiedererkannt. Und das passierte an vielen Stellen in diesem Buch. Lisa Sophie beschreibt sehr viele Situationen, die mir sehr bekannt vorkamen und glatt Beispiele aus meinem eigenen Leben sein könnten.Sie behandelt wichtige Themen, die Teenager beim Erwachsenwerden beschäftigen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind durch Zwischenüberschriften sehr übersichtlich. Lisa Sophie geht chronologisch vor und beginnt mit der Zeit, als sie aufs Gymnasium kam. Danach hangelt sie sich an den Themen entlang, die sie jeweils beschäftigt haben. Dabei schildert sie humorvoll, was ihr alles passiert ist und wie sie mit peinlichen Vorfällen und schwierigen Situationen umgegangen ist bzw. wie sie es hätte besser/ anders machen können.Die Beispiele sind gut gewählt. Ich bin mir sicher, dass sich viele Teenager damit identifizieren können. Ich habe mich selbst oft wiedererkannt und musste das eine oder andere Mal schmunzeln, weil mir die Situationen so bekannt vorkamen. Die Tipps und Hinweise halte ich für sehr hilfreich. Ich denke, dass mir dieses Buch sehr geholfen hätte, wenn ich noch ein Teenager wäre.Der Schreibstil ist locker und flüssig. Zum Teil hat man das Gefühl, man würde sich einfach ganz normal mit Lisa Sophie unterhalten. Alles wirkt sehr authentisch und ehrlich. Sie schreibt offen über jedes Fettnäpfen und jede Dummheit aus ihrer Pubertät.Sehr gut hat mir auch gefallen, dass Lisa Sophie ihre Panikattacken thematisierte und wie sie sich fühlte, als sie zunächst niemand ernst genommen hatte bis hin zu ihrer jahrelangen Therapie. Sie appeliert an ihre Leser, offen darüber zu sprechen. Ich finde das sehr wichtig, weil diese Themen doch häufig noch tabuisiert werden. Sie rät, sich Hilfe zu suchen, und im Anhang findet man sogar passende Anlaufstellen.

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  • »Niemand ist perfekt, also müsst ihr es auch nicht sein.«

    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    Talathiel

    21. May 2017 um 20:59

    Erwachsenwerden ist eine der schwierigsten Erfahrungen, die wir überleben müssen. Manchmal tut es gut, zu wissen, dass es jemanden gibt, der das alles schon durchgemacht hat und dir versichert: so schlimm ist es gar nicht, du schaffst das schon! Lisa Sophie ist wie die große Schwester, die du dir immer gewünscht hast! Ob es um Liebe, Probleme in der Schule oder Stress mit den Eltern geht, Lisa Sophie spricht auf ihrem YouTube-Kanal ›ItsColeslaw‹ aus eigener Erfahrung – und das nicht immer ohne Fremdschämfaktor! Sie ist (gefühlt) schon in jedes Fettnäpfchen getreten und hat die peinlichsten Situationen erlebt! Aber hey – genau das kann doch jedem mal passieren, oder? Lisa Sophie erzählt von ihrer Zeit als Teenager und den Problemen, die sie zu bewältigen hatte. Sie zeigt dir, dass am Ende doch noch alles gut wird! (Klappentext)Lisa Sophie kennt der ein oder andere vielleicht von ihrem YouTube „ItsColeslaw“. Mir war die „große Schwester aus dem Internet“ bisher nicht bekannt, aber als ich jünger war, hätten mir ihre Tipps und Ratschläge sicher gefallen. Denn genau darum geht es in ihrem Buch. Lisa Sophie berichtet hier nicht nur von fast jedem Fettnäpfchen, von denen sie so gut wie keine ausgelassen hat, und gibt auch Ratschläge für die Leserschaft. Diese kommen – so hatte ich es im Gefühl – von ganzem Herzen und auch ihre Offenheit bei ihren sehr persönlichen Erzählungen hat mich sehr berührt. Sehr ergreifend fand ich die Erzählung von ihren Panikattacken, die zunächst von anderen gar nicht ernst genommen wurden. Lisa Sophie schafft es aber, diesem Teufelskreis zu entkommen, und legt Lesern wie Leserinnen ans Herz, wohin sie sich wenden können, wenn ihnen sonst niemand helfen kann. Dies war für mich sogar einer der wichtigsten Botschaften in diesem Buch. Panikattacken, Depressionen sind immer noch ein Tabu-Thema, aber das sollte es nicht sein. Daher ein großes Danke, dass die Autorin und YouTuberin dieses Thema angesprochen hat. Aber nicht jedes Thema ist so ernst, so fand ich ihre Modeverbrechen doch ein wenig amüsant, dennoch so offen und ehrlich, dass es doch ein interessanter Erfahrungsgewinn war. Nun, für wen ist dieses Buch nun? Meiner Meinung nach richtet sich dieses Buch vor allem an Kinder ab 12 Jahren, vor allem Mädchen, die vielleicht Ratschläge brauchen, weil sie gerade eine neue Schule besuchen oder auf andere Hindernisse im Leben stoßen. Und einer der wichtigsten Botschaften war eh, dass man an sich glauben soll, man muss nicht perfekt sein und vor allem auch, dass man an seinem Traum selbst mitwirken kann. In „ItsColeslaw. Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen“ nimmt Lisa Sophie ihre jungen Leser an die Hand und zeigt ihnen, dass auch sie nicht perfekt ist und man es auch nicht sein muss.

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  • LL rezensiert

    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    lenasbuecherwelt

    11. April 2017 um 12:27

    Als ich in der Programmvorschau sah, dass eine YouTuberin, die ich selbst kenne und mag, ihr erstes Buch herausbringt, war ich sofort neugierig. In ihren Videos erzählt sie oft von zahlreichen Fettnäpfchen, in die sie bisher getreten ist und gibt ihren Zuschauern Ratschläge. Im Buch ist das ganz ähnlich: Lisa erzählt ihr Leben von der 5. Klasse an und berichtet dabei von allerlei peinlichen Situationen auf dem Weg zum Erwachsen werden. Unteranderem zeigt sie, dass man zu sich und seinen Leidenschaften stehen und nicht nur an Vertrautem festhalten sollte, das vielleicht längst nicht mehr zu einem passt. Es gab zahlreiche Momente, in denen ich schmunzeln musste, aber Lisa erzählt auch von einigen Momenten in ihrem Leben, die alles andere als einfach waren, ihre Panikattacken zum Beispiel. Dabei schreibt sie die Geschichte sehr flüssig und einfach, sodass auch Jüngere absolut keine Probleme beim Leben haben werden. Allerdings gab es auch einige Stellen, an welcher sich die Geschichte gezogen hat und insgesamt hatte ich das Gefühl, dass das Buch die meiste Zeit vor sich hinplätschert, dabei durchaus nett ist, aber eben nicht mehr…

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  • Über den alltäglichen Wahnsinn des Erwachsenwerdens, und was Jugendliche sonst noch beschäftigt

    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    _juuules

    19. March 2017 um 15:10

    (Die Rezension ist auch auf meinem Blog zu finden: https://herzzerreissendbooks.wordpress.com/2017/03/19/rezension-wie-ich-aufhoerte-perfekt-sein-zu-wollen-von-itscoleslaw/) Das Design des Buches ist wirklich süß gemacht, soll damit aber vermutlich auch die Zielgruppe von ItsColeslaws YouTube-Kanal ansprechen, da es sehr kindlich/jugendlich gehalten ist – was allerdings keinen Kritikpunkt darstellt, da sich das Buch (größtenteils) auch primär an diese Zielgruppe richtet. Der erste Satz des Klappentextes lautet: „Lisa Sophie ist die große Schwester, die du dir immer gewünscht hast!“ – Dieses Gefühl hat man nicht nur, wenn man sich ihre Videos ansieht, sondern auch sofort nachdem man den ersten Satz ihres Buches gelesen hat. Der Schreibstil ist so offen und persönlich, dass man eben tatsächlich das Gefühl hat, sich mit einer Freundin oder Schwester über das Leben und den alltäglichen Wahnsinn des Erwachsenwerdens zu unterhalten. Der Schreibstil unterschiedet sich also kaum von ihren gesprochenen Worten, so dass man das Gefühl hat, dass sie einem all die Geschichten selbst erzählt. Die einzelnen Kapitel sind in kürzere Abschnitte eingeteilt, die immer einzelnen Stationen des Lebens behandeln. Meistens geht Lisa Sophie dabei chronologisch vor, sodass sich ein langer roter Faden entwickelt, und man ihr auf den gut 300 Seiten beim Erwachsenwerden zuschauen kann. Die Grundgedanken ihres Buches finde ich einfach unglaublich gut: Einerseits zeigt Lisa mit ihrem Roman, dass man als Jugendlicher im Laufe des Erwachsenwerdens nicht alleine ist. Dass du mit Problemen, die auftauchen, nicht alleine bist, sondern dass so gut wie jeder Mensch im Laufe seines Lebens mit vielen ähnlichen Problemen zu kämpfen hat. Das verpackt sie geschickt mit Humor und auch Selbstironie, bei welcher man doch immer wieder schmunzeln oder auch stellenweise laut lachen muss. Und genau das ist es, was Lisa Sophie erreichen will: Zu lernen, dass „peinliche Situationen“ nichts schlimmes sind. Sie sind normal, passieren immer wieder, aber sie passieren eben jedem von uns und ist somit nichts, was uns als Außerirdischen und unfähigen Menschen dastehen lässt. Aber „Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen“ ist nicht nur ein Roman, sondern auch Ratgeber – in erster Linie für Jugendliche, die mit den Problemen des Erwachsenwerdens zu kämpfen haben. Egal ob es sich hierbei um Mobbing, sexuelle Orientierung, psychische Krankheiten, Liebe oder Freundschaft dreht… Lisa selbst hat in allen möglichen Bereichen eigene Erfahrungen gesammelt, die sie mit den LeserInnen teilt und zu Ende eines jeden Kapitels (teils auch mittendrin) zu Ratschlägen zusammenfasst. Dieses Konzept finde ich sehr gut, da man so am  Ende eines „thematischen Kapitels“ noch einmal einen Überblick hat, wie man als Betroffener oder Angehöriger mit der ein oder anderen Situation umgehen kann. „Keiner zwingt euch, mit einem T-Shirt durch die Gegend zu rennen, auf dem „Hi, ich bin nicht heterosexuell“ steht. Ich weiß, wie es ist, sich nicht zu trauen, darüber zu sprechen, weil man mit Widerstand rechnet. Aber es ist wichtig, im Kopf zu behalten, dass ihr euch keine Erlaubnis für eure Sexualität einholen müsst.“ – S.191 Zum Schluss findet man auf den letzten Seiten noch einmal eine Zusammenfassung von all ihren Tipps und Ratschlägen, so wie Adressen, bei welchen man sich zu bestimmten Themen weitere Hilfe holen kann (beispielsweise Nummer gegen Kummer, Hilfe bei Drogen- und Alkoholproblemen, Unterstützung bei Gewaltsituationen u.v.m.). Fazit: Ihr habt es vielleicht schon beim Lesen meiner Rezension erahnt, aber meiner Meinung nach ist Lisas Buch eine Punktlandung in der 5-Sterne-Kategorie. Es macht Spaß, ihr beim Erwachsenwerden „zuzuschauen“ und die eigenen Probleme immer wieder zu erkennen und sich verstanden zu fühlen. Ihr unvergleichbarer Humor lockert manchmal selbst die schwierigsten Themen auf, bei denen sie jedoch auch stets eine feste Meinung vertritt. Der Titel des Buches passt hier also wie die Faust aufs Auge: Lisa zeigt den (doch meist jungen) LeserInnen, dass man nicht perfekt sein muss, dass Fehler menschlich sind und dass man aus ihnen lernen kann und das auch tun sollte! Dass es keine Schande ist, wenn Freundschaften oder Beziehungen zerbrechen und dass man an allem, was man erlebt, wachsen kann, wenn man es zulässt. „Niemand ist perfekt, also müsst ihr es auch nicht sein.“ – S.293 Ich freue mich schon so unglaublich darauf, Lisa nächste Woche Freitag kennen lernen zu dürfen, wenn sie im Göttinger Thalia ihr Buch bei einer Lesung vorstellt. Denn dann habe ich hoffentlich auch endlich mein erstes signiertes Buch zuhause im Bücherregal stehen, welches dann auch noch verdienterweise 5 von 5 Sternen erhalten hat!

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  • Sehr wertvolle Tipps für Teens und Twens

    ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

    MelE

    16. March 2017 um 07:34

    "Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen" ist ein sehr wertvoller Leitfaden für junge Mädchen, die sich in der Welt noch zurechtfinden müssen. Mir haben Lisa Sophies Aussagen sehr gefallen, da sie auf Augenhöhe geschehen und nicht von oben herab geschrieben sind. Alles was Lisa Sophie wichtig erscheint ist in blau geschrieben und könnte als Merksatz im jeweiligen Kapitel verstanden werden. Ich empfand "Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen" als sehr authentisch, da es Situationen aus Lisa Sophies Leben schildert, die manchmal auch echt megapeinlich sind, aber dadurch nicht weniger sympatisch machen. Lisa Sophie scheut sich nicht viele Themen ihres Lebens anzusprechen und es wirkt weder aufgesetzt, noch unglaubwürdig. Es ist menschlich und die eine oder andere Situation würde sich sicherlich auch in meinem Leben finden lassen. Manchmal war ich beim Lesen tatsächlich dankbar, dass ich meine Teenager / Jugendzeit schon etwas länger hinter mir gelassen habe. Da ich aber Mutter zweier Töchter bin, ist es umso wertvoller noch einmal abzutauchen, um diverse Unsicherheiten im Erwachsenwerden erneut wahrzunehmen. Natürlich war ich neugierig auf den YouTube Star "ItsColeslaw" und musste feststellen, dass mir Lisa Sophie nicht unbekannt war, denn eines meiner Mädels hat den Kanal abonniert und daher kannte ich schon einige der Themen. Mir gefällt, dass Lisa wirklich völlig unverblümt über Themen spricht, die besonders junge Mädchen beschäftigen wird, Hier der Link zum You Tube Kanal der Autorin! Klick! Schaut einfach mal rein, es lohnt sich wirklich. Auch für Frauen / Männer, die dem Teenager / -Jugendalter längst entwachsen sind.Ich wünsche Lisa Sophie ganz viel Erfolg mit ihrem Buch "Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen", da ich es wirklich genossen habe hin und wieder schmunzeln zu dürfen, auf der anderen Seite aber auch das Unperfekte kennenzulernen. Viele der Merksätze lassen sich auch auf mich übertragen. Es gibt einiges zum Nachdenken und Nacheifern, aber am wichtigsten ist, dass man sich selbst wertschätzen lernt und das ist Lisa Sophie gelungen. Ich bin überzeugt, dass dieses Buch durch die Offenheit der Autorin als "besonders wertvoll" eingestuft werden sollte.Leseempfehlung und  ★★★★★

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