Lisa Stromme

 3.7 Sterne bei 25 Bewertungen

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Das Erdbeermädchen

Das Erdbeermädchen

 (24)
Erschienen am 13.06.2017
The Strawberry Girl

The Strawberry Girl

 (1)
Erschienen am 15.06.2017

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Annabeth_Books avatar

Rezension zu "Das Erdbeermädchen" von Lisa Stromme

Das Erdbeermädchen
Annabeth_Bookvor 8 Monaten

Klappentext:

Neben der tiefsten Finsternis strahlt oft das hellste Licht.

Sommer 1893. Die Bewohner von Asgardstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die jungen Erdbeersammlerin Johanne  soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause der Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede von Asgardstrand daran zu zerbrechen.

Autorin:

Lisa Stromme wurde 1973 geboren. Sie lebt mit ihrem norwegischen Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von Asgardstand, dem Küstenort, wo Edvard Munch ein Sommerhaus hatte. Das Erdbeermädchen ist ihr erster Roman.


Inhalt:

Johanne soll über den Sommer als Hausmädchen bei den Ihlens arbeiten. Relativ schnell freundet sie sich mit der jüngsten Tochter des Admirals an. Neben besonderen Freiheiten bekommt sie auch mit wie Tullik sich in den Maler Munch verliebt. Und bald ist sie mehr Alibi wie Freundin.

Erster Satz:

Ich verstecke mich in Dem Bild, in der Hoffnung, sie würden nicht sehen, was aus mir geworden war.

Meine Meinung:

Als ich das Buch beim Bloggerportal entdeckt habe, war ich sofort begeistert von dem Cover und umso mehr hat es mich dann gefreut, als ich den  auch noch zugeschickt bekommen habe.

Das Cover finde ich, ist es im Allgemeinen ein echter Traum, das Mädchen von dem weißen, alten Kleid und der Steckfrisur. Im Allgemeinen finde ich das Cover wunderschön, aber leider nicht sehr passend zu der Story, mir hätte es besser gefallen, wenn es iwas mit der Kunst zutun hätte. 

Das selbe ist leider auch mit dem Titel, klar ist er sehr ansprechend, doch in meinen Augen ist das Erdbeermädchen eher im Hintergrund und die Kunst ist eher im Vordergrund deshalb hätte ich mir hier auch eher was in diese Richtung gewünscht.

Aber nun mal zur Geschichte selbst :)
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll, er lässt sich flüssig und leicht zu lesen.
Doch leider hat sie sich für ihren Roman auch ein sehr schweres Thema in meinen Augen.

Johanne ist in meinen Augen ein sehr sympathisches Mädchen und eine wahre Freundin auf die man sich verlassen kann.
Doch leider sehen nur wenig ihr wahres Potenzial, der Mutter ist sie im wahrsten Sinne ein Dorn im Augen. Als sie noch klein war und das Erdbeermädchen war, konnte man mit Johanne Werbung machen. Jetzt ist sie groß, zu alt für das Erdbeermädchen und in den Augen der Mutter ist sie ein faules Ding, das sich nur für Kunst interessiert.

Als Johanne, dann bei den Ihlens arbeiten anfängt, freundet sie sich relativ schnell mit der Tochter des Admirals an.
Tullik war für mich eine ziemlich nervige Person, da Johanne immer das machen musste was sie wollte und sie konnte sich ja schlecht zu wehr setzen, da sie die Tochter ihres Arbeitsgeber war.

Als die beiden dann auf den Maler Munch treffen, merkt man schnell das Tullik einen Narren an ihm gefressen hat, was dann irgendwann sich zu einem Krankhaften Wahn entwickelt. Sie möchte nur noch bei ihm sein und Johanne bleibt ihr Alibi, da ihre Familie nichts davon mit bekommen soll, da Munch ein Maler ist der wegen seiner Kunst geächtet wird.

Im allgemeinen dreht sich das Buch eher um die Liebe zwischen Tullik und Munch und um dessen Kunst und leider rutscht Johanne immer mehr in den Hintergrund was ich wirklich sehr schade finde. 

Alles in einem konnte mir der Roman, nicht wirklich überzeugen, aber ich bin jedoch nicht abgeneigt irgendwann mal wieder ein Buch von der Autorin zu lesen.


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Schmusekatze69s avatar

Rezension zu "Das Erdbeermädchen" von Lisa Stromme

Die Leidenschaft des Malens
Schmusekatze69vor 10 Monaten

Im Debütroman "Das Erdbeermädchen" der Autorin Lisa Stromme wird man nach Norwegen im Jahr 1893 entführt. Hier begeben wir uns nach Asgardstrand, auf die Spuren des Malers Edvard Munch und dem Maler Hans Heyerdahl.
Die Geschichte:
Jedes Jahr ziehen die reichen Sommerfrischler nach Asgardstrand. Dafür räumen die Bewohner ihre Häuser und ziehen den Sommer über in beengte Fischerhütten. Auch die Familie von Johanne, die „Erdbeersammleri“. Sie trägt durch das Sammeln und den Verkauf zum Lebensunterhalt ihrer Familie bei. Nur diesen Sommer soll sie auch noch im Hause des Admirals als Dienstmädchen arbeiten. Sie freundet sich mit Tullik, der Tochter des Hauses an, was überhaupt nicht gern gesehen war. Gemeinsam streiften sie durch die Wälder und so lernte Tullik auch den Maler Edvard Munch kennen. Tullik fühlt sich von dem Maler magisch angezogen. Und die beiden beginnen eine Affäre und gerät dadurch, zum Leidwesen ihrer Eltern, im Dorf in Verruf .......
Fazit:
Das Buch sprach mich wegen dem Klappentext und des Covers sehr an. Deshalb habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen.
Leider war es dann aber nicht ganz das, was ich eigentlich erwartet hatte. Die Handlung fand ich am Anfang unterhaltsam. Ich bekam Einblick in die Sitten der dortigen Gemeinte und wie damals die Bewohner ihre Häuser an reiche Urlauber vermietet haben. Man liest einiges über die typischen Sommeraktivitäten der Jugend, ihren Festen und Feiern, aber auch ihr Leben mit den Familien. Im Mittelpunkt des Buches steht aber Johanne.
Wiederholungen störten meinen Lesefluss und machte das lesen zäh. Ich fand den Schreibstil jedoch teilweise sehr anstrengend.
Gut gefallen hat mir, dass ich viel über Edvard Munch erfahren habe. Er scheint eine starke Persönlichkeit gewesen zu sein. Auch viele seiner Werke, wie auch "Der Schrei" werden in die Geschichte eingebaut. Öfter habe ich mir seine Bilder zu Gemüte geführt und einige erkannt.
Das Ende des Buches war überraschend, aber sehr gut.
Trotzdem nur 3 Sterne, weil ich finde, das Buch ist noch nicht rund.

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UlliAnnas avatar

Rezension zu "Das Erdbeermädchen" von Lisa Stromme

Liebe, Kunst und Schicksal
UlliAnnavor einem Jahr

Die Handlung spielt in Norwegen im Jahr 1893. Johanne ist das Erdbeeermädchen, weil sie immer Erdbeeren sammelt und auf dem Markt verkauft. Ihre Mutter ist sehr streng und so schickt sie Johanne als Magd zur Familie Ihlen. Dort muss sie hart arbeiten, freundet sich aber mit deren Tochter Tullik an, die sie mitnimmt in den Wald, zum Meer oder zum Maler Edvard Munch, welcher von den anderen Leuten gemieden wird. Johanne entdeckt ihre Liebe zur Malerei als ihr Munch Farben  und Staffeln zur Verfügung stellt. Munch malt Johanne und nennt das Bild „Das Erdbeermädchen“.  Tullik verliebt sich unsterblich in den Maler, doch ihre Eltern wollen von der Verbindung nichts wissen wollen. Sie verbieten ihr dem Umgang mit Munch. Schließlich verbrennen Raga, die Köchin, und Frau Berg, die Haushälterin, auf Anordnung von Tulliks Schweser Caroline alle Bilder, die Tullik von Munch bekommen hat. Das ging mir besonders nahe, dass es so dumme und grenzenlos bornierte Menschen gibt, die einerseits Kunst zerstören und andererseits auch damit anderen Menschen großes seelisches Leid zufügen! Ein Bild sollte unversehrt bleiben, „Der Schrei“, der Tullik in ihrem Schmerz darstellt. Johanne und ihr Bruder Andreas hatten es am Dielenboden der alten Fischerhütte versteckt…Es ist die Geschichte von zwei Menschen, Tullik und Edvard Munch, die einander liebten, aber doch nicht zusammen sein konnten. „Es gibt keine Trennung“, sagte Tullik, die ihrem Herzen für immer mit ihm verbunden bleibt. Das Buch ist vom Schreibstil her leicht zu lesen und inhaltlich sehr berührend. Die Personen konnte man sich gut vorstellen, ihr Verhalten war typisch für die damalige Zeit. Es ist aber ein trauriges Buch, weil es in der Vergangenheit und auch wahrscheinlich in der Zukunft Menschen gab und geben wird, die Kunst verachten, ja zerstören. Gut, dass Johanne sich nicht davon abhalten ließ, zu malen. Ein Buch, das bewegt und bis zum Schluss betroffen macht. Auf dieser Welt gibt es Kunstzerstörer, Liebeszerstörer und Lebenszerstörer…

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