Ach Lisa. Was machst du nur mit mir.
Schon nach wenigen Seiten hat es sich beim Lesen nach “nach-Hause-kommen” angefühlt. Die Neuseeland-Reihe ist einfach eine meiner absolut liebsten Buch-Reihen. Die Stardust-Station, ihre Bewohner, die Tiere - gefühlt saß ich beim Lesen mittendrin.
Band 6 der Reihe ist aber auch ein idealer Einstieg für alle, welche die vorherigen Bände noch nicht kennen. Lisa schafft es, alle neuen Leser:innen perfekt abzuholen, ohne die “alten Hasen” zu langweilen. Wir entdecken alte Bekannte und treffen mit der Familie Kerr aber auch auf neue Gesichter. Denn genau bei ihnen landen Brianna und Kyle, welche ihre Zelte in London erst einmal abbrechen und Abstand von allem brauchen, was zuletzt dort auf sie einprasselte.
In der Umgebung von Queenstown kommen sie beide zur Ruhe.
Lediglich Briannas Gefühle werden durcheinander gewirbelt, als sie auf Alexey Kerr trifft. Der Winzer und Geschäftsführer des Familienunternehmens kennt normalerweise nur eines: die Arbeit. Doch mit Brianna tauchen plötzlich andere Prioritäten in seinem Leben auf.
Was ich an dieser Reihe so liebe, ist dass wir ein recht unaufgeregtes Leseerlebnis haben, viel über Land und Leute und vor allem die Kultur in Neuseeland lernen und dennoch nur so durch die Seiten fliegen. Unnötiges Drama wird vermieden - vielmehr hat man das Gefühl, mit den Protagonisten am Tisch zu sitzen, einen Flat White zu trinken und den Schafen beim Grasen zuzusehen.






















