Die Wünsche meiner Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Wünsche meiner Schwestern“ von Lisa Van Allen

Der Tod ihrer Tante führt die Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie nach Jahren der Trennung wie der in der alten Strickerei von Tarrytown zusammen. Seit langer Zeit hüten die Frauen ihrer Familie hier ein magisches Geheimnis: Sie erfüllen den Menschen ihre sehnlichsten Wünsche, indem sie diese mit Wolle verweben. Während Bitty und Meggie das Haus verkaufen wollen, möchte Aubrey die Tradition fortführen. Ein Wunsch, der ins Wanken gerät, als sie sich zum ersten Mal verliebt – in Vic. Denn Wünsche haben ihren Preis, und manche erfordern Opfer.

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  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Die Wünsche meiner Schwestern
    sunflower130280

    sunflower130280

    16. July 2015 um 10:54

    Die Wünsche meiner Schwestern gefiehl mir nicht nur vom Klappentext, sondern auch vom Cover. Daher war die Entscheidung zu diesem Buch nicht schwierig.Auch die Thematik der Familiensaga und das es rund ums Stricken geht, fand ich sehr schön.Es ist ein Roman, einer außergewöhnlichen Familie, die ihre eigenen Probleme haben, aber dennoch anderen helfen.Der Zusammenhalt der Schwestern ist großartig und die Emotionen spürbar.Allein die verstrickte Magie, machte das Buch noch interessanter, denn man weiss bis zum Ende nicht, ob es diese Magie wirklich gibt, oder ob hier der reine Gedanke reichte.Die Autorin besitzt einen flüssigen Schreib und Erzählstil, man kommt dadurch sehr schnell durch das Buch durch. Allerdings war mir die Story etwas zu sehr vorraussehbar, auch die Spannung die sich aufbaute, konnte nicht gehalten werden. Romantische Szenen fehlen auch hier nicht, diese wurden jedoch manches mal etwas zu schmalzig dargestellt.Die Kapitel tragen eine kleine Strickanweisung, was mir sehr gut gefallen hat. Welches Ergebnis und ob überhaupt etwas daraus entsteht, habe ich nicht getestet.Die Protagonisten sind durch ihre besonderen Fähigkeiten sehr sympathisch. Sie werden bildlich gut beschrieben, so daß man sich von ihnen direkt ein Bild machen kann.Fazit :Eine ansich tolle Geschichte, aber mich konnte sie nicht ganz überzeugen. Ich bin mit einigen offenen Fragen zurück geblieben und auch die Spannung fehlte mir. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.

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  • Alle Wünsche haben ihren Preis

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Chirise

    Chirise

    Die Frauen der van Ripper–Familie haben eine ganz besondere Gabe. Sie können Wünsche wahr werden lassen – durch Strickerei. Deshalb haben die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie schon als Kinder das Stricken gelernt, bevor es sie im Erwachsenenalter in alle Himmelsrichtungen zerstreut hat. Erst der Tod ihrer Tante Mariah bringt die drei Schwestern wieder zusammen, in die Strickerei, in der sie aufgewachsen sind und über deren Schicksal sie nun entscheiden müssen. Doch während Aubrey die Strickerei und somit das Familienerbe behalten will, wollen Bitty und Meggie so schnell wie möglich verkaufen. Unter der neuen Herausforderung und der Bedrohung der Enteignung wegen eines neuen Bauprojektes der Stadt, finden die Schwestern wieder zueinander. Der Roman beginnt mit dem Schlüsselereignis, das alle anderen Geschehnisse erst auslöst: dem Tod von Mariah van Ripper. Infolgedessen lernt man die drei van Ripper-Schwestern kennen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Während Bitty auf der Suche nach Beständigkeit geheiratet und Kinder bekommen hat und Meggie seit Jahren kreuz und quer durchs Land zieht, wohnt Aubrey mit 28 noch immer bei ihrer Tante und widmet ihr Leben ganz der Strickerei, bis sie sich zum ersten Mal verliebt. Gerade dass sie so verschieden sind, hat es für mich sehr spannend gemacht, von ihnen zu lesen, wie sie ihr Leben meistern und mit welchen Problemen sie fertig werden müssen und am Ende erkennen, dass alles einfacher wird, wenn man es gemeinsam löst. Es war schön miterleben zu können, wie Bitty sich endlich eingesteht, dass ihr Leben nicht perfekt ist, wie Meggie nach Hause findet und wie Aubrey den Zauber der ersten Liebe erfährt. Die magische Komponente der Geschichte, das Stricken von Zaubern, war perfekt eingebettet in die Handlung und hat sich sehr realistisch angefühlt. Dass die van Ripper-Frauen selbst nicht ganz verstanden haben, nach welchen Regeln die Zauber funktionieren und dass die Zauber eben auch nicht immer funktioniert haben, hat auch die Frage aufgeworfen, ob es sich dabei wirklich um Magie handelt, oder ob die Menschen durch das Wünschen selbst einen Schubs in die richtige Richtung erhalten haben. Diese Frage zieht sich auch durch das ganze Buch und am Ende bleibt es dem Leser selbst überlassen eine Antwort zu finden, die einen zufriedenstellt. Dieser Raum für eigene Interpretationen hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil hat auch wunderbar zu dem Buch gepasst, man hat gespürt, dass die Autorin sich Zeit lässt und nicht durch das Buch hetzt, was ich sehr angenehm fand, nur im Mittelteil fand ich es zwischendurch etwas zäh, weil nicht sehr viel passiert ist. Aber am Ende wurde das wieder gut ausgeglichen. Fazit: „Die Wünsche meiner Schwestern“ ist ein Roman, der von der Magie des Strickens erzählt, aber mehr noch, von dem Familienzusammenhalt, von Vergeben, von Zueinanderfinden, von der Liebe und von dem Opfern der Dinge, die einem am wichtigsten sind. Mir hat er gut gefallen, trotz einiger Längen in der Mitte und er erhält von mir eine Leseempfehlung!  

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    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    13. July 2015 um 07:19
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Traumhaft

    Die Wünsche meiner Schwestern
    50kwords

    50kwords

    31. August 2014 um 00:19

    Nach Mariah Van Rippers Tod, ist ihre Nichte Aubrey völlig aufgeschmissen. Nicht nur trauert sie um den Verlust, sie muss auch das Geschäft der Van Rippers übernehmen. Denn die Frauen dieser Familie sind etwas ganz besonderes: Sie stricken Zauber in ihre Gestricke. Allerdings ist das nicht umsonst und auch nicht jeder Zauber wirkt immer ... In erster Linie dreht es sich in Die Wünsche meiner Schwestern weniger um deren Wünsche als darum, dass Aubrey und ihre Schwestern (Bitty, Meggy) sich zusammen raufen und die Strickerei (ein altes Haus, an dem seit Generationen aus magischer Überzeugung nichts gemacht wurde) vor dem Abriss bewahren, denn die Stadt Tarrytown plant das Viertel abzureißen und dort einen Einkaufstempel hin zubauen. Hinzu kommen für Aubrey romantische Verwirrungen mit Vic, ihrem heimlichen Schwarm. Leider hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte dabei nicht so recht weiß, wo sie hin will, da sie stark zwischen diesen drei Aspekten schwankt und sich auch gemächlich entwickelt. Zumal mir die romantischen Szenen zwischen Aubrey und Vic gelegentlich zu schmalzig waren. Aber letztlich tut das dem Lesevergnügen insgesamt keinen Abbruch. Verlieren konnte ich mich hingegen ohne Probleme im Setting (Herbst und Halloween <3), in der Sprache und der Darstellung der Magie. Es wird die ganze Geschichte über nicht klar, ob diese Magie nun existiert oder nicht bzw. ist es letztlich auch nicht wichtig. Entweder glauben die Menschen daran oder sie tun es nicht -- entweder funktioniert Magie gerade wegen des Glaubens oder sie funktioniert wegen fehlenden Glaubens eben nicht. Man kann es also drehen und wenden wie man mag. Ich mochte diesen Aspekt sehr gern. Genauso gefiel mir die Geschichte hinter der Strickerei sehr. (Frauen strickten in einem Krieg ihren Männern rote Fäden mit dem Wunsch, dass sie lebend wieder kämen, in deren Socken -- und jene mit diesen Socken kamen auch zurück.) Insgesamt gesehen ist es eine gemächliche, aber bezaubernde Geschichte, die einen Blick wert ist.

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  • Wir stricken deine Wünsche

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    05. July 2014 um 15:43

    Die Frauen der van Rippers haben eine ganz besondere Gabe: sie können Wünsche wahr werden lassen, indem sie diese mit Wolle zu einem passenden Stück stricken. Dafür müssen die Kunden allerdings etwas opfern, das ihnen am Herzen liegt – und eine Garantie, dass die Wünsche in Erfüllung gehen, gibt es nicht. Dann stirbt Mariah, die Hüterin der Strickerei und vermacht diese ihren drei Nichten, die alle mit eigenen Problemen zu kämpfen haben. Dass die Strickerei vom Abriss bedroht ist, macht die Situation nicht einfacher und Aubrey beginnt an ihrer Berufung zu zweifeln. Ein phantastischer Roman, der eine wunderschöne Geschichte erzählt. Ein Familienroman mit einem Hauch Fantasy – den man auch rational auffassen kann, wenn man Fantasy nicht mag. Es bleibt in der Schwebe, ob die verstrickte Magie echt ist oder nur auf Einbildung beruht. Ich liebe das Buch. Sympathische Figuren, eine warme Dorfatmosphäre und eine gemütliche Familiengeschichte lassen einen die Stunden verträumen.

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  • Leserunde zu "Die Wünsche meiner Schwestern" von Lisa Van Allen

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im Rütten & Loening Verlag ist gerade ein wunderbarer Roman erschienen. Lisa Van Allen erzählt in "Die Wünsche meiner Schwestern" eine magische Familiengeschichte. Mit ihrer Romantik und ihrer ganz besonderen Magie wird sie euch in ihren Bann ziehen und verzaubern. Probiert es doch selbst aus und werdet Testleser! Mehr zum Inhalt: Seit langer Zeit hüten die Frauen der Van Rippers das Geheimnis ihrer Magie – und die liegt im Stricken: Sie haben die Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen, indem sie diese mit Wolle verweben. Nur gemeinsam können die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie diese Familientradition bewahren, aber allein Aubrey ist dazu gewillt. Und auch sie beginnt zu zweifeln, als sie sich in Vic verliebt. Doch welche Wünsche machen uns glücklich, wenn sie sich erfüllen? --> Leseprobe Werdet Testleser und lasst euch in die Welt der Strickens und Wünschens entführen. "Die Wünsche meiner Schwestern" ist ein Roman, in den es sich lohnt ganz tief einzutauchen und sich mitreißen zu lassen. Wir vergeben insgesamt 30 Exemplare des Buches - hiervorn sind 10 für Blogger reserviert. Sofern ihr einen Blog habt, postet bitte zusätzlich den Link in eurer Bewerbung. Wenn ihr euch bewerben möchtet*, dann beantwortet noch bis zum 1. September 2013 die folgende Frage und haltet mit etwas Glück schon bald dieses schöne Buch in den Händen: Stellt euch vor, ihr könntet euch von den Schwestern im Buch ein Kleidungsstück stricken lassen. Für was würdet ihr euch entscheiden und welchen Wunsch würdet ihr euch dadurch gern erfüllen? * Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das abschließende Schreiben einer Rezension dazu.

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    • 808
  • Hat mich nicht mitgerissen!

    Die Wünsche meiner Schwestern
    lady-chichi

    lady-chichi

    17. January 2014 um 12:11

    Zum Inhalt: "Seit langer Zeit hüten die Frauen der VAn Rippers das Geheimnis ihrer Magie - und die liegt im Stricken: Sie haben die Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen, indem sie diese mit Wolle verweben. Nur gemeinsam können die drei Schwester Aubrey, Bitty und Meggie diese Familientradition bewahren, aber allein Aubrey ist dazu gewillt. Und sie beginnt zu zweifeln, als sie sich in Vic verliebt. Doch welche Wünsche machen uns glücklich, wenn sie sich erfüllen. Eine romantische Familiensaga voller einzigartiger Magie." Zu meiner Enttäuschung hat mich das Buch leider überhaupt nicht mitgerissen. Vllt habe ich zuviel Magie und Zauber erwartet, aber mir hat auch eine gewisse Tiefe bei den einzelnen Charakteren gefehlt! Das Buchcover sind wunderschön aus, und ist eigentlich auch etwas typisch für einen Frauenroman. Für alle die es noch auf ihrem SUB liegen haben: Lest das Buch auf jeden Fall, und bildet euch eure eigenen Meinung!

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  • Ein magisches Buch über fein gestrickte Schwesternbande

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Mayylinn

    Mayylinn

    26. December 2013 um 09:34

    Wenn die Frauen von Tarrytown einen Herzenswunsch haben, der sich unbedingt erfüllen soll, wenden sie sich an Mariah Van Ripper, die in einem alten Gemäuer, das von allen Die Strickerei genannt wird, lebt. Wenn man bereit ist, etwas zu opfern, das einem wirklich viel bedeutet, strickt Mariah Van Ripper einen Zauber in einen Gebrauchsgegenstand - eine ganz besondere und alte Magie, die Mariah auch ihren Nichten Aubrey, Maggie und Bitty beigebracht hat. Doch kann man auf eine so große Aufgabe, wie eine ganze Stadt mit Zaubern zu versorgen überhaupt richtig vorbereitet sein? Und kann man an diese Art von Magie in unseren modernen Zeiten noch ernsthaft glauben? Während sich Maggie und Bitty in den vergangenen Jahren immer weiter von der Strickerei abgewandt haben, hat sich Aubrey an die einsame Aufgabe, die vor ihr liegt gewöhnt: sie wird nach Mariah die Hüterin der Stickerei werden. Wer hätte geahnt, dass Marias Tod plötzlich kommen würde? Hat Aubrey alles nötige gelernt, um nicht nur zu zaubern, sondern auch noch ihr Zuhause zu retten, das von der Abrissbirne bedroht wird? Und was geschieht überhaupt, wenn sich eine Hüterin das erste Mal verliebt? "Die Wünsche meiner Schwestern" ist ein wirklich schönes Wohlfühlbuch, dem es im Nachhinein jedoch für mich an Tiefgang fehlte. ich hatte eine Geschichte voller Magie und Abenteuer erwartet - man bekommt jedoch eine platte Familiengeschichte, in der die Spannung konsequent abgebrochen wird, wenn sie mal auftaucht. Auch wenn die Figuren - allen voran Aubrey, Nessa, Carson und Maggie - liebevoll ausgestaltet sind, fehlt dem Buch das gewisse Etwas. Vermutlich hätte man aus der Geschichte mehr machen können, insbesondere, wenn man sie nicht in die Jetzt-Zeit gezerrt hätte. Auch die obligatorische Liebesgeschichte ist eher langweilig als herzerwärmend.  Drei Sterne für eine nette Unterhaltungslektüre für zwischendurch.

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  • Vom Stricken, der Familie und Magie

    Die Wünsche meiner Schwestern
    FiliaLibri

    FiliaLibri

    25. December 2013 um 14:11

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich habe vor gar nicht allzu langer Zeit meine Vorliebe für diese Art von Büchern entdeckt, in der die Magie nicht in Form von Hexen, Vampiren oder Werwölfen daherkommt, sondern ganz dezent quasi zwischen den Zeilen steckt und sich ganz nahtlos in eine eigentlich völlig normale Welt einfügt und in denen es nicht selten auch um die eine oder andere Art von Handarbeit oder Handwerk geht, die mit dieser Magie in Verbindung steht. Schuld daran ist ursprünglich "Die Mondscheinbäckerin" von Sarah Addison Allen und "Die Wünsche meiner Schwestern" von Lisa Van Allen ist ein weiteres wirklich schönes Buch dieser Art. In "Die Wünsche meiner Schwestern" ist es das Stricken, das eine ganz entscheidende Rolle im Leben der Frauen des Van Rippers Clans spielt - und zwar eine, deren Auswirkungen nicht immer positiv sind. Diese Strickerei und die damit verbundene Magie, über die eigentlich alle Frauen der Familie verfügen, war es auch, die Aubreys jüngere Schwestern Bitty und Meggie vor Jahren dazu gebracht hatte, das Haus ihrer Tante Mariah zu verlassen. Deren Tod jedoch vereint die Schwestern jedoch ganz unerwartet wieder - und damit beginnt eine fesselnde Geschichte über Familie, Romantik und Magie. Mir ist es anfangs nicht wirklich leicht gefallen, in die Geschichte hineinzufinden - dazu war mir Aubrey einfach nicht nah genug, ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, warum sie noch immer in der Strickerei lebt und sich völlig ohne Gegenwehr ihrem Schicksal als Außenseiterin und Gespött ihrer Kleinstadt ergibt. Mit der Ankunft ihrer Schwestern in der Strickerei beginnt jedoch auch Audreys Leben immer mehr aus den Fugen zu geraten und mit jeder Seite wurde sie mir sympathischer, was mich auch immer tiefer in diese Geschichte hineingezogen hat. Nachdem ich mich einmal eingewöhnt hatte, hat mir auch Van Allens Schreibstil sehr gut gefallen, er hat eine ganz eigene Poesie, die hervorragend zu der Geschichte und ihrer Magie passt. Der Fluss der Geschichte hingegen ist zugegebenermaßen etwas durchwachsen, in einer Rezension wurde das ganze mit dem Stricken eines Pullovers verglichen, mit den eher langweiligen, da bereits routinierten linken und rechten Maschen und dem sehr viel aufwändiger und mit mehr Aufmerksamkeit zustrickenden Zopfmuster - ein Vergleich, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann. Trotzdem, alles in allem hat mich Lisa Van Allen ganz und gar mit ihrem Roman "Die Wünsche meiner Schwestern" überzeugen begeistern können, denn auch wenn es einige eher zähe Abschnitte gab, ist das Buch insgesamt doch sehr lesenswert und bekommt daher von mir auch eine dicke Empfehlung ;)

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  • Liegt's an der Übersetzung?

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Leserin71

    Leserin71

    23. December 2013 um 11:47

    Von der Idee her hat mich dieses Buch in Bann gezogen. Als leidenschaftliche Häklerin und Strickerin mir zwei ebenso handarbeitenden Schwestern wollte ich diese Geschichte über die Familie der Van Rippers in einer Strickerei unbedingt lesen. Als die alte Tante mit 80 Jahren stirbt, werden die beiden, die lange Jahre weg von zuhause waren, wieder zurückgerufen. Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass jede der Schwestern ein Problem hat, das sie den anderen verheimlicht. Die Nähe zueinander und die Verbindungen aus der Kind- bzw. Jugendzeit stellt sich nach und nach wieder ein und so können sie sich einander öffnen. Die Strickerei und die Magie, die die Schwestern beim Stricken bewirken können, spielt dabei eine große Rolle - und auch beim Kampf um den gesamten Stadtteil, der einem Einkaufszentrum weichen soll. Die Idee, beim Stricken für jemanden auch die eigenen Wünsche und Gefühle miteinfließen zu lassen und so für den anderen etwas bewirken zu können, hat mir sehr gefallen. Auch die Beschreibung des Strickvorgangs und wie sich Strickerinnen untereinander helfen beim Wolleabwickeln hat mich an meine Jugend erinnert. Allerdings bin ich nur schwer in die Geschichte reingekommen, sie ist weder besonders witzig noch spannend. Wurden die Sätze vielleicht holprig übersetzt? Im großen und ganzen war die Handlung auch sehr vorhersehbar und hat mich nicht überrascht. Schade!

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  • Magie fühlt man

    Die Wünsche meiner Schwestern
    sarahsuperwoman

    sarahsuperwoman

    09. November 2013 um 13:53

    Auf dem Cover sieht man, dass es ziemlich alt und magisch und doch irgenwie neu und normal rüberkommt. Bei der Person würde ich schätzen, dass das Aubrey ist, die eigentlich die Hauptperson des Buches ist. Die alten Türen sind sicher der Hintereingang der alten Strickerei. An sich gefällt mir das Bild des Buches wirklich sehr, da es einen neugierig auf den Inhalt macht und zudem auf eine moderne und doch sehr interessante Geschichte hinweist. Die meisten Buchcover, die so aussehen haben mich sonst nicht so begeistert, da sie mir immer aussagten, dass es viel mit Geschichte zu tun. Diese Story hat damit nun rein gar nichts zu tun. Ich habe mich mit “Die Wünsche meiner Schwestern” extrem lang beschäftigt und irgendwann wurde es wirklich zur Qual. Die Autorin hat sich beim Schreibstil viel Mühe gegeben und das merkt man einfach durch die ganze Story. Einerseits ist das positiv, da man sich die Umgebung oder das Geschehen unglaublich präzise vorstellen kann. Was ich daran negativ fand, dass ich einfach nicht in das Buch einsteigen konnte und mich für die angesprochenen Themen interessieren unnd begeistern konnte. Mir wurde das alles zu langatmig und ZU gut beschrieben. Irgendwann hatte ich den roten Faden verloren und habe nur noch weitergelesen, um dem Buch doch wieder eine Chance zu geben und dann reinzukommen. Das gelang mir erst mit dem Ende als dann einiges passierte. Aubrey ist von Anfang an eine Person, die ich irgendwie schon sehr mit meinem früheren Ich vergleichen könnte und viel gemeinsam hätte. Sie ist naiv, unerfahren und lebt einfach ihr vorbestimmtes Leben, das ihr die Strickerei vorprogrammiert hat. Auch, wenn das Buch mit einem Tod beginnt, ist es nicht gerade tragisch, da man ihre Tante nicht kannte beziehungsweise vorher vorgestellt bekommen hat. Das passiert dann erst später. Doch ist der Tod das Entscheidende für das Geschehen im Buch. Aubreys Schwestern kommen zur Beerdigung und dann beginnt es, dass die Geschichte der Strickerei und der Schwestern erzählt wird, während sie sich um die Strickerei Gedanken machen. Diese Gedanken gehen aber schnell zu sich selbst, weswegen die Geschichte sich auch so lang zieht. Ein kleines bisschen Liebe ist auch in der Story, was aber nicht so arg breitgetreten wird, sodass man sich irgendwie “belästigt” fühlen könnte. Mein Fazit aus diesem Buch ist, dass es nicht ganz meins war. Kurz nachdem ich es zuendegelesen hatte, habe ich es meiner Mutter in die Hand gedrückt und ihr zum Lesen gegeben. Sie schwärmt nur so von dem Buch und sagt, dass sie es wundervoll findet. Also würde ich einfach mal behaupten, dass es hier am Geschmack von einem selbst liegt. Vielleicht wäre es auch mein Geschmack gewesen, wäre ich richtig dabei gewesen, was ich wohl nicht wirklich war. Dennoch kann ich es jedem empfehlen, der ein wenig mehr Magie in einem ganz normalen Leben einer Strickerin erleben möchte. Man fühlt die Magie wirklich! Gut finde ich auch, dass die Liebe nicht so breitgetreten wird, sodass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Somit möchte ich mich bei LovelyBooks einfach nochmal bedanken! Dankeschön für die tolle Leserunde.

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  • Leider ist der Funke bzw. die Magie nicht übergesprungen!

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Jasmin88

    Jasmin88

    08. November 2013 um 10:23

    Covergestaltung: Das Cover ist bildschön! Gleich auf den ersten Blick hat es mich verzaubert. Es versprüht etwas Magisches, aber auch Ruhe und Kraft! Meine Meinung: Meine Erwartungen an "Die Wünsche meiner Schwestern" waren sehr hoch, da mich die Kurzbeschreibung sehr angesprochen hat und ich mich extrem auf diesen Roman gefreut habe. Leider wurden sie nur zum Teil erfüllt. Insgesamt betrachtet, habe ich mich doch sehr schwer mit dem Buch getan. Der Funke ist leider nicht so richtig übergesprungen, weswegen ich nur sehr schleppend vorankam und das Buch immer wieder frustriert zur Seite gelegt habe. Irgendwann hatte ich einfach nicht mehr das Gefühl "Weiterlesen-zu-wollen". Die Handlung, die Charaktere und der Schreibstil konnten mich nicht fesseln. Dies ist wirklich schade, denn auf eine gewisse Art und Weise ist das Buch etwas ganz Besonderes, da es sehr speziell ist. Ich kann noch nicht einmal genau beschreiben, warum ich mit dem Buch nicht warm geworden bin. Vielleicht war es auch der falsche Lesezeitpunkt und ich gebe dem Roman eines Tages eine zweite Chance.  Anders kann ich es mir nicht erklären... Für eine tolle Grundidee und einige interessante Ansätze vergebe ich aber immerhin noch drei Sterne! Fazit: Leider ist der Funke bzw. die Magie nicht übergesprungen! Trotzdem ist der Roman auf eine gewisse Art und Weise etwas Besonderes, da er sehr speziell ist...

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  • Ein Wohlfühlbuch.

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Traeumeline

    Traeumeline

    28. October 2013 um 09:51

    Aubrey Van Ripper lebt mit ihrer Tante Maria in der alten, mehr als baufälligen Strickerei in Tarrytown (in der Nähe von Sleepy Hollow). Diese verstirbt plötzlich und unerwartet und Aubrey steht nun allein da. Ihre Schwestern Bitty und Meggie kommen, denn das Erbe soll geklärt werden. Dies ist ihr ein wenig unangenehm, denn das Verhältnis unter den Schwestern ist sehr schwierig. Dann taucht Victor auf, der ihrer Großtante öfter mal am Haus geholfen hat. Sie spürt, dass sich da was entwickelt, aber fühlt sich dem nicht bewogen. Dann ist da noch das Problem mit dem neuen Einkaufszentrum, was im Rat entschieden werden muss. Sollte es Zustimmung erhalten, muss sie die alte Strickerei aufgeben und mit ihr ihren ganzen Lebensinhalt...   Im Klappentext wird von einer magischen Gabe gesprochen, die Aubrey hat. Wünsche in Wolle verstricken? Viel mehr geht es - meiner Meinung nach - um das Verhältnis der Schwestern, dass Zusammenhalten in schwierigen Zeiten viel wichtiger ist und Blut dicker als Wasser. Die Strickaufträge wirken eher wie ein Placebo-Effekt. Wenn man ganz fest dran glaubt, kann man alles schaffen.   Eine nette, warmherzige Geschichte für zwischendurch!

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  • ein leises, sanftes Buch

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Nirena

    Nirena

    25. October 2013 um 15:06

    Dieses Buch lebt nicht von seiner Handlung, dann die wäre in drei Sätzen erzählt. Vielmehr als ein Roman ist es eine Charakterstudie, ein Buch über Zusammengehörigkeit und Familie. Nach Jahren kommen die Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie in der "Strickerei", dem Haus, in dem sie bei ihrer Tante Mariah groß geworden sind, wieder zusammen, denn eben jene Tante ist gestorben. Bitty und Meggie haben ihr Leben weit ab von der Strickerei und ihrem Geheimnis geführt, während Aubrey ihr treu geblieben ist. Was mir zuerst positiv auffiel, war die wunderschöne Sprache, in der dieses Buch verfasst ist - leicht zu lesen, aber immer mit einem weichen, schönen Beiklang der geschriebenen Sprache, so wie sie sein sollte - ob das das Vermögen der Autorin oder der Übersetzerin oder das beider ist, mag ich nicht zu beurteilen - der Leser fühlt sich aber immer in einer wohligen, gemütlichen Umgebung umfangen. Herausstechend bei "Die Wünsche meiner Schwestern" sind die wunderbar treffsicheren und tiefgehenden Charakterisierungen der drei Schwestern - so unterschiedlich sie sind, so sind sie doch immer aneinander gebunden, ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Der Magieanteil, immer ganz nah an der Realität, lässt beim Lesen mitunter träumen, ob so etwas nicht doch wirklich möglich wäre.....Wünsche, die wahr werden, weil sie in die Maschen gestrickt werden. Für Leser, die viel Handlung und Aktion benötigen, um ein Buch genießen zu können, ist "Die Wünsche meiner Schwestern" sicher nicht geeignet, wer sich aber wirklich in eine Geschichte fallen lassen kann, dem sei dieses Buch gerade in der nun kälteren Jahreszeit ans Herz gelegt, da es eben dieses zu wärmen vermag. Das Wortspiel kann ich euch natürlich nicht ersparen: Es ist einfach ein bestrickendes Buch.

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  • Ein Roman voller Magie

    Die Wünsche meiner Schwestern
    Monika58097

    Monika58097

    25. October 2013 um 14:21

    Seit dem amerikanischen Bürgerkrieg können die Frauen der Familie Van Ripper stricken und nicht nur das. Sie stricken Wünsche in Socken, Schals, Pullover. Doch bevor etwas gestrickt wird, muss die Person, die einen Wunsch äussert, ein Opfer erbringen. Die Person muss der Strickerin etwas geben, woran ihr Herz hängt, denn sonst kann der Zauber nicht funktionieren. Als Mariah stirbt, finden die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie endlich wieder zueinander. Jede ist ihren eigenen Lebensweg gegangen. Aubrey hat immer bei der Tante gelebt und die Strick-Tradition in Ehren gehalten. Mariah vermacht die Strickerei den drei Schwestern zu gleichen Teilen, doch lediglich Aubrey ist gewillt, diese fortzuführen. Aubrey hat immer dort gelebt, ist nie aus Tarrytown heraus gekommen. Sie hängt an der alten Strickerei, die allerdings auch schon bessere Tage gesehen hat. Zudem soll die Strickerei einem neuen Einkaufszentrum weichen. Bitty reist mit ihren beiden Kindern an. Sie ist verheiratet, hat Geld und kann sich alle Wünsche so erfüllen. Allerdings ist sie alles andere als glücklich. Und Meggie? Meggie, die umtriebige, die rastlose Schwester, immer unterwegs von einem Ort zum anderen, immer auf der Suche nach Spuren ihrer Mutter. Der Mutter, die die drei Geschwister verlassen hat, als sie noch klein waren. Der Mutter, von der es keinerlei Spuren gibt. Mariahs Tod bewirkt, dass die Schwestern wieder zueinander finden, dass sie sich langsam öffnen und ihre Probleme, Wünsche und Hoffnungen offenbaren. Aubrey verliebt sich schliesslich in Vic, den gut aussehenden jungen Mann, der so wunderbar zu ihr passt. Doch Aubrey will auch die Strickerei vor dem Abriss retten. Sie strickt sich selbst einen Wunsch und ihr Opfer ist unermesslich gross. "Die Wünsche meiner Schwestern" ist ein Roman mit Anziehungskraft. Es ist die warmherzig erzählte Geschichte dreier Schwestern, die durch den Tod der Tante wieder zueinander finden und nicht nur das. In der Zeit, in der sie in der Strickerei zusammen leben, findet jede der Frauen ein neues Lebensziel. Eine bezauernde Geschichte, sehr ruhig, sehr leise und voller poetischer Kraft. Es geht um Glaube und Hoffnung, um Zusammenhalt und um die Liebe. "Die Wünsche meiner Schwestern" - ein Roman vom Feinsten. Erschienen bei rütten & loening

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