Lisa Weichart Wolkenfisch

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Inhaltsangabe zu „Wolkenfisch“ von Lisa Weichart

„Die Liebe fragt nicht, sie ist sich selbst genug, und sie verteilt sich wie der Geruch einer frischen Pizza“, meint Thea. Sie liebt ihre Zwillinge, den italienischen Laden, in dem sie halbtags arbeitet, und ihren Nachbarn Tom, der auch ihren Kindern viel bedeutet. Trotzdem glaubt Thea, sie liebe Tom mehr als er sie. Ein quälender Verdacht, der Theas Sehnsucht nach Glück und Geborgenheit neue Nahrung gibt. Die Arbeit im Laden, die Kollegen und Kunden sind eine willkommene Ablenkung. Und dann ist da noch die Musik, die Thea neu für sich entdeckt.

Eine Sprache voller Poesie!
Ein bemerkenswertes Debut.
Ein Roman aus Miniaturen.

Ein wunderbarer poetischer Roman!

— Monika58097

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— Boeing727

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— AlexanderWeee

Ein schmales Büchlein, dass vom Träumen, von Sehnsüchten, der Liebe und Selbstzweifel erzählt - und vom Mut, sein Leben zu verändern.

— Alexandra_vom_Buecherkaffee

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  • Wie sagt Hugh Grant in Notting Hill: Surreal, aber schön !

    Wolkenfisch

    numinala

    05. August 2014 um 15:07

    Thea liebt ihre Zwillinge und ihre Arbeit in dem italienischen Feinkostladen. Sie liebt Tom, aber liebt er sie auch ? Er verbringt zwar die Nachmittage mit ihr und den Kindern, aber wenn die zu Bett gehen, verschwindet er in seine Wohnung an den PC und taucht erst wieder auf, wenn Thea schon schlafen gegangen ist.... Thea hat Sehnsucht ! Nach Geborgenheit, nach Zärtlichkeit. Nach etwas Aufmerksamkeit, nach dem Gefühl gemocht zu werden - ein nettes Wort von Irgendjemanden reicht schon aus, um sie zu den Wolken fliegen zu lassen. Die Arbeit im Laden gibt ihr Halt. Sie schwimmt, wie ein Fisch, durch die Gänge. Sie taucht - während Sie die Regale auffüllt - auf und ab und träumt davon nach Italien zu reisen. Im ihrem Schrank findet sie ihre alte Mandoline.Sie beginnt wieder zu spielen, zu singen, findet Gleichgesinnte und ein Stein kommt ins Rollen ... Fazit Ganz ehrlich - auf den ersten Seiten dachte ich: das Buch bekommst du nie zu Ende gelesen. Was ist das für ein Schreibstil? Wer liest so etwas? Dann war ich plötzlich drin - im Buch und in der Geschichte, die leider viel zu kurz ist. Wie sagt Hugh Grant in Notting Hill: Surreal, aber schön ! Damit meinte er wahrscheinlich auch dieses Buch :0) Viele Grüße von der Numi

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  • Lesen, träumen, genießen

    Wolkenfisch

    Monika58097

    02. May 2014 um 10:32

    Thea ist geschieden und Mutter von Zwillingssöhnen. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich, in dem sie halbtags als Kassiererin in einem italienischen Feinkostladen arbeitet. Der Laden, von ihr liebevoll Mutter genannt, ist ihr Lieben. Hier fühlt sie sich wohl, willkommen. Hier kann sie träumen. Beim Auffüllen der Regale träumt sie sich immer wieder nach Italien. Und sie liebt Tom. Tom, ihren Nachbarn, der sich rührend um ihre beide Jungs kümmert, doch liebt er Thea auch so wie sie ihn? Immer wieder hat sie Zweifel, kümmert er sich doch hauptsächlich um die Kinder und kommt nur zum Schlafen zu ihr in die Wohnung. Dann entdeckt Thea ihre alte Leidenschaft zur Musik wieder. Und beginnt wieder zu träumen. Ihre Gedanken reisen, um andere Menschen, zu anderen Zielen. Sie sucht das Glück. Ob sie es findet? "Wolkenfisch oder Theas Sehnsucht" - ein wunderbarer kleiner Roman, voller poetischer Kraft! Man spürt Theas Sehnsucht. Ihre Sehnsucht nach der großen, wirklichen, einzigen Liebe. Man spürt ihr Glück, wenn sie "ihren" Laden betritt. Man begleitet sie auf ihre Traumreisen. Einfach wunderschön! Lesen, träumen und genießen. Wunderschöne 144 Seiten!

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  • Wolkenfisch

    Wolkenfisch

    SWohlgemuth

    16. April 2014 um 09:35

    Wolken Fisch oder Theas Sehnsucht von Lisa Weichart   Theas Leben könnte voller Glück sein, als Mutter von Zwillingen, Angestellte in einem Laden mit italienischen Waren und ihrem Freund Tom. Wären da nicht die Zweifeln, teilweise an sich selbst, an der Liebe zu Tom und der Spagat zwischen Mutter, Hausfrau und Berufsleben. Sie würde ihre Gedanken gerne mit Tom teilen, doch er entschwindet am Abend in seine Räume und kommt erst nachts neben ihr zum Schlafen wieder. Theas wahre Freude ist der Laden, den sie heimlich „Mutter“ nennt. Beim Einräumen der Ware empfindet sie Glücksgefühle, fühlt sich geborgen, sicher und geht oft in Gedanken auf die Reise nach Italien. Sie möchte das Land spüren, fühlen, kosten, riechen. Doch immer wieder schleichen sich in ihre sehnsuchtsvolle Traumwelt Gedanken, ob Tom sie liebt und wenn ja, wie sehr. Reicht es für die gemeinsame Zukunft, wenn es denn eine geben sollte. Sie sieht seine Führsorge zu ihren Kindern, doch fühlt sich einsam neben ihm. Thea stellt sich Fragen, geht nach der Antwort auf die Suche, findet Arthur, dann Roy, verstrickt sich in ihren Gefühlen, ist unsicher, doch am Ende? Mir als Leserin kam es vor, als würde Theas Leben aus einem Warenkorb bestehen. Dort ist alles drin enthalten. Ob süß oder sauer, herzhaft oder mild. Und Thea bedient sich mit Vorsicht aus dem Sortiment des Mutterseins, des Hausfrauen Daseins, als Angestellte und der Liebe zu Tom, dem Flirt mit Arthur und und und … Sie kostet und wir als Leser begleiten sie auf ihrem Weg, erleben ihre Gedanken hautnah mit. Lisa Weichart hat einen poetischen Schreibstil, der sanft den Leser erreicht, in fesselt und schwer am Ende loslässt. Die Geschichte halt nach, Theas Gedankenwelt lässt sich schlecht abschütteln, da sie authentisch und gefühlvoll ist. In jeder Zeile liest sich die Liebe heraus, ganz besonders die Liebe zur „Mutter“ ihrem italienischen Laden. Eine Liebeserklärung der besonderen Art und Weise.

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  • Der Wolkenfisch hat mich leicht gemacht und mit weggetragen.

    Wolkenfisch

    MarcoPolo

    15. April 2014 um 21:30

    Man fängt an zu lesen und wird dabei immer leichter, das Schwere bekommt so viel Farbe und Geruch, bis es angenehm wird, das Herbe wird milder. Mir schmecken jetzt sogar Oliven, vorher habe ich sie nie gemocht.

  • Ein gelungenes, feinfühliges Debüt

    Wolkenfisch

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    10. April 2014 um 13:59

    "Sie brauste nach Hause: Der Himmel über ihr war das Meer. Die Wolken wirbelten wie Schaumkronen; sie strampelte mit den Beinen und atmete, bis sie Salz schmeckte und ihre Haare zu Tang wurden. Kaltes Luftwasser, sie tauchte tief ein, erwärmt von der Bewegung in Kopf und Körper." ~ Seite 18 Meine Gedanken zu dem Buch: Thea, die Protagonistin dieses Romans, arbeitet in einem italienischen Großmarkt - ebenso wie die Autorin Lisa Weichart. Wolkenfisch ist kein autobiografischer Roman, aber dennoch spiegelt sich das ein und andere aus ihrem eigenen Leben darin wider. Vielleicht ist gerade dies der Grund, weshalb "Wolkenfisch" so unglaublich authentisch, so ehrlich erscheint. Thea ist nach einer Scheidung alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Ihre Beziehung zu Tom ist ... schwierig. Er mag die Kinder sehr gerne, mag aber nicht mit ihr zusammenziehen. Er ist zwar nachts da, aber geistig abwesend, wie es scheint. Sie ist nicht alleine, aber geborgen oder gar geliebt fühlt sie sich auch nicht. Gespräche darüber gestalten sich schwierig und so schweigt sie meist und macht die Dinge mit sich selbst aus. Gibt es womöglich eine andere Frau? Thea ist von Selbstzweifel und Eifersucht geplagt. Es nagt an ihr. Der immergleiche Alltag mit seinen auferlegten Pflichten, Schulproblemen und der Eifersucht frisst sie fast auf und sie erscheint innerlich ausgelaugt. Eine Schulter zum Anlehnen nicht in Sicht. Zum Glück gibt es da die Arbeit, die sie auf andere Gedanken bringt. Die "Mutter" - der italienische Großmarkt mit seinen Gerüchen und Kostbarkeiten ist ihr Halt, ihr Sprungbrett zum Träumen ... von Freiheit, von Italien, von Musik und der Liebe. Hier kann sie sich ablenken und neue Kraft schöpfen. Ihre ganz persönliche "Arche Noah" Und plötzlich verändert sich etwas und Theas Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen. Eine kleine Chance tut sich auf, eine Chance auf Veränderung - soll sie zusagen? "Winterdunkelheit hinter dem Fenster verstärkte das Gefühl von Gemütlichkeit im Inneren. Und doch lag etwas Anziehendes im Finstern draußen. Etwas Gefährliches, Wildes, das auf sie zu warten schien." ~ Seite 76 Die Geschichte gewinnt Substanz durch seine wunderbar lebendige und bildreiche Sprache, die gekonnt poetisch angehauchten Formulierungen. Ich durfte teilhaben an Theas Gedankenkarussell und konnte ihren inneren Kampf fast spüren auf dem Weg zum ersehnten Glück. Die Charaktere sind ehrlich und keineswegs überzogen gezeichnet und mit Thea hätte ich gerne einmal einen Espresso getrunken. Ihre ganze Art, ihre Sichtweise gefiel mir sehr. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. "Dann besiegten die Menschen die Zeit, indem sie sich ansahen und wahrnahmen. Diese Sekundenbruchteile - Diamantensplitter waren sie auf einmal, Funken blitzende Wunderkerzen." ~ Seite 81 Kurz & gut - mein persönliches Fazit Die Regensburger Autorin Lisa Weichart ist mit "Wolkenfisch" ein wunderbar leichtes und poetisches Debüt gelungen, dass so direkt aus dem Leben gegriffen scheint und vielleicht gerade deshalb ganz nah am Leser ist. Ein schmales Büchlein, dass vom Träumen, von Sehnsüchten und dem Auf und Ab der Liebe erzählt, vom Mut, sein Leben zu verändern und die damit verbundenen Selbstzweifel. Gerade mal 141 Seiten - aber jede einzelne davon ist ein Genuss. Ein wunderbar italienischer Flair gibt dem Ganzen eine besondere Würze und ich habe während des Lesens permanent Gelüste nach Oliven und Käse empfunden und konnte den Aroma des Weins fast riechen. Ein gelungenes, feinfühliges Debüt - von mir gibt es eine klare Empfehlung. © Rezension: 2014, Alexandra buecherkaffe.blogspot.de

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