Lisa Williamson Zusammen werden wir leuchten

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Inhaltsangabe zu „Zusammen werden wir leuchten“ von Lisa Williamson

Eine Geschichte über Freundschaft und Vertrauen – leichtfüßig, humorvoll und herzerwärmend Es ist Davids vierzehnter Geburtstag und als er die Kerzen ausbläst, ist sein sehnlichster Wunsch … ein Mädchen zu sein. Das seinen Eltern zu beichten, steht auf seiner To-do-Liste für den Sommer – gaaaanz unten. Bisher wissen nur seine Freunde Essie und Felix Bescheid, die bedingungslos zu ihm halten und mit denen er jede Peinlichkeit weglachen kann. Aber wird David jemals als Mädchen leben können? Und warum fasziniert ihn der geheimnisvolle Neue in der Schule so sehr? Mutig, wichtig und mit Witz erzählt – ein Buch wie ein Leuchtfeuer! 'Eine Geschichte, die man in einem Rutsch liest, und die noch lange in einem nachklingt.' The Bookseller

Fesselnde Geschichte, die jeder gelesen haben sollte. Einfach großartig!!

— LaureenSanoo

Eine schöne, berührende Geschichte, die noch länger hätte sein dürfen.

— R_Marie

Ein Buch das ein Thema das eigentlich Tabu ist mit soviel Offenheit zeigt dass ,das Buch einfach gut werden musste!

— -Paeja-

Sehr ergreifendes Buch, welches ich sehr gerne gelesen habe!

— unreadchapters

Ein wichtiges Buch. Schön zu lesen, aber teilweise zu viele Klischees. & die Frage, ob Kinder wirklich immer so intolerant sind..?

— ClaraOswald

Authentische Charaktere, tiefe psychologische Einblicke und eine fesselnde Geschichte klären auf und räumen Vorurteile aus dem Weg.

— EmmyL

Einfach nur ein wunderschönes Buch :)

— isahenke

In jeder Hinsicht ein absolutes Lieblingsbuch! Habe es in einem Rutsch gelesen und bin noch immer sehr gerührt :))

— Alina97

Eins meiner neuen Lieblingsbücher!!! Interessant und zieht einen mit!

— CarasBuecherwahn

Ein fesselnder Einblick in die Welt eines Mädchens im Jungenkörper.

— ali-buchfreak

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    Zusammen werden wir leuchten

    Dex-aholic

    26. May 2017 um 01:00

    Das Buch "Zusammen werden wir leuchten" hat mich von Anfang an neugierig gemacht und von der ersten Seite an begeistert. Das Thema um Jugendliche (und natürlich anderen Menschen in jedem Alter), die sich ihrer Sexualität bewusst werden müssen, ist wirklich wichtig, ist aber für sehr viele noch sehr mit Problemen behaftet. Dieses Buch beschreibt nun in einer witzigen, mutigen und vor allem ehrlichen und realistischen Art aus der Sicht eines Jugendlichen, wogegen David, unser Protagonist, sich wappnen muss, um zu sich selbst ehrlich zu sein und zu denen, die ihm nahe stehen. Seine Gedanken, wie er sich selbst fremd fühlt, wenn er in den Spiegel sieht und sein Körper sich mehr und mehr verändert und ihn verzweifeln lässt, weil es aus seiner Sicht nicht richtig erscheint, man kann es während des Lesens alles nachvollziehen und leidet oder freut sich mit ihm. Ich mochte David und Leo auf Anhieb, sie kommen so natürlich rüber, dass man sich mit ihnen gleich sehr wohl fühlt. Jeder von beiden hat sein Päckchen zu tragen, wobei beide feststellen müssen, dass geteiltes Leid, halbes Leid bedeuten kann. Ihre Reise, jeweils für sich allein oder auch gemeinsam, ist herzerwärmend und manchmal auch traurig, aber dann auch wieder wunderschön und mutig. Das Ende...oh mein Gott, ich hab mehr als eine Träne vergossen und war gleichzeitig so stolz auf David und Leo, und das nur beim Lesen an sich! Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!

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  • Sehr schönes und wichtiges Jugendbuch

    Zusammen werden wir leuchten

    Koriko

    27. July 2016 um 12:54

    Story: Bereits im Alter von acht Jahren weiß David, dass er ein Mädchen sein will. Seinen Eltern möchte er sein größtes Geheimnis nicht offenbaren – diese rechnen bei einem Coming-Out eher mit der Homosexualität ihres Sohnes, nicht damit, dass er Transgender ist. Lediglich Davids beste Freunde Essie und Felix wissen um Davids geheimen Wunsch. Sie halten zu ihm, auch wenn er in der Schule noch so oft von seinen Mitschülern angegangen und beleidigt wird. Das Blatt wendet sich Stück um Stück als mit Leo ein neuer Schüler auftaucht, der aus einem schlechten Viertel und von einer noch schlechteren Schule stammt. Anstatt dem Mobbing tatenlos zuzusehen, verteidigt er David. Die beiden lernen sich kennen und Leo beginnt David Mathenachhilfe zu geben. Nach und nach werden die beiden Freunde und schon bald wird klar, dass auch Leo ein Geheimnis hat, dass vieles ändern könnte … Eigene Meinung: Der Roman „Zusammen werden wir leuchten“ ist das Debüt der Autorin Lisa Williamson und beschäftigt sich als eines der ersten Jugendbücher mit dem Thema Transgender. Die Autorin gewann mehrere Preise und erhielt weitestgehend positives Feedback. Die deutsche Ausgabe erschien 2015 beim Fischer Verlag. Inhaltlich begleitet der Leser nicht nur David, seine Probleme und seine Sehnsüchte, sondern auch Leo, der es sich zum Motto gemacht hat möglichst unsichtbar zu bleiben und nicht aufzufallen. Seine Vorsätze geraten ins Wanken, als er sich in Alicia verliebt und irgendwann vor dem Problem steht, ihr sein größtes Geheimnis anvertrauen zu müssen, was jedoch für mehr Probleme sorgt, als er es sich je gedacht hat. Hauptsächlich geht es in dem Jugendbuch um Freundschaft und Vertrauen, Mut und Selbstbewusstsein. Sowohl David, als auch Leo müssen für das kämpfen, was sie sind und dabei erwachsen werden. Die Freundschaft, die sich zwischen ihnen entwickelt ist eher ruppig und direkt, teilweise schweißt sie nur ein ähnliches Geheimnis zusammen – beide sind Transgender, beide haben mit ihrer Geschlechtsidentität zu kämpfen und dafür, ein normales Leben zu führen. Leo ist David in vielen Punkten voraus, doch seine schwierige Familiensituation sorgt dafür, dass er gegen etliche Probleme anzukämpfen hat. Ein wenig schade ist, dass David im Laufe der Geschichte immer mehr in den Hintergrund rückt – wer den Klappentext gelesen hat, geht beinah davon aus, dass es in „Zusammen werden wir leuchten“ um David und seine Probleme geht. Stattdessen steht im Grunde eher Leo im Mittelpunkt, dem mehr Platz eingeräumt wird, als es zunächst den Anschein hat. Da es lange dauert, bis sein Geheimnis gelüftet wird, weiß der Leser nicht so recht, wo er ihn einordnen soll – er hilft David zwar, ist an Freundschaft aber nicht interessiert. Auch später entwickelt sich nur eine recht lose Beziehung zwischen den beiden, da Leo jegliche Versuche Davids abblockt. Man kann Leos Beweggründe am Ende zwar nachvollziehen, doch gerade im Mittelteil sammelt er keinerlei Sympathiepunkte. Dennoch ist Lisa Williamson ein solides, wichtiges Jugendbuch geglückt, dem es gelingt die Gefühle von Transgender sehr gefühlvoll und verständlich in Szene zu setzen und die damit einhergehenden Probleme und Ängste gut nachvollziehbar umzusetzen. Die Figuren wachsen einem ans Herz und man kommt nicht umhin, über die Dinge nachzudenken, die im Roman angesprochen wurden. „Zusammen werden wir leuchten“ regt auf jeden Fall zum Nachdenken und Diskutieren an. Die Figuren sind sehr lebendig und authentisch, wenngleich Leo mit der Zeit einen schweren Stand hat. Aufgrund seiner ruppigen, manchmal unsympathischen Natur sammelt er nicht nur Pluspunkte. Allerdings versteht man seinen Charakter im Laufe der Zeit – er hat eine Menge durchgemacht, was ihn geprägt hat. David wiederum ist sehr sympathisch, so dass man ihn schnell ins Herz schließt. Ihm wünscht man, dass all seine Wünsche in Erfüllung gehen und er sich mit der Zeit gegen seine Mitschüler zur Wehr setzen kann. Die übrigen Figuren können ebenfalls überzeugen, bleiben jedoch relativ blass. Essie und Felix mögen zwar Davids beste Freunde sein, doch sie kommen lediglich am Rande vor, Alicia und Leos Klassenkameraden wirken ebenfalls ein wenig schablonenförmig. So lebendig und witzig Leo und David sein, die Nebencharaktere kommen leider ein wenig zu kurz. Wenigstens wurde auf Leos Familie eingegangen, die wesentlich mehr Tiefgang haben, als Davids Freunde, Eltern und Geschwister. Das ist sehr schade, da dadurch David mitunter ein wenig untergeht. Stilistisch bietet „Zusammen werden wir leuchten“ solide, gut geschrieben Jugendbuchlektüre. Lisa Williamson springt zwischen Davids und Leos Perspektive hin und her (was sogar eine Anpassung des jeweiligen Schriftbildes nach sich zieht). Obwohl die Autorin versucht beide Charaktere dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken, hat man doch das Gefühl, dass Leo im Zentrum der Geschichte steht. Ansonsten legt Lisa Williamson ein gutes Debüt vor, das durch gute Dialoge, schöne Beschreibungen und einen guten Einblick in die Gefühlswelten von Transgender besticht. Fazit: Lisa Williamsons Debüt „Zusammen werden wir leuchten“ ist ein schönes, thematisch wichtiges Jugendbuch, das durch lebendige Charaktere und einen angenehmen Schreibstil besticht. Hin und wieder wünschte man sich eine andere Gewichtung, was die verschiedenen Handlungsstränge betrifft, ebenso hätte die Autorin bei einigen Punkten mehr in die Tiefe gehen können. Dennoch ist der Roman allein aufgrund seiner Thematik ein Buch, das man lesen sollte und ist trotz einiger Abstriche lesenswert. Reinschauen!

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  • David und Kate.

    Zusammen werden wir leuchten

    ClaraOswald

    07. July 2016 um 21:26

    Bereits mit 8 Jahren weiß David, dass er lieber ein Mädchen wäre. Mit vierzehn vertraut er es seinen beiden engsten Freunden an, aber nicht seinen Eltern. Weil er sich in der Grundschule verraten hat, wird er von einigen Mitschülern gehänselt. Leo wechselt auf Davids Schule. Er hat familiäre Probleme, doch die beiden freunden sich an, als er David vor seinem Peiniger beschützt.---Das Buch beginnt mit Davids Geburtstag, den er nur mit seinen Eltern und seiner Schwester verbringt. Er hat nicht viele Freunde, deshalb zieht in seine jüngere, beliebte Schwester Livvy ihn damit auf.David weiß, dass er ein Mädchen im falschen Körper ist und steht auf Jungs, sein Schwarm ist der beliebteste Junge der Schule: Zachary Olson. Zuhause führt er Buch über seine körperlichen Veränderungen. Er hat Angst, weil er weiß, dass ihm die Zeit davonläuft. Auf seiner To-Do-Liste steht ganz unten, dass er es endlich seinen Eltern verraten muss.Seine Eltern denken, er ist schwul und warten auf sein Coming-out. Er mochte schon immer rosa und Mädchenspielzeug.Wenn er alleine zuhause ist, zieht er sich Mädchenkleidung an, schminkt sich und setzt sich eine Perücke auf. Seine Haare dürfen nicht lang wachsen, weil das nicht den Schulregeln entspricht.Eines Tages wird er von einem Schüler Harry vor allen Leuten in der Mensa fertiggemacht. Leo, der Neue an der Schule, verteidigt David, indem er Harry auf die Nase haut.Leo wechselt die Schule nach einem Vorfall, über den die Schüler der neuen Schule Gerüchte verbreiten, z. B. dass er seinem Lehrer den Finger abgesägt hat. Erst haben alle Angst vor ihm, dann stehen alle Mädchen auf ihn.Leo kommt aus einer armen Familie. Er hat eine kleine Schwester, Tia, und eine Zwillingsschwester, Amber. Seine Mutter hat ständig neue Männer und stört sich nicht daran, sie mitzubringen und sie bei ihr wohnen zu lassen. Sie hat selten einen Job und kümmert sich kaum um ihre Kinder. Leo kauft ein, wenn er genug Geld findet und kümmert sich um Tia. An einem Tag in der Woche spricht er im Jugendcenter mit einer Psychologin über seine Aggressionen.Leo verliebt sich in das Mädchen Alicia, sie scheint ihn auch zu mögen, aber Leo hat ein Problem. Als Alicia es herausfindet trennt sie sich von ihm.Leo ist so fertig, dass er sich krankmeldet. Doch David glaubt ihm nicht und geht ihn besuchen. Die beiden merken, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie dachten.Zusammen machen sie sich auf den Weg um Leos Vater zu suchen. In der fremden Stadt zieht David Mädchenklamotten an und verbringt das Wochenende als Mädchen. Er vertraut Leo an, dass er als Mädchen gerne Kate heißen würde und verspricht, seinen Eltern alles zu sagen. ---Das Buch liest sich sehr leicht. Die Hauptpersonen Leo und David und deren Familie und Freunde werden sympathisch beschrieben.In Leos Familie ist die Mutter schwierig, aber das ist nachvollziehbar, vor allem, wenn man ihre Geschichte später kennt. Dennoch tut sie alles für ihre Kinder und akzeptiert sie so wie sie sind.In Davids Familie ist nur die kleine Schwester nervig – natürlich, sie ist ja auch die kleine Schwester.Manche Dinge kommen mir zu klischeehaft vor, z.B. dass David/Kate sich schon immer rosa Wände und ein Barbiehaus gewünscht hat. Dennoch ist er sehr authentisch. Vielleicht hätte die Autorin noch mehr auf ‚das Genderding‘ eingehen können.Als Leo von seinem ganzen Jahrgang gemobbt/ignoriert wird, konnte ich mir kaum vorstellen. Sind Kinder wirklich so intolerant und gemein?Dass Lehrer immer etwas unfähig daneben stehen und nicht mehr tun können, oder die Situationen nicht richtig erfassen, entspricht leider der Wahrheit.Die Reaktionen der Eltern sind schade, aber nachvollziehbar, so wie Kate sie schon beschrieben hatte. Sie tun gerne tolerant, warten eigentlich nur auf sein Coming-Out als schwuler Junge. Vielleicht liegt es auch an meiner Toleranz, dass ich nicht alles nachvollziehen kann.In allem eine schöne und wichtige Geschichte und schlussendlich auch real möglich.

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  • Zwei starke Charaktere leuchten tatsächlich

    Zusammen werden wir leuchten

    EmmyL

    16. June 2016 um 21:07

    Als David mit acht Jahren sagen soll, was er später einmal werden will, antwortet er: „ Ein Mädchen.“ Dieser Wunsch hat sich in ihm festgesetzt und wird immer größer. Nun ist er 14 und fühlt sich mit seinem männlichen Geschlecht überhaupt nicht wohl. Seine beiden besten Freunde Felix und Essie sind die einzigen, welche diesen Herzenswunsch kennen. Sie wissen auch von seiner Schwäche für den Sunnyboy der Schule. Obwohl David nette und verständnisvolle Eltern hat, scheut er das Gespräch mit ihnen. Als seine elfjährige Schwester Livvy ihre monatlichen Regelblutungen bekommt, erfassen ihn Neid und Verzweiflung. Im Buch beschreibt David seinen langen, harten Weg der Selbstfindung in der Ich-Form. Der zweite Protagonist des Romans ist Leo. Auch er beschreibt in der Ich-Form sein Leben. Leo hat soeben die Schule gewechselt. Nun geht er in die 11. Klasse der gleichen Schule wie David. Während Davids Familie zum Mittelstand gehört und in einer ruhigen Gegend wohnt, bewohnt Leo mit seiner Familie ein marodes, kleines Haus im unsichersten, heruntergekommensten, grausten Viertel der Stadt. Leo hat noch zwei Schwestern. Mit seiner Zwillingsschwester Amber teilt er sich ein Zimmer. Auf die siebenjährige Tia muss er sehr oft aufpassen, da seine Mutter ständig unterwegs ist. Die Kinder haben verschiedene Väter. Leider findet die alleinstehende Mutter auch keinen Zugang zu einer festen Beziehung. Ihre Beziehungen wechseln genau so häufig wie ihre Jobs. Permanente Geldsorgen führen zu Unzufriedenheit und Aggressivität in der Familie. Beim Nachhilfeunterricht für Mathe kommen sich Leo und David näher. Bald wird klar, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als anfänglich vermutet. Während eines spontanen Roadtrips zu Leos leiblichem Vater, finden beide Jungen zu sich selbst. Sie gelangen zu innerer Stärke und Zufriedenheit. Mit neuem Mut treten sie ihrer Zukunft entgegen. Der Roman ist aus zwei Perspektiven fortlaufend in der Ich-Form geschrieben. Nur wenige Szenen überschneiden sich. In diesen bekommt der Leser die Situation aus einem anderen Blickwinkel vermittelt, der ihm ein objektiveres Urteil erlaubt. Über dem jeweiligen Kapitel steht der Name des erzählenden Protagonisten. Allerdings unterscheiden sich auch die Schriftarten voneinander, so dass man keinesfalls durcheinander kommen kann. Dieser Roman klärt sensibel, ausdrucksstark und spannend über das Thema Transgender, Transidentität bzw. Transsexualität auf. Transident ist jemand, dessen eigene Geschlechtsidentität nicht mit dem biologischen Geschlecht seines Körpers übereinstimmt. David ist ein Junge. Damit kann er sich aber überhaupt nicht identifizieren. Als Transgender sind für ihn die gesellschaftlich aufgedrückten Rollenerwartungen ein absolutes Grauen. Warum wird von Jungs erwartet, die Haare in der Schule kurz zu tragen? Er würde so gern Haarspangen und Zopfgummis verwenden. Ganz heimlich gibt er in seinem Zimmer seiner weiblichen Seite Raum. Tür einen Transgender besteht die Möglichkeit, durch hormonelle Angleichung und operativem Eingriff, sein empfundenes Geschlecht zu erhalten. Diese Geschichte begleitet David von den ersten Überlegungen über viele emotionale Hochs und Tiefs bis zum Coming out vor seiner Familie. Auch Leos Geschichte ist unglaublich interessant und trägt zum Verständnis der sensiblen Thematik bei. Sehr authentisch werden die Reaktionen des gesamten Umfelds beider Protagonisten einer Analyse unterzogen. Der Weg zum Coming out ist nicht leicht. Neben allgemeinen Vorurteilen steht auch oft der eigene Schatten im Weg. Gerade Teenager, die mit ihrer Hormonproduktion generell noch nicht zurechtkommen, sind stark verunsichert, wenn sie sich außerhalb des üblichen Rasters bewegen. Mangelndes Selbstbewusstsein lässt sie zu introvertierten Außenseitern werden. Das Buch ist wirklich sehr zu empfehlen und kann durchaus in der Schule ab Klasse 9 gelesen werden. Hier wird ein gesellschaftliches Tabuthema fesselnd in Szene gesetzt. Diskriminierung entsteht Großteiles nur durch Unkenntnis und Vorurteile. Der Autorin ist es gelungen, die Geschichten der beiden Jungen geschickt miteinander zu verweben. Durch authentische Schilderung und tiefe Einblicke in das Gefühlsleben findet eine umfangreiche Aufklärung statt. So kann Diskriminierung entgegen gewirkt werden. Dieses Buch ist für Jugendliche ab 14 sehr zu empfehlen.

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  • "So lets fligh higher. Light the stars on fire, together we'll shine!

    Zusammen werden wir leuchten

    Alina97

    Inhalt:Als David 8 ist und die Lehrerin von all ihren Schülern wissen möchte, was sie einmal werden wollen, schreibt er: "Ich möchte gerne ein Mädchen sein". Seitdem nennen ihn seine Mitschüler "Freakshow" und er vertraut sich nur seinen beiden besten Freunden an. David beneidet seine kleine Schwester und würde so viel lieber Röcke anziehen als Hosen. Doch wie soll man das den Eltern sagen und noch viel schlimmer den Mitschülern?Doch dann kommt Leo an die Schule und als die beiden sich anfreunden, schaffen es beide ihre Geheimnisse preis zu geben.Denn wenn man zu zweit ist, ist es zwar nicht leichter, aber man ist auf jeden Fall nicht mehr allein.Meine Meinung: Ich bin immer noch sehr gerührt! Die Autorin hat mich direkt auf der ersten Seite mit in die Geschichte gezogen. Die Hänselein gegenüber David haben mir im Herzen weh getan und ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen um ihn in den Arm zu nehmen. Und auch Leo hätte ich gerne Mut zu gesprochen... Das mag jetzt sehr nach Drama klingen, erstaunlich ist aber, dass das Buch nie in die tiefe Einsamkeit abdriftet... es vermittelt Hoffnung sich so zu geben wie man ist. Man selbst zu sein, ganz egal wie schwierig das auch ist... und noch viel wichtiger: dass man nie so alleine ist wie man denkt.Das Buch hat mich gefesselt und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Das Thema fand ich sehr interessant und ich finde auch das Lisa Williamson dieses sehr feinfühlig, aber auch mit sehr viel Witz beschreibt. Für die meisten von uns ist das Gefühl "im falschen Körper zu sein" gar nicht vorstellbar und um so wichtiger finde ich es, mich damit auseinander zu setzen und es nachzuvollziehen.Denn mit Leo und David hat die Autorin zwei wunderbare Charaktere geschaffen die ich nicht so schnell vergessen werde und immer einen Platz in meinem Herzen haben werden :) Interessantes Thema, umwerfendes Buch... heißt: LESEN! ;) Lg Alina

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  • eBook Kommentar zu Zusammen werden wir leuchten von Lisa Williamson

    Zusammen werden wir leuchten

    Andrea Strobach

    12. June 2016 um 18:21 via eBook 'Zusammen werden wir leuchten'

    Zusammen werden wir leuchten war für mich ein so schönes Buch, das ich es gleich zweimal hintereinander gelesen habe. Da ich selbst betroffene bin,habe ich so gar einige parallelen zu mir und meinen Erfahrungen gesehen. Ich fand es nur nicht gut, das Leo fast bis zum schluß von Kate als David gedacht hat. Trotzdem würde ich gerne wissen,wie es mit den beiden weiter geht und darum schade,das es nicht einen zweiten Teil von diesem tollen Buch gibt. Liebe Grüße

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  • Eine Geschichte wie ein Leuchtfeuer...

    Zusammen werden wir leuchten

    Strigoia

    25. March 2016 um 15:08

    "Als ich acht Jahre alt war, sollten wir in der Schule aufschreiben, was wir mal werden wollen. [...]Nachdem wir mit Schreiben fertig waren ging [...] unsere Lehrerin, im Klassenzimmer herum und rief die Schüler dem Alphabet nach auf. Jeder musste aufstehen und vorlesen, was er werden wollte. Die anderen Kinder wollten Fußballspieler, Schauspieler oder so etwas werden, und ich bekam dieses Gefühl, das man manchmal nach einer Prüfung hat. Man kommt raus, und am Anfang ist man noch ganz zuversichtlich, aber dann diskutieren alle ihre Antworten, und plötzlich wir dir klar, dass du es völlig versaut hast. Weißt du, was ich meine?""[...] Ich hatte das aufgeschrieben, was ich in Wahrheit sein wollte. [...] Was ich auch wirklich bin."[...]"Ich schrieb, ich möchte ein Mädchen sein"- Seite 212/213Das ist alles, was David Piper sich wünscht... Seine Eltern haben davon keine Ahnung! Allerdings steht es auf seiner To-Do-Liste auch ganz weit unten, es Ihnen zu sagen. Zu groß ist die Angst, sie könnten es nicht verstehen. Und die Schule ist für David auch so schön schwer genug. Als dann aber Leo als neuer Schüler an die Eden Park kommt, scheint sich Davids Blatt zu wenden. Gemeinsam müssen die beiden Nachsitzen, weil Leo David bei einem Kampf gegen den Schultyrannen beistand. So kommen die beiden Jungen sich näher und eine besondere Freundschaft könnte entstehen, wenn Leo nicht immer alle wegstoßen würde. Doch David ist festentschlossen sich davon nicht abhalten zu lassen. Und herauszufinden, warum Leo so verschlossen ist. Meine Meinung:Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes! Nicht nur das Lisa Williamson uns Leser von der ersten Seite an mit einem lustigen Erzählstil an die Geschichte fesselt, nein, sie erzählt auch noch eine wichtige Geschichte über einen Jungen, der viel lieber ein Mädchen sein möchte. Transgender sollten in unserer Gesellschaft etwas ganz normales sein. Doch oft treffen diese meist sehr unglücklichen Menschen, sind sie doch in einem falschen Körper gefangen, noch auf Unverständnis und Erniedrigungen. Viele haben Angst davor sich zu outen... Zu erzählen, wie sie sich wirklich fühlen... Angst vor der Reaktion des Umfeldes, vor der Familie... Vor dem Alleinsein...All diese Gefühle bringt Lisa Williamson uns hier am Beispiel von David Piper näher. Der 14-jährige Junge wünscht sich nichts sehnlicher als ein Mädchen zu sein. Wenn niemand da ist, schlüpft er in alte aussortierte Kleidungsstücke seiner besten Freundin Essie und fühlt sich endlich zumindest halbwegs wohl in seiner Haut. Essie und Felix sind die einzigen, die von Davids Wunsch wissen. Sonst wäre es für den sensiblen Jungen wohl noch schwerer... Von Anfang an konfrontiert uns Lisa Williamson noch mit einer zweiten Geschichte, die ungefähr in der Mitte des Buches in unser Leserherz eine Kerbe schlägt und zumindest mich kalt erwischt hat.Als Leo Denton an die Eden Park Schule wechselt, geht bald das Gerücht um, er hätte einem seiner alten Lehrer den Finger abgesägt und wäre deshalb von der Schule geflogen! Leo gefällt dieses Gerücht, so lassen ihn wenigstens alle in Ruhe. Und das ist das einzige, was Leo möchte, seine Ruhe!Doch als Harry, der Schultyrann, David in die Mangel nimmt, kann Leo sich nicht beherrschen und springt ihm bei. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, spätestens ab da, war Leo mein persönlicher Held im Buch! Was die spätere Wendung der Geschichte noch heftiger für mich machte.Ein Buch wie ein Leuchtfeuer, das auf den letzten Seiten mit dem Satz überrascht: "Ich denke, ich werde es ihnen sagen."- Seite 324

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  • im falschen Körper geboren

    Zusammen werden wir leuchten

    MysticSheep

    21. March 2016 um 16:15

    ist David und das weiss er schon seit dem er 8 ist. Mittlerweile ist er 14 und hasst seinen Körper mehr den je die Mobbing attacken seiner Mitschüler machen es da nicht gerade besser gut nur das seine beiden besten Freunde Essie und Felix bescheid wissen und hinter ihm stehen. Leider weiss David nicht wie er es seinen Eltern beibringen soll damit er endlich aus seiner verhassten Identität ausbrechen kann. Aber das steht auf seiner Liste der Dinge die er in den Sommerferien erledigen muss eh ganz unten als nach den Ferien dann ein Neuer in die Schule kommt scheint sich Davids Schicksal zu drehen."Zusammen werden wir leuchten" ist keine typische Liebesgeschichte und ich würde sie auch nicht als Homosexuelle Liebesgeschicht bezeichnen obwohl zu diesem Thema immer mehr auf dem Markt ist was vielleicht auch an dem riesigen Erfolg der "Boyslove" Manga welle liegt.  Was diesen Roman so besonders macht ist das es eine Transgender geschichte ist. Eine Thema das heute vielleicht noch schwieriger ist als Homosexualiät und das uns Leser einen Blick in die Gedanken und schwierigkeiten von Daniels Welt sehen lässt. Für mich persönlich ist es der erste Roman dieser art den ich in der Hand halte und gerade wegen dem Thema habe ich ihn überhaupt in die Hand genommen. für mich erfüllt der roman genau das was ich erwartet habe eine tolle geschichte mit einem eiklen thema das den lesern dadurch vielleicht noch ein stücken näher gebracht wurde.

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  • Eine ganz besondere Geschichte über die Liebe...

    Zusammen werden wir leuchten

    ali-buchfreak

    10. March 2016 um 21:17

    Inhalt: Der 14-jährige David wünscht sich nichts lieber, als ein Mädchen zu sein. Regelmäßig trägt er sein Wachstum in ein Buch ein und klebt Zeitungsausschnitte über beispielsweise Models, die früher Jungs waren, und Weiteres, was ihn inspiriert, in sein Scrapbook ein. Seinen Eltern davon erzählen? Kommt für ihn nicht in Frage. Nur seine besten Freunde Essie und Felix wissen davon, und so soll es vorerst auch bleiben. Das Schlimmste, was passieren könnte? Dass seine Mitschüler, die ihn auch so schon mobben, davon etwas mitbekommen könnten. Am ersten Schultag trifft er auf den Neuen Leo, der ihn irgendwie anzieht. Dieser ist wegen eines unbekannten Vorfalls von seiner alten Schule geflogen. Um die Art des Vorfalls ranken sich die verschiedensten und unglaubwürdigsten Gerüchte, die ihn als Psychopath darstellen sollen. Somit ist auch er ein Außenseiter. Langsam freunden sich die beiden an, doch auch Leo hat ein Geheimnis... Meine Meinung: Dies war das erste Buch dieser Art, dass ich in der Jugendbuchabteilung gesehen habe. Der Klappentext hat sich nach einer sehr besonderen Geschichte angehört, also habe ich reingelesen und es dann direkt gekauft. Schon auf den ersten Seiten habe ich feststellen können, dass die Autorin einen angenehmen, leichten Schreibstil hat, der einen nur so durch die Geschichte schweben lässt. David fand ich anfangs sehr sympathisch, gegen Ende allerdings ein bisschen naiv. Leo hingegen mochte ich von Anfang bis Ende. Wie der Klappentext schon vermuten lässt, ist es wirklich eine besondere Geschichte über ein spezielles Thema, das meiner Meinung ruhig öfter mal im Jugendbuchbereich vorzufinden sein könnte. Für mich war die Thematik ja total neu, ich hatte mich auch im Vorfeld nicht viel damit beschäftigt. Manche Stellen fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, beispielsweise, dass David ab und zu das Nachthemd seiner Mutter anzieht und sich schminkt, wenn er alleine zu Hause ist. Dies habe ich nicht als schlimm empfunden, fand die Vorstellung allerdings ein wenig seltsam. Aber so etwas lässt sich, denke ich, bei dieser Thematik nicht vermeiden. Fazit: Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, die erste Hälfte, also vor dem Plot Twist, allerdings lieber.

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  • Herzenswunsch

    Zusammen werden wir leuchten

    Alabriss

    03. March 2016 um 21:49

    Es ist Davids Geburtstag und als er die Kerzen auf seinem Geburtstagskuchen auspustet, da wünscht er sich, was er sich schon seit vielen Jahren wünscht und was er an einem verhängnisvollen Tag mit acht Jahren auch versehntlich in der Schule hinausposaunte: David möchte ein Mädchen sein. In einem Scrapbook hält er penibel fest, wie sehr er sich jeden Tag von seinem Ziel entfernt. Bei unangenehmen und herzzerreissenden Körperinspektionen notiert er alle Veränderungen, die ihn langsam vom Jungen zum Mann werden lassen, sowie immer mehr von seinem Ideal entfernen. Mit seinen besten Freunden hat er längst über seinen Wunsch gesprochen, aber mit seinen Eltern? Sie würden ihn nicht verstoßen, das weiß er. Aber würden sie ihn verstehen? Ihm helfen? David weiß es nicht. Und er kann sich einfach nicht überwinden. Als Leo an seine Schule wechselt, ein geheimnisvoller Junge aus einem der Ghettobezirke der Stadt, verändert sich plötzlich alles, sowohl für David als auch für Leo. Aber der Weg zu ihrem Glück ist steinig und wohin er führen soll, weiß eigentlich auch keiner der beiden Jungen so genau. Ich habe das Buch in die Hand genommen und in einem Rutsch gelesen, so sehr hat es mich in seinen Bann geschlagen. Davids Dilemma wird klar und deutlich, verständlich und ganz offen geschildert,man kommt gar nicht umhin, ihn zu mögen. Mit angehaltenem Atem folgt man seinem Weg und drückt ihm fest beide Daumen. Lehrreich, augenöffnend, spannend und romantisch!

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  • So viel mehr als eine Geschichte über Transgender

    Zusammen werden wir leuchten

    glitzerfee22

    26. February 2016 um 15:13

    Inhalt: David steckt im falschen Körper. Er ist ein Transgender. Doch bis auf seine beiden besten Freunde weiß keiner so richtig davon. David hat sich ganz fest vorgenommen, mit seinen Eltern darüber zu sprechen. Wird er wirklich mal als Mädchen leben können? Und wer ist der Neue auf der Schule?  Meine Meinung: "Zusammen werden wir Leuchten" konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Der lockere, teilweise humorvolle aber auch ernste Schreibstil hat es mir leicht gemacht, durch die Seiten zu fliegen. Gleich zu Anfang, an Davids 14. Geburtstag, erfahren wir, dass er sich wünscht, als Mädchen zu leben. Man spürt den Wunsch danach mit seiner Familie zu sprechen, doch er traut sich einfach nicht. Manchmal war ich mir nicht sicher, will David das jetzt wirklich oder ist es nur eine Phase. Doch nach und nach konnte er mich davon überzeugen, dass er kein Junge sein möchte.  Als Leser erlebt man nicht nur den Alltag von David, sondern auch von Leo. Leo ist neu an der Schule und die Kapitel wechseln zwischen David zu Leo. So bekommt man von beiden die Gefühlswelt hautnah mit. Der Schulalltag ist für beide Jungs nicht so einfach. Mobbing, Vorurteile und Gerüchte sind hier an der Tagesordnung. Die Leben der beiden sind ganz unterschiedlich. David kommt aus einem behüteten Elternhaus, hat zwei tolle beste Freunde, ansonsten ist er eher zurückhaltend. Leo lebt in einem heruntergekommenen Viertel. Seine Mutter ist kaum zu Hause und der Vater schon früh abgehauen. Er lässt niemanden an sich ran, auch nicht seine Zwillingsschwester. Er hat schon einiges durchgemacht und seine ganz eigenen Probleme, mit denen er fertig werden muss.  Die Autorin hat die Gefühle, das Geschehen und die Charaktere sehr schön beschrieben und man steckt tief in dieser Geschichte drin. Die Erfahrungen und Erlebnisse von Leo und David habe ich sehr gerne verfolgt. Es ist schön mitanzusehen, wie beide sich langsam anfreunden und sich öffnen. Doch leider nimmt Leos Leben die Geschichte irgendwann zu sehr ein. Das fand ich zwar berührend und auch interessant, dennoch verlor sich das eigentliche Thema „Transgender“ zu sehr. Denn ich dachte, wir erleben hier mit David die Umwandlung von einem Jungen zum Mädchen. Wer das erwartet, liegt aber leider falsch, so wie ich. Genau diese „Umwandlung“ hätte mich sehr interessiert, doch leider wurde ich enttäuscht. Dafür erleben wir, wie David sich das erste Mal traut, als Mädchen in die Öffentlichkeit zu treten. Wie es sich anfühlt und wie glücklich er in dieser Zeit ist. Es ist ein besonderer Moment. Lisa Williamson zeigt mit dieser Geschichte, wie schwer es überhaupt ist, als Transgender zu leben. Wie viel Mut es braucht, um mit diesem „Problem“ fertig zu werden, darüber zu reden, sich anders zu kleiden. Da gehört so einiges zu. Denn nicht jeder ist mit Akzeptanz gesegnet, wie es sein sollte und schnell wird man zum Mobbingopfer, von diesen Personen.  Eine sehr einfühlsame Geschichte erleben wir hier. Es wurden zwar nicht alle Erwartungen erfüllt, aber trotzdem habe ich Leo und David gerne auf ihren Weg begleitet.  Fazit: "Zusammen werden wir Leuchten" von Lisa Williamson ist so viel mehr als eine Geschichte über Transgender. Wir erleben zwei Jugendliche, die sich mit viel mehr auseinandersetzen müssen als im falschen Körper zu stecken oder Erlebnisse zu verarbeiten. Eine einfühlsame Geschichte über Mobbing, Liebe, Freundschaft und der Weg zu sich selbst.

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    • 3
  • Die Geschichte unterhält, weckt Empathie, und lässt über den persönlichen Lese-Tellerrand blicken

    Zusammen werden wir leuchten

    Damaris

    07. February 2016 um 23:30

    Zwischenzeitlich gibt es recht viele Bücher über Homosexualität. Ob als Sachbuch oder Roman, man wird fündig werden. Lisa Williamson thematisiert in ihrem Buch "Zusammen werden wir leuchten" eine andere From der sexuellen Identifikation, nämlich Transgender. Für mich persönlich war es das erste Buch, das sich mit diesem Thema anhand einer realistischen Geschichte auseinandersetzt. Es hat mich völlig vereinnahmt. Hauptprotagonist David lebt mit seiner Familie in einem besseren Stadtviertel. Dass er ein Mädchen sein möchte, bzw. sich als Mädchen fühlt, hält er vor seinen Eltern geheim. Diese ahnen zwar, dass er gerade eine "Phase" durchmacht, wissen aber nicht genau Bescheid. In der Schule gilt David eher als unauffällig, wird sogar oft gehänselt und als Freak bezeichnet. Nur seine beide besten Freunde wissen alles von ihm und kennen seine Gefühle. Es gibt zwar eine propagierte Hauptperson in der Geschichte, nämlich David, jedoch enthält das Buch zwei Sichtweisen. Leo, ein Junge aus schwierigen Familienverhältnissen und einem berüchtigten Stadtviertel, kommt an Davids Schule und erhält seine eigene Perspektive im Buch. Somit besteht das Buch aus zwei Geschichten, die aber direkt miteinander verbunden sind. Autorin Lisa Williamson zeigte mir David als absoluten Sympathieträger. Ich fand ihn sehr freundlich, auch humorvoll, und bescheiden. Trotz seines Gefühlschaos, und den Sticheleien durch andere, ist er sehr hilfsbereit. Das hat mir imponiert. Gleichzeitig tat er mir leid. Dass er als Mädchen in einem Jungenkörper festsitzt, ist sehr deutlich beschrieben. Hier kratzt die Autorin nicht nur an der Oberfläche, sondern liefert während der Geschichte Informationen und Details - schön dosiert und passend zur Handlung. Ich wusste zwar, dass David ein Junge ist, seine Gedanken, sogar seine Sprache, waren aber die eines Mädchens. Ich konnte so gut mit ihm mitfühlen. Die Geschichte hat mich völlig gebannt und beeindruckt, weil sie aus dem Leben gegriffen sein könnte, aber einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt eines Teenagers gibt, der im falschen Körper geboren ist. An einer Stelle im Buch wurde ich so unerwartet überrascht, dass ich richtig baff war. Man könnte darüber streiten, ob diese Wendung vielleicht nicht zu viel Zufall für eine solch besondere Geschichte ist, aber sei's drum. "Zusammen werden wir leuchten" wird in seiner Gesamtheit lange unvergessen bleiben. Fazit "Zusammen werden wir leuchten" leuchtet nicht nur äußerlich in allen Farben. Die Geschichte ist so besonders und mutig, dass sie mich am Ende mit einem aufgewühlt-beeindruckten Rundumgefühl zurückgelassen hat. Bei aller Dramatik und Brisanz ist der Humor, der feinfühlig zwischen die Zeilen gestreut wurden, eine perfekte Zugabe. Dieses Buch unterhält, weckt Empathie, und lässt mich über den persönlichen Lese-Tellerrand blicken. Genau so soll das sein!

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  • Ein bezauberndes Debüt mit einem sehr wichtigen Thema!

    Zusammen werden wir leuchten

    Nightingale78

    25. January 2016 um 11:47

    Plot Es ist Davids vierzehnter Geburtstag und als er die Kerzen ausbläst, ist sein sehnlichster Wunsch … ein Mädchen zu sein. Das seinen Eltern zu beichten, steht auf seiner To-do-Liste für den Sommer – gaaaanz unten. Bisher wissen nur seine Freunde Essie und Felix Bescheid, die bedingungslos zu ihm halten und mit denen er jede Peinlichkeit weglachen kann. Aber wird David jemals als Mädchen leben können? Und warum fasziniert ihn der geheimnisvolle Neue in der Schule so sehr?     Meine Meinung Geschichten wie die von Lisa Williamson sind im Jugendbuch und All-Age Bereich noch recht neu auf dem deutschen Markt vertreten. Das Transsexuelle seit letztem Jahr mehr Aufmerksamkeit bekommen, kann man sicher zum Einen auf die Serie TRANSPARENT zurückführen, die vor allem in Amerika großen Anklang erhalten hat. Viele sehen derzeit die Möglichkeit, die Allgemeinheit endlich empfänglicher dafür zu machen, was Transsexuelle eigentlich täglich miterleben müssen. Das ihr Lebensstil keine Verkleidungsshow ist, sondern für sie tief herrührt. Es bedarf noch große Aufklärungsarbeit. So ist es natürlich sehr wichtig, der Jugend dafür ein Verständnis zu vermitteln. Und ich finde es klasse, dass sich ein deutscher Verlag mit Lisa Williamsons Buch dafür offen zeigt. Das Verständnis konnte die Autorin in ihrem Debüt auch absolut überbringen. Sie transportiert die Emotionen von David, der sich schon von kleinauf als Mädchen fühlt, sehr gut. Die Naivität und wie er seine Situation manchmal selbst betrachtet, hat schon an meinem Herzen gezogen. Man merkt dabei, wie jung er noch ist und wie allein er sich oft damit fühlt. Obwohl nur seine zwei besten Freunde davon wissen, haftet an David das Freak-Image. Er wird nicht verstanden und daher böse gemobbt, was mich sehr mitnahm. Leo, der unheimlich in sich gekehrt ist und über den man nur sehr langsam mehr erfährt, ist interessant. Und dabei möchte ich es eigentlich belassen, denn sonst würde ich mich vielleicht verplappern. Die Autorin schildert aus der Wechselperspektive von David und Leo. Mit Voranschreiten der Handlung, wird der Fokus immer weniger auf David gerichtet. Das verwirrte und störte mich, denn ich wollte ebenso viel über ihn als auch über Leo wissen. Beide Figuren sind charakteristisch sehr verschieden und trotzdem führen ihre Wege sie immer wieder zueinander. Ich habe mir zudem manchmal gewünscht, ein wenig mehr über die Familien von Leo und David zu erfahren. Insbesondere das Verhältnis zwischen Leo und seiner Mutter interessierte mich. Davids zwei beste Freunde verdienen auch eine Erwähnung. Junge Menschen brauchen jemanden, der sie so nimmt wie sie sind. Essie und Felix kennen Davids großes Geheimnis, sie akzeptieren es und sind immer füreinander da. Für mich waren die beiden absolute Ninjas. Das Buch wird für Leser, die sich noch nicht näher mit dem Thema befasst haben, sehr interessant sein. Vor allem die junge Zielgruppe wird hier sicher mal ein ganz anderes Buch lesen. In mir persönlich blieb beim Lesen aber stets das Gefühl, mehr zu wollen, mehr zu erfahren. Da ich aber selbst vorab schon mehr darüber wusste, ist das nur eine persönliche Meinung.     Fazit Lisa Williamson Debüt sollte hervorstechen, denn nicht viele Autoren im Jugendbuch haben sich bisher mit der Thematik Transgender befasst. Gewisse Aspekte wurden mir von der Autorin manchmal etwas zu stereotypisch behandelt. Bei Lesern, die sich bisher überhaupt nicht damit beschäftigt haben, wird es aber sicherlich strahlen. Insgesamt betrachtet ist ZUSAMMEN WERDEN WIR LEUCHTEN ein unterhaltendes zauberhaftes Jugendbuch über Freundschaft, Toleranz und den Mut zu haben zu sich selbst zu stehen, egal in welchem Körper man sich Zuhause fühlt.

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  • Ein starke Junge und sein außergewöhnlicher Wunsch - Sehr berührend!

    Zusammen werden wir leuchten

    Samy86

    14. January 2016 um 16:10

    Inhalt: David hat einen tiefen innigen Wunsch den nur seine zwei besten Freunde kennen. Eigentlich hat er vor seine Eltern in diesen Kreis einzubeziehen, da nur sie ihm helfen können diesen zu verwirklichen, doch aus Angst vor Abneigung, Verachtung und verheißungsvollen Blicken, hat er sich noch nicht gewagt es auszusprechen. Selbst seine Sommer-To-Do-Liste hat ihn in diesem Vorhaben noch nicht sehr viel weitergebracht – Denn wie soll er ihnen gestehen, dass sein Herzenswunsch beinhaltet gerne ein Mädchen zu sein! Als dann ein neuer Schüler auf seiner Schule auftaucht und ihn sofort wie magisch anzieht, wagt es David endlich sich einzugestehen, dass er anders ist und lernt langsam aber sicher damit umzugehen, auch wenn dies für ihn eine gravierende Veränderung bedeutet… Meine Meinung: Die Thematik des Buches hat mich sofort angesprochen und durch ihre offene Art begeistert, denn ich konnte mir sofort gut vorstellen, dass es viele Menschen ob Jung oder Alt, Mädchen oder Junge, Mann oder Frau, sich mit diesem Wunsch auseinander setzen und genauso wie David sich in ihrem Körper gefangen und auch mit der Problematik belastet fühlen, welche ein Geständnis mit sich bringen. Erleichtert hat dieses doch sehr brisante Thema die Gestaltung der Handlung, denn die Autorin Lisa Williamson geht mit einem angenehmen Humor, der das Ganze jedoch nicht ins lächerliche zieht, an dieses emotionale Thema heran. Herzerwärmend schildert sie die Geschichte des 14 Jährigen David und konnte mich somit auf ganzer Linie begeistern. Der Schreibstil ist passend gewählt, denn durch seine lockere, jugendliche, humorvolle und sehr flüssige Schreibweise lässt sich das Buch in einem Rutsch lesen und bleibt zugleich im Gedächtnis verankert. Auch nach dem lesen machte ich mir noch oft Gedanken über das Thema und ich finde, dass die Autorin genau den Geschmack der Zeit getroffen hat, in dem die gleichgeschlechtliche Liebe und was es für die Menschen bedeutet immer mehr an Thematik zunimmt. Das die Handlung in zwei Perspektiven erzählt wird, lockert das Ganze zusätzlich auf. So erfährt man zum einen sehr viel über die Gefühle, Probleme und Hoffnung von David, der sich mit seinem Wunsch immer wieder aufs Neue auseinandersetzt. Als Außenseiter hat er es prinzipiell schon sehr schwer. Täglich ist er den Hetzereien seiner Mitschüler ausgesetzt und auch zu Hause gilt er nicht gerade als Vorzeigeobjekt der Eltern. Und dann gibt es noch Leo, der Neue, welcher sich langsam an eine außergewöhnliche Freundschaft heranwagt und sich erst einmal mit der Situation auseinandersetzen muss. Auch er hat einige Laster zu tragen, die ihm das Leben nicht gerade erleichtern. Gerade, weil man vielleicht selbst nicht mit diesem Thema betroffen ist, ist es umso interessanter es aus der Sicht von jemandem zu lesen, der sich Tag ein Tag aus mit den Reaktionen konfrontiert fühlt. Der Kampf gegen Verachtung, die eigene Gefühlswelt und der der Anderen, aber auch nach Anerkennung & Respekt, wird hier so wundervoll und vor allem verständnisvoll beschrieben, dass man dieses Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen will und vor allem nicht mehr vergisst! Fazit: Ein Buch das ein Thema thematisiert, dass in unserem heutigen Wandel der Zeit super wichtig ist – dem Wagnis anders zu sein und das auch ausleben zu dürfen, egal wie absurd und unpassend es für die Mitmenschen aus sein mag! Eine glasklare Leseempfehlung, die die Augen für dieses Thema öffnet.

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  • Berührt tief und ist so wichtig.

    Zusammen werden wir leuchten

    LillianMcCarthy

    14. January 2016 um 11:13

    Inhalt: Es ist Davids vierzehnter Geburtstag und als er die Kerzen ausbläst, ist sein sehnlichster Wunsch … ein Mädchen zu sein. Das seinen Eltern zu beichten, steht auf seiner To-do-Liste für den Sommer – gaaaanz unten. Bisher wissen nur seine Freunde Essie und Felix Bescheid, die bedingungslos zu ihm halten, und mit denen er jede Peinlichkeit weglachen kann. Als der charismatische Leo an seiner Schule auftaucht, ist David völlig fasziniert. Doch auch Leo hat ein Geheimnis. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Schon in anderen Rezensionen habe ich euch angekündigt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Zusammen werden wir leuchten ist ein Buch über Transgender und die Tatsache, dass es davon nicht wirklich viele gibt, macht die Leistung, die Lisa Williamson hier erbracht hat, umso bemerkenswerter. Schnell habe ich festgestellt, dass neben David auch Leo zur Hälfte des Buches zu Wort kommt. Das hat mich verwundert denn er taucht nur in einem kleinen Satz im Klappentext auf und zunächst war ich auch sehr verwundert, welche Bedeutung Leo in der Geschichte hat. Ich kann euch versichern, später wird es dem Leser bewusst aber eben erst später. Zu Beginn hatte ich immer das Gefühl, dass Leo mich mit seinen, auf den ersten Blick recht oberflächlichen, Problemen immer ein bisschen von David und dessen Lebenslage abbringt und mich immer aus der interessanten Problemstellung herausreißt. Das hat es mir anfangs sehr erschwert mich in die Geschichte einzufinden und ich habe für die erste Hälfte mindestens 5-mal so lange gebraucht, wie für den Rest des Buches. Dabei kam ich sogar sehr gut in den Schreibstil der Autorin herein und freue mich schon auf weitere Bücher. Auch die beiden Jungs, David und Leo, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie haben mich mit ihren Problemen und der Art, wie sie mit diesen umgehen zutiefst beeindruckt und mehr als einmal musste ich mir vor Augen halten, dass sie erst Jugendliche sind. Sie machen während des Buches eine starke Entwicklung mit, die man als Leser sofort erkennt und die ich einfach unglaublich toll und wichtig finde. Die Nebencharaktere rahmen die beiden perfekt ein. Es gibt die besten Freunde, natürlich die Familien und auch einige Antagonisten. Allerdings musste ich feststellen, dass besonders die Schulszenen sehr stereotypisch und ja, eigentlich schon klischeehaft beschrieben wurden. Die Gruppenbildung in Außenseiter und It-Clique, einige Lehrertypen und auch sonst viele Schulabläufe. Für mich schien manches etwas überzogen und gerade bei dem Thema wirkte dieses Überziehen irgendwie falsch. Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig ich es finde, dass es so viele Bücher mit LGTB-Themen gibt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der keiner mehr als unnormal oder gar falsch angesehen werden sollte und so ist es besonders wichtig, Aufklärung in Form von Büchern zu leisten. Zusammen werden wir leuchten war tatsächlich eines der ersten Bücher, die ich mit dem Thema Transgender gesehen hat und ich finde es toll, dass auch etwas in diese Richtung getan/geschrieben wird. Das Buch beschäftigt sich sehr stark mit Davids Ängsten bezüglich des Coming Outs. Für ihn ist sein Geschlecht, nein, nicht das biologische, klar und somit steht er vor der großen Hürde, wie er es seinen Eltern sagen soll. Diesen Prozess verfolgen wir gespannt mit und gleichzeitig vieles, das drum herum entsteht. Tatsächlich muss ich aber schon einmal vorgreifen, dass er es erst am Ende schafft, allen davon zu berichten. Ich habe mir sehr gewünscht, dass das Ganze ein wenig früher passiert und wir noch einiges mehr über die ganzen Entwicklungen danach erfahren hätten. Aber ganz abgesehen davon hat Lisa Williamson mich mit ihren Worten zutiefst berührt und ein wichtiges Werk für die LGTB-Szene und deren Entwicklung geschaffen.  Bewertung: Trotz einiger kleiner Punkte und Details, die mir nicht zu hundert Prozent gefallen haben, hat mich Lisa Williamson mit Zusammen werden wir leuchten zutiefst berührt. Dieses wichtige Werk über Transgender überzeugt durch die tolle Wortwahl, liebenswerte Charaktere und generell einer tollen Entwicklung. Ich empfehle dieses Buch jedem und auch wirklich jedem. Egal, ob ihr zeitgenössische Literatur liebt oder nicht. Es darf in eurem Regal und vor allen Dingen in euren Herzen nicht fehlen. Ich vergebe 4,5 von 5 Füchschen, die ich allerdings wegen der Kritikpunkte auf 4 abrunden werde. Vielen herzlichen Dank an den Fischer Verlag für das schöne *Rezensionsexemplar.

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