Lisa Wingate Die Hüterin der Geschichten

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Inhaltsangabe zu „Die Hüterin der Geschichten“ von Lisa Wingate

Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sich aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte …

Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen.

Roman, der Geschichte und Gegenwart verbindet

— strickleserl

Ich mag Geschichten, die in verschiedenen Zeiten spielen. Richtig schön geschrieben!

— Leckermaeulchen

"Sehr emotionale Geschichte auf zwei Zeitebenen.

— leseratte69

Sehr berührende Geschichte, in zwei Ebenen erzählt, die spannender war als erwartet, gar nicht kitschig und unaufdringlich-schön christlich.

— Windflug

ein altes Manuskript enthüllt eine tiefgründige GEschichte ,die Bezug zur GEgenwart hat und den LEser sofort in den Bann zieht.

— gusaca

Ruhige aber umso intensivere Geschichte über die Macht von Geschichten, über Glaubensfragen, Familienprobleme und Neuanfänge.

— Lainybelle

Ein Roman der Extraklasse. Tiefgründig und nachdenklich.

— pallas

Der angenehme Schreibstil und die fesselnde Story ließen mich vollkommen in diesen Roman eintauchen und alles rund um mich vergessen.

— tinstamp

Irgendwie ganz anders, als erwartet, sehr berührend

— peedee

Ein spannender Roman um ein geheimnisvolles Manuskript. Anders als erwartet und voller überraschender Wendungen!

— Smilla507

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  • Rätselhaftes Manuskript

    Die Hüterin der Geschichten

    strickleserl

    05. October 2017 um 13:43

    Jenn Gibbs hat sich das Leben aufgebaut, von dem sie geträumt hatte. Sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, aber durch den guten Einfluss einer Nachbarin und einer Lehrerin hat sie sich, entgegen der Wünsche ihrer Familie, für das eingesetzt, was sie wollte. Nun arbeitet sie in einem Verlag, und ein Manuskript, das sie auf ihrem Schreibtisch findet, bringt sie zurück an den Ort ihrer Kindheit.In diesem Buch ist die Geschichte dieses Manuskripts eingebunden, und beim Lesen des Manuskripts und Erforschen der Geschichte entdeckt Jenn einiges über sich und ihr Leben. Dazu gehört auch die lang aufgeschobene Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftsfamilie.Das Buch ist sehr spannend geschrieben, und die Protagonistin Jenn ist sympathisch. Es gibt auch einige lustige und auch romantische Stellen. Bei der Suche nach dem Manuskript erfährt der Leser auch Interessantes aus der Geschichte dieser amerikanischen Gebirgswelt. Eine gelungene Mischung aus allem was ein gutes Buch ausmacht. Sehr zu empfehlen!

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  • Warmherziges Buch

    Die Hüterin der Geschichten

    Sonnenblume1988

    28. October 2016 um 20:37

    Jennia Gibbs, genannt Jen, arbeitet erst wenige Tage in ihrem neuen Job beim Verlag „Vida House“, als ein geheimnisvoller Umschlag ohne Absender auf ihrem Schreibtisch liegt. Sie entdeckt darin 50 beschriebene Seiten eines Textes mit dem Namen „Die Hüterin der Geschichten“, zu dem es weder eine Autorenangabe noch einen Begleitbrief gibt. Jens Neugier ist geweckt und so beginnt sie mit dem Lesen. Die Geschichte von Sarra, die wegen ihres ungewöhnlichen Aussehens als Melungeon bezeichnet wird, und Rand, der statt in Charleston ein Jahr in der Wildnis leben möchte, weckt alte Erinnerungen in ihr. Und so macht sie sich auf die Suche nach dem Autor des Buches und reist dadurch nicht nur in die Blue Ridge Mountains, sondern auch in ihre Vergangenheit. Um das Buch zu lesen, sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen. Das Buch ist sehr detailliert und bildlich geschrieben. In Gesprächen vergeht manchmal ein ganzer Absatz, bis ein Dialog fortgeführt wird. Doch nachdem ich eine Weile gebraucht habe, um in das Buch reinzukommen und Jens familiäre Situation zu durchblicken, habe ich das Buch sehr genossen. Die Geschichte hat mich, gerade dadurch dass sie sehr detailliert geschrieben war, zum Entschleunigen gebracht und ich habe mich sehr zuhause in dem Buch gefühlt. Wichtig ist auch, dass ich mich beim Lesen nicht gelangweilt habe. Es gab verschiedene Konflikte, einige Rätzel und Überraschungen, die mich gefesselt haben. Das Thema Religion spielt deshalb eine Rolle, weil Jen in einer sehr strengen, für sich lebenden Gemeinde erzogen wurde. Bei „den heiligen Brüdern“ war sie an strenge Regeln gebunden und bekam ein sehr eigenes Gottesbild vermittelt. Aus diesem Grund hat sie als Jugendliche den Kontakt zu ihrer Familie reduziert und stellt sich in dem Buch erneut dem Thema. Die Geschichte von Sarra und Rand wird immer dann kapitelweise erzählt, wenn Jen zu lesen beginnt. Der Fokus liegt jedoch eindeutig auf Jens Geschichte und „Die Hüterin der Geschichten“ nimmt höchstens ein Viertel des Buches ein. Eine wichtige Besonderheit des Buches ist, dass das Thema „Liebe“ so gut wie kaum eine Rolle in dem Buch spielt. Wer also ein wenig Abwechslung zu dem Thema sucht, dürfte mit diesem Buch richtig sein. Insgesamt ein sehr schönes, warmherziges Buch über die Spuren der Vergangenheit und die neuen Chancen des Lebens, für das man sich Zeit nehmen sollte, um es in vollen Zügen zu genießen.

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    • 2
  • Ein toller Roman

    Die Hüterin der Geschichten

    leseratte69

    26. September 2016 um 17:25

    KlappentextJen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sicdh aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte ...Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen.Die AutorinLisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas.Meine MeinungStoryZu Beginn der Geschichte lernen wir die Lektorin Jen Gibbs kennen, die für ein großes Verlagshaus arbeitet. Schnell merkt man, dass Jen nicht gut auf ihre Vergangenheit zu sprechen ist und sie etwas vor dem Leser verheimlicht, was schon mal ein sehr guter Start in die Geschichte war, denn der Leser wird sofort neugierig gemacht. Als Jen eines Tages ein geheimnisvolles Manuskript auf ihrem Schreibtisch vorfindet, welches die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph, beinhaltet, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, führt diese Jen wieder in die Blue Rich Mountains zurück und somit in Jens eigene Vergangenheit.Die Story ist ansprechend, mitreißend und sehr emotional erzählt. Man ist aufs Jens Vergangenheit sehr gespannt. Hier bringt die Autorin viele Themen ein z.b. die Lebensweise von Jens Verwandtschaft, die man schon fast als religiöse Sekte bezeichnen könnte und die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Amischen aufweist oder die Thematik des Rassenhasses und der Klassenunterschiede, wie die von Sarra und Randolf.SchreibstilDas Buch handelt in zwei Zeitebenen, die gut auseinanderzuhalten sind. Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie bringt mit ihren Worten viele Emotionen rüber und macht diese dem Leser zugänglich. Ein tolles Leseerlebnis.CharaktereEs gibt neben Jen, die ich sehr mochte, noch viele weitere Charaktere, die ich sehr gemocht habe, neben Evan, bei dem es etwas gedauert hat, bis ich mit ihm warm wurde, konnte mich Oma Vicky und deren Enkelin Hannah sofort begeistern, natürlich auch der pupsende Chihuahua Freitag *lach*Lisa Wingate hat ihren Charakteren viel Tiefe und Authentizität verliehen und somit das Leserherz erobert.Mein FazitEin toller Roman, der auf zwei völlig unterschiedlichen Zeitebenen handelt, die sich doch sehr ähnlich sind. Lisa Wingate spricht viele Themen an, wie der Glaube an Gott, Familienzusammenhalt und die einzig wahre Liebe. Das Buch wurde nie langweilig und ich habe es regelrecht gesuchtet. Einmal angefangen zieht einen die Geschichte um Jen und Evan in der Gegenwart und auch die um Sarra und Randolf in der Vergangenheit, inihren Bann. Ein Buch, das ich nur weiter empfehlen kann.Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Geschichten bleiben bestehen

    Die Hüterin der Geschichten

    LEXI

    10. September 2016 um 19:14

    „Wenn man den Ort, wo man aufgewachsen ist, verlässt, kann man die eigene Geschichte neu schreiben, ganze Seiten der Vergangenheit zerknüllen, wegwerfen und so tun, als hätte es sie nie gegeben.“Die einunddreißigjährige Single-Frau Jennia Beth Gibbs hat ihre Vergangenheit tief in ihrem Inneren begraben und rührt niemals daran. Doch immer wieder versuchen die verdrängten Erinnerungen ihrer Kindheit, sich in ihren Alpträumen den Weg an die Oberfläche zu bahnen. Nach dem Studium an der Universität von New York und einer anschließenden zehnjährigen Anstellung in der Sachbuchabteilung von „Stanislaus International“ erhält Jennia die Chance, als Lektorin für das Multimillionen-Unternehmen „Vida House“ zu arbeiten. George Vida, der Inhaber dieses Verlags, ist für sein Faible für alte, unverlangt eingesandte Manuskripte bekannt. Jennia hat ein Gespür für gute Geschichten, und als unvermutet ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch landet, offenbart sich ihr die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph – eine Geschichte, deren Faszination sie sich in Folge nicht mehr entziehen kann. Die junge Frau stellt Nachforschungen an und verfolgt die Spur des unbekannten Autors bis in ihre Heimat – einen Ort, den sie eigentlich aus ihrem Gedächtnis zu streichen versuchte. George Vida schickt seine neue Angestellte unverzüglich in die Blue Ridge Mountains, wo sie nicht nur den Autor dieses Manuskriptes ausfindig machen, sondern sich letztendlich auch ihrer Vergangenheit stellen muss.Lisa Wingate arbeitet in ihrem aktuellen Buch mit zwei Zeitebenen. Zum einen erzählt sie die Geschichte von Jennia Beth Gibbs, deren Vergangenheitsbewältigung und ihrer beruflichen Tätigkeit. Zum anderen lässt sie ihre Leser in die romantische Liebesgeschichte zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft eintauchen, die im Jahre 1890 in den Blue Ridge Mountains begann.Mit Jennia Gibbs hat die Autorin eine äußerst sympathische Protagonistin geschaffen, die dem Leser sofort ans Herz wächst. Ihrer natürlichen, ungekünstelten Art, ihrer Verbundenheit mit der Natur und nicht zuletzt ihrer großen Liebe für Geschichten kann man sich nur schwer entziehen. Vergangenheitsbewältigung ist ein zentrales Thema, und je tiefer ich in Lisa Wingates Erzählung eindrang, umso mehr nahm sie mich gefangen. Im Zuge der Konfrontation mit Jennias Familie erhält man Einblick in die starren Regeln, die Lebensumstände der armen Landbevölkerung in den Blue Ridge Mountains, und zum Teil auch deren Hoffnungs- und Ausweglosigkeit. Der Glaube spielt in diesem Buch zwar eine bedeutende Rolle, die Religionsgemeinschaft von Jennias Familie hat jedoch mit echten christlichen Werten wenig gemein. Jennia fungiert als Figur, die zwischen zwei Welten wandelt, die den Absprung in die Großstadt zwar geschafft hat, sich aber dennoch nicht vollständig von ihrer Vergangenheit zu lösen vermochte.Im zweiten Erzählstrang spielen das Mischlingsmädchen Sarra, eine so genannte Melungeon, und der wohlhabende Antropologiestudent namens Randolph Champlain die Hauptrollen. Lisa Wingate bedient sich in ihrem Roman vieler Nebenfiguren, die ebenso wie die Protagonisten sehr gut charakterisiert wurden. Eine kapriziöse Chihuahua-Kreuzung namens „Freitag“ macht der Protagonistin Jennia das Leben schwer und sorgt im Buch für etliche humorvolle Szenen.Fazit: In diesem Roman aus der Feder Lisa Wingates war für meinen Geschmack einfach alles „stimmig“: die berührende Geschichte einer Liebe am Ende des 19. Jahrhunderts, die sich über alle gesellschaftlichen Regeln hinweg setzt, eng verflochten mit der Geschichte der Jennia Gibbs, die mit ihren Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat, und der christliche Glaube als Fundament und Basis für die Entscheidungen, das Denken und Handeln der Figuren dieses Buches. Der einnehmende Schreibstil der Autorin, die gut gezeichneten Akteure und die Tatsache, dass Lisa Wingate die zwei Erzählstränge niemals innerhalb eines Kapitels wechselt, machten das Lesen dieses Buches zu einem reinen Vergnügen.Abschließend möchte ich noch die optische Aufmachung des Buches hervorheben, wo im Vordergrund des Coverfotos ein Waldboden mit Wurzelgeflecht mit der Silhouette einer lesenden Frau im Hintergrund dargestellt ist. Der äußeren Erscheinung zufolge handelt es sich hierbei um Jennia, die sich zweifellos in das geheimnisvolle alte Manuskript vertieft und dem Geheimnis um Sarra und Randolph auf der Spur ist.

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    • 2
  • Leserunde zu "Die Hüterin der Geschichten" von Lisa Wingate

    Die Hüterin der Geschichten

    Arwen10

    Auch im francke Verlag gibt es Nachschub für das Bücherregal. Gerade neu erschienen, gibt es hier eine besondere Geschichte. Ich danke dem francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Die Hüterin der Geschichten von Lisa Wingate Zum Inhalt: Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sich aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte ... Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen. Zur Leseprobe: http://www.francke-buch.de/buecher/belletristik/2129/0/lisa-wingate-die-hueterin-der-geschichten/#leseprobe Infos zur Autorin Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas. Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 28. Juni 2016, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Nach 3 Tagen verfällt der Gewinn, wenn ich keine Rückmeldung erhalte. Bitte beachtet, dass wir Gewinne  nur einmal pro Haushalt vergeben.

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    • 133
  • eine Geschichte in einer GEschichte eingebettet

    Die Hüterin der Geschichten

    gusaca

    25. July 2016 um 21:17

    Jen hat gerade in einem renommierten VErlagshaus angefangen zu arbeiten als sie ein altes MAnuskrip erhält, dessen INhalt sie von Anfang an faziniert . Auf der Suche nach dem Autor wird sie mit ihrer lieblosen Kindheit in einer Brüdergemeinde konfrontiert. Der LEser erfährt häppchenweise mehr über den INhalt des Manuskriptes und auch über JEns VErgangenheit treten immer mehr Puzzelteile zu Tage. Der Autorin ist mit diesem Buch eine Verbindung von VErgangenheit und GEgenwart gelungen, die den LEser von Anfan an in den Bann schlägt. Der einfühlsame und flüssige Schreibstil, der die Charaktere schnell zum LEben erweckt , macht es dem LEser schwer das Buch aus der Hand zu legen. Eine GEschichte aus alten Zeiten mit Bezug zur GEgenwart läßt die die LEktorin Jen auf die Suche gehen. Nach dem Autor, nach ihrer eigenen VErgangenheit, nach ihrem Glauben und letzendlich nach sich selber. DAbei gewinnt sie neue Freunde und nähert sich auch wieder ihrer Familie an. Der LEser erfährt was Glaubensfanatismus und auch Armut den Menschen antun kann und das auch eine glänzende und reiche Fassade nicht immer hält was sie vordergründig verspricht. Auch die zwischenmenschlichen GEfühle werden sehr gekonnt in die zweigleisige Erzählung, die zwischen GEgenwart und VErgangenheit wechsel, eingesponnen. Der Phantasie des LEsers wird am Ende noch Raum gelassen , weil nicht alle Fäden bis zum Ende entwirrt werden. Schade eigentlich das es keine Fortsetzung gibt, denn Möglichkeiten gibt die GEschichte auf jeden Fall her. DAs BUch hat mich gut unterhalten und auch manchmal zum Nachdenken gebracht. BEsonders der kleine Hund Freitag lockert das Ganze immer wieder auf und läßt den LEser manchmal schmunzelnd zurück.

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  • Jeder hütet seine Geschichten ...

    Die Hüterin der Geschichten

    Lainybelle

    25. July 2016 um 13:46

    Worum geht's? Vielleicht ging es bei dieser Reise gar nicht darum, dass ich eine längst vergessene Geschichte ausgraben oder in Druck bringen sollte. Vielleicht ging es die ganze Zeit nur um meine Geschichte. Darum, ein neues Kapitel zu schreiben, statt herauszufinden, was vor langer Zeit geschrieben worden war. (S. 269) Jen hat ihre Vergangenheit hinter sich gelassen. Sie ist nicht mehr Jennia Beth, das unterdrückte Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen. In New York hat sie es zu einer erfolgreichen Lektorin gebracht und gerade einen neuen Job beim renommierten Vida House angetreten. Eines Morgens findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch - ein Kollegenscherz? Ein Test, wie die Neue reagieren wird? Jen ist fest entschlossen, sich nicht reinlegen zu lassen. Doch das Manuskript zieht sie wie magisch an, und bald schon kommt sie nicht mehr los von der komplikationsreichen Liebesgeschichte von Sarra und Rand, die im 19. Jahrhundert in den Appalachen spielt. Als sie sich auf die Suche nach dem Autor begibt, wird es unerwartet eine Reise in ihre eigene Vergangenheit - die vielleicht doch noch nicht so weit hinter ihr liegt, wie Jen es gern hätte ... Was mich neugierig gemacht hat: Auch wenn ich bisher selbst noch kein Buch von Lisa Wingate gelesen hatte, war mir der Name, z.B. von ihrer Moses Lake-Reihe, ein Begriff. Mit der "Hüterin der Geschichten" war meine Neugier nun nicht mehr zu bremsen. Eine Geschichte über Geschichten - und dann noch auf verschiedenen Zeitebenen, mit einer Protagonistin, die in einem Verlag arbeitet? Must-Read, definitiv. Wie es mir gefallen hat: Schon der Einstieg in die Geschichte hat mir außerordentlich gut gefallen - von der ersten Seite an war ich mittendrin in Jens Leben, selbst wenn sie dem Leser in den ersten Kapiteln nur wenige Einblicke in ihre Vergangenheit gewährt - das macht es nur noch spannender. Bevor die Dinge richtig in Gang kommen, lässt die Protagonistin uns ein bisschen an dem Verlagsalltag in New York teilhaben, was mich persönlich sehr interessiert hat. Mit dem geheimnisvollen Manuskript gerät dann die Haupthandlung ins Rollen. Mitzuerleben, wie Jen in ihre alte Heimat zurückkehrt, mit ihren Kindheitserinnerungen kämpfen muss und auf ihrer Suche nach dem Autor auf ein Hindernis nach dem anderen stößt, war wunderbar. Im Hintergrund blieben immer die großen Fragen: Was hat es mit Rands und Sarras Geschichte wirklich auf sich? Und zugleich: Wie sieht Jens eigene Geschichte aus? Das Buch ist emotional, es geht in die Tiefe, es zeigt Kluften zwischen Menschen und manchmal auch Brücken über diese Kluften. Es gibt auch Spannungsmomente und Geheimnisse, auf deren Auflösung man lange nicht kommt. Das Einzige, was ich mir noch ein bisschen runder gewünscht hätte, ist das Ende. Die Autorin hat so viele Fäden aufgenommen und Nebenfiguren eingeführt, dass sie zum Abschluss des Buches nicht mehr allen ganz gerecht werden kann und einige Dinge, die ich gern noch erfahren hätte, einfach unter den Tisch fallen. Dadurch, dass das Ende nur durch einen Epilog erzählt wird, hatte ich das Gefühl, es sei alles etwas zu schnell gegangen. Hier hätten es ruhig noch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Insgesamt ein wunderbares Buch, das ich sehr gern gelesen habe! (Für wen) Lohnt es sich? "Die Hüterin der Geschichten" ist eine sehr authentische und berührende Geschichte für alle, die gern realistische Familienromane mit einer kleinen historischen Schiene mögen - und natürlich für alle, die Geschichten an sich lieben. Es gibt gute Denkanstöße zum christlichen Glauben, aber da auch die Protagonistin selbst sich durch ihre Vergangenheit sehr davon distanziert hat und nur langsam ins Grübeln gerät, ist es auf keinen Fall ein Buch, mit dem Nichtchristen nichts anfangen können. In einem Satz: "Die Hüterin der Geschichten" ist eine ruhige aber umso intensivere Geschichte über die Macht von Geschichten, über Glaubensfragen, die Schwere unglücklicher Umstände und die Schattenseiten von Familien, aber auch über die Chance von Neuanfängen.

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  • Wo unser Lebensweg uns führt...

    Die Hüterin der Geschichten

    pallas

    24. July 2016 um 11:24

    Die aus recht einfachen Verhältnissen stammende Jen Gibbs hat sich in New York duch Fleiß und Engagement endlich als Lektorin einen Namen gemacht.Schließlich bietet sich ihre Karriere im bekannten Verlag "Vida House" fortzusetzen. Eines Tages findet sie auf ihrem Schreibtisch einen alten Briefumschlag, der eine äußerst interessantes und faszinierendes Manuskript beinhaltet, das sie sogleich in den Bann zieht.Die darin geschilderte Geschichte ist jedoch unvollständig und so überzeugt sie ihren Vorgesetzten ihr eine Dienstreise zu genehmigen, um den vermeintlichen Autoren der Story aufzusuchen. Sie möchte von Evans Hall genaueres zum Ausgang der ungewöhnlichen Story erfahren, die sich um ein "Melungeon-Mädchen" Namens Sarra und Randolph, der aus gutem Hause stammte, ereignet hat und in der schönen Landschaft der Appalachen des Neunzehnten Jahrhunderts spielte.Eine Anmerkung sei bereits hier gestattet: Die Menlungeon sind eine außergewöhnliche Rasse, die wohl aus der Verschmelzung von Weißen, Schwarzen und Indianern hervorgingen. Alle Menschen dieses Stammes haben blaue Augen und eine rotbraune Hautfarbe.Die Suche nach dem Schriftsteller Evans Hall führt Jen Gibbs schließlich in ihre alte Heimat, in der sie eine schmerzliche und entbehrungsreiche Kindheit verleben musste. Die Recherche zur unvollendeten Geschichte von Sarra und Randoph eröffnet Jen die Chance auch ihre eigene schwierige Entwicklung aufzuarbeiten.Dieser Roman ist eine Liebes - und Familiengeschichte die in zwei Ebenen angelegt ist. Lisa Wingates scharf konturierte Charakterzeichnungen, farbige Landschaftsbilder und erlebnisreiche Szenen machen den interessanten Roman zu einer sehr bewegenden Lektüre. Die angenehm einfache aber präzise Sprache ermöglicht es dem Leser sich rasch und mühelos in den spannenden Roman einzufinden, in das Geschehen abzutauchen und das Schicksal der Protagonisten mitfühlend zu erleben.Der Glaube wird in der Geschichte immer wieder angesprochen und man erlebt die Suche nach dem wahren Gott der Liebe, Hoffnung und Vergebung über die besonderen und sehr bewegenden Lebensumstände  der Romanfiguren in ganz eindringlicher und dem Leser unvergesslicher Weise mit. In diesem Zusammenhang sei mir ein Zitat aus dem sehr gelungenen Werk erlaubt, der diesen Aspekt unterstreichen soll: "So oft werden wir durch unsere eigene Sichtweise eingeschränkt. Wenn wir nur auf unsere eigene Pläne sehen, verpassen wir die grenzenlose Möglichkeit eines Planes den ein viel GRÖßERER als wir entworfen hat."Erneut durfte ich ein bewegendes Buch aus dem Hause "Francke Verlag" genießen, das mir viele neue Erkentnisse für meinen Alltag schenkte. Durch seine wertvolle Botschaft und der außergewöhnlichen Story möchte ich es sehr gerne jedem, der historische Bücher liebt, ans Herz legen. Mir hat dieser Roman auf erstklassige Weise interessante und informative Stunden geboten, die ich nicht missen möchte.Ein herzliches Dankeschön an Francke Verlag.

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  • Geschichten müssen behütet werden...

    Die Hüterin der Geschichten

    tinstamp

    20. July 2016 um 18:56

    Darum geht's: Jennia Beth Gibbs, genannt Jen, ist Lektorin in einem großen Verlagshaus. Für sie hat sich ihr langgehegter Traum erfüllt, als sie einen Job im kleineren, aber renommierten Verlag Vida House bekommt. Als ehemalige Sachbuchlektorin ist sie eigentlich nicht für Romane zuständig und doch liegt eines Tages ein altes Konzept zu einer Geschichte auf ihren Tisch. Sie weiß nicht, woher dieses plötzlich kommt, denn im Vida House gibt es den sogegannten "Slash Mountain", ein "Berg" eingesandter Manuskripte, die niemand außer dem Chef persönlich anfassen darf. Als sie zu lesen beginnt, ist sie sofort fasziniert von der wundervollen Geschichte des Melungeon Mädchens Sarra aus den Blue Ridge Mountains. Die Geschichte aus dem 19. Jahrhundert lässt ihr keine Ruhe und sie möchte unbedingt herausfinden, wer der Autor dieses mysteriösen Manuskriptes ist. Doch der Ort in den Appalachen, wo die Erzählung spielt und wo sie auch den Autoren vermutet, liegt nur unweit ihrer ehemaligen Heimat, in die sie nie wieder zurückkehren wollte...So viel zum Inhalt, der sich an und für sich schon richtig toll anhört. Meine Meinung: Bücher, die von Buchliebhabern handeln oder Menschen, die mit diesen zu tun haben, sind bei uns Bloggern ganz besonders beliebt. Warum wohl? Weil wir selbst unsere Bücher lieben und hegen und pflegen wie kleine Schätze! Da ich beim Francke Verlag schon sehr oft wirklich großartige Bücher lesen durfte, stimmte hier für mich alles, um mich für "Die Hüterin der Geschickten" für eine Lovelybooks Leserunde zu bewerben. Und ich war eine der wenigen glücklichen Gewinnerinnen eines Romans, der mich wieder vollkommen überzeugt und der mir sehr gut gefallen hat. Unsere Hauptprotagonistin Jen kommt aus einem kleinen Ort, der nicht gegensätzlicher zu ihrem jetzigen Wohnort New York sein könnte. In ihrer Heimatgemeinde ist ihr Vater ist das Oberhaupt einer sektenähnlichen Gemeinschaft. Die Frauen dort haben wenig zu sagen und werden schon als Teenager verheiratet. Geld ist kaum vorhanden und die Gegend ist sehr ärmlich. Jen ist eine der wenigen, die es schafft und die "Gemeinschaft der Brüder" verlässt. Sie ist deswegen nicht mehr gern gesehen, aber ihr Geld ist trotzdem äußerst willkommen. Als sie dorthin aufbricht, fühlt der Leser ihren großen Gewissenkonflikt. Sie unterstützt noch immer ihre Geschwister, doch zu ihren Vater hat sie ein äußerst schlechtes Verhältnis. In ihrer Kindheit hat sie kaum Liebe erfahren, denn ihre Mutter hat die Familie verlassen und der Vater und die Großmutter hatten nie ein nettes Wort für Jennia übrig. Sie leben nach der Gemeinschaft und einem Gott, der streng und unerbittlich ist. So ist es verständlich, dass Jen anfangs zögert genau dorthin zurückzukehren. Doch sie ist sich ziemlich sicher, dass der Autor des Manuskriptes Evan Hall ist, der sich nach seinem großen Erfolg als Jungautor total zurückgezogen hat. Hall schottet sich seitdem von seinen Fans ab, gibt keine Interviews und will kein Buch mehr schreiben. Ein harter Brocken für Jen und eine große Herausforderung, besonders da sie den Job erst angenommen hat. Der Leser erhält ebenfalls Einblicke in das unvollendete Manuskript, das Ende des 20. Jahrunderts spielt und vom Melungeon Mädchen Sarra und dem Anthropologie-Studenten Randolph handelt. Wie sich der junge Mann aus gutem Hause und das junge Mädchen treffen, ist sehr spannend und anschaulich erzählt. Auch erfährt man mehr über die Melungeons, die in den Appalachen leben und die gemischtrassiger Herkunft sind. Sie sollen eine Mischung aus Indianern, Afrikaner und den zugewanderten Europäern sein. Sie haben helle, meist blaue Augen, dunkle Haare und olivfarbene Haut. Die Menschen mieden sie und es gab damals viele böse Gerüchte über diesen unbekannten Volksstamm, vergleichbar mit den Hexenverleumdungen. Im Laufe der Handlung kommen sich Sarra und Rand näher und versuchen gegen all die Anfeindungen der Menschen zu überleben. "Unsere Geschichten haben Macht. Sie leben, sie sprechen zu uns, sie inspirieren. Sie bewirken Veränderung. Aber sie sind auch zerbrechlich. Ihre Botschaft kann so leicht durch die Zeit oder durch mangelndens Interesse verloren gehen....."            -- Seite 373 -- Der einzige kleine Minuspunkt ist der Epilog der Geschichte, der doch ein paar kleine Fragen unbeantwortet lässt. So bleibt aber auch noch ein bisschen Stoff für eine Fortsetzung.... Schreibstil: Lisa Wingate hat nicht umsonst den Christy Arward 2015 gewonnen. Ihr wunderbarer poetischer und empfindsamer Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt, hat mich von Beginn an bezaubert. Auch einige humorvolle Einlagen durch Jen's Hund "Freitag", ein äußerst knurriger Chihuahua, lockerte die Geschichte immer wieder auf, die manchmal (wenn es um Jens Familie ging) ein bisschen bedrückend war. Auch die sehr bildhaften Beschreibungen der Landschaft und der Gegend ist wirklich gelungen. Der christliche Aspekt ist sehr unaufdringlich in die Story eingeflochten. Fazit: Ein hervorragender Roman, der zeigt wie wichtig Geschichten und dessen Botschaften sind. Der angenehme Schreibstil und die fesselnde Story ließen mich vollkommen in diesen Roman eintauchen und alles rund um mich vergessen.

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  • Die Melungeons

    Die Hüterin der Geschichten

    Traeumerin109

    20. July 2016 um 07:55

    Jennia Beth Gibbs hat es geschafft, den Bergen ihrer Kindheit zu entfliehen und sich in New York als Lektorin zu etablieren. Nun landet jedoch kurz nachdem sie bei dem Traditionsverlag Vida House angefangen hat ein seltsames altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch, dessen Geschichte sie völlig in ihren Bann zieht. Jen macht sich auf die Suche nach dem Autor und landet dabei ausgerechnet an dem Ort, von dem sie damals geflohen war und den sie nie wiedersehen wollte. Schnell merkt sie, dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als sich auch ihrer Vergangenheit nochmal zu stellen. Soviel zum Inhalt, und viel mehr möchte ich auch nicht verraten. Es ist aber auf jeden Fall ein Buch das zu lesen es sich lohnt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und macht das Lesen wirklich zu einem Genuss. Auch die Geschichte hat mich sehr schnell überzeugt, und so wie Jen war ich von der Geschichte in der Geschichte begeistert. Jen als Charakter ist mir ans Herz gewachsen, ihre Kindheit in der sektenähnlichen Gemeinschaft in Lane´s Hill hat mich berührt. Wir erfahren nach und nach relativ viel von ihren Erfahrungen dort, und möchten dabei wahrscheinlich das kleine Mädchen am liebsten in den Arm nehmen. Ein Wunder, dass sie es geschafft hat, dem allen zu entkommen, im Gegensatz zu ihren anderen Geschwistern. Aber um es endgültig zu schaffen, muss sie sich einem Gott stellen, der früher vor allem bedrohlich war und Angst und Schuldgefühle verbreitet, von dem sie aber zu wissen glaubt, dass er ganz anders, viel liebevoller ist. Die Geschichte zeigt also ein im Prinzip wunderbares Gottesbild, das Jen sich aber hart erkämpfen muss und musste. Sie zeigt auch, was geschieht, wenn wir Gott nur als Mittel zum Zweck nutzen oder uns weigern, uns richtig mit ihm auseinanderzusetzen. Wir erleben quasi hautnah Jens innere Kämpfe mit, aus denen sie gestärkt hervorgeht. Natürlich läuft nebenher auch der spannende Teil der Geschichte ab, das Rätsel um das geheimnisvolle Manuskript möchte schließlich auch gelöst werden. Mit von der Partie ist stets der drollige kleine Hund mit dem wunderbaren Namen Freitag, der mir ebenfalls schnell ans Herz gewachsen ist. Warum ich den Titel für meine Rezension ausgewählt habe: Die Volksgruppe der Melungeons hat es mir einfach angetan mit ihrem melodischen Namen. Einziges kleines Manko: Der Epilog hat mich ein wenig unbefriedigt zurückgelassen, weil er einige Ungereimtheiten enthält. Nichtsdestotrotz ein wirklich schönes Buch, das mir beim Lesen sehr viel Freude gemacht hat und einige wirklich gute Passagen zum Thema Glauben in all seinen Facetten enthält. Daher auch fünf Sterne von mir.

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  • Irgendwie ganz anders, als erwartet, sehr berührend

    Die Hüterin der Geschichten

    peedee

    15. July 2016 um 00:07

    Jen Gibbs hat soeben als Lektorin beim renommierten Verlag Vida House begonnen. Dort gibt es eine Kuriosität, den „Slush Mountain“, einen Berg von unverlangt eingesandten Manuskripten, den niemand berühren darf. Doch dann landet ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch: Jen ist sofort von der Geschichte von Rand und Sarra Ende des 19. Jahrhunderts gefesselt. Sie will unbedingt herausfinden, wer der Autor ist und riskiert dafür sogar ihren Job. Doch nun muss sie ausgerechnet dorthin, wo sie eigentlich nie wieder hinwollte…Erster Eindruck: Das Cover zeigt ein wirklich schönes Bild einer Waldlichtung, das sich über die Vorder- und Rückseite zieht. Man sieht eine lesende Frau, mit Blick auf einen See? Die Frau ist etwas unscharf abgebildet. Mir gefallen das Cover und der Titel sehr gut.Für mich ist es das erste Buch der Autorin, aber sicherlich nicht das letzte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Seiten flogen nur so dahin. Auch der Wechsel der Zeitebenen war einfach.In der Geschichte des 19. Jahrhunderts geht es um Sarra, die ein Melungeon ist. Sie können mit ihren blauen Augen anscheinend Leute verhexen… aha. Selbstverständlich musste ich, obwohl eine Erklärung im Buch folgte, diesen Begriff noch googeln. Des Weiteren geht es um Rand, den Anthropologie-Studenten aus gutem Hause, der wie seine Vorväter eigentlich Pastor werden soll. Ihre Wege kreuzen sich; eine beschwerliche Zeit beginnt. Rand will Sarra beschützen und sie zugleich vom „falschen“ Glauben abbringen.Jens Weg führt zurück in ihre Vergangenheit, dabei kommen viele schmerzhafte Erinnerungen wieder hoch: „Lane’s Hill Gemeinde der Heiligen Brüder“, ihre Familie... Sie hat die Vergangenheit lange verdrängt, ist aber dadurch nicht frei. Nun will sie unbedingt das Geheimnis um die Manuskriptseiten lüften und Evan Hall, einen berühmten Autor, treffen, da sie ihn als Urheber der Manuskriptseiten vermutet. Nur wird ein Treffen nicht einfach sein, da er seit zig Jahren keine Interviews mehr gibt.Die Protagonisten und Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, in beiden Geschichten wirklich mit dabei zu sein. Es hat auch noch zwei kleine Darsteller, die mir sehr gut gefallen haben, nämlich Freitag, der Chihuahua von Jen, sowie Hannah, die Nichte von Evan. Beide bringen viel Leben in die Geschichte.Es geht um fremde und eigene Erwartungen, Hoffnungen, den Glauben, die Familie, die Suche nach Liebe… Das Buch ist irgendwie ganz anders, als erwartet. Ich fand beide Geschichten sehr berührend. Fleisch und Blut vergehen, aber Geschichten bleiben.

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  • Lässt mein Leserherz höher schlagen

    Die Hüterin der Geschichten

    Smilla507

    „Vielleich ging es bei dieser Reise gar nicht darum, dass ich eine längst vergessene Geschichte ausgraben oder in Druck bringen sollte. Vielleicht ging es die ganze Zeit nur um meine Geschichte. Darum, ein neues Kapitel zu schreiben, statt herauszufinden, was vor langer Zeit geschrieben worden war.“ (S. 269)Die 31jährige Jen Gibbs sehnt sich nach etwas Abwechslung. Deshalb gibt sie ihre Stelle in einem großen Verlagshaus auf und wechselt zu dem kleineren, alt eingesessenen Verlagshaus Vida House in New York. Obwohl für Sachbücher zuständig hat sie plötzlich ein Romanmanuskript auf ihrem Schreibtisch liegen. Ob es vom geheimnisumwitterten „Slush Mountain“ kommt, dem Manuskriptberg, der von keinem angetastet werden darf, außer dem Verlagsleiter selbst? Heimlich beginnt sie es zu lesen und erlebt eine Sternstunde. Sie muss wissen, wer es geschrieben hat. Ihr Verdacht führt sie auf eine Reise in die Blue Ridge Mountains, wo Evan Hall sehr zurückgezogen lebt. Der Bestsellerautor hat schon lange keinen Roman mehr verfasst und wollte auch nie wieder einen schreiben. Ob Jen es schafft zu seinem abgeschotteten Anwesen durchzudringen? Nebenbei wecken das Manuskript und die Umgebung der Blue Ridge Mountains Erinnerungen in Jen. Dieses Buch ist von der ersten Seite an geheimnisvoll und hat einen Zauber inne, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Lisa Wingate hat mich zappeln lassen, aber sie wirft einem immer wieder kleine „Bröckchen“ hin, die mich bei der Stange hielten. Mit ihrer feinfühligen und poetischen Schreibweise, die einerseits recht ernst, aber auch mit humorvolle Einlagen gewürzt ist (Dank Jens übergewichtigen Chihuahua Freitag) hat die Autorin es geschafft, nicht nur den Christy Award zu gewinnen, sondern auch mein Leserherz.Was mein Herz ebenfalls höher schlagen ließ ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass es in diesem Roman um ein Buch geht, um ein unvollendetes Manuskript, und das Arbeiten in einem Verlag. Im Laufe der Handlung kommen noch weitere Themen hinzu, die mit Jens Vergangenheit und dem Leben in den Blue Ridge Mountains zu tun hat. Und letztendlich auch mit dem Inhalt des Manuskripts, dessen Inhalt wir ebenfalls zu lesen bekommen.Der christliche Aspekt ist unaufdringlich in die Handlung eingewoben und kommt inhaltlich am Meisten im Manuskript zum Tragen. Aber auch Jen hatte in ihrer Vergangenheit Berührungspunkte mit dem Glauben. Es geht weniger um das aktive Ausleben des Glaubens, vielmehr um eine bestimmte Art des Glaubens (schwer zu erklären ohne etwas zu verraten, aber lest selbst!).Im Übrigen hat dieser Roman nichts mehr mit der Moses-Lake Reihe zu tun, hat aber ähnliche Tendenzen (und scheint der 2. Teil der „Carolina Chronicles“ zu sein, was man während des Lesens nicht merkt).Ich habe dieses Buch sehr genossen, wurde immer wieder von unvorhersehbaren Wendungen überrascht und vom Schreibstil bezaubert. 

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