Lisa Wingate Firefly Island

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Inhaltsangabe zu „Firefly Island“ von Lisa Wingate

Mallory Hale ist Juristin und arbeitet für einen führenden Kongressabgeordneten in Washington. Als ihr zufällig der Biochemiker Daniel Everson, alleinerziehender Vater eines kleinen Sohns, über den Weg läuft, ahnt sie nicht, wie schnell sie Washington der Liebe wegen den Rücken kehren wird. Nach einer Blitzhochzeit findet die frischgebackene kleine Familie ihr neues Zuhause am malerischen Moses Lake in Texas. Doch die Idylle trügt. Auf Firefly Island, einer verschlafenen kleinen Insel, verbirgt sich ein dunkles Geheimnis und schon bald ist Mallory froh über die Verbindungen, die sie noch nach Washington hat.

Der Anfang hat mir noch gefallen, aber das Ende hat meine Erwartungen nicht erfüllen können.

— Smilla507
Smilla507

Schöner Gegenwartsroman mit überraschenden Wendungen!

— mabuerele
mabuerele

Eine Reise in eine andere Welt - schön und spannend zu lesen mit faszinierenden Charakteren.

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

Ein tolles Buch, bei dem man sich das Leben am Moses Lake richtig gut vorstellen kann

— Curin
Curin

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  • Fortsetzung in Moses Lake...

    Firefly Island
    Danny

    Danny

    06. October 2015 um 08:10

    Es gibt Zeiten, in denen das Leben große Ähnlichkeit mit einem Cursor auf einer leeren Seite hat, der wie ein elektronischer Herzschlag rhythmisch blinkt und eine kurze Frage schreibt: Wie. Geht. Es. Weiter? Die Zeit und der Raum und das Leben warten auf eine Antwort. Und eine leere Seite bietet viele Möglichkeiten. Mallory Hale lebt und arbeitet in Washington und sieht in der Politik ihre Zukunft. Sie hat sich ganz ihrer Karriere verschrieben, bis sie den Biochemiker Daniel Everson trifft. Diese Begegnung verändert ihr ganzes Leben. Mallory folgt de Liebe ihres Lebens und seinem kleinen Sohn Nick nach Texas, wo Daniel bei dem mysteriösen und skandalbehafteten Jack West eine Anstellung bekommt. Doch das Leben am Moses Lake ist zunächst schwerer, als es sich Mallory vorgestellt hat. Und welches Geheimnis birgt die Insel Firefly Island? *** Der Roman "Firefly Island" von Lisa Wingate ist in erster Linie ein Roman über eine junge Frau, die sich einer großen Herausforderung in ihrem Leben stellt. Als Leser können wir Mallory dabei begleiten, wie sie sich nicht nur in einer plötzlichen Ehe und mit der Rolle als Mutter eines dreijährigen Jungen zurechtfinden muss, sondern auch, wie sie die Veränderung erlebt, ihre Karriere hinter sich zu lassen und im beschaulichen Texas neue Herausforderungen für sich sucht. Darauf liegt bei diesem Roman ganz klar der Fokus. Eingebettet wird die Geschichte in eine zunächst spannend anmutende Rahmenhandlung. ich muss gestehen, dass es mir zu Beginn etwas schwer fiel in die Geschichte hineinzukommen. Es ging mir zu Beginn alles wirklich ein wenig zu schnell und die Handlung bekam einen gehetzten Eindruck. Es las sich ein wenig wie eine Aufzählung ohne viel Gefühl. Sobald Mallory jedoch in Texas ankommt, bessert sich dieser Eindruck und die Handlung hatte mich für sich eingenommen. Es war spannend zu beobachten, wie Mallory mit den veränderten Lebensumständen zurecht kommt, wie sie sich Gedanken um ihre Ehe macht, Kompromisse eingeht und über sich hinauswächst. Und ich fand es wirklich berührend zu beobachten, wie sich die Beziehung zu Nick entwickelt und sie ganz zu seiner Mutter wird. Nick war auch mein kleiner Held der Geschichte. Daniel hingegen blieb mir die ganze Handlung über sehr fern und ich empfand es als sehr schade, dass man so wenig über ihn erfährt. Die Charaktere in Moses Lake waren mir schon von ihrem Buch "Moses Lake" bekannt und ich habe mich über ein Wiedersehen gefreut. An und für sich ist der Schreibstil der Autorin durchaus unterhaltsam und ich fühlte mich meist gut unterhalten. Doch die Probleme, die ich zunächst mit dem Buch hatte und die etwas mangelnde Spannung, sowie das für mich doch unbefriedigende Ende lassen mich nicht ganz glücklich nach Beenden des Buches zurück. Etwas hat mir gefehlt, die Auflösung aller Handlungsstränge war für mich nicht so ganz befriedigend. Alles in allem jedoch ein schönes Buch, das mir angenehme Lesestunden bereitet hat.      

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  • Leserunde zu "Firefly Island" von Lisa Wingate

    Firefly Island
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Francke Verlag stellt 4 Exemplare des Romans „Firefly“ von Lisa Wingate zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Mallory Hale ist Juristin und arbeitet für einen führenden Kongressabgeordneten in Washington. Als ihr zufällig der Biochemiker Daniel Everson, alleinerziehender Vater eines kleinen Sohns, über den Weg läuft, ahnt sie nicht, wie schnell sie Washington der Liebe wegen den Rücken kehren wird. Nach einer Blitzhochzeit findet die frischgebackene kleine Familie ihr neues Zuhause am malerischen Moses Lake in Texas. Doch die Idylle trügt. Auf Firefly Island, einer verschlafenen kleinen Insel, verbirgt sich ein dunkles Geheimnis und schon bald ist Mallory froh über die Verbindungen, die sie noch nach Washington hat. Leseprobe: https://www.francke-buch.de/leseproben.html Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 2. Juli 2015, 24 Uhr hier im Thread und beantwortet folgende Frage: „Was hältst du von Liebe auf den ersten Blick“ – bzw. hast du selber schon erlebt, dass du mit einem anderen Menschen sofort „auf einer Wellenlänge warst“? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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  • "Wir können nur ernten, indem wir ein Risiko eingehen"

    Firefly Island
    LEXI

    LEXI

    16. August 2015 um 20:19

    „Ich schrieb über Pastor Hays Bemerkung, dass wir nie erfahren werden, wozu Menschen fähig sind, wenn wir ihnen nicht eine Chance geben. Ich schrieb über den Samen, den wir aussäen, und das wir nie sicher sein können, welcher aufgeht und welcher verkümmert. Aber Samen, den wir in der Hand festhalten, hat nie eine Chance aufzugehen. Ernten können wir nur, wenn wir ein Risiko eingehen.“ Das Risiko, das die Protagonistin dieses Romans eingeht, ist gewaltig. Als die vierunddreißigjährige Rechtsassistentin Mallory Hale im Zuge ihrer Tätigkeit für einen führenden Kongressabgeordneten in Washington zufällig auf einen jungen, attraktiven Biochemiker trifft, der für das Landwirtschaftsministerium arbeitet, ist es für beide Liebe auf den allerersten Blick. Nach einer sehr kurzen, intensiven Zeit des Kennenlernens erfordert ein Jobangebot eine folgenschwere Entscheidung. Daniel Webster Everson bittet Mallory zwei Wochen nach ihrem Kennenlernen, seine Ehefrau und zugleich Mutter seines kleinen Sohnes Nik zu werden. Mallory gibt ihr wohlgeordnetes Leben in der Großstadt, ihre ehrgeizigen Karrierepläne und die angestrebten politischen Ziele auf und folgt dem Mann ihres Herzens nach Texas, in die unmittelbare Nähe der Insel „Firefly Island“, am Ufer des Moses Lake. Die verwahrloste Unterkunft ist ernüchternd, die plötzliche und radikale Veränderung ihres gesamten Lebens stellen einen kleiner Schock für Mallory dar. Nur langsam gewöhnt sie sich an ihr neues Leben. Der süße kleine Nik hat jedoch Mallorys Herz im Sturm erobert, und nach und nach schließt die junge Frau auch erste Kontakte zu den Nachbarn und gewinnt Freunde. Ihr Glück wäre vollkommen, wäre da nicht der etwas unheimliche, undurchschaubare und exzentrische Arbeitgeber ihres Ehemannes, der Mallory Unbehagen bereitet. Bislang war sie stets gut beraten, ihrem Bauchgefühl zu vertrauen – und dieses warnt sie vehement vor Jack West, dem schwerreichen Eigentümer der Forschungsfirma West Research. Mallory beginnt, alte Kontakte zu aktivieren und stellt Nachforschungen über den Vorgesetzten ihres Mannes an… Lisa Wingate ist es überzeugend gelungen, die radikale Veränderung der Lebensumstände ihrer Protagonistin darzustellen. Von der ehrgeizigen und karrierebedachten Superfrau aus Washington City zur Hausfrau und Mutter auf einem kleinen Stück Land in Texas – die Gegensätze hätten nicht konträrer gewählt werden können. Die Autorin berichtet auch über die Reaktion des Umfelds auf die überstürzte Hochzeit und bringt als Nebenfiguren Mallorys Eltern und ihre vier Schwestern ins Spiel, erwähnt auch den alten Freundeskreis. Sie widmet sich den neuen Nachbarn und Bekannten in Moses Lake, konnte mich mit ihren Personenbeschreibungen aber dennoch nicht überzeugen… es fehlte mir hier eindeutig ein wenig an Tiefe. Und trotz des gefälligen Schreibstils und der Tatsache, dass ich Romane mit ruhiger Handlung und bar jeglicher Spannung durchaus zu schätzen weiß, konnte mich „Firefly Island“ leider nicht für sich einnehmen. Das im Klappentext erwähnte dunkle Geheimnis wurde nur teilweise gelöst, einige Handlungsfäden verliefen ins Leere und die offenen Fragen ließen ein unbefriedigendes Gefühl nach dem Zuklappen des Buches zurück. Lisa Wingate brachte zwar im letzten Teil des Buches ein wenig Spannung ins Spiel, wirklich überzeugend waren jedoch weder die geschilderten Ereignisse, noch die etwas blassen Figuren dieses Romans. Der christliche Glaube hat zwar einen gewissen Stellenwert, es wird ihm aber für meinen Geschmack zu wenig Raum gegeben. Es gab weder charakterlich beeindruckende und einnehmende Protagonisten, noch eine Handlung, die es schafften, mich ans Buch zu fesseln. Ich möchte jedoch noch das wunderschöne Coverfoto hervorheben, das eine junge Frau am Sandstrand des Moses Lake zeigt, die zarten Gesichtszüge durch eine schwere, dunkle Haarpracht teilweise verborgen. Ein Bild, das Neugier erweckt und eine gewisse Leichtigkeit und Romantik vermittelt – eine wirklich gelungene optische Aufmachung!

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  • Unterhaltsamer Roman mit unbefriedigendem Ende

    Firefly Island
    Smilla507

    Smilla507

    09. August 2015 um 14:53

    „Ich wollte, dass mir jemand ein Fenster in die Zukunft öffnete und sagte: Schau, da stehst du in einem Jahr. Und schau, dir wird es gut gehen.“ (S. 185) Mallory, die Ich-Erzählerin, hat einige Lebensumstellungen zu verarbeiten: Zum Einen ist sie nach einer Blitzhochzeit mit dem Biochemiker Daniel Everson verheiratet, der gleichzeitig auch Vater des dreijährigen Nick ist. Zum Anderen muss sie aufgrund eines Umzugs nicht nur ihre Arbeitsstelle als erfolgreiche Juristin und das Leben in Washington aufgeben, sie findet sich plötzlich auch in einer Mutterrolle wieder. Der Umzug verschlägt das frisch vermählte Ehepaar nach Moses Lake in Texas, wo sie als Familie in einem Ranchhaus wohnen, das lange unbewohnt war und nur so von Ungeziefer wimmelt. Hier sieht sich die Mittedreißigerin völlig neuen Herausforderungen gegenüber, denn die Gegend um den Moses Lake ist recht dünn besiedelt und jeder scheint ein Geheimnis zu verbergen... Auch Daniels Chef Jack scheint einige Leichen im Keller zu haben... Die Insel und Titelgeber des Buches „Firefly Island“ hat in diesem Roman eine eher untergeordnete Rolle. Man taucht vielmehr in die Gefühls- und Gedankenwelt von Mallory ein und nimmt an ihren neuen Lebensumständen teil. Mallory verliert oft den Mut und die Hoffnung, ob sie an dem Ort, an dem sie jetzt ist, richtig ist. Die ersten 30 Seiten tat ich mich ein wenig schwer, mich in die Handlung einzulesen. Die Liebesgeschichte – wenn man es so nennen mag – wird direkt zu Beginn erzählt. Über Daniel liest man leider recht wenig, die Ehe der beiden steht nicht wirklich im Vordergrund. Zwischenzeitlich konnte ich mich gut mit Mallory identifizieren, aber mit der Zeit wurde ich etwas ungeduldig. Es tat sich nur sehr wenig, die Handlung schleppte sich voran, bis sich ein paar Geheimnisse lüfteten. Leider blieb die erhoffte Spannung auf der Strecke und nicht jedes Geheimnis wurde aufgeklärt. Mallory ist eine gläubige Frau. Sie lässt den Leser an ihrem Glauben teilhaben. Dies fließt ganz unaufdringlich in die Handlung ein. Es handelt sich bei diesem Buch um den dritten Band einer Serie (The Shores of Moses Lake), den man ohne Vorkenntnisse der vorigen Bände lesen kann (Band 1: Blue Moon Bay, Band 2: Moses Lake). Wer die Vorgänger kennt wird der einen oder anderen Romanfigur aus den vorigen Bänden begegnen, aber nur gaaanz kurz. Ich hätte dem Buch gerne 4 Sterne gegeben, aber das Ende war für mich total unbefriedigend, ich hatte etwas gänzlich anderes erwartet. Deshalb vergebe ich 3,5 Sterne.

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  • Mallory steht vor neuen Anforderungen

    Firefly Island
    mabuerele

    mabuerele

    07. August 2015 um 20:27

    Mallory ist Mitte 30 und arbeitet in Washington für einen Kongressabgeordneten. Dort läuft ihr Daniel Webster Everson über den Weg. Er ist Biologe und alleinerziehender Vater. Als er ein Jobangebot in Moses Lake erhält, macht er Mallory einen Heiratsantrag. Sie nimmt an. Plötzlich findet sich Mallory in einer völlig neuen Welt wieder. Als behütetes Nesthäkchen aufgewachsen, hatte sie nie nur Hausfrau und Mutter sein wollen. Jetzt ist sie es. Die Autorin hat einen teils amüsanten, teils ernsten Gegenwartsroman im heutigen Amerika geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen, wird aber erst relativ spät richtig spannend. Die Geschichte wird von Mallory im Rückblick erzählt. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Bei der Ankunft in Moses Lake bekommt Mallory den Schock ihres Lebens. Das zugesagte Haus entspricht nicht den Erwartungen. Daniel erwartet bei seinem Chef ein 24-Stunden-Job und die Ortsansässigen reagieren eigenartig. Nach und nach lebt Mallory sich ein. In einem Blog, den sie auch nie schreiben wollte, berichtet sie von Erfolgen und Niederlagen. Gleichzeitig wird sie damit konfrontiert, dass es viele Kinder im Ort gibt, die in schwierigen Lebensverhältnissen wohnen. Eine Lehrerin nimmt sich ihrer an. Dadurch gewinnt Nick, Daniels kleiner Sohn, Freunde, und Mallory findet für sich eine Aufgabe. Der Schriftstil des Buches ist angenehm lesbar. Land und Leute werden ausführlich beschrieben. Dafür findet die Autorin passende Metapher und schöne Sprachbilder. Auch Mallorys persönliche Auseinandersetzungen mit ihren Wünschen und ihren Lebensansprüchen und ihren Aufbruch in der neuen Welt werden anschaulich dargestellt. Das geschieht weniger durch Worte, mehr durch Mallorys Tun und Handeln. Tiefer gehende Gespräche mit der Lehrerin, aber auch Al verdeutlichen Probleme und zeigen neue Wege. Die Emotionen der Protagonisten werden gekonnt formuliert. Angst und Wut, Ungewissheit und Verständigungsschwierigkeiten sind einige der Themen. Der christliche Aspekt spielt vor allem in Mallorys Gedanken eine Rolle. Das Cover mit der Frau am See passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war abwechslungsreich und gesellschaftskritisch. Gerade der letzte Aspekt hat mir besonders zugesagt.

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  • Schade! ... Die Geschichte hätte interessanter sein können.

    Firefly Island
    Dominika

    Dominika

    29. July 2015 um 20:24

    Über das Buchcover: Das Buchcover ist wunderschön. Eine junge Frau mit langem, braunem Haar sitzt in der Hocke und taucht ihre rechte Hand ins Wasser. Im Hintergrund ist ein großer See mit einer kleinen Insel. Das ganze Bild wirkt auf mich sehr frisch, wohltuend und sommerlich. Die Buchstaben des Titels sind groß, zweifarbig (Weiß und Blau), schön geschwungen und sehr passend zu dem Bild. Das Gesamtbild lässt vermuten, die Geschichte des Buches ist sehr spannend und passend für den Sommer. Aber leider muss ich sagen, nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich, dass es nicht so ist. Über das Buch: Ich fasse die Geschichte ganz kurz zusammen: Als die junge Juristin Mallory Hale ganz zufällig dem Biochemiker Daniel Everson begegnet, ist es um sie beide geschehen. Liebe auf den ersten Blick. Aber Daniel ist geschieden und hat einen 3-jährigen Sohn, Nick. Doch obwohl Mallorys Eltern nicht begeistert von ihrem zukünftigen Schwiegersohn sind, heiratet Mallory ihre große und einzige Liebe. Aber das ist noch nicht alles. Gleich am nächsten Tag verlässt das junge Paar mit ihrem keinen Sohn ihre Heimat, Familie und Freunde und zieht in das einsame Dorf Moses Lake, in Texas. Dort stürzt sich Daniel in seine neue Arbeit und hat so gut wie keine Zeit für seine kleine Familie. Mallory ist einsam. Das Leben hier ist so viel anders, als im vertrauten Washington. Doch sie gibt nicht auf. Sie versucht so gut es geht ihrem Stiefsohn näher zu kommen, was ihr schnell gelingt, und findet nach und nach Freunde. Eine von ihnen heißt Al Beckenbauer. Doch Al Beckenbauer ist nicht Al Beckenbauer. Sie gibt nur vor so zu heißen. Erst viel später erfährt Mallory das traurige Schicksal ihrer Freundin und den Grund, warum sie sich hier in Moses Lake aufhält. Mir hat das Buch nicht gefallen. Obwohl die Autorin meiner Meinung nach eine sehr gute Arbeit gemacht hat, in dem sie so ein dickes Buch (361 Seiten) geschrieben hat, so war die Geschichte des Buches nicht interessant, auch nicht spannend oder fesselnd. Alles drehte sich um Mallory und ihre Gewöhnung an ihr neues Zuhause. Die Anpassung an die neue Umgebung und das Freunde finden. Und das über 240 Seiten. Ich musste mich regelrecht zwingen in dem Buch weiter zu lesen. Ich finde, mehr Spannung hätte echt nicht geschadet. Und wenn es Mal spannend wurde, so klang sie sehr schnell und bescheiden ab. Erst als Daniels Chef einen Unfall macht, diese Stelle ist am Ende des Buches, dann wird es so richtig spannend, dass man unbedingt weiter lesen muss. Aber was ich noch sehr schade finde, ist, Jack Wests (so heißt Daniels Chef) 2te Frau und Stiefsohn verschwinden vor langer Zeit spurlos. Warum und wie? Diese Fragen bleiben bis zum Ende des Buches offen. Deshalb finde ich, Lisa Wingate hätte mehr darüber schreiben sollen. Mehr in diese Richtung, als in die des Sohnes Mason West, der nur aus einem einzigen Grund zu seinem Vater gekommen ist und sich mit ihm versöhnt hat. Dann wäre das Buch viel interessanter. Das ist nur meine Meinung. Ansonsten hat Lisa Wingate eine gute Arbeit gemacht. Sie hat jede Person haargenau beschrieben, auch deren Gefühle und Handlungen. Ich konnte mich in jede Person versetzten und verstehen, warum sie das oder jenes getan hat. Lisa Wingate muss das Buch mit Herz geschrieben haben, aber manchmal ist es nicht das, was einen Leser interessiert. Schade! Fazit: Man kann das Buch lesen, aber muss es NICHT!

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  • Abenteuer in Moses Lake - Hat mich nicht überzeugt!

    Firefly Island
    Sunrise11

    Sunrise11

    27. July 2015 um 23:01

    Die Geschichte spielt in Texas am Moses Lake und seiner idyllischen Landschaft. Als Mallory mit ihrem Aktenstapel kämpft und ihr Daniel in dem Chaos hilft, ist es um sie geschehen. Beide hat der Blitz der Liebe erwischt. Als sie dann auch noch Daniels kleinen Sohn Nick kennenlernt und er sie gerne hat, ist sie überglücklich. Nach ein paar Monaten der geteilten Dreisamkeit wird Daniel ein vielversprechender Job in Texas als Wissenschaftler angeboten. Jetzt gibt es nur die Frage? Geht Mallory mit? Was ist mit ihrem Job als Juristin in Washington? Um Mallory die Entscheidung zu erleichtern, macht Daniel ihr einen Heiratsantrag und schon nach kurzer Zeit sind sie Mann und Frau und brechen mit ihren Habseligkeiten nach Texas auf - nach Moses Lake. Dort angekommen müssen sie feststellen, dass die Uhren anders ticken. Das übelst heruntergekommen Haus muss erst hergerichtet werden, bevor es richtig bewohnt werden kann. Wieso bietet Daniels Arbeitgeber ihnen so eine Unterkunft an? Aber das sind nicht die einzigen Probleme, denen sich die kleine Familie stellen muss. Nach ein paar rätselhaften und mysteriösen Vorkommnissen geraten sie selbst in Gefahr und kommen einen üblen Komplott auf die Schliche. Wie gut, dass sie noch gute Kontakte nach Washington hat. Die Autorin erzählt mit dieser Geschichte ein neues Abenteuer, dass am Moses Lake spielt. Die Gegend dort muss sehr schön sein und ich habe es genossen, wieder in die Natur einzutauchen. Die Menschen dort sind mir sehr sympathisch und meinen es meistens ehrlich. Auch sind alle irgendwie aufeinander angewiesen und das gefällt mir. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl ist in Gegenden wie dort sehr ausgeprägt. Daniel und Mallory haben in ihrer jungen Liebe so einiges durchzustehen. Dieses Mal muss ich wirklich sagen, dass ich enttäuscht von dem Buch bin, denn es hat mich nicht überzeugen können. Der Anfang der Geschichte wird im Schnelldurchlauf erzählt, dann schleppt sich die Haupthandlung nur so dahin und das Ende ist wieder viel zu schnell gekommen. Mir sind auch noch zu viele Fragen unbeantwortet geblieben. Ich hatte mir eindeutig mehr von dem Buch versprochen. Mir ist auch bis jetzt nicht klar, warum Daniel die Arbeitsstelle angeboten wurde? Der Leser hat fast gar nichts über seine Arbeit erfahren. Da ist schade. Die Bedeutung Gottes ist mir in diesem Buch auch viel zu kurz gekommen. Ein paarmal kam die Bibel zur Sprache aber das war schon eher zum Ende des Buches, wo Mallory Angst bekommen hat. Das Buch hätte deutlich mehr Potenzial gehabt. Schade

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  • Sympathische Charaktere und schöne Beschreibungen

    Firefly Island
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    26. July 2015 um 12:08

    Kaum hat Mallory den gutaussehenden Daniel kennen- und liebengelernt, da heiraten die beiden auch schon und ziehen an den verschlafenen Moses Lake, wo Daniel eine neue Arbeit gefunden hat. Scheinbar fernab von jeglicher Zivilisation muss sich Mallory nun ein völlig neues Leben aufbauen - von der Juristin in Washington zur Hausfrau und Mutter auf einer Ranch in Texas. Dort trifft sie auf die Nöte der sozialen Unterschicht und auf ein dunkles Geheimnis. Lisa Wingate versteht es, interessante, faszinierende und sympathische Charaktere zu erschaffen. Gleich von Anfang war mir Mallory und ihr Stiefsohn Nick äußerst sympathisch. Auch wenn manche Charaktere etwas blass bleiben - bspw. Ehemann Nick - so ist es mir dennoch gleich gelungen, mit Mallory mitzufiebern. Durch die gut gelungenen Beschreibungen meinte ich, mich schon direkt vor Ort am Moses Lake zu befinden. Zu gerne würde ich diesem leider fiktiven Ort einen Besuch abstatten. Was ich allerdings schade fand, war die Tatsache, dass ich das Gefühl hatte, dass manche Handlungsstränge nicht wirklich auserzählt wurden. Zu breit werden bspw. Mallorys Eingewöhnungsschwierigkeiten ausgebreitet, sodass leider etwas an der Spannung verloren geht. Ich hätte auch vermutet, dass es schon wesentlich früher um das Geheimnis von Firefly Island gehen wird und nicht erst auf den letzten Seiten. Und selbst am Schluss hatte ich das Gefühl, dass manches zu schnell auserzählt werden musste. Manche Geheimnisse bleiben bis zum Schluss im Dunkeln, wo ich vermutet hätte, dass sie ebenfalls noch gelüftet werden. Als Fazit bleibt für mich ein ambivalentes Gefühl daher zurück. Der Schreibstil und die interessanten Charaktere haben mich mal wieder gefesselt. Es ist schön zu sehen, wie sich Mallory im Buch entwickelt und ich konnte das Buch tatsächlich nur schwer aus der Hand legen. Auf der anderen Seite bin ich auch etwas enttäuscht. Ich hatte mir noch mehr Spannung zwischendurch erhofft und habe das Gefühl, dass vieles dieses Mal unerzählt bleibt - zumindest das, was ich als Wesentlich eingestuft hatte. Aus diesem Grund vergebe ich dem Buch 3,5 Sterne, die ich zu vier Sternen aufrunde - aufgrund der interessanten Charaktere und der schönen Beschreibungen.

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  • Leben am Moses Lake

    Firefly Island
    Curin

    Curin

    24. July 2015 um 14:17

    Mallory arbeitet für einen Kongressabgeordneten in Washington, wo sie Daniel Everson begegnet. Schnell werden die beiden ein Paar, heiraten und ziehen mit Daniels kleinem Sohn Nick an den Moses Lake in Texas, den dort hat der Biochemiker einen vielversprechenden Job bei dem mysteriösen Jack West gefunden... . Dies ist das erste Buch, das ich von der Autorin Lisa Wingate lese. Ihr ist es gelungen, den Leser gut in die Handlung einzuführen und mit den Protagonisten Mallory und Daniel vertraut zu machen, bevor es an den Moses Lake geht. Mallory wird als eine junge und kluge Frau vorgestellt, die in politischen Dingen den Durchblick hat und auch den Mut hat, als frischgebackene Ehefrau und Stiefmutter sofort nach der Hochzeit an einen komplett anderen Ort zu ziehen. Sie war mir gleich sehr sympathisch und hat mir mit ihrer neugierigen und fröhlichen Art gefallen. Daniel dagegen ist etwas ruhiger und ein sehr guter Vater für seinen kleinen Sohn. Er ist fürsorglich, aber steht nicht so im Mittelpunkt des Buches wie Mallory. Als Mallory und Daniel ihr neues Zuhause in Texas erreichen, beginnt die Handlung ein bisschen zu stocken. Es wird sehr ausführlich davon berichtet, wie das Haus von Krabbeltieren geschützt und gereinigt wird und wie Mallory einen Blog zu schreiben beginnt. Spannung entsteht zwischendurch auch, wenn es um die Insel ,,Firefly Island" geht, die niemand betreten darf oder wenn Jack West ins Spiel kommt. Leider geht es erst in den letzten Kapiteln richtig los, ein Geheimnis aufzudecken. Lisa Wingate hat einen wunderbaren Schreibstil und ihr gelingt es, die Gefühle ihrer Figuren gut wiederzugeben. Wenn man das Buch liest, kann man sich sehr schön vorstellen, wie das Leben am Moses Lake abläuft. Insgesamt ist ,,Firefly Island" ein tolles und interessantes Buch, bei dem die Spannung leider ein bisschen auf der Strecke bleibt.

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