Das Buch ist an sich gut. Es gibt viele Anhaltspunkte auf die man aufbauen kann und auch einige Denkanstöße für Leser, die sich bereits mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Für mich war das Buch trotzdem zu oberflächlich. Irgendwie habe ich erwartet, konkretere Anweisungen bzw. Ideen zu bekommen. Für "Anfänger" ist das Buch mit Sicherheit gut geeignet, weil es den Anstoß dazu gibt, etwas zu ändern bzw. umzudenken.
Lise Bourbeau
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Lise Bourbeau
Heile die Wunden Deiner Seele
Dein Körper sagt: «Liebe dich!»
Höre auf Deinen Körper und sei wie Du bist
Höre auf deinen Körper, deinen besten Freund
Dein Körper sagt: »Liebe dich!«
Höre auf deinen Körper und vergiss dein Gewicht
Handbuch für die innere Kraft
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📖Mini Review📖
📖Dein Körper sagt: Liebe dich!
✏️Lise Bourbeau
5⭐️
Das Buch weckt einen auf und zeigt, wo unsere eigenen Baustellen liegen und was unser Körper uns durch verschiedene Symptomatiken mitteilen möchte. Wir erfahren wo die Auslöser der Krankheiten im emotionalen, mentalen und spirituellen liegen und was deren Ursache ist. Nach einigen persönlichen gesundheitlichen Problemen habe ich gesucht und war erstaunt, wie wahnsinnig gut es auf mich passt.😮 Allein die Ohnmacht, die mir letztens widerfahren ist. Wahnsinn!
Für mich ist das Buch definitiv eine Bereicherung, auch wenn ich nicht mit allen Krankheiten und deren Erklärung konform gehe - ist es dennoch aufrüttelnd und ich stelle mir ab jetzt immer die Frage:“Was will mein Körper mir damit mitteilen?“ Ich höre mehr auf mich und ich vertraue meinem Körper. Seit der Ohnmacht sowieso und nach dem Buch nochmal doppelt.
Einfache, klare, intuitive Botschaften, die eine transformative Wirkung entfalten, weil sie direkt mit dem göttlichen Kern in uns kommunizieren: Das ist die Stärke der Bücher der spirituellen Lehrerin Lise Bourbeau. Auch in der Fortsetzung ihres ersten Buches und Bestsellers Höre auf deinen Körper, deinen besten Freund: Für die bestmögliche Beziehung zu dir selbst (erweiterte Neuausgabe) spielt die ehemalige Schülerin von Louise Hay ihre Trumpfkarten aus: Tiefe spirituelle Wahrheiten mit den Themen des täglichen Lebens zu verbinden.
Der Kern ihrer Botschaft ist einfach und zugleich schwer umzusetzen: „Du bist Gott.“ Ganz in der Tradition von Erich Fromms Klassiker „Haben oder Sein“ unterteilt die Autorin ihr Buch in die drei Bereiche „Haben“, „Tun“ und „Sein“. Der Ausdruck „Ich habe“ zeigt ihrer Meinung nach die materielle Ausrichtung der Gesellschaft und das von dieser Haltung des Mangels die ganzen gesellschaftlichen Probleme kommen. Der Ausdruck „Ich bin“ zeigt dagegen, das alles, was in unserem Leben geschieht, die Folge unserer inneren schöpferischen Kraft ist und wir nicht fürchten müssen, etwas zu verlieren, weil wir mit unserer inneren Kraft verbunden sind.
Auch verwechseln die Menschen das „Tun“ mit dem „Sein“. Solange wir uns mit dem „Tun“ identifizieren“, können wir nicht wirklich „Sein“. Wobei „Sein“ nicht bedeutet, nichts zu tun. Etwas tun beinhaltet immer ein Ziel und ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Liest du zum Beispiel ein Buch aus beruflichen Gründen oder weil es eine Hausaufgabe ist, ist das eher ein „Tun“. Liest du ein Buch aus Freude und weil du intuitiv in das Bücherregal gegriffen hast, dann ist es eher ein Seinszustand. Manchmal fallen auch die Bereiche „Tun“ und „Sein“ zusammen, wenn du ein Buch aus beruflichen Gründen liest und es sich gleichzeitig wie eine innere Berufung anfühlt, dieses Buch zu lesen.
Jede Menge Aha-Erlebnisse bescherte mir das Buch auch in der Einordnung so scheinbar selbstverständlicher Begriffe wie „Intelligenz“ und „Intuition“, „Gefühle“ und „Emotionen“, „Weinen mit dem Verstand“ und „Weinen aus Empfindsamkeit“. Menschen, die emotional reagieren, wehren sich im Grunde gegen ihre wahren Gefühle. Diese wahren Gefühle haben oft mit Schmerz oder unangenehmen Gefühlen zu tun, die wir in der Kindheit entwickelt haben und die wir vermeiden wollen. Emotionen sind die Folge von Energieblockaden und Widerstand. Viele der 21 Übungen am Ende jeden Kapitels haben auch damit zu tun, die emotionalen Blockaden bewusst zu machen, sie zu akzeptieren, sich selbst und anderen zu verzeihen und dadurch aufzulösen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Kapitel über das männliche und das weibliche Prinzip. Warum schuf Gott Mann und Frau? Damit wir im Geschlechtsakt die extreme Lust empfinden, wenn wir erneut (wie vor der Geburt) mit Gott verschmelzen. Das männliche Prinzip verkörpert unsere aktiven, gebenden Aspekte und das weibliche Prinzip symbolisiert unsere passiven und aufnehmenden Aspekte. Um in Harmonie zu leben, müssen beide Prinzipien zusammenwirken, auch innerhalb des Mannes und der Frau. Im Idealfall weiß unser weiblicher Aspekt, was gut für uns ist, und unser männlicher Aspekt weiß, wie er den Wunsch unserer inneren Frau erfüllen kann. Wenn wir jedoch einen Aspekt in uns ablehnen, führt das dazu, dass wir entweder dominiert werden oder den anderen dominieren: die Folgen sind Streit, Krankheiten und Kriege.
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