Lise Gast

 3.6 Sterne bei 127 Bewertungen
Autor von Die schönsten Pferdegeschichten, Penny Wirbelwind und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lise Gast

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Wunder im Schnee9783423251990

Wunder im Schnee

 (4)
Erschienen am 01.10.2002
Cover des Buches Ange und die Pferde9783785518311

Ange und die Pferde

 (4)
Erschienen am 01.06.1998
Cover des Buches Tiergeschichten vom Ponyhof9788711510094

Tiergeschichten vom Ponyhof

 (5)
Erschienen am 14.04.2016
Cover des Buches Kleines Licht im Dunkeln9783423252560

Kleines Licht im Dunkeln

 (3)
Erschienen am 01.10.2006
Cover des Buches Endlich im Pferdeglück9783811225237

Endlich im Pferdeglück

 (2)
Erschienen am 01.11.2004

Neue Rezensionen zu Lise Gast

Neu

Rezension zu "Ange und die Pferde" von Lise Gast

Zwei sehr gute Pferdegeschichten
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten

Zwischendurch lese ich immer wieder gerne Pferdebücher und somit habe ich dieses aus einem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen. 


Am Anfang hatte ich ein Problem mit dem Namen der Protagonistin. Sie heißt Ange und ich wusste nicht, ob das ihr richtiger Name ist oder nur eine Abkürzung. Als ich dann wusste, dass es für Angelika steht, war mir die Protagonistin greifbarer. Ich habe es bei Büchern nicht so mit Namen, deshalb ist das wohl eher ein persönliches Problem von mir, das ich aber erwähnen möchte, weil ich eben am Anfang öfter stutzte und nicht so recht wusste, wie man den Namen ausspricht.

Die Protagonisten sind insgesamt sehr gut herausgearbeitet, wobei ich fand, dass die Reitfreunde von Ange eher blass geblieben sind. 

Die Neuauflage stammt von 1980 und das Erscheinungsdatum scheint noch länger zurückzuliegen. Das ist sowohl an der Sprache als auch an den Handlungen/Aussagen der Figuren zu erkennen. Mich hat das nicht gestört, weil ich es interessant fand, zu erfahren, wie man damals auf solchen Gutshöfen gelebt und gearbeitet hat. Allerdings gibt es ein paar Aussagen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Beispielsweise wird die Aussage vertreten, dass "jede Frau zuerst einen Sohn möchte". Mal davon abgesehen, dass es auch Frauen gibt (und bestimmt auch damals gab, wenn auch selten), die gar keine Kinder möchten, gibt es durchaus viele Frauen, die sich eine Tochter wünschen. Natürlich war das zur damaligen Zeit noch ein bisschen anders, weil die Gutshöfe vererbt wurden etc. Trotzdem gilt die Aussage heute nicht mehr überall und ich denke, dass es auch damals Frauen gab, die sich (wenn auch insgeheim) eine Tochter gewünscht haben.

Über solche Aussagen bin ich gestolpert und ich fand es interessant, den Vergleich zur heutigen Zeit zu ziehen. Im Übrigen empfand ich das Buch als interessant und authentisch. Ange hat zum Beispiel etwas ausgefressen und quält sich regelrecht mit ihrem schlechten Gewissen herum. Hierin habe ich mich wiedergefunden und konnte ihr Handeln zu 100 % nachvollziehen. 

Die Arbeit mit den Pferden nimmt einen großen Raum ein, was ich erwartet und auch bekommen habe. Ich mochte die Szenen während der Reitstunden und die beschriebenen Fortschritte, die Ange macht. Ich selbst reite nicht, interessiere mich aber für die Reiterwelt. Das Buch geht aber auch in die Tiefe, wenn es um bestimmte zwischenmenschliche Beziehungen geht. Mir bahnte sich diese allerdings etwas zu schnell an, was möglicherweise für die damalige Zeit typisch war (Heirat ohne Kuss). Hiermit nehme ich nicht zu viel vorweg, denn der Klappentext verrät es bereits.

Bei dem Buch handelt es sich um einen Doppelband, der wohl zuerst in zwei Bänden erschien. Die beiden Bücher wurden quasi "einfach zusammengebunden". Das finde ich ein bisschen schade, weil es mich verwirrt hat. Zwischen den beiden Einzelbänden liegt eine gewisse Zeitspanne, die dann nur kurz abgehandelt wird. Das hätte die Autorin für meinen Geschmack mehr ausschmücken und das vorhandene Handlungspotenzial besser ausarbeiten können.

Insgesamt sind es allerdings zwei zusammengehörige Pferdegeschichten, die mich überzeugen konnten.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Wunder im Schnee. Die schönsten Weihnachtserzählungen von Lise Gast" von Lise Gast

Ein Zauber aus alten Zeiten
efellvor 4 Jahren

Drei sehr nette Weihnachtsgeschichten, voller Geheimnisse und Wundern:
Wunder im Schnee: Dramatische Schlittenfahrt aus Angst vor Wölfen zu einem Hauus mit einem kleinen Findlingskind
Vater und die Tiere: originelle Weihnachtsgeschenke des Vaters, weil er die Liste der Mutter verloren hat: einen Affen, einen Nasenbär und einen Esel
Hüttenweihnachten: im Nebel verirrte Freunde und Verletzte werden mit dem Jagdhorn gesucht

Über den Autor
Lise Gast (eigentlich Elisabeth Richter), am 2. Januar 1908 in Leipzig geboren, am 27. September 1988 in Lorch gestorben, war Landwirtschaftslehrerin, Schriftstellerin und übersetzerin. Sie hat zahlreiche Romane, Kinder- und Jugendbücher geschrieben. 

Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Weihnachten auf dem Ponyhof" von Lise Gast

Lise Gast - Weihnachten auf dem Ponyhof
Perlevor 4 Jahren

Klappentext:
Weihnachten ist für viele Menschen eine Zeit der Ruhe und Besinnung. Lise Gast erinnert sich aber auch an ganz andere Weihnachtsfeste auf ihrem Ponyhof: Wie soll denn überhaupt noch Weihnachtsstimmung aufkommen, wenn man zum Beispiel am Heiligabend den letzten Anschlußzug verpaßt, unversehens mit drei "herrenlosen" Hunden dasteht oder sogar einen Ausreißer suchen muß? Fünf vergnügliche, aber auch stimmungsvolle Geschichten über die schönste Zeit des Jahres.

Eigene Meinung:
Dieses Buch bekam ich letzte Woche von meiner Chefin geschenkt, in der Stadtbücherei wo ich arbeite. Ich freute mich sehr darüber, denn ich hatte mir vorgenommen jetzt über die Feiertage und bis zum Ende des Jahres ein paar Weihnachtsbücher und Winterbücher zu lesen.

Die ersten paar Seiten von den insgesamt 125 Seiten, die das Buch zählten, gefielen mir recht gut. Es passte irgendwie zu mir und zu dem was ich mir auch für die letzten Tage des Jahres vorgenommen hatte. Doch es wurde immer langweiliger. Die fünf Geschichten gefielen mir so gut wie gar nicht, nur die Erste "Weihnachten auf dem Ponyhof" und "Der Weihnachtsbesuch"  waren okay. Das mit den Hündchen fand ich ganz süß. Ansonsten hat mich dieses Kinder- und Jugendbuch aus dem Jahre 1988 gar nicht überzeugt. Ich dachte eher, es wäre eine durchgehende Geschichte für Kinder gedacht, wo es sich hauptsächlich um den Ponyhof handelte. Wie man dort Weihnachten feierte. Das Cover gefällt mir nämlich ganz gut, doch die Überschrift passt dann gar nicht dazu, die handelt ja nur von der ersten Story, dann hätte man einen Titel über die ganzen 5 Weihnachtsgeschichten raussuchen sollen, so ungefähr wie "Fünfmal Weihnachten auf dem Lande" oder "Weihnachten wie es früher einmal war - fünfmal anders erzählt von ..."

Es war mein erstes Buch von Lise Gast. Die Zeichnungen wurden von Birgit Mitschke illustriert. Die passten eigentlich ganz gut zu den Weihnachtsgeschichten, so konnte man sich alles etwas besser vorstellen. Das ein oder andere sah ich dann bildlich vor meinen Augen oder auch wie einen kleinen Film ablaufen, wie die drei Hundebabys im Zug zum Beispiel.

Da ich es bis zum bitteren Ende durchgelesen habe,
vergebe ich hierfür dann doch noch gerne gutgemeinte 2 Sterne.

Kommentieren0
12
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 149 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks