Lisette Allen

 3.3 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Die Spielerin, Der Journalist und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lisette Allen

Cover des Buches Die Spielerin (ISBN:9783404772636)

Die Spielerin

 (6)
Erschienen am 10.06.2008
Cover des Buches Der Journalist (ISBN:9783404155743)

Der Journalist

 (6)
Erschienen am 12.09.2006

Neue Rezensionen zu Lisette Allen

Neu

Rezension zu "Die Spielerin" von Lisette Allen

Schwengel, Stab, Lustgrotte
Krimifee86vor 2 Jahren

Inhalt: Marisa ist eine Spielerin. Sie verdient ihr Geld damit, andere beim Glücksspiel abzuzocken. Doch dann fliegt ihr falsches Spiel auf und sie muss fliehen. Was für ein Glück, das in diesem Moment eine unerwartete Erbschaft kommt. Ein Landgut. Marisa zieht sich zusammen mit ihrer besten Freundin dorthin zurück. Doch ihre Nachbarn meinen es nicht alle unbedingt gut mit ihr.

Charaktere: Marisa denkt mit dem Schwanz würde ich sagen, wenn sie ein Mann wäre. Trotzdem lässt Marisa sich so ganz gut beschreiben. Sie ist verdammt naiv und zum Teil unglaublich dumm. Nur um einem anderen Menschen nicht Recht geben zu müssen, setzt sie ein enormes Vermögen aufs Spiel. Sie ist unhöflich und durchtrieben. Ich mochte sie keine Sekunde. Ihr einziges Glück war, dass ich ihren Erzfeind noch viel weniger mochte und somit trotzdem immer gehofft habe, dass sie es irgendwie schafft ihn zu besiegen.
Wenn ich so darüber nachdenke gab es in dem Buch auch tatsächlich keinen einzigen Charakter, den ich wirklich mochte. Ja, es ist ein erotischer Roman, aber ich persönlich finde subtile Erotik viel, viel angenehmer als dieses ständige „Einander-Bespringen“. Und da alle Charaktere, Männlein wie Weiblein einfach zu 100% schwanzgesteuert gedacht habe, konnte ich für keinen von ihnen wirkliche Sympathie aufbringen. Wie auch? Alles, was ich von ihnen kennen lerne durfte, waren ihre Geschlechtsteile.

Das hat mir gut gefallen: Tja, wenn ich ehrlich bin, gibt es wenig an dem Buch, was mir gefallen hat. Wenn ich jetzt krampfhaft etwas finden müsste, würde ich die Einblicke ins England des 19. Jahrhunderts als positiv bewerten. Das war mal irgendwie etwas anderes und es war ganz nett diese Gesellschaftsschicht kennen zu lernen und zu beobachten. Mehr als nett war es aber tatsächlich nicht.

Das hat mir nicht so gut gefallen: Vor allem nicht gefallen haben mir diese absurden Bezeichnungen für die Geschlechtsteile. Eines ist lächerlicher als das andere und davon ab scheinen alle Charaktere in diesem Roman über riesige Penisse, Brüste und dergleichen zu verfügen. Absurd und unrealistisch. Aber auch die Geschichte an sich ist wenig glaubwürdig. Marisa flieht, gerät an eine Reihe von Zigeunern, die sie überfallen und vergewaltigen wollen und sie genießt das Spiel mit ihnen. Solche Szenen sind in meinen Augen ein Schlag ins Gesicht jeder Frau, der wirklich sowas widerfahren ist. Aber auch sonst lässt die Protagonistin keine Gelegenheit für ihr sexuelles Vergnügen aus und von Seite zu Seite wird das unglaubwürdiger und unrealistischer. Zumal auch die Sexszenen relativ gleich beschrieben wurden und wenig Raum für Neues ließen, sodass das Buch auch immer langweiliger wurde.

Fazit: In erotischen Romanen kommt viel zu viel Sex vor. Gut, das haben sie so an sich, wenn ich auch sagen muss, dass es mich in diesem Fall schon gestört hat. Insbesondere, wenn wir eher von Vergewaltigung, als von einverständlichem Sex reden, finde ich es schon mehr als an der Grenze. Insbesondere stören mich in erotischen Romanen aber diese vielen Bezeichnungen wie „pulsierender Stab“, „heißer Schwengel“ „warme Lustgrotte“, blabla. Ich finde das absolut nicht erotisch, sondern im Gegenteil total lächerlich. Auch die Autorin im vorliegenden Roman hat es damit wieder einmal arg übertrieben. Insofern kann ich für „Die Spielerin“ nur zwei Punkte geben und die sind noch nett.

Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Die Spielerin" von Lisette Allen

Rezension zu "Die Spielerin" von Lisette Allen
linda_meisenbergvor 8 Jahren

In diesem Buch kommt zwar ziemlcih oft sex drin vor und für Leute die soetwas nicht mögen, ist dieses Buch sicherlich nichts, aber es ist eine schöne und leidenschaftliche Liebesgeschicht.
Ich war überrascht, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat, da ich nicht allzu große Erwartungen hatte.!

Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Nicoles Vergeltung" von Lisette Allen

Rezension zu "Nicoles Vergeltung" von Lisette Allen
luckydaisyvor 8 Jahren

Eigentlich schlägt mein Herz für den klassischen historischen Liebesroman. Aber hin und wieder darfs auch etwas "erotische Literatur" sein. Und wenn daß ganze dann vor historischem Hintergrund spielt - hier die Französische Revolution - dann kann das eigentlich eine höchst prickelnde Mischung werden... wie gesagt: KANN...
Die Autorin hat hier eine nette Geschichte zusammengestöpselt.. mehr aber auch nicht. Für einen Liebesroman zu wenig Liebe - für einen Erotikroman zu wenig Erotik. Natürlich kann man keine tiefgreifende Story mit fein ausgearbeiteter Charakterentwicklung erwarten - aber wenn schon Erotik - dann bitte doch auch "richtige Erotik".
Es bleibt jedoch beim Blümchenverkehr - zwar spielen die Pärchen fröhlich "Bäumchen wechsel dich" - aber das wars dann auch schon. Das Buch regt jedenfalls kaum die Fantasie an und plätschert recht nichts sagend dahin. Die Helden waren mir nicht wirklich sympatisch und so habe ich mich eigentlich recht lustlos von Seite zu Seite gearbeitet. Und Lustlosigkeit bei einem Erotikroman sollte doch eigentlich nicht aufkommen oder???

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 27 Bibliotheken

Worüber schreibt Lisette Allen?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks