Lissa Evans Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert

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Inhaltsangabe zu „Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert“ von Lissa Evans

»MISS VEE ist mein Lieblingsbuch des Jahres! Vee und Noel sind echte Originale, und ihre gemeinsame Reise brachte mich zum Lachen und zum Weinen.« Jojo Moyes Nichts im Leben von Vera Sedge verläuft nach Plan. Die 36-Jährige schlittert kopflos von einer hausgemachten Krise in die nächste. Vee ist notorisch pleite, und es ist ihr inzwischen egal, wenn sie auch mal krumme Wege geht. Dann stolpert der zehnjährige Noel in ihr Leben. Er ist mit der Kinderlandverschickung ins kleine St. Albans gekommen. Er ist hochbegabt, altklug und ganz anders als alle Menschen, die Vee bisher kennengelernt hat. Noels kühler Kopf und sein großes Herz bringen sie auf eine Idee und beiden einen unverhofften Geldsegen. Auf sich allein gestellt, ist Vee eine Katastrophe. Zusammen mit Noel ist sie ein geniales Team. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als Noel in London von einem Fliegeralarm überrascht wird. Vee macht sich auf, ihn zu suchen. Mit kühlem Kopf, großem Herz und einer guten Idee schlagen sie sich durch die schwierigen Zeiten. »Menschlich, zärtlich, lustig, tröstlich und sehr berührend. Ich habe das Buch verschlungen.« Marian Keyes »Die angenehm unkonventionelle Vee ist eine Heldin, die man ins Herz schließen muss. Und der Roman ist bei allem Anspruch unglaublich charmant.« The Sunday Mirror »Ein witziger Roman, aber erheblich tiefgründiger als ein solches Etikett vermuten lässt. Großartig!« The Times »Lissa Evans hat sich ihren ganz eigenen Platz in der Literatur erobert.« Nick Hornby

Ein sehr geradliniger Roman ohne Höhen und Tiefen, der die Entwicklung einer netten Freundschaft beschreibt.

— Dorina0409
Dorina0409

Nette Geschichte, mehr aber leider auch nicht.

— TinaLiest
TinaLiest

Eine süße Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft!

— JayLaFleur
JayLaFleur

Schöne Idee, aber irgendwas fehlt.

— halloundaufwiedersehen_
halloundaufwiedersehen_

An sich ein schöner und unterhaltsamer Roman, aber die Story plätschert ein bisschen zu sehr vor sich hin.

— littleowl
littleowl

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  • „Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert“ von Lissa Evans

    Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert
    JayLaFleur

    JayLaFleur

    28. November 2016 um 21:18

    Inhalt - Es ist das Jahr 1939, der Krieg ist nah. Miss Vee ist eine 36-jährige Frau, die mit ihrem Sohn und ihrer Mutter in einer winzigen Wohnung lebt. Nichts in ihrem Leben läuft nach Plan, sie ist ständig pleite und ein Drama folgt dem Nächsten. Eines Tages sieht sie den humpelnden zehnjährigen Noel. Er ist ein evakuiertes Kind, das von seinen nächsten Angehörigen getrennt wurde, weil es in der großen Stadt London zu gefährlich wird. Nun wird er von Miss Vee im kleinen St Albans aufgenommen, da sie mit ihm einen Plan verfolg. Doch Noel ist komplett anders als die Menschen, die Miss Vee kennt. Durch seinen klugen Kopf und seinem großen Herzen erkennt Miss Vee eine sehr wichtige Sache. Werden die beiden ungewöhnlichen Menschen zusammen durchs Leben finden? Meinung - Dieser kleine süße Roman erzählt von einer außergewöhnlichen Freundschaft, die sich im Laufe des Buchs entwickelt. Die beiden Protagonisten Miss Vee und Noel sind originelle Unikate, die ich sehr lieb gewonnen habe. Die Autorin Lissa Evans weiß, wie sie die Charaktere mit Liebe und Details beschreiben muss, um dem Leser ein Gefühl für sie zu entwickeln. Einzig und allein die Figur Donald, Miss Vee's Sohn, war mir sehr unsympathisch. Seine Anwesenheit hat mich in der kompletten Geschichte gestört. Um es mal vorwegzunehmen: Der Roman hat keine wirklichen Höhe- oder Tiefpunkte und in puncto Spannung kann ich eigentlich nur sagen, dass es keine gab. Aber trotzdem ist es ein gelungenes Werk, denn es tritt hervor durch die tolle Atmosphäre und den verschiedenen, interessanten Figuren. Durch den sehr angenehmen Schreibstil der Autorin habe ich mich mit der Geschichte verbunden gefühlt. Lissa Evans geht eher leichtfüßig an das schwere Thema „Zweiter Weltkrieg“ heran, sie verharmlost aber absolut nichts. In diesem Punkt hat mich die Autorin absolut nicht enttäuscht. Außerdem musste ich mir das ein oder andere Mal das Lachen verkneifen, denn Humor darf im Leben einer Miss Vee nicht fehlen. Trotzdem schafft es die Autorin das schwere Thema Krieg nicht ins Lächerliche zu ziehen. Ein großer Kritikpunkt sind die Briefe, die die Mutter von Miss Vee an verschiedene Persönlichkeiten schreibt. Irgendwie haben diese Texte nicht ins Gesamtbild des Romans gepasst und gaben mir immer einen kleinen Dämpfer während des Lesens. Fazit - Eine wirklich süße Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft mit einer wichtigen Botschaft. Leider gab es ein paar Punkte, die mir nicht gefallen haben, daher vergebe ich dreieinhalb von fünf Sternen.

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  • Schöne Idee, aber irgendwas fehlt

    Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert
    halloundaufwiedersehen_

    halloundaufwiedersehen_

    27. June 2016 um 14:54

    Ich hatte mir viel von diesem Buch versprochen, doch leider fand ich nur sehr schwer in die Geschichte hinein. Oft hatte ich das Gefühl, einige Stellen überlesen zu haben, weil ich keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Passagen herstellen konnte und somit hatte ich auch Schwierigkeiten die Personen näher "kennenzulernen". Deshalb konnte mir zunächst auch keine Person richtig ans Herz wachsen, da sie für mich nicht richtig greifbar waren. Nach 2/3 wird die Geschichte zwar besser und dichter, aber leider rettet es das Buch meiner Meinung nach nicht mehr. Schade.

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  • Miss Vee oder Wie man die Welt buchstabiert

    Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert
    littleowl

    littleowl

    Worum geht’s? London, 1939: Seit seiner Kindheit lebt Noel bei seiner Patentante Mattie, doch als deren Demenz zu einem tödlichen Unglück führt, muss er zu seinen spießigen Verwandten ziehen. Die Abneigung beruht auf Gegenseitigkeit, daher sind die Overs genauso erleichtert wie Noel, als der Zehnjährige wie zahllose andere Kinder wegen des Krieges aufs Land geschickt wird. Im kleinen St. Albans kommt er bei der chaotischen Vera Sedge unter, die ihn eigentlich nur wegen der Entlohnung aufnimmt. Denn Vee ist ständig pleite und weder ihr fauler Sohn noch ihre pflegebedürftige Mutter ist eine große Hilfe. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Vera und Noel ein unschlagbares Team sind, wenn es darum geht, sich in den schwierigen Zeiten durchzuschlagen. Meine Meinung „Miss Vee oder Wie man die Welt buchstabiert“ hat bei seinem Erscheinen leider nicht allzu viel Beachtung gefunden und ist damit mal wieder ein Beispiel dafür, wie leicht gute Bücher in der Flut von Neuerscheinungen untergehen. Das bezaubernde Cover hat mich sofort angezogen und der Klappentext hat ebenfalls mein Interesse geweckt. Ich fand es schwer vorstellbar, dass ein während des 2. Weltkriegs spielendes Buch heiter und witzig sein kann, aber Lissa Evans gelingt diese Gratwanderung tatsächlich. Dabei wird der Krieg zu keinem Zeitpunkt verharmlost oder gar ins Lächerliche gezogen, die Angst der Menschen und Probleme wie Diebstahl, Ausländerfeindlichkeit und Lebensmittelmangel werden realistisch dargestellt. Es ist vor allem Evans‘ Schreibstil zu verdanken, dass der Roman trotzdem überhaupt nicht deprimierend ist. Ihr Tonfall hat etwas Leichtfüßiges, Warmherziges und sorgt dafür, dass trotz tragischer Ereignisse eine positive und hoffnungsvolle Stimmung entsteht. Einerseits ist das gut, weil die Geschichte dadurch sehr unterhaltsam ist und nicht so belastet, wie viele andere Werke zu diesem Thema. Andererseits schöpft die Geschichte auf diese Weise nicht ihr ganzes Potenzial aus, weil es der Autorin selbst in emotionalen Momenten nicht gelungen ist, mich wirklich zu Tränen zu rühren. So ist es für mich ein schönes, aber auch etwas seichtes Leseerlebnis geblieben. Um „Miss Vee“ zu einem wirklich tollen Roman zu machen, fehlt außerdem noch eine andere wichtige Zutat: Die fesselnde Story. Obwohl die Ausgangssituation viel Konfliktpotenzial hat, konnte mich die Handlung nicht so hundertprozentig packen. Die Autorin baut erst ziemlich spät Spannung auf und lässt die Geschichte vorher zu lange vor sich hin plätschern. Erst ganz am Ende wird es wirklich spannend, das letzte Viertel hat mir insgesamt sehr gut gefallen.  Dass ich den Roman unterm Strich trotzdem gelungen finde, liegt abgesehen vom Schreibstil hauptsächlich an den zwei liebenswerten Hauptfiguren. Ich habe den hochintelligenten, altklugen Bücherwurm Noel auf Anhieb ins Herz geschlossen. Er ist eher introvertiert und spürt, dass er ein bisschen anders ist als seine Altersgenossen, stört sich daran jedoch nicht sonderlich. Auch hier schafft die Autorin einen Spagat: Noels Blick auf die Welt ist zwar eindeutig kindlich, aber nicht naiv oder sogar einfältig. Er und Vera ergänzen sich tatsächlich perfekt: Um irgendwie Geld heranzuschaffen, ist der Hausfrau und Mutter fast jedes Mittel recht, gleichzeitig ist sie, ganz im Gegensatz zu Noel, völlig chaotisch und nicht sehr weitsichtig. Obwohl sie eine echte Opportunistin ist, war mir Vee auf Anhieb sympathisch, weil sie sich rührend um ihre (undankbare) Familie sorgt und das Herz am rechten Fleck hat. Fazit Ein charmanter, herzerwärmender Roman, der das Thema „2. Weltkrieg“ unbefangen, aber nicht taktlos behandelt. Darüber, dass die Story über weite Strecken nicht sehr spannend ist, haben mich die zwei liebenswerten Protagonisten erfolgreich hinweggetröstet.

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  • Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert

    Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert
    Kleine8310

    Kleine8310

    03. November 2015 um 00:15

    "Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert" ist ein Roman der Autorin Lissa Evans. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Vera Sedge, genannt Vee. Vee ist 36 Jahre alt und ihr Leben besticht durch aneinandergereihte Fettnäpfen und selbstverursachte Dramen. Als eines Tages der zehnjährige Noel in ihr Leben tritt verändert sich aber einiges, denn Noah bringt Vee auf eine wirklich tolle Idee. Für sein Alter sehr weit und ein bisschen altklug, sowie sehr begabt, ist Noel aber erst derjenige, der die Idee zu einem wahren Geldsegen macht. Die beiden werden enge Freunde und sind ein wunderbares Team. Die zwei entdecken jeder für sich und doch zusammen, wo man sich überall zuhause und geborgen fühlen kann ...   Bei diesem schönen Buch hat mich sogleich der interessante Klappentext angesprochen, denn ich habe ein absolutes Faible für Geschichte um Freundschaften zwischen ganz verschiedenen Menschen und was diese Zusammentreffen für die Personen bewirken können. Der Schreibstil von Lissa Evans hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und es enthält neben Witz auch eine gute Portion Tiefgründigkeit. Auch die Emotionen kommen nicht zu kurz, wobei es niemals kitschig wird.    Die Charaktere in dieser Geschichte sind wunderbar ausgearbeitet und sie haben jeder etwas besonderes, sodass diese Figuren nicht nur sehr sympathisch sind und man sie gerne haben muss, sondern sie zusätzlich auch noch im Gedächtnis bleiben. Diese Freundschaft zwischen den Protagonisten ist bewegend, einfallsreich und gefühlvoll und sie zeigt, dass es egal ist wer man ist, beziehungsweise, dass man nicht mal dasselbe Alter haben muss, um sich bei einem Menschen und mit seiner Freundschaft zuhause fühlen zu können. Beide Protagonisten machen eine Entwicklung durch und es hat mir sehr gefallen sie dabei zu begleiten!   "Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert" ist ein warmherziger, manchmal lustiger, manchmal tiefgründiger Roman über eine besondere Freundschaft, zwischen zwei ganz besonderen Menschen, der mich berührt und zudem gut unterhalten hat!  

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  • Ein ungewöhnliches Team in den Wirren des Krieges

    Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    17. August 2015 um 20:46

    London 1939: Der zweite Weltkrieg ist an seinem Anfang und in der Hauptstadt Großbritanniens werden die ersten Vorbereitungen getroffen. Es tritt ein Gesetz in Kraft, dass die Fenster verdunkelt werden müssen, sodass kein Licht nach draußen dringt, damit die feindlichen Luftwaffe keine leichten Ziele findet. Diese Maßnahme treibt die ehemalige Frauenrechtsaktivistin Mattie, die dafür auch schon einige Zeit im Gefängnis verbracht hat und nun langsam aber sicher der Demenz verfällt, in eine schwerwiegende Paranoia. Hilflos muss der 10-jährige Noel, der bei seiner Patentante lebt, mitansehen wie es ihr immer schlechter geht und sie am Ende durch einen schlimmen Unfall stirbt. Von seiner Tante und seinen Onkel aus London evakuiert, wird Noel von der chaotischen Vee in Pflege genommen. Eigentlich ist sie mit ihrem Leben und der Versorgung ihrer Familie völlig überfordert, doch für ihren Plan an Geld zu kommen braucht sie Noel und so bilden die beiden schon bald ein unschlagbares Team. Denn was Vee nicht erwartet hatte war Noels Intellekt und seine raffinierten Ideen. Das Cover gefällt mir mit seinen verschiedenen Blautönen sehr gut und ist ein echter Hingucker. Die Regentropfen symbolisieren wahrscheinlich die stürmischen Zeiten in denen das Buch spielt, denn die Menschen leben ständig in Angst und Schrecken vor etwaigen Angriffen. Die Häuserzeile am unteren Ende zeigt außerdem eine der vielen Gassen und Straßen durch die Vee und Noel während der Geschichte laufen, um ihren Plan zu verwirklichen. Aus dem deutschen Titel werde ich allerdings nicht wirklich schlau und ich frage mich warum, dieser gewählt wurde. Buchstabieren hat mit der Geschichte nämlich rein gar nichts zu tun und auch wenn ich über mehrere Ecken denke, fällt mir nichts ein wie ich die Handlung mit dem Titel in Verbindung bringen kann. Da gefällt mir der englische Titel “Crooked Heart” um einiges besser, da er die Charaktere und deren Handlungsweisen beschreibt. Deshalb wäre mir eine Beschreibung, die sich mehr an den Originaltitel gehalten hätte, lieber gewesen. In diesem Buch gab es nicht nur Noel und Vee als Hauptcharaktere, denn ich zähle auch Vee’s Sohn Donald hinzu, denn in der Geschichte laufen zwei Handlungsstränge nebeneinander her, die einerseits die Geschichte von Vee und Noel und andererseits die von Donald erzählen. Obwohl sich die beiden Parteien grundlegend unterscheiden, haben sie doch eines gemeinsam: Sie wollen Geld verdienen und ein gutes Leben führen. Um dieses Ziel zu erreichen scheuen sie sich auch nicht das Gesetz zu brechen bzw. es zumindest ein wenig zu verbiegen. Während mir Vee und Noel sehr sympathisch waren und die Dynamik, die zwischen diesen beiden Charakteren herrschte wirklich interessant und auch spannend war, hat mir Donald mit seiner Arroganz überhaupt nicht gefallen, auch wenn er sich zum Ende hin gewandelt hat und man ihn zumindest akzeptieren konnte. Was mich an diesem Buch fasziniert hat, ist die Tatsache, dass es zwar keine wirklichen Höhe- bzw. Tiefpunkte hatte oder enorm spannend war, man es aber trotzdem nicht aus der Hand legen konnte, weil man mehr über die Geschichte von dieses ungleichen Paares erfahren wollte. Zwei Menschen, die ungleicher nicht sein können, die aber eine enorme Freundschaft verbindet, da sie das gleiche Schicksal teilen, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht erkennt. Es ist sehr tiefgründig geschrieben und so musste man auch ab und zu einiges sacken lassen, was mich allerdings in einen gewissen Zwiespalt gebracht hat, da ich doch eigentlich unbedingt weiterlesen wollte. Anzukreiden hätte ich eigentlich nur eine Sache: Es gab Passagen in denen man Briefe von Vee’s Mutter an Regierungsmitglieder lesen konnte. Deren Sinn hat sich mir nie vollends erschlossen bzw. verstehe ich eigentlich nicht mal, warum sie eingebaut wurden, denn sie trugen nichts zur Geschichte bei und hätten genauso gut weggelassen werden können. Das Buch war in einem sehr angenehmen Stil geschrieben, auch wenn die Angst des Krieges leider nicht vollends vermittelt werden konnte. Wie gesagt, es fehlte ein wenig die Spannung, aber wahrscheinlich war das Buch eher auf die Dynamik zwischen Noel und Vee ausgelegt und es ging hauptsächlich darum ihre Geschichte zu erzählen. Insgesamt kann ich diese Geschichte empfehlen, wenn einem unkonventionelle Protagonisten gefallen und vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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