Lissa Price Starters

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Inhaltsangabe zu „Starters“ von Lissa Price

Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant ...§Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

Ein wirklich gutes Buch, dass mich mit seiner Idee umgehauen hat.

— MyEleDay

Absolute Leseempfehlung!

— lunau-fantasy

Langweiliger Science Fiction Standard, der keine Überraschungen bereithält.

— piapuella

Eine tolle Grundidee, aber mir fehlten die Emotionen, um richtig von der Story gepackt zu werden.

— DrunkenCherry

3.5 Sterne. Eine spannende Dystopie mit noch viel Luft nach oben. Die Charaktere könnten etwas lebhafter sein.

— Michicorn

Mir hat es sehr gut gefallen, es war spannend und erschreckend. Ich möchte unbedingt den zweiten Band lesen!

— GiadaMa

Eine innovative großartige Dystopie - mit leider unglaubwürdiger Liebesgeschichte – die mich insgesamt trotzdem zweifellos überzeugt hat!

— Sarah_Adams

An sich eine sehr interessante und spannend umgesetzte Idee, aber streckenweise auch wie jede andere 0815-Dystopie.

— Sardonyx

Tolle Dystopei & Sci-Fi Idee, doch die Protagonistin erinnert sehr an andere Heldinnin. Hätte mehr durchdacht sein können um zu überraschen.

— HamsterHerkules

Tolles Sci-Fi, mit kluger Idee.

— lui_1907

Stöbern in Science-Fiction

Straßenkötergene

Dystopisch- konnte mich nur leider nicht überzeugen

beautyandthebook

Der letzte Stern

Das was ich in der Reihe hoffte zu finden, habe ich nicht gefunden. Schade. Aber ein starkes Ende.

JamesVermont

QualityLand

Humorvoll, satirisch und gesellschaftskritisch. Kling hat mich wieder einmal beeindruckt!

LenaLesefuchs

Freie Geister

Es braucht Konzentration für die Lektüre dieses Klassikers, aber die Mühe lohnt sich - hochinteressant, spannend und gut geschrieben.

miah

Weltenbrand

Eine tolle und spannende Geschichte...

buecherwuermli

Die Optimierer

Genial! Es wird eine klare Nachricht übermittelt und auch konsequent durchgezogen. Hier wird garantiert jeder zum Nachdenken angeregt! :)

MiniMixi

  • Rezensionen
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  • Themen
  • Beängstigend faszinierend.

    Starters

    lunau-fantasy

    04. October 2017 um 11:55

    Das Cover finde ich gut gewählt und sehr interessant. Die Kopfkontur ohne Gesicht spiegelt die Geschichte wieder. Ein Körper ohne Gesicht. Ein Körper, von dem nicht sicher ist, wer ihn bewohnt. Die dunkle Farbe hat etwas düsteres, dystopisches. Der Titel und die schlichte Aufmachung des Covers machen neugierig auf mehr und auch der Klappentext weckt das Interesse meinerseits. Nachdem ich im Internet zufällig auf das Buch gestoßen bin, habe ich es im Anschluss in der Bücherei gesehen und mitgenommen. Ich bin mir ziemlich sicher, es mir noch zu kaufen, da ich so gerne wissen möchte, wie es weitergeht. Schon durch die Einführung ist man direkt in der Geschichte drin und bekommt recht schnell einen Überblick über Callies Leben und das, was sie zu bestimmten Taten antreibt. Die Namenswahl von Starters und Enders ist interessant und ich frage mich, ob sie erst nach dem Krieg zustande kamen. Ich hätte gerne gewusst, wie die Erwachsenen genannt worden wären. Nicht ganz klar ist, in welcher Zeit die Geschichte spielt aber es scheint nicht weit in der Zukunft zu liegen. Für die Geschichte ist dies aber auch nicht wichtig. Lissa Price schreibt sehr verständlich, flüssig und nicht mit Details überladen. Mann kann sich die Protagonistin nach eigenen Vorstellungen imaginieren, da keine genauen Angaben gegeben sind. Auch von den anderen Figuren gibt es stets nur einen groben Abriss, was ich persönlich sehr angenehm finde, weil ich nicht mit körperlichen Merkmalen überhäuft werde. Und das, obwohl es in diesem Buch hauptsächlich um Körper geht! Ich kann mir die Figuren selbst zusammenstellen und habe dennoch einen guten Blick in die Geschichte. Hier ist die Handlung im Vordergrund, was mir sehr gut gefällt. Callie ist mir sehr sympathisch und die Gründe, weswegen sie handelt, sind für mich klar nachvollziehbar. Sie ist authentisch und spinnt meine Gedanken weiter. Auch die Anzahl der Charaktere ist angemessen und fast alle wichtig für die Geschichte. Lediglich die Beziehung zwischen Callie und Michael wird mir nicht klar, aber da es der Protagonistin auch so zu gehen scheint, passt das wieder. Während des gesamten Lesens gab es eine gewisse Spannung, auf der weitere Spannungselemente aufbauten. Es gab keine Absacker oder Passagen der Langeweile. Auch die Idee des Buches fand ich interessant umgesetzt und das Ende war für mich definitiv nicht vorhersehbar. Es gibt eine kleine aber entscheidende Wendung der Geschichte, die das Interesse auf einen zweiten Band verstärkt. Schon nach der Hälfte war ich mir sicher, das ich den zweiten Band unbedingt lesen möchte. Die Geschichte folgt mit einer überzeugenden Handlung einem roten Faden und endet mit einem kleinen aber dennoch starken Cliffhanger. Ich werde ausschau nach dem zweiten Band halten.

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  • Gute Grundidee, zu wenige Emotionen

    Starters

    DrunkenCherry

    01. August 2017 um 02:24

    Mit "Starters" liefert Lissa Price eine Grundidee, die das Herz jedes Dystopie-Fans höher schlagen lässt. Jugendliche vermieten ihren Körper an Greise, die einen zweiten (oder dritten, oder vierten....) Frühling erleben wollen.Das klingt, wenn man genauer drüber nachdenkt, ziemlich gruselig und ich hatte mit einem bedrohlichen Szenario gerechnet. Doch irgendwie wollte der Funke bei mir nicht überspringen, obwohl die Geschichte wirklich nicht schlecht ist. Es gibt viel Action und einige Wendungen - doch dabei blieben die Gefühle auf der Strecke. Protagonistin Callie tut alles für ihren kleinen Bruder, doch ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Autorin ihn vergessen hat und nur gezwungener Maßen wieder erwähnte.Dazu kam noch, dass Callie mir ziemlich unsympathisch war. Sie hat Gefühle für ihren Kumpel Michael, doch kaum ist er aus ihrem Dunstkreis verschwunden, wirft sie sich einem anderen an den Hals. Dass sie Michael doch mag und sich bei ihm sicher fühlt, fällt ihr dann nur wieder ein, wenn er gerade in der Nähe ist. Und so ähnlich erschien es mir eben auch mit dem Bruder zu sein.Generell hatte ich manchmal das Gefühl, die Autorin hätte etwasd planlos drauf los geschrieben. Es gab einige Längen, die dann mit umso krasserer Action wieder aufgefüllt wurden. Der Showdown wurde mir dann viel zu schnell abgespielt.Warum die Autorin die Welt, in der die Geschichte spielt, nicht näher erklärt, bleibt mir auch ein Rätsel. Alles wurde nur sehr schwammig angerissen und konnte mich nicht überzeugen.Dazu kam noch, dass das Buch eigentlich sehr abgeschlossen wirkte, man aber im letzten Kapitel noch sehr viele Sachen erzählt hat, die auf mich erzwungen wirkten, um noch einen weiteren Teil schreiben zu können, der in meinen Augen nicht nötig gewesen wäre.Die Autorin hatte definitiv viel Potenzial, hat es aber nicht richtig ausgereizt und so leider eine Geschichte geschaffen, die hinter meinen Erwartungen weit zurück blieb.

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  • Starters

    Starters

    Sarah_Adams

    30. May 2017 um 21:33

    http://sasas-leseecke.blogspot.ch/ Inhalt Nachdem der Krieg die gesamte Generation von Callies Eltern ausgelöscht hat, leben sie und ihr kleiner Bruder Tyler, wie viele andere junge Menschen, als Waisen auf der Straße. Einziger Ausweg scheint die Body Bank zu sein, in der mittellose „Starters“ ihre jungen Körper an reicher aber gebrechliche „Enders“ vermieten können. Nach drei Jobs, so heißt es, sei ihr Soll erfüllt und sie könne wieder frei über ihr Leben bestimmen, welches durch den immensen Lohn dann ganz neue Möglichkeiten bietet. Trotz anfänglicher Zweifel entschließt sich Callie das Wagnis einzugehen und findet sich bald in einem Kampf um die Selbstbestimmung über ihren Körper – nicht zuletzt auch ihr Leben – wieder. Was steckt wirklich hinter der mysteriösen Body Bank? Schafft es Callie, ihr Leben wieder zurückzubekommen? Meine Meinung Eine Dystopie der anderen Art, deren düsteres Szenario und unethisches Komplott mich sofort gepackt haben! Der Leser bekommt keine Zeit, um über den grausamen Krieg und Tod einer ganzen Generation zu sinnieren, sondern wird direkt mit dem knallharten Überlebenskampf der heimatlosen Minderjährigen konfrontiert. Die Idee der Vermietung eines Körpers entrüstet und stimmt nachdenklich. Auch wenn von Anfang an klar ist, dass mehr dahinter steckt, als es zu Anfang den Anschein hat, schafft es Price immer wieder, den ahnungslosen Leser kalt zu erwischen und ihn in betroffenes Staunen zu versetzen. Ich habe jede Seite verschlungen und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht, da noch viel Fragen offen geblieben sind! Einzig die Liebesgeschichte hat mich nicht überzeugt, mich regelrecht unberührt gelassen und war in sich einfach nicht ganz schlüssig. Ich hoffe, dass dieser Teil im Folgeband besser umgesetzt wird.

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  • Spannende Dystopie!

    Starters

    Lena_Leseratte

    02. May 2017 um 19:04

    Den Verheißungen eines besseren Lebens folgend wird Callie wie auch andere Jugendliche im Rahmen der Bodybank an ältere wohlhabende Menschen vermietet, die durch die Körper der jungen schönen Menschen das erleben und erfahren können, was ihren eigentlichen Körpern widerspricht. Doch aufgrund eines Problems wacht Callie während einer solchen Leihgabe ihres Körpers auf. Bei dem Buch handelt es sich um eine wirklich spannende Dystopie, mit tollem flüssigen Schreibstil und fesselnden Ereignissen. Bei diesem Buch stimmt wirklich das Gesamtpaket: toller Inhalt, der auch mal eine Abwechslung zu den bereits erschienen Romanen dieses Genres bildet, tolles Cover und tolle Charaktere. Dieses Buch ist definitiv ein Pageturner und eine Bereicherung für jedes Bücherregal, dass sich über dystopischen Inhalt freut und nicht nur spannend ist sondern auch zum Nachdenken anregt.

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  • Starters

    Starters

    Books-have-a-soul

    29. March 2017 um 10:42

    Das Cover ist meiner Meinung nach interessant, wenn auch irgendwie nichtssagend. Als Fan von Dystopien, fand ich allerdings den Klappentext sehr ansprechend und war mehr als gespannt auf die Geschichte.Callie war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist eine starke, kämpferische Protagonistin, die alles für ihren kleinen Bruder Tyler tun würde. Dieser lässt wiederum dem Leser das Herz aufgehen. Immer wieder in der Geschichte wurde ich von diesem besonderen innigen Verhältnis der beiden Geschwister sehr berührt. Auch Michael ist loyal und zuverlässig, wenngleich ich auch zu ihm noch keinen richtigen Zugang fand. Seine persönlichen Gefühle und Ansichten waren für mich teilweise etwas schwammig. Die Enders werden oftmals kaltherzig und sehr egoistisch beschrieben und die Autorin hat es hervorragend geschafft, alles glaubhaft zu vermitteln. Helena ist eine der wenigen, die sich trotz einigen fragwürdigen Entscheidungen, gegen die Body Bank zur Wehr gesetzt hat. Wer mir auch sofort ans Herz gewachsen ist, obwohl sie nur ein Nebencharakter ist, war die kleine Sara. Mit ihrer kindlichen herzlichen Art, konnte ich sofort mit ihr mitfühlen.Die Grundidee ist wirklich gigantisch! Die Möglichkeit in einem bestimmten Alter einen jüngeren Körper zu mieten, ist auf der einen Seite sehr verführerisch und gleichzeitig beängstigend. Der Verlauf der Geschichte ist absolut nachvollziehbar. Zudem kann man sich sehr gut vorstellen, dass dies auch in Wirklichkeit so geschehen könnte. Reiche Menschen haben Macht und bei solchen Möglichkeiten, ist immer auch mit Egoismus und Gier zu rechnen.Es gab viele überraschende Momente, einige davon haben mich entsetzt, andere Wendungen wiederum haben mich mit Freude erfüllt. Bei einer Szene war ich so geschockt, dass ich mit geöffnetem Mund vor dem Buch saß und es einfach nicht glauben konnte. Solche Momente sind wirklich ganz besonders und egal ob positiv oder negativ, sowas ist immer ein „Kick“, der nicht jedem Autor gelingt. Insgesamt war es eine fantastische Mischung aus Action, Trauer, Freude, Hoffnung und ein bisschen Liebe. Der Cliffhanger am Ende ist zwar zu ertragen und doch bin ich sehr froh, dass ich den zweiten Band schon zu Hause habe, denn lange wird dieser nicht darauf warten, gelesen zu werden.Fazit: Starters ist der Auftakt einer hervorragenden, realitätsnahen und beängstigenden Dystopie, mit einer tollen und starken Hauptprotagonistin. Allgemein sind die Charaktere sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Es wird alles super beschrieben und bietet gleichzeitig die Möglichkeit für genug eigene Vorstellungen. Beim Lesen empfand ich es als Kopf-Kino pur und ich würde mir eine Verfilmung absolut gigantisch vorstellen. Ich freue mich sehr auf den zweiten und finalen Band und kann die Reihe wirklich nur jedem empfehlen!

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  • Rezension - "Starters" von Lissa Price

    Starters

    LillyLou

    02. December 2016 um 14:20

    Inhalt: Eine Krankheit hat alle Erwachsenen getötet und so sind nur noch Senioren und Jugendliche übrig geblieben. Callie gehört zu den armen Gossenkindern und versucht sich und ihrem Bruder das Überleben zu sichern. Ihr bleibt nichts anderes übrig als die Body Bank. Eine Institution die die Körper der Jugendlichen (Spendern) an die Senioren, für einen begrenzten Zeitraum, zu vermieten. Doch bei Callies dritter Kundin geht etwas schief und Callie muss nicht nur um ihr Leben fürchten, sondern auch um das ihres Bruders. Meine Meinung: Ich liebe diese Idee! Es war zwar am Anfang ein wenig schleppend, aber es wurde dann auf jeden Fall spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. (Trotz Klausurenphase) Callie mochte ich sehr. Sie hatte Pfeffer und wusste immer genau was sie will. Ein schöner, starker Charakter. Fazit: Eine super spannende Dystopie die man sich auf jeden Fall mal genauer ansehen sollte. Viel Spaß bei Schmöckern :)

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  • Durchwachsen

    Starters

    thousandlifes

    27. October 2016 um 12:04

    Also ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so richtig was ich von diesem Buch halten soll.Einerseits fand ich es toll und es konnte mich begeistern, andererseits war es durchschnittlich und ging mir teilweise etwas auf den Senkel. Wirklich schwierig.Die Idee an sich fand ich sehr gut und ich finde sie ist auch sehr gut umgesetzt und vor allem sehr authentisch. Durchweg spannend, logisch und mit überraschenden Wendungen. Jedoch auch trotz allem kein Meisterwerk dieses Genres. Es konnte mich einfach nicht umhauen, sowie andere Dystopien dies geschafft haben, obwohl die Idee ja etwas neues war.Die Liebe in diesem Teil fand ich schwach und vor allem gegen Ende verwirrend, nicht mehr schön und unlogisch. Um das zu erklären müsste ich spoilern - was ich natürlich nicht tun werde. Dieser Teil konnte mich also auf ganzer Linie nicht überzeugen, es war ganz nett nebenbei und gegen Ende sogar eher negativ auffallend.Meiner Meinung nach hätte dieses Buch auch ein super Einteiler sein können! 2-3 Dinge am Ende ändern und es wäre einer gewesen. Eigentlich war ich als Leser so zufrieden zurück gelassen worden, dass ich gar keinen zweiten wollte. Hätte man 2-3 Kleinigkeiten, die in den letzten Seiten passieren gestrichen, wäre wirklich nichts offen gewesen. Ich finde sowas recht doof, weil man eigentlich nicht wissen will/muss wie es weiter geht, es aber dann so erzwungen wird. Mal sehen wann und ob ich den nächsten Teil lese/höre.Die Sprecherin des Hörbuchs hat mir gut gefallen. Sie hatte eine sehr angenehme Stimme und konnte mich überzeugen.Alles in allem war es eine schöne, ganz nette Dystopie für nebenbei.

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  • Tolles Buch mit kleinen Mängeln

    Starters

    dailythoughtsofbooks

    17. September 2016 um 22:04

    Inhalt Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden – nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf – in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss … Meine Meinung Hach, nach langer Zeit habe ich mal wieder eine dystopische Jugendbuchreihe zur Hand genommen. Es ist eine wirklich gelungene Geschichte mit einer tollen Idee dahinter. Die Umsetzung dagegen hätte wirklich besser sein können. Aber ich nehme es Lissa Price auch nicht wirklich übel, da es ihr Debütroman ist. Die Hauptprotagonistin Callie ist eine Kämpfernatur und tut alles für ihren kleinen Bruder. Sie leben auf der Straße und können Tag für Tag nur hoffen, dass sie überleben. Wie nur Kinder, Jugendliche und Ältere (über 100) noch leben, ist beeindruckend. Es ist interessant und so eine Idee ist mir in Büchern auch noch nicht begegnet. Die Hauptprotagonisten waren mir nicht alle so sympatisch. Blake zum Beispiel fand ich nicht so toll. Er hat mich nicht in seinen ‚Bann gezogen‘. Außerdem habe ich die Verbindung zwischen Callie und Blake gar nicht verstanden, sie haben sich vielleicht zweimal getroffen und schon ist er die Liebe ihres Lebens… Naja, nicht ganz so überzeugend. Dafür hat mich das Cover umso mehr überzeugt. Man sieht nur die Umrisse eines Gesichts und der Hintergrund ist einfach schwarz. Das macht einen schon ganz neugierig. Die Geschichte ist aus Callie’s Sicht geschrieben. Es sind dadurch viele „Was wäre, wenn?“ – Fragen aufgekreuzt und haben einen wie Callie sehr beschäftigt. Mit der Zeit hat man auch immer mehr über die Body Bank erfahren. Die Gegensätze wurden auch ziemlich vereint: Arm gegen reich, Jung gegen alt. Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten, wie es für Jugendbücher eben so typisch ist und der Stil war zudem sehr bildlich, sodass man sich alles gut vorstellen konnte und sich in die Welt hineinversetzen konnte. Es gab Stellen, die mich wirklich umgehauen haben aber auch viele Wendungen, die dann für mich doch etwas vorhersehbar waren. Also wie man sieht, bin ich hier etwas zwiegespalten. Fazit Ich denke, das war ein ganz schöner Auftakt zur Reihe und ich bin ganz zufrieden mit diesem Teil. 3,5 Lesesterne.

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  • Starters - Der neue Bestseller?

    Starters

    Lie01

    11. August 2016 um 17:25

    Erst einmal muss ich sagen, dass mir der Schreibstil von Lissa Price wirklich gut gefällt. Das Buch war durchgehend spannend und kein einziges Mal langweilig oder zäh. Die Länge des Buches war perfekt, da die Handlung es genau ausgefüllt hat und es sich nicht hingezogen hat. Ich habe das Buch aufgrund des flüssigen Schreibstils in einem Tag gelesen. Man konnte sich sehr gut in die Hauptperson - Callie- hineinversetzen und hat mit ihr gelitten, mit ihr gefühlt. Die Handlungen, Personen, Orte - einfach alles wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, sodass man sich alles genau vorstellen konnte. Auch Callies Handlungen und Gefühle waren realistisch, sodass es sehr spannend wurde. Die Idee des Buches finde ich einfach fantastisch- und dazu wurde sie einfach wundervoll umgesetzt. Auch das Cover und den Titel finde ich sehr toll. Allein diese beiden Punkte haben mich wie bei den meisten Büchern dazu verlockt, mir dieses Buch auszuleihen und es lesen zu wollen. Insgesamt ein sehr lesenswertes buch:)

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  • Dein Körper gehört jetzt Prime Detinations, du hast keine Rechte mehr!

    Starters

    Isa1996

    25. July 2016 um 17:13

    Durch den Sporenkrieg haben nur ganz alte oder ganz junge Menschen überlebt. Während die Alten, die Enders, in Reichtum und Wohlstand leben, müssen sich die Jungen, die Starters, mit einem Leben in Armut auf der Straße abfinden.  Doch die Firma Prime Destinations bietet einen Ausweg: Gegen eine hohe Geldsumme vermieten die Starters ihre Körper an die Enders. Diese übertragen ihr Bewusstsein in den Starters-Körper und können so sich nochmal richtig jung fühlen. Um Geld für ihren kleinen, kranken Bruder zu besorgen, meldet sich Callie bei der Body Bank. Allerdings läuft während ihres Einsatzes etwas schief und auf einmal findet sie sich in einem fremden, sehr luxuriösen Leben wieder. Mit der Zeit wird ihr klar, dass ihre Mieterin Helena, mit der sie immer noch kommunizieren kann, einen schrecklichen Plan verfolgte, den Callie unbedingt verhindern muss. Die Idee der Geschichte fand ich von Anfang an super interessant. Post-apokalyptisch, dystopisch und gesellschaftskritische Bücher bekommen einfach sofort meine Aufmerksamkeit. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und weiß zuerst gar nicht was passiert. Es tauchen so viele Fragen auf, wie „Was sind Enders?“, „Wer ist die/der Protagonist/in?“, „Wo befinden wir uns und was hat die Hauptperson vor?“, die im Laufe der nächsten Kapitel beantwortet werden. Das Schicksal von Callie und ihrem kleinen Bruder Tyler zerreißt einem fast das Herz. Sie besitzen quasi nichts mehr, außer sich selbst und zu lesen wie aufopferungsvoll Callie sich um Tyler kümmert ist wunderschön, aber auch wirklich traurig. Wenn man dann noch den riesigen Wohlstandskontrast zwischen Starters und Enders betrachtet, ist es einfach nicht fair, wieso so junge Menschen schon ein so schweres Leben haben müssen. Das Buch ist aus Callies Sicht geschrieben, was besonders dann interessant ist, wenn sie nach oder während einer Körperübernahme aufwacht und sich der Leser, genau wie sie, fragen muss wo sie sich befindet und was in der Zeit passiert ist, als jemand anderes ihren Körper gesteuert hat. Auch das Rätsel um Prime Destinations und Helenas Geheimnis bleiben dadurch undurchschaubar und spannend. Der technische Fortschritt in Starters ist beängstigend und man fragt sich , ob unsere Gesellschaft darauf zutreibt Menschen Chips zu implantieren oder sich andere gruselige Dinge auszudenken. Der Leiter von Prime Destinations, der Old Man, ist ein ganz außergewöhnlicher Bösewicht, der unheimlich faszinierend und abstoßend zugleich ist. Gegen Ende passiert noch einmal eine absolut überraschende Wendung der Geschichte, die mich wirklich erschüttert hat. Ich empfehle das Buch jedem, der schon Seelen (von Stephanie Meyer) mochte, denn die Grundidee ist relativ gleich. Aber auch Fans von Endzeit-Romanen werden an Starters ihren Spaß haben. Ich hab das Buch in einem Tag verschlungen, weil es sich so flüssig und schnell lesen lässt. Außerdem gibt es keine Abschnitte, in denen die Handlung etwas träger wird, sondern es bleibt durchgehend spannend.

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  • Tolle Dystopie mit Thriller Elementen!

    Starters

    EmmaZecka

    29. May 2016 um 19:03

    Vor einer Weile hatte ich den Eindruck, dass es beinahe keinen Buchblog gab, auf dem sich nicht eine Rezension zu Lissa Price Roman "Starters" befand. Damals fiel mir schon das Cover der Geschichte auf, das die Umrisse eines Körpers zeigt. Ein bisschen erinnerte es mich komischerweise an den früheren Vorspann von DSDS, der in ähnlichen Farben gehalten war und ebenfalls eine Gestalt zeigte. Kurzum: Das Cover spricht mich an, es brauchte aber noch eine Weile, bis ich zu dem ersten Band der Dilogie griff. Die obige Beschreibung, die ich der Verlagsseite entnommen habe, ist mir hier schon etwas zu präzise. Hier wird sehr viel vorweg genommen. Auf meinem Exemplar von "Starters" wurde ich mehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Hier wurden mir Fragen gestellt und noch nichts über Callie, die Sporen oder die Body Bank verraten. Allerdings sorgte das auch sehr schnell dafür, dass ich, was die Fachsprache des Romanes betraf, ins kalte Wasser geworfen wurde. Einerseits fand ich es gut, dass Lissa Price nicht alle Begriffe sofort erklärte. Denn so wurde die Spannung und die Neugier weiter angefeuert. Allerdings nervte es mich hier und da auch etwas, wenn wie selbstverständlich davon ausgegangen wurde, dass man schon wisse was eine "Zing", eine Art Textnachricht, ist. Lissa Price beschreibt ihre Charaktere sehr gut. Mir wurde Callies Verzweiflung schnell klar: Gemeinsam mit ihrem Bruder und einem Freund lebt sie auf der Straße. Das Leben dort ist aber keinesfalls ungefährlich. Sie sind immer auf der Flucht vor der dortigen Polizei, den Marshals, die sie jederzeit in ein Heim stecken könnten. Immerhin sind sie Minderjährige ohne Vormund. Oder sie müssen sich vor den gewalttätigen Straßengangs verstecken. Da kommt das Angebot der Body Bank, seinen Körper an einen alten Ender zu vermieten, natürlich sehr verlockend. Auf einen Schlag wäre Callie viele Probleme los. Zumindest für eine Weile... Callie beweist im Laufe der Geschichte jede Menge Mut. Denn schnell muss sie feststellen, dass sie nicht nur einfach so gemietet wurde. Allerdings hatte ich hier und da auch das Gefühl, dass Callie manche Entscheidungen sehr naiv trifft. Sie nimmt Kontakt zu Personen auf, die ihr, meiner Meinung nach, gefährlich werden könnten. Doch das wurde überhaupt nicht thematisiert. Den Spannungsbogen konnte Lissa Price mit "Starters" auf jeden Fall halten. Ich saß immer in einer Art "Hab Acht"- Stellung da und betete, dass Callie nicht von irgendwelchen Polizisten erwischt und im schlimmsten Fall in ein Gefängnis gesteckt wird. Gerade gegen Ende hin hoffte ich, dass "Starters" nicht mit einem atemberaubenden Cliffhanger enden würde. Mir war nicht klar, wie Callie auf den wenig verbleibenden Seiten aus diesem Thriller herauskommen würde. Und immerhin musste es ja auch noch Stoff für den zweiten Teil "Enders" geben. Der Schreibstil ließ mich mit einem gemischten Gefühl zurück. Manche Passagen waren richtig gut gelungen. Hier transportierte Lissa Price die Stimmung wunderbar und die Atmosphäre war zum Greifen nah. Dann gab es aber auch diese Textstellen, die abgehackt und etwas stumpf auf mich wirkten. Allerdings schob ich das auch etwas auf die Übersetzung des Romanes. Ich kann jedoch festhalten: Je länger ich in "Starters" las, desto mehr fand ich mich in die Geschichte ein. "Starters" hat mir insgesamt aber sehr gut gefallen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich eine Dystopie noch einmal so begeistern kann. Außerdem bin ich sehr gespannt, was in dem zweiten und letzten Band, "Enders", passiert.

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  • REZENSION: Starters

    Starters

    igbuchblueten

    15. May 2016 um 16:58

    Inhalt: Die Gesellschaft Nordamerikas ist gespalten: Es existieren nur noch Starters und Enders, die jüngsten und ältesten Menschen der Bevölkerung, da ein Virus durch einen Sporenangriff eine gesamte Generation getötet hat. Callie, ein 16-jähriger Starter, hat ihre Eltern an dieses Virus verloren und muss sich seitdem mit ihrem 7-jährigen Bruder Tyler auf der Straße durchkämpfen. Ihre einzige Chance zu überleben sieht sie darin, ihren Körper an die sogenannte Body Bank zu geben, wo ihr jugendlicher Körper von Enders gemietet werden kann, damit diese nochmal ihre besten Jahre erleben können. Doch bei Callie geht es schief. Sie erwacht mitten in der Mietphase und verdrängt die Mieterin aus ihrem Körper, als diese durch einen von der Body Bank eingepflanzten Chip Kontakt zu Callie aufnimmt, erfährt Callie, dass ihr Körper zu einem Verbrechen missbraucht werden soll. Callies Mieterin kommt hinter die dunklen Machenschaften der Body Bank und möchte nun den Senator, der eng mit dem Unternehmen zusammenarbeitet umbringen, um diesem das Handwerk zu legen. Callie muss sich nun entscheiden, ob sie ihrer Mieterin vertraut, oder ob sie ihren eigenen Weg geht, egal welche Konsequenzen sich daraus ziehen werden.   Meinung: Schon viel zu lange lag dieses Buch nun auf meinem SuB und ich tat mir schwer in die Geschichte einzutauchen, was aber ganz allein an der Aufmachung des Buches liegt, weil mir die Seiten zu klein und eng bedruckt waren. Der Schreibstil von Lissa Price war sehr angenehm und hat mir den Einstieg immer weiter erleichtern können, bis ich vollends in der Geschichte versunken war und diese in einem Rusch weglesen konnte. Callie ist eine unheimlich stolze und starke Protagonistin, die sich nicht kleinkriegen lässt und alles für ihre kleine Familie gibt. Man kann sich nicht vorstellen, dass sie sich jemals ergeben würde und außerdem ist sie ein Charakter, auf den sich auch andere zu 100% verlassen können. Tyler war ein herzerwärmender Nebencharakter, der sich aber schon viel von seiner großen Schwester abgeschaut hat und sich ebenfalls nicht unterkriegen lässt. Seine Kindlichkeit balanciert mit einem klugen Kopf und ich bin mir sicher, dass er im zweiten Band noch eine entscheidende Rolle spielen wird. Einzig allein aus Michael bin ich noch nicht schlau geworden und ich bin gespannt, was es im Folgeband noch mit ihm auf sich haben wird. Die Idee von Lissa Price war hervorragend und präzise ausgearbeitet, die Mischung aus ruhigeren und actiongeladenen Szenen war perfekt austariert und immer wenn man dachte, kurz zwei Seiten Ruhe zu haben, überrascht einen die Autorin mit einer Wendung, die man nie für möglich gehalten hätte. Ich bin mir ebenfalls sicher, dass man das Buch super verfilmen könnte! Die Art, wie Callie und ihre Mieterin, Helena, miteinander kommunizierten erinnerte mich sehr an Seelen, was aber keinesfalls negativ gemeint ist und das einzige, was mich etwas störten waren die plumpen Dialoge im Buch.

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  • "Starters" - Meine allererste Rezension

    Starters

    booknerd84

    10. May 2016 um 22:24

    Inhalt:  Durch eine Infektion verliert die 16-jährige Callie ihre Eltern. Die Welt besteht von nun an nur noch aus sehr jungen Menschen den "Starters" und sehr alten Menschen den sogenannten "Enders". Gemeinsam mit ihrem Bruder und Freund Michael versucht Callie sich nun irgendwie durchs Leben zu schlagen, da alle jungen Menschen die keine Angehörige/Großeltern mehr haben, in Armut leben. Da Callie keinen anderen Ausweg mehr sieht, vermietet sie ihren Körper an die Body Bank. Diese Firma verspricht den Starters viel Geld und ein wohlhabendes Leben, wenn sie ihren Körper an die Enders vermieten. Dies funktioniert indem der alte Mensch das Bewusstsein des jungen Menschen übernimmt, um für einen bestimmten Zeitraum wieder jung zu sein. In dieser Zeit schläft das Bewusstsein des junge Körpers.Jedoch verläuft die Vermietung von Callies Körper nicht fehlerfrei: Sie erwacht bevor ihr Vertrag erfüllt ist und befindet sich von nun an in einem Leben im Reichtum. Zu allem Überfluss merkt sie, dass sie nicht allein ist...da ist diese Stimme einer Frau in ihrem Kopf.Callie findet heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde um einen schrecklichen Plan zu verwirklichen. Nun liegt es an ihr herauszufinden, wie sie diesen Plan verhindern kann. Mein Fazit:Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Welt und Personen um Callie werden sehr gut und bildlich dargestellt. Das komplette Buch ist in einem sehr flüssigen Schreibstil geschrieben und man kommt sehr leicht in die Geschichte rein. Ich konnte mir Callies Welt von Anfang an bildlich vorstellen, als ob ein kleiner Film in meinem Kopf abläuft.Bei diesem Buch gibt es so viele spannende Momente und Wendungen, dass man bis zum Ende miträtseln kann wie es nun weitergeht. Meiner Meinung nach ist diese Dystopie einer der besten die ich je gelesen haben. Da ich bereits den zweiten Band gelesen habe, möchte ich nicht Spoilern, aber ich verspreche euch es geht genauso spannend weiter, wie der erste Teil aufgehört hat. Von mir gibt es daher für dieses Buch 5 von 5 Sternen!Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • dystopisch, dramatisch, romantisch

    Starters

    wordworld

    10. May 2016 um 18:10

    Allgemeines: Titel: StartersAutor: Lissa PriceGenre: Science-FictionISBN: 978-3492702638Preis: 15,99 € (gebundene Ausgabe)Weitere Bände: EndersInhalt: Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen da diese zuerst geimpft wurden. Alle Middels sind ausgestorben, nur die Reichen die sich den Impfstoff leisten konnten, leben noch. Das Vermögen der Gesellschaft liegt bei den Enders, die Starters die keine reichen Großeltern haben, leben auf der Straße. Sie haben keine Rechte, solange sie nicht volljährig sind, und wer geschnappt wird, landet in Heimen, in denen Ausbeutung und Gewalt an der Tagesordnung sind. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant ... Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche alte Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Beide Seiten müssen bei der Vermietung strenge Regeln einhalten, die den Missbrauch der Körper für Illegales verhindern sollen und durch einen Chip kontrolliert werden. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ... Bewertung: Was mich am Buch sofort begeistern konnte, ist das Cover. Die Gestaltung des Schutzumschlags ist schlicht, aber in seiner Schlichtheit für mich sehr überzeugend und aussagekräftig, wie es die Hülle eines Menschen darstellt, ohne ins Detail zu gehen und ihn so zu personalisieren. Denn darum geht es in dieser Dystopie: Der Körper wird wie eine Hülle betrachtet, die man für eine begrenzte Zeit und ausreichend Geld anderen Nutzern zur Verfügung stellt. In diesem Zusammenhang und auch aus ästethischen Gesichtspunkten hat der IVI-Verlag mit diesem Cover einen Volltreffer gelandet.Auch den Plot fand ich insgesamt sehr gelungen, gut durchdacht und überzeugend. Callie tritt dabei als Ich-Erzählerin auf und ist ein sehr überzeugender Charakter, dessen Handlungen und Beweggründe ich als Leser gut nachvollziehen konnte. Sie ist sowohl sympathisch als auch stark und mutig und sticht mit diesen Eigenschaften und ihrer Authentizität aus der Masse der Jugendbuch-Protagonistinnen, naiv und hilflos wie sie oft sind, hervor. Wer Freude an einer Protagonistin hat, die die Dinge selbst in die Hand nimmt, wird von Callie sicher nicht enttäuscht sein. Auch andere Charaktere sind gut gelungen. Sowohl unter den Enders als auch unter den Starters finden sich abwechslungsreiche, teilweise skurrile Nebencharaktere, die diesen Roman was die Figuren angeht sehr bunt gestalten. Natürlich hat das Buch auch die obligatorische Liebesgeschichte die mittlerweile zu jedem guten Jugendbuch dazugehört. Neben der Suche nach den Geheimnissen der "Body Bank" geht die Liebesgeschichte in diesem Roman aber leider fast vollständig unter. Die Autorin opfert ihr nur wenige Seiten und überreizt das Thema "Liebe auf den ersten Blick" bei diesen wenigen Momenten der Zweisamkeit bis zum Äußersten, was die Beziehung von vornherein wenig glaubwürdig erscheinen lässt. Der Schreibstil ist durchschnittlich und liest sich flüssig. Es gibt weder Stolpersteine noch besondere Highlights in der Formulierung. Die Charaktere und ihre Handlungen wirken mit ihrer Sprache zwar authentisch, besonders auch die Ich-Erzählerin Callie, mit den eher flachen Beschreibungen der Umgebung und Situationen schafft es die Autorin aber leider nicht immer eine zur Dystopie passende Atmosphäre zu erzeugen oder ihren Figuren besonders viel Leben einzuhauchen.Neben einigen kleinen Höhepunkten gipfelt alles in einem fesselnden Finale, das mit einigen gelungenen Wendungen aufwarten kann. Der beinahe obligatorische Cliffhanger am Ende macht Lust auf mehr, er kam aber, betrachtet man den Verlauf und einige Passagen der Handlung, nicht wirklich überraschend. Fazit: Schönes Cover, schöner Plot. Auch die Umsetzung der dystopischen Idee ist gelungen und führt zu einer spannenden Jagd.   Schau mal rein unter meinem Blog: http://www.w0rdw0rld.blogspot.com ;)

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  • Starters

    Starters

    daydreamin

    23. April 2016 um 17:57

    Geschrieben im April 2012: Kurz vorweg: Starters spielt nach einem sonderbaren Krieg, bei dem durch einen Sporenangriff die komplette Bevölkerung zwischen Kindern/Teenagern und Senioren ums Leben kommt. Viel mehr erfährt man von dem Krieg auch nicht, aber ehrlich gesagt fand ich das weniger schlimm als kapitelweise mit Geschichte gelangweilt zu werden. Callie lebt seitdem mit ihrem kleinen Bruder Tyler auf der Straße und weil Tyler krank ist, will sie ihren Körper vermieten um Geld zu verdienen. Doof nur, dass sie durch einen Fehler früher als erwartet aufwacht und sich zusätzlich zur Mieterin Helena in ihrem Körper befindet. Zuerst will sie zurück zur Body Bank, doch zusammen mit Helena oder gerade durch Helena kommt sie dann einem ziemlich miesen Plan auf die Spur, den sie natürlich verhindern muss. Die ganze Idee find ich ziemlich interessant, die Umsetzung leider nicht so wirklich. Das Buch und ich hatten eigentlich einen guten Start, doch nach und nach gefiel mir Starters dann immer weniger. Helena und Callie konnten anfangs nicht so richtig kommunizieren, doch nachher unterhalten sie sich quasi. Helena muss dabei nur denken und Callie hört die Stimme in ihrem Kopf, Callie hingegen muss reden. Und genau das war der Schwachpunkt. Selbst in den unmöglichsten Situationen hat sie mit Helena geredet. Wer läuft denn bitte in einem Hotel den Gang entlang und flüstert was von einer Waffe oder Ähnlichem, wenn er nicht auffallen will? Fand ich manchmal ein wenig lächerlich. Lächerlich war dann auch das Ende. Ich hatte viel mehr Action erwartet. Doch auf den letzten paar Seiten geht dann alles zack auf zack und das war irgendwie etwas lahm und unrealistisch. Insgesamt hatte ich aber sowieso den Eindruck, dass das eher eine „leichte“ Dystopie war. Gewalt kam nicht wirklich vor oder wurde zumindest nicht so richtig beschrieben. Mit den Charaktern bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Ich fand alle Personen sehr oberflächlich abgehandelt und auch Mitgefühl gegenüber Personen, die es ziemlich schlecht haben (z.B. Sara oder Tyler) hat sich bei mir gar nicht eingestellt. Von der Sprache her war das Buch recht angenehm und ziemlich leicht zu lesen. Die Sätze waren teils zwar sehr kurz und aneinandergereiht, aber ich würde in der Situation wohl auch keinen großartigen Satzbau hinkriegen und Starters ist immerhin aus der Sicht von Callie selbst geschrieben. Fazit Wie schon gesagt, ist eher was für sanftere Gemüter. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch erwartet und hoffe, dass die Fortsetzung (Enders, erscheint wohl Ende des Jahres auf Englisch) etwas besser wird. Trotzdem hat mir das Buch besonders am Anfang Spaß gemacht und ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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