Lissa Rankin

 4,4 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Lissa Rankin

Dr. Lissa Rankin ist Ärztin für Body-Mind-Medizin, Gründerin des Whole Health-Medicine-Institute und Bestseller-Autorin. Ihre Mission: das Gesundheitssystem gesunden zu lassen. Sie bildet Ärzte aus, hilft Patienten, eine aktive Rolle im Heilungsprozess zu spielen, und ermutigt die Akteure des Gesundheitswesens, Selbstheilungsphänomene zuzulassen. Rankin lebt mit Mann und Tochter in San Francisco.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lissa Rankin

Cover des Buches Warum Gedanken stärker sind als Medizin (ISBN: 9783328101307)

Warum Gedanken stärker sind als Medizin

 (8)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Mut zur Angst (ISBN: 9783466346219)

Mut zur Angst

 (4)
Erschienen am 28.04.2016
Cover des Buches Mind Over Medicine (ISBN: 9781848509603)

Mind Over Medicine

 (1)
Erschienen am 06.05.2013

Neue Rezensionen zu Lissa Rankin

Cover des Buches Warum Gedanken stärker sind als Medizin (ISBN: 9783328101307)L

Rezension zu "Warum Gedanken stärker sind als Medizin" von Lissa Rankin

Selbstheilung? Wie geht das?
Lesepinguin33vor 10 Monaten

Die Ärztin Lissa Rankin beschreibt in ihrem Buch „Warum Gedanken stärker sind als Medizin“ was die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers alles können und wie wir in Einklang mit unserem Körper leben können. 

Trotz ihres Medizinstudiums glaubt sie daran, dass noch viel mehr, als nur die ärztliche Behandlung, zum gesund werden führt. Für sie ist das Umfeld, der Lebensstil und vor allem die Einstellung des Patienten sogar wichtiger und beeinflusst unsere Genesung laut Lissa Rankin mehr, als wir denken.

Mit vielen Fallbeispielen und Erfahrungen belegt sie ihre Thesen, wodurch das ganze Buch auch für Normalos wie mich, die nur auf ihre Schulbildung zurückblicken können, ansprechend und verständlich geschrieben war. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde Fallbeispiele immer interessant und ich meine, wem schadet es nicht zu wissen, dass eine Gruppe von Mönchen, die auf den Himalaya gestiegen sind, ihre Körpertemperatur nur durch das geistige Visualisieren eines Feuers so weit erhöht haben, dass die feuchten Handtücher über ihren Schultern getrocknet sind?! Trotzdem verwendet sie viele Fachbegriffe und erklärt ihr Ansätze auf einfache medizinische Weise.

Zusätzlich zu ihrer Argumentation findet man im hinteren Teil unter „Schreiben Sie ihr eigenes Rezept“ einige Anleitungen, Tipps und Strategien, um sein Leben umzugestalten oder z.B. den Grund für eine chronische Erkrankung zu finden - kurz: um sich selbst zu heilen.


Das Sachbuch ist in drei Teile plus Anhang gegliedert, die ich sehr logisch fand, da sie immer tiefer in die Materie eingestiegen sind. Jedoch haben sich die Punkte zum Schluss manchmal wiederholt, aber Wiederholung hilft ja schließlich beim Einprägen, wie wir alle wissen.


Am Anfang konnte ich nicht so viel mit dem Buch anfangen und hatte oft keine Lust weiter zu lesen. Das hat sich geändert, als ich mir mal entspannt die Zeit dafür genommen habe, als ich in der Stimmung dazu war und dabei länger am Stück gelesen habe. Ab da habe ich gemerkt, welches Potenzial in dem Buch steckt. 

Ich habe viel gelernt und erfahren und schon nach einigen Kapiteln hatte sich meine Sichtweise auf die Anwendung der Medizin komplett verändert. 

Immer wieder hat sie sich auf ihr eigenes Leben bezogen, was mir ihre Erzählungen sehr viel näher gebracht und ebenfalls gefallen hat.

Obwohl es von einer amerikanischen Ärztin geschrieben wurde, findet man so viele Parallelen zu unserem Gesundheitssystem, dass ich es gut auf die deutsche Situation beziehen konnte.

Zum Ende hin habe ich mich nicht mehr so angesprochen gefühlt, da ich das Buch ausschließlich aus medizinischem Interesse gelesen habe und nicht, weil ich mich selbst heilen wollte und ich so mit konkreten Appellen o.Ä. nichts anfangen konnte.


Alles in allem, war es kein leichtes Buch und ich habe auch lange dafür gebraucht, aber ich kann es jedem empfehlen, der sich für diesen Bereich interessiert, denn es war wirklich gut geschrieben.


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Cover des Buches Mind over Medicine - Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin (ISBN: 9783466345977)P

Rezension zu "Mind over Medicine - Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin" von Lissa Rankin

Keine Wunderheilung, aber ein toller Denkanstoß.
page394vor 5 Jahren

Meine Gesundheit macht mir schon länger zu schaffen und, zumindest nach aktuellem Stand, sind nicht wenige meiner Probleme psychosomatischer Natur. Daher wurde mir vor ein paar Monaten, als es mir gerade besonders schlecht ging, dieses Buch empfohlen. Ich war nicht unbedingt begeistert, denn sich einzugestehen, dass man gar nicht so krank ist, wie man vielleicht denkt, ist manchmal gar nicht so einfach. Dennoch fing ich an zu lesen – aber nur, weil ich hinterher begründen können wollte, warum es einfach nur Schund war. Ich hatte genug von Ärzten und somit auch von der Autorin Lissa Rankin.

Im ersten Teil des Buches erzählt Rankin von vielen, vielen Fällen der Selbstheilung. Lächerlich, alles nur Zufall!, dachte ich anfangs noch, doch irgendwann wurde auch mir, trotz meines Widerstrebens gegen das Buch und diesen Zweig der Medizin, klar, dass es so viele Zufälle eigentlich nicht geben kann. Und spätestens bei Rankins sehr logischer und auch für Laien gut verständlicher Erklärung, wie es dazu kommen kann und warum Stress, Ängste, ja selbst unser Unterbewusstsein, einen großen Einfluss auf unsere physische Gesundheit nehmen, war ich restlos begeistert.

Nach der Darstellung dieser Fälle geht es schließlich daran, dem Leser nahe zu legen, was er selbst in seinem Leben ändern kann, um ebenfalls eine solche Selbstheilung zu erfahren. Dieser Teil des Buches zog sich meiner Meinung nach etwas, denn während des Lesens der oben genannten Fälle dachte ich schon so intensiv über mein eigenes Leben nach, dass mir später völlig klar war, was ich tun musste, um meiner Gesundheit auf die Sprünge zu helfen. Auch wiederholten sich die Tipps des Öfteren – wobei es auch bei den Selbstheilungsfällen nicht wenige sehr ähnliche Fälle gab. 

Vielleicht ist es aber genau das, was der Leser braucht: Die Kernaussagen des Buches so lange zum wiederholten Male zu lesen, bis er sie richtig verinnerlicht hat. Seit ich Mind Over Medicine gelesen habe, denke ich jedes Mal, wenn ich mich beispielsweise aufrege oder Stress habe: Oh oh, das ist jetzt aber wieder schlecht für deine Gesundheit. Völlig automatisch. Und ich denke, damit hat Rankin durchaus etwas Großes bei mir erreicht.

Kurzum: Eine Wunder- oder Blitzheilung sollte man nicht erwarten, wenn man dieses Buch aufschlägt. Außerdem muss man sich darauf einlassen – aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das anfangs etwas schwer ist, aber es lohnt sich! Mind Over Medicine hat mich nicht gesund gemacht oder mein Leben verändert, aber ich sehe einige Dinge mit anderen Augen und achte besser auf mich – und dafür bin ich sehr dankbar. 

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Cover des Buches Mut zur Angst (ISBN: 9783466346219)W

Rezension zu "Mut zur Angst" von Lissa Rankin

Das Thema wächst und wandelt sich zu Mut
Wichmannvor 6 Jahren

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Cover
Wasser kann so schön sein und so unerbittlich! Und es kann selbst in ruhigen Zeiten Angst einflößen. Was also könnte besser zu diesem Thema passen?

Inhalt und Aufteilung des Buches

Ein Vorwort, dass es in sich hat. Hoffentlich kann das Buch da mithalten. Bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt auf, dass es nicht allein um Angst geht. Es geht um unangebrachte Angst, die der Autorin ihren eigenen Leidensweg beschwerte. Es geht um den Weg zum Mut, darum, wie Angst krank macht und es geht um wissenschaftliche Beweise. Es erwähnt Angst, Stress und Krebs. Es handelt auch von der Wahrheit über Angst, von Verlust, von Führung und von Mut.
Die Einleitung der Autorin bewegt sich auf dem gleichen schriftstellerischen Niveau wie das der Autorin Dr. Remen, die das Vorwort verfasste. Doch bereits auf Seite 35 wird langatmig auf 1,5 Seiten erklärt, was Mut nicht heißt. Auf der anderen Seite sind viele Beispiele gut, um Möglichkeiten zu verdeutlichen.
Auf Seite 37 passt es meines Erachtens nicht, direkt nach dem Beispiel von sexuellem Missbrauch zu schreiben, ich zitiere:
„Und doch berichten mit die mutigsten Befragten immer wieder, dass ein solches Erlebnis das Beste gewesen sei, was ihnen je widerfahren war. Ich war perplex.“
Ich war es beim Lesen auch.

Angesprochen wird der innere Leitstern und dass der Körper heilt, wenn der Geist von Angst zu Liebe schwenkt.
Auswirkungen von Stress, dessen Stadien und Auswirkungen werden aufgezeigt und interessante Thesen aufgestellt, dass nicht Angst per se, sondern negative Grübeleien es seien, die in die Krankheit führen. Um das Geschriebene zu verdeutlichen, werden Beispiele aus dem realen Leben angeführt. Dabei wird in diesem Buch nicht Angst provoziert, sondern ebenso darauf hingewiesen, dass eine Warnleuchte in einem Auto schon mal angeht, obwohl kein Problem vorliegt. Probleme bereiten dem fachunkundigen Begriffe wie iatrogen oder Sätze wie, ich zitiere: „...mein Nervensystem wäre unter der Ägide des parasympathischen Nervensystems ...dabei ... zur Homöostase zurückzukehren.“ Derlei Fachchinesisch ist an wenigen Stellen zu finden und eher als Ausrutscher zu werten.
Hilfreich dürften die aufgezeigten Phasen von Angst sein und wie ihnen zu begegnen ist. Interessant die Ausführungen zu Telepathie und zum Thema „Wir sind alle eins“, in dem der Bogen gespannt wird über die Erleben von Astronauten, über Nahtoderlebnisse bis hin zu Treffen Anonymer Alkoholiker, was in der Aussage gipfelt, ich zitiere:
 „Verurteile andere nicht, weil sie anders sündigen als du.“
Interessant ist vor allem der Kontext hinsichtlich des Themas Angst und der Aufforderung an der Heilung der Welt mitzuwirken. Hierzu bedarf es einer Portion Mut, zu der die Autorin im dritten Teil des Buches anleitet. In Übungen zeigt die Autorin, wie Mut zu kultivieren sei und weist darauf hin: Wer Mut hat, möchte auch etwas bewirken.

Das Thema Angst ist mit Bedacht zu behandeln und mit Vorsicht zu analysieren. Die Autorin vermag es Ursachen und Auswirkungen von Angst zu erklären, die Wahrheit über Angst zu beleuchten und den Weg aufzuzeigen mit Mut neue Taten zu vollbringen.

Zielgruppe
Jeder, der sich mit dem Thema Angst beschäftigen möchte, findet eine ausführliche und verständliche Abhandlung.
 
Stil
Während Vorwort und Beginn der Einleitung noch persönliche Erfahrungen widerspiegeln wird im zweiten Teil der Einleitung das Thema in die Off-Sicht überführt. Nunmehr wird der Leser angesprochen und solle das Geschriebene auf sich wirken lassen. Trotzdem werden Beispiele aus Gesprächen in den Text eingeflochten, was diesen angenehm lesbar macht.

Verständlichkeit

Der Text ist verständlich dargeboten. Fakten werden dargestellt und erkläutert. Einige  Fachbegriffe, die sich hineingeschlichen können leicht überlesen werden.

Umfang
Ein ausreichend dickes Buch, dass das Thema interessant ausleuchtet.

Qualität

Das Buch ist sauber gebunden, die Umschlagseite kann entfernt werden, um das Werk lesen zu können, ohne das ein Gegenüber eine Chance hat den Titel zu erfahren.

Fazit
Ein Wort? Empfehlenswert.

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