Lissa Rankin

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Lissa RankinMind over Medicine - Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin
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Mind over Medicine - Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin
Lissa RankinWARUM GEDANKEN STÄRKER SIND ALS MEDIZIN
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WARUM GEDANKEN STÄRKER SIND ALS MEDIZIN
WARUM GEDANKEN STÄRKER SIND ALS MEDIZIN
 (2)
Erschienen am 11.09.2017
Lissa RankinMut zur Angst
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Mut zur Angst
Mut zur Angst
 (2)
Erschienen am 28.04.2016
Lissa RankinMind over Medicine - Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin
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Mind over Medicine - Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin
Lissa RankinThe Fear Cure: Cultivating Courage as Medicine for the Body, Mind, and Soul
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Lissa RankinMind Over Medicine: Scientific Proof That You Can Heal Yourself
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Lissa RankinThe Anatomy of a Calling: A Road Map for Awakening to Your Life's Purpose
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The Anatomy of a Calling: A Road Map for Awakening to Your Life's Purpose
Lissa RankinMind Over Medicine
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Mind Over Medicine
Mind Over Medicine
 (0)
Erschienen am 06.05.2013

Neue Rezensionen zu Lissa Rankin

Neu
page394s avatar

Rezension zu "Mind over Medicine - Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin" von Lissa Rankin

Keine Wunderheilung, aber ein toller Denkanstoß.
page394vor einem Jahr

Meine Gesundheit macht mir schon länger zu schaffen und, zumindest nach aktuellem Stand, sind nicht wenige meiner Probleme psychosomatischer Natur. Daher wurde mir vor ein paar Monaten, als es mir gerade besonders schlecht ging, dieses Buch empfohlen. Ich war nicht unbedingt begeistert, denn sich einzugestehen, dass man gar nicht so krank ist, wie man vielleicht denkt, ist manchmal gar nicht so einfach. Dennoch fing ich an zu lesen – aber nur, weil ich hinterher begründen können wollte, warum es einfach nur Schund war. Ich hatte genug von Ärzten und somit auch von der Autorin Lissa Rankin.

Im ersten Teil des Buches erzählt Rankin von vielen, vielen Fällen der Selbstheilung. Lächerlich, alles nur Zufall!, dachte ich anfangs noch, doch irgendwann wurde auch mir, trotz meines Widerstrebens gegen das Buch und diesen Zweig der Medizin, klar, dass es so viele Zufälle eigentlich nicht geben kann. Und spätestens bei Rankins sehr logischer und auch für Laien gut verständlicher Erklärung, wie es dazu kommen kann und warum Stress, Ängste, ja selbst unser Unterbewusstsein, einen großen Einfluss auf unsere physische Gesundheit nehmen, war ich restlos begeistert.

Nach der Darstellung dieser Fälle geht es schließlich daran, dem Leser nahe zu legen, was er selbst in seinem Leben ändern kann, um ebenfalls eine solche Selbstheilung zu erfahren. Dieser Teil des Buches zog sich meiner Meinung nach etwas, denn während des Lesens der oben genannten Fälle dachte ich schon so intensiv über mein eigenes Leben nach, dass mir später völlig klar war, was ich tun musste, um meiner Gesundheit auf die Sprünge zu helfen. Auch wiederholten sich die Tipps des Öfteren – wobei es auch bei den Selbstheilungsfällen nicht wenige sehr ähnliche Fälle gab. 

Vielleicht ist es aber genau das, was der Leser braucht: Die Kernaussagen des Buches so lange zum wiederholten Male zu lesen, bis er sie richtig verinnerlicht hat. Seit ich Mind Over Medicine gelesen habe, denke ich jedes Mal, wenn ich mich beispielsweise aufrege oder Stress habe: Oh oh, das ist jetzt aber wieder schlecht für deine Gesundheit. Völlig automatisch. Und ich denke, damit hat Rankin durchaus etwas Großes bei mir erreicht.

Kurzum: Eine Wunder- oder Blitzheilung sollte man nicht erwarten, wenn man dieses Buch aufschlägt. Außerdem muss man sich darauf einlassen – aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das anfangs etwas schwer ist, aber es lohnt sich! Mind Over Medicine hat mich nicht gesund gemacht oder mein Leben verändert, aber ich sehe einige Dinge mit anderen Augen und achte besser auf mich – und dafür bin ich sehr dankbar. 

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Wichmanns avatar

Rezension zu "Mut zur Angst" von Lissa Rankin

Das Thema wächst und wandelt sich zu Mut
Wichmannvor 2 Jahren

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Cover
Wasser kann so schön sein und so unerbittlich! Und es kann selbst in ruhigen Zeiten Angst einflößen. Was also könnte besser zu diesem Thema passen?

Inhalt und Aufteilung des Buches

Ein Vorwort, dass es in sich hat. Hoffentlich kann das Buch da mithalten. Bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt auf, dass es nicht allein um Angst geht. Es geht um unangebrachte Angst, die der Autorin ihren eigenen Leidensweg beschwerte. Es geht um den Weg zum Mut, darum, wie Angst krank macht und es geht um wissenschaftliche Beweise. Es erwähnt Angst, Stress und Krebs. Es handelt auch von der Wahrheit über Angst, von Verlust, von Führung und von Mut.
Die Einleitung der Autorin bewegt sich auf dem gleichen schriftstellerischen Niveau wie das der Autorin Dr. Remen, die das Vorwort verfasste. Doch bereits auf Seite 35 wird langatmig auf 1,5 Seiten erklärt, was Mut nicht heißt. Auf der anderen Seite sind viele Beispiele gut, um Möglichkeiten zu verdeutlichen.
Auf Seite 37 passt es meines Erachtens nicht, direkt nach dem Beispiel von sexuellem Missbrauch zu schreiben, ich zitiere:
„Und doch berichten mit die mutigsten Befragten immer wieder, dass ein solches Erlebnis das Beste gewesen sei, was ihnen je widerfahren war. Ich war perplex.“
Ich war es beim Lesen auch.

Angesprochen wird der innere Leitstern und dass der Körper heilt, wenn der Geist von Angst zu Liebe schwenkt.
Auswirkungen von Stress, dessen Stadien und Auswirkungen werden aufgezeigt und interessante Thesen aufgestellt, dass nicht Angst per se, sondern negative Grübeleien es seien, die in die Krankheit führen. Um das Geschriebene zu verdeutlichen, werden Beispiele aus dem realen Leben angeführt. Dabei wird in diesem Buch nicht Angst provoziert, sondern ebenso darauf hingewiesen, dass eine Warnleuchte in einem Auto schon mal angeht, obwohl kein Problem vorliegt. Probleme bereiten dem fachunkundigen Begriffe wie iatrogen oder Sätze wie, ich zitiere: „...mein Nervensystem wäre unter der Ägide des parasympathischen Nervensystems ...dabei ... zur Homöostase zurückzukehren.“ Derlei Fachchinesisch ist an wenigen Stellen zu finden und eher als Ausrutscher zu werten.
Hilfreich dürften die aufgezeigten Phasen von Angst sein und wie ihnen zu begegnen ist. Interessant die Ausführungen zu Telepathie und zum Thema „Wir sind alle eins“, in dem der Bogen gespannt wird über die Erleben von Astronauten, über Nahtoderlebnisse bis hin zu Treffen Anonymer Alkoholiker, was in der Aussage gipfelt, ich zitiere:
 „Verurteile andere nicht, weil sie anders sündigen als du.“
Interessant ist vor allem der Kontext hinsichtlich des Themas Angst und der Aufforderung an der Heilung der Welt mitzuwirken. Hierzu bedarf es einer Portion Mut, zu der die Autorin im dritten Teil des Buches anleitet. In Übungen zeigt die Autorin, wie Mut zu kultivieren sei und weist darauf hin: Wer Mut hat, möchte auch etwas bewirken.

Das Thema Angst ist mit Bedacht zu behandeln und mit Vorsicht zu analysieren. Die Autorin vermag es Ursachen und Auswirkungen von Angst zu erklären, die Wahrheit über Angst zu beleuchten und den Weg aufzuzeigen mit Mut neue Taten zu vollbringen.

Zielgruppe
Jeder, der sich mit dem Thema Angst beschäftigen möchte, findet eine ausführliche und verständliche Abhandlung.
 
Stil
Während Vorwort und Beginn der Einleitung noch persönliche Erfahrungen widerspiegeln wird im zweiten Teil der Einleitung das Thema in die Off-Sicht überführt. Nunmehr wird der Leser angesprochen und solle das Geschriebene auf sich wirken lassen. Trotzdem werden Beispiele aus Gesprächen in den Text eingeflochten, was diesen angenehm lesbar macht.

Verständlichkeit

Der Text ist verständlich dargeboten. Fakten werden dargestellt und erkläutert. Einige  Fachbegriffe, die sich hineingeschlichen können leicht überlesen werden.

Umfang
Ein ausreichend dickes Buch, dass das Thema interessant ausleuchtet.

Qualität

Das Buch ist sauber gebunden, die Umschlagseite kann entfernt werden, um das Werk lesen zu können, ohne das ein Gegenüber eine Chance hat den Titel zu erfahren.

Fazit
Ein Wort? Empfehlenswert.

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M

Rezension zu "Mut zur Angst" von Lissa Rankin

Gründlich und hilfreich
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Gründlich und hilfreich

Angst ist eine der stärksten Antriebskräfte des Menschen. Als Warnung vor Gefahren (realen, aber auch eingebildeten) hat sie ihren festen Platz seit Anbeginn der Menschheit im emotionalen Reservoir des Menschen.

Angst wird, in der Regel, als unangenehm erlebt. Körperliche Anspannung, Adrenalin, der berühmte „Klumpen im Bauch“, all dies führt dazu, dass Menschen, wiederum in der Regel, Situationen vermeiden, die Angst auslösen.

Da aber nun auch weitgehend alles Neue, jeder Schritt in eine neue Richtung ein Schritt und Gang ins Unbekannte darstellt und das Unbekannte eben auch in der Regel mit Risiko verbunden ist und damit Angst einflößt, ist dieses Vermeiden von angstauslösenden Situationen nicht der beste Weg für die Entwicklung der eigenen Person hin zur inneren Integrität.

Rankin formuliert dies so: „Wenn sie in ihrem Leben mit allerlei Widrigkeiten Bekanntschaft geschlossen haben…, hat die Angst sie vielleicht von ihrem inneren Leitstern abgelenkt und sie dazu gebracht, die Integrität ihres wahren Selbst zu gefährden“.

In einer Welt der Ablenkungen und der harmlosen Unterhaltung, die in geschickter Form dennoch vermeintlich „echte „Gefühle im Betrachter auslösen, ist es nicht einfach, dem „wahren Leben“ aufrecht gegenüber zu treten. Vielfach diffuse Ängste sind es dabei, die den Mut ein stückweit nehmen und dazu führen, mehr und mehr „faule Kompromisse“ im Sinne einer vermeintlichen Sicherheit einzugehen.

Dass angst aber mehrere Impulse in sich trägt, dass neben dem Drang zur Flucht auch die Kraft zum Standhalten, zur Überwindung der Angst vorhanden wäre, das fällt dabei allzu oft unter den Tisch.

So ist es gut, dass Lissa Rankin sich in breiter Form diesem Grundgefühl menschlichen Seins nähert. Denn, auch das formuliert Rankin treffend: „Tag für Tag wird Ihre Integrität auf unterschiedlichste Art und Weise auf die Probe gestellt“. Und ebenso wird dabei jedes Mal eine Entscheidung zu treffen sind entweder „aus Angst“ und für viele, teils faule Kompromisse oder für die eigene, innere Integrität, die es dann eben benötigt, dass aus der Angst (die nicht geleugnet wird), Mut entsteht.

Herausforderungen, auch solche, die Angst machen (und das bei jedem in sehr individueller, verschiedener Art und Weise) gehören zum Leben, zu einem sich entfaltenden Ich. Dabei ist die Angst ein Wegbegleiter, manchmal auch ein guter Ratgeber und eine Kraftquelle, sollte aber nie in die Rolle des „großen Verhinderers“ gelangen.

Wie Angst krankmachen kann (auch in der physiologischen Beschreibung), welche Gesichter die Angst hat und das Angst tatsächlich mit Ungewissheit zu tun hat, Ungewissheit aber das Tor zu neuen Möglichkeiten darstellt, dass Verluste zum Leben dazugehören und zwanghaftes Bewahren wollen nur zu mehr Verlusten führen, das man aber gegen sein Angst angehen kann, sie sich „gar zum Freund“ machen kann, von all dem erzählt Rankin flüssig und überzeugend.

Das ein (leicht) esoterischer Ton im Buch mitschwingt, dass Begrifflichkeiten wie „Engel“ gewählt werden (in Anlehnung an Jakobs Kampf mit Gott) und dass der „große Sinn des Universums“, in dem alles seinen persönlichen Sinn findet, das kann von eher rational ausgerichteten Lesers ein stückweit einfach auch „überlesen“ werden.

Denn das „Mut-Rezept“ am Ende des Buches und die Entlarvung vieler „Masken der Angst“ sind ebenso lesenswert, wie die Unterscheidung zwischen „begründeter und unbegründeter“ Angst.

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