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Styria_Buchverlage

vor 3 Monaten

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"In Wirklichkeit werden beide Frauengruppen bestraft. Die einen mit sozialer Ächtung, weil sie keine Kinder haben, die anderen mit sozialer Unterdrückung, weil sie Kinder haben." Lisz Hirn


Es ist wieder schick, konservativ zu sein. Die neuen Biedermänner und Biederfrauen propagieren ein Weltbild, durch das alle verlieren werden: ein Gesellschaftsideal der 1950er-Jahre, das Männer und vor allem Frauen in alte Rollenbilder drängt. Kinder statt Karriere, Mutter statt Managerin? Damit nehmen nicht nur die Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern zu. 



Die Philosophin Lisz Hirn zeigt auf, wie diese Entwicklung unsere offene, demokratische Gesellschaft bedroht. Und liefert Ideen, wie wir uns dagegen zur Wehr setzen können.

Bewerbung zur Leserunde

Für die Teilnahme an der Leserunde beantwortet uns bitte folgende Frage: "Wie wäre es, in einer Gesellschaft zu leben, in der Männer und Frauen wirklich, nicht nur formal, gleichgestellt sind?"

Bitte gebt uns auch Bescheid, wo ihr eure Rezensionen veröffentlichen werdet!

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

> Schaut vorbei auf unserer Homepage: www.styriabooks.at

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Autor: Lisz Hirn
Buch: Geht's noch!
1 Foto

violasreadinghabits

vor 3 Monaten

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In einer Gesellschaft zu leben, in der beide Geschlechter gleichgestellt sind, stelle ich persönlich sehr toll vor. Niemand würde sich mehr rechtfertigen müssen, weil man einen "femininen" oder "maskulinen" Beruf ergreifen möchte oder es würden keine Vorwürfe mehr aufkommen, wenn man als Vater zu Hause bleiben will und die Frau Karriere machen möchte. Es gibt einfach so viel , was besser wäre und obwohl die Gleichberechtigtung im Grundgesetz steht (Artikel 3, wenn ich mich Recht erinnere), gibt es heutzutage immer noch so viele Ungerechtigkeiten, die mich ehrlich gesagt ziemlich traurig machen, da dadurch viele ihr Potential "verschwenden".

Frollein_von_Kunterbunt

vor 3 Monaten

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In so einer Gesellschaft zu leben wäre ein traumhafter Anfang!
Wären alle Menschen gleich gestellt (auch eben jene, die sich weder als Frau noch als Mann definieren), dann gäbe es keine Machtstrukturen auf Grund des Geschlechts mehr und jeder bekäme, zumindest auf dieser gesellschaftlichen Ebene, die gleichen Chancen und Möglichkeiten.

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Shannon

vor 2 Monaten

Plauderecke

Mein Buch ist gestern eingetroffen. Ich hatte noch nicht viel Zeit es zu bewundern. Derzeit lese ich noch "Der Report der Magd", dann ist dieses hier dran. Ich finde, das passt auch thematisch ganz gut im Anschluss. :o)

badische_lesenaerrin

vor 2 Monaten

Plauderecke

Mein Buch ist vorgestern auch eingetroffen. Hab schon die ersten paar Seiten gelesen. Bin mal gespannt! Allen die auch gewonnen haben: Glückwunsch! :)

dieschmitt

vor 2 Monaten

Plauderecke

Mein Buch ist am Samstag angekommen. Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen, aber dann war ich so gefesselt, dass ich es gestern beendet habe. Es hat mir super gut gefallen. Wird es denn noch Leseabschnitte geben?

Rose75

vor 2 Monaten

Plauderecke

Das Buch liest sich sehr gut und ich bedauere, dass es hier keine Leseabschnitte gibt. Erfahrungsgemäß wird ohne Abschnitte weniger diskutiert und jeder liest für sich allein.

Nach den ersten 30 Seiten hätte ich schon Lust auf Diskussion, weil die politische Situation in Österreich vielschichtiger ist, als von der Autorin dargestellt. Der Wahlsieg von ÖVP und FPÖ hat viel mit der Flüchtlingskrise 2015 zu tun. Das Frauenbild dieser Parteien war da nicht wahlentscheidend finde ich.

Die Gedanken der Autorin finde ich interessant und ich kann ihr gut folgen. Allerdings glaube ich, dass wir generell einen gesellschaftlichen Wandel durchlaufen, in dem einige ihre Ausrichtung und Lebensplanung hinterfragen.

Warum hört man den von überall "Raus aus dem Hamsterrad" und Work-Life-Balance ?
Emanzipation ist doch mehr, als dass alle zum Arbeiten gehen und sich die lukrativen Posten gerecht aufteilen?

Shannon

vor 2 Monaten

Plauderecke

Rose75 schreibt:
Das Buch liest sich sehr gut und ich bedauere, dass es hier keine Leseabschnitte gibt. Erfahrungsgemäß wird ohne Abschnitte weniger diskutiert und jeder liest für sich allein. Nach den ersten 30 Seiten hätte ich schon Lust auf Diskussion, weil die politische Situation in Österreich vielschichtiger ist, als von der Autorin dargestellt. Der Wahlsieg von ÖVP und FPÖ hat viel mit der Flüchtlingskrise 2015 zu tun. Das Frauenbild dieser Parteien war da nicht wahlentscheidend finde ich. Die Gedanken der Autorin finde ich interessant und ich kann ihr gut folgen. Allerdings glaube ich, dass wir generell einen gesellschaftlichen Wandel durchlaufen, in dem einige ihre Ausrichtung und Lebensplanung hinterfragen. Warum hört man den von überall "Raus aus dem Hamsterrad" und Work-Life-Balance ? Emanzipation ist doch mehr, als dass alle zum Arbeiten gehen und sich die lukrativen Posten gerecht aufteilen?

Ich bin bei zirka Seite 75 und finde das Buch sehr spannend. Soweit kann ich der Autorin folgen, auch wenn ich nicht alles unterschrieben würde.
Recht gebe ich ihr auf alle Fälle bei den "Biederfrauen". Solche Frauen kenne ich zur Genüge - grad in der Arbeitsmarktpolitik. Ich habe da Frauen in sehr hohen Führungspositionen sagen hören: "Wenn die Frauen nur wieder hinter dem Herd wären, hätten wir unsere Probleme nicht." Das hat mich ohne Ende schockiert! (Hier zieht sich auch gleich eine Parallele zur letzten Lektüre von mir "Der Report der Magd" und den Charakter von Serena Joy - nur so als Lesetipp!)

Schnuck59

vor 2 Monaten

Plauderecke
@Rose75

Da kann ich dir nur zustimmen. Nicht nur eine Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ist gefragt, sondern die gesellschaftspolitischen Voraussetzungen müssen angepasst werden. Wichtig finde ich auch die Situation der Kinder und die Familienstrukturen an sich zu bedenken.

Shannon

vor 2 Monaten

Plauderecke

Vielen Dank nochmal für das Buch und die Möglichkeit mitlesen zu dürfen.
Hier nun meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Lisz-Hirn/Geht-s-noch-1813209075-w/rezension/2035115390/?selektiert=2035124800

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