Liv Abigail Schlüsselherz

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Inhaltsangabe zu „Schlüsselherz“ von Liv Abigail

Eine zauberhafte Liebesgeschichte, ein Kriminalfall und ein charmanter Zyniker. London, die Hauptstadt der Neuen Zeit: Nach dem Jahrzehnte andauernden Krieg gegen ein alles verzehrendes Europa erhebt sich die Stadt wie ein erschöpfter Phoenix aus ihrer Asche und reckt sich neuem Leben entgegen. Als Ceras beste Freundin entführt wird, ist der Buchhändler und verhinderte Abenteurer Valender Beazeley ihre einzige Hilfe. Cera ahnt bald, dass Valender, Sohn eines Konservativisten, ein magisches Geheimnis verbirgt. Wie sonst ließe sich das Knistern im Äther erklären, das sie in seiner Nähe immer wieder überkommt? Im Zuge ihrer gemeinsamen Ermittlungen verliebt sie sich in ihn. Doch wie kann Valender ihre Gefühle erwidern, ist sie doch kein Mensch, so wie er?

Ein Buch, welches mich nachdenklich gemacht und zugleich berührt hat!

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

Ein wundervoller Krimi-Steampunk-Fantasy-Roman in einem bezaubernden Schreibstil.

— Susas_Leseecke
Susas_Leseecke

Ich bin beeindruckt! Viele neue Ideen, interessante Charaktere und ein spannender Krimifall! Nur das Ende war leider etwas kurz abgehandelt.

— Tini_S
Tini_S

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  • Ein stimmungsvoller Steampunk-Roman, der Magie, viel Spannung und noch mehr Romantik in sich vereint

    Schlüsselherz
    leselurch

    leselurch

    16. November 2015 um 11:48

    *Worum geht's?* Ceras beste Freundin Yasmine wurde entführt. Verzweifelt sucht sie nach jemandem, der ihr dabei hilft, Yasmine wiederzufinden. Aber das ist leichter gesagt, als getan. Denn Cera und Yasmine sind Puppen, künstliche Wesen, die vor Gericht so viel Wert sind wie der Schraubenschlüssel, mit dem sie erbaut wurden. Glücklicherweise trifft Cera auf Valender Beazeley, der den Auftrag als Detektiv nur zu gerne annimmt, um dem Buchladen seines Vaters zu entkommen. Gemeinsam versuchen sie, dem Geheimnis um Yasmines Verschwinden auf die Spur zu kommen. Dabei stoßen sie jedoch nicht nur auf schreckliche Erkenntnisse, sondern auch auf tiefe Gefühle... *Meine Meinung:* Willkommen im London des Jahres 2012, der Hauptstadt der Neuen Zeit! Liv Abigail entführt ihre Leser in ihrem Roman "Schlüsselherz" in das London einer Steampunk-Welt, das seinen britischen Charme nicht verloren, aber dafür jede Menge mechanische Wunderlichkeiten dazu gewonnen hat. Die Autorin lässt nicht nur altbekannte Elemente des Genres in neuem Glanz erstrahlen, sie setzt auch viele innovative Ideen in ihrer Geschichte um und zaubert damit eine Welt hervor, die jeden Steampunk-Fan mehr als begeistern und faszinieren wird. Die Geschichte beginnt mit einem großen Knall - im wahrsten Sinne des Wortes -, setzt sich danach aber ruhiger fort. Liv Abigail bietet ihren Lesern erst einmal die Gelegenheit, sich in der fremden Welt zurecht zu finden und sich an die vielen neuen Umstände zu gewöhnen, ehe die Handlung richtig ins Rollen gerät. Die Geschichte nimmt mit jeder Seite an Spannung zu, wird immer aufregender, geheimnisvoller, magischer. Sie zieht einen voll und ganz in ihren Bann und lässt einen nach der letzten Seite umso trauriger zurück. Denn wer sich in die "Schlüsselherz"-Welt verliebt hat, möchte sie und ihre Bewohner eigentlich nicht mehr ziehen lassen. Valender Beazeley, seines Zeichens als Buchhändler tätiger Soldat, ist der Hauptcharakter des Romans. Der Zyniker mit dem Herzen am rechten Fleck ist eine tolle Figur, die einem auf Anhieb sympathisch ist. Obwohl er bereits zu Beginn des Romans ein sehr reifer und ausgeglichener Charakter ist, vollzieht er in "Schlüsselherz" eine große Entwicklung, die ihn noch vielschichtiger und lebendiger werden lässt. Am meisten beeindruckt Valender jedoch mit seiner Menschlichkeit. Er durchlebt Höhen und Tiefen, muss über seinen Schatten springen und macht Fehler, die unverzeihliche Konsequenzen mit sich ziehen. Valender ist nicht perfekt, aber seine Ecken und Kanten lassen es ihn beinahe werden! Cera übernimmt den Part der weiblichen Protagonistin und sticht durch ihre Einzigartigkeit mehr als deutlich aus der Masse heraus. Denn Cera ist nicht wie andere Hauptfiguren: Sie ist eine Puppe! Cera ist mechanisch, zusammengebaut aus jeder Menge Zahnräder und synthetischem Fleisch, und darauf angewiesen, dass ihr Besitzer ihr jeden Tag ihr Uhrwerk aufzieht. Doch obwohl sie eine Puppe ist, ein von Menschenhand geschaffenes Gerät, hat Cera eine starke Persönlichkeit. Sie ist mutig, aufrichtig, lebensfroh und steckt voller Emotionen, die sie eigentlich nicht fühlen kann. Cera ist ein unvergleichlicher Charakter; eine spezielle, aber wundervolle Figur, die den Roman zu etwas Besonderem macht. Unter den Nebencharakteren ist vor allem einer erwähnenswert: Nathaniel. Er ist das kleine Highlight der Geschichte, das auch noch lange Zeit nach der letzten Seite einen festen Platz in den Herzen der Leserinnen haben wird. Der skurrile Künstler mit magischer Begabung und frechem Mundwerk ist ein absoluter Charmeur und wickelt die Damenwelt im Handumdrehen um den Finger. Kaum tritt er in Erscheinung, ertappt man sich selbst dabei, ins Schwärmen zu geraten... Liv Abigail beherrscht eine wundervolle Schreibe, die "Schlüsselherz" zu einem echten Kopfkino-Erlebnis werden lässt. Mit großartigen Wortbildern erweckt sie das alternative London, die Hauptstadt der Neuen Zeit, mitsamt seinen Bürgern zum Leben und lässt sogar ihre Leser selbst zu einem Teil dieser beeindruckenden Steampunk-Welt werden. Überraschend ist das nicht, denn hinter Miss Abigail steckt niemand anderes als Jennifer Benkau, die ihr schreiberisches Talent bereits in vielen anderen Büchern bewiesen hat. Bücher aus dem Sieben Verlag haben mit einer sehr kleinen Schrift zu kämpfen. Ein kleines, aber beachtliches Manko, denn als Leser muss man sich mit den winzigen Buchstaben auf den voll bedruckten Seiten erst einmal anfreunden. Man gewöhnt sich zwar recht schnell daran, aber man bekommt nach jeder Lesepause zu spüren, wie schwer das Auge mit dem ungewöhnlichen Schriftbild ringen muss. Eine etwas größere Schrift und ein paar Seiten mehr hätten dem Roman gut getan! Apropos Seiten: Zwei Doppelseiten sind ohnehin doppelt abgedruckt worden. Ein seltsamer Fehler, der mir so auch noch nie untergekommen ist. *Fazit:* "Schlüsselherz" ist ein stimmungsvoller Steampunk-Roman, der Magie, viel Spannung und noch mehr Romantik in sich vereint. Liv Abigail hat hier eine wundervolle Welt erschaffen, die ihre Leser mit ihren innovativen Ideen und liebevollen Details begeistert an die Seiten fesseln wird. Die individuellen und vielschichtigen Charaktere sind daran nicht ganz unschuldig, denn sie sorgen in der Geschichte für das gewisse Etwas! Durch den großartigen Schreibstil der Autorin wird "Schlüsselherz" zudem zu einem Kopfkino-Erlebnis, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Ich vergebe 5 Lurche!

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  • Geniale Mischung mit Suchtfaktor

    Schlüsselherz
    dorothea84

    dorothea84

    12. October 2015 um 07:15

    Ceras beste Freundin wird entführt, doch die Polizei hilft nicht. Da sie nur Puppen sind und das als Diebstahl betrachtet wird. Also sucht sie Hilfe bei dem Buchhändler Valender Beazeley. Doch der hat auch etwas zu verbergen. So beginnt die Suche nach dem Entführer. Zwischen Ceras und Valender baut sich langsam, aber sicher eine gewissen Anziehungskraft auf. Doch sie ist eine Puppe, kein Mensch. Das Cover hat mich aufmerksam auf das Buch gemacht. Sehr schnell hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Selten war ich so fasziniert von einem Buch. Diese Welt war sogar anders und interessant, voller Gefühle und Gedankengänge die einen nur fesseln. Ich habe das Buch verschlungen und war einfach nur überrascht als ich am Ende angekommen bin, da es kein Ende geben sollte und ich weiterlesen wollte. Jeder der Personen in dem Buch waren sehr sympathisch, egal ob gut oder böse. Die Wendung war nicht das was ich erwartet hatte und hat die Spannung noch etwas angezogen. Ich würde sagen sprachlos, da ich einfach dafür keine Anzeichen dafür gesehen habe. Ich hatte es extra nochmal gelesen.Von dieser Welt würde ich auf jeden Fall gerne noch mehr lesen.

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  • Schlüsselherz - Liv Abigail

    Schlüsselherz
    Jessiica44

    Jessiica44

    11. July 2015 um 17:36

    Dieses Buch war irgendwie überhaupt nicht mein Fall! Ich kam zwar relativ gut in die Story rein aber mit den Charakteren bin ich gar nicht warm geworden. Meiner Meinung nach waren die Charaktere nicht genug beschrieben man wusste zwar wer wer ist und was er macht aber eine ,,Bindung'' konnte ich trotzdem nicht zu ihnen aufbauen. Das Buch hat mich so angesprochen, weil es mal was anderes ist immerhin gibt es bestimmt kaum Bücher in denen es um Puppen geht. Leider fand ich das ganze sehr schlecht umgesetzt und auch viel zu kurz gehalten. Es gibt ja viele Bücher die kurz sind aber trotzdem passiert viel aber hier war das nicht so zumindest kam es mir so vor. Die ganze Geschichte war mir einfach zu langweilig und auch die ,,Lovestory'' war für mich keine! Wow sie verlieben sich und küssen sich ein zwei mal aber mehr auch nicht! Meiner Meinung nach kann man das keine zauberhafte Liebesgeschichte nennen. Am Ende passiert zwar endlich mal was aber es wird einfach viel zu kurz gehalten und total schnell ist alles vorbei. Mein Fall war dieses Buch eindeutig nicht !

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  • Gelungene Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte mit einem einzigartigen Steampunk-Setting!

    Schlüsselherz
    BUCHimPULSe

    BUCHimPULSe

    Mit „Schlüsselherz“ ist der Autorin Liv Abigail, besser bekannt als Jennifer Benkau, eine geniale Mischung aus Steampunk, Krimi und einer leichten Liebesgeschichte gelungen. Gewürzt wird das Ganze mit etwas Magie, tragischen Elementen und einem historischen Setting, obwohl die Handlung in unserer heutigen Zeit spielt. Aufgrund der recht unschuldig gehaltenen Liebegeschichte kann der Roman auch von Jugendlichen gut gelesen werden. Die Autorin hat es ihren Charakteren nicht sehr leicht gemacht. Cera ist eine sogenannte Puppe, eine künstliche Intelligenz mit dem perfekten Äußeren einer menschlichen Frau und einer magisch hergestellten Seele. Sie ist sehr clever und kann Mimiken erzeugen, um menschlicher zu wirken. Bei der Suche nach ihrer besten Freundin Yasemine, die wie sie Balletttänzerin am Keyman Theatre ist und spurlos verschwunden ist, trifft sie auf Valender Beazeley und bittet ihn um Hilfe. Valender hat sich zum Soldaten ausbilden lassen, musste jedoch die Armee verlassen, als diese immer mehr synthetische Soldaten verwendet hatte. Nun arbeitet er als Verkäufer im Buchladen seines Vaters und ist von ihm finanziell abhängig. Doch gibt es noch andere Streitpunkte zwischen den beiden, wie z.B. seine kleine Schwester Melissa, die seit einem Unfall geistig zurückgeblieben ist. Da ist es wie eine Befreiung für Valender, Cera bei ihren Ermittlung zu helfen. Und die Hilfe hat sie auch bitter nötig, denn nun scheint es jemand auf Cera abgesehen zu haben. Die Idee mit den Puppen gefiel mir äußerst gut. Sie taten mir regelrecht Leid, denn sie sind nichts anderes als Sklaven, die von ihren jeweiligen Besitzern abhängig sind, da diese die individuellen Schlüssel haben, um die Puppenuhrwerke aufzuziehen. Interessant war auch die Beschreibung, wie die Seele für die Puppen hergestellt wird. Die Seele ermöglicht es Cera meiner Meinung nach auch Gefühle zu empfinden, wie z.B. Angst oder Liebe. Valender fand ich für meinen Geschmack zu schwach dargestellt. Meist scheint er es sogar zu vergessen, früher einmal ein Soldat gewesen zu sein. Und auch den Drogen ist er nicht abgeneigt, was ihn in eine verzwickte Situation bringt. Dafür ist das historische Steampunk-Setting einzigartig. Geschickt fand ich es auch, wie Liv Abigail den tragischen Tod von Lady Di und ihrem Verlobten Dodi in ihre Geschichte eingebunden hat. Wer sich gerne in eine alternative Welt unserer Zeit entführen lassen möchte, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen. Fazit: „Schlüsselherz“ ist eine gelungene Mischung aus Krimi und unschuldiger Liebesgeschichte mit einem einzigartigen Steampunk-Setting. Eine „Puppe“ als Protagonistin und weitere einfallsreiche Ideen heben diesen Roman aus anderen hervor. Lediglich der Held kann nicht so ganz überzeugen.

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    • 2
    Floh

    Floh

    04. August 2014 um 12:08
  • Buchverlosung zu "Eine vorläufige Theorie der Liebe" von Scott Hutchins

    Eine vorläufige Theorie der Liebe
    Daniliesing

    Daniliesing

    In seinem Debütroman "Eine vorläufige Theorie der Liebe" erzählt der US-amerikanische Autor Scott Hutchins eine mitreißende und geistreiche Geschichte zum Thema künstliche Intelligenz bzw. Emotion. Dieses Buch bringt alles mit, was ein guter Roman haben muss, um seine Leser begeistern zu können! Er bewegt und schafft es zugleich auch zum Lachen zu bringen! Mehr zum Buch: Mit Mitte dreißig steht Neill Bassett jr. wieder ganz am Anfang. Seine Frau hat ihn abserviert, jetzt muss er sich auf Tennis-Abende für Singles einlassen, um wieder Anschluss zu finden. Auf der Haben-Seite seines Lebens steht nur das aberwitzig umfangreiche Tagebuch, das ihm sein Vater hinterlassen hat. Immerhin verschafft es ihm einen Job im Silicon Valley, wo er mit Hilfe der vielen persönlichen Einträge einen Computer entwickeln soll, der ein eigenes Bewusstsein hat. Während Neill nebenbei dem Grund für den Selbstmord seines Vater auf die Spur kommt und die Ehe seiner Eltern in völlig neuem Licht zu sehen beginnt, macht der Computer in Beziehungsfragen ebensolche Fortschritte wie Neill selber, der die schräge Wochenendbekanntschaft Rachel nie für voll genommen hat. --> Leseprobe Zusammen mit dem Piper Verlag verlosen wir hier 15 Exemplare von "Eine vorläufige Theorie der Liebe" unter allen, die sich mit Neill auf die Entdeckungsreise rund um das Tagebuch seines Vaters begeben möchten! Beantwortet für eure Chance auf eines der Bücher einfach die folgende Frage bis zum 23. März 2014: Könnt ihr euch vorstellen, dass Computer bzw. Maschinen irgendwann in der Lage sein werden, Emotionen zu simulieren? Wie könnte das aussehen und welche Risiken wären damit eventuell verbunden? Der Piper Verlag wird nach der Verlosung für alle Gewinner und die, die Interesse haben, außerdem eine Leserunde zum Buch anbieten!

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    • 239
  • Eine Geschichte mit einer Prise Fantasy, gespickt mit Steampunkt und bestreut mit Krimi ...

    Schlüsselherz
    Avirem

    Avirem

    23. February 2014 um 14:34

    Kurzbeschreibung Eine zauberhafte Liebesgeschichte, ein Kriminalfall und ein charmanter Zyniker. London, die Hauptstadt der Neuen Zeit: Nach dem Jahrzehnte andauernden Krieg gegen ein alles verzehrendes Europa erhebt sich die Stadt wie ein erschöpfter Phoenix aus ihrer Asche und reckt sich neuem Leben entgegen. Als Ceras beste Freundin entführt wird, ist der Buchhändler und verhinderte Abenteurer Valender Beazeley ihre einzige Hilfe. Cera ahnt bald, dass Valender, Sohn eines Konservativisten, ein magisches Geheimnis verbirgt. Wie sonst ließe sich das Knistern im Äther erklären, das sie in seiner Nähe immer wieder überkommt? Im Zuge ihrer gemeinsamen Ermittlungen verliebt sie sich in ihn. Doch wie kann Valender ihre Gefühle erwidern, ist sie doch kein Mensch, so wie er? Inhalt Als Ceras Freundin entführt wird und die Polizei keine große Hilfe ist, beginnt sie selbst Nachforschungen anzustellen. In einer gefährlichen Situation erhält Cera Unterstützung vom Buchhändler Valender, der sie in weiterer Folge bei der Suche unterstützt. Cera verliebt sich in den jungen Mann was unmöglich und untragbar ist, denn Cera ist kein Mensch. Meinung Cera ist eine sympathische und charmante Protagonistin. Obwohl sie kein Mensch ist, verhält sie sich äußerst menschlich, sprüht vor Lebensfreude und Energie, verhält sich anders als die übrigen ihrer Art. Valender ist ein zynischer und verschrobener Eigenbrötler. Der zurückhaltende Buchhändler ist von seinem Konservativistenvater finanziell abhängig und hat nur wenige Lichtblicke in seinem Leben. Nathaniel ist ein bekannter, magischer Künstler dessen Rolle nicht sofort zu durchschauen ist. Er ist ein ungehobelter, sarkastischer junger Mann der macht was er will und sich nach einem Abenteuer sehnt. Eine interessante Figur mit Potential. Gut ausgearbeitete, authentische Charaktere konnten mich begeistern. Einzig Valender konnte mich nicht überzeugen. Liv Abigail (Pseudonym der Autorin Jennifer Benkau) entführt uns in eine viktorianische Steampunkvariante Londons im Jahr 2012 in der Magie eine große Rolle spielt. Kutschen stehen auf der Tagesordnung, deren Pferde nicht lebendig, sondern mit Dampf angetrieben werden. Ebenso wie radiomobile Telefone, Rechenapparate und Chronometer. Die Gesellschaft wird in Magische und nicht Magische unterteilt. Zudem gibt es die Konservativisten die gegen alles magische vorgehen und es unterbinden wollen. Die Autorin hat humorvoll Entwicklungen der aktuellen Zeit in dieses Setting eingebracht. Die sich anbahnende aber unmöglich scheinende Liebe zieht sich durch diesen Roman, drängt sich aber nicht in den Vordergrund und hält sich mit der Aufklärung der mysteriösen Entführung angenehm die Waage. Die Geschichte wird großteils aus der Sicht von Cera und Valender, später auch von Nathaniel erzählt. Immer wieder lesen wir kurze Abschnitte aus Sicht weiterer Protagonisten. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig, bildhaft und angenehm zu lesen. Fazit: "Schlüsselherz" von Liv Abigail ist eine gelungen Mischung aus Fantasy, Steampunk, Krimi und Romance. Für mich kein Pageturner aber gute Unterhaltung. Lesenswert. Zitat "Mit einem Mal wurde sie sich ihrer Spitzenwäsche bewußt, fühlte sich unwohl darin, präsent - so, als würde jedermann sehen, was sie unter Kleid und Mantel trug - , und erst mit Verzögerung wurde ihr klar, das sie die Situation möglicherweise von Anfang an falsch eingeschätzt hatte. War es vielleicht gar nicht ihr Körper, den er wollte?" (Seite 34)

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  • Leserunde zu "Der Flug der Archimedes" von Sören Prescher

    Der Flug der Archimedes
    Soeren

    Soeren

    Hallo Steampunk-Fans, ich freue mich, Euch heute zu einer Leserunde zu meinem neuen Steampunk-Roman "DER FLUG DER ARCHIMEDES"  einladen zu dürfen. Es geht um geheimnisvolle Prophezeiungen, verrückte Erfindungen und ein äußerst ungleiches Heldenpaar. Hier noch mal eine konkretere Inhaltsangabe: Auf dem Grund des Meeres findet Ingenieur Harris ein sechzig Jahre altes Buch, das erschreckend viele Details seines eigenen Lebens enthält. Als dann der Tod seiner Tochter vorhergesagt wird, reist er unverzüglich nach London, kann das Schlimmste jedoch nicht verhindern. Gemeinsam mit dem Streifenpolizisten Charlie Grant versucht er, mehr über das Werk und seinen Verfasser herauszufinden. So erfahren sie von einem weiteren Buch, in dem bestimmte Ereignisse vorausgesagt wurden. Unter anderem eine Katastrophe mit einem Luftschiff im Herzen Londons, die in wenigen Monaten stattfinden soll. Ingenieur Harris versucht, dem Schicksal zu trotzen und eine Flugmaschine zu bauen die das Unglück verhindert. Eine kleine Leseprobe gibt es hier. Der Fabylon-Verlag hat für diese Leserunde zehn Freiexemplare bereitgestellt. Wenn ihr dabei sein möchtet, könnt ihr euch bis einschließlich 13. Februar dafür bewerben. Selbstverständlich sind auch alle anderen Leser bei der Leserunde herzlich willkommen. Ich werde regelmäßig (mindestens einmal täglich) bei der Leserunde vorbeischauen und all eure Fragen beantworten. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr. Noch eine Bemerkung am Rande: In der ebenfalls bei Fabylon veröffentlichten Anthologie „ERINNERUNGEN AN MORGEN“ ist mit der Titelgeschichte eine Art Prolog zu diesem Roman erschienen. "DER FLUG DER ARCHIMEDES" ist aber auch ohne diese Vorgeschichte verständlich. Viel Spaß und Glück, Sören Prescher Weitere Infos über den Roman, meine anderen Veröffentlichungen und mich gibt es auf meiner Homepage.

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    • 195
  • Steampunk - Kriminalroman - Liebesgeschichte

    Schlüsselherz
    StellaCometa

    StellaCometa

    12. February 2014 um 01:09

    Eigentlich mag ich weder Kriminalgeschichten noch historische Romane, doch ein Hauch von beidem steckt in dem gelungenen Steampunk-Werk der Autorin Liv Abigail. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, stattdessen wurde ich in ein alternatives London unserer Zeit (2012) entführt und habe dort den Buchhändler Valender sowie die äußerst liebenswerte, doch auch kämpferische Puppe Cera kennen gelernt. Die beiden begeben sich auf eine abenteuerliche Suche und entwickeln dabei ganz unerwartet Gefühle füreinander – Gefühle, die nicht sein dürften, schließlich ist Valender der Sohn eines Konservativisten. Liv Abigail vereint in „Schlüsselherz“ Steampunk, Kriminalroman und Liebesgeschichte, das Ganze wird gekrönt durch einen wunderschönen Schreibstil. Interessant fand ich außerdem, dass die Autorin Geschehnisse und Personen aus unserer Zeit hat einfließen lassen und dadurch das London aus der Geschichte, trotz Kutschen, Rechenapparate und radiomobiler Telefone uns gar nicht so fremd erscheint. „Schlüsselherz“ hat außerdem (zumindest für mich) genau das richtige Tempo, die Liebesbeziehung entwickelt sich nur langsam, sie wirkt dadurch glaubwürdig. Durch allerlei Ereignisse wird dem Leser aber zu keinem Zeitpunkt langweilig – insbesondere wegen Nathaniel, einem überaus interessanten Charakter, der auf der Bildfläche erscheint ... Fazit: Eine tolle Geschichte, ich habe mich sehr gut unterhalten und mich beim Lesen richtig wohl gefühlt. Alles hat wunderbar zusammen gepasst: Die Ermittlungen, die sich anbahnenden Gefühle, die spannenden Charaktere ... alles verpackt in Steampunk. Klasse.

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  • Eine tolle Geschichte, aber leider konnte mich die Hauptfigur nicht ganz packen.

    Schlüsselherz
    AislingBreith

    AislingBreith

    02. January 2014 um 22:16

    Hinter Liv Abigail verbirgt sich Jennifer Benkau, was für mich allein schon Grund genug war, dieses Buch zu lesen. Der Titel, “Schlüsselherz”, deutete für mich  auf eine stempunkig angehauchte Geschichte hin. Der Reiz im Steampunk war bei mir schon immer da und kann man ein Buch mit so wunderschönem Cover liegen lassen? Cera, die wundervolle Puppe, die dazu geschaffen wurde mit Tanz zu verzaubern, sorgt sich um ihre verschwundene Freundin. Sie heuert den Buchhändler Valender an, der eher in die Rolle des Detektivs hineinschlittert. Der wiederum hat sein eigenes Geheimnis: Einen Vater, der gegen alle “Magischen” hetzt und nicht weiß, dass sein Sohn selbst diese besondere Fähigkeit hat. Valender ist verzaubert von Cera, die ebenfalls Gefühle für ihn empfindet. Doch sie ist eine Puppe und muss jeden Tag zu ihrem Besitzer zurück, um das ihr Uhrwerk aufziehen zu lassen. Werden sie Ceras Freundin finden und selbst zueinander? Erster Satz: London hüllte sich in Grau und versteckte sich im schräg fallenden Regen wie hinter Schraffierungen von Bleistiftstrichen. Idee: Steampunk gepaart mit Krimi und Liebe. Ungewöhnlich, aber umso mehr interessant. Die Liebe zwischen einer Puppe und einem Menschen gibt den gewissen Romeo und Julia – Touch. Sehr gute Idee. Plot:  Ich fühlte mich eine ganze Zeit sehr verloren und dachte schon, mir würde das Buch überhaupt nicht gefallen. Allerdings stellte sich zum Schluss alles als genau richtig heraus. Die Verstrickungen und Wirrungen, die schlussendlich zueinander finden und alles Auflösen sind gut gewählt. Schreibstil:  Ich finde man liest Jennifer Benkau absolut heraus. Sicher ist der Stil etwas anders,  aber man liest es ebenso gerne, wie ihre anderen Werke. Detailverliebt, aber nicht auf die nervige Art, mit einem besonderen Witz und Charme. Charaktere:  Cera ist eine liebenswürdige, aber auch toughe Puppe. Sie ist in meinen Augen gut aufgearbeitet. Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber leider konnte ich sie nicht so ins Herz schließen wie andere Charaktere aus der Feder von Jennifer Benkau. Sicher ist Cera besonders durch ihre Eigenständigkeit. Am Beginn merkt man ihr die Puppe sehr an, z. B. durch das Stellen eines Rädchens, um zu erröten. Das verliert sich im Laufe der Handlung  und Cera wirkt so etwas zu menschlich. Valander war lange auch nicht der Typ, mit dem ich Kaffee trinken würde, aber ich finde seine Details sehr ausgeklügelt. Ein eher verschrobener zurückhaltender Buchhändler entfaltet seine wahre Bestimmung zum Detektiv. Und nicht nur das, auch die Liebe zu Puppe Cera verändert ihn. Hintergrund:  Ich fand die ganze Szenerie toll. Ich mag dieses Victorianische und die Dampfsachen und Automaten. Das was mich allerdings gestört hat, war das Jahr. Ich konnte der Geschichte 2012 nicht abnehmen. Dabei fand ich es gut, wie Modernes unserer heutigen Zeit in dieses Steampunksetting gebracht wurde. Leider bekam ich die Jahreszahl während des Lesens nicht aus dem Kopf. Fazit: Steampunk mit dem ich gekämpft habe, das lag zum einen an dem für mich nicht ganz passendem Setting in heutiger Zeit, zum anderen wurde ich mit Cera nicht wirklich warm und fühlte mich im Plot erst verloren. Ansonsten eine tolle Geschichte. Für mich mal was anderes. Für jeden, der Jennifer Benkau mag und gerne mal Steampunk kennenlernen möchte.

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  • Eine Geschichte, in der man sich verlieren kann...

    Schlüsselherz
    Melanie87

    Melanie87

    25. November 2013 um 17:02

    Es ist schon ein bisschen her, da wurde meine Neugierde nicht nur von jemand Bestimmtem geweckt, sondern mit folgender Beschreibung noch regelrecht angefacht: „Schlüsselherz wäre ein supersüßer leicht steampunkiger endzeitiger sherlockisher angebritischter zarter Liro“. Und mehr hat es nicht gebraucht und ich war hin und weg. Mir war das Buch schon vorher aufgefallen, aber ab da wusste ich, dass ich es lesen MUSS. Und so kam es dann auch und ich habe mich sofort in dieser schönen Geschichte verloren, aber auch wieder gefunden. Leider hat der Alltag eine Lesepause erzwungen, dabei wollte ich das Buch gar nicht zur Seite legen und die Charaktere verlassen. Denn mit Cera und Valender hat Liv Abigail (die viele von euch wohl besser unter dem Namen Jennifer Benkau kennen werden) sympathische und liebenswerte Charaktere geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber sich dennoch perfekt ergänzen. Während Cera lebenslustig und offen ist, immer fröhlich und jede Minute ihres Lebens ausnutzen möchte, ist Valender eher introvertiert, hat seine Geheimnisse und blickt skeptisch auf die Welt um sich. Einziger Lichtpunkt ist seine Schwester, die ihn wiederum mit ihrer Lebensfreude ansteckt. Und auch durch Cera erlebt er mehr schöne Momente und geht aus sich hinaus. Die Liebesgeschichte steht hier nicht mal so im Vordergrund, sondern entwickelt sich sanft und zart, was aber zur Geschichte  und zu den Charakteren passt. Ihre Positionen in der Gesellschaft stellen sie vor Grenzen, die sie gedanklich erst selbst lockern müssen, bevor sie einer gemeinsamen Zukunft entgegen blicken können. Auch die Nebencharaktere können von sich überzeugen und alle zusammen ergeben eine so ungewöhnliche Gruppe, dass man sich fast wundern muss, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert und das daraus so schnell Freundschaften wachsen konnten. Liv Abigail erweckt ihre Protagonisten zum Leben und die wechselnden Perspektiven ermöglichen noch tiefere Eindrücke in die jeweilige Persönlichkeit. So wird man schnell neugierig wie es mit dem einen weitergeht oder man möchte unbedingt wissen, was der andere macht. Ich kannte von dieser Autorin bisher nur die Dark Canopy Bücher und obwohl Schlüsselherz so ganz anders ist, ist es doch typisch Jennifer Benkau. Auch hier findet sich ihr wunderbarer Schreibstil wieder und man verliert sich schnell zwischen den Seiten. Man möchte einfach nur lesen, mehr Abenteuer erleben, mehr schöne Momente mit den Charakteren verbringen und selbst durch dieses London spazieren. Ich war erst etwas verwundert darüber, dass diese Geschichte in der heutigen Zeit angesiedelt ist, aber schlussendlich hat auch das sehr gut gepasst und die Autorin hat humorvoll Entwicklungen der aktuellen Zeit in dieses Setting hinein versetzen können. Eine gelungene Kombination! Es ist sehr schwer Schlüsselherz in eine Kategorie zu stecken, denn es vereint (wie oben bereits erwähnt) so viele Elemente und spricht damit auch viele unterschiedliche Leser ein. Es ist für jeden was dabei – vom Setting in London, über die Detektivarbeit, über eine kleine Liebesgeschichte, aber auch Dramatik und Spannung werden nicht vermisst. Und obwohl ich dachte, ich würde den Verlauf des Buches kennen, hat es die Autorin zum Schluss hin geschafft mich absolut zu überraschen. Mit dieser Entwicklung hatte ich nicht gerechnet, was mich aber umso mehr begeistern konnte. Ich habe auch lange überlegt, ob ich es mit dem Wissen jetzt schon vorher hätte sehen können, aber die Autorin hat hier so ein Feingefühl bewiesen, dass diese Überraschung bei mir wohl auch ein zweites Mal gelingen würde. Ich habe mich in dieser Welt so wohl gefühlt und ich hätte die Charaktere gerne noch länger begleitet. Das Gefühl hat sich mit dem eher schnellen Ende sogar noch verstärkt, aber ich als  Romantikerin hätte mir da einfach noch ein paar Szenen mehr gewünscht (auch, weil für mich ein paar Fragen offen blieben). Dennoch bleibt das als kleiner Kritikpunkt über, aber irgendwie habe ich auch die Hoffnung, dass es hier irgendwann vielleicht eine Fortsetzung geben könnte. Zwar nicht mit Cera und Valender, denn ihre Geschichte ist abgeschlossen (ihr könnt also nicht sagen, ihr möchtet nicht wieder eine Reihe beginnen ;) denn diese Aussage gilt hier nicht!), aber auch die Nebencharaktere haben Potential und ich würde mich freuen, wenn es irgendwann ein Wiedersehen gibt. Ich werde die Augen danach offen halten. Und in der Zwischenzeit kann ich diese Geschichte nur empfehlen. Wenn ihr auf der Suche nach einer Liebesgeschichte mit Steampunkelementen seid, gespickt mit Detektivarbeit, tollen Erfindungen, Spannung und Geheimnissen, dann seid ihr hier genau richtig.

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  • wundervolle Steampunk-Fantasy-Romaze

    Schlüsselherz
    Letanna

    Letanna

    15. November 2013 um 17:38

    era arbeitet für das Ehepaar Keyman in deren Theater als Tänzerin. Cera und ihre Kolleginnen sind Puppen und gehören den Keymans. Dann verschwindet Ceras Freundin und Cera bittet den Buchhändler Valender Beazeley um Hilfe bei der Suche. Die beiden haben sich durch einen Zufall kennengelernt und Cera hofft, dass er ihr hilft. Valender ist ein Magischer, was er aber vor seinem Vater und vor der Gesellschaft verbergen muss, denn alles Übernatürliche wird nicht gerne gesehen und sein Vater hat eine sehr konservative Einstellung hierzu. Kurzerhand hilft er und beide machen sich auf die Suche nach Yasmine. Schon alleine wegen des Covers muss man dieses Buch einfach kaufen. Die Frau aus dem Bild passt sehr gut zu der Beschreibung von Cera. Eine wirklich unglaublich interessante Geschichte, mir faszinierenden Charakteren und einem ungewöhnlichen Setting.  Da wäre zum einen Cera, eine "Puppe". Sie muss alle 24 Stunden mit einem Schlüssel aufgezogen werden und ist Eigentum der Keymans. Als "künstliche" Lebensform stehen ihr überhaupt keine Rechte zu, sie wird aber gut von ihren Besitzern behandelt. Das Thema Rechte für künstliche Lebensformen wurde natürlich auch angeschnitten und geschickt in die Handlung mit einbezogen. Valender arbeitet in dem Buchlanden seines Vaters. Er hat eine behinderte Schwester, Melissa, die über alles liebt und für die er alles tun würde. Sein Vater gehört zu den Konservativisten, die alles magische ablehnen, deshalb verheimlicht Valender auch, dass er selbst magisch ist. Die Handlung spielt im Jahre 2012, aber nicht in unserer Realität, sondern hier wird uns eine Mischung aus Steampunk und Fantasy geboten mit vielen wirklich interessanten Ideen. Die Romanze zwischen Cera und Valender nimmt eine wichtige Rolle ein, aber auch die Suche nach Ceras Freundin. Insgesamt eine wirklich gelungene Mischung.

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  • Leserunde zu "Schlüsselherz" von Liv Abigail

    Schlüsselherz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Heute stelle ich euch noch ein weiteres Buch vor. Schlüsselherz von Liv Abigail ist im September bei uns erschienen Eine zauberhafte Liebesgeschichte, ein Kriminalfall und ein charmanter Zyniker. London, die Hauptstadt der Neuen Zeit: Nach dem Jahrzehnte andauernden Krieg gegen ein alles verzehrendes Europa erhebt sich die Stadt wie ein erschöpfter Phoenix aus ihrer Asche und reckt sich neuem Leben entgegen. Als Ceras beste Freundin entführt wird, ist der Buchhändler und verhinderte Abenteurer Valender Beazeley ihre einzige Hilfe. Cera ahnt bald, dass Valender, Sohn eines Konservativisten, ein magisches Geheimnis verbirgt. Wie sonst ließe sich das Knistern im Äther erklären, das sie in seiner Nähe immer wieder überkommt? Im Zuge ihrer gemeinsamen Ermittlungen verliebt sie sich in ihn. Doch wie kann Valender ihre Gefühle erwidern, ist sie doch kein Mensch, so wie er? Zur Leseprobe Pdf Zur Autorin Liv Abigail ist ein Pseudonym der Autorin Jennifer Benkau Jennifer Benkau ist Jahrgang 1980, was ihr selten jemand abkauft. Sie lebt mit Ehemann und ein paar Kindern, Hunden, Katzen, lauter Musik und vielen hundert Büchern in einem chaotischen Haus im Rheinland, wo sie so einige der peinlichsten Schriftsteller-Klischees erfüllt. Zu ihren Veröffentlichungen gehören die Nybbas-Trilogie und Phoenixfluch im Sieben Verlag sowie die Dark-Canopy-Dilogie und Himmelsfern bei script5. Unter "Jennifer Benkau" finden Sie alle Neuigkeiten der Autorin auf Facebook. Jennifer Benkau ist die Preisträgerin des DeLiA 2013 für den besten Liebesroman 2012. Weitere Informationen auf der Autorenhomepage Gerne darf auch bei Facebook mal reinstöbern Wenn ihr nun Lust auf gemeinsames Lesen in der Leserunde habt und anschließend das Buch rezensieren wollt, dann  bewerbt euch bis zum 27.9.2013 für eines der insgesamt 6 Rezensionsexemplaren (3x Print & 3x Ebook) für die Leserunde. Und auch wir freuen uns auf euren Besuch auf unserer Homepage Wir sind gespannt auf eure Eindrücke und wünschen viel Glück!  Jennifer & Katja

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  • Rezension zu "Schlüsselherz" von Liv Abigail

    Schlüsselherz
    Solifera

    Solifera

    11. November 2013 um 19:27

    >> Seele ist wie ein Pilz. Man braucht nur eine Spore und gute Bedingungen, dann wächst und gedeiht sie wie Unkraut. << [Zitat Mrs Macallistor auf Seite 93]   London, wir schreiben das Jahr 2012. Doch nicht wie wir es kennen, nein in dem Roman Schlüsselherz ist nichts so wie es scheint. Man bewegt sich per Kutsche oder mit der dampfangetriebenem Gefährt vorwärts. Sofort spürt man das Flair des längst vergangenen viktorianischen Zeitalters... Doch nicht nur das: Es gibt Magie, wenngleich sie auch nicht offen praktiziert wird und es gibt die sogegannten "Puppen", menschenähnliche Wesen, die ein Uhrwerk besitzen und manche von ihnen haben sogar etwas, was sonst nur dem Menschen eigen ist: eine Seele.   Eine dieser Puppen ist die Tänzerin Cera. Ihre Freundin Yasemine ist verschwunden und sie glaubt nicht, dass es mit rechten Dingen zugegangen ist. Sie will sie unbedingt wiederfinden. So wendet sie sich an den Bibliothekar Valender Beazeley. Er ist der Sohn eines Konservativisten, aber er ist auch ein Magischer, der seine wahre Natur unter den Teppich kehrt. Erst will er ihr gar nicht helfen, lässt sich aber dann doch darauf ein. Ein gefährliches Terrain, auf das sich die beiden da begeben. Nicht zuletzt deswegen, da sich die beiden im Zuge ihrer "Ermittlungen" immer näher kommen. Aber eine Puppe und ein Mensch? Wie soll das (gut) gehn?   Die Autorin hat es auf meisterhafte Weise geschafft, eine ganz wunderbare Geschichte hier zu kreieren. Die tolle Kulisse, und überzeugende Akteure! Cera ist zwar kein Mensch, sondern eine Puppe, aber sie ist eine der "auserwählten" Puppen, die eine Seele besitzen und daher fast menschlich agieren können. Und auch dann noch hebt sie sich noch hervor, weil sie irgendwie anders, besonders ist, mehr Neugier zeigt, mehr Interesse an anderen, besonders am Verschwinden ihrer Freundin...   Am Ende hat das Buch es immer wieder geschafft, mich aufs Neue zu überraschen, einerseits durch seine magische Schreibweise, die so detailliert ist, dass man alles genau vor Augen hat, die Bücher im Laden von Valender förmlich riechen kann, dann durch die Idee der Puppen und natürlich die "Auflösung" des kriminellen Teils des Romans am Ende... Summa summarum ein Buch, das ich wirklich empfehlen kann, weil es so besonders ist!

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  • Schlüsselherz - ein toller Steampunk-Roman

    Schlüsselherz
    Anya1990

    Anya1990

    30. October 2013 um 18:19

    Valender, eine ehemaliger Soldat, arbeitet nun im Buchladen seines Vaters und verkauft konservative Literatur an seine Mitmenschen. Mit seinen Leben hat er sich auch soweit arrangiert bis er der magischen Puppe Cera begegnet, sie versucht vor einem Verfolger zu retten und von ihr zusammengeschlagen geschlagen wird. Am nächsten Tag treffen sie in der Buchhandlung wieder aufeinander und Cera bittet den Buchhändler um Hilfe, denn eine ihrer Freundinnen wurde entführt und weil sie ebenfalls eine Puppe ist, wird dem Fall von der Polizei keine allzu große Beachtung geschenkt. Valender soll als Detektiv ermitteln und Cera so helfen, niemals hätte er ahnen können, dass die beiden sich dabei so nah kommen. Mein Fazit: Da ich bislang noch kein Buch von Liv Abigail alias Jennifer Benkau gelesen habe, war ich doch schon gespannt auf das Lesen dieses Buches und wurde nicht enttäuscht, denn die Autorin hat eine Welt mitten in London erschaffen, die teilweise Ähnlichkeit mit unserer Welt aufweist, aber eindeutig dem Steampunk-Genre zugeordnet werden kann. Eine Welt voller Magie, Magiegeborener und magischer Puppen. Also eine Welt ganz nach meinen Geschmack. Besonders gut hat mir diese Mischung aus Krimi-Roman und Liebesgeschichte gefallen, denn ich lese gerne beide Genres und leider treffe zu mindestens ich nicht so oft auf eine Kombination von Beiden. Auch die Protagonisten empfand ich als besonders gelungen und charismatisch. Zu einem wäre da Valender, ein ehemaliger Soldat, der nun im konservativen Buchladen seines Vaters arbeitet. Valender gehört ebenfalls zu den Magiegeborenen und kann Feuer heraufbeschwören. Leider erfährt man erst viel später, woher er diese Fähigkeit hat. Er hat mir als Charakter von Anfang an gut gefallen, denn seine hilfreiche und freundliche Persönlichkeit wird schon in den ersten paar Kapiteln deutlich, als er versucht Cera, eine magische Puppe zu retten. Magiegeborene oder magische Gegenstände werden in diesen London nicht gerade sehr gerne gesehen oder werden als Gleichgestellte betrachtet, obwohl der ein oder andere Bürger sich dieser bedient. So war das auch eher außergewöhnlich, dass Valender einer Puppe, also einen Gegenstand zu Hilfe eilt. Besonders liebevoll ausgearbeitet empfand ich die Beziehung zwischen Valender und seiner jüngeren Schwester Melissa, die durch einen Unfall geistig behindert wurde. Diese liebt er abgöttisch und versucht alles zu tun, um sie glücklich zu machen. So geht er auch auf die Hilfeersuchung Ceras ein und hebt die Absicht sie dabei zu unterstützen eine entführte Puppe zu retten, nur damit Ceras als Gegenleistung dafür für Melissa tanzt und sie so zum lächeln bringen kann. Auch Cera hat mir als weiblicher Protagonist wirklich gut gefallen. Obwohl Puppen in diesem Buch eher misstrauisch beäugelt und als Gegenstand angesehen werden, ist Cera viel mehr als das. Ich habe auch im Grunde keinen Unterschied zwischen einer menschlichen Frau und Cera bemerken können, da sie ebenso über eine Seele verfügt wie jeder Mensch auch. Und ebenso dazu fähig ist, Emotionen zu empfinden. Viel mehr ist es so, dass Cera vieles, was von anderen Menschen als selbstverständlich angesehen wird, viel mehr zu schätzen weiß, da sie einfach nicht wie jede „normale“ Frau betrachtet wird. Gerade dadurch war sie mir so sympathisch, denn sie verfügt über einen unkomplizierten und von Grund auf liebenswürdigen Charakter, zudem ist sie sehr wissbegierig, neugierig und klug. Wie kann man sie da nicht mögen? Außerdem schafft sie es Melissa auch ohne Worte sofort zu verstehen und will sie wie Valender ebenfalls glücklich machen. Hinzu kommt, dass sie gleichzeitig mutig dafür aber auch in manchen Fällen leichtsinnig handelt, und so nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr bringt, auch wenn das niemals ihre Absicht gewesen ist. Als sehr speziell ist mir der Charakter des Nathaniel Charles erschienen, der ein exzentrischer und etwas verschrobener Künstler ist, der so wie ich es verstanden habe böse Geister/Seelen Verblichener sehen kann. Mit seiner schrägen Art und seinen komischen Sinn für Humor hat er es allerdings geschafft mich mehr als nur einmal zum schmunzeln zu bringen. Er hat mir das Buch auf jeden Fall zusätzlich versüßt und das Lesevergnügen gesteigert. Aber auch wenn er nicht gerade der Norm eines Helden oder guten Gefährten entspricht, war er genau das für Valender, ein Freund, als dieser ihn am meisten gebraucht hat, war er zuverlässig an dessen Stelle und ohne ihn wären bestimmt ein paar Dinge anders gekommen. Alles in allem muss ich sagen, dass ich wirklich Spaß und Vergnügen beim Lesen empfunden habe und jede Seite genossen habe. Eine gelungene Mischung zwischen Krimi und Liebesgeschichte in einer Steampunk-Welt. Auf jeden Fall bleibt es nicht das einzige Buch dieses Genres für mich, denn nun bin ich angefixt. Zum Abschluss wollte ich noch ergänzen, dass ich über die Aufklärung der entführten Puppe sehr erstaunt war und niemals mit so einen Ende gerechnet hätte. Ein wirklich gut durchdachtes Ende und ein tolles Buch.

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  • spannende Steampunk Unterhaltung

    Schlüsselherz
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    19. October 2013 um 12:31

    Zusammenfassung:  Valender ist ein ehemaliger Soldat, auch wenn er nicht so aussieht oder den Eindruck erweckt. Eines Abends sieht er durchs Viertel eine junge Frau laufen. Sie passt so gar nicht in die dunklen Gassen und Valender ist sich sicher, hier stimmt etwas nicht. Als die Frau von einer dunklen Gestalt verfolgt wird, sieht er im Geiste schon, wie die Frau überfallen wird. Er folgt den beiden um der Unbekannten zur Seite zu stehen, doch dann ist er derjenige der Niedergeschlagen wird. An diesem Abend verändert sich das Leben des kleinen Buchhändlers. Zu den Personen:  Valender ist ein eher unauffälliger Typ, er arbeitet im Buchladen seines Vaters und kümmert sich rührend um seine Schwester Melissa, die nach einem Unfall schwer behindert ist. Er hat viele Vorurteile gegenüber den Magischen und den Puppen. Er ist liebenswert, auch wenn er diese Seite nicht öffentlich Preis gibt. Er hat ein Geheimnis, und ihm ist klar, dass er es nicht ewig vor dem Rest der Welt verbergen kann. Cera ist eine Puppe. Sie wurde von einem speziellen Puppenmacher gefertigt und weicht daher von den üblichen Puppen ab, was Valender auch schnell bemerkt. Cera muss mit Hilfe eines speziellen Schlüssels regelmäßig aufgezogen werden, denn sonst bleibt sie stehen.  Sie arbeitet im Ten Bells, einem Theater in dem die Puppen jeden Abend vor Publikum tanzen. Cera empfindet sich selbst überhaupt nicht als anders. Nathaniel Charles nimmt eine Wichtige Rolle ein, weil er ein Magischer ist. Doch vor seinen Kräften hat er große Angst. Die Beziehung zu Valender und Cera verändert ihn und sein Leben. Autorin:  Liv Abigail hat eine Vorliebe für hohe Stiefel, teuren Whisky, gemeingefährliche Pferde und Jamaica Blue Mountain-Kaffee. Sie hofft insgeheim auf einen Bestseller um sich all das endlich leisten zu können. Liv Abigail ist ein Pseudonym der Autorin Jennifer Benkau. Das Buch ist im Sieben Verlag erschienen.  Meine Meinung: Ich muss sagen, dieses Buch ist so ganz anders als ich dachte. Das Cover hat mich von Anfang an gefangen genommen und die Tatsache, dass das Buch unter einem Pseudonym von Jennifer Benkau erschienen ist hat mich dazu bewegt es auf meine Wunschliste zu setzen. Die Story spielt in der Zeit als Jack the Ripper noch Thema war, 1888. Es handelt sich bei diesem Roman um einen Steampunk. Bisher habe ich wenig aus diesem Genre gelesen, aber ich denke, ich werde hin und wieder gerne dieses Genre lesen in Zukunft. Die Story hat mich an eine Mischung aus Sherlock Holmes und Cowboys & Aliens erinnert. Es ist eine gute Mischung aus Fantasie- , Steam- und Kriminalroman. Besonders mitgenommen haben mich Valender und Cera. Die Story ist an einigen Stellen grausam, in der Hinsicht was den Personen widerfährt. Sie ist aber ebenso lehrreich, denn es geht vor allem um Vorurteile und ihre Ausmaße auf Menschen und ihr Leben. In diesem Fall betreffen die Vorurteile die Puppen und die Magischen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Jennifer Benkau´s Werke liest, denn ihr Stil gibt diesem Buch das Herz. Sie schreibt einfach Bücher, die einem im Gedächtnis bleiben. Mein einziger Kritikpunkt: Nicht alle Personen werden bis zum Ende mitgenommen, einige Personen werden aufgegriffen und dann erfährt man am Ende nicht mehr viel zu ihnen. Als kleines Beispiel Mrs Macallistor. Ich hätte mir hier mehr Infos zu Saphira gewünscht. Aber vielleicht wird mein Wunsch ja noch erfüllt ;)

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