Liv Marit Weberg

 3 Sterne bei 35 Bewertungen

Lebenslauf von Liv Marit Weberg

Liv Marit Weberg wurde 1988 geboren und lebt heute in Oslo, Norwegen. Am Norwegischen Kinderbuchinstitut studierte sie literarisches Schreiben und machte anschließend ihren Master in Nordischer Literatur. „Zum Glück bemerkt mich niemand … dachte ich“ ist ihr Debütroman, in dem sie ihre eigenen Erfahrungen verarbeitet.

Alle Bücher von Liv Marit Weberg

Zum Glück braucht mich niemand

Zum Glück braucht mich niemand

 (9)
Erschienen am 23.06.2016

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Rezension zu "Zum Glück braucht mich niemand" von Liv Marit Weberg

Schade - es hätte ein tolles Buch werden können...
GrOtEsQuEvor 2 Jahren

Inhaltsangabe:

Anne Lise ist eigentlich zu schüchtern für eine Beziehung, aber so verliebt, dass es kaum auszuhalten ist. Deshalb zieht sie Hals über Kopf mit ihrem frischgebackenen Freund Stian zusammen. Die beiden schmeißen ihr Studium in Oslo, um mitten in der Pampa eine Tierhandlung zu übernehmen. Doch Stian kümmert sich mehr um die Tiere als um Anne-Lise. Die ist natürlich stinksauer – wozu will er eigentlich überhaupt eine Freundin? Doch wie soll man sich streiten, wenn man eigentlich schon zum Küssen zu schüchtern ist? Und soll das jetzt etwa die große Liebe sein? Um herauszufinden, was man vom Leben eigentlich will, ist abhauen immer noch die beste Lösung – zumindest, wenn es nach Anne-Lise geht … Eine chaotische Liebegeschichte aus der Generation Y – launig, witzig und intelligent!

Meine Meinung:


Bei "Zum Glück braucht mich niemand" handelt es sich um die Fortsetzung von "Zum Glück bemerkt mich niemand", normalerweise mag ich es nicht Fortsetzungen zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, da ich das Buch aber gewonnen habe und den Vorgänger vorher gar nicht kannte, hatte ich hier mal eine Ausnahme gemacht. Da ich Rezensionen gelesen habe, dass das Buch so gut wie sein Vorgänger gewesen sein sollte, bin ich ganz froh, dass ich mir den ersten Teil nicht extra noch gekauft habe. Mir hat er nämlich gar nicht gefallen und ich vermute, dass ich nach dem ersten niemals den zweiten gelesen hätte.

Ich weiß ja nicht wer sich die Inhaltsangabe ausgedacht hat, aber von den erwähnten Problemen bekommt man nicht viel mit - evlt. muss man hier zwischen den Zeilen lesen können. Es wird erwähnt, dass Anne-Lise eifersüchtig ist, weil sich ihr Freund Stian mehr um die Tiere in der Tierhandlung als um sie kümmert. Diese Stelle habe ich im Buch vermisst. Auch, dass sie so arg schüchtern ist, bekommt man gar nicht unbedingt mit.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und auch eher anspruchslos. Ich weiß, dass man dabei auch nicht vergessen darf, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und man nicht all zu hohe Ansprüche haben sollte, aber etwas mehr hätte ich dann doch erwartet. Die Geschichte plätschert einfach so vor sich hin, ohne dass eigentlich groß etwas passiert.

Zum Glück braucht mich niemand konnte mich auf jeden Fall nicht begeistern - dank der Inhaltsangabe habe ich dann wahrscheinlich doch etwas zu viel erwartet - 2 Sterne gibts von mir.

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lenasbuecherwelts avatar

Rezension zu "Zum Glück braucht mich niemand" von Liv Marit Weberg

LL rezensiert
lenasbuecherweltvor 2 Jahren

„Zum Glück braucht mich niemand“ ist der Nachfolgeband von „Zum Glück bemerkt mich niemand“. Ich habe das erste Buch nicht gekannt, doch der 2. Band lässt sich auch unabhängig lesen.

Schüchternheit erreicht mit der Protagonistin Anne-Lise hier ein neues Level, denn sie ist so scheu, dass es im Alltag immer wieder zu einigen Problemen kommt. So ist Anne-Lise nun mit ihrem Freund zusammengezogen, doch es gibt einige Schwierigkeiten. Anne-Lise ist unzufrieden mit der Beziehung und ihrer Rolle in der Tierhandlung, in welcher beide arbeiten, doch sie traut sich nicht, das anzusprechen. Stattdessen zieht sie sich immer wieder in sich zurück und wird von Selbstzweifeln geplagt. Das Ganze geht soweit, dass sie sich fragt, ob ihre Existenz überhaupt noch einen Sinn ergibt und in eine Depression hineinrutscht.

Die Atmosphäre der Geschichte bleibt hauptsächlich gedrückt, doch es gibt immer wieder einige Lichtblicke. Und wer genau hinguckt, findet in den Zeilen einen unheimlich trockenen Humor wieder.

Das Buch ist in viele kurze Kapitel gegliedert und wirkt ähnlich wie ein Tagebuch. Dabei erzählt Anne-Lise recht emotionslos und es bleibt immer eine Distanz zwischen ihr und dem Leser. Der Schreibstil hat fantastisch in den Stil der Geschichte gepasst und wird mit seiner speziellen Art sicherlich noch einige Zeit in meinem Kopf bleiben.

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ChrischiDs avatar

Rezension zu "Zum Glück braucht mich niemand" von Liv Marit Weberg

Anne-Lise und ihre Schüchternheit
ChrischiDvor 2 Jahren

Anne-Lise ist so glücklich mit Stian, dass sie sogar Oslo verlässt, um mit ihm eine Tierhandlung in der Pampa zu übernehmen. Trotz Beziehung hat Anne-Lise ihre Schüchternheit noch nicht ganz ablegen können, weshalb sie auch immer noch nicht so recht sagen kann, wenn ihr etwas nicht passt. Ihr gesamtes Weltbild gerät ins Wanken und Anne-Lise muss zunächst ganz alleine herausfinden wer sie eigentlich ist.

Bei „Zum Glück braucht mich niemand“ handelt es sich um den zweiten Band rund um die schüchterne Anne-Lise und ihre Ängste. Schnell wird jedoch deutlich, dass es keineswegs notwendig ist den Vorgängerband zu kennen, der vorliegende ist vollkommen unabhängig lesbar.

Die Erzählweise erinnert stark an eine Art Tagebuch. Allerdings wird nicht jeder Tag und jedes Ereignis thematisiert. Nach welcher Grundlage die Hauptprotagonistin diverse Erlebnisse auswählt, erschließt sich dem Leser nicht unbedingt. Sicherlich, es geht immer wieder um Situationen, in die sie hauptsächlich auf Grund ihrer Schüchternheit gerät. Doch manches Mal erscheint Anne-Lise beziehungsweise ihre Erzählung vollkommen irrational, wie einem (Fieber)Traum entsprungen. Gedankengänge lassen sich dann kaum bis gar nicht verfolgen, ob die Situation als solche überhaupt richtig erfasst werden kann, ist ebenfalls fraglich.

Und doch geht mit der Zeit eine Wandlung vonstatten, die man natürlich erwartet hat, die aber nochmals eine wahre Herausforderung darstellt. Niemand kann sich, seine Charaktereigenschaften, Ansichten oder Angewohnheiten von heute auf morgen ändern. Es bedarf einer gewissen Zeit, Rückschläge wird es ebenso geben wie Erfolgserlebnisse. Bei all dem begleitet der Leser Anne-Lise, ist sich aber niemals wirklich sicher, wie diese Entwicklung am Ende aussehen wird, ob tatsächlich ein Umdenken stattgefunden hat. Alte Muster abzulegen und neue Wege einzuschlagen ist niemals einfach, die Ungewissheit schwebt förmlich über einem wie das Damoklesschwert.

Zugegebenermaßen ist man recht schnell genervt von Anne-Lise, Schüchternheit hin oder her. Auch wirken manche Passagen zu gewollt humoristisch, dass man nicht so recht warm wird mit Personen und Geschehen. Thematisch gesehen eine gute Idee, die in der Umsetzung nicht zu Gänze durchdacht erscheint.

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