Liv Marit Weberg Zum Glück braucht mich niemand

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Inhaltsangabe zu „Zum Glück braucht mich niemand“ von Liv Marit Weberg

Anne Lise ist eigentlich zu schüchtern für eine Beziehung, aber so verliebt, dass es kaum auszuhalten ist. Deshalb zieht sie Hals über Kopf mit ihrem frischgebackenen Freund Stian zusammen. Die beiden schmeißen ihr Studium in Oslo, um mitten in der Pampa eine Tierhandlung zu übernehmen. Doch Stian kümmert sich mehr um die Tiere als um Anne-Lise. Die ist natürlich stinksauer – wozu will er eigentlich überhaupt eine Freundin? Doch wie soll man sich streiten, wenn man eigentlich schon zum Küssen zu schüchtern ist? Und soll das jetzt etwa die große Liebe sein? Um herauszufinden, was man vom Leben eigentlich will, ist abhauen immer noch die beste Lösung – zumindest, wenn es nach Anne-Lise geht … Eine chaotische Liebegeschichte aus der Generation Y – launig, witzig und intelligent!

Ich habe was vollkommen anderes erwartet, bin sehr enttäuscht...

— reading_me
reading_me

So richtig weiß ich nicht was ich von diesem Buch halten soll. Die Inhaltsangabe lässt etwas ganz anderes vermuten.

— GrOtEsQuE
GrOtEsQuE

Die Geschichte hat mich persönlich leider nicht überzeugt. Sie war mir zu langweilig und wirkte sehr konstruiert.

— Sabriiina_K
Sabriiina_K

eine unkonventionelle und besondere Geschichte, die zwar aufwühlt, einen dann aber doch zufrieden entlässt

— -Favola-
-Favola-

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    Zum Glück braucht mich niemand
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    23. October 2016 um 12:57

    Inhaltsangabe:Anne Lise ist eigentlich zu schüchtern für eine Beziehung, aber so verliebt, dass es kaum auszuhalten ist. Deshalb zieht sie Hals über Kopf mit ihrem frischgebackenen Freund Stian zusammen. Die beiden schmeißen ihr Studium in Oslo, um mitten in der Pampa eine Tierhandlung zu übernehmen. Doch Stian kümmert sich mehr um die Tiere als um Anne-Lise. Die ist natürlich stinksauer – wozu will er eigentlich überhaupt eine Freundin? Doch wie soll man sich streiten, wenn man eigentlich schon zum Küssen zu schüchtern ist? Und soll das jetzt etwa die große Liebe sein? Um herauszufinden, was man vom Leben eigentlich will, ist abhauen immer noch die beste Lösung – zumindest, wenn es nach Anne-Lise geht … Eine chaotische Liebegeschichte aus der Generation Y – launig, witzig und intelligent!Meine Meinung:Bei "Zum Glück braucht mich niemand" handelt es sich um die Fortsetzung von "Zum Glück bemerkt mich niemand", normalerweise mag ich es nicht Fortsetzungen zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, da ich das Buch aber gewonnen habe und den Vorgänger vorher gar nicht kannte, hatte ich hier mal eine Ausnahme gemacht. Da ich Rezensionen gelesen habe, dass das Buch so gut wie sein Vorgänger gewesen sein sollte, bin ich ganz froh, dass ich mir den ersten Teil nicht extra noch gekauft habe. Mir hat er nämlich gar nicht gefallen und ich vermute, dass ich nach dem ersten niemals den zweiten gelesen hätte. Ich weiß ja nicht wer sich die Inhaltsangabe ausgedacht hat, aber von den erwähnten Problemen bekommt man nicht viel mit - evlt. muss man hier zwischen den Zeilen lesen können. Es wird erwähnt, dass Anne-Lise eifersüchtig ist, weil sich ihr Freund Stian mehr um die Tiere in der Tierhandlung als um sie kümmert. Diese Stelle habe ich im Buch vermisst. Auch, dass sie so arg schüchtern ist, bekommt man gar nicht unbedingt mit. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und auch eher anspruchslos. Ich weiß, dass man dabei auch nicht vergessen darf, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und man nicht all zu hohe Ansprüche haben sollte, aber etwas mehr hätte ich dann doch erwartet. Die Geschichte plätschert einfach so vor sich hin, ohne dass eigentlich groß etwas passiert. Zum Glück braucht mich niemand konnte mich auf jeden Fall nicht begeistern - dank der Inhaltsangabe habe ich dann wahrscheinlich doch etwas zu viel erwartet - 2 Sterne gibts von mir.

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  • LL rezensiert

    Zum Glück braucht mich niemand
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    17. October 2016 um 10:48

    „Zum Glück braucht mich niemand“ ist der Nachfolgeband von „Zum Glück bemerkt mich niemand“. Ich habe das erste Buch nicht gekannt, doch der 2. Band lässt sich auch unabhängig lesen. Schüchternheit erreicht mit der Protagonistin Anne-Lise hier ein neues Level, denn sie ist so scheu, dass es im Alltag immer wieder zu einigen Problemen kommt. So ist Anne-Lise nun mit ihrem Freund zusammengezogen, doch es gibt einige Schwierigkeiten. Anne-Lise ist unzufrieden mit der Beziehung und ihrer Rolle in der Tierhandlung, in welcher beide arbeiten, doch sie traut sich nicht, das anzusprechen. Stattdessen zieht sie sich immer wieder in sich zurück und wird von Selbstzweifeln geplagt. Das Ganze geht soweit, dass sie sich fragt, ob ihre Existenz überhaupt noch einen Sinn ergibt und in eine Depression hineinrutscht. Die Atmosphäre der Geschichte bleibt hauptsächlich gedrückt, doch es gibt immer wieder einige Lichtblicke. Und wer genau hinguckt, findet in den Zeilen einen unheimlich trockenen Humor wieder. Das Buch ist in viele kurze Kapitel gegliedert und wirkt ähnlich wie ein Tagebuch. Dabei erzählt Anne-Lise recht emotionslos und es bleibt immer eine Distanz zwischen ihr und dem Leser. Der Schreibstil hat fantastisch in den Stil der Geschichte gepasst und wird mit seiner speziellen Art sicherlich noch einige Zeit in meinem Kopf bleiben.

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  • Anne-Lise und ihre Schüchternheit

    Zum Glück braucht mich niemand
    ChrischiD

    ChrischiD

    09. October 2016 um 19:16

    Anne-Lise ist so glücklich mit Stian, dass sie sogar Oslo verlässt, um mit ihm eine Tierhandlung in der Pampa zu übernehmen. Trotz Beziehung hat Anne-Lise ihre Schüchternheit noch nicht ganz ablegen können, weshalb sie auch immer noch nicht so recht sagen kann, wenn ihr etwas nicht passt. Ihr gesamtes Weltbild gerät ins Wanken und Anne-Lise muss zunächst ganz alleine herausfinden wer sie eigentlich ist. Bei „Zum Glück braucht mich niemand“ handelt es sich um den zweiten Band rund um die schüchterne Anne-Lise und ihre Ängste. Schnell wird jedoch deutlich, dass es keineswegs notwendig ist den Vorgängerband zu kennen, der vorliegende ist vollkommen unabhängig lesbar. Die Erzählweise erinnert stark an eine Art Tagebuch. Allerdings wird nicht jeder Tag und jedes Ereignis thematisiert. Nach welcher Grundlage die Hauptprotagonistin diverse Erlebnisse auswählt, erschließt sich dem Leser nicht unbedingt. Sicherlich, es geht immer wieder um Situationen, in die sie hauptsächlich auf Grund ihrer Schüchternheit gerät. Doch manches Mal erscheint Anne-Lise beziehungsweise ihre Erzählung vollkommen irrational, wie einem (Fieber)Traum entsprungen. Gedankengänge lassen sich dann kaum bis gar nicht verfolgen, ob die Situation als solche überhaupt richtig erfasst werden kann, ist ebenfalls fraglich. Und doch geht mit der Zeit eine Wandlung vonstatten, die man natürlich erwartet hat, die aber nochmals eine wahre Herausforderung darstellt. Niemand kann sich, seine Charaktereigenschaften, Ansichten oder Angewohnheiten von heute auf morgen ändern. Es bedarf einer gewissen Zeit, Rückschläge wird es ebenso geben wie Erfolgserlebnisse. Bei all dem begleitet der Leser Anne-Lise, ist sich aber niemals wirklich sicher, wie diese Entwicklung am Ende aussehen wird, ob tatsächlich ein Umdenken stattgefunden hat. Alte Muster abzulegen und neue Wege einzuschlagen ist niemals einfach, die Ungewissheit schwebt förmlich über einem wie das Damoklesschwert. Zugegebenermaßen ist man recht schnell genervt von Anne-Lise, Schüchternheit hin oder her. Auch wirken manche Passagen zu gewollt humoristisch, dass man nicht so recht warm wird mit Personen und Geschehen. Thematisch gesehen eine gute Idee, die in der Umsetzung nicht zu Gänze durchdacht erscheint.

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  • Dieses Buch brauche ich leider auch nicht…Schade

    Zum Glück braucht mich niemand
    Sabriiina_K

    Sabriiina_K

    02. October 2016 um 10:15

    Ich habe mal wieder bei den Fischer-Büchern gestöbert und bin auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es ist ja mit nur 208 Seiten relativ dünn und schien mir damit das perfekte Buch für zwischendurch zu sein. Das Cover fand ich zwar auf den ersten Blick jetzt nicht so interessant, aber der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend. Ich muss vorab leider sagen, dass mich das Buch ziemlich enttäuscht hat. Das hat mehrere Gründe. Als erstes: die leider fehlende Spannung und der missverständliche Klappentext. Ich bin sehr schnell ins Buch rein gekommen und umso schneller war es auch schon innerhalb eines Tages gelesen. In dem Buch begegnen wir Anne Lise, die auf dem Weg ist sich selbst zu finden und selbstbewusster zu werden. Leider ist dieser Selbstfindungstrip für mich alles andere als interessant gewesen. Das ganze Buch über passierte nicht wirklich viel und ich hatte irgendwie auch überhaupt kein Gefühl des Mitfieberns. Von Spannung kann erst gar nicht die Rede sein. Dazu gab es schlichtweg einfach keine Handlung, die das irgendwie heraufbeschwören könnte. Ich habe mir, alleine schon durch den doch sehr ansprechenden Klappentext deutlich mehr versprochen als das was das Buch hergibt. Ich habe gedacht, Anne Lise ist eine junge Frau, die sich auf den Weg in ein Abenteuer macht. Für sie war die Zeit in der Wg wahrscheinlich auch ein Abenteuer…für mich aber leider nicht. Wo wir auch gleich beim nächsten Punkt sind: Langweilige Charaktere. Es geht in diesem Buch vorrangig um Anne Lise. Wenn ich mich richtig erinnere kenne ich ihren Namen nur durch den Klappentext. Ich bin mir gerade wirklich unsicher ob ihr Name im Buch überhaupt mal erwähnt worden ist. Das hatte ich bisher auch noch in keinem Buch erlebt. Auf jeden Fall zieht sie in eine Wg und nimmt sich eine Auszeit von ihrem Freund. Sie soll laut Klappentext ein sehr schüchterner Mensch sein, die durch neue Erfahrungen mehr Selbstbewusstsein erlangen will. Ich habe ihr dieses schüchterne Wesen leider nicht wirklich abkaufen können. Es wirkte für mich alles so künstlich inszeniert und einfach nicht authentisch. Vielleicht war das auch der Grund, warum mir Anne Lise zu keiner Zeit irgendwie auch nur ansatzweise sympathisch war. Auch das Ende des Buches war für mich weder überraschend noch interessant. Ich muss leider sagen, dass ich einfach froh war, als es dann zu Ende war. Das einzige, was mir wirklich gut gefallen hat war der angenehme Schreibstil, der mich dazu brachte, das Buch innerhalb von wenigen Stunden durchzulesen.Mein persönliches Fazit: Dieses Buch hat mich wirklich enttäuscht, da es eigentlich vom Klappentext her sehr vielversprechend klang, aber leider keine der Erwartungen erfüllt hat. Die Story war einfach langweilig und konnte mich nicht wirklich gut unterhalten. Wirklich schade. Sterne vergebe ich hier für den Schreibstil und die an sich gute Storygrundidee, die leider sehr schlecht umgesetzt worden ist. Ich vergebe leider nur 2 von 5 möglichen Büchern. :( Schade!Diese und weitere Rezensionen findest du wie immer auch auf meinem Blog:http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/Schau doch mal vorbei! Ich freue mich immer sehr über neue Abonnenten :) 

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  • einmal mehr alles andere als Mainstream

    Zum Glück braucht mich niemand
    -Favola-

    -Favola-

    30. August 2016 um 13:50

    Das Debüt von Liv Marit Weberg "Zum Glück bemerkt mich niemand ... dachte ich" war alles andere als Mainstream, eine ungeschliffene Perle, die man erst einmal bemerken musste. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, umso erstaunter war ich, als ich entdeckte, dass es mit Anne-Lise noch weitergeht. "Zum Glück braucht mich niemand" ist so konzipiert, dass man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss. Aber wer sich schon mit der doch schwierigen Protagonistin auseinander gesetzt hat, wird doch anders an das Buch herangehen, die Fortsetzung wohl mehr geniessen können.Anne-Lise ist derart weltfremd und naiv, dass ich damals mehr als einmal dachte, dass sie alleine nicht überlebensfähig sei. Doch am Ende schienen sich ihre Träume zu erfüllen, sie zog mir ihrem Freund Stian zusammen und konnte bei dessen Tante in der Zoohandlung arbeiten. Doch schon bald kehrt der Alltag ein und an Anne-Lise beginnen die Selbstzweifel zu nagen, so dass sie flieht - zurück zu ihrer Mutter, zurück zu ihrer alten Strategie 'sich in ihrer Schuhschachtel verschanzen'."Zum Glück braucht mich niemand" ist in viele, manchmal sehr kurze Kapitel gegliedert. Wie die Protagonistin und die Geschichte ist auch der Schreibstil sehr speziell und ergibt ein passendes Gesamtbild. Anne Lise erzählt emotionslos, manchmal in abgehakten Sätzen, aber sehr oft mit einem äusserst trockenen Humor, der nicht immer gleich an der Oberfläche zu finden ist.Dadurch, dass Liv Marit Weberg nicht oft Namen verwendet sondern von der Tante oder dem Onkel schreibt, wirkt alles ein wenig distanziert, was hier aber für einmal richtig gut passt.Obwohl die Autorin auch die Realität oft etwas überspitzt darstellt und reichlich Ironie einfliessen lässt, wirkte "Zum Glück braucht mich niemand" wesentlich schwermütiger auf mich.Anne-Lise hat immer mehr das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, dass ihr Leben nicht lebenswert sei und hat nun neben ihrer enormen Schüchternheit auch noch mit einer Depression zu kämpfen.Doch auch dieses Mal gibt es Lichtblicke - sei dies ein Kurs zur Selbstentwicklung oder neu geknüpfte Kontakte.Somit ist Liv Marit Weberg auch mit ihrem zweiten Roman eine unkonventionelle und besondere Geschichte gelungen, die zwar aufwühlt, einen dann aber doch zufrieden entlässt.Fazit:Einmal mehr muss man mit Anne-Lise Geduld haben und sich auf sie einlassen können, um "Zum Glück braucht mich niemand" geniessen zu können. Wenn einem dies gelingt, bekommt man von Liv Marit Weberg eine spröde, aber auch amüsante, alles andere als Mainstream-Geschichte geboten, die einen zum Nachdenken anregt und zum Schmunzeln einlädt.

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  • Fortsetzung von "Zum Glück bemerkt mich niemand" - genauso gut

    Zum Glück braucht mich niemand
    Girdie

    Girdie

    27. July 2016 um 20:49

    Da wo der Debütroman „Zum Glück bemerkt mich niemand … dachte ich“ von Liv Marit Weberg aufhört, beginnt die Fortsetzung im Buch „Zum Glück braucht mich niemand“. Die Protagonistin Anne-Lise lebt jetzt mit ihrem Freund Stian, der von ihr Brille genannt wird, in Troms im Norden Norwegens und arbeitet gemeinsam mit ihm in der Zoohandlung seiner Tante. Doch die nach außen wirkende schöne Fassade einer glücklichen Beziehung verbunden mit Erfolg am Arbeitsplatz beginnt langsam zu bröckeln. Anne-Lise ist klar, dass ein Zusammenleben mit ihr nicht einfach ist. Doch welche Anstrengungen sie auch unternimmt, sie sehnt sich danach, sich so wie früher zurückzuziehen und einzuigeln. Darum fährt sie zu ihrer Mutter.Hat sie in Troms noch die Chance gesehen, ein neuer Mensch zu sein weil niemand sie kennt, begegnet sie nun Personen aus ihrer Vergangenheit. Aber gerade diese Stigmatisierung auf bestimmte Eigenschaften die ihr früher eigen waren und von denen man nun erwartet, dass sie diese immer noch besitzt, bringt sie nun dazu, neue Wege zur Selbstverwirklichung zu beschreiten. Jeder Kontakt mit der Außenwelt wird von ihr durchdacht und geplant. Meistens nimmt sie dazu das Internet zu Hilfe. Doch die von ihr eingeübten Szenarien passen manchmal nicht in die Alltagssituation hinein. Das führt natürlich zu einer Reihe von Peinlichkeiten. Sie sieht dadurch ihre negative Ansicht auf sich selbst immer wieder bestätigt. Sie glaubt, dass sie nicht gebraucht wird. Dann aber zeigt sich mit und mit die Wirkung des von ihr besuchten Kurses zur Selbstentwicklung, von dem sie eigentlich überzeugt war, dass er sie nicht verändern wird.Die rot lackierten Fußnägel auf dem Cover schienen mir noch bevor ich mit dem Lesen begonnen hatte, einen Hinweis darauf zu geben, dass ihre Trägerin damit in ihrer Umgebung auffallen möchte. Ich hielt das für einen Versuch Anne-Lises aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen. Die Vorkenntnisse des ersten Bands sind nicht unbedingt notwendig. Das Lesen des ersten Teils bringt dem Leser aber die Protagonistin schon so nahe, dass er von der ersten Seite an darauf hofft, Anne-Lise möge diesmal mehr Glück dabei haben. eine Strategie zur Überwindung ihrer Schüchternheit zu entwickeln. Ob es ihr gelingt, verrate ich hier natürlich nicht.Die Autorin spielt wie in ihrem Debütroman zur Erheiterung der Leser wieder mit Übertreibungen. Sicherlich hat sie auch diesmal ihre eigenen Erfahrungen mit ihrer Schüchternheit einfließen lassen. Im Vergleich zum ersten Band wirkte Anne-Lise auf mich gereifter und nicht mehr ganz so naiv.Letztlich zeigt sich, dass das Buch ein Appell an all diejenigen ist die mit ihrer Schüchternheit und deren Folgen kämpfen, sich Hilfe zu suchen, die professionelle Lösungsansätze bietet. Trotz der überspitzten Darstellung der Realität zu einem ernsten Thema habe ich mich auch diesmal wieder amüsiert. Daher empfehle ich das Buch gerne an Jugendlich ab 14 Jahren, junge Erwachsene und interessierte ältere Leser weiter.

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  • Das Buch des Monats Mai für den FISCHER Leseclub: "Für immer in deinem Herzen" von Viola Shipman

    Für immer in deinem Herzen
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Von Generation zu Generation ...  Großmutter, Mutter und Tochter – Viola Shipman zeigt uns in "Für immer in deinem Herzen", dass Familien nicht nur durch Blut verbunden sind, sondern insbesondere durch die Geschichten, die sie prägen. Die quirlige Großmutter Lolly lässt die Vergangenheit mithilfe der Glücksbringer an ihrem Bettelarmband wieder aufleben und verhilft so ihrer Tochter und ihrer Enkelin zu neuem Mut, alte Pfade zu verlassen und Neues zu wagen.Lasst euch von dieser emotionalen Familiengeschichte verzaubern und lest gemeinsam mit uns das Buch im Monat Mai!Mehr zum Buch:Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben. Lolly lebt allein am Lost Land Lake, weit weg von ihrer Tochter und ihrer Enkelin, die sie lange nicht gesehen hat. Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit für mehr Nähe. Sie schickt Arden und Lauren jeweils einen Anhänger und bittet um einen Besuch. Alarmiert brechen die beiden auf und nehmen ihre eigenen Krisen mit in das Kindheitsparadies am See. Es wird ein Sommer, der drei Lebenswege zusammenführt und verändert. Über das Armband, das sie verbindet, entdecken die Frauen, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Glücksbringer der Lindseys stehen für Geschichten voller Hoffnung, Sehnsucht und Lebenslust.>> Hier geht es direkt zur LeseprobePassenderweise veranstaltet FISCHER Krüger ein Gewinnspiel zum Buch, bei dem ihr bezaubernde Charm-Armbänder gewinnen könnt!Wir vergeben gemeinsam mit FISCHER Krüger 50 Exemplare von "Für immer in deinem Herzen" unter allen, die sich bis einschließlich 22. Mai 2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button für das Buch des Monats bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.* In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. (Alle Informationen zum System der Buchlose findet ihr hier)Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!Wer 9 Buchlose sammelt, gewinnt ein Buch aus den S. Fischer Verlagen aus dem Genre seiner Wahl. Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 10 Buchlose gesammelt haben, einen großartiges Süßigkeiten-Paket voll Fudge und anderen Leckereien im Wert von 100 Euro!Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Mai endet am Sonntag, den 26. Juni 2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Infos dazu findet ihr hier.Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen. Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 26. Juni 2016. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 3306
  • Setzt euch mit diesem Buch (und der Hauptprotagonistin) auseinander. Es lohnt sich!

    Zum Glück braucht mich niemand
    Damaris

    Damaris

    14. July 2016 um 13:40

    Ich gebe zu, ich war überrascht. Liv Marit Webergs Debüt "Zum Glück bemerkt mich niemand ... dachte ich" war ein herausfordernder Roman, dessen ironische Leichtigkeit erst auf den zweiten Blick zu finden war. Das lag einzig und alleine an Hauptprotagonistin Anne Lise. Einen Charakter wie sie hatte ich in Büchern zuvor noch nie kennengelernt. Der Roman war abgeschlossen. Doch jetzt erschien ein zweiter Teil, "Zum Glück braucht mich niemand", bei dem ich vorwegnehmen kann, dass man ihn komplett als Einzeltitel lesen kann. Vorkenntnisse benötigt man nicht. Doch schadet es nicht, wenn man weiß, auf was man sich beim Lesen einlässt.Anne Lise, das gehemmte, megaschüchterne Mädchen mit der Persönlichkeitsstörung (einzig so war ihr Verhalten für mich zu erklären) scheint einen guten Weg gefunden zu haben, ihr Leben anzunehmen und bewältigen zu können. Sie mag ihren Freund Stian/Brille und sie mag Tiere. Und das Schicksal meinte es gut, denn Anne Lise und Stian bekamen die Möglichkeit, eine Tierhandlung zu übernehmen. Glücklich ist Anne Lise jedoch bei weitem nicht. Sie haut ab.Ich will überhaupt nichts lernen, ich will einfach nur, dass die Tage vergehen und mein Leben irgendwann vorbei ist. - S. 38"Zum Glück bemerkt mich niemand" ist schon ein ganz eigenes Kaliber. Bei der kindlich-naiven Sprache, gepaart mit dem Verhalten von Anne Lise, dachte ich erneut an Autismus, doch dafür ist Anne Lise nicht strukturiert genug. Zu ihrer allgemeinen Gehemmtheit/Schüchternheit Menschen gegenüber, kommt hier noch eine Depression. Anne Lise beschäftigt sich fortlaufend mit den Gedanken, dass andere sie und ihre verschrobene Art ertragen müssen, dass sie von niemandem gebraucht wird, und dass sie ihr Leben überhaupt nicht als lebenswert empfindet. An einigen Stellen habe ich mich richtig erschrocken.Erfreulicherweise findet Anne Lise Freunde, bzw. knüpft Kontakte, von denen sie profitieren kann. Zwar animiert ihr Verhalten oft zum Kopfschütteln, doch Anne Lise hat eine unnahbar-amüsante Art, bei der man gerne schmunzelt. Dafür muss man sie aber annehmen, wie sie ist. Sehr besonders ist auch, dass man den Namen Anne Lise im Buch kein einziges Mal liest. Man kennt ihn nur vom Klappentext (und evtl. aus dem ersten Roman).Am Ende entlässt die Autorin ihre schüchterne Protagonistin auf eine gute Art und Weise. Der Schluss kam relativ schnell, und hat mich sehr gerührt.FazitEin Buch wie "Zum Glück braucht mich niemand" zu veröffentlichen, erfordert eine große Portion Mut. Die Geschichte ist einfach und stilistisch einfach-klasse. Das kombiniert die Autorin mit einer schwierigen Protagonistin, deren Verhalten und Gedankengänge nicht jedem Leser zuträglich sein dürften. Meinen Respekt und mein Wohlwollen hat sich Anne Lise verdient, die sich hier, trotz starker persönlicher Defizite, mit einer selbstkritischen Ironie, durch die Geschichte kämpft. Es lohnt sich, sich mit diesem Buch auseinanderzusetzen!

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