Liv Strömquist

 4,7 Sterne bei 100 Bewertungen
Autor von Der Ursprung der Welt, I'm every woman und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Cover des Buches Im Spiegelsaal (ISBN: 9783964450623)

Im Spiegelsaal

Neu erschienen am 01.10.2021 als Taschenbuch bei avant-verlag GmbH.

Alle Bücher von Liv Strömquist

Cover des Buches Der Ursprung der Welt (ISBN: 9783945034569)

Der Ursprung der Welt

 (39)
Erschienen am 01.03.2017
Cover des Buches I'm every woman (ISBN: 9783964450012)

I'm every woman

 (22)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Der Ursprung der Liebe (ISBN: 9783945034897)

Der Ursprung der Liebe

 (21)
Erschienen am 01.02.2018
Cover des Buches Ich fühl’s nicht (ISBN: 9783964450289)

Ich fühl’s nicht

 (13)
Erschienen am 01.03.2020
Cover des Buches Im Spiegelsaal (ISBN: 9783964450623)

Im Spiegelsaal

 (0)
Erschienen am 01.10.2021

Neue Rezensionen zu Liv Strömquist

Cover des Buches I'm every woman (ISBN: 9783964450012)marilovesbooks2020s avatar

Rezension zu "I'm every woman" von Liv Strömquist

Die unsäglichsten Lover der Zeitgeschichte
marilovesbooks2020vor 2 Monaten

„Frauen sind nicht für das abstrakte Denken geschaffen. Marie Curie ist die Ausnahme, welche die Regel bestätigt“, das sagt Einstein einst. 

Einstein, uns allen als kluger Mann bekannt, hatte da wohl viele dümmliche Aussagen vom Stapel gelassen. Einer der bekanntesten Männer der Geschichte kommt in dieser Graphic Novel so gar nicht gut weg. Zu Recht! Hatte doch seine Ehefrau Marič - Physikerin, Mutter - einen hohen Anteil an seinen Forschungsergebnissen, da sie selbst mitgeforscht hat. Doch wie es zu dieser Zeit klassisch war, verschwand diese Information doch in der Versenkung. 

Ströquist nimmt in dieser Graphic Novel die unsäglichsten Lover der Zeitgeschichte auf die Schippe. Wie gehabt mit feiner humorvoller, feministischer Klinge seziert sie den Mythos des männlichen Genies berühmter Männer, von denen viele ihre „Karriere“ auf Kosten ihrer Frauen machten. In genialer Umkehr holt sie deren Frauen aus der Versenkung und paart dies mit einem bekannten Song von Chaka Khan „I’m every woman“ (der ja von Whitney Houston gecovert wurde, die wiederum auch zu den Frauen gehört, deren Mann durch sie erfolgreich wuchs). Die Geschichten kommen auf eine Art und Weise daher, wie wir sie in keinem Geschichtsunterricht je gelernt habe, was ich ehrlich gesagt aber sehr bedaure. 

Erwähnt werden Männer wie Marx, Picasso, Einstein, Presley, u.v.m., deren Geschichte Strömquist einfach zeitweise unter den Tisch fallen lässt und deren tolle Frauen vor den Vorhang holt: Priscilla Prellen, Yoko Ono, Jenny Marx und weiteren tollen Frauen. Mit Charme und Witz, bunt und in schwarz-weiß, trägt sie in amüsanter Manier und gesellschaftskritisch das Dasein von Frauen in diesen Zeiten und entlarvt die bekannten Muster des männlichen Verhaltens. Mit diesen humorvoll gezeichneten Comics entlarvt Strömquist die Geschlechterstereotypen und zeigt, dass hinter den meisten bekannten Männern, viel tollere Frauen standen, deren Genie einfach ignoriert wurde. 

Leseempfehlung!

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Cover des Buches Ich fühl’s nicht (ISBN: 9783964450289)marilovesbooks2020s avatar

Rezension zu "Ich fühl’s nicht" von Liv Strömquist

... was zum Nachdenken ...
marilovesbooks2020vor 2 Monaten

In dieser Graphic Novel befasst sich Strömquist mit der Frage, ob wir in der heutigen Zeit der „Konsumgesellschaft“ überhaupt noch fähig sind zu lieben und eine andauernde Liebesbeziehung eingehen können. Kann man doch in Zeiten wie diesen die Partner*innen-Suche der Auswahl eines Konsumguts gleichsetzen. Wir haben Ansprüche an andere Menschen, differenzieren die Auswahl anhand von Kriterien (sportlich, belesen, kinderlieb, tierlieb, (Nicht-)Raucher*in, vegetarische Ernähung, etc.). Das „Werben“ umeinander hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm verändert. Galt es vor ca. 100 Jahre noch als männlich, starke Gefühle zu zeigen, hat sich dies kulturell stark „modifiziert“.

Um dieser Aussage tiefen Eindruck zu verleihen wird hier exemplarisch Leonardo DiCaprio in die Zange genommen. Ein Mann, der regelmäßig seine Beziehungen zu Frauen (meist Models) tauscht, wie andere ihre Unterhosen. Strömquist beschreibt, wie sich der Fokus in unserer heutigen Gesellschaft nur auf uns selbst richtet und so die Möglichkeit eine andere Person zu lieben eingeschränkt wird. Unterstrichen werden ihre Aussagen von Fachleuten. Strömquist zeigt auf, dass Leistung und Liebe nicht zusammenpassen und präsentiert uns Männer die sagen „Ich fühl’s nicht“.

Mit Zeichnungen und satirischen Aussagen herangezogener Personen, wie bspw. Beyonce oder Sokrates, baut Strömquist die Brücke zur griechischen oder indischen Mythologie (Liebesgeschichte zwischen Shiva und Parvati).

Entwickeln wir uns kontinuierlich zu Narzissten, die gar nicht mehr fähig sind zu lieben? Wann haben wir verlernt die Ecken und Kanten einer anderen Person zu mögen und begonnen zu glauben, dass Beziehungen perfekt sind? Sollten wir unser Konsumverhalten in diesem Kontext doch mal überdenken, ohne einen „gefühlten Rückschritt unseres Frauseins“ zu empfinden? ;-)

Leseempfehlung!

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Cover des Buches Der Ursprung der Welt (ISBN: 9783945034569)marilovesbooks2020s avatar

Rezension zu "Der Ursprung der Welt" von Liv Strömquist

"Der Ursprung der Welt"
marilovesbooks2020vor 4 Monaten

„Der Ursprung der Welt“ von Liv Strömquist entführt die Leser*innen mit (Galgen-)Humor, Direktheit und Wissen in ein Thema, das uns zwar betrifft, aber um das ich mich persönlich lesetechnisch noch nie gekümmert habe. Was erwartet uns: „Das weibliche Geschlechtsorgan“ und den damit verbundenen historischen Wandel der Vulva. Bis heute hat sich aber trotzdem noch nicht ganz geklärt, warum der Umgang mit diesem Körperteil so unentspannt ist. Ein Graphic Novel, die jede*r lesen sollte!!


„Oft gab es Streit über diese „seltsamen Zitzen“ – beispielsweise während einer Untersuchung von fünf Angeklagten in New England im Jahr 1692, als man bei dreien von ihnen „eine zitzenähnliche, unnatürliche, fleischliche Auswucherung“ fand.“ (S. 19)


Strömquist behandelt in diesem Buch wichtige Themen rund um das „weibliche Geschlechtsorgan“. Historisch nähert sie sich an und arbeitet sukzessive auf, was mir bisher verborgen blieb. Es ist nicht zu glauben, was sich Männer, die Kirche, Ärzte, etc. früher einfallen ließen, um die weibliche Sexualität durch den Kakao zu ziehen, oder alternativ durch die Blutspur! Dies ging über operative Eingriffe bis zu haarsträubenden Therapien. Absurdität par excellence – was bin ich froh im hier und jetzt zu leben!

Erschreckend fand ich auch die Information, dass Biologiebücher die Anatomie falsch darstellen – wer zum Henker ist denn in diesem Lektorat angestellt. Meine Empfehlung: Strömquists Buch in allen Schulen im Biologieunterricht als Pflichtlektüre auflegen. 

Wer interessiert ist an der Beantwortung der Frage, was sich die Herren in früheren Jahrhunderten zum Thema „Orgasmus“ einfallen ließen und ob wir eigentlich wahrnehmen, wie die Werbung mit dem Thema „Menstruation“ umgeht, der möge sich doch bitte sofort in die Buchhandlung begeben und sich dieses Buch besorgen!!


Sprachlos, und doch auch mit leichtem Muskelkater in der Bauchgegend wegen der Lachflashs, lässt mich die Lektüre zurück. Kulturgeschichtlich grenzt diese Information an menschlichen Wahnsinn. Ich habe viel Neues gelernt, ich habe eine Tendenz zum Schleudertrauma entwickelt … unfassbar, was Männer sich in den letzten Jahrhunderten einfallen ließen, damit sie sich guten Gewissens die E… kraulen und auf die Brust klopfen konnten, gemäß dem Motto „Ich habe Feuer gemacht!“.


Von mir eine UNEINGESCHRÄNKTE LESEEMPFEHLLUNG: LEST DIESES BUCH!!! 


Lasst Euch aufklären, lasst Euch informieren, lasst Euch lachen vor Sarkasmus, lasst Euch umnebeln vom schwarzen Humor und lasst Euch auf die tiefgehenden Informationen ein, die diese tolle Person in diese Graphic Novel gepackt und recherchiert hat.

Und bitte beachtet dieses grandiose Cover: YESSSSSS & AMEN!!


PS: Wusstet ihr eigentlich, dass der Kelloggs-Cornflakes-Typ Arzt war und Frauen davon abhalten wollte, ihr Geschlecht anzufassen! Anti-Onanie en vogue, steht da 😉 Ich esse meine Cornflakes ab sofort nur mehr mit Augenzwinkern und einem lauten Lachen!

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