Liv Winterberg Der Klang der Lüge

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Inhaltsangabe zu „Der Klang der Lüge“ von Liv Winterberg

Sériol, 1308. Als die junge Alissende abgezehrt und verwahrlost das idyllische Pyrenäendorf erreicht, wird sie freundlich aufgenommen und erhält eine Anstellung als Magd. Dass ihre neuen Herren Katharer sind, wie viele andere Bewohner des Dorfes, bemerkt sie erst im Lauf der Zeit. Doch Glaubensfragen sind Alissende ohnehin gleichgültig, ein voller Bauch ist ihr wichtiger. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie den Schäfer Simon kennenlernt und sich in ihn verliebt. Von seinem Sitz in Pamiers aus blickt Bischof Durand voll christlicher Sorge und Missfallen auf Sériol. Spione haben ihm zugetragen, dass dort eine "ketzerische" Ordination stattgefunden habe. Fest entschlossen, das Dorf von denen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, zu säubern, lässt er alle Verdächtigen festnehmen. Zurück bleiben die Kinder und Alissende, die sich nun nicht mehr heraushalten kann und will

Die Katharer und die Inquisition

— Keltica

Für mich zu wenig historischer Hintergrund, farblose Charaktere und eine zu unaufregende Geschichte. Das kann die Autorin besser! 3/5 Sterne

— Lalapeja

mir hat das Buch gut gefallen.über die Katharer habe ich bisher wenig gewusst,die Katholische Kirche war und ist in meinen Augen schlecht!

— Goldammer

Zu gefühlsbetont, zu wenig Handlung, blasse Protagonisten. Leider nicht meins.

— kornmuhme

Eine gute historische Unterhaltung. NIcht mehr und nicht weniger.

— Kleinstadtkatze

Ein historischer Roman der mir wieder einen Teil der Geschichte näher gebracht hat: die Katharer.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe schon viele Bücher über die Katharer gelesen, aber dieses ist besonders einfühlsam. Ich habe die ganze Zeit mit gelebt und gelitten

— hasirasi2

Der Autorin gelingt es, eine Atmosphäre zu kreieren, die sich auf den Leser überträgt

— Curin

Spannende historische Geschichte um Verrat, Zusammenhalt und Liebe.

— mabuerele

ein gelungener historischer Roman, der mich gut unterhalten hat!

— Marjuvin

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  • Zwischen 1308 und 1322 starben 636 Personen wegen Ketzerei.

    Der Klang der Lüge

    Keltica

    17. March 2017 um 11:32

    Der Klang der LügeInhalt:Sériol, 1308. Als die junge Alissende abgezehrt und verwahrlost das idyllische Pyrenäendorf erreicht, wird sie freundlich aufgenommen und erhält eine Anstellung als Magd. Dass ihre neuen Herren Katharer sind, wie viele andere Bewohner des Dorfes, bemerkt sie erst im Lauf der Zeit. Doch Glaubensfragen sind Alissende ohnehin gleichgültig, ein voller Bauch ist ihr wichtiger. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie den Schäfer Simon kennenlernt und sich in ihn verliebt. Von seinem Sitz in Pamiers aus blickt Bischof Durand voll christlicher Sorge und Missfallen auf Sériol. Spione haben ihm zugetragen, dass dort eine "ketzerische" Ordination stattgefunden habe. Fest entschlossen, das Dorf von denen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, zu säubern, lässt er alle Verdächtigen festnehmen. Zurück bleiben die Kinder und Alissende, die sich nun nicht mehr heraushalten kann und will.Die Autorin:Liv Winterberg, 1971 in Berlin geboren und aufgewachsen, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Nach dem Studium arbeitete sie in den verschiedensten Bereichen beim Film und Fernsehen, unter anderem am Set oder auch im Bereich der Stoffentwicklung, und absolvierte eine einjährige Drehbuchfortbildung. Noch heute ist die Autorin, die mit ihrer Familie in Berlin lebt, mit Begeisterung als Rechercheurin für Spiel- und Dokumentarfilme aktiv.Fazit:Das Mittelalter ist eine faszinierende Epoche, über die ich gerne lese.Die Autorin schreibt unglaublich fesselnd und detailgetreu. Einfühlsam und mit einer großen Liebe zu ihren Protagonisten erzählt sie uns, wie die junge Alissende vom Leben gezeichnet wird. Als Baby wird sie von ihrer Mutter im Wald ausgesetzt. Auch die Pflegemutter verstirbt. Nun muss sich das Kind ist alleine durchs Leben schlagen.Sie gelangt in ein kleines Städtchen in den Bergen, dessen Bewohner ihr Obdach gewähren und sie bekommt Arbeit auf einem Bauernhof. Sie fühlt sich schnell heimisch, und sie lernt ihre Liebe Simon kennen. Wir befinden uns im Jahr 1308, die Handlung ist unterhaltsam, die Macht der Kirche, wird realistisch dargestellt. Ich fühlte mich gut unterhalten.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2501
  • Der Klang der Lüge

    Der Klang der Lüge

    natti_ Lesemaus

    28. December 2016 um 15:47

    Inhalt:Sériol, 1308. Als die junge Alissende abgezehrt und verwahrlost das idyllische Pyrenäendorf erreicht, wird sie freundlich aufgenommen und erhält eine Anstellung als Magd. Dass ihre neuen Herren Katharer sind, wie viele andere Bewohner des Dorfes, bemerkt sie erst im Lauf der Zeit. Doch Glaubensfragen sind Alissende ohnehin gleichgültig, ein voller Bauch ist ihr wichtiger. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie den Schäfer Simon kennenlernt und sich in ihn verliebt. Von seinem Sitz in Pamiers aus blickt Bischof Durand voll christlicher Sorge und Missfallen auf Sériol. Spione haben ihm zugetragen, dass dort eine »ketzerische« Ordination stattgefunden habe. Fest entschlossen, das Dorf von denen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, zu säubern, lässt er alle Verdächtigen festnehmen. Zurück bleiben die Kinder und Alissende, die sich nun nicht mehr heraushalten kann und will …Meinung:Ein Werk das im Mittelalter spielt.Ich mag Historische Romane, da man in frühere Zeiten versetzt wird und so miterlebt, wie es früher war. Das Cover passt jetzt zwar nicht 100%, aber es ist wirklich sehr schön.Das Buch ist spannend und man lernt hier etwas über die Religion von früher und über die Katharer. Vor dem Buch hatte ich mich nicht so sehr mit diesen Dingen beschäftigt, ich kannte die Katharer überhaupt nicht. Jetzt finde ich es interessant wie die Menschen früher gefeiert haben und woran sie glaubten.Besonders gutfinde ich das Nachwort der Autorin zum historischen Hintergrund, durch das man das ganze besser verstehen kann. Der Gedanke, das die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert, macht sie noch wertvoller.Ein tolles Werk.

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  • Historischer Roman mit Höhen und Tiefen

    Der Klang der Lüge

    OmaInge

    05. April 2016 um 17:20

    Ein historischer Roman der mir wieder einen Teil der Geschichte näher gebracht hat: die Katharer. Leider kommt der geschichtliche Teil etwas zu kurz (mehr Hintergrundwissen in der Geschichte hätte mir gefallen). Die Geschichte der Alissende kommt auch etwas kurz. Gerade noch ist sie die Magd, die immer Hunger hat, sich verliebt und zufrieden ist und dann übernimmt sie die Verantwortung für die Kinder des Dorfes. Dieser "Wechsel" hätte mehr Beachtung verdient. Ein Buch mit Höhen und Tiefen aber lesenswert bis zum letzten Satz. Mein geschichtlicher Wissensdurst wurde im Anhang gestillt.

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  • Ein Geisterhund, eine mutige junge Frau und Lügen...

    Der Klang der Lüge

    HK1951

    19. December 2015 um 14:20

    ****Ein Geisterhund, dem Unrecht getan wurde und der nun über das Schicksal eines kleinen Mädchens entscheiden soll **** Eine junge Magd ohne Zuhause, vertrieben vom König **** Ein Bischof, der Folter zwar offiziell missbilligt, sie aber auch als nützlich erachtet Liv Winterberg´s neuester Roman „Der Klang der Lüge“ verhieß Großes – und hielt dieses auch ! Die Autorin schreibt unglaublich fesselnd, und das beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, denn bislang gibt es wenige historische Romane, die meinem Maßstab von Spannung gerecht werden konnten. Sie erzählt detailgetreu, verliert aber die das große Ganze aus den Augen und verwöhnt den Leser mit einer spannenden Geschichte und so charismatischen, interessanten Persönlichkeiten, denen man gerne Seite um Seite durch ihr Leben folgt. Keiner anderen Autorin gelang es für mich persönlich bislang auf dem historischen Sektor so ausgeklügelt, mich in diese Zeit zu versetzen. Toll geschrieben und so fesselnd, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.

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  • unterhaltsam

    Der Klang der Lüge

    monster

    22. May 2015 um 18:50

    Der Einstieg in das Buch fällt leicht. Liv Winterberg beginnt die Geschichte mit einem dramatischen Prolog, in dem ein kleines Mädchen von seiner Mutter im Wald zurückgelassen wird. Sollte sie die Nacht überleben ist sie vielleicht kein Wechselbalg und der liebe Gott hat es gut mit ihr gemeint. Aber das Baby hat Glück. Sybilla findet sie und nimmt sich ihrer an. Die eigentliche Geschichte beginnt viel später, als Alissende bereits eine junge Frau ist und mit zwei Brüdern durch das Land zieht auf Suche nach Arbeit. Auch die geliebte Sybilla hat sie verloren und sie ist allein und arm. Die drei landen zufällig im Dorf Sériol und sie scheinen endlich einmal Glück zu haben, denn die Leute dort nehmen sie gerne auf, sind freundlich und unvoreingenommen und geben ihnen Arbeit und Essen und Unterkunft. Aber dem Dorf droht bereits großes Unheil, da Bischof Durand im Land fanatisch nach Andersgläubigen sucht, die er dingfest machen und dann vernichten kann. Und er hat bereits ein Auge auf das kleine Dorf geworfen. Seine Macht scheint grenzenlos und mit Folter, Gewalt und Geld schaffte er es, dass alle Erwachsenen des Dorfes inhaftiert und fort geschafft werden. Die Kinder und Jugendlichen sind alleine und Sybilla versucht ihnen zu helfen und sich selbst und ihre neue Liebe zu retten. Das Buch liest sich flüssig und schnell. Man ist gespannt wie es weitergeht, weiß aber ziemlich schnell wie der Hase in der Geschichte läuft. Das ist auch mein größter Kritikpunkt, dass es kaum überraschende Wendungen oder Unvorhergesehenes gibt und auch die Protagonisten ziemlich eindimensional beschrieben werden. Teilweise mag dies den tatsächlichen Geschehnissen geschuldet sein, die diesem Roman wohl zu Grunde liegen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, denn man brauch ja nicht immer einen komplizierten Roman sondern auch mal was für den Strand und die leichtere Unterhaltung. Die Heldin ist mir sympathisch gewesen und das Thema der Verfolgung aus Glaubensgründen wird etwas oberflächlich aber treffend geschildert . Deshalb wurde ich durchaus gut unterhalten und empfehle das Buch zur Sommerlektüre und zum Entspannen.

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  • Der Klang der Lüge

    Der Klang der Lüge

    gagamaus

    27. March 2015 um 11:08

    Im Jahre 1290 rettet Sybilla ein kleines Mädchen vor dem nächtlichen Tod. Es wurde von der Mutter im Wald ausgesetzt, weil diese es für ein Wechselbalg hielt. Leider stirbt Sybilla schon 9 Jahre später und Alissende hat sicherlich ein schweres Leben welches sie auch zu einem Juden in Dienst führt. Als dieser verhaftet wird, macht sie sich mit dessen Söhnen Hugo und Hans auf den Weg in eine Gegend, wo die Juden noch geduldet sind. 1308 kommen die drei nach Sériol und werden dort freundlich empfangen. Die alte Rixende wünscht sich eine neue Dienstmagd und bietet Alissende damit die Möglichkeit zu geregeltem Essen, einem Dach über dem Kopf und vielleicht einem klitzekleinen Stückchen vom Glück, welches sie schon lange nicht mehr gehabt hat. Schnell fühlt sie sich im Dorf heimisch und lernt den Schäfer Simon kennen und lieben. Aber im fernen Pamier dräuen bereits erste dunkle Wolken, denn der Bischof Durand sucht nach Ketzern und auch ein ehemaliger Bewohner Sériols ist unter seinen Gefangenen, die er mit Folter zu erpressten Aussagen zwingt, denn sein erklärtes Ziel ist es, die Katharer dort zu jagen, wo er sie findet und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Bedrückend ist es, wie groß die Macht des Kirchenmannes ist und wie schnell eine ganze Dorfgemeinschaft in die Fänge der kirchlichen Justiz gerät. Keiner bleibt verschont, als die Häscher ins Dorf kommen. Nur die Kinder und Allissende. Wie immer gefällt mir der Schreibstil von Liv Winterberg ausnehmend gut. Vor allem ihr Erstling ist mir sehr ans Herz gewachsen und die Geschichte von Alissende hat mich sofort gefangen genommen. Leider blieb die Geschichte etwas oberflächlich und die damaligen Vorkommnisse wurden nur angerissen. Vielleicht bin ich auch deshalb etwas enttäuscht, weil ich vorher ein historisch sehr ausgefeiltes Buch gelesen habe. "Der Klang der Lüge" ist durchaus unterhaltsam und gut zu lesen. Allerdings passiert wenig überraschendes, die Personen sind sehr eindimensional und auch wenn das Ende logisch und glaubwürdig war, so hätte es für mich auch gerne etwas weniger kitschig sein dürfen. Fazit: Das Buch reicht nicht ganz an den Erstling ran, aber ich werde sicherlich auch ein weiteres Werk der Autorin lesen.

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  • So klingt also die Lüge

    Der Klang der Lüge

    bieberbruda

    22. December 2014 um 09:24

    Das Buch beginnt mit der Vorgeschichte der Hauptprotagonistin Alissende: Von ihrer Mutter wird das Baby als "Wechselbalg" bezeichnet. Im Wald den Hundes wird sie ausgesetzt und soll die Nacht alleine überleben. Doch glücklicherweise wird diese Tat beobachtet und Alissende wird von einer Ziehmutter aufgenommen. Sie wächst in einem jüdischen Haushalt auf und muss schließlich mit ihren zwei Brüdern flüchten, als die Juden aus ihren Haushalten vertrieben werden. Auf dem Weg nach Mallorca landen die drei Flüchtlinge im südfranzösischen Dorf Sériol. In diesem Dorf verliebt sich Allisende in den Schäfer Simon - aus diesem Grund will sie das Dorf auch nicht mir ihren Brüdern verlassen (weil es sich um ein Ketzerdorf handelt). Und schon kurz darauf veranlasst der Bischof diverse Vorladungen der Dorfbewohner - die Inquisition interessiert sich für das Dorf! Hier spitzt sich die Lage zu, da die Eltern von den Kindern getrennt wurden, jemand schwanger wird und jemand ein falsches Spiel spielt und überführt werden muss... (ich will nicht zu viel verraten). Das Buch lässt sich flüssig lesen und war in meinem Lesealltag eine willkommene Abwechslung. Das Buch fing spannend an und flachte dann leider etwas ab (hat sich ein bisschen gezogen). Erst ganz zum Schluss spitze sich die Lage nochmal zu. Deshalb gebe ich gut gemeinte 4 Sterne! Den Umschlag des Buches finde ich übrigens sehr schön gestaltet!

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  • Leserunde zu "Der Klang der Lüge" von Liv Winterberg

    Der Klang der Lüge

    Liv_Winterberg

    Alle, die Fernweh verspüren, im Reisefieber sind oder für die letzten Spätsommerabende „vielseitige“ Lektüre suchen, sind herzlich eingeladen, mir in die Vergangenheit und hinein in die beeindruckende Bergwelt der Pyrenäen im Süden Frankreichs zu folgen. Für diese von dtv organisierte „gemeinsame Zeitreise“ ins 14. Jahrhundert stehen 15 Exemplare des historischen Romans „Der Klang der Lüge“ für die Verlosung zur Verfügung. Neugierig geworden? Zum Inhalt: "Der Klang der Lüge" Sériol, 1308. Als die junge Alissende abgezehrt und verwahrlost das idyllische Pyrenäendorf erreicht, wird sie freundlich aufgenommen und erhält eine Anstellung als Magd. Dass ihre neuen Herren Katharer sind, wie viele andere Bewohner des Dorfes, bemerkt sie erst im Lauf der Zeit. Doch Glaubensfragen sind Alissende ohnehin gleichgültig, ein voller Bauch ist ihr wichtiger. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie den Schäfer Simon kennenlernt und sich in ihn verliebt. Von seinem Sitz in Pamiers aus blickt Bischof Durand voll christlicher Sorge und Missfallen auf Sériol. Spione haben ihm zugetragen, dass dort eine »ketzerische« Ordination stattgefunden habe. Fest entschlossen, das Dorf von denen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, zu säubern, lässt er alle Verdächtigen festnehmen. Zurück bleiben die Kinder und Alissende, die sich nun nicht mehr heraushalten kann und will … Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 19. August, gut eine Woche später starten wir dann „nach Südfrankreich“. Die Leserunde steht selbstverständlich nicht nur den 15 Gewinnerinnen und Gewinnern der Verlosung offen, sondern auch allen anderen, die Lust haben, sich zu „Der Klang der Lüge“ auszutauschen. Wer nun seinen SUB beäugt und vorab noch mehr wissen möchte, findet bei dtv ein Special zum Buch samt Interview  oder kann noch einiges zu meiner bisherigen Arbeit erfahren! Viel Glück für die Verlosung, herzliche Grüße und bis hoffentlich bald, Liv

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  • Der Klang der Lüge von Liv Winterberg

    Der Klang der Lüge

    mecedora

    11. November 2014 um 14:10

    Sériol, ein kleines Dorf 1308: Alissende, mit ihrer jüdischen Herrschaft auf der Flucht, stolpert in das idyllische Pyrenäendorf, halb verhungert und kraftlos, und findet Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Sie sind "gute Menschen", Katharer, eine Religionsgemeinschaft, die im Hoch- und Spätmittelalter von der katholischen Kirche erbarmungslos verfolgt wurde.  Doch das erfährt Alissende erst im Laufe der Zeit - sie ist froh um die menschliche Wärme und die Zuwendung, das Dach über dem Kopf und die Freundlichkeit der Menschen, die sie in Sériol erfährt. Doch über der einträchtigen Idylle zieht ein dunkler Schatten auf: der Bischof von Pamiers erfährt durch einen Verräter von der lebendigen Gemeinschaft der Katharer in Sériol und setzt alles daran, die Gemeinde der guten Menschen im kleinen Bergdorf zu zerschlagen. Alissende, längst Teil der Dorfgemeinschaft geworden, sieht sich grausamen Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt und muss kämpfen - um das, was ihr lieb ist, um das, was ihr teuer ist, um Menschlichkeit und ihre neue Heimat, Sériol. Liv Winterberg nimmt sich in ihrem neuen Roman "Der Klang der Lüge" eines hochinteressanten Teils der Geschichte an: der Katharer. Diese Religionsgemeinschaft, die zu Zeiten der Inquisition so gnadenlos verfolgt und dezimiert wurde, findet selten Eingang in die Welt der historischen Romane, in denen Hexen und Huren nach wie vor vorherrschen. Doch ihre Geschichte ist spannend, nicht minder spannend als andere Aspekte der katholischen Inquisition. Einen Einblick ist die Prinzipien und die Glaubenspostulate, die Lebensform und die Schwierigkeiten in der Durchsetzung der eigenen Religion dieser Gemeinschaft findet der Leser in "Der Klang der Lüge". Dieser bleibt allerdings an der Oberfläche. Zwar ist die Thematik zentral für das Geschehen des Buches, doch scheint sie ein wenig austauschbar - es fehlen mir persönlich Details und eingehendere Informationen.  Und zwar nicht zur zur Glaubensgemeinschaft der guten Menschen - Details fehlen mir auch in der Beschreibung der Figuren, der Umgebung und der Geschehnisse. Die beschriebene Welt bleibt zweidimensional, die handelnden Figuren ein wenig blutleer, man fällt nicht wirklich hinein in die eigentlich rein faktisch so spannende Handlung. Leider konnten mir Liv Winterbergs manchmal ein wenig spröde Worte kein lebendiges Bild vor mein inneres Auge zaubern, die Figuren nicht aus der Schablone auferstehen lassen, die angesichts der Ereignisse und der dramatischen Wendungen doch sicherlich erschütternden Emotionen kaum spürbar werden lassen. Das ist schade, hatte ich mir genau das doch gewünscht. "Der Klang der Lüge" unterhält. Dieser Roman schafft es aber leider nicht, aus einem an sich hochinteressanten Thema - und aus einer grundsätzlich guten Idee für eine Geschichte - ein fesselndes, plastisches Kopfkino zu machen, das mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Drei Sterne vergebe ich für Liv Winterbergs historischen Roman.

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  • Guter Histo-Krimi

    Der Klang der Lüge

    wusl

    15. October 2014 um 08:45

    Einfühlsam und mit einer großen Liebe zu ihren Darstellern beschreibt die Autorin, wie die junge Alissende vom Leben gebeutelt wird. Schon als Baby von der Mutter im Wald ausgesetzt, stirbt auch ihre Pflegemutter, als sie noch ein Kind ist und sie muss sich alleine durchs Leben schlagen. Nach einigen Wirren kommt sie abgemagert und verschmutzt und nur mit ihren Kleidern am Leib nach Sériol in ein kleines Städtchen in den Bergen, wo die Bewohner ihr Obdach gewähren und sie schnell Aussicht auf eine gute Arbeitsstelle bei einer älteren Frau auf einem schönen Bauernhof hat. Sie fühlt sich schnell heimisch, was auch daran liegt, dass sie in Liebe zum Hirten Simon entbrennt. Aber über dem kleinen Dorf hängt bereits von Anfang an ein dunkler Schatten. Bischof Durand hat ein besonderes Augenmerk auf die Gegend geworfen, da er dort die Katharer weiß und diese vernichten möchte, da sie dem falschen Glauben anhängen. Ziemlich schnell zieht sich die Schlinge enger um das kleine Dorf und schließlich holt er zum großen Schlag auf und lässt alle Erwachsenen Einwohner verhaften und die Kinder bleiben mit Alissende verzweifelt zurück. Vor allem den Erstling von Liv Winterberg habe ich sehr gerne gelesen. Also habe ich mich hier besonders auf das Buch gefreut und wurde keineswegs enttäuscht. Das Buch hat trotz aller Dramatik einen leichten Unterton ist durch die zarte Liebesgeschichte unbedingt was fürs Herz. Das Thema der Katharer ist mir schon bekannt gewesen und es handelt sich bei "Der Klang der Lüge" sicherlich nicht um das umfassendste Werk dieses Themas. Aber die Geschichte beruhrt durchaus auf realen Vorgängen wie am Ende auch erläutert wird und hat ein paar interessante Szenen zur Verfolgung dieser Glaubensrichtung. Gestört hat mich etwas, das die "Bösen" mal wieder ziemlich böse waren und die "Guten" kaum dunkle SEiten in ihrem Wesen. Dieses schwarz weiß hätte man von mir aus gerne etwas aufbrechen dürfen. Aber Allissende und Simon sind ein liebenswertes Paar und ich habe mich gut unterhalten.

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  • Auf weibliche Leserschaft zugeschnitten?!

    Der Klang der Lüge

    kornmuhme

    Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1308. Alissende, eine junge Frau, die aus Paris vertrieben wurde und schon seit über einem Jahr auf der Flucht ist, findet endlich einen Ort der Ruhe und Geborgenheit: Die Bewohner des Pyrenäendorfes Sériol nehmen Alissende gastfreundlich auf, sie findet eine Anstellung als Magd und hat endlich wieder ein Dach über dem Kopf und einen vollen Magen! Sie freundet sich schnell mit einigen jungen Frauen aus dem Dorf an und auch ein gewisser Hirte namens Simon scheint romantische Gefühle für Alissende zu entwickeln. Doch so idyllisch, wie das Dorf auf den ersten Blick erscheint, geht es in Sériol nicht zu, leben dort doch viele der von der katholischen Kirche als Ketzer gebrandtmarkte Katharer - Angehörige einer Glaubensgemeinschaft, die die Dogmen der Kirche ablehnt und eigene Priester ausbildet. Alissende gerät immer tiefer in ein Netz aus Misstrauen, Anschuldigungen und Verleumdungen. Auch der Bischof aus Pamiers hat einen kritischen Blick auf das Dorf und seine Bewohner. Bald schon lässt der Bischof die ersten Ketzer vorladen, u.a. auch Simon ... Meinung: Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, klang der Klappentext doch wirklich vielversprechend. Erhofft hatte ich mir einen historischen Roman, der auf das Leben und den Glauben der Katharer eingeht, in dem es um das Ringen zwischen Wahrheit und Lüge geht. bekommen habe ich allerdings einen sehr gefühlsbetonten Roman, in dem viel gelacht und geweint wird und in dem es letztlich um die Beziehung zwischen Alissende und den Dorfbewohnern im Allgemeinen und Alissende und Simon im Besonderen geht. Für mich hat der Roman aus mehreren Gründen einfach nicht gezündet. Zum einen lag dies daran, dass ich zu keinem Zeitpunkt wirklich das Gefühl hatte, einen historischen Kontext vor mir zu haben. Die Geschichte hätte auch in einem griechischen Bergdorf im Jahre 1924 oder in einem kleinen Dorf irgendwo in Brasilien spielen können. Die Verankerung in einem konkreten historischen Setting war mir zu schwach - da helfen auch keine Hinweise auf die Vertreibung der Juden im 14. Jahrhundert oder auf die kirchliche Inquisition. Wahrscheinlich bot das Dorf als Bühne einen zu isolierten Ausschnitt. Die Konzentration auf ein einzelnes Dorf hätte aber auch Chancen bieten können, sozusagen für ein intensives Kammerspiel. Doch die Autorin konzentrierte sich für meinen Geschmack zu sehr auf das alltägliche Dorfleben, die Tätigkeiten, das idyllische Miteinander und vor allem - die Gefühle. Leider passierte zwischen den Buchdeckeln zu wenig, um mich fesseln zu können, streckenweise plätscherte die Handlung vor sich hin, oftmals wurden belanglose Szenen geschildert. Da wird spazieren gegangen, Brot gebacken, Wäsche gewaschen, die Kinder werden versorgt und und und. was leider kaum thematisiert wird, ist das Leben der Katharer. Nur gelegentlich werden Informationen dazu eingestreut, der Glaube und das sehr asketische Leben der Katharer nur gestreift. Sehr schade. Zu guter Letzt bin ich mit den Charakteren nicht richtig warm geworden. Alissende ist mir zu lieb und naiv, sie hat keine Ecken und Kanten, genausowenig wie die übrigen Figuren. Die Kinder gingen mir zunehmend auf den Geist, sie waren oft altklug und viel zu brav. Hinzu kommt, dass für meinen Geschmack die Sprache zu modern war. Da ist oftmals von Alissendes "Freundinnen" die Rede, besonders in den Dialogen ist mir eine anachronistische Sprache unangenehm aufgefallen. Fazit: Leider hat mich dieser Roman von Liv Winterberg nicht in vergangene Zeiten entführen können. Zu beliebig war das Setting, zu modern die Sprache, zu oberflächlich die Charaktere - und vor allem: zu gefühlslastig bist hin zu Idylle und heiler Welt (trotz Inquisition, und das will etwas heißen!). Alle halten zusammen, alles wird gut ... ich brauche einfach mehr Reibung und gebrochene Figuren. 2,5 von 5 Sternen, aufgerundet auf 3.

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    • 3
  • Der Klang der Lüge

    Der Klang der Lüge

    Blaustern

    25. September 2014 um 16:07

    Seriol, Pyrenäen im Jahre 1308: Alissende wurde von ihrer Mutter als Wechselbalg im Wald ausgesetzt, und Sybilla nahm sich ihrer an. Sie stirbt jedoch recht früh, und später muss Alissende mit ihren Stiefgeschwistern Hans und Hugo Paris verlassen. Auf der Flucht gelangen sie halb verhungert zu einem Dorf in Pyrenäen, Seriol. Widererwarten werden sie dort gut aufgenommen. Alissende bekommt in dem reichen Haushalt von Benoit Unterkunft und Arbeit als Magd. Zum ersten Mal seit Sybilla tot ist, fühlt sie sich wieder wie zu Hause und begegnet in dem jungen Hirten Simon ihrer ersten Liebe. Doch dann eröffnen ihr Hans und Hugo wie es wirklich um dieses Dorf steht und fordern sie auf, wieder mit ihnen zu fliehen. Die Dörfler sind alles Katharer und werden beim Bischof durch einen Maulwurf unter ihnen verraten. Dieser macht sich daraufhin durch Hinterhältigkeit nun daran, das Dorf von den Ketzern zu säubern und bringt großes Leid über ihnen. Wird Alissende bei ihnen bleiben und zusammen mit ihnen kämpfen oder wieder einmal fliehen? Ein mitreißendes Buch voller Spannung aus dem 14. Jahrhundert. Man wünscht der jungen Alissende alles Glück der Welt in diesem Dorf, welches für sie zur zweiten Heimat wird, in dem sie sich wohl fühlt und in einer Familie gelandet ist, die ihr gut gesinnt ist und der sie selbst auch tatkräftig zur Seite steht. Die Gemeinschaft des Dorfes hält zusammen, alle unterstützen sich gegenseitig bis zu jenem Tag, an dem der Verrat auffliegt. Misstrauen ist gesät, und plötzlich wird jeder verdächtigt. Befreundete Familien spalten sich und sind sich nicht mehr grün. Die Veränderung der Lage und der Leute sind hier sehr gelungen dargestellt und lassen einem mitfiebern. Die geschichtlichen Begebenheiten spiegeln sich hier in den ganzen Handlungen dieser Zeit wider. Durch die kurzen Kapitel und den angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch schnell lesen. Sehr schön für einen besseren Überblick ist auch das Personenregister am Anfang, und am Ende finden sich noch ein Glossar und ein Nachwort.

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  • Leider enttäuschend

    Der Klang der Lüge

    cachingguys

    24. September 2014 um 06:55

    Das Buch ist mäßig spannend. Die Charaktere bleiben flach. Auch der historische Hintergrund, obwohl penibel recherchiert, erhöht die Spannung nicht. Die auf dem Klappentext beschriebene Begebenheit beginnt erst nach der Hälfte des Buches und nimmt nur eine kurze Zeitspanne ein. Die angesprochenen Kinder werden bis auf drei oder vier nicht weiter beleuchtet, wobei ein Kind fast keine kindlichen Züge mehr hat. Der Handlungsort, eine abgelegene Bergregion, verleiht dem ganzen Buch etwas Hinterwäldlerisches. Die Macht der Kirche, obwohl für die damalige Zeit realistisch dargestellt, wir schreiben das Jahr 1308, bestimmt das Leben. Der Klappentext verspricht sehr viel mehr als das Gesamtwerk hält. Ich fand das Buch langweilig zu lesen.

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  • Schöner historischer Roman!

    Der Klang der Lüge

    Labradoria

    23. September 2014 um 18:51

    Zum Buch: Das Buch ist ein wundervoller historischer Roman, der durch die Schreibweise und den Inhalt überzeugt. Die Autorin versteht es einen in eine Zeit vor der unseren mitzunehmen und so geraten wir zu den Katharern und Alissende, die in ein Dorf mit Katharern gelangt und sich dort in die Menschen verliebt... ganz besonders hat es Ihr Simon angetan. Doch Alissende merkt schnell, dass nicht alles "Friede-Freude-Eierkuchen" ist und bald geraten Alissende und Ihre Freunde in Gefahr. Fazit: Ein mitreissendes Buch einer tollen Autorin.

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