Liv Winterberg Vom anderen Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Vom anderen Ende der Welt“ von Liv Winterberg

Inspiriert vom Leben der französischen Botanikerin Jeanne Baret Die neunzehnjährige Mary hat nur eine große Leidenschaft: die Botanik. Am liebsten ist sie mit Schmetterlingsnetz und Insektenglas unterwegs und träumt davon, auf Expeditionsreise in ferne Länder zu gehen. Unmöglich für eine junge Frau im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Deshalb verwandelt sie sich in den Zeichner Marc Middleton, wird prompt in den Stab des Botanikers Sir Carl Belham aufgenommen und sticht auf der Sailing Queen zu einer Expedition um die halbe Welt in See. Ein unvergleichliches Abenteuer beginnt, bei dem Mary ihren Mann steht und doch als Frau fühlt, als sie sich unsterblich in Carl verliebt ...

Eine junge Frau die für ihre Liebe zur Wissenschaft einiges riskiert. Mitreißend, aber leider mit einigen Schwachstellen im Erzählstil.

— Betsy
Betsy

Spannende historische Abenteuerreise einer mutigen jungen Frau.

— Lies-inger
Lies-inger

Schön geschrieben.

— Steffi_zeilenwerke
Steffi_zeilenwerke

Abenteuerroman, sehr spannend, unterhaltsam, geht unter die Haut

— liberty52
liberty52

Ein sehr guter historischer Roman

— schokoloko29
schokoloko29

Ein toller historischer Roman, der einen in seinen Bann zieht und in eine andere Welt versetzt.

— MarleyM
MarleyM

Toller historischer Roman, der mich absolut mitgerissen hat, der berührt, dabei aber niemals ins Kitschige abdriftet und sehr traurig ist.

— Ailuj29
Ailuj29

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich hatte sich bei mir eine gewisse Übersättigung Bücher mit "Mädchen in Hosen" betreffend eingestellt, aber dieses Buch ist ... anders.

— RobinBook
RobinBook

Sehr schön. Gute Nacherzählung, doch das Ende zeiht sich sehr lang. Trotzdem toll!

— vicisbuecherwelt
vicisbuecherwelt

Liv Winterberg konnte mich mit ihrem ersten Roman nicht überzeugen.

— Ikopiko
Ikopiko

Stöbern in Historische Romane

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  • Eine junge Frau und ihre Liebe zur Wissenschaft

    Vom anderen Ende der Welt
    Betsy

    Betsy

    25. July 2017 um 10:14

    Plymouth 1785: Die Sailing Queen bricht auf eine Expeditionsreise in den Pazifik unter dem berühmten Botaniker Sir Carl Belham auf. Nur zu gerne wäre auch die junge Mary Linley mit von der Partie, die von ihrem Vater, einem angesehenen Arzt und Botaniker, von klein auf gelernt hat und nur zu gerne die Welt bereisen und entdecken will, doch für eine Frau ein Ding der Unmöglichkeit. Als ihr Vater von einer seiner letzten Reisen nicht zurückkommt, übernimmt ihre Tante das Ruder und will sie so bald wie möglich verheiraten. Mary denkt daher gar nicht lange nach und fasst die Entscheidung sich als Mann für die Expedition zu bewerben und wird zu Marc, nicht ahnend was da alles auf sie zukommen wird, angefangen von den Männern an Bord der Sailing Queen, den Strapazen, dem Verbergen ihrer wahren Natur und auch der sich entwickelnden Gefühle für Carl und wie dieser auf die Wahrheit reagieren wird. Der Leser steigt gleich in die Geschichte ein und bekommt einen Einblick in das Leben von Mary und wie sich durch den Tod ihres Vaters alles verändert. Ihre Tante, die wenig Verständnis dafür hat, dass ihre Nicht wenig damenhaftes Verhalten zeigt und sich so für die Wissenschaft begeistert, will sie daher so schnell wie möglich verheiraten. Mary die kürzlich erst den Vater verlor, nun mitansehen muss, wie die Arbeit ihres Vaters (und zugleich auch ihre) von der Tante verkauft wird und dann auch noch ihre eigenen Wünsche und Träume aufgeben soll um ein Ehefrau zu werden, ergreift daher die ihre scheinbar einzige Chance die sie hat und wird zum Mann um an Bord der Sailing Queen mitfahren zu können. Ihre Figur zeigt sehr gut den Zwiespalt, den sie fühlt. Einerseits will sie ihrem vorgezeichneten Leben entfliehen und ihrer Leidenschaft nachgehen, was allerdings als Frau quasi ein Ding der Unmöglichkeit ist zu dieser Zeit, dann aber ist es nicht so leicht alles hinter sich zurückzulassen und es kommen ihr Bedenken, doch letztendlich bleibt ihre keine Wahl und sie stellt sich tapfer den vor ihr stehenden Herausforderungen. Das tatsächliche Leben auf einem Schiff ist dann auch bei weitem nicht so romantisch wie in ihren Vorstellungen und wie sie es aus Erzählungen von ihrem Vater kennt. Nein, vielmehr sieht sie sich einer ungehobelten Horde Männer gegenüber, die derbe Sprüche klopfen, schnell mal die Fäuste sprechen lassen und es mit der Hygiene alles andere als genau nehmen. Man bekommt generell einen sehr guten Einblick was das Leben auf einem Schiff alles mit sich bringt. Angefangen von den beengten Verhältnissen, den Unterschieden zwischen den Offizieren und Gentlemen der Reise, sowie der einfachen Mannschaft bis hin zu den harten Strafen, der Homosexualität, den Verlusten auf See, Krankheiten, der harten Arbeit usw. und damit alles andere als ein Zuckerschlecken, dass wird auch Mary alias Marc schnell klar und sie versucht sich so gut es geht anzupassen und kämpft sich tapfer durch alle Anstrengungen hindurch. Dabei ist sie voller Bewunderung für Belham und die beiden werden ein gutes Team, besonders da sie sich als sehr fähig erweist. Darüber liegt aber die ständige Angst sich durch irgendetwas zu verraten und damit auch Belhams Arbeit sowie seinen Ruf der Lächerlichkeit preiszugeben, sollte bekannt werden, dass er eine Frau mit auf seine Expedition genommen hat ohne es zu wissen. Was mich doch etwas überrascht hat war, dass das Leben am Schiff Großteils mehr im Vordergrund stand als die Forschungen, von denen ich mir fast mehr erwartet hätte zu lesen, doch zeitweise ins Hintertreffen gelangte, aufgrund der viele Ereignisse die auf der Sailing Queen passieren, wobei dann aber diese Momente wo es dann wirklich um das Erforschen neuer Arten, den Kontakt mit Einheimischen und auch den medizinischen Kenntnissen ging, sehr stimmungsvoll beschrieben wurde. Stellenweise kann einen die Handlung dann auch sehr überraschen, besonders was die Entwicklungen der Figuren angeht und auch die Schicksalsschläge die hier unbarmherzig zuschlagen. Genauso gut geschildert sind die Phasen an Bord wo langsam die Aggressionen in der Mannschaft ansteigen und man diese versucht mit Arbeit unter Kontrolle zu halten, da sie seit Ewigkeiten nicht mehr an Land waren und das Essen immer unzumutbarer wird. Dann aber erlebt man auch wieder die Freude auf den Ausruf „Land in Sicht“ mit und damit die Aussicht endlich wieder eine Frau zu haben, was hier natürlich bei einem Schiff voller Männer ein sehr großes Thema ist. Erzählt wird die Geschichte von mehreren Personen, die hier verschiedenste Einblicke geben: zum einen natürlich von Mary, Sir Carl Belham, 2 Schiffsjungen an Bord, die zugleich Brüder sind, einem Ureinwohner auf Tahiti und dem Kaufmann Landon Reed, der Mary sehr zugetan ist und sie auf Wunsch ihrer Tante sucht. Durch die Angaben von Ort und Datum, weiß man als Leser auch bei jedem neuen Kapitel wo und wann man sich befindet und wieviel Zeit vergangen ist. Leider gibt es teilweise dann auch größere Zeitsprünge von einem Monat, was sich aber leider auch nicht vermeiden lässt wo die Reise doch so lange dauert, dennoch wird dann stellenweise gerade an einer spannenden Stellt unterbrochen und jemand anderer übernimmt wieder die Erzählung zu einem anderen Zeitpunkt, was dann schon etwas ärgerlich ist, weil man denkt man hat etwas Wichtiges verpasst. Es wird zwar alles dann im Nachhinein aufgeklärt, aber man hätte es eben oftmals lieber direkt gelesen hätte. Erwähnenswert ist noch das Personenregister sowie eine grobe Karte vom Weg der Sailing Queen sowie ein informativer Anhang auf wen die Figuren basieren, sowie ein Glossar, welches besonders für manche Seefahrerausdrücke sehr hilfreich ist. Fazit: Eine beeindruckende Geschichte über eine junge Frau, die einiges riskiert um ihrer Leidenschaft für die Wissenschaft nachgehen zu können und den Heiratsplänen ihrer Tante entkommen will. Die Figuren sind sehr gut geschildert und auch wenn die Liebesgeschichte hier recht kurz kommt bzw. eher unterschwellig verläuft, ist es dennoch sehr schön wie Mary und Carl sich doch Gedanken um den anderen machen und in vielerlei Hinsicht auf einer Wellenlänge sind, besonders was ihre Leidenschaft für die Natur anbelangt. Die Geschichte entwickelt sich dann teilweise anders als erwartet und kann durchaus überraschen, dazu wird das Leben auf See sehr realistisch und bildlich beschrieben. Großes Manko waren die abrupten Szenen- und Zeitenwechsel, die einen mitunter wirklich frustrieren konnten, da diese oft an so prägnanten Stellen der Geschichte passierten. Der Schluss war dann auch irgendwie zu abrupt. Ich hätte mir gewünscht, dass es zumindest etwas schöner ausklingt, so war es dann im Vergleich zur so atmosphärischen Geschichte fast schon ein wenig lieblos für mich gestaltet. Eine tolle Geschichte, aber mit einigen erzähltechnischen Mängeln für mich.

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  • Mal ein ganz anderer historischer Roman

    Vom anderen Ende der Welt
    lievke14

    lievke14

    25. October 2016 um 11:19

    1785: Die neunzehnjährige Mary hat nur eine große Leidenschaft: die Botanik. Am liebsten ist sie mit Schmetterlingsnetz und Insektenglas unterwegs und träumt davon, auf Expeditionsreise in ferne Länder zu gehen. Unmöglich für eine junge Frau im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Deshalb verwandelt sie sich in den Zeichner Marc Middleton, wird prompt in den Stab des Botanikers Sir Carl Belham aufgenommen und sticht auf der Sailing Queen zu einer Expedition um die halbe Welt in See. Ein unvergleichliches Abenteuer beginnt…. Die Geschichte um Mary Linley, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihrem Forschungsdrang zu folgen und die Natur und ihre Zusammenhänge zu studieren, basiert auf dem realen Leben der französischen Forscherin Jeanne Baret. Die junge Mary Linley ist als Frau ihrer Zeit weit voraus. Als Tochter eines angesehenen Botanikers lernt sie früh die Welt der Fauna und Flora kennen. Ihr Vater unterrichtet sie in vielen naturwissenschaftlichen Arbeitsgebieten….sie lernt das Kategorisieren und das Anfertigen von botanischen Zeichnungen. Auch in die Grundlagen der Medizin wird sie eingewiesen….eine Unverschämtheit für die damaligen Verhältnisse. Als der Vater bei einer Expedition ums Leben kommt, soll Mary verheiratet werden. Diese entflieht diesem Plan, indem sie sich als Mann verkleidet an Bord eines Forschungsschiffes begibt. Damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens.... An Bord herrschen jedoch raue Sitten….das muss Mary alias Marc Middelton bald feststellen.  Immer wieder wird sie mit Widrigkeiten aller Art konfrontiert. Der Großteil des Buches spielt auch auf dem Schiff und zeigt in aller Deutlichkeit das harte Leben und die Entbehrungen der Mannschaft auf einer Monate andauernden Schiffsreise. Die Autorin versteht es sehr gut, die schwierigen Verhältnisse an Bord, die Enge des Schiffes, die harte Arbeit, den Gestank, die anschwellende Gereiztheit der Besatzung etc. zu beschreiben. Die Geschichte wird zum einen aus der Sicht von Mary und der eines kleinen Schiffsjungen erzählt. Der kleine Seth, einer der Söhne des Bootsmannes berichtet über die Vorgänge an Bord auf seine ganz eigene kindliche und naive Art, der das Verhalten der Erwachsenen teilweise überhaupt nicht verstehen und nachvollziehen kann. Mit seinen zehn Jahren noch ein Kind, muss er allerdings sehr schnell seine Kindheit abstreifen….denn Rücksicht nimmt hier keiner auf ihn. Mary ist durch ihre Förderung seit frühesten Kindertagen eine intelligente junge Frau, die sich auf ihrem selbst gewählten Weg behaupten muss. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die auf mich einen sehr sympathischen Eindruck gemacht und reichlich beeindruckt hat. Der Schreibstil ist recht flüssig und trotz der vielen Fachbegriffe (in Schifffahrt und Botanik) gut verständlich, half das im Anhang beigefügte Glossar bei der Verständlichung doch ungemein. Die Natur- und Landschaftsbeschreibungen sind unglaublich intensiv und lebendig, was das Lesen sehr vereinfacht hat. „Vom anderen Ende der Welt“ ist ein sehr bildhaftes Zeitzeugnis über die Wissenschaft im ausgehenden 18. Jahrhundert, die Rollenverteilung von Mann und Frau und das Leben an Bord eines Schiffes zu jener Zeit….interessant – anschaulich – und spannend.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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    • 779
  • Packender Roman über eine wissenschaftlich ambitionierte Frau im 18. Jahrhundert

    Vom anderen Ende der Welt
    anushka

    anushka

    25. August 2016 um 13:58

    England, 1785: Mary Linley ist allein bei ihrem Vater aufgewachsen, der sie als Arzt und Wissenschaftler in die Arbeiten der Medizin und der Botanik einführt. Mary liebt dieses unkonventionelle Leben und es fällt ihr schwer, in die Rolle der Frau des 18. Jahrhunderts zu schlüpfen als sie unter die Obhut ihrer Tante kommt, nachdem das Schiff, das ihren Vater an Bord hatte, vor Kap Hoorn gesunken ist. Als ihre Tante die Sammlung ihres Vaters auflöst, wird Mary bewusst, dass sie ihren Traum von der Wissenschaft als Ehefrau niemals wird ausleben können. Kurzerhand heuert sie als Mann verkleidet auf der Sailing Queen an, die kurz darauf zu einer Forschungsreise in die Südsee aufbricht ..."Vom anderen Ende der Welt" ist kein verklärtes, romantisierendes Buch, das eine unglaubhafte starke Frau darstellt, die sich in einer Männerwelt behauptet. Stattdessen zeichnet es den harten Alltag auf einem Schiff zur damaligen Zeit nach, der Mary zunächst erschreckt und einschüchtert. Zu den ungewohnten Eindrücken und dem rauen Umgang unter den Männern gesellt sich immer die Angst vor der Entdeckung hinzu. Doch Mary kann sich mit ihren zeichnerischen und medizinischen Fähigkeiten auch schnell einen guten Ruf aufbauen und so ist sie bei Verletzungen, Epidemien und Vergiftungen hautnah dabei. Aber auch herbe Verluste stehen ihr bevor, denn Liv Winterberg hat mit diesem historischen Roman, der an eine wahre Persönlichkeit angelehnt ist, keine Schnulze vorgelegt, sondern bietet in einem ansprechenden Schreibstil eine spannende und packende Abenteuergeschichte, die den Werdegang der Wissenschaft genauso darstellt, wie die einengende Rolle der Frau in einem zunehmend aufgeklärten Zeitalter. Neben interessanten Begegnungen, liebevoll gezeichneten und dreidimensionalen Figuren bietet der Roman auch überzeugende zwischenmenschliche Beziehungen und vor allem eine Protagonistin, die sich einem ins Herz schleicht. Für mich ein absolut gelungener und empfehlenswerter historischer Roman.

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  • Spannender Abenteuerroman mit realem Hintergrund

    Vom anderen Ende der Welt
    liberty52

    liberty52

    19. June 2016 um 12:02

    Ausgangs des 18. Jahrhunderts wuchs Mary als Halbwaise bei ihrem Vater, einem anerkannten Arzt und Wissenschaftler auf, der sie an seiner Arbeit beteiligte. Nach dem Tod des Vaters soll sie verheiratet werden. Da sie aber mit dem damaligen Frauenbild nichts anfangen kann, sondern sich als Wissenschaftlerin sieht, bleibt ihr nur die Flucht. Mit falscher Identität in Männerkleidung gelingt es ihr, auf einem Forschungsschiff unterzukommen. Gut recherchiert und auf wahren Begebenheiten beruhend begleitet der Leser eine abenteuerliche Seefahrt von Plymouth nach Madeira, Südafrika, entlang der südamerikanischen Küste, rund um Kap Horn bis in den Pazifik nach Haiti. Äußerst spannend erlebt er das Leben an Bord und die Expeditionen ins Landesinnere. Sowohl Personen als auch Landschaften und Naturgewalten werden mitreißend und lebendig geschildert. Das Buch zog mich in seinen Bann, ich fieberte mit, litt und war emotional bewegt. Einmal begonnen konnte ich die Lektüre kaum noch aus der Hand legen. Ich war eingetaucht in das Leben der Besatzung der Sailing Queen. Leseempfehlung für Freunde des historischen Abenteuerromans.

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  • Eine andere Zeit - eine andere Welt

    Vom anderen Ende der Welt
    MarleyM

    MarleyM

    23. October 2015 um 12:50

    Normalerweise lese ich nicht so gerne historische Romane, doch durch das ansprechende Cover widmete ich mich dann schließlich doch diesem Roman und wurde positiv überrascht. Schon der Anfang hat mir sehr gut gefallen, vor allem der Schreibstil der Autorin, der einen in die Welt des 18. Jahrhunderts versetzt ohne zu übertrieben zu wirken. Dieser Stil macht das ganze Buch wirklich zu etwas Besonderem. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, sondern musste ständig weiterlesen. Und das nicht, weil es super „spannend“ ist, sondern einfach weil es toll geschrieben ist und einen in eine andere Welt entführt. Der Titel "Vom anderen Ende der Welt" ist also in mehr als einer Hinsicht passend. Man fühlt sich wie mitten im Geschehen und erfährt die Gefühle und Gedanken der Charaktere. Nicht nur die der Hauptperson Mary, sondern auch viele weitere Charaktere erzählen in der Ich-Perspektive, wie es ihnen ergeht. Dieser Perspektiv-wechsel hat mir sehr gut gefallen, da das Buch dadurch abwechslungsreich wurde. Jedoch entstanden so auch viele Leerstellen, die man sich selbst zusammenreimen musste. Teilweise fehlte mir hier die Perspektive von Mary. Beim Ende bin ich etwas unschlüssig, ob ich es nun wirklich gut finde. Einerseits finde ich, dass es mal was anderes ist und nicht die typische Liebesgeschichte am Ende im Mittelpunkt steht, andererseits war es mir auch etwas zu offen gelassen. Die Idee ist auf jeden Fall gut, aber ich will unbedingt wissen, wie es mit Mary weitergeht. Ein zweiter Teil wäre also nicht schlecht =) Beeindruckt war ich auch, als ich ganz hinten im Buch erfahren habe, dass die Geschichte auf einer wahren Tatsache beruht, denn das war mir neu. Ich finde es wirklich toll wie Liv Winterberg daraus diese schöne Geschichte gemacht hat und gleichzeitig sehr authentisch geblieben ist. Es hat sicherlich eine Menge Recherchen benötigt, allein schon für die wissenschaftlichen Passagen über die Pflanzen. Doch genau das trug noch dazu bei das Buch von anderen abzuheben und zu etwas besonderem zu machen, obwohl die Geschichte von der Frau, die sich als Mann verkleidet nicht neu ist. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, auch an diejenigen, die sonst nicht so gerne historische Romane lesen, so wie ich

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  • Eine andere Zeit - eine andere Welt

    Vom anderen Ende der Welt
    MarleyM

    MarleyM

    23. October 2015 um 12:39

    Normalerweise lese ich nicht so gerne historische Romane, doch durch das ansprechende Cover widmete ich mich dann schließlich doch diesem Roman und wurde positiv überrascht. Schon der Anfang hat mir sehr gut gefallen, vor allem der Schreibstil der Autorin, der einen in die Welt des 18. Jahrhunderts versetzt ohne zu übertrieben zu wirken. Dieser Stil macht das ganze Buch wirklich zu etwas Besonderem. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, sondern musste ständig weiterlesen. Und das nicht, weil es "super spannend“ ist, sondern einfach weil es toll geschrieben ist und einen in eine andere Welt entführt. Der Titel "Vom anderen Ende der Welt" ist also in mehr als einer Hinsicht passend. Man fühlt sich wie mitten im Geschehen und erfährt so einiges über die Gefühle und Gedanken der Charaktere. Nicht nur die der Hauptperson Mary, sondern auch viele weitere Charaktere erzählen in der Ich-Perspektive, wie es ihnen ergeht. Dieser Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen, da das Buch dadurch abwechslungsreich wurde. Jedoch entstanden so auch viele Leerstellen, die man sich selbst zusammenreimen musste. Teilweise fehlte mir hier die Perspektive von Mary. Beim Ende bin ich etwas unschlüssig, ob ich es nun wirklich gut finde. Einerseits finde ich, dass es mal was anderes ist und nicht die typische Liebesgeschichte am Ende im Mittelpunkt steht, andererseits war es mir auch etwas zu offen gelassen. Die Idee ist auf jeden Fall gut, aber ich will unbedingt wissen, wie es mit Mary weitergeht. Ein zweiter Teil wäre also nicht schlecht =) Beeindruckt war ich auch, als ich ganz hinten im Buch erfahren habe, dass die Geschichte auf einer wahren Tatsache beruht, denn das war mir neu. Ich finde es wirklich toll wie Liv Winterberg daraus diese schöne Geschichte gemacht hat und gleichzeitig sehr authentisch geblieben ist. Es hat sicherlich eine Menge Recherchen benötigt, allein schon für die wissenschaftlichen Passagen über die Pflanzen. Doch genau das trug noch dazu bei das Buch von anderen abzuheben und zu etwas besonderem zu machen, obwohl die Geschichte von der Frau, die sich als Mann verkleidet nicht neu ist. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, auch an diejenigen, die sonst nicht so gerne historische Romane lesen, so wie ich.

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  • Vom anderen Ende der Welt

    Vom anderen Ende der Welt
    RobinBook

    RobinBook

    02. September 2015 um 19:51

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich hatte sich bei mir eine gewisse Übersättigung Bücher mit "Mädchen in Hosen" betreffend eingestellt, aber dieses Buch ist ... anders. Es hat mir große Freude bereitet, die Protagonistin auf ihrer Fahrt zu begleiten und auch ein Tränchen wurde im Augenwinkel gesichtet.

  • 6. 42. Punkte-Lesemarathon 26. bis 28. Juni - Lesen bis zur Bikinifigur ;)

    Knorke

    Knorke

    Hey, nach einer längeren Pause, da ich viel stress habe und irgendwie ständig irgnedwo anders ein Lesemarathon angeboten wurde, dachte ich mir, ist mal wieder Zeit für einen eigenen :) Lesemarathon, was ist das noch mal? Das erklärt sich quasi von selbst. Es ist ein Marathon, bei dem es darum geht möglichst viel zu lesen, meist im Austausch mit anderen Wann findet der Marathon statt? Er findet vom 26.06. 15 Uhr bis 28.06 24 Uhr statt, ein- und aussteigen darf man jeder Zeit ;) Gibt es noch etwas zu beachten? Wer nur Lesen möchte, darf dies gerne tun. Dabei besteht für die Nur-Leser die Möglichkeit sich selbst ein Ziel zu setzen, welches irgendwie mit 42 zu tun hat, also 420 Seiten, 840 Seiten... Dabei wäre es auch sehr schön, uns an eurem Fortschritt teilhaben zu lassen. Für diejenigen, die es gerne etwas spannender mögen, kommen nun wieder die speziellen Aufgaben: Wie immer geht es darum, 42 Punkte zu erreichen, in Anlehnung an einen echten Marathon. Pro gelesenen 50 Seiten gibt es einen Punkt. Außerdem kann man durch verschiedene Aufgaben weitere Punkte erlangen. Freitag - Urlaubslektüren Der Marathon beginnt, dieses Mal auf Hawaii mit unserem eigenen Ironman-Marathon. Da wir uns an einem wirklich schönen Ort befinden, haben wir natürlich auch unsere Urlaubslektüre eingepackt. Der Marathon startet mit Büchern die zum Thema Strandurlaub passen. Zusätzlich für jeweils 3 Punkte können Bücher vorgestellt werden, die ihr bei einem Urlaub in den Bergen, Urlaub in Amerka und Weltreise passen würden. Samstag - Traum- oder Albtraumreiseziel Heute merken wir nun zum ersten Mal, dass unser Ironman-Marathon sehr anstrengend ist und wir fragen uns, ob unsere Marathonreise sich weiterhin als Traum- oder Albtraumreise herausstellen wird Jedes neu angefangene Buch sollte eine Bücherwelt besitzen, die entweder als Traumreiseziel oder als Albtraumreiseziel beschrieben werden kann. Außerdem gibt es an unseren üblichen Pausenstationen (9, 12, 15, 18, 21, 0 Uhr) für euch die Gelegenheit, für 2 Punkte jeweils ein Buch aus eurem Bücherregal vorzustellen, dass auch zum Thema Traum- oder Albtraumreise passt Sonntag - Sommer, Sonne, Sonnenschein Der letzte Tag bricht an und wir sind stolz auf uns, dass wir nicht aufgegebe haben und heute Abend sicher die Ziellinie erreichen werden. Da wir wissen, dass es heute vorbei ist, fangen wir auch wieder an die Sonne und das schöne Wetter zu genießen. Jedes angefangene Buch sollte auf dem Cover oder im Titel irgendetwas zum Thema Sommer haben. Nach jeweils 50 Seiten solltet ihr uns einen Bericht zum Thema Wetter in eurem Buch geben. Dazu oder wenn ihr gerade wirklich nicht herausfinden könnt, was für ein Wetter ist, dürft ihr die Frage beantworten, wie die Stimmung ist - eitel Sonnenschein oder eher verhagelt? Wie immer habe ich die üblichen Verdächtigen eingeladen ;) Teilnehmer: Tatsu (440 Seiten von 504 Seiten) samea Hikari (603 Seiten, 43 von 42 Punkten) janaka buchliebhaberin (594 Seiten, 38 von 42 Punkten) sofie (432 Seiten, 31 von 42 Punkten) Harlequin (355 Seiten, 20 von 42 Punkten) Leseratz_8 (350 Seiten, 15 von 42 Punkten) Watskea (Ziel: 420 Seiten) Lara9 (Ziel: 420 seiten) MiniMixi (61 von 420 Seiten) Hannelore (259 Seiten, 16 von 42 Punkten) LadySamira (476 Seiten, 11 von 42 Punkten) Knorke (141 Seiten)

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    • 177
  • Vom anderen Ende der Welt

    Vom anderen Ende der Welt
    Ikopiko

    Ikopiko

    28. April 2015 um 08:50

    Mary Linley ist ohne Mutter aufgewachsen. Ihr Vater erzieht sie wie einen Sohn und lässt sie teilhaben an seinen Forschungen rund um die Botanik. Sogar auf Expeditionsreisen darf sie ihn als seine Gehilfin begleiten; für damalige Zeiten ungeheuerlich. Als ihr Vater von einer Expedition nicht zurückkehrt und Marys Tante sie verheiraten will, reift in ihr ein abenteuerlicher Plan. Da ihr als Frau Forschungsreisen untersagt sind, verkleidet sie sich als Mann und heuert auf dem Schiff des berühmten Botanikers Carl Belham an. Mich hat der Roman von Liv Winterberg enttäuscht. Das Buch ist wunderschön aufgemacht, die Story, die auf einer wahren Geschichte beruht, grundsätzlich sehr interessant, jedoch hat der Schreibstil mich nicht gefesselt. Die eigentlich abenteuerliche Geschichte las sich langweilig. Vieles war voraussehbar, Spannung kam nicht auf.

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  • Frühlings-Lese-Marathon vom 6.-8. März 2015!

    Queenelyza

    Queenelyza

    Ihr Lieben, wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon! Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt. Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen! Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben. Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!

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    • 76
  • Gut recherchiert und interessant zu lesen

    Vom anderen Ende der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. January 2015 um 19:28

    Obwohl ich selbst ja nie sonderlich naturwissenschaftlich begabt war, lese ich erstaunlicherweise besonders gerne Bücher, in denen Naturwissenschaftler*innen eine große Rolle spielten. Dieser Faktor - zusammen mit dem schönen Cover - war es dann auch, der mich dazu brachte, mit Mary Linley auf die Reise zu gehen. Schon früh hat Mary gelernt, sich mit Biologie zu beschäftigen - ihr Vater, ein berühmter Wissenschaftler, hat sich nicht viel darum gekümmert, dass das damals nicht unbedingt als die richtige Beschäftigung für ein junges Mädchen war. Als ihre Tante Mary nach dem Tod ihres Vaters verheiraten will, sieht sie keinen anderen Weg, ihren Plan zu verfolgen, als sich als Mann verkleidet auf einem Forschungsschiff anheuern zu lassen. Die gut recherchierten Beschreibungen der Situation auf dem Schiff, die Gefahren von Krankheit und Sturm, haben mir besonders gefallen. Man bekommt ein lebendiges Bild ohne Beschönigungen geliefert. Schön fand ich auch, dass die Liebesgeschichte nicht alles überschattete - am besten gefallen mir nämlich selten die romantischen Szenen ... In diesem Buch mochte ich besonders, wenn von Marys Liebe zur Biologie geschrieben wurde, wenn sich ihre Faszination für die Natur zeigte. Ich kann das Buch also durchaus weiter empfehlen - ich persönlich schätze es für realistischer ein als so manch andere historische Fiktion, dabei aber nicht dröge oder belehrend.

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  • Mutige Botanikerin

    Vom anderen Ende der Welt
    Sabine17

    Sabine17

    Mary Linley verliert bei ihrer Geburt die Mutter und wird von ihrem Vater, einem Wissenschaftler und Arzt, sehr unkonventionell erzogen. Als dieser bei Kap Hoorn mit einem Schiff untergeht, möchte ihre Tante sie verheiraten. Doch Mary träumt davon, dass Erbe ihres Vaters fortzusetzen und ferne Länder zu erkunden. Schnell wird ihr jedoch klar gemacht, dass Frauen dabei nicht geduldet werden. Kurz bevor sie sich bei ihrer Tante zwischen zwei Heiratskandidaten entscheiden muss, verkleidet sie sich als Mann und schafft es als Zeichnerin für den berühmten Botaniker Sir Carl Belham an Bord der Sailing Queen.   Das Leben an Bord ist hart, entbehrungsreich und fordert viele Opfer. Doch Mary kommt ihrem Ziel fremde Länder zu erforschen immer näher.   Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, erwartete ich ein typisches Buch „Frau verkleidet sich als Mann, wird entdeckt und findet ihre große Liebe“. Doch ich wurde angenehmen überrascht. Das Leben auf See wird sehr realistisch und schonungslos geschildert. Nichts von verklärter Seefahrerromantik. Sehr plastisch wird auch das medizinische Vorgehen zu damaliger Zeit (1785) geschildert. Ich will nicht verschweigen, dass es auch eine kleine Liebesepisode gibt, aber nur kurz und sehr im Hintergrund. Auch die Beschreibungen der Exkursionen in den exotischen Ländern sind realistisch dargestellt.   Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ließ sich flüssig lesen und hat mich so gefesselt, dass ich es in jeder freien Minute wieder aufgeschlagen habe. Bei der Bewertung habe ich zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, weil mir die Geschichte in Tahiti ein bisschen zu kurz weggekommen ist. Da das Buch jedoch von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde (die französische Botanikerin Jeanne Baret nimmt 1768 als Jean Baré an einer Expedition in den Südpazifik teil) und mir die überzeugenden Schilderungen des Lebens auf See sehr gefallen haben, vergebe ich knappe 5 Sterne.   Fazit: ein Lesegenuss für alle Liebhaber gut recherchierter historischer Romane!

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    • 12
  • Ganz nett...

    Vom anderen Ende der Welt
    monerl

    monerl

    Ich habe dieses Buch als ungekürztes Hörbuch gehört. Es wurde sehr schön vorgetragen und erzählt. Es hat großen Spass gemacht, sich durch die Sprecherin in das England von 1785 entführen zu lassen. Mary Linley, die Tochter und einziges Kind eines Witwers, hatte das Glück, von Ihrem Vater mit viel Liebe und Wissen in den Bereichen der Medizin und Botanik ausgebildet worden zu sein. Obwohl zu dieser Zeit Frauen als minder intelligent galten und sich ausschließlich mit dem Haushalt und Hausarbeiten beschäftigen sollten, hegte Mary den Wunsch, mit der Arbeit, die sie beim Vater gelernt hatte, weiterzumachen. Sie erkennt, dass ihr das als Frau nicht gelingen würde und fasst den Entschluss sich als Mann auszugeben und heuert auf einem Schiff an, auf dem sie als Zeichner von Sir Carl Belham, einem bedeutenden Botaniker und Mitglied der Royal Society, auf Forschungsreise geht. Lange Zeit nun verbringt der Leser mit Mary auf dem Schiff. Er erfährt, wie es damals auf den Schiffen zuging, wie Männer sich verhalten, wenn sie sich unter sich wähnen, wie brutal miteinander umgegangen wird und hofft mit Mary, dass sie unerkannt bleibt. Krankheiten und Stürme fordern ebenso ihren Tribut, wo Mary aber dank ihres Wissens helfen kann und dafür geschätzt wird. Irgendwie wartete ich ständig, dass die Handlung vorangeht und was bedeutendes und spannendes passiert. Und tatsächlich, drei Stunden vor Buchende (das Hörbuch geht knapp 12 Stunden) wird es interessant. Auf Tahiti passiert etwas, das einen die Luft anhalten lässt. Aber dies war für mich nur für kurze Zeit. Sogleich plätschert die Story wieder eine lange Weile auf Tahiti vor sich hin, die mich leider nicht mitreißen konnte. (Ich sage nicht mehr, da ich die Wendungen und interessanten Punkte der Geschichte nicht verraten möchte) Die Ereignisse überschlagen sich in der letzten Hörstunde sehr schnell und das Buch ist zu Ende. Der Abschluss des Buches ist nicht schlecht, hat mich aber auch nicht so richtig vom Hocker gerissen. In sich zwar irgendwie schlüssig, aber alles in allem war ich dann doch froh, dass ich dieses Buch beendet habe. Mein Fazit ist, dass dies ein ganz netter, historischer Roman ist, der deutlich zeigt, wo damals die Grenzen für Frauen waren. Man erfährt etwas über die Forschung im 18. Jahrhundert, das durchaus interessant ist. Aber insgesamt hat mich die Geschichte leider nicht ganz von sich überzeugen können.

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    • 3
    monerl

    monerl

    31. August 2014 um 20:34
  • Ein hart erkämpfter Traum

    Vom anderen Ende der Welt
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    England 1785: die junge Mary Linley, von ihrem Vater zur Botanikerin und ärztlichen Assistentin ausgebildet, wehrt sie sich nach dem Tod ihres Vaters bei einer Expedition gegen den Plan ihrer Tante Henriette, schnellstmöglich verheiratet zu werden. Und das obwohl einer der Auserwählten ihrer Tante, Landon Reed, offensichtlich ehrliche Gefühle ihr gegenüber hegt.  Da es im 18. Jahrhundert nicht üblich war, dass Frauen einen Beruf erlernen, geschweige denn, auf einem Schiff die Welt umsegeln, bleibt Mary nur ein Weg: sie muss sich als Mann verkleiden und unter falscher Identität die Reise antreten. Ein glücklicher Umstand erlaubt, dass Mary als Assistent und Zeichner bei Sir Carl Belham, einem renomierten Londoner Botaniker, anheuern kann und somit einen Platz auf dem Schiff ergattert. Bald schon schließt sie, nun als Marc Middleton, Freundschaft mit dem Schiffsjungen Seth und ihrem Kollegen Franklin Myers. Doch das Leben auf dem Schiff ist hart und voller Entbehrungen. Und für Mary ist es wahrlich nicht leicht, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Muss sie doch monatelang mit 95 Männern, Seeleuten und Wissenschaftlern, auf engstem Raum zusammenleben, mit Ihnen Quartiere und die sanitären Einrichtungen teilen.  Nach und nach entdeckt sie, dass sie Gefühle für ihren Boss, Carl Belham hegt. Doch diese Liebe wird nie eine Chance bekommen. Oder doch?  Die Autorin begleitet in ihrer Geschichte hauptsächlich Mary. Doch ab und an werden auch Einblicke in die Gedanken von Seth und Carl gewährt. Mir gefiel der meist flüssige, leicht historisch anmutende Schreibstil von der Ersten Seite an. Kaum hatte ich das Buch aus der Hand gelegt, freute ich mich schon auf meine nächste Gelegenheit, mehr über Marys entbehrungsreiche Reise auf dem Schiff zu erfahren. Die Geschichte lässt kaum langeweile zu. Doch hätte das Buch meiner Meinung nach noch ein paar Seiten vertragen können. Manche Szenen der Geschichte wurden mir einfach zu schnell und somit schlecht nachvollziehbar abgehandelt (z.B. das Explodieren der Fässer mit Bierwürze auf Deck). Hier hätte ich mir mehr von der Detailreiche gewünscht, die das Buch sonst auszeichneten. Aber dennoch, eine wunderbar, mit Liebe erzählte Geschichte, die auf dem Leben der Französischen Wissenschaftlerin Jeanne Baret beruht.  Viel Spaß beim lesen. Es lohnt sich! 

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    31. August 2014 um 14:57
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