Livia Keltis

 4,9 Sterne bei 11 Bewertungen
Autorenbild von Livia Keltis (©Bildung & Geschichte(n))

Lebenslauf von Livia Keltis

Die Historikerin Livia Keltis lebt zurückgezogen mit ihrem Mann, ihren Hunden und ihren Insekten in einem kleinen Dorf in Oberösterreich. Sie schreibt Historische Kriminalromane, weil sie von der Gegenwart wenig mitbekommt und diese erst recherchieren müsste. Ihre größte Angst ist es, beim Spazierengehen verhaftet zu werden, weil sie sich zu laut mit ihren Hunden über den nächsten Mord unterhalten hat.

Botschaft an meine Leser

Im Juli 2021 startet meine Reihe historischer Kriminalromane. Die Bücher spielen im 15. Jahrhundert in Wels im heutigen Oberösterreich. Hauptfiguren sind die Bürgerin Ilse Kramer und der (historisch real existierende) Kaplan Lorenz Mittenauer. Es würde mich sehr freuen, wenn ihr dabei seid!

Neue Bücher

Cover des Buches Das Leid des Spielmanns (Ilse Kramer 2) (ISBN: B097H82J95)

Das Leid des Spielmanns (Ilse Kramer 2)

Erscheint am 16.11.2021 als E-Book bei Bildung & Geschichte(n).
Cover des Buches Der böse Augustin (ISBN: B0976CDK64)

Der böse Augustin

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Neu erschienen am 15.07.2021 als E-Book bei Bildung & Geschichte(n).

Alle Bücher von Livia Keltis

Cover des Buches Der böse Augustin (ISBN: B0976CDK64)

Der böse Augustin

 (11)
Erschienen am 15.07.2021
Cover des Buches Das Leid des Spielmanns (Ilse Kramer 2) (ISBN: B097H82J95)

Das Leid des Spielmanns (Ilse Kramer 2)

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Erscheint am 16.11.2021

Neue Rezensionen zu Livia Keltis

Cover des Buches Der böse Augustin (ISBN: B0976CDK64)Anett_Heinckes avatar

Rezension zu "Der böse Augustin" von Livia Keltis

Spannend, amüsant und mitreißend
Anett_Heinckevor einem Monat

„Der böse Augustin“ von Livia Keltis habe ich als Taschenbuch mit 278 Seiten gelesen, die in 16 Kapitel eingeteilt sind. Zu Beginn ist noch ein Personenverzeichnis zu finden, was sehr hilfreich war.

Es ist das Jahr 1493. Ilse Kramer wohnt im Haus ihres Schwagers. Ihr Mann ist ständig geschäftlich unterwegs. Im Haus wohnen noch einige Angestellte und Kinder. Außerdem kümmert sie sich um das Handelsunternehmen ihres Mannes und den Neubau eines Lagerhauses. Genau dort wird der Lehrling des Schmiedes tot aufgefunden. Da Ilse’s Sohn Barnabas und ihr Neffe Sebastian mit ihm zusammen gesehen wurden und das Messer der Jungs am Tatort lag, ist schnell ein Verdächtiger gefunden. Aber das lässt Ilse nicht zu. In Wels lodern wieder die alten Streitigkeiten zwischen den Bürgern und den Adligen auf und Ilse ist immer mittendrin. Der neue Kaplan Lorenz Mittenauer hat alle Hände voll zu tun, sie aus ihren missligen Lagen zu befreien. Denn sie will den Fall klären und beweisen, dass ihr Sohn nichts damit zu tun hat. 

Ilse’s Familienverhältnisse waren gar nicht so einfach zu durchschauen, auch wegen der Kinder, da Johannes ihr zweiter Mann ist und Kinder mit in die Ehe gebracht und auch Christoph, ihr Schwager, ein Kind hat. Ihr Bruder ist der Stadtrichter und treibt auch bei seiner Schwester Strafgelder ein. Die Buben Barnabas und Sebastian haben nur Unfug im Sinn, der sogar gefährlich werden kann. Die Strafen dafür waren doch recht milde. Insgesamt ist es eine tolle Familie, die immer zusammenhält. Ilse ist eine mutige, kluge Frau, die ständig irgendwelche Blessuren hat. Zum Leidwesen ihrer Angestellten auch noch ihre Kleider schmutzig und kaputt macht. Das fand ich oft ziemlich lustig.

Der neue Kaplan Lorenz ist ein sehr geheimnisvoller Mann, der nicht viel über sich spricht. Er ist immer zu Stelle, wenn er gebraucht wird und kann sich auch ganz anständig prügeln. Zwischen ihm und Ilse entwickelt sich ein ganz besonderes Verhältnis und ich bin gespannt, was daraus wird bzw. werden darf. Ihr Mann wird nur namentlich ab und an erwähnt und spielt aktiv keine Rolle.

Auch die anderen Charaktere sind authentisch beschrieben. Gegen Ende des Buches erfährt man auch, was es mit dem bösen Augustin auf sich hat, der im Prolog gehängt wird.

Die Gestaltung finde ich rundum sehr gelungen. Das Cover gefällt mir sehr, ebenso wie die schöne Schriftart auf dem Cover und bei den Kapitelüberschriften. Das pass prima zu einem historischen Roman. Das Buch konnte ich sehr zügig lesen. Es ist sehr rasant geschrieben und die Handlung ohne ausschweifende Beschreibungen immer auf den Punkt gebracht.

Ich fand die Geschichte sehr mitreißend, spannend und etwas amüsant. Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht und ich freue mich sehr darauf zu erfahren, wie es mit der Familie weitergeht. 

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Cover des Buches Der böse Augustin (ISBN: B0976CDK64)mabuereles avatar

Rezension zu "Der böse Augustin" von Livia Keltis

Schöner historischer Krimi
mabuerelevor einem Monat

„...Die Frau Kramer ist eine anständige Hausfrau, sie putzt sich nicht mehr, als sie es sich leisten kann,jetzt gebt endlich Ruhe...“




Das sieht der Stadtrichter Wolfgang Tätzgern allerdings anders und er verlangt ein Bußgeld von seiner Schwester. Richtig gelesen, Ilse Kramer ist seine Schwester.


Wir schreiben das Jahr 1493. Als Kaufmannsfrau hat sich Ilse an die Regeln zu halten. Sie sieht das etwas anders. Wie soll sie Stoffe verkaufen, wenn sie diese nicht ausführen darf?


Allerdings hat Ilse eine Menge weiterer Probleme. Da ihr Gatte abwesend ist, muss sie das Handelsunternehmen führen und die anstehenden Bauarbeiten beaufsichtigen. Außerdem ist ihr Stiefsohn Barnabas in der Pubertät, auch wenn man den Begriff zu der Zeit nicht kannte, und zusammen mit Sebastian von Hohenfeld immer zu Dummheiten bereit.


Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Angenehme Schriftgröße und guter Zeilenabstand sorgen unter anderem dafür.


Der Schriftstil passt zum Genre. Anfangs werde ich mit den Protagonisten bekannt gemacht. Sie werden gut charakterisiert. Ilse ist eine Frau, die sich um alles und jeden kümmert. Dadurch aber gerät sie auch gern in Schwierigkeiten.


Etwas geheimnisvoll wirkt am Anfang Lorenz Mittenauer, der neue Kaplan von Christoph von Hohenfels. Er ist erstaunlicherweise immer dann zur Stelle, wenn es Probleme gibt. Und die nehmen noch zu, als auf Ilses Baustelle ein Toter gefunden wird. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass Barnabas und Sebastian etwas damit zu tun haben.


Sehr gut wird das Markttreiben zur damaligen Zeit beschrieben.




„...Ilse verkniff sich mit Mühe ein Lachen, als sie sah, wie Cuno vergeblich versuchte, ein Ferkel einzufangen, und fast mit dem Stadtrat Haunold zusammengestoßen wäre. Ihr Blick fiel auf den Stand mit den frischen Krapfen...“




Bei einem Einkauf auf den Markt prüft der Händler akribisch ihre Münzen. Das wundert sie. Er klärt sie darüber auf, dass in der Stadt seit einiger Zeit Falschgeld kursiert. Trotzdem ist sie sauer. Bei einem Mann hätte er sich das sicher so nicht getraut. Kunigunde, ihre Schwägerin, ergänzt die Ausführungen des Händlers.




„...Die Fälschungen, die zurzeit auftauchen, sind alle schlecht. Wolfgang hat trotzdem jede Menge Scherereien damit...“




Wolfgang ist auch für den Mord zuständig. Er weiß, dass sein Neffe nichts damit zu tun hat. Aber es ist schwierig, den eigentlichen Täter zu fassen. Und im Ort werden schon mal Barnabas und Sebastian deswegen angegriffen. Natürlich kann ich als Leser mit rätseln, wer denn der Täter sein könnte. Dabei werde ich lange Zeit gekonnt in die Irre geführt.


Dann fällt Ilse eine Kleinigkeit auf. Sie will den Fall lösen und begibt sich dabei – wieder einmal – in Gefahr.


Am Ende stellt sich die Unschuld der Knaben heraus. Das Motiv des Täters ist eine handfeste Überraschung.


Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben nicht zuletzt die detailgenau geschilderten Zeitverhältnisse. Ich freue mich auf die Fortsetzung.



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Cover des Buches Der böse Augustin (ISBN: B0976CDK64)G

Rezension zu "Der böse Augustin" von Livia Keltis

Kaufmannsfrau und Kaplan suchen Mörder
gudrunfvor einem Monat

Die Kaufmannsfrau Ilse Kramer wohnt in Wels und kümmert sich um das Handelshaus ihres auf Geschäftsreisen befindlichen Ehemannes. Darüber hinaus hat sie alle Hände voll damit zu tun sich auch noch um die vorhandene Großbaustelle und die Kinder zu kümmern. Als ob das nicht genug wäre findet sie auch noch eine Leiche auf der Baustelle. Alles weist darauf hin, dass ihr Sohn Barnabas der Mörder ist. Ilse tut ihr Möglichstes um ihn zu entlasten und schlittert dabei von einem Schlamassel in das nächste.

Die Charaktere sind sehr gut und authentisch beschrieben; gerade Ilse mit ihrer Prunksucht hat mir super gefallen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und lässt einen im Handumdrehen den Fall lösen. Der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut recherchiert und die eingebundenen Fiktivpersonen passen optimal in diesen spannenden Kriminalroman.

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Gespräche aus der Community

Mit "Der böse Augustin" startet eine neue Reihe historischer Kriminalromane im spätmittelalterlichen Wels in Oberösterreich rund um die Bürgerin Ilse Kramer und den (historisch real existierenden) Kaplan Lorenz Mittenauer. Es würde mich freuen, wenn ihr dabei seid.

Ich vergebe 12 Printexemplare an alle, die das Buch auf LovelyBooks und auf Amazon rezensieren möchten.

Liebe Leserinnen und Leser,


es freut mich sehr, dass ihr beim Start meiner neuen Reihe dabei seid. Wenn ihr mehr Informationen über mich oder meine Bücher möchtet, könnt ihr euch auf meiner Website www.liviakeltis.at informieren. Dort findet ihr auch Links zu meiner Facebookseite und zu meinem Newsletter.

Hier geht es zum Buchtrailer auf YouTube: https://youtu.be/nyRQaAwvy4I 

Der Start einer neuen Reihe ist immer aufregend und schwierig. Mit eurer Meinung und euren Rezensionen seid ihr eine große Hilfe für mich, vielen Dank!


Eure Livia

141 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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