Livia Klingl

 4.2 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Der Lügenpresser, Wir können doch nicht alle nehmen! und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Biedermeiern

Erscheint am 01.02.2019 als Hardcover bei Kremayr & Scheriau.

Alle Bücher von Livia Klingl

Der Lügenpresser

Der Lügenpresser

 (20)
Erschienen am 08.03.2018
Wir können doch nicht alle nehmen!

Wir können doch nicht alle nehmen!

 (14)
Erschienen am 05.03.2015
Lauter Fremde!

Lauter Fremde!

 (0)
Erschienen am 27.01.2017
Biedermeiern

Biedermeiern

 (0)
Erschienen am 01.02.2019

Neue Rezensionen zu Livia Klingl

Neu

Rezension zu "Der Lügenpresser" von Livia Klingl

Die Wahrheit der Lügenpresse
Biestvor 7 Tagen

Inhalt:

Der Herr Karl im Jahr 2018: Ein Zeit- und Sittenbild

EU, Migranten, Flüchtlinge, Roboterisierung, Social Media, die Krise der Politik und der Zeitungen: Boulevardjournalist Karl Schmied sieht schwarz für die Zukunft, auch wenn er sich in seinem kleinen Kosmos durchaus wohlfühlt. Doch zwei unerwartete Nachrichten bringen sein sorgfältig zurechtgezimmertes Selbstbild krachend zum Einsturz – und der vermeintlich Besonnene greift zu einem drastischen Mittel.

Dr. Karl Schmied, 62, ist verliebt. In Sonja aus Moldawien. Weil die Zukunft verheißungsvoll ist, schaut der Journalist und studierte Historiker auch in die Vergangenheit zurück. Aus kleinen Verhältnissen stammend, hat er etwas aus sich und seinem Leben gemacht. Mit vielen Veränderungen im Land ist er zwar durchaus zufrieden, aber das man keinen "Mohr im Hemd" mehr bestellen darf und gleichgeschlechtliche Paare jetzt auch noch heiraten wollen, geht ihm dann doch zu weit.

Mit spitzer Feder und hintersinnigem Witz taucht Livia Klingl in ihrem ersten Roman tief in die österreichische Seele ein. Sie schickt Karl Schmied auf eine Reise durch das Gestern, das Heute und das zu erwartende Morgen und blickt hinter die Fassade eines Menschen, der, wie so viele andere auch, das Gefühl hat, aus dieser unberechenbaren Zeit gefallen zu sein.

Meine Meinung:

Karl erzählt hier aus seinem Leben, seinem bevorstehenden und dem vergangenen, über seine Sorgen, Ängste und Befürchtungen und über die Pläne für seine Zukunft.
Beim Lesen kam es mir so vor, als würde er mich direkt ansprechen, was wie ich finde, ein tolles Gefühl ist und man ist sofort mittendrin.

Ich habe mir während dem Lesen sehr viele Gedanken über das Geschriebene gemacht und ich muss sagen, es steckt doch sehr viel Wahrheit in diesem Buch.

Karl hat mir als Protagonist sehr gut gefallen. Er hatte Ecken und Kanten und seine Gedanken und Beweggründe ließen sich super nachvollziehen, weil er sie bis ins kleinste Detail mit seinen Lesern teilt.

Ein überraschendes und absolut gelungenes Ende runden den Roman perfekt ab.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ließ sich trotz des Dialekts sehr flüssig und flott lesen.
Auch das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es passt perfekt zur Story.

Fazit:

Eine ganz klare Leseempfehlung für diesen tollen Debütroman, der so voller Wahrheit steckt. 

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Rezension zu "Der Lügenpresser" von Livia Klingl

Der Herr Karl denkt
Aspasiavor 8 Monaten

Der Herr Karl ist verliebt. 

Herr Karl, das Pendant des österreichischen Herrn Mustermann, wird vom Statischen Bundesamt immer dann bemüht, wenn es darum geht den Durchschnittsmann und dessen Befindlichkeiten darzustellen. Welche Schuhgröße er trägt, welche Eissorte er schleckt und wie viele Kinder er so zeugt? Ein Mann mitten aus dem Volk, der hier (vermeintlich) mit der oft bemühten Volkes-Stimme spricht.

Der 62-jährigen Dr. der Geschichtswissenschaften,  Junggeselle seit ewigen Zeiten und Journalist der größten österreichischen Boulevardzeitung, Karl Schmied, ist, vielleicht sogar das erste Mal, so richtig verliebt. Verliebt in Sonja, die als Gastarbeiterin in Wien nur wenige Stunden pro Woche Zeit für ihn hat.

Die unerfüllte Sehnsucht macht ihn redselig und aus Mangel eines realen Gegenübers ist es an den Lesern in der Gedankenspringflut von amusanter Beschreibung des Redaktionsalltags, nostalgischen Kindheitserinnerungen im konservativen Wien der Nachkriegszeit allein mit der Mama, bis hin zur weltpolitischen Großwetterlage im allgemeinen, dem Inneren Dialog des Protagonisten, nicht ans feindliche Ufer gespült zu werden.

Ist Dr. Schmied als Akademiker, mit gut bezahlter Festanstellung, auch nicht unbedingt Durchschnitt im Gauß`schen Sinne, ist er doch ein Mann, der von sich behauptet ganz nah dran an Volkes Stimme zu sein, und diese mit Schriftgröße 36+ und im Fettdruck etwas lauter gestalten zu können.

Von Montag bis Donnerstag lässt die Autorin ihren Helden schwadronieren, monologisieren & philosophieren, salbadern, palavern & hadern,  gar geifern & keifen, kein Thema zu dem er keine Meinung hätte, gerne auch mal sich widersprechende. In diesem Punkt ist Herr Karl ganz schrecklich menschlich, ein Jedermann, der natürlich auch eine Jederfrau sein kann, und uns den Spiegel vorhält. Gefährlich wird es, wenn die Personen als Medienvertreter eine besondere Wirkmacht haben.  Und noch gefährlicher, wenn gefühlige Meinungen Fakten den Platz streitig machen und zu Handlungsmaximen werden. 

Am Freitag dann kommt es zum Show-down, der eigentlich jedem Western alle Ehre machen könnte, wenn dieses letzte Kapitel nicht so überzeichnet wäre, dass es etwas von einer Farce hat. Wo es 4 Tage handlungsarm vor sich hin plätscherte, aber gedankenreich grollte, wird nun der behäbige Kommentator aus seinem gemütlichen Besserwissersesssel geschubst, zum Routieren & (Über-)Agieren gebracht. Mir fehlt die logische inhaltliche und konzeptionelle Verbindung zwischen den vorherigen vier und diesem Kapitel.

Hier wird am deutlichsten, dass Livia Klingl, eine in Österreich sehr bekannte Journalistin mit Schwerpunkt Kriegsberichterstattung, langjährige Leiterin des Außenpolitikresorts im Kurier und Trägerin des Staatspreises für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung im Jahre 2000 das Genre Roman als weiteres Vehikel, neben ihren aufklärerischen Sachbüchern, benutzt, um ein politisches Statement zu machen. Das ist natürlich aller Ehren wert.

ABER...warum hat diese kluge Frau, ein Medienprofi, die in diesem Buch schließlich auch Medienkritik thematisiert, bitte nicht auf den marktschreierischen, klar auf die Verkaufszahlen schielenden, Titel verzichten können???  Lügenpresser! Das ist billig & beschämend.

Der Begriff Lügenpresse, der vom rechten Rand nicht nur in Dresden & Wien auf der Straße, sondern auch im world wide web skandiert wird, der die Presse als gesteuerte Institution, als Systemmedien "am Gängelband von.." meint, die bewusst, also wider besseren Wissens, die Unwahrheit schreiben, reicht zurück ins 19. Jahrhundert und vor allem die Nazis haben ihn in propagandistischer Absicht zur politischen Gleichschaltung benutzt.

Wenn dieser Begriff nun von den Medien und ihren Vertretern bedenkenlos übernommen wird, verharmlosen sie ihn, und machen den rechten Diskurs nicht nur zitierfähig, sonder  titelgebend.

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Rezension zu "Der Lügenpresser" von Livia Klingl

Dr. Karl Schmied - Ein Mann, der das Schwadronieren liebt
bookgirlvor 9 Monaten

Inhalt
Dr. Karl Schmied, 62, Boulevardjournalist, verliebt in Sonja aus Moldawien, blickt zurück in die Vergangenheit. In diesem Rückblick lässt er nichts aus. Sowohl was sein Leben angeht, als auch was politische Begebenheiten betrifft. Doch dann erhält er zwei Nachrichten, die sein Weltbild gehörig ins Wanken bringen und dazu führen, dass er drastische Mittel ergreift.

Meine Meinung
Livia Klingl hat mit ihrem Debüt ein sehr ungewöhnliches Buch geschrieben. Es wird fast ausschließlich im Plauderton aus der Sicht von ihrem Protagonisten Dr. Karl Schmied erzählt und das tut er wirklich zur Genüge. Karl liebt es zu schwadronieren und sich über Gott und die Welt auszulassen. Jedes Thema ist ihm Recht, um seinen Senf dazu abzugeben. Und ob man möchte oder nicht, man kommt größtenteils nicht umhin bei seinen Betrachtungen zustimmend zu nicken. Denn Karl spricht offen aus, was viele denken.

So offen wie wir seine Ansichten zu politischen Themen erfahren, so sehr öffnet er auch sein Herz für seine große Liebe Sonja. Mit ihr glaubt er den großen Fang gemacht zu haben und fühlt sich angekommen und angenommen. Er schmiedet Zukunftspläne und lässt uns Leser auch daran teilhaben, wie schwierig es war Sonja für sich zu gewinnen. Man gönnt ihm das Glück, hat aber auch ein komisches Gefühl, ob Sonja seine Liebe erwidert.

Als Boulevardjournalist soll er einen Artikel verfassen, der ihm später das Genick droht zu brechen. Karl muss darauf reagieren und tut dies in einer solch großartigen Art und Weise, dass ich beim Lesen durchweg dachte – was für ein geniales Finale!

Fazit
"Der Lügenpresser" hat mich überzeugt. Es ist unterhaltsam geschrieben und bietet ein Ende bei dem man aus dem Schmunzeln nicht mehr rauskommt. Lese-Empfehlung!

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Gespräche aus der Community

Neu
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Buchverlosung zu "Und wo ist dein Herz zuhause?" von Anne Kröber (Bewerbung bis 21. Dezember)
- Leserunde zu "Miep & Moppe" von Stine Oliver (Bewerbung bis 26. Dezember)

( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.    
Letzter Beitrag von  WulfAnfangEndeEwigkeitvor 11 Stunden
"Der Anfang vom Ende der Ewigkeit." Liebe Buchfreundinnen und -freunde, gerade (Anfang Dezember 2018) habe ich im Selbstverlag meinen ersten Roman "Der Anfang vom Ende der Ewigkeit - eine erotisch-kulinarische Heimatkrimisatire" - als Print und eBook veröffentlicht. Das Werk spielt in Stuttgart, auf den Fildern, in Ulm, Biberach und auf der Schwäbischen Alb. Erkennen Sie das Motiv auf dem Cover? Ein Artikel über den Autor und sein Werk war am vorletzten Freitag im "Blick vom Fernsehturm" der Stuttgarter Zeitung und am letzten Montag in der "Filderzeitung". Ein Ausschnitt aus dem Artikel "Hausmann und Multitalent" von Caroline Holowiecki: "... Nun ist das neueste Projekt des Multitalents fertig, sein erster Roman. „Der Anfang vom Ende der Ewigkeit“ ist im Selbstverlag erschienen und – man ahnt es – kein gewöhnliches Buch, sondern „etwas experimenteller“. Zehn Jahre hat der Plieninger daran gefeilt, „man kommt ja nicht dauernd dazu“, herausgekommen ist eine „kulinarisch-erotische Heimatkrimisatire“. Ein Stuttgarter Ex-Polizeireporter und abgehalfterter Privatdetektiv soll auf der Alb, wo einst seine große Liebe bei einem Unfall umkam, einen Entführungsfall lösen. Dazu verspricht der Schriftsteller reichlich Erotik, aber nicht à la „Fifty Shades of Grey“, denn das sei viel zu „klischeehaft und nicht ehrlich“. Im Anhang gibt es außerdem Rezepte vom leidenschaftlichen Hobbykoch. Erzählt wird in Rückblenden und Zukunftsvisionen, zudem aus wechselnder Perspektive. „Das ist der erste in der Form geschriebene Lokalkrimi“, betont der Autor. Dafür stellt er für Einheimische einen hohen Wiedererkennungswert in Aussicht. So lebt der Protagonist im Asemwald. Auch die Hohenheimer Gärten, das – umbenannte – Wirtshaus Garbe oder Ludwigsburg spielen eine Rolle. ..." Nähere Infos kurz hier: Ein Mann steht kurz davor aufzugeben. Sein Leben ist gescheitert. Alexander Hochreiter, früher ein bekannter Polizeireporter in Stuttgart, schlägt sich seit einigen Jahren als Privatdetektiv mehr schlecht als recht durch. Seine große Liebe starb bei einem schrecklichen Unfall auf der Schwäbischen Alb. Ausgerechnet dort soll er einen seltsamen Entführungsfall aufklären und muss sich seinem schlimmsten Albtraum stellen. Motiv und Konflikte der dargestellten Personen sowie die Erzählweise unterscheiden das Buch von üblichen Heimatkrimis. Enthält Darstellungen von Sex und Gewalt. Empfohlen für Leser ab 16 Jahren. Im Anhang gibt es vom Autor, der schon einige Kochbücher schrieb, erprobte Rezepte aus Hochreiters Lustküche: anregend für Abende zu zweit oder zu ...? Der Autor ist 58 Jahre alt, gebürtiger Unterfranke und lebt seit fast 30 Jahren im Schwabenland. Er liebt Reisen, Wein und Küche, ist Autor von Reiseführern (Historische Gast-Häuser Baden-Württemberg) und Weinkochbüchern (Winzerküche Baden, Winzerküche Württemberg, Winzerküche Franken). Der Rundfunkjournalist, Moderator und Reporter schreibt und spielt Theater seit der Schulzeit. Die Printausgabe ist 400 Seiten stark und für Buchhandlungen bestellbar über neobooks und epubli. Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart Gerhard D. Wulf
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Worum geht's?

Dr. Karl Schmied, 62, ist verliebt. In Sonja aus Moldawien. Weil die Zukunft verheißungsvoll ist, schaut der Boulevardjournalist und studierte Historiker auch in die Vergangenheit zurück. Aus kleinen Verhältnissen stammend, hat er etwas aus sich und seinem Leben gemacht. Mit vielen Veränderungen im Land ist er durchaus zufrieden, aber dass man keinen „Mohr im Hemd“ mehr bestellen darf und gleichgeschlechtliche Paare jetzt auch noch heiraten wollen, geht ihm dann doch zu weit. EU, Migranten, Flüchtlinge, Roboterisierung, Social Media, die Krise der Politik und der Zeitungen: Karl Schmied sieht schwarz für die Zukunft. In seinem kleinen Kosmos fühlt er sich durchaus wohl. Bis zwei unerwartete Nachrichten sein sorgfältig zurechtgezimmertes Selbstbild krachend zum Einsturz bringen – worauf der vermeintlich Besonnene zu einem drastischen Mittel greift.
Mit spitzer Feder und hintersinnigem Witz taucht Livia Klingl in ihrem ersten Roman tief in die österreichische Seele ein. Sie schickt Karl Schmied auf eine Reise durch das Gestern, das Heute und das zu erwartende Morgen und blickt hinter die Fassade eines Menschen, der wie so viele andere auch das Gefühl hat, aus dieser unberechenbaren Zeit gefallen zu sein.

Livia Klingl

geboren 1956 in Wien, mehr als 20 Jahre Kriegs- und Krisenberichterstatterin vom Balkan über Afghanistan bis Irak, Iran und Libanon, neun Jahre Leiterin des Außenpolitik-Ressorts im Kurier und Buchautorin. Österreichischer Staatspreis für „publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung“ im Jahr 2000, wohnt als passionierte Realistin (Eigendefinition) in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus, dem Bezirk mit der niedrigsten Kaufkraft und dem höchsten Ausländeranteil. „Der Lügenpresser“ ist ihr erster Roman.

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Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

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> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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Worum geht's?

Ein Riss geht durch das Land. Auf der einen Seite stehen jene, die für mehr Miteinander, mehr Solidarität, mehr Offenheit eintreten. Auf der anderen jene, die zurück möchten in die „gute, alte Zeit“, als es noch keine Globalisierung gab, keine Flüchtlinge und keine Angst vor sozialem Abstieg. Die Bruchlinien gehen quer durch die Familien, sogar Freundschaften zerbrechen daran.
Warum ist heute eine aggressionslose Kommunikation darüber kaum mehr möglich? Warum werden Flüchtlinge zum Sündenbock gestempelt für alles, was schief läuft in diesem Land? In ihrer Analyse greift Livia Klingl die Vorurteile auf, sortiert sie und zeigt: Die Flüchtlingsfrage ist oft nur eine Ausrede, um sich mit den wirklichen Problemen nicht beschäftigen zu müssen.

Mit 21 Menschen hat Livia Klingl Interviews zum Thema Fremdheit und Fremdsein geführt. Entstanden sind 21 Porträts, die zeigen, welch vielfältiges Mosaik unsere Gesellschaft ist. Unter den Interviewten sind: Muna Duzdar, Lojze Wieser, Hannah Lessing, Nina Kusturica, Silvana Meixner, Klaus Oppitz, Johannes Voggenhuber.


Livia Klingl

geboren 1956 in Wien, mehr als 20 Jahre Kriegs- und Krisenberichterstatterin vom Balkan über Afghanistan bis Irak, Iran und Libanon, neun Jahre Leiterin des Außenpolitikressorts im Kurier und Buchautorin. Österreichischer Staatspreis für „publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung“ im Jahr 2000, wohnt als passionierte Realistin (Eigendefinition) in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus, dem Bezirk mit der niedrigsten Kaufkraft und dem höchsten Ausländeranteil.


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Letzter Beitrag von  Smbergevor 2 Jahren
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