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Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 11 Monaten

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Worum geht's?

Ein Riss geht durch das Land. Auf der einen Seite stehen jene, die für mehr Miteinander, mehr Solidarität, mehr Offenheit eintreten. Auf der anderen jene, die zurück möchten in die „gute, alte Zeit“, als es noch keine Globalisierung gab, keine Flüchtlinge und keine Angst vor sozialem Abstieg. Die Bruchlinien gehen quer durch die Familien, sogar Freundschaften zerbrechen daran.
Warum ist heute eine aggressionslose Kommunikation darüber kaum mehr möglich? Warum werden Flüchtlinge zum Sündenbock gestempelt für alles, was schief läuft in diesem Land? In ihrer Analyse greift Livia Klingl die Vorurteile auf, sortiert sie und zeigt: Die Flüchtlingsfrage ist oft nur eine Ausrede, um sich mit den wirklichen Problemen nicht beschäftigen zu müssen.

Mit 21 Menschen hat Livia Klingl Interviews zum Thema Fremdheit und Fremdsein geführt. Entstanden sind 21 Porträts, die zeigen, welch vielfältiges Mosaik unsere Gesellschaft ist. Unter den Interviewten sind: Muna Duzdar, Lojze Wieser, Hannah Lessing, Nina Kusturica, Silvana Meixner, Klaus Oppitz, Johannes Voggenhuber.


Livia Klingl

geboren 1956 in Wien, mehr als 20 Jahre Kriegs- und Krisenberichterstatterin vom Balkan über Afghanistan bis Irak, Iran und Libanon, neun Jahre Leiterin des Außenpolitikressorts im Kurier und Buchautorin. Österreichischer Staatspreis für „publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung“ im Jahr 2000, wohnt als passionierte Realistin (Eigendefinition) in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus, dem Bezirk mit der niedrigsten Kaufkraft und dem höchsten Ausländeranteil.


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Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Buch: Lauter Fremde!: Wie der gesellschaftliche Zusammenhalt zerbricht

marpije

vor 11 Monaten

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Das Buch interessiert mich weil das Thema Flüchtlinge ist immer sehr aktuell und sehr heiß, ich werde gerne lesen die Meinungen darüber .
Meine Rezensionen poste ich immer bei Amazon, Wasliestdu, lese Jury, thalia Buecher.de, weltbild und hier.
Ich werde gerne bei diese Leserunde dabei

Langeweile

vor 11 Monaten

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Das Thema „Flüchtlinge“ ist zur Zeit aktueller denn je. Die Autorin hat aufgrund ihrer Berufserfahrung sicher viel zu diesem Thema beizutragen. Ich verspreche mir eine interessante Leserunde und bewerbe mich für ein Print Exemplar.

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MelaKafer

vor 9 Monaten

S.160-183
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pageturner211 schreibt:
1980 bin ich ein Jahr mit dem Motorrad durch USA und Canada gefahren. Braun gebrannt und mit langen schwarzen Haaren wurde ich von Polizeistreifen manchmal für einen Mexikaner gehalten. Besonders, wenn ich auf ihren Dialekt nicht schnell genug reagierte. Ihre Rechte hatte den 45 Colt fest im Griff, wenn auch noch nicht gezogen. Erst als sie verstanden, dass ich Deutscher war entspannten sie sich, wurden freundlich und ließen den Colt los. Jeder schien in der weitläufigen Verwandtschaft jemanden mit deutschen Wurzeln zu haben. Natürlich hatte ich auch sehr viele andere Erlebnisse, aber diese Polizisten haben mir bewußt gemacht, wie ich werden wollte. Nach Jahren als Soldat war ich auf ihre erste Reaktion getrimmt worden und wollte das nicht mehr, aber erst die beiden Seiten der Reaktionen dieser Polizisten haben mir gezeigt wie ich werden wollte.

Diese Erfahrungen zeigen wieder, dass man in Rastern / Schubladen denkt. Schwarze, lange Haare = Mexikaner = gefährlich. Denken in Rastern hilft uns zum einen Gefahren zu erkennen, zum anderen aber sortieren wir Menschen in Gruppen und diskriminieren sie, ohne sie als Person überhaupt erst kennen gelernt zu haben. Und hier sehe ich auch die Schwierigkeit. Vorsicht ist nicht verkehrt, sollten einen aber nicht so sehr einschränken oder blockieren, dass eine Kommunikation mit "Fremden" nicht mehr möglich ist.

MelaKafer

vor 9 Monaten

S.184-208

So viele interessante Geschichten und Eindrücke von interessanten und völlig verschiedenen Menschen. Was ich nach der Lektüre dieses Buches mitnehme? Es gibt nicht die Fremden, die Flüchtlinge, die Ausländer, die Behinderten...
Es gibt hier Menschen aus der ganzen Welt und jeder ist einzigartig, mit einer eigenen Geschichte, mit Träumen und Hoffnungen. Fremd sind sie vielleicht anfangs, weil ich sie, ihre Kultur, ihre Geschichte noch nicht kenne.
Der ein oder andere wird mir auch fremd bleiben. Aber nicht, weil er zur Gruppe der Ausländer, der Flüchtlinge, der Drogenabhängigen... gehört, sondern weil er z.B. meine Lebensphilosophie nicht teilt. Das kann auch der Nachbar von nebenan sein, der mir am Ende fremder ist als die syrische, kopftuchtragende Mutter, mit der ich sofort eine Verbundenheit spüre.

Danke, liebe Livia Klingl für die vielen neuen Eindrücke und Einsichten. Es war mir eine Freude und Ehre, bei dieser Leserunde dabei sein zu dürfen.

Meine Rezension folgt in den nächsten Tagen.
Ich werde das Buch weitergeben an Freunde und Bekannte und Arbeitskollegen. Es kann einen wichtigen Beitrag leisten zum positiven Miteinander.

Smberge

vor 9 Monaten

Einander fremd
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So, jetzt habe ich auch den ersten Abschnitt gelesen und war etwas überrascht, dass es hier um Ereignisse in Österreich geht. Aber nach den ersten Seiten war schnell klar, dass es in unserem Nachbarland die gleichen Probleme gibt wie bei uns.
Ich bin gut in das Buch hineingekommen. Die Einleitung hat uns schon gut in die Thematik hineingeführt. Die Überlegung, dass die Globalisierung eine große Rolle bei dem Problem spielt hat mich nachdenklich gemacht und nach einigem Nachdenken kann ich den Gedankengang auch nachvollziehen. Es herrscht einfach eine gewisse Verunsicherung, die sich jetzt auf die Flüchtlinge kanalisiert.
Die Zitate waren erschreckend, so wie Hass, über die Rechtschreibung wollen wir jetzt gar nicht reden.
Ich bin neugierig auf die Geschichten, die uns die einzelnen Personen erzählen werden.

Smberge

vor 9 Monaten

Die vielen Gesichter des Landes

Ich musste leider auch die Erfahrung machen, dass das Leben im Ausland nicht unbedingt toleranter machen muss. Ich habe in China massive Ausländerfeindlichkeit am eigenen Leib erlebt.
Ich bin noch immer an fremden Kulturen interessiert und bin auch gerne mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen, aber ich bin vorsichtiger geworden.
Es ist also nicht nur die Erziehung, die einen bei diesem Thema prägt, sondern auch die eigenen Erfahrungen, die man beim Reisen oder beim Leben im Ausland macht.
Die Erziehung kann die Neugier wecken, geprägt wird man aber vom Leben.
Aber es ist auf jeden Fall wichtig, bei Reisen die Augen offen zu halten und sich das Leben vor Ort anzuschauen, aber man wird auch da nicht nur Schönes sehen und erleben.
Das klingt irgendwie sehr negativ, was ich hier schreibe, aber ich glaube nicht, dass Reisen ins Ausland das Heilmittel gegen Ausländerfeindlichkeit ist.

Smberge

vor 9 Monaten

S.52-72
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Die Auswahl der Flüchtlingsgeschichten hier hat mit sehr gut gefallen. Der Flüchtling Alrefai, der fliehen mußt, Baroud, der als Staudent nach Europa kam und dann die Detsche, die aus Liebe nach Österreich gezogen ist.
Alrefai leider sehr unter seiner Situation und das ist gut zu verstehen. Barouds Sicht auf seine Heimat und seine Kultiur zeigt schon einen gewissen Abstand zu seinem Heimatland und er hat sein Land aus freien Stücken verlassen.
Am einfachsten hat es natürlich die Deutsche, die die Sprache kennt und so groß ist der Unterschied zwischen dem LEben in Deutschland und der Türkei auch wieder nicht.
Ich bin gespannt, welche weiteren Geschichten ich hier noch lessen werde.

Smberge

vor 9 Monaten

S.73-91

Auch hier haben wir wieder schöne Beispiele für Menschen aus fremden Ländern, die bei uns leben und mit unterschiedlichen Problemen kämpfen. Am meisten hat mich die Geschichte der adoptierten Frau aus Sri Lanka angesprochen, denn die Vorstellung als Österreicherin erzogen worden zu sein und wahrscheinlich auch so zu denken und zu fühlen, und dann zu hören, dass man nicht dazu gehört......!!!!
Auch in diesem Abschnitt haben wir wieder ein Beispiel, für einen jungen Mann, der sich hier wohl fühlt und bereit ist sich auf das Leben in Europa einzulassen.
Eine schöne Auswahl an Geschichten.

Smberge

vor 8 Monaten

S.92-120
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In diesem Abschnitt hat mich der Beitrag des Arztes besonders beeindruckt. Ein Mensch, der seinen Urlaub opfert, um entstellten Kindern eine Perspektive zu geben. Aber auch er stösst auf Ängste seiner afrikanischen Kollegen, die ihn als Konkurrenten sehen, der ihnen ihre schlechtere Ausbildung vor Augen führt. Hier sieht man, das Fremdsein immer eine Frage der Perspektive ist, jeder ist eigentlicht überall fremd.

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