Liz Ambros

 3.4 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Sommerroulette, Glücksschatten und weiteren Büchern.

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Sommerroulette

Sommerroulette

 (8)
Erschienen am 26.08.2011
Glücksschatten

Glücksschatten

 (1)
Erschienen am 20.02.2012
Allgäugewitter

Allgäugewitter

 (0)
Erschienen am 29.08.2012
Septembermann: Lovestory

Septembermann: Lovestory

 (0)
Erschienen am 20.03.2014
Glücksschatten: Roman

Glücksschatten: Roman

 (0)
Erschienen am 02.03.2012
Flirtfieber

Flirtfieber

 (0)
Erschienen am 02.10.2012
Powerladys

Powerladys

 (0)
Erschienen am 31.03.2014
Flirtkarussell: - Tragikkomödie -

Flirtkarussell: - Tragikkomödie -

 (0)
Erschienen am 21.03.2014

Neue Rezensionen zu Liz Ambros

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Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros
cindyluvor 7 Jahren

Flotte und wendungsreiche Gegenwarts-Story

Gleich zu Anfang, ich habe die zweite Auflage von August 2011 gelesen.
Der Cover-Klappentext:

„Big Lo, knallharter Unternehmer, will mehr. Anni verfolgt ein dubioser Schattenmann.
Tina will sich zurückholen, was ihr gehört und Christa ist auf dem Sprung in ein neues Leben.“

beim „Blick ins Buch“ erkennbar, ist einwandfrei geschrieben und vermutlich sind auch einige Ände-rungen direkt im Roman vorgenommen worden.

Der Plot ist lebensnah und hat mich in seinen Bann gezogen. Mit knappen Formulierungen und Wort-witz ging es temporeich von einem Kapitel zum nächsten. Der originelle Schreibstil wirkte erfrischend anders. Die Protagonisten, die um Macht, Liebe und Freundschaft kämpfen, haben mich bewegt. Ich konnte ihre Emotionen und Beweggründe nachempfinden und bin ihnen gerne vom Allgäu nach La Gomera gefolgt.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, weil die Handlung öfters das Kopfkino in Gang gesetzt hat. Er ist nicht nur unterhaltsam und fesselnd, sondern regt zum Nachdenken an, wie leichtfertig man sein Glück aufs Spiel setzen kann, weil man mit dem Erreichten nicht zufrieden ist, und wie wichtig Freunde und Familie sind, die einen in schwierigen Situationen zur Seite stehen.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.

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JEDs avatar

Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros
JEDvor 7 Jahren

Kurzinhalt:
Schon den Inhalt dieses Buches zu beschreiben, ist nicht leicht, da sich zahlreiche Protagonisten in ihm tummeln, die irgendwie miteinander zu tun haben. Die Fäden entwirren sich erst spät:
Lothar Schuhmacher, Konzernchef, der seiner Frau nicht besonders treu ist. Zudem in der Vergangenheit Dinge verursacht hat, die Tina ins Unglück gestürzt haben.
Diese ist mit Anni befreundet (welche neuerdings von einem geheimnisvollen Fremden verfolgt wird), welche wiederum mit Ronny verheiratet ist (ihre 5. Ehe).
Dann gibt es da noch die toughe Großmutter von Tina, genannt Omimi. Diese ist wiederum mit Doc Fred befreundet.
Und dann ist da noch den Liebhaber von Tina, Pedro, im fernen Süden, zudem sie immer wieder jettet.

Meine Meinung:
Schon die etwas lieblose Aufzählung der Protagonisten zeugt davon, wie wenig ich mich in diese hineinfühlen konnte. Jeder von ihnen bekommt ein paar Seiten im Buch, um dann zum nächsten zu wechseln. Das titelgebende "Sommerroulette" dreht sich dabei vor allem bald im Kopf des Lesers, der sich kaum auf eine Figur einlassen kann, geschweige denn die Fäden entwirren, die ihm hingeworfen werden.

Dies hat vor allem auch mit dem Schreibtil der Autorin zu tun.
Es ist wohl das erste Mal, dass ich mich in einer Rezension mehr der Sprache als dem Inhalt zuwende. Aber wenn die Sprache den Inhalt völlig überdeckt, ja regelrecht belastet, kann ich dies nicht aussparen.

In meinem Sprachstudium musste ich mich mal eine Weile mit Genitivattributen herumschlagen. Eine fast ausgestorbene Wortart in unserem Sprachschatz - hier leben sie wieder auf. Gespickt mit sämtlichen Adjektiven, die die deutsche Sprache zu bieten hat. Und zwar möglichst in einem Satz.

Beispiel gefällig?
"Da geht er hin der Big Player vom Prachtboulevard in die Bettelgasse, werden die Schadenfreudigen ihren Zeigefinger nach ihm ausstrecken, beginnt sein kopflastiger Seelenstriptease. Bald nützt ihm die Findigkeit seiner kreativen Buchführung außerhalb bürgerlicher Gesetzmäßigkeiten Vermögenswerte in Steuerparadiesen zu deponieren, nicht mehr. Wie soll er den Finanzhaien die plötzlichen Geldspritzen erklären, wenn er seine horrenden Wetteinsätze mit dem Depot seiner Schweizer Nummernkonten ausgleicht, um nicht von seinem Firmengipfel abzustürzen?" [S.68]

Diese zum Teil wirklich verwirrenden Satzkonstruktionen, die man manchmal mehrmals lesen muss, betreffen nicht nur die beschreibenden Szenen, sondern auch die Dialoge. Kein Mensch spricht so. Das macht das Buch unrealistisch und gekünstelt. Immer wieder muss man es aus der Hand legen, weil man wirklich Kopfschmerzen bekommt.

Da sagt einer zum anderen:
"Können wir es ihr verdenken, wenn sie die Geister der Vergangenheit immer weider einholen und sich ein Feursturm aus Zorn zusammenbraut? Es ist nachvollziehbar, dass sie jetzt aus der Distanz heraus operiert. Das Schicksal war bisher nicht Tinas Freund. Als Zehnjährige setzte es erstmals seine Daumenschrauben an und vor ein paar Jahren holte es zum nächsten PRankenhieb aus."
[S. 30]

So ziehen sich die Schachtelsätze durch das ganze Buch und der Leser schwankt zwischen Belustigung, Entnervtheit und irgendwann auch einem gewissen Respekt vor der Autorin, derartiges Geschreibsel bis zum Schluss durchzuhalten. Soll das künstlerisch sein?

Offenbar hat sie lang dafür gebraucht, denn nur so lässt es sich erklären, dass "Sommerroulette" als "Gegenwartsroman" bezeichnet wird, obwohl man hier noch die ersten "Stars" von DSDS im Fernsehen bewundert. Da stand das World Trade Center noch. Meine Gegenwart ist das schon lange nicht mehr....

Hinzu kommen zahlreiche Rechtschreib- (Tipp-?) und Grammatikfehler, die offenbar niemand fehlergelesen hat. Oder einfach nicht konnte.
Man stolpert beim Lesen immer mehr und hofft eigentlich nur noch, dass man das Buch endlich aus der Hand legen kann.
Ich habe jedenfalls viel zu lange gebraucht, um "Sommerroulette" überhaupt auszulesen.

Fazit:
Wenn die Sprache den Inhalt verschlingt, macht Lesen keinen Spaß mehr. 2 Sterne für das Durchhaltevermögen der Autorin.

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Kerrys avatar

Rezension zu "Glücksschatten" von Liz Ambros

Rezension zu "Glücksschatten" von Liz Ambros
Kerryvor 8 Jahren

Jane und Sascha sind eigentlich ein glückliches Paar. Da Sascha beruflich sehr eingespannt ist, verbringt Jane ihre Freizeit meist mir ihrer besten Freundin und Ziehschwester Cora. Auf dem Weg zu einem Ladysabend mit Cora begegnet Jane im Aufzug einem umwerfenden Mann namens Peter und verbringt die Nacht mit ihm.

Ein paar Wochen später erfährt Jane, dass sie mit Zwillingen schwanger ist. Sie ist sich nicht sicher, ob die Kinder von Sascha oder Peter sind und beichtet Sascha ihren Seitensprung. Dieser nimmt ein Jobangebot in den USA an und verlässt Jane Hals über Kopf.

Peter indessen war beruflich in Vietnam, begibt sich aber gleich nach seiner Rückkehr mit Hilfe seiner Freunde auf die Suche nach Jane. Es gelingt ihnen tatsächlich, einander ausfindig zu machen.

Jane und Peter werden ein Paar, heiraten kurz darauf und freuen sich wahnsinnig auf ihre Zwillinge. Nach und nach werden Jane und Peter der Mittelpunkt eines großes Patchwork-Clans, in den alle Freunde und Verwandte aufgenommen werden, da die Harmonie stimmt und alle einander sehr zugetan sind. Dann jedoch kehrt Sascha aus den USA zurück, um sich seiner Vergangenheit zu stellen ...

Eine wunderschöne Geschichte über Familienbande, Freundschaft, Liebe und Verlust. Der Schreibstil ist etwas unorthodox, sodass ein wenig Einlesezeit notwendig war, jedoch kann ich dieses Buch mit einem bitter-süßen Ende nur jedem ans Herz legen.

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