Liz Ambros Sommerroulette

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Inhaltsangabe zu „Sommerroulette“ von Liz Ambros

Hitzesommer 2003Big Lo, knallharter Unternehmer, will mehr. Anni verfolgt ein dubioser Schattenmann.Tina will sich zurückholen, was ihr gehört und Christa ist auf dem Sprung in ein neues Leben. Sommerroulette ist ein erregender Gegenwartsroman über Liebe, Freundschaft, Macht, Enttäuschung und Eifersucht. Konfliktgeladen und mit viel Gefühl bewegen sich die Charaktere in ihrem Kampf um persönliches Glück aufeinander zu. Sie haben einen Traum: Neuanfang auf La Gomera. Für wen wird er sich erfüllen?

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    cindylu

    cindylu

    06. October 2011 um 17:12

    Flotte und wendungsreiche Gegenwarts-Story Gleich zu Anfang, ich habe die zweite Auflage von August 2011 gelesen. Der Cover-Klappentext: „Big Lo, knallharter Unternehmer, will mehr. Anni verfolgt ein dubioser Schattenmann. Tina will sich zurückholen, was ihr gehört und Christa ist auf dem Sprung in ein neues Leben.“ beim „Blick ins Buch“ erkennbar, ist einwandfrei geschrieben und vermutlich sind auch einige Ände-rungen direkt im Roman vorgenommen worden. Der Plot ist lebensnah und hat mich in seinen Bann gezogen. Mit knappen Formulierungen und Wort-witz ging es temporeich von einem Kapitel zum nächsten. Der originelle Schreibstil wirkte erfrischend anders. Die Protagonisten, die um Macht, Liebe und Freundschaft kämpfen, haben mich bewegt. Ich konnte ihre Emotionen und Beweggründe nachempfinden und bin ihnen gerne vom Allgäu nach La Gomera gefolgt. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, weil die Handlung öfters das Kopfkino in Gang gesetzt hat. Er ist nicht nur unterhaltsam und fesselnd, sondern regt zum Nachdenken an, wie leichtfertig man sein Glück aufs Spiel setzen kann, weil man mit dem Erreichten nicht zufrieden ist, und wie wichtig Freunde und Familie sind, die einen in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    JED

    JED

    10. August 2011 um 10:56

    Kurzinhalt: Schon den Inhalt dieses Buches zu beschreiben, ist nicht leicht, da sich zahlreiche Protagonisten in ihm tummeln, die irgendwie miteinander zu tun haben. Die Fäden entwirren sich erst spät: Lothar Schuhmacher, Konzernchef, der seiner Frau nicht besonders treu ist. Zudem in der Vergangenheit Dinge verursacht hat, die Tina ins Unglück gestürzt haben. Diese ist mit Anni befreundet (welche neuerdings von einem geheimnisvollen Fremden verfolgt wird), welche wiederum mit Ronny verheiratet ist (ihre 5. Ehe). Dann gibt es da noch die toughe Großmutter von Tina, genannt Omimi. Diese ist wiederum mit Doc Fred befreundet. Und dann ist da noch den Liebhaber von Tina, Pedro, im fernen Süden, zudem sie immer wieder jettet. Meine Meinung: Schon die etwas lieblose Aufzählung der Protagonisten zeugt davon, wie wenig ich mich in diese hineinfühlen konnte. Jeder von ihnen bekommt ein paar Seiten im Buch, um dann zum nächsten zu wechseln. Das titelgebende "Sommerroulette" dreht sich dabei vor allem bald im Kopf des Lesers, der sich kaum auf eine Figur einlassen kann, geschweige denn die Fäden entwirren, die ihm hingeworfen werden. Dies hat vor allem auch mit dem Schreibtil der Autorin zu tun. Es ist wohl das erste Mal, dass ich mich in einer Rezension mehr der Sprache als dem Inhalt zuwende. Aber wenn die Sprache den Inhalt völlig überdeckt, ja regelrecht belastet, kann ich dies nicht aussparen. In meinem Sprachstudium musste ich mich mal eine Weile mit Genitivattributen herumschlagen. Eine fast ausgestorbene Wortart in unserem Sprachschatz - hier leben sie wieder auf. Gespickt mit sämtlichen Adjektiven, die die deutsche Sprache zu bieten hat. Und zwar möglichst in einem Satz. Beispiel gefällig? "Da geht er hin der Big Player vom Prachtboulevard in die Bettelgasse, werden die Schadenfreudigen ihren Zeigefinger nach ihm ausstrecken, beginnt sein kopflastiger Seelenstriptease. Bald nützt ihm die Findigkeit seiner kreativen Buchführung außerhalb bürgerlicher Gesetzmäßigkeiten Vermögenswerte in Steuerparadiesen zu deponieren, nicht mehr. Wie soll er den Finanzhaien die plötzlichen Geldspritzen erklären, wenn er seine horrenden Wetteinsätze mit dem Depot seiner Schweizer Nummernkonten ausgleicht, um nicht von seinem Firmengipfel abzustürzen?" [S.68] Diese zum Teil wirklich verwirrenden Satzkonstruktionen, die man manchmal mehrmals lesen muss, betreffen nicht nur die beschreibenden Szenen, sondern auch die Dialoge. Kein Mensch spricht so. Das macht das Buch unrealistisch und gekünstelt. Immer wieder muss man es aus der Hand legen, weil man wirklich Kopfschmerzen bekommt. Da sagt einer zum anderen: "Können wir es ihr verdenken, wenn sie die Geister der Vergangenheit immer weider einholen und sich ein Feursturm aus Zorn zusammenbraut? Es ist nachvollziehbar, dass sie jetzt aus der Distanz heraus operiert. Das Schicksal war bisher nicht Tinas Freund. Als Zehnjährige setzte es erstmals seine Daumenschrauben an und vor ein paar Jahren holte es zum nächsten PRankenhieb aus." [S. 30] So ziehen sich die Schachtelsätze durch das ganze Buch und der Leser schwankt zwischen Belustigung, Entnervtheit und irgendwann auch einem gewissen Respekt vor der Autorin, derartiges Geschreibsel bis zum Schluss durchzuhalten. Soll das künstlerisch sein? Offenbar hat sie lang dafür gebraucht, denn nur so lässt es sich erklären, dass "Sommerroulette" als "Gegenwartsroman" bezeichnet wird, obwohl man hier noch die ersten "Stars" von DSDS im Fernsehen bewundert. Da stand das World Trade Center noch. Meine Gegenwart ist das schon lange nicht mehr.... Hinzu kommen zahlreiche Rechtschreib- (Tipp-?) und Grammatikfehler, die offenbar niemand fehlergelesen hat. Oder einfach nicht konnte. Man stolpert beim Lesen immer mehr und hofft eigentlich nur noch, dass man das Buch endlich aus der Hand legen kann. Ich habe jedenfalls viel zu lange gebraucht, um "Sommerroulette" überhaupt auszulesen. Fazit: Wenn die Sprache den Inhalt verschlingt, macht Lesen keinen Spaß mehr. 2 Sterne für das Durchhaltevermögen der Autorin.

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    Anka2010

    Anka2010

    13. May 2011 um 21:56

    Kurzbeschreibung ist hier wohl das falsche Wort für die Inhaltsangabe, die man hier lesen kann grins Ich muss zugeben, dass mich diese Beschreibung anfangs etwas abgeschreckt, aber im nächsten Moment auch wieder neugierig gemacht hat. Auf welchen Büchern gibt es schon so lange und ausführliche Klappentexte? Ich musste den Text gleich zwei Male lesen, um ihn zu begreifen. Als das Buch dann bei mir ankam, war ich richtig gespannt und habe sofort angefangen zu lesen. Bereits nach der ersten Seite war ich begeistert von dem riesigen Wortschatz der Autorin. Man hat das Gefühl, dass jedes geschriebene Wort mit Bedacht gewählt und kein einziges Wort einfach nur so niedergeschrieben wurde. Das hat mich richtig beeindruckt. Ganz klar, dies ist keine leichte Lektüre, die man einfach mal so nebenher liest, denn das Buch fordert die komplette Aufmerksamkeit des Lesers. Es ist untergliedert in ganz ganz viele kurze Absätze, in denen wir viele verschiedene Charaktere kennenlernen. Tina, Anni, Big Lo, Pedro, Mary und und und. Es dauert doch einige Zeit, bis man sich an den Schreibstil, den Aufbau der Geschichte und die Protagonisten gewöhnt. Das Lesen ist jedoch ein großes Vergnügen. Ich hatte das Gefühl, dass sich auch gleichzeitig mein eigener Wortschatz erweitert hat. Richtig gepackt hat mich die Story nicht und man benötigt ein gewisses Durchhaltevermögen, aber man wird mit einer runden Geschichte belohnt, die durch Höhen und Tiefen führt. Liz Ambros ist mit diesem Roman ein ganz besonderes Debüt gelungen. Es war toll, diese verschiedenen Charaktere kennenzulernen und sie ein Stück weit zu begleiten. Einige waren mir gleich sympatisch, andere weniger. Das Cover dieses Romans ist schlicht. Unter dem grün geschriebenen Titel können wir ein sehr schönes Foto betrachten, das meiner Meinung nach hervorragend zum Titel passt. Südländische Häuser an einem Berghang in abendlicher Stimmung. Sehr gelungen!! Demnächst wird wohl eine Neuauflage des Gegenwartsromans erscheinen, bei der dann sicher auch der kleine Faux-Pas mit dem zu klein abgedruckten Klappentext verschwinden wird.

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    shao

    shao

    25. April 2011 um 23:28

    Tina, Chris, Big Lo, Anni, Ronny, Omimi, Doc Fred, Pedro, Macht, Liebe, Geld, Verluste und Intrigen. Dies alles sind die Darsteller in einer Geschichte, die sich immer schneller dreht, immer mehr konzentriert, bis sie sich in einem Wirbelsturm auflöst. * Der Autorin gelingt hier ein durchaus interessantes Kunststück: Verwirrung. Zum einen inhaltlich, denn das Buch besteht nicht aus Kapiteln, sondern aus Absätzen, in denen jeder sich einer anderen Person zuwendet. Manchmal liest man erst nach einigen Zeilen heraus, um wen es gerade geht, so dass man als Leser ständig gefordert ist und dieses Buch keinesfalls leichtfertig und unaufmerksam lesen sollte. Zum anderen verwirrt die Sprache. Es liest sich größtenteils wie eine Mischung aus Anpreisungen eines Hotelprospekts und lyrischen Ergüssen, so dass auch hier eine erhöhte Konzentration erforderlich ist. Dennoch ist diese absolut realitätsferne Sprache interessant, ungewöhnlich und dadurch spannend. Die Geschichte an sich ist durchdacht, wenn auch vielleicht ein paar weniger Verwirrungen dem Lesefluss geholfen hätten. Insgesamt aber ist hier wirklich intelligent zu Werke gegangen worden, die Auflösung ist zwar etwas dick aufgetragen, in sich aber logisch. * Eine Bewertung fällt mir schwer, denn mir hat das Buch gut gefallen, es lässt sich aber eben nicht einfach lesen, man muss wirklich Zeit und Aufmerksamkeit mitbringen. Vor allem aber finde ich die Bezeichnung „Roman“ irreführend. Denn im Grunde handelt es sich hier, allein schon aufgrund der Sprache, viel mehr um eine Erzählung, die tiefer reicht, nachdenklicher ist, dafür aber auch stärker von der Realität abweicht und sei es nur im Ausdruck. Ich fürchte, dass einige Leser bei einem Roman einfach etwas Anderes erwarten und daher enttäuscht werden können. Andererseits dürfte es auch für Leute, die von eben dieser Art zu erzählen, angesprochen werden, schwerer zu finden sein. * Insgesamt ein durchaus interessantes, wenn auch schwieriges Werk. Aufgrund der dahinter steckenden Intelligenz noch die Bewertung von 4 Punkten.

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    Klusi

    Klusi

    17. April 2011 um 15:30

    Der Leser begleitet mehrere Personen durch einen ereignisreichen und sehr turbulenten Sommer. Zum Teil gibt es von Anfang an Verbindungen zwischen den Protagonisten, andere Handlungsstränge laufen erst locker nebeneinander her, um sich nach und nach miteinander zu verknüpfen. Es gibt immer wieder rasante Szenenwechsel. Fast jeder neue Abschnitt wendet sich einem anderen der Charaktere zu, so dass man immer wieder genau gucken muss, wo und bei wem man sich lesetechnisch gerade befindet. Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Autorin wartet mit einer Vielfalt an phantasievollen Wortschöpfungen auf. Bei manchen Sätzen ist sie dabei ein wenig über das Ziel hinausgeschossen, denn die ungewohnte Ausdrucksweise ist nicht gerade alltagstauglich und erschwert das flüssige Lesen. Nach der ersten Verblüffung musste ich jedoch über so manchen ungewöhnlichen Begriff schmunzeln. Jeder der verschiedenen Charaktere hat ein ganzes Bündel an Problemen zu bewältigen. Trotz abwechslungsreicher Beschreibungen fand ich zu den einzelnen Personen keinen rechten Zugang, was sicher mit daran lag, dass man sich so häufig auf immer neue Situationen einstellen muss. Ein weiterer Grund dafür ist sicher die zum Teil fehlende Interpunktion, besonders bei den Dialogen. Man tut sich manchmal schwer, zu erkennen, wer denn nun gerade spricht. Ich musste mich durchwegs sehr konzentrieren, um den vielen Handlungssprüngen folgen zu können, was sicher auch teilweise daran lag, dass eben die Ausdrucksweise nicht die meine war. Die Art, wie sich am Ende alle Handlungsfäden finden, war mir dann wiederum zu glatt. Da „Sommerroulette“ über Books on Demand erschienen ist, war vermutlich kein Lektor verfügbar, der die Autorin mit Rat und Tat vor der Veröffentlichung unterstützt hätte. Auch bei der Korrektur vor dem Druck war sie wohl ziemlich auf sich allein gestellt. Auf diese Weise einen Roman zu veröffentlichen, ist ein mutiger Schritt und ganz sicher nicht einfach. Dies alles muss man berücksichtigen, und ich habe Verständnis dafür, wenn unter den gegebenen Voraussetzungen dieses Debüt nicht perfekt ist.

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2011 um 13:56

    Dass es auf der Welt nicht nur ein Lebewesen gibt, ist klar. Dass man in seinem Freundeskreis nicht nur ein Schicksal erleben darf, das steht ebenfalls außer Frage. Sommerroullete ist ein Buch, dass einfach aus dem Leben gegriffen ist, denn auch in diesem Buch steht nicht nur eine Geschichte im Mittelpunkt! Sei es "Big Lo", dessen Leben nicht wirklich perfekt verläuft oder Anni, die einen ganz eigenen "Stalker" auf den Fersen hat. Auch Tina und Christa versuchen ihren Alltag zu meistern, ohne dabei auf ihre persönliches Glück zu verzichten. Doch auch all diese Figuren haben einen gemeinsamen "Treffpunkt": La Gomera. Gleich, wenn man Sommerroulette zum ersten Mal in die Hand nimmt, wird einem klar, dass Sommerroulette aus der Reihe tanzt. Das Format des Buches ist wirklich ungewöhnlich, es ist ziemlich groß, während der Klappentext extrem kleine gdruckt ist. Vielleicht würde man deswegen das Buch im Mainstream übersehen. Das wäre ein fataler Fehler. Sommerroulette ist angenehm geschrieben, die Sprache gefiel mir sehr gut. Einzig die vielen Personen können einem den Einstieg in die Geschichte erschweren, denn bis man einmal den Überlick über die ganzen Handlungsstränge gewinnen kann, dauert es eine Weile. Hat man dieses Hürde überwunden, kann man den größten Rest des Buches sehr genießen. Liz Ambros bringt viele Wendungen in ihre Geschichte, lässt alles auf einen Höhepunkt hin zuspitzen und zeigt, dass Menschen einfach menschlich sind. Das Cover des Buches gefiel mir sehr gut, es wirkt frisch, leicht und locker. Der gewählte Titel gefällt mir ebenfalls sehr gut und ich empfinde ihn mehr als passend! Alles in allem ist es ein gelungenes Buch, voller Wärme und Gefühl, dass einen unterhält, aber auch zum Nachdenken animiert. Dieses Buch hat eben alles, was ein gelungener Roman in der heutigen Zeit braucht!

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    Aleena

    Aleena

    14. March 2011 um 15:07

    Das Cover und auch die Gestaltung des Buches sprechen mich gleich zu Beginn an.wunderschön gestaltet und auch im Gesamten sehr schön gemacht.Es lädt mich zum lesen ein.Am Anfang habe ich den Klapptext mit den vielen Personen gelesen und hab schon etwas überlegt ob es so gut ist so viele Personen in einem Buch spielen zu lassen.Es liest sich schwer für mich und ich bin immer wieder versucht mir den Klapptext vorne im Buch zu rate zu ziehen,dazu muss ich sagen das ich eine ganz schön starke Grippe hinter mir habe und dieses Buch mich ganz schön angestrengt hat. Die Protagonisten sind sehr detailverliebt dagestellt worden,die Schicksale haben mich sehr berührt und die wunderschöne Sprache die in diesem Buch herrscht riss mich mit.Es ist sehr warm geschrieben worden.Alles in allem würde ich dieses Buch für den Urlaub einpacken und am Strand schmöckern,da es etwas Zeit braucht um sich in das Buch einzuarbeiten.Nicht geeignet ist es wenn man ,wie ich mit einer dicken Grippe im Bett liegt.Dafür ist es einfach zu anspruchsvoll für mich gewesen. Sommerroulette wie ein warmer Sommerregen...

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  • Rezension zu "Sommerroulette" von Liz Ambros

    Sommerroulette
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    11. March 2011 um 12:30

    Der Gegenwartsroman von Liz Ambros fiel mir sofort durch sein einladendes Cover auf. Ein Berghang mit südländischen Häusern eingetaucht in ein wunderschönes Abendrot. Das Cover lädt direkt zum Träumen ein. Doch schon der Blick auf den Klappentext sorgt für einen kleinen Schock. Klein, wie unwichtige Informationen, steht der Klappentext auf der Buchrückseite. Es ist lesbar, aber für schwache oder ältere Augen nicht unbedingt empfehlenswert. Wer sich hier nicht abmühen möchte, sollte sich die Inhaltsangabe im Buch durchlesen. Meine ersten Befürchtungen, dass auch der gesamte Inhalt in einer sehr kleinen Schrift verfasst ist, wurde glücklicherweise beim ersten Aufschlagen zerschlagen. In großer Schrift und mit vielen Absätzen ist der Text gehalten, sodass es leicht fällt den Text zu lesen. Doch der Einstieg gestaltet sich anfänglich etwas schwerer als erwartet. Kannte ich die unterschiedlichen Protagonisten schon durch den Klappentext, war es trotzdem immer wieder schwer den ganzen einzelnen Handlungssträngen zu folgen. Schließlich galt es hier, viele Informationen den unterschiedlichen Figuren zu zuordnen. Zwar konnte ich stets zurückblättern oder den Klappentext zu Rate ziehen, aber trotzdem gilt bei diesem Buch „Aufmerksam lesen“. Ein neuer Absatz bedeutete gleich einen Wechsel des Protagonisten und kommt gerade am Anfang sehr häufig vor. Allerdings empfinde ich es gar nicht so schwer den vielen, komplexen Handlungen zu folgen. Jede einzelne Handlung ist lebensecht, spannend und fesselte mich sofort. Es sind Geschichten wie aus dem Leben gegriffen. Dabei zeigt die Autorin, dass sie ihr die Ideen nicht ausgehen. Von Macht, Liebe, Freundschaft bis zur Eifersucht kommt alles in diesem Roman vor. Dabei versucht die Autoren die Konflikte und Emotionen der verschiedenen Protagonisten detailliert und lebendig wiederzugeben. Ich fühlte mich sofort einbezogen, konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen und wollte nur noch wissen, ob sie ihr persönliches Glück finden. Je weiter man in die Schicksale der einzelnen Figuren vordringt, desto gefesselter ist der Leser. Der erwartete Show-Down zeichnet sich gekonnt ab und lässt keine Wünsche offen. Mir persönlich gefällt dieses Buch sehr gut. Es ist ein unterhaltsamer, erregender und einfühlsamer Gegenwartsroman, der allerdings auch zum Nachdenken anregt. Aus diesem Grund kann ich das Buch auch jedem empfehlen.

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