Liz Balfour

 3.9 Sterne bei 214 Bewertungen
Autor von Ich schreib dir sieben Jahre, Emmas Geheimnis und weiteren Büchern.
Liz Balfour

Lebenslauf von Liz Balfour

Liz Balfour, geboren 1968, studierte Theaterwissenschaften und ist als Dramaturgin in Deutschland sowie im englischsprachigen Raum tätig. Schon von früher Jugend an war sie fasziniert von Irland, der grünen Insel, und verbringt ihre freie Zeit am liebsten im County Cork.

Alle Bücher von Liz Balfour

Ich schreib dir sieben Jahre

Ich schreib dir sieben Jahre

 (69)
Erschienen am 09.11.2011
Emmas Geheimnis

Emmas Geheimnis

 (62)
Erschienen am 14.01.2013
Das Haus bei den fünf Weiden

Das Haus bei den fünf Weiden

 (37)
Erschienen am 11.01.2016
Die dritte Schwester

Die dritte Schwester

 (31)
Erschienen am 08.09.2014
Ich schreib dir sieben Jahre

Ich schreib dir sieben Jahre

 (9)
Erschienen am 09.11.2011
Ich schreib dir sieben Jahre: Roman

Ich schreib dir sieben Jahre: Roman

 (6)
Erschienen am 09.11.2011

Neue Rezensionen zu Liz Balfour

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chipie2909s avatar

Rezension zu "Ich schreib dir sieben Jahre" von Liz Balfour

Starker Start, schwaches Ende
chipie2909vor 2 Monaten

Irland steht ganz ganz oben auf meiner Reiseliste und nachdem dieser Roman genau in der stürmischen Kulisse Irlands spielt und mich der Klappentext sehr angesprochen hat, zog dieses Buch bei mir ein. Der Leser begleitet Ally, in Irland geboren, aber als Kind ins Internat nach England gesteckt, die ihre Mutter Deirdre nur noch sehr selten sieht. Zu groß sind die Differenzen, zu unüberwindbar die Konflikte. Doch dann fällt ihre Mutter ins Koma und Ally kehrt nach Irland zurück. Was zuerst als Unterstützung für Deidre gedacht war, wird schnell zu einem kompletten Gefühlschaos, denn Ally findet Briefe eines M. an ihre Mutter, die ihr Leben auf den Kopf stellen.

Als ich dieses Werk anfing, konnte ich es kaum noch weglegen. Ally zu begleiten, war extrem spannend und ich konnte es kaum erwarten, mehr von den Briefen zu erfahren, die ihre Mutter von einem geheimnisvollen Schreiber erhielt. Für Ally war das ein Schock, sie dachte bis zu diesem Moment, dass ihre Mutter ihren Vater Colin geliebt hat. War das alles gelogen? Und dann taucht da auch noch Eoin auf, der ihr schon bei einer einzigen Begegnung vor sieben Jahren sehr unter die Haut ging. Ally ist wunderbar sympathisch dargestellt und es machte richtig Spaß, ihr zur Seite zu stehen. Ich mag den Schreibstil von Liz Balfour und ihre Beschreibungen geben dem Leser das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Ich konnte mir durch die detaillierten Beschreibungen alles bildlich vorstellen, was mich noch viel tiefer in die Geschichte eintauchen ließ. Ich habe es wirklich genossen, dieses Buch zu lesen… bis es immer weiter Richtung Schluß ging, denn da ist die Story meiner Meinung nach leider komplett abgeflacht. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte einfach nur schnell das Buch zuende bringen, denn sämtliche Probleme, die rund um Ally auftauchten, wurden fast schon gleichzeitig zum Finale gebracht. Das war mir viel viel viel zu oberflächlich und mir fehlte in den letzten Kapiteln die Tiefe.

Fazit:
Schade! Das Buch hat im Grunde wirklich Potenzial. Nur wurde das im letzten Viertel total verschleudert. Als ich ungefähr bei der Mitte des Buches war, hatte ich mich schon erkundigt, welche Werke es noch von der Autorin gab. Aber nachdem ich von dem Schluß so enttäuscht war, werde ich es lassen, weitere Bücher von ihr zu lesen.

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anne_foxs avatar

Rezension zu "Ich schreib dir sieben Jahre" von Liz Balfour

Ich schreib dir sieben Jahre
anne_foxvor 7 Monaten

Wie schlimm eine unerfüllte Liebe ist die nicht sein darf, erfährt man hier in diesem Roman. Ally kommt durch alte Briefe hinter die große Liebe ihrer Mutter. Die beiden Liebenden waren nie fähig zusammenzukommen und ließen sich durch immer neue Geschehnisse daran hindern. Das die Beiden aber auch die jeweiligen Ehepartner damit unglücklich gemacht haben, haben sie leider nicht bedacht. Allys Mutter war auch zu ihrem Kind nieoffen, sodaß sich Ally immer ungeliebt gefühlt hat. Doch das es genau anders war, erfährt sie im Laufe des Romanes, dessen Hintergrund auch in Irland in  den Zeiten der IRA spielt. Der Roman ist sehr bewegend  und mitfühlend

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MademoiselleMeows avatar

Rezension zu "Das Haus bei den fünf Weiden" von Liz Balfour

Anwältin schult um
MademoiselleMeowvor einem Jahr

Mit solchen Büchern kann man ganz schön auf die Nase fallen. Verrat und Familiengeheimnisse, sowas lese ich immer gern. Auch die Liebe spielt dabei immer eine Rolle. Jemand der das sehr gut und ganz ohne Kitsch hinbekommt, ist Kate Morton. Aber nicht jeder ist Kate Morton, Liz Balfour zum Beispiel nicht. Was nach einer spannenden, düsteren Geschichte klang, entpuppte sich als recht langweilige, etwas zu politische Erzählung mit allzu schmonzettenartigen Zügen. Nun interessiere ich mich sehr für Geschichte und freue mich immer, wenn ich durch solche Romane noch etwas dazulernen kann, aber die Politik Irlands in den 20er Jahren hat mich dann doch nicht so gefesselt. Hier spielen reale Figuren eine Rolle und ob das hier Geschriebene, wenigstens teilweise einen wahren Kern hat, weiß ich auch nicht. Weil ich es ehrlich gesagt so langweilig fand, das ich gar nicht weiter recherchieren wollte. Das ich diesen Teil überhaupt nicht spannend fand, macht es natürlich schwer, sich weiter für den Roman zu begeistern. Denn auch der Erzählstrang in der Gegenwart konnte mich nicht so recht überzeugen. Ich fand ihn sogar ziemlich vorhersehbar, vor allem diese lächerliche Dreiecksgeschichte. Dadurch, dass der Roman nicht besonders lang war, gab es auch nicht viel Entfaltungsmöglichkeiten für Hannah. Ihre Geschichte hatte für mich zu wenig Tiefe. Mehr Tiefe dagegen hatte die Story um Mr. Oliver in der Vergangenheit, aber da gab es ja, wie gesagt das politische Thema, was mich nicht fesseln konnte. Die tragische Liebesgeschichte um Mr. Oliver hatte dagegen schon was und da hat sich die Autorin zum Schluss auch noch einen netten Twist einfallen lassen. Da das aber vorher vehement in die andere Richtung gesteuert wurde, kam man sich schon ein wenig verarscht vor. Und dann war es mir leider auch zu viel Kitsch, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Ihr kennt doch diese grauenvollen Zitate aus Liebesromanen? Ich zitiere: „...Ich kann seit dem Tag, an dem ich dich zum ersten Mal sah, an nichts anderes als an dich denken. Und dann schenkst du mir diese Nacht! Wie geht es weiter mit uns?...“. Da kommt mir direkt der Schokoladentoast wieder hoch, pardon. Wer redet so? Ich weiß, es gibt Leute, die sowas lieben, aber ich finde solche Texte einfach grauenhaft und dabei ich bin nicht gänzlich unromantisch. Für mich klingt das so sehr nach Groschenroman, das es für mich auch einfach die Qualität des Romans mindert.
Ich bin mir sicher, dass das Buch bei vielen Anklang findet. Solche Geschichten sind einfach beliebt und schnell zu lesen. Ich habe länger gebraucht als sonst, weil mich diverse Passagen einfach null interessiert haben. Dann hat mir die Raffinesse gefehlt und es war teilweise auch viel zu schnulzig. Von mir persönlich gibt es deswegen auch nur 3 von 5 Sternen, auch wenn andere es sicher besser bewerten würden.

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