Liz Balfour Das Haus bei den fünf Weiden

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Inhaltsangabe zu „Das Haus bei den fünf Weiden“ von Liz Balfour

Ein verwunschenes Haus am Rande von Cork gestapelt voll mit Büchern und Briefen: Die Anwältin Hanna soll im Auftrag ihrer Mutter, einer Antiquitätenhändlerin, den Nachlass des alten Mr. Oliver sichten. Noch ahnt die junge Frau nicht, wie tief sie hineingezogen werden wird in ein Leben von Liebe und Verrat. Es ist so schicksalhaft mit der irischen Vergangenheit verbunden, dass es auch heute noch jemanden gibt, der das Geheimnis des Hauses bei den fünf Weiden um jeden Preis wahren will.

Leider nicht so gut wie andere Bücher der Autorin.

— DarkReader

Im Gegensatz zu "Emmas Geheimnis" und "die dritte Schwester" war dieses hier vergleichsweise lahm. Die Figuren haben mich nicht so gepackt.

— Skyhawksister

Eine sehr schöne geheimnisvolle Familiengeschichte, die ich gerne weiter empfehle.

— EmilyTodd

Zeitebenen-Roman, in dem die Geschichte der Republikgründung Irlands skizziert wird - wie immer bei Liz Balfour kurzweilig umgesetzt.

— talisha

Ein Mal nach Irland bitte...

— nicigirl85

Eine schöne, ruhige Geschichte mit historischem Bezug, von der ich mir allerdings etwas mehr Atmosphäre erhofft hätte. -> 4 von 5 Sternen

— Diary-of-a-Booklover

Eine geheimnisvolle Geschichte, die tief in die Vergangenheit führt und bis in die Gegenwart reicht.

— Fanti2412

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  • Anwältin schult um

    Das Haus bei den fünf Weiden

    MademoiselleMeow

    22. August 2017 um 19:35

    Mit solchen Büchern kann man ganz schön auf die Nase fallen. Verrat und Familiengeheimnisse, sowas lese ich immer gern. Auch die Liebe spielt dabei immer eine Rolle. Jemand der das sehr gut und ganz ohne Kitsch hinbekommt, ist Kate Morton. Aber nicht jeder ist Kate Morton, Liz Balfour zum Beispiel nicht. Was nach einer spannenden, düsteren Geschichte klang, entpuppte sich als recht langweilige, etwas zu politische Erzählung mit allzu schmonzettenartigen Zügen. Nun interessiere ich mich sehr für Geschichte und freue mich immer, wenn ich durch solche Romane noch etwas dazulernen kann, aber die Politik Irlands in den 20er Jahren hat mich dann doch nicht so gefesselt. Hier spielen reale Figuren eine Rolle und ob das hier Geschriebene, wenigstens teilweise einen wahren Kern hat, weiß ich auch nicht. Weil ich es ehrlich gesagt so langweilig fand, das ich gar nicht weiter recherchieren wollte. Das ich diesen Teil überhaupt nicht spannend fand, macht es natürlich schwer, sich weiter für den Roman zu begeistern. Denn auch der Erzählstrang in der Gegenwart konnte mich nicht so recht überzeugen. Ich fand ihn sogar ziemlich vorhersehbar, vor allem diese lächerliche Dreiecksgeschichte. Dadurch, dass der Roman nicht besonders lang war, gab es auch nicht viel Entfaltungsmöglichkeiten für Hannah. Ihre Geschichte hatte für mich zu wenig Tiefe. Mehr Tiefe dagegen hatte die Story um Mr. Oliver in der Vergangenheit, aber da gab es ja, wie gesagt das politische Thema, was mich nicht fesseln konnte. Die tragische Liebesgeschichte um Mr. Oliver hatte dagegen schon was und da hat sich die Autorin zum Schluss auch noch einen netten Twist einfallen lassen. Da das aber vorher vehement in die andere Richtung gesteuert wurde, kam man sich schon ein wenig verarscht vor. Und dann war es mir leider auch zu viel Kitsch, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Ihr kennt doch diese grauenvollen Zitate aus Liebesromanen? Ich zitiere: „...Ich kann seit dem Tag, an dem ich dich zum ersten Mal sah, an nichts anderes als an dich denken. Und dann schenkst du mir diese Nacht! Wie geht es weiter mit uns?...“. Da kommt mir direkt der Schokoladentoast wieder hoch, pardon. Wer redet so? Ich weiß, es gibt Leute, die sowas lieben, aber ich finde solche Texte einfach grauenhaft und dabei ich bin nicht gänzlich unromantisch. Für mich klingt das so sehr nach Groschenroman, das es für mich auch einfach die Qualität des Romans mindert. Ich bin mir sicher, dass das Buch bei vielen Anklang findet. Solche Geschichten sind einfach beliebt und schnell zu lesen. Ich habe länger gebraucht als sonst, weil mich diverse Passagen einfach null interessiert haben. Dann hat mir die Raffinesse gefehlt und es war teilweise auch viel zu schnulzig. Von mir persönlich gibt es deswegen auch nur 3 von 5 Sternen, auch wenn andere es sicher besser bewerten würden.

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  • Leider etwas langweilig und konfus.

    Das Haus bei den fünf Weiden

    DarkReader

    29. January 2017 um 18:33

    Da ich schon mehrere Bücher der Autorin gelesen habe und sie mir gefielen, freute ich mich auf dieses.Leider war es ein wenig enttäuschend. Warum empfand ich das so? Nun, zum einen wurde ich mit den Protagonisten gar nicht warm, sie blieben mir fremd und kalt.Auch die Story vermochte mich nicht zu packen, teilweise fand ich sie sehr langatmig und langweilig.Der Schreibstil war ok, doch auch hier bin ich von der Autorin besseres gewohnt.Einzig der Ort des Geschehens gefiel mir sehr, ich liebe ja Bücher, die im (noch) vereinigten Königreich spielen.Die Beschreibungen der Örtlichkeiten waren anschaulich beschrieben, etwas, was ich sehr mag.Leider nur 3 Sterne für dieses Buch, mehr war beim besten Willen nicht drin.

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  • Eine sehr schöne geheimnisvolle Familiengeschichte, die ich gerne weiter empfehle.

    Das Haus bei den fünf Weiden

    EmilyTodd

    14. January 2017 um 22:02

    Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich etwas Zeit brauchte um rein zu kommen. Schwierig macht mir das der Perspektivwechsel. Denn die Geschichte wird in zwei Zeit Perioden erzählt und daher auch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Die Gegenwart, der Teil den die Rechtsanwältin Hanna betrifft, wird aus der Erzählerperspektive erzählt und die Vergangenheit, der Teil den Dr. Oliver betrifft wird aus der Ich-Perpektive erzählt und zwar von Dr. Oliver selbst.  Aber nach 2 Kapiteln war ich ganz drin in der Geschichte und es störte mich nicht mehr weiter. Besonders gut hat mir der sehr interessante Einblick in die irische Geschichte gefallen. Der Handlungsort Irland gibt dem Buch von mir aus dann natürlich noch einen Extra Pluspunkt. Dies war das dritte Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und mir gefällt ihr Schreibstil wirklich sehr gut. Sehr flüssig und klar und bildlich. Eine sehr schöne geheimnisvolle Familiengeschichte, die ich gerne weiter empfehle.

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  • Interessaner Roman rund um die Republikgründung Irlands

    Das Haus bei den fünf Weiden

    talisha

    05. April 2016 um 10:34

    Wer tötete Michael Collins? Wie bisher in allen Büchern von Liz Balfour geht es nach Irland. Neu ist, dass sie historische Begebenheiten verarbeitet - die Geschichte der Irischen Republik. Die wird in den Briefen von Thomas Oliver erzählt: Mister Oliver ist ein Mediziner, der vor zwei Wochen hochbetagt, aber geistlich fit, starb. Er hinterlässt neben einer spannenden Lebensgeschichte ein Haus voller genau notierten Akten. Ihm war wichtig, dass jemand Unabhängiges seine Sachen ordnet. Deshalb wird Engländerin Hanna beauftragt, nicht nur die Akten und Patientendaten, sondern das gesamte Erbe zu ordnen und zu schätzen. Viel Arbeit liegt vor ihr, doch da sie ihre eigentliche Stelle in einer Anwaltskanzlei wie auch ihren Freund verloren hat, kommt ihr die viele Arbeit gerade recht. Kaum angekommen, treten auch schon zwei neue Männer in ihr Leben. Der eine könnte ihr beruflich helfen. Doch möchte sie das? Die beiden Erzählstränge werden jeweils sehr schnell vom anderen unterbrochen. Ich musste mich anfangs daran gewöhnen, da ich mich aufgrund der jähen Wechsel kaum mit all den verschiedenen Personen, von denen man anfangs noch nicht weiss, wer davon für die Geschichte wichtig ist, vertraut machen konnte. Obwohl auch in Hannas Leben (bzw. in der gegenwärtigen Erzählung) viel passiert, war die historische Verknüpfung in Thomas Briefen für mich spannender, wenngleich Thomas selbst sehr reserviert wirkte. Aber am Ende schliesst sich der Kreis - es kommt aus, an wen Thomas Brief gerichtet ist. Und wie auch bei einigen Protagonisten aus dem Vergangenheitsteil muss Hanna sich entscheiden, auf was es ihr im Leben ankommt. Wo passt man sich an, wann verschweigt man gewisse Dinge lieber? Genau diese Fragen verbinden die beiden Buchteile. Gut mit eingebunden im historischen Teil sind auch typische "irische" Themen wie schwangere Frauen und homosexuelle Männer - alles wird kurz angesprochen. Hanna machte sich ihre Entscheidung nicht leicht und legt sich erst kurz vor dem Ende fest. Sehr gerne hätte ich direkt nach der Lektüre eine Nachfolgegeschichte zur Hand genommen, in dem wir Leser erfahren würden wie es weitergeht. "Das Haus bei den fünf Weiden" empfand ich im Vergleich zu Liz Balfours anderen Romanen eher nachdenklich und gefasst - kühler und emotionsloser als sonst bei der Autorin üblich. Doch genauso stelle ich mir Thomas vor: akribisch und genau, doch seine Gefühle durften nicht sichtbar sein. Fazit: Kurzweiliger Zeitebenen-Roman, in dem die Geschichte der Republikgründung Irlands skizziert wird. Geschichte wird spannend und interessant erzählt, dadurch bleiben zwar die Gefühle ein wenig auf der Strecke, es passt aber zu der vorsichtigen Haltung der Protagonisten. 4 Punkte.

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  • Eine aufregende Reise nach Irland

    Das Haus bei den fünf Weiden

    zauberblume

    23. March 2016 um 19:35

    "Das Haus bei den fünf Weiden" von Liz Balfour entführt uns nach Irland. Und hier würde man am liebsten länger verweilen, um diese atemberaubende Landschaft und ihre Geheimnisse kennenzulernen.Die Geschichte: Ein verwunschenes Haus am Rande von Cork gestapelt voll mit Büchern und Briefen: Die Anwältin Hanna soll im Auftrag ihrer Mutter, einer Antiquitätenhändlerin, den Nachlass des alten Mr. Oliver sichten. Noch ahnt die junge Frau nicht, wie tief sie hineingezogen werden wird in ein Leben von Liebe und Verrat. Es ist so schicksalhaft mit der irischen Vergangenheit verbunden, dass es auch heute noch jemanden gibt, der das Geheimnis des Hauses bei den fünf Weiden um jeden Preis wahren will.Eine bewegende Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. Der Autorin ist es gelungen, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich bein eingetaucht in die Geschichte um Hanna und Thomas und habe meine Zeit in Irland sehr genossen. Im hier und jetzt lernen wir die wunderbare Protagonistin Hanna kennen. Da sie in ihrem Leben gerade einiges zu verkraften hat, ist diese Aufgabe in Irland genau das Richtige. Sie soll den Nachlass von Dr. Thomas Oliver sichten. Und als Hanna die alte Villa zum ersten Mal betritt, weiß sie, dass dies keine Aufgabe von ein paar Tagen ist. Sie mietet sich in einer kleinen Pension ein und lernt den netten Besitzer Daniel kennen. Ein äußerst sympathischer junger Mann. Hanna stürzt sich mit Feuereifer in ihre neue Aufgabe und macht eine unglaubliche Entdeckung. Wir dürfen aber auch in die Vergangenheit reisen und lernen den Verstorbenen Thomas kennen. Erfahren viel über seine Kindheit und Jugend, seine Eltern und seine Geschwister und seine große Liebe. Thomas erzählt von sich und man meint ihm gegenüber in der alten Bibliothek zu sitzen. Und durch Hanns Sichtung der Papiere von Dr. Oliver erwacht alles zu Leben. Beeindruckend sind auch die ganzen geschichtlichen Informationen. Das fand ich sehr interessant. Ein beeindruckende Geschichte spannend, tragisch und unglaublich unterhaltsam. Ich habe das erste Buch, das ich von Liz Balfour gelesen habe, sehr genossen.Das verträumte und etwas melancholische Cover passt wunderbar. Genauso stelle ich mir die herrliche Landschaft Irlands vor. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Auf der Suche ...

    Das Haus bei den fünf Weiden

    Lesegenuss

    07. March 2016 um 16:48

    Hannah fährt im Auftrag ihrer Mutter in die Nähe von Cork, um sich dort das Haus mit seinem gesamten Nachlass von Thomas Oliver anzuschauen. Ihre Mutter ist Haurats- und Kunstsachverständige und hat einen Namen in der Branche. Auch wenn Hannah von Beruf Anwältin ist, versteht sie schon etwas von der Sache. Vor kurzem hatte sie ihren Job verloren, nicht nur den, sondern auch ihre Beziehung mit Matthew war vorbei. So hatte Caroline Hannah mit der Vorbesichtigung beauftragt. Doch was diese in dem Haus erwartete, überstieg alle Vorstellungen. Thomas Oliver hatte keine Nachkommen. In seinem Testament hatte er alles peinlich genau aufgeschrieben, was mit seinem Erbe geschehen sollte. Nach der ersten Besichtigung war Hannah klar, es würde eine Mammutaufgabe sein und Monate, wenn nicht sogar noch länger dauern, ehe alles aufgelistet sei. Erzählt wird die Geschichte einerseits aus der Perspektive von Hannah in der Gegenwart, und von Thomas Oliver beginnend Ende der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Also wieder ein Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt. Zu diesem Zeitpunkt lernt Thomas im Haus seiner Eltern Sara kennen. Zitat S. 17 Die allergrößte Liebe im Leben ist manchmal die, die sich nicht erfüllen kann. Es mag Menschen geben, die sagen, dass sich die Liebe abnutzt, sobald sie sich erfüllt, und vielleicht haben sie recht. Mich hat es tatsächlich nie unglücklich gemacht, Sara zu lieben. Für Hannah beginnt nun der Job. Je intensiver sie sich mit dem Nachlass beschäftigt, den vielen Papieren, umso mehr weckt die Person Thomas Oliver ihr Interesse. Wer war Thomas Oliver und was wollte er ihr mitteilen? Sie hat es mit einer interessanten Persönlichkeit zu tun, denn dieser Mann sammelte nicht nur alles über die Familien in Cork, sondern war auch politisch sehr interessiert. Der Handlungsort liegt in Irland und man weiß um die damalige politische Lage, hier meine ich die IRA Hannah und Thomas sind völlig unterschiedliche Protagonisten, und dennoch weisen sie Ähnlichkeiten auf. Thomas als Charaktere dominiert, er ist wesentlich präsenter im Kopf als Hannah. Diese verblasst neben ihm. Die Autorin hat einen angenehmen Erzählstil und man kann sich gut in die Geschichte einlesen. Hinter einer Familiengeschichte steckt oft eine Liebesgeschichte. Doch dazu möchte ich nicht allzuviel schreiben. Mit "Das Haus bei den fünf Weiden" habe ich das erste Buch von Liz Balfour gelesen und eine neue Autorin für mich entdeckt. Ich habe mich gut unterhalten und kann das Buch weiterempfehlen. Wer Romane um Familiengeheimnisse liebt, ist hiermit gut bedient. "Das Haus bei den fünf Weiden" erhält eine klare Leseempfehlung für alle Fans, die dieses Genre lieben.

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  • Ein Geheimnis und die irische Vergangenheit

    Das Haus bei den fünf Weiden

    dubh

    21. February 2016 um 22:33

    Die Rechtsanwältin Hanna hat ihren Job verloren, da sie ihrem Chef die Stirn geboten und auf ihr Gewissen gehört hat, als sie von ihrer Mutter, einer Antiquitätenhändlerin, einen Auftrag erhält: sie soll den Nachlass des kürzlich verstorbenen Dr. Thomas Oliver sichten. So begibt sich Hanna nach Cork, wo sie am Rande der Stadt - bei den fünf Weiden - das spannende Haus Olivers findet, das voller Bücher und Briefen ist. Doch nicht nur diese gilt es zu entdecken, denn schon schnell zeigt sich, dass sich ein Geheimnis in den vier Wänden verbirgt - ein Geheimnis, das noch heute große Brisanz hat... Kann Hanna mehr aus dem Leben des ehemaligen Besitzers erfahren und letztlich die Vergangenheit offenlegen? Während sich Hanna anfangs vorgestellt hat, dass sie in Cork ein wenig Abstand zu ihrem zuletzt ziemlich aufgewühlten Leben gewinnen kann, arbeitet sie sich allmählich durch die Hinterlassenschaften Dr. Thomas Olivers und taucht in eine ihr unbekannte Welt ein. Doch es bleibt nicht nur bei dieser einen Perspektive, da Liz Balfour auch den Arzt zu Wort kommen lässt. Sein Erzählstrang beginnt, als er ein junger Mann war und gerade in den letzten Zügen seines Medizinstudiums liegt. Er lernt seine große Liebe, Sara, kennen und gerät tiefer in die politischen Entwicklungen seines Landes... Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich Olivers Strang fesselnder fand als die Erzählung in der Gegenwart. Das lag zum einen an der Hauptperson, dem Ich-Erzähler Oliver, der ein sehr interessanter Charakter ist, der stets glaubhaft agiert, zum anderen fand ich einfach die Einbettung der Geschichte in die jüngere irische Vergangenheit sehr spannend. Nichtsdestotrotz sind die sich abwechselnden Stränge gut erzählt, denn sie erzeugen mit zunehmendem Fortgang der Geschichte mehr Spannung und führen dann in meinen Augen gut zusammen. Bislang kannte ich die Autorin Liz Balfour nur vom Namen, aber sie hat mich mit diesem Roman überzeugt. Ich finde, man merkt ihm deutlich an, welche Begeisterung die Autorin für die grüne Insel empfindet! Mir hat "Das Haus bei den fünf Weiden" richtig gut gefallen, weil ich sehr kurzweilig unterhalten wurde. Nicht nur, dass es sich hier um eine gut erzählte Geschichte um ein altes Geheimnis handelt, sondern es gibt auch einen historischen Rahmen, den ich als sehr spannend und interessant empfunden habe. Ein toller Schmöker!

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  • Der Sound der Freiheit...

    Das Haus bei den fünf Weiden

    nicigirl85

    13. February 2016 um 15:00

    Auch wenn es bereits der vierte Roman der Autorin ist, so ist es doch mein erster von ihr. Da ich aber schon sehr viel Positives über ihre Bücher gehört habe, wollte ich dann langsam mal meine Neugierde befriedigen und begann unvoreingenommen mit der Lektüre. Hannah ist Anwältin und soll den Nachlass eines gewissen Mr. Oliver verwalten. Sie findet ein mysteriöses Haus vor, das mit Briefen und Büchern förmlich auf sie wartet. Als sie mit der Arbeit beginnt, stellt sie sehr schnell fest, dass dieser Job völlig anders ist als das, was sie bisher gemacht hat. Wird sie das Geheimnis des Hauses lüften können, das hinter fünf Weiden verborgen ist? Im Buch finden wir zwei Handlungsstränge vor. Der Eine spielt in der Gegenwart, wird uns von einem beobachtenden Erzähler näher gebracht und handelt von Hannah, die ihren Job verloren hat und als Ablenkung den Auftrag ihrer Mutter angenommen hat. Zum Anderen werden wir in die Vergangenheit entführt zu Thomas, der in diesen Abschnitten als Ich- Erzähler agiert. An die unterschiedlichen Erzählperspektiven musste ich mich erst gewöhnen, da der Wechsel zum Ich- Erzähler anfänglich ein wenig den Lesefluss bei mir gestört hat. Der Part um Thomas sticht hervor und konnte mich etwas mehr begeistern, was aber gewiss auch damit zu tun hat, da ich leidenschaftlich gern historische Romane lese und Frau Balfour hier sehr interessant die Geschichte Irlands beleuchtet. Die Autorin verwendet eine bildhafte Sprache, die dafür sorgt, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Ich mag es, wenn diverse Adjektive im Gebrauch sind. Gelungen fand ich die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge, die im Lüften eines Geheimnisses münden. Dadurch liest man auch den Gegenwartspart lieber, weil man einfach wissen will, was Hannah entdeckt. Normalerweise kann ich mich eher mit weiblichen Charakteren identifizieren, da aber Hannah doch um einiges anders ist als ich, habe ich mich eher bei Thomas wiedergefunden und konnte mich mehr mit ihm und seinem Handeln identifizieren. Fazit: Ein toller Roman, der einen Teil von Irlands Geschichte beleuchtet und lebendig werden lässt. Ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen, gelungen!

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  • Das Haus bei den fünf Weiden

    Das Haus bei den fünf Weiden

    Diary-of-a-Booklover

    12. February 2016 um 13:52

    Autor/in: Liz Balfour Verlag: Heyne Seitenzahl: 300 Seiten Genre: Roman „Diese ganzen alten Geschichten, ich weiß nicht, ob sie erzählt oder vergessen gehören. Sollen das die Menschen entscheiden, die nach mir kommen.“ - Thomas, S. 12 Inhalt in einem Satz: Der Auftrag, den Nachlass eines kürzlich verstorbenen Mannes zu verwalten, führt Hannah in ein riesiges Archiv voller alter Bücher und Briefe, die sie auf die Spur eines längst vergessenen Familiengeheimnisses bringen sollen. „Die allergrößte Liebe im Leben ist manchmal die, die sich nicht erfüllen kann. Es mag Menschen geben, die sagen, dass sich die Liebe abnutzt, sobald sie sich erfüllt, und vielleicht haben sie recht. Mich hat es tatsächlich nie unglücklich gemacht, Sara zu lieben. Aber ich kann nicht glauben, dass ich sie jemals weniger geliebt hätte, wenn wir ein Paar geworden wären.“ - Thomas, S. 17 Meine Meinung: Cover und Klappentext versprachen mir eine verwunschene Geschichte vor der idyllischen Atmosphäre Irlands und weckten dadurch sofort mein Interesse. “Das Haus bei den fünf Weiden” erzählt und von der jungen Anwältin Hannah, die gerade erst Job und Partner verloren hat und zur Ablenkung im Antiquariat ihrer Mutter aushilft. So kommt es, dass sie den geheimnisvollen Nachlass von Dr. Thomas Oliver sichten soll, der in einem parallelen Erzählstrang ebenfalls aus seinem Leben berichtet. Hierbei spielen nicht zuletzt die irische Geschichte des vergangenen Jahrhunderts und das Thema Politik eine tragende Rolle, aber auch eine tragische, unerwiderte Liebe. Gerade letztere fand ich sehr angenehm zu lesen, und ich konnte sehr mit Thomas mitfühlen. Weiterlesen

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  • Vergangenheit

    Das Haus bei den fünf Weiden

    Pelikanchen

    07. February 2016 um 14:44

    Hanna soll im Auftrag ihrer Mutter, die Antiquitätenhändlerin ist, den Nachlass des alten Mr. Oliver sichten. Eigentlich war Hanna Anwältin, sie wurde aber kurz zuvor aus einer grüßen Anwaltskanzlei raus geworfen. Ihre Mutter weiß das sich Hanna gut mit den alten Dingen auskennt und überredet daher ihre Tochter zu der Reise nach Irland. So kann Hanna wenigstens mal auf andere Gedanken kommen und Abstand zu ihren früheren Leben, in dem sie auch noch ihr Freund betrog und mit ihr Schluss gemacht hat, halten. Hanna ahnt noch nicht, wie tief sie in die Geschichte mit rein gezogen wird, in der es um Liebe und Verrat geht. Die Geschichte wird in 2 Erzählsträngen erzählt, der eine aus Hannas Sicht in der Gegenwart und der andere von Dr. Thomas Oliver in der Vergangenheit. Das Haus von Mr. Oliver bei den fünf Weiden ist voll mit Büchern und Papieren und Hanna weiß gar nicht wo sie anfangen soll. Der Schreibstil von Liz Balfour ist wie immer flüssig zu lesen und es ist mir nicht schwer gefallen, das Buch in kurzer Zeit zu beenden.  Hier wird eine geheimnisvolle Geschichte über eine Familie erzählt, die sich über Generationen erstreckt und es geht um Liebe und Verrat. Die Verknüpfung der fiktiven Geschichte mit realen historischen Hintergründen der irischen Vergangenheit ist der Autorin seht gut gelungen, dennoch war es nicht immer wirklich leicht der Geschichte in der Vergangenheit zu folgen. Es waren mir einfach zu viele Personen aus zu vielen Generationen, die ich manchmal nur sehr schwer auseinender halten konnte. Die Geschichte an sich hätte ein bisschen mehr Spannung vertragen, aber an sich eine schöne Geschichte über die Vergangenheit und ihre Folgen.

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  • Das Haus bei den fünf Weiden

    Das Haus bei den fünf Weiden

    Fanti2412

    23. January 2016 um 19:18

    Zum Inhalt: Ein verwunschenes Haus am Rande von Cork gestapelt voll mit Büchern und Briefen: Die Anwältin Hanna soll im Auftrag ihrer Mutter, einer Antiquitätenhändlerin, den Nachlass des alten Mr. Oliver sichten. Noch ahnt die junge Frau nicht, wie tief sie hineingezogen werden wird in ein Leben von Liebe und Verrat. Es ist so schicksalhaft mit der irischen Vergangenheit verbunden, dass es auch heute noch jemanden gibt, der das Geheimnis des Hauses bei den fünf Weiden um jeden Preis wahren will.  (Kurzbeschreibung gem. Heyne Verlag)  Leseprobe Die Autorin: Liz Balfour, geboren 1968, studierte Theaterwissenschaften und ist als Dramaturgin in Deutschland sowie im englischsprachigen Raum tätig. Schon von früher Jugend an war sie fasziniert von Irland, der grünen Insel, und verbringt ihre freie Zeit am liebsten im County Cork. (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung: Auch in ihrem vierten Roman hat die Autorin ein Geheimnis der Vergangenheit zum Thema gemacht und die Geschichte wieder in Irland angesiedelt. Sie erzählt die Geschichte von Hannah in der Gegenwart und von Dr. Thomas Oliver in der Vergangenheit. Hannah, die Rechtsanwältin ist, hat ihren Job verloren, weil sie ihrem Gewissen gefolgt ist, sich gegen ihren Arbeitgeber gestellt und einen Skandal öffentlich gemacht hat. Im Auftrag ihrer Mutter, die Antiquitätenhändlerin ist, soll sie nun den Nachlass des kürzlich in hohem Alter verstorbenen Thomas Oliver sichten. Es gibt ein großes altes Haus voller Bücher und Papiere und einigen antiken Möbeln. Was wird Hannah wohl entdecken? Im zweiten Handlungsstrang geht es um Thomas, aus dessen Sicht dieser Teil auch erzählt wird. Anfangs hatte ich den Eindruck, dass es sich um ein Tagebuch handeln könnte. Später wird aber eine unbekannte Person direkt angesprochen, so dass es sich eher um einen langen Brief handelt. Thomas Geschichte beginnt zu der Zeit, als er kurz vor der Vollendung seines Medizinstudiums stand und bei einem Besuch in seinem Elternhaus Sara kennenlernt. Sara soll die Liebe seines Lebens werden. So wie sich Hannah sehr langsam durch den Nachlass von Thomas arbeitet, unzählige Akten und Papiere liest und immer ein bisschen mehr über ihn erfährt, erzählt Thomas im zweiten Handlungsstrang Stück für Stück seine Geschichte. Aber der Leser erfährt nicht nur Thomas Schicksal sondern auch viel über die politische Situation in Irland zu der damaligen Zeit. Thomas Geschichte hat mich mehr gefesselt und begeistert als Hannahs aktuelle Erlebnisse. Hannah blieb ein bisschen farblos und auch ihre Emotionen, als sie plötzlich von ihrem ehemaligen Arbeitgeber unter Druck gesetzt und sogar verklagt werden soll, kamen nur ziemlich schwach bei mir an. Thomas dagegen ist ein gut gezeichneter und charakterisierter Protagonist. Seine Gefühle und Entscheidungen sind glaubwürdig und nachvollziehbar. Mit ihm konnte ich mitfühlen und mitfiebern, wie die Geschichte für ihn enden würde. Dennoch hat mich das Buch gefesselt, wozu die Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen beigetragen hat. Und natürlich die Frage, was Hannah im Nachlass von Thomas entdecken wird und welche Auswirkungen das in der Gegenwart hat. Je mehr sich die beiden Handlungsstränge annähern und miteinander verknüpfen, desto mehr steigt die Spannung. Ich bekam eine Ahnung, welche Personen in der Gegenwart eine Rolle spielen bzw. betroffen sein könnten. Aber auch hier hat mich die Autorin überrascht und klärt alles erst am Ende auf. Das Ende war für meinen Geschmack dann ein bisschen zu knapp. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr erfahren, wie es mit Hannahs persönlicher Geschichte und dem Erbe von Thomas Oliver weiter geht . Liz Balfours Roman erzählt eine geheimnisvolle Geschichte über eine Familie, Verrat und Liebe, die sich über mehrere Generationen erstreckt. Gelungen war die Verknüpfung der fiktiven Geschichte mit realen historischen Hintergründen der irischen Vergangenheit. Diese Mischung hat mich in fesselnden Lesestunden gut unterhalten.   Fazit: 4 von 5 Sternen © Fanti2412

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