Liz Balfour Ich schreib dir sieben Jahre: Roman

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Inhaltsangabe zu „Ich schreib dir sieben Jahre: Roman“ von Liz Balfour

Ein dunkles Geheimnis vor der stürmischen Kulisse Irlands Wer ist der mysteriöse Fremde, der ihrer Mutter sieben Jahre schrieb? Als die knapp dreißigjährige Ally Briefe eines M. an ihre Mutter findet, ist ihre Welt aus den Angeln gehoben: Hatte ihre Mutter ein Leben, das sie vor jedem geheim hielt? Dabei ist Ally schon genug damit beschäftigt, ihr erfolgreiches, scheinbar perfektes Leben weiterzuführen. Als sie die Briefe liest, kommt ihr ein schlimmer Verdacht: Der Mann, den sie nicht wagt zu lieben, könnte ihr Halbbruder sein.

Das Buch fesselt und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

— NicoleP

Fesselnde Spannung, viele Emotionen und eine herrliche Kulisse machen das Buch zu einem Lesehighlight!

— Fanti2412

Schöne Irlandatmosphäre vermittelt das Buch!

— Angie*
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  • Ich schreib Dir sieben Jahre

    Ich schreib dir sieben Jahre: Roman

    NicoleP

    04. December 2015 um 15:10

    Als der Gesundheitszustand ihrer Mutter Ally von London zurück nach Irland zwingt, macht Ally eine Entdeckung. Alles, was sie glaubte über ihre Eltern zu wissen, wird in Frage gestellt. Sie findet im Haus ihrer Mutter Liebesbriefe eines M. an ihre Mutter. Diese Briefe stammen alle aus einer Zeit vor ihrer Geburt. War M. die große Liebe ihrer Mutter gewesen? Durch die Briefe von M. erfährt Ally die ganze Wahrheit über das merkwürdige Verhalten ihrer Mutter. Sie lernt eine andere Mutter kennen, als die Frau, bei der sie aufgewachsen ist. Allys Eltern haben sie als Mädchen zu Verwandten nach London gegeben, damit sie dort auf einem Internat die Ausbildung erhält, die ihr in der Heimat niemand geben konnte. Dies konnte Ally, mit der damals nicht darüber gesprochen wurde, ihrer Mutter nicht verzeihen und so ist das Verhältnis der beiden Frauen nicht einfach. Von den anderen Problemen, denen Ally ausgesetzt ist, ganz zu schweigen. Ihr Ehemann Benjamin, Freundin Kate und Eoin, ein guter Freund ihrer Mutter, sorgen zudem in Allys Leben für ein kleines (Gefühls)Durcheinander. Zwangsläufig stellt sich Ally die Frage, wer sie eigentlich ist und ob es das ist, was sie sein möchte. Eine Geschichte über Familie und Geheimnisse, zauberhaft erzählt von Liz Balfour. Um die Zeitgeschehnisse der Zeit, aus der die Briefe stammen, verstehen zu können, ist ein kleines Irland-Lexikon am Ende des Buches. Es erläutert die wichtigsten Begriffen und Hintergründe zu der damaligen Zeit. Doch keine Angst, es ist kein politischer Roman. Die erläuterten Begriffe liefern beim Lesen der Briefe von M. einfach nur Hintergrundinfos. Das Buch fesselt und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Briefe sind zwischen den einzelnen Kapiteln und bringen so den Leser schon auf die eine oder andere Spur, wie es weiter gehen könnte, bevor Ally einen Schritt näher an das Geheimnis kommt.

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  • Ich schreib dir sieben Jahre von Liz Balfour

    Ich schreib dir sieben Jahre: Roman

    Fanti2412

    Zum Inhalt: Ein dunkles Geheimnis vor der stürmischen Kulisse Irlands Wer ist der mysteriöse Fremde, der ihrer Mutter sieben Jahre schrieb? Als die knapp dreißigjährige Ally Briefe eines M. an ihre Mutter findet, ist ihre Welt aus den Angeln gehoben: Hatte ihre Mutter ein Leben, das sie vor jedem geheim hielt? Dabei ist Ally schon genug damit beschäftigt, ihr erfolgreiches, scheinbar perfektes Leben weiterzuführen. Als sie die Briefe liest, kommt ihr ein schlimmer Verdacht: Der Mann, den sie nicht wagt zu lieben, könnte ihr Halbbruder sein. (Kurzbeschreibung gem. Heyne Verlag) Leseprobe Interview mit der Autorin zum Buch Meine Meinung: Dies ist der Debütroman der studierten Theaterwissenschaftlerin Liz Balfour. Mich hat der Klappentext neugierig gemacht, weil er nicht nach einer gewöhnlichen Liebesgeschichte klang sondern eher nach einer geheimnisvollen Familiengeschichte. Ich wurde nicht enttäuscht, denn die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Die Hauptprotagonistin Ally musste ich zuerst ein bisschen kennenlernen, um sie einschätzen zu können, denn der erste Eindruck täuscht. Anfangs kamen mir ihre Empfindungen und ihr Verhalten ihrer Mutter gegenüber doch etwas merkwürdig vor. Nach und nach erfährt der Leser doch mehr über die Hintergründe, die vieles erklären. Allerdings bleibt das „kühle“ ja fast ablehnend wirkende Verhalten der Mutter lange undurchsichtig. Recht unsympathisch war mir allerdings Allys Ehemann Benjamin, der auf mich den Eindruck machte, dass ihm Karriere und Erfolg wichtiger sind, als seine Frau, seine Ehe und Freundschaft. Die Geschichte wird aus Allys Sicht erzählt, die immer wieder Rückblicke in ihre Kindheit und Jugend gibt und damit langsam erklärt, wie es zu dem angespannten Verhältnis zu ihrer Mutter kam. Die geheimnisvollen Briefe an Allys Mutter Deirdre, die auch immer wieder Informationen zur Vergangenheit preisgeben, sind geschickt zwischen den einzelnen Kapiteln platziert. Diese Briefe sind einfach wunderbar und gefühlvoll formuliert und haben mich sehr berührt. Ein Zitat: „Ich wache morgens auf und sehne mich nach dir. Ich quäle mich durch den Tag und sehne mich nach dir. Ich warte auf die Nacht, in der ich endlich von dir träumen kann.“ (Seite 163) Aber in der Geschichte geht es nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Deirdre und dem mysteriösen Briefeschreiber. Ally hinterfragt, ausgelöst durch die aktuellen Ereignisse, ihr Leben und ihre Ehe und versucht dem Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur zu kommen. Dann gibt es noch Allys beste Freundin Kate, die mit größeren Problemen zu kämpfen hat und die Unterstützung ihrer Freundin braucht. All das sorgt für Spannung und beste Unterhaltung, da sich die Puzzleteile erst nach und nach zusammensetzen. Die Autorin erzählt die Geschichte nicht nur vor der schönen Kulisse Irlands sondern verarbeitet auch die Zeitgeschichte, Kultur und Lebensart des Landes sehr authentisch. Mit ihrem lockeren aber mitreißenden Schreibstil hat die Autorin mich begeistert und mitgenommen nach Irland. Die tolle Mischung aus verschiedenen Themen, glaubhaften und gut gezeichneten Figuren, hat in mir die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst und mich durchgängig an das Buch gefesselt. Ein gelungener Debütroman der Lust auf weitere Bücher von Liz Balfour macht! Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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