Eden Summer

von Liz Flanagan 
4,0 Sterne bei22 Bewertungen
Eden Summer
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FrauTinaMuellers avatar

Ein packender, sehr bewegender Jugendthriller, der tief unter die Haut geht. Spannend, überzeugend und sehr lebendig geschrieben.

chochi_rains avatar

Leider sehr überdramatisches Buch voller Traumata. Ansonsten ein wirklich guter Jugendroman mit viel Potenzial.

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Inhaltsangabe zu "Eden Summer"

"Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist."
Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will.
Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783848920938
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Aladin Verlag
Erscheinungsdatum:03.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    FaMIs avatar
    FaMIvor einem Jahr
    Schwermütiger Jugendroman

    Gewalt ist fast täglich ein Thema in den Medien. Ob Gewalt an Kindern, Frauen oder Randgruppen – es gibt kaum jemanden unter uns, der nicht in irgendeiner Weise im Laufe seines Lebens damit in Berührung kommt. Liz Flanagan greift diese wichtige Thematik in ihrem Debüt auf. Als Teil einer Dissertation in Creative Writing an der Leeds Trinity University hat die Autorin eine spannende Geschichte geschrieben, die zum Nachdenken anregt.

    Zwei Freundinnen – so unterschiedlich wie Tag und Nacht

    Es geht um die besten Freundinnen Eden und Jess. Die 15-jährigen Mädchen sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und dennoch kann sie nichts voneinander trennen … bis Eden eines Tages vermisst wird.

    Nach einer eindringlichen Szene zweier Mädchen auf einem Friedhof, die unheimlich neugierig auf das Folgende macht, wird die Handlung aus der Ich-Perspektive Jess‘ erzählt. Der gesamte Handlungszeitraum beschränkt sich auf einen Tag beginnend mit dem Verschwinden Edens und wird immer wieder von Erinnerungen Jess‘ an die vergangenen Monate unterbrochen. Passend dazu ist die Geschichte neben einem Prolog und Epilog in drei Teile gegliedert: Der Morgen, Der Nachmittag, Der Abend.

    Wie viel kann ein junger Mensch ertragen?

    Der Wechsel zwischen der Suche nach Eden und den Gedanken Jess‘ sorgt für konstant steigenden Spannungsaufbau. Anfangs werden dem Leser einzelne Brocken vor die Nase geworfen. Nach und nach fügt sich aber alles zusammen und offenbart eine tragische Geschichte.

    Beide Mädchen haben in ihren jungen Jahren schlimme Erfahrungen machen müssen. Ich war fasziniert davon, wie unterschiedlich die beiden mit ihren Erlebnissen umgehen und sich dabei gegenseitig versuchen zu unterstützen. Vor Allem Jess hat mich mit ihrer bedingungslosen Freundschaft überwältigt.

    „Egal. Ich würde Edens Schutzschild sein. Ich würde mich zwischen sie und den Rest der Welt stellen.“

    Konstruiert wirkende Liebesgeschichte

    Störend dagegen fand ich die konstruiert wirkende Beziehung zwischen Eden, ihrem Freund Liam und Jess. Der Klappentext verrät bereits, dass Liam und Jess mehr verbindet, als man zunächst vermuten mag. Diese seichte Liebesgeschichte empfand ich dermaßen deplatziert, dass sie mich beim Lesen richtig gestört hat. Die Freundschaft zwischen Eden und Jess bietet so viele Emotionen, Kraft und Hoffnung, dass es für den Roman bei Weitem ausgereicht hätte.

    Aus diesem Grund kam bei mir die angepriesene „hochemotionale“ Stimmung nicht auf. Das fand ich sehr schade, denn vor Allem bei diesen schwierigen Themen wie Gewalt, Freundschaft und Liebe möchte man doch mitleiden.

    Nichtsdestotrotz hat die Autorin mich vor Allem mit der Freundschaftsthematik mitgerissen. Es wird gezeigt, wie wichtig es ist, sich umeinander zu kümmern und miteinander zu reden. Daneben werden Individualität, Trauerbewältigung und Loyalität in dieser schwermütigen Geschichte vereint, dass man am Ende die Buchdeckel schließt, die Handlung dennoch eine Weile im Kopf bleibt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Ein tiefgründiger und hochemotionaler Jugendthriller

    Bei Eden Summer handelt es sich um den Debütroman von Liz Flanagan. Der interessante Klappentext überzeugte mich das Buch zu lesen und dennoch war ich am Anfang skeptisch, denn ich bin selten ein Fan von Jugendthrillern und genau das ist dieser Roman.
    Das Buch hat mich schnell für sich gewonnen, so dass ich unbedingt wissen wollte was demnächst passiert und wie es weiter geht. Was mich neben dieser Anziehungskraft noch begeistern konnte war die große Bandbreite an Diversität die wir hier vorfinden.
    Dramatisch und spannend baut sich die Geschichte nach und nach auf und bietet den Lesern einige Überraschungen und Wendungen. Der Leser merkt schnell, dass Eden Summer aus dem Rahmen eines gewöhnlichen Jugendthrillers springt, denn hier werden auch Themen behandelt wie Familie, Freundschaft und die Liebe.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und flüssig zu lesen. Liz Flanagan hat einen bildgewaltigen Schreibstil der den Leser zum Teil der Geschichte werden lässt. Sie erweckt ihre Charaktere zum Leben nur mit den auf Papier geschriebenen Wörtern und überzeugt den Leser von dem authentischen Sein und Handeln dieser, in dem der Leser die Entwicklung aller Charaktere sehr gut nachvollzieht und nachempfindet. Der Leser konsumiert nicht passiv sondern man wird Teil der Geschichte und richtig gehend ins Geschehen hineingezogen.
    Das Ende wirkte auf mich schlüssig und wirklich gut gelungen. Hier wird alles Offene beantwortet und somit wird dieser Jugendthriller wirklich gut abgerudet.

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    FrauTinaMuellers avatar
    FrauTinaMuellervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein packender, sehr bewegender Jugendthriller, der tief unter die Haut geht. Spannend, überzeugend und sehr lebendig geschrieben.
    Eden Summer

    Liz Flanagans Debütroman “Eden Summer” ist ein packender, authentischer und äußerst lebendig geschriebener Jugendthriller. Vor allen Dingen sprang mir das herrliche Cover und der äußerst spannend klingende Klappentext ins Auge.

    Hauptperson des Buches ist die zurückhaltende Jess, eine mir sehr sympathische Hauptperson, die ich mir sehr gut vorstellen konnte und die sehr realistisch von der Autorin Liz Flanagan beschrieben wurde. Die Geschichte zwischen Jess und ihrer besten Freundin wird kapitelweise aufgeklärt, in genau dem richtigen Maß von Spannung und Klarheit, den es braucht, um beim Lesen am Ball zu bleiben. Der flüssige und sehr lebendige Schreibstil von Liz Flanagan ließ mich als Leserin herrlich in der Geschichte um Freundschaft, Schicksal, junge Liebe, Alltag als Teenager, Angst, Zuversicht etc. versinken.

    Das Buch beginnt recht sanft, nahezu unschuldig und verhüllt dann – nach Edens Verschwinden – Seite um Seite mehr von den furchtbaren Schicksalsschlägen, die beide Mädchen erleiden mussten. Düstere Geheimnisse und furchtbare Details lassen erkennen, warum gerade diese beiden unterschiedlichen Mädchen sich angefreundet haben. Auch die weiteren Nebendarsteller sind sehr gelungen und authentisch konstruiert und fügen sich perfekt in die Geschichte ein.

    Kapitel Eins, 8 Uhr:

    “Ich habe an diesem Montag keine Ahnung, was passiert ist. Keine Vorahnung. Kein Gespür. Null. Ich muss wohl das Gegenteil von einer Hellseherin sein, denn eigentlich bin ich fast glücklich.” (Seite 13)

     

    Liz Flanagan erzählt die Geschichte aus Jess Perspektive. Dabei springt sie beim Schreiben kapitelweise von der Gegenwart zur Vergangenheit, aber als Leser kann man dem leicht folgen und es ist auch passend und sehr geschickt konstruiert, es hält die Spannung aufrecht und sie wird dadurch noch sehr gesteigert.

    “Sie sei ein Coach, keine Beraterin, sagt sie (Jess Mama) immer, obwohl niemand außer ihr den Unterschied kennt. Früher hat sie Haare geschnitten und zugehört. Dann hat sie nochmal eine Ausbildung gemacht, und jetzt bringt das Zuhören vermutlich mehr Geld. Die Leute bezahlen dafür, dass sie mit meiner Mutter sprechen. Es muss ihnen wohl helfen, denn normalerweise kommen sie wieder….” (Seite 58)

    Fazit: Ein packender, sehr bewegender Jugendthriller, der tief unter die Haut geht. Spannend, überzeugend und sehr lebendig geschrieben. Ein intensives Lese-Highlight nicht nur für Jugendliche!

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    chochi_rains avatar
    chochi_rainvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider sehr überdramatisches Buch voller Traumata. Ansonsten ein wirklich guter Jugendroman mit viel Potenzial.
    Eden Summer: Ein Buch des Dramas


    Bitte nicht falsch verstehen, dieses Buch ist immer noch sehr gut geschrieben und hat einen Spanungsbogen, der den Leser langsam in seinen Bann zieht und der immer wieder die Frage aufwirft, was denn nun eigentlich vorgefallen ist und ob Eden wieder auftauchen wird. Stellenweise fiebert man sogar mit den Figuren mit, bis einem klar wird, dass die komplette Handlung sich mehr oder weniger an einem Tag ereignet und an diesem nicht nur sämtliche schockierenden Familiengeheimnisse entlüftet werden, ein Mädchen verschwindet und Jess nebenbei ihr eigenes Trauma überwinden und sich über ihre romantischen Gefühle einig werden muss.


    Wäre Eden verschwunden, nachdem Iona gestorben ist, wäre dies eine vollkommen ausreichende Handlung gewesen. Hätte Jess darüber hinaus ein Trauma gehabt, wäre dies vielleicht auch noch in Ordnung gewesen. Das Mädchen, dass trotz ihrer Angststörung hinausgeht in die Welt um ihre beste Freundin zu finden, während niemand mehr an sie glaubt.


    Aber die komplette Hintergrundgeschichte zu Jess ist einfach etwas zu überdramatisch, die Liebesgeschichte ist vollkommen fehl am Platz und auch die Hintergrundgeschichte zu Iona wirkt eher etwas zu übertrieben. Manchmal ist weniger mehr und lässt einen beim Lesen nicht denken: „Nun lass es endlich vorbei sein.“


    Komplette Rezension auf meinem Blog lesen

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor einem Jahr
    Außergewöhnlicher Jugendthriller

    Inhalt: "Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist." Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will. Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft. (Quelle: Verlag)

    Meine Meinung: Eden Summer konnte mich direkt mit der Gestaltung und dem interessanten Klappentext überzeugen und dennoch war ich zu Beginn sehr skeptisch, denn ich bin selten ein Fan von Jugendthrillern und genau das ist dieser Roman. Dass das Ausmaß des Jugendthrillers größer is, als gedachte zeigte mir der Beginn des Buches und dennoch bin ich sehr begeistert von Eden Summer gewesen.

    Das Buch entwickelte eine enorme Sogwirkung auf mich und ich musste unbedingt wissen, was mit Eden ist und ob Jess es schafft, diese zu finden. Was mich neben dieser Sogwirkung noch besonders gefreut hat, dass war die große Bandbreite an Diversität, die die Autorin zur Gestaltung der Geschichte genutzt hat. Wer also auf Gender und Ethnic Diversity achtet, sollte unbedingt zum Buch greifen.

    Besonders Jess hat es mir in diesem Bezug angetan, denn sie selbst ist sehr Open-Minded und transportiert eine tolle Einstellung, die besonders jungen Lesern zu gute kommen kann. Sie zeigt uns, dass anders sein nichts schlimmes ist und wie man perfekt damit umgehen kann und seinen Platz im Leben finden kann. Auch Eden hat mich tief berührt, denn mit ihrem Verschwinden kommen viele Sachen ans Licht, die mich tief getroffen haben und mir die Mädchen direkt sympathisch werden ließen.

    Die Story selbst bietet einige Überraschungen und Wendungen und schnell merkt man, als der Jugendthrille zum einen nicht nur auf dem Thriller Niveau bleibt und zum anderen auch Themen wie Familie, Freundschaft und Liebe deutlich tiefer behandelt als andere Jugendthriller. Zudem ist das Buch sehr angenehm zu lesen und ist somit sehr zu empfehlen.

    Fazit:  Eden Summer ist ein Jugendthriller, der deutlich tiefer geht als andere Bücher seines Genres und den Leser tief berührt und nachdenklich stimmt. Besonders mit dem Fokus auf Diversity wird das Buch für mich zu einer Geschichte, die ich euch uneingeschränkt empfehlen kann, wenn ihr leichte Unterhaltung sucht, die wesentliche Themen allerdings nicht aus dem Blick lässt.

    Vielen lieben Dank an Literaturtest  für die Bereitstellung des   *Rezensionsexemplars.

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    Kleine8310vor einem Jahr
    Eden Summer

    Lesegrund: 

    Auf dieses Buch bin ich durch den vielversprechenden Klappentext aufmerksam geworden und ich habe mir vom Inhalt eine besondere und spannende Freundschaftsgeschichte versprochen!

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistinnen Jess und Eden. Die beiden Mädchen sind sehr verschieden, aber obwohl Jess extrem schüchtern ist und Eden bei allen beliebt ist, sind die beiden beste Freundinnen. Doch eines Tages verschwindet Eden spurlos. Ab diesem Tag gibt es für Jess nur noch die Suche nach ihrer Freundin und dabei muss sie sich auch dunklen Geschehnissen aus ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Aber das ist noch nicht alles, denn da ist auch noch Liam, Eden's Freund, der Jess wichtiger ist, als er eigentlich sein sollte ...

     

    Schreibstil: 

    Das Buch ist in Ich - Form und aus der Sicht von Jess geschrieben, was dem Leser/der Leserin einen guten Eindruck in ihre Gedanken und Gefühle gibt. Zudem gibt es aber auch Rückblicke, die dafür sorgen, dass man Eden besser kennenlernt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und eher kindlich bis sehr jung jugendlich und daher problemlos zu lesen!

    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Liz Flanagan sehr gut ausgearbeitet und auch die Freundschaft zwischen Jess und Eden bietet viele Facetten. Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, da sie die Geschichte gut abrunden.

     

    Spannung: 

    Der Spannungsbogen wurde von der Autorin weitestgehend gut gehalten, aber das Familiengeheimnis lüftet sich zum großen Teil bereits im ersten Drittel. Es wurde danach nicht langweilig, aber ich hätte es schön gefunden, mehr von dem Geheimnis zu haben und nicht direkt einen Hinweis auf die Auflösung zu bekommen. 

     

    Emotionen:  

     Das Buch bietet eine breite Palette an Emotionen, was mir gut gefallen hat. Besonders für jüngere Leser/Leserinnen dürfte einiges toll sein. Die besondere Freundschaft zwischen den Mädchen, aber auch andere Sorgen die sich in Jess' Alltag zeigen wurden von der Autorin liebevoll dargestellt!


    "Eden Summer" ist eine gute Geschichte, mit viel Potenzial, welches zum größten Teil auch schön genutzt wurde. Ich hätte mir allerdings ein bisschen länger anhaltende Spannung gewünscht, welche hier nur teilweise gegeben war. Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4!

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    Aer1thvor einem Jahr
    Emotionsgeladene und in sich stimmige Coming-of-Age Geschichte, die ich wärmstens empfehlen kann


    Worum geht’s?

    „Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist.“

    Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will.

    Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft. (Quelle)

    Meine Meinung zum Buch

    Es ist selten, dass mich ein Klappentext und ein Zitat aus dem Buch so sehr angesprungen haben, wie es hier bei “Eden Summer” der Fall war. Spätestens als ich das Zitat auf dem Cover des Buches gelesen hatte, war mir klar, dass das eine Geschichte ist, die wie für mich gemacht ist. Und ich sollte recht behalten. Ich habe beim Lesen teilweise Rotz und Wasser geheult, aus Rührung, aus Sorge, vor Freude – eigentlich habe ich fast alle Emotionen mitgenommen.
    Dazu muss ich sagen, dass das Thema Freundschaft für mich schon immer einen besonderen Stellenwert hat und hatte. Denn Freundschaft ist meiner Meinung nach sehr wichtig und ein kostbares Gut. Besonders, wenn sie so außergewöhnlich ist, wie die von Eden und Jess.

    Der Klappentext verspricht übrigens nicht zu viel. Dieser Jugendthriller ist tatsächlich hochemotional und war für mich nicht immer leicht zu verdauen. Gerade jetzt als relativ frische Mama betrachte ich manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel und das, was die Mütter von Eden und Jess mitmachen mussten, hat mich teilweise geradezu überwältigt. So etwas möchte ich nie im Leben erleben müssen und was noch viel wichtiger ist, ich möchte, dass meine Tochter nie mit so etwas konfrontiert werden muss. Ich sage euch ganz bewusst nicht, um was es sich genau handelt, denn würde ich es erwähnen, würde ich euch megamäßig spoilern.

    Eden und Jess könnten nicht unterschiedlicher sein. Eden, die allseits beliebt und wunderschön ist und Jess, die äußerlich sehr auffällt, doch in ihrem Auftreten eher zurückhaltend ist. Beiden sind Dinge passiert, die gewaltige Spuren hinterlassen haben. Was genau passiert ist, verrät die Autorin aber nicht so schnell. Ein sehr kurzer Prolog lässt einen ein wenig erahnen, um was es gehen könnte, verrät aber nichts.
    Die Geschichte wird aus Jess’ Perspektive erzählt und springt teilweise ohne Ankündigung von der Gegenwart in die Vergangenheit. Der Leser erlebt so zusammen mit Jess den Tag, nach Edens Verschwinden und erinnert sich gemeinsam mit Jess an den letzten Sommer mit Eden und andere Geschehnisse aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit.
    Auch wenn das beim Lesen etwas mehr Konzentration erfordert, finde ich, dass die Autorin das ganz geschickt gemacht hat. Sie hält mit dieser Vorgehensweise den Spannungsbogen konstant hoch, aber ohne meine Geduld zu strapazieren. Für mich hat es sich angefühlt, als hätte sie immer in den richtigen Abständen genügend Fragen beantwortet, damit ich nicht ungeduldig werde, aber gleichzeitig noch so viel unbeantwortet gelassen, dass ich unbedingt weiterlesen musste.
    Wie sich so nach und nach alles aufrollt, macht meiner Meinung nach viel von der Geschichte aus. Diese Art zu schreiben hat in nicht ganz unbedeutendem Maße dazu beigetragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat.
    Liz Flanagan hat mit ihrer Schreibweise und der Art wie sie ihre Charaktere zum Leben erweckt hat einen wirklich guten Job gemacht. Die Charaktere sind authentisch in ihrem Sein und Handeln und ich als Leserin konnte die Entwicklung aller Personen sehr gut nachvollziehen und nachempfinden. Der bildgewaltige Schreibstil hat mich zum Teil der Geschichte werden lassen. Ich habe nicht passiv konsumiert, sondern war live dabei und habe alles mitgefühlt.

    Jess war mir insgesamt sympathischer als Eden und ihre Story hat mich auch mehr berührt. Sie ist gleichzeitig so verletzlich, aber auch unheimlich stark und setzt sich mit all ihren Kräften für Eden ein, obwohl diese sie nicht immer fair behandelt hat. Als Jess von Edens Verschwinden erfährt, hält sie nichts mehr zu Hause. Sie macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach Eden.
    Wie die beiden füreinander einstehen und füreinander da sind, ist einfach nur toll und hat mich emotional sehr stark berührt. Beide sind starke Charaktere, die in ihrem Schmerz nicht immer nett zueinander waren, aber das hat sie nicht davon abgehalten der jeweils anderen zur Seite zu stehen.

    Meiner Meinung nach sind Freundschaft und Liebe die zentralen Themen des Buches, aber die Autorin greift auch Gewalt, Intoleranz, Verlust und Schuld, aber auch Hoffnung auf und macht es so zu einem Buch, das für mich in sich absolut stimmig ist.

    Fazit

    Mit “Eden Summer” ist Liz Flanagan ein emotionsgeladener und in sich stimmiger Debütroman gelungen, der mich gefühlstechnisch ganz schön mitgenommen hat. Die Coming-of-Age Geschichte wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen und dieser Empfehlung kann ich so zustimmen. Das Buch lässt sich schön leicht und flüssig lesen, regt aber zum Nachdenken an und erfordert auch ein gewisses Maß an Konzentration. Für mich ein Buch, das aus der Masse heraussticht, weil es ernste Themen authentisch verpackt anspricht.

    Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine klare Leseempfehlung.

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 2 Jahren
    ein fesselnder Jugenthriller

    Kurzbeschreibung
    "Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist."
    Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will.
    Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft.
    (Quelle: Aladin Verlag)

    Meine Meinung
    Bei „Eden Summer“ von Liz Flanagan handelt es sich um den Debütroman der Autorin. Mich hat hier besonders der Klappentext Angesprochen. Aber auch das Cover ist nicht ohne und so habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

    Die Protagonistin Jess gefiel mir sehr gut. Als sie erfährt, dass ihre beste Freundin Eden spurlos verschwunden ist will sie unbedingt herausfinden was wirklich passiert ist. Auf mich wirkte Jess sehr realistisch und glaubhaft beschrieben, man kann sich sehr gut ins sie hineinversetzen.
    Eden ist Jess‘ beste Freundin und plötzlich verschwunden. Sie ist das genaue Gegenteil von Jess. Mich hat es beeindruckt wie sich die beiden Mädchen gegenseitig Halt geben, sie stehen zueinander, sind füreinander da. Aufgrund der Beschreibungen von Eden fühlt man sich als Leser auch mit ihr verbunden.

    Die Nebencharaktere, wie Liam oder auch Tyler oder eben auch Iona, sind der Autorin ebenso richtig gut gelungen. Auch sie wirkten sehr authentisch, mit Stärken und Schwächen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und flüssig zu lesen. Er ist ein wenig anders als man es erwartet, man wird richtig gehend ins Geschehen hineingezogen und kann Gefühle und Gedanken sehr gut nachempfinden.
    Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jess. Hierfür wurde in dieser Geschichte die Ich-Perspektive verwendet. Somit folgt man Jess immer und lernt sie wirklich gut kennen.
    Die Handlung ist mitreißend und sehr spannend gehalten. Vor allem auf den ersten Seiten war es mir unmöglich das Buch wegzulegen. Das lässt dann ein wenig nach, die Spannung aber bleibt das gesamte Buch über erhalten.
    Besonders erwähnenswert, die Handlung spielt sich hier an nur einem Tag ab. Es passiert quasi immer etwas, man kann als Leser miträtseln, was mit Eden passiert sein könnte. Je weiter man vorankommt desto mehr wird die Geschichte offengelegt, man erfährt als Leser immer mehr.

    Das Ende ist für mich schlüssig und wirklich gut gelungen. Hier wird alles Offene beantwortet, der Schluss rundet diesen Jugendthriller wirklich gut ab.

    Fazit
    Kurz gesagt ist „Eden Summer“ von Liz Flanagan ein Debütroman, der mich von Beginn an fesseln konnte.
    Glaubhafte sehr gut gestaltete Charaktere, ein mitreißender flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sehr spannend gehalten ist und in der man als Leser erst nach und nach die ganze Wahrheit erfährt, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten.
    Absolut zu empfehlen!

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    bookaholic_s avatar
    bookaholic_vor 2 Jahren
    Spannendes und emotionales Jugendbuch


    Eine verschwundene Freundin. Kein Lebenszeichen. Nur ein vergangener Sommer, der seine Spuren hinterlassen hat.
    Liz Flanagans Debütroman erzählt die Geschichte zweier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch eine wunderbare Einheit bilden.


    Das Jugendbuch beginnt sehr spannend und mitreißend. Besonders auf den ersten hundert Seiten konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Wir begegnen der Protagonistin Jess, die erfährt, dass ihre beste Freundin Eden spurlos verschwunden ist. Natürlich ist Jess darüber bestürzt und versucht daraufhin herauszufinden, was mit ihr passiert ist.


    Der flüssige Schreibstil lässt den Leser mühelos durch die Handlung fliegen. Zwischen den einzelnen Kapiteln spielen sich immer wieder Rückblenden des vergangenen Sommers ab, sodass wir mehr über die Vergangenheit von Jess und Eden erfahren können. Es sind mitunter Erlebnisse, die für 2 so junge Menschen nicht gerade die angenehmsten sind.


    Liz Flanagan hat es geschafft, Themen wie enge Freundschaft, Schicksalsschläge, Angst und Zuversicht so unter einen Hut zu bekommen, dass man diese Gefühle so gut nachempfinden kann und die Charaktere ans Herz wachsen. Auch geht es um Trauer, Liebe, Verlust und Lebensmut. Gerade für die Zielgruppe dieser Geschichte sind das ganz relevante Themen, mit denen sich 14-17-jährige gut identifizieren können.


    Den Mittelteil durchzog ein leichtes Spannungstief, da ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten und nicht so wirklich voran zukommen. Das kann jedoch auch meiner eigenen Ungeduld geschuldet sein. Die letzten hundert Seiten waren dann wieder absolut kurzweilig und ereignisreich.


    Fazit
    Eine Geschichte die aufwühlt, zum Nachdenken anregt und eine besondere Botschaft vermittelt: echte Freundschaft hält jeglichen Sturm stand. Füreinander da sein, Kraft geben, Halt suchen und diesen finden - all das bietet dieses Buch. Emotional, aufwühlend, fesselnd. Lesen wärmstens empfohlen!

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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 2 Jahren
    Eden Summer


    Thriller aus der Richtung Jugendbuch ist für mich immer sehr speziell. "Thriller light" nenne ich das immer ganz gerne. Ich lese unheimlich gerne Thriller! Ich finde es klasse, wenn ich mitfiebern kann, ob der Täter gefasst wird und vor allem wer es denn nun ist.
    Hier ist der Thriller eher in die Richtung, ein Mädchen verschwindet und wir klären mal auf warum. Wenn jemand gerne Thriller liest, muss erst mal einen Gang bzw. die Erwartung zurückschalten. Vergleiche zu den Thrillern für Erwachsene sind nicht zu ziehen, weil man sonst sehr enttäuscht werden könnte.
    In diesem Buch ist es so, dass die Geschichte für einen Erwachsenen vielleicht an einigen Stellen etwas zu locker ist. Man versteht vielleicht nicht direkt, warum es so dramatisch ist, aber für einen Jugendlichen bedeutet es die Welt.
    Also Thrillerleser finde ich dieses Buch irgendwie niedlich gemacht. Klingt jetzt vielleicht ironisch, ist es aber nicht. Das Buch hat einen ernsten Hintergrund - Gewalt. Ich finde, das wurde super in der Geschichte verpackt und rüber gebracht.


    Die Charaktere sind super ausgearbeitet. Man lernt viel über Eden und Jess. Gerade über Jess, die in Ihrer Vergangenheit wirklich viel mitmachen musste. Dinge, die man niemanden wünscht!
    Ich finde Jess total sympathisch, während Eden unglaublich zickig ist. Wie man Teenager im wahren Leben so kennt. Nichts wurde übertrieben.


    Das Buch wird aus der Sicht von Jess geschrieben und erzählt den Tag von Edens verschwinden. Jedes Kapitel ist ein Tagesabschnitt. Um 8 Uhr fängt es an und endet Abends irgendwann. Zwischendurch sind immer wieder Rückblenden, damit man die Handlung der Kids nachvollziehen kann. Durch die Rückblenden lernen wir auch alle besser kennen.


    Die Autorin schreibt richtig toll. "Eden Summer" ist ihr Debüt und ich finde, das hat sie richtig klasse hinbekommen. Ich werde sie auf jeden Fall im Auge behalten.


    Also, wer man Lust auf einen Thriller hat, sich aber nicht richtig traut, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Es ist spannend, aber nicht gruselig.
    Große Empfehlung!


    Das Cover: Das Cover ist recht kindlich gehalten finde ich. Das sich dahinter ein Thriller verbirgt, sieht man nicht auf dem ersten Blick.


    Fazit: Ein gelungenes Debüt der Autorin! Eine sehr spannende Geschichte und tolle Charaktere.

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