Liz Flanagan Eden Summer

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Inhaltsangabe zu „Eden Summer“ von Liz Flanagan

"Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist." Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will. Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft.

Ein packender, sehr bewegender Jugendthriller, der tief unter die Haut geht. Spannend, überzeugend und sehr lebendig geschrieben.

— FrauTinaMueller
FrauTinaMueller

Leider sehr überdramatisches Buch voller Traumata. Ansonsten ein wirklich guter Jugendroman mit viel Potenzial.

— chochi_rain
chochi_rain

Leicht & melancholisch wie eine Sommernacht & doch knisternd wie d. Luft vor einem Gewitter. Die Gefühle von Jess gingen mir unter die Haut.

— Tini_S
Tini_S

Ein leicht zu lesendes Buch, welches Unterschwellig eine Botschaft mitgeben möchte und Wege aus einer Kriese aufzeigt.

— Diezwinkerlinge
Diezwinkerlinge

Ein spannender Young Adult Roman, der unter die Haut geht.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Ein tolles Jugend-Drama, welches mich nach den ersten Kapiteln total mitgerissen hat. Für mich ein kleines Highlight.

— Lisbeth76
Lisbeth76

Ein emotionales Jugendbuch, dass sich schnell lesen lässt.

— Jashrin
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Ein Buch über Freundschaft, Verlust und Liebe ...

— Unzertrennlich
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  • Schwermütiger Jugendroman

    Eden Summer
    FaMI

    FaMI

    25. September 2017 um 16:34

    Gewalt ist fast täglich ein Thema in den Medien. Ob Gewalt an Kindern, Frauen oder Randgruppen – es gibt kaum jemanden unter uns, der nicht in irgendeiner Weise im Laufe seines Lebens damit in Berührung kommt. Liz Flanagan greift diese wichtige Thematik in ihrem Debüt auf. Als Teil einer Dissertation in Creative Writing an der Leeds Trinity University hat die Autorin eine spannende Geschichte geschrieben, die zum Nachdenken anregt. Zwei Freundinnen – so unterschiedlich wie Tag und Nacht Es geht um die besten Freundinnen Eden und Jess. Die 15-jährigen Mädchen sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und dennoch kann sie nichts voneinander trennen … bis Eden eines Tages vermisst wird. Nach einer eindringlichen Szene zweier Mädchen auf einem Friedhof, die unheimlich neugierig auf das Folgende macht, wird die Handlung aus der Ich-Perspektive Jess‘ erzählt. Der gesamte Handlungszeitraum beschränkt sich auf einen Tag beginnend mit dem Verschwinden Edens und wird immer wieder von Erinnerungen Jess‘ an die vergangenen Monate unterbrochen. Passend dazu ist die Geschichte neben einem Prolog und Epilog in drei Teile gegliedert: Der Morgen, Der Nachmittag, Der Abend. Wie viel kann ein junger Mensch ertragen? Der Wechsel zwischen der Suche nach Eden und den Gedanken Jess‘ sorgt für konstant steigenden Spannungsaufbau. Anfangs werden dem Leser einzelne Brocken vor die Nase geworfen. Nach und nach fügt sich aber alles zusammen und offenbart eine tragische Geschichte. Beide Mädchen haben in ihren jungen Jahren schlimme Erfahrungen machen müssen. Ich war fasziniert davon, wie unterschiedlich die beiden mit ihren Erlebnissen umgehen und sich dabei gegenseitig versuchen zu unterstützen. Vor Allem Jess hat mich mit ihrer bedingungslosen Freundschaft überwältigt. „Egal. Ich würde Edens Schutzschild sein. Ich würde mich zwischen sie und den Rest der Welt stellen.“ Konstruiert wirkende Liebesgeschichte Störend dagegen fand ich die konstruiert wirkende Beziehung zwischen Eden, ihrem Freund Liam und Jess. Der Klappentext verrät bereits, dass Liam und Jess mehr verbindet, als man zunächst vermuten mag. Diese seichte Liebesgeschichte empfand ich dermaßen deplatziert, dass sie mich beim Lesen richtig gestört hat. Die Freundschaft zwischen Eden und Jess bietet so viele Emotionen, Kraft und Hoffnung, dass es für den Roman bei Weitem ausgereicht hätte. Aus diesem Grund kam bei mir die angepriesene „hochemotionale“ Stimmung nicht auf. Das fand ich sehr schade, denn vor Allem bei diesen schwierigen Themen wie Gewalt, Freundschaft und Liebe möchte man doch mitleiden. Nichtsdestotrotz hat die Autorin mich vor Allem mit der Freundschaftsthematik mitgerissen. Es wird gezeigt, wie wichtig es ist, sich umeinander zu kümmern und miteinander zu reden. Daneben werden Individualität, Trauerbewältigung und Loyalität in dieser schwermütigen Geschichte vereint, dass man am Ende die Buchdeckel schließt, die Handlung dennoch eine Weile im Kopf bleibt.

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  • Ein tiefgründiger und hochemotionaler Jugendthriller

    Eden Summer
    BloggingRenate

    BloggingRenate

    06. September 2017 um 15:04

    Bei Eden Summer handelt es sich um den Debütroman von Liz Flanagan. Der interessante Klappentext überzeugte mich das Buch zu lesen und dennoch war ich am Anfang skeptisch, denn ich bin selten ein Fan von Jugendthrillern und genau das ist dieser Roman.Das Buch hat mich schnell für sich gewonnen, so dass ich unbedingt wissen wollte was demnächst passiert und wie es weiter geht. Was mich neben dieser Anziehungskraft noch begeistern konnte war die große Bandbreite an Diversität die wir hier vorfinden.Dramatisch und spannend baut sich die Geschichte nach und nach auf und bietet den Lesern einige Überraschungen und Wendungen. Der Leser merkt schnell, dass Eden Summer aus dem Rahmen eines gewöhnlichen Jugendthrillers springt, denn hier werden auch Themen behandelt wie Familie, Freundschaft und die Liebe.Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und flüssig zu lesen. Liz Flanagan hat einen bildgewaltigen Schreibstil der den Leser zum Teil der Geschichte werden lässt. Sie erweckt ihre Charaktere zum Leben nur mit den auf Papier geschriebenen Wörtern und überzeugt den Leser von dem authentischen Sein und Handeln dieser, in dem der Leser die Entwicklung aller Charaktere sehr gut nachvollzieht und nachempfindet. Der Leser konsumiert nicht passiv sondern man wird Teil der Geschichte und richtig gehend ins Geschehen hineingezogen.Das Ende wirkte auf mich schlüssig und wirklich gut gelungen. Hier wird alles Offene beantwortet und somit wird dieser Jugendthriller wirklich gut abgerudet.

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  • Eden Summer

    Eden Summer
    FrauTinaMueller

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 16:42

    Liz Flanagans Debütroman “Eden Summer” ist ein packender, authentischer und äußerst lebendig geschriebener Jugendthriller. Vor allen Dingen sprang mir das herrliche Cover und der äußerst spannend klingende Klappentext ins Auge. Hauptperson des Buches ist die zurückhaltende Jess, eine mir sehr sympathische Hauptperson, die ich mir sehr gut vorstellen konnte und die sehr realistisch von der Autorin Liz Flanagan beschrieben wurde. Die Geschichte zwischen Jess und ihrer besten Freundin wird kapitelweise aufgeklärt, in genau dem richtigen Maß von Spannung und Klarheit, den es braucht, um beim Lesen am Ball zu bleiben. Der flüssige und sehr lebendige Schreibstil von Liz Flanagan ließ mich als Leserin herrlich in der Geschichte um Freundschaft, Schicksal, junge Liebe, Alltag als Teenager, Angst, Zuversicht etc. versinken. Das Buch beginnt recht sanft, nahezu unschuldig und verhüllt dann – nach Edens Verschwinden – Seite um Seite mehr von den furchtbaren Schicksalsschlägen, die beide Mädchen erleiden mussten. Düstere Geheimnisse und furchtbare Details lassen erkennen, warum gerade diese beiden unterschiedlichen Mädchen sich angefreundet haben. Auch die weiteren Nebendarsteller sind sehr gelungen und authentisch konstruiert und fügen sich perfekt in die Geschichte ein. Kapitel Eins, 8 Uhr: “Ich habe an diesem Montag keine Ahnung, was passiert ist. Keine Vorahnung. Kein Gespür. Null. Ich muss wohl das Gegenteil von einer Hellseherin sein, denn eigentlich bin ich fast glücklich.” (Seite 13)   Liz Flanagan erzählt die Geschichte aus Jess Perspektive. Dabei springt sie beim Schreiben kapitelweise von der Gegenwart zur Vergangenheit, aber als Leser kann man dem leicht folgen und es ist auch passend und sehr geschickt konstruiert, es hält die Spannung aufrecht und sie wird dadurch noch sehr gesteigert. “Sie sei ein Coach, keine Beraterin, sagt sie (Jess Mama) immer, obwohl niemand außer ihr den Unterschied kennt. Früher hat sie Haare geschnitten und zugehört. Dann hat sie nochmal eine Ausbildung gemacht, und jetzt bringt das Zuhören vermutlich mehr Geld. Die Leute bezahlen dafür, dass sie mit meiner Mutter sprechen. Es muss ihnen wohl helfen, denn normalerweise kommen sie wieder….” (Seite 58) Fazit: Ein packender, sehr bewegender Jugendthriller, der tief unter die Haut geht. Spannend, überzeugend und sehr lebendig geschrieben. Ein intensives Lese-Highlight nicht nur für Jugendliche!

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  • Eden Summer: Ein Buch des Dramas

    Eden Summer
    chochi_rain

    chochi_rain

    21. May 2017 um 14:43

    Bitte nicht falsch verstehen, dieses Buch ist immer noch sehr gut geschrieben und hat einen Spanungsbogen, der den Leser langsam in seinen Bann zieht und der immer wieder die Frage aufwirft, was denn nun eigentlich vorgefallen ist und ob Eden wieder auftauchen wird. Stellenweise fiebert man sogar mit den Figuren mit, bis einem klar wird, dass die komplette Handlung sich mehr oder weniger an einem Tag ereignet und an diesem nicht nur sämtliche schockierenden Familiengeheimnisse entlüftet werden, ein Mädchen verschwindet und Jess nebenbei ihr eigenes Trauma überwinden und sich über ihre romantischen Gefühle einig werden muss.Wäre Eden verschwunden, nachdem Iona gestorben ist, wäre dies eine vollkommen ausreichende Handlung gewesen. Hätte Jess darüber hinaus ein Trauma gehabt, wäre dies vielleicht auch noch in Ordnung gewesen. Das Mädchen, dass trotz ihrer Angststörung hinausgeht in die Welt um ihre beste Freundin zu finden, während niemand mehr an sie glaubt.Aber die komplette Hintergrundgeschichte zu Jess ist einfach etwas zu überdramatisch, die Liebesgeschichte ist vollkommen fehl am Platz und auch die Hintergrundgeschichte zu Iona wirkt eher etwas zu übertrieben. Manchmal ist weniger mehr und lässt einen beim Lesen nicht denken: „Nun lass es endlich vorbei sein.“Komplette Rezension auf meinem Blog lesen

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  • Außergewöhnlicher Jugendthriller

    Eden Summer
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    11. May 2017 um 18:50

    Inhalt: "Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist." Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will. Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Eden Summer konnte mich direkt mit der Gestaltung und dem interessanten Klappentext überzeugen und dennoch war ich zu Beginn sehr skeptisch, denn ich bin selten ein Fan von Jugendthrillern und genau das ist dieser Roman. Dass das Ausmaß des Jugendthrillers größer is, als gedachte zeigte mir der Beginn des Buches und dennoch bin ich sehr begeistert von Eden Summer gewesen. Das Buch entwickelte eine enorme Sogwirkung auf mich und ich musste unbedingt wissen, was mit Eden ist und ob Jess es schafft, diese zu finden. Was mich neben dieser Sogwirkung noch besonders gefreut hat, dass war die große Bandbreite an Diversität, die die Autorin zur Gestaltung der Geschichte genutzt hat. Wer also auf Gender und Ethnic Diversity achtet, sollte unbedingt zum Buch greifen. Besonders Jess hat es mir in diesem Bezug angetan, denn sie selbst ist sehr Open-Minded und transportiert eine tolle Einstellung, die besonders jungen Lesern zu gute kommen kann. Sie zeigt uns, dass anders sein nichts schlimmes ist und wie man perfekt damit umgehen kann und seinen Platz im Leben finden kann. Auch Eden hat mich tief berührt, denn mit ihrem Verschwinden kommen viele Sachen ans Licht, die mich tief getroffen haben und mir die Mädchen direkt sympathisch werden ließen. Die Story selbst bietet einige Überraschungen und Wendungen und schnell merkt man, als der Jugendthrille zum einen nicht nur auf dem Thriller Niveau bleibt und zum anderen auch Themen wie Familie, Freundschaft und Liebe deutlich tiefer behandelt als andere Jugendthriller. Zudem ist das Buch sehr angenehm zu lesen und ist somit sehr zu empfehlen. Fazit:  Eden Summer ist ein Jugendthriller, der deutlich tiefer geht als andere Bücher seines Genres und den Leser tief berührt und nachdenklich stimmt. Besonders mit dem Fokus auf Diversity wird das Buch für mich zu einer Geschichte, die ich euch uneingeschränkt empfehlen kann, wenn ihr leichte Unterhaltung sucht, die wesentliche Themen allerdings nicht aus dem Blick lässt. Vielen lieben Dank an Literaturtest  für die Bereitstellung des   *Rezensionsexemplars.

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  • Eden Summer

    Eden Summer
    Kleine8310

    Kleine8310

    10. May 2017 um 19:07

    Lesegrund:  Auf dieses Buch bin ich durch den vielversprechenden Klappentext aufmerksam geworden und ich habe mir vom Inhalt eine besondere und spannende Freundschaftsgeschichte versprochen!   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistinnen Jess und Eden. Die beiden Mädchen sind sehr verschieden, aber obwohl Jess extrem schüchtern ist und Eden bei allen beliebt ist, sind die beiden beste Freundinnen. Doch eines Tages verschwindet Eden spurlos. Ab diesem Tag gibt es für Jess nur noch die Suche nach ihrer Freundin und dabei muss sie sich auch dunklen Geschehnissen aus ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Aber das ist noch nicht alles, denn da ist auch noch Liam, Eden's Freund, der Jess wichtiger ist, als er eigentlich sein sollte ...   Schreibstil:  Das Buch ist in Ich - Form und aus der Sicht von Jess geschrieben, was dem Leser/der Leserin einen guten Eindruck in ihre Gedanken und Gefühle gibt. Zudem gibt es aber auch Rückblicke, die dafür sorgen, dass man Eden besser kennenlernt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und eher kindlich bis sehr jung jugendlich und daher problemlos zu lesen! Charaktere:  Die Charaktere hat Liz Flanagan sehr gut ausgearbeitet und auch die Freundschaft zwischen Jess und Eden bietet viele Facetten. Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, da sie die Geschichte gut abrunden.   Spannung:  Der Spannungsbogen wurde von der Autorin weitestgehend gut gehalten, aber das Familiengeheimnis lüftet sich zum großen Teil bereits im ersten Drittel. Es wurde danach nicht langweilig, aber ich hätte es schön gefunden, mehr von dem Geheimnis zu haben und nicht direkt einen Hinweis auf die Auflösung zu bekommen.    Emotionen:    Das Buch bietet eine breite Palette an Emotionen, was mir gut gefallen hat. Besonders für jüngere Leser/Leserinnen dürfte einiges toll sein. Die besondere Freundschaft zwischen den Mädchen, aber auch andere Sorgen die sich in Jess' Alltag zeigen wurden von der Autorin liebevoll dargestellt! "Eden Summer" ist eine gute Geschichte, mit viel Potenzial, welches zum größten Teil auch schön genutzt wurde. Ich hätte mir allerdings ein bisschen länger anhaltende Spannung gewünscht, welche hier nur teilweise gegeben war. Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4!

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  • Emotionsgeladene und in sich stimmige Coming-of-Age Geschichte, die ich wärmstens empfehlen kann

    Eden Summer
    Aer1th

    Aer1th

    24. April 2017 um 18:20

    Worum geht’s? „Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist.“ Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will. Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft. (Quelle) Meine Meinung zum Buch Es ist selten, dass mich ein Klappentext und ein Zitat aus dem Buch so sehr angesprungen haben, wie es hier bei “Eden Summer” der Fall war. Spätestens als ich das Zitat auf dem Cover des Buches gelesen hatte, war mir klar, dass das eine Geschichte ist, die wie für mich gemacht ist. Und ich sollte recht behalten. Ich habe beim Lesen teilweise Rotz und Wasser geheult, aus Rührung, aus Sorge, vor Freude – eigentlich habe ich fast alle Emotionen mitgenommen.Dazu muss ich sagen, dass das Thema Freundschaft für mich schon immer einen besonderen Stellenwert hat und hatte. Denn Freundschaft ist meiner Meinung nach sehr wichtig und ein kostbares Gut. Besonders, wenn sie so außergewöhnlich ist, wie die von Eden und Jess. Der Klappentext verspricht übrigens nicht zu viel. Dieser Jugendthriller ist tatsächlich hochemotional und war für mich nicht immer leicht zu verdauen. Gerade jetzt als relativ frische Mama betrachte ich manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel und das, was die Mütter von Eden und Jess mitmachen mussten, hat mich teilweise geradezu überwältigt. So etwas möchte ich nie im Leben erleben müssen und was noch viel wichtiger ist, ich möchte, dass meine Tochter nie mit so etwas konfrontiert werden muss. Ich sage euch ganz bewusst nicht, um was es sich genau handelt, denn würde ich es erwähnen, würde ich euch megamäßig spoilern. Eden und Jess könnten nicht unterschiedlicher sein. Eden, die allseits beliebt und wunderschön ist und Jess, die äußerlich sehr auffällt, doch in ihrem Auftreten eher zurückhaltend ist. Beiden sind Dinge passiert, die gewaltige Spuren hinterlassen haben. Was genau passiert ist, verrät die Autorin aber nicht so schnell. Ein sehr kurzer Prolog lässt einen ein wenig erahnen, um was es gehen könnte, verrät aber nichts.Die Geschichte wird aus Jess’ Perspektive erzählt und springt teilweise ohne Ankündigung von der Gegenwart in die Vergangenheit. Der Leser erlebt so zusammen mit Jess den Tag, nach Edens Verschwinden und erinnert sich gemeinsam mit Jess an den letzten Sommer mit Eden und andere Geschehnisse aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit.Auch wenn das beim Lesen etwas mehr Konzentration erfordert, finde ich, dass die Autorin das ganz geschickt gemacht hat. Sie hält mit dieser Vorgehensweise den Spannungsbogen konstant hoch, aber ohne meine Geduld zu strapazieren. Für mich hat es sich angefühlt, als hätte sie immer in den richtigen Abständen genügend Fragen beantwortet, damit ich nicht ungeduldig werde, aber gleichzeitig noch so viel unbeantwortet gelassen, dass ich unbedingt weiterlesen musste.Wie sich so nach und nach alles aufrollt, macht meiner Meinung nach viel von der Geschichte aus. Diese Art zu schreiben hat in nicht ganz unbedeutendem Maße dazu beigetragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Liz Flanagan hat mit ihrer Schreibweise und der Art wie sie ihre Charaktere zum Leben erweckt hat einen wirklich guten Job gemacht. Die Charaktere sind authentisch in ihrem Sein und Handeln und ich als Leserin konnte die Entwicklung aller Personen sehr gut nachvollziehen und nachempfinden. Der bildgewaltige Schreibstil hat mich zum Teil der Geschichte werden lassen. Ich habe nicht passiv konsumiert, sondern war live dabei und habe alles mitgefühlt. Jess war mir insgesamt sympathischer als Eden und ihre Story hat mich auch mehr berührt. Sie ist gleichzeitig so verletzlich, aber auch unheimlich stark und setzt sich mit all ihren Kräften für Eden ein, obwohl diese sie nicht immer fair behandelt hat. Als Jess von Edens Verschwinden erfährt, hält sie nichts mehr zu Hause. Sie macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach Eden.Wie die beiden füreinander einstehen und füreinander da sind, ist einfach nur toll und hat mich emotional sehr stark berührt. Beide sind starke Charaktere, die in ihrem Schmerz nicht immer nett zueinander waren, aber das hat sie nicht davon abgehalten der jeweils anderen zur Seite zu stehen. Meiner Meinung nach sind Freundschaft und Liebe die zentralen Themen des Buches, aber die Autorin greift auch Gewalt, Intoleranz, Verlust und Schuld, aber auch Hoffnung auf und macht es so zu einem Buch, das für mich in sich absolut stimmig ist. Fazit Mit “Eden Summer” ist Liz Flanagan ein emotionsgeladener und in sich stimmiger Debütroman gelungen, der mich gefühlstechnisch ganz schön mitgenommen hat. Die Coming-of-Age Geschichte wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen und dieser Empfehlung kann ich so zustimmen. Das Buch lässt sich schön leicht und flüssig lesen, regt aber zum Nachdenken an und erfordert auch ein gewisses Maß an Konzentration. Für mich ein Buch, das aus der Masse heraussticht, weil es ernste Themen authentisch verpackt anspricht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine klare Leseempfehlung.

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  • ein fesselnder Jugenthriller

    Eden Summer
    Manja82

    Manja82

    06. April 2017 um 16:20

    Kurzbeschreibung"Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist."Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will.Liz Flanagans Debüt ist ein hochemotionaler Thriller im Spannungsfeld von Liebe, dunklen Familiengeheimnissen und einer außergewöhnlichen Freundschaft.(Quelle: Aladin Verlag)Meine MeinungBei „Eden Summer“ von Liz Flanagan handelt es sich um den Debütroman der Autorin. Mich hat hier besonders der Klappentext Angesprochen. Aber auch das Cover ist nicht ohne und so habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.Die Protagonistin Jess gefiel mir sehr gut. Als sie erfährt, dass ihre beste Freundin Eden spurlos verschwunden ist will sie unbedingt herausfinden was wirklich passiert ist. Auf mich wirkte Jess sehr realistisch und glaubhaft beschrieben, man kann sich sehr gut ins sie hineinversetzen.Eden ist Jess‘ beste Freundin und plötzlich verschwunden. Sie ist das genaue Gegenteil von Jess. Mich hat es beeindruckt wie sich die beiden Mädchen gegenseitig Halt geben, sie stehen zueinander, sind füreinander da. Aufgrund der Beschreibungen von Eden fühlt man sich als Leser auch mit ihr verbunden.Die Nebencharaktere, wie Liam oder auch Tyler oder eben auch Iona, sind der Autorin ebenso richtig gut gelungen. Auch sie wirkten sehr authentisch, mit Stärken und Schwächen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und flüssig zu lesen. Er ist ein wenig anders als man es erwartet, man wird richtig gehend ins Geschehen hineingezogen und kann Gefühle und Gedanken sehr gut nachempfinden.Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jess. Hierfür wurde in dieser Geschichte die Ich-Perspektive verwendet. Somit folgt man Jess immer und lernt sie wirklich gut kennen.Die Handlung ist mitreißend und sehr spannend gehalten. Vor allem auf den ersten Seiten war es mir unmöglich das Buch wegzulegen. Das lässt dann ein wenig nach, die Spannung aber bleibt das gesamte Buch über erhalten.Besonders erwähnenswert, die Handlung spielt sich hier an nur einem Tag ab. Es passiert quasi immer etwas, man kann als Leser miträtseln, was mit Eden passiert sein könnte. Je weiter man vorankommt desto mehr wird die Geschichte offengelegt, man erfährt als Leser immer mehr.Das Ende ist für mich schlüssig und wirklich gut gelungen. Hier wird alles Offene beantwortet, der Schluss rundet diesen Jugendthriller wirklich gut ab.FazitKurz gesagt ist „Eden Summer“ von Liz Flanagan ein Debütroman, der mich von Beginn an fesseln konnte.Glaubhafte sehr gut gestaltete Charaktere, ein mitreißender flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sehr spannend gehalten ist und in der man als Leser erst nach und nach die ganze Wahrheit erfährt, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten.Absolut zu empfehlen!

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  • Spannendes und emotionales Jugendbuch

    Eden Summer
    bookaholic_

    bookaholic_

    04. April 2017 um 21:19

    Eine verschwundene Freundin. Kein Lebenszeichen. Nur ein vergangener Sommer, der seine Spuren hinterlassen hat.Liz Flanagans Debütroman erzählt die Geschichte zweier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch eine wunderbare Einheit bilden.Das Jugendbuch beginnt sehr spannend und mitreißend. Besonders auf den ersten hundert Seiten konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Wir begegnen der Protagonistin Jess, die erfährt, dass ihre beste Freundin Eden spurlos verschwunden ist. Natürlich ist Jess darüber bestürzt und versucht daraufhin herauszufinden, was mit ihr passiert ist.Der flüssige Schreibstil lässt den Leser mühelos durch die Handlung fliegen. Zwischen den einzelnen Kapiteln spielen sich immer wieder Rückblenden des vergangenen Sommers ab, sodass wir mehr über die Vergangenheit von Jess und Eden erfahren können. Es sind mitunter Erlebnisse, die für 2 so junge Menschen nicht gerade die angenehmsten sind.Liz Flanagan hat es geschafft, Themen wie enge Freundschaft, Schicksalsschläge, Angst und Zuversicht so unter einen Hut zu bekommen, dass man diese Gefühle so gut nachempfinden kann und die Charaktere ans Herz wachsen. Auch geht es um Trauer, Liebe, Verlust und Lebensmut. Gerade für die Zielgruppe dieser Geschichte sind das ganz relevante Themen, mit denen sich 14-17-jährige gut identifizieren können.Den Mittelteil durchzog ein leichtes Spannungstief, da ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten und nicht so wirklich voran zukommen. Das kann jedoch auch meiner eigenen Ungeduld geschuldet sein. Die letzten hundert Seiten waren dann wieder absolut kurzweilig und ereignisreich.FazitEine Geschichte die aufwühlt, zum Nachdenken anregt und eine besondere Botschaft vermittelt: echte Freundschaft hält jeglichen Sturm stand. Füreinander da sein, Kraft geben, Halt suchen und diesen finden - all das bietet dieses Buch. Emotional, aufwühlend, fesselnd. Lesen wärmstens empfohlen!

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  • Eden Summer

    Eden Summer
    angeltearz

    angeltearz

    27. March 2017 um 18:52

    Thriller aus der Richtung Jugendbuch ist für mich immer sehr speziell. "Thriller light" nenne ich das immer ganz gerne. Ich lese unheimlich gerne Thriller! Ich finde es klasse, wenn ich mitfiebern kann, ob der Täter gefasst wird und vor allem wer es denn nun ist.Hier ist der Thriller eher in die Richtung, ein Mädchen verschwindet und wir klären mal auf warum. Wenn jemand gerne Thriller liest, muss erst mal einen Gang bzw. die Erwartung zurückschalten. Vergleiche zu den Thrillern für Erwachsene sind nicht zu ziehen, weil man sonst sehr enttäuscht werden könnte.In diesem Buch ist es so, dass die Geschichte für einen Erwachsenen vielleicht an einigen Stellen etwas zu locker ist. Man versteht vielleicht nicht direkt, warum es so dramatisch ist, aber für einen Jugendlichen bedeutet es die Welt.Also Thrillerleser finde ich dieses Buch irgendwie niedlich gemacht. Klingt jetzt vielleicht ironisch, ist es aber nicht. Das Buch hat einen ernsten Hintergrund - Gewalt. Ich finde, das wurde super in der Geschichte verpackt und rüber gebracht.Die Charaktere sind super ausgearbeitet. Man lernt viel über Eden und Jess. Gerade über Jess, die in Ihrer Vergangenheit wirklich viel mitmachen musste. Dinge, die man niemanden wünscht!Ich finde Jess total sympathisch, während Eden unglaublich zickig ist. Wie man Teenager im wahren Leben so kennt. Nichts wurde übertrieben.Das Buch wird aus der Sicht von Jess geschrieben und erzählt den Tag von Edens verschwinden. Jedes Kapitel ist ein Tagesabschnitt. Um 8 Uhr fängt es an und endet Abends irgendwann. Zwischendurch sind immer wieder Rückblenden, damit man die Handlung der Kids nachvollziehen kann. Durch die Rückblenden lernen wir auch alle besser kennen.Die Autorin schreibt richtig toll. "Eden Summer" ist ihr Debüt und ich finde, das hat sie richtig klasse hinbekommen. Ich werde sie auf jeden Fall im Auge behalten.Also, wer man Lust auf einen Thriller hat, sich aber nicht richtig traut, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Es ist spannend, aber nicht gruselig.Große Empfehlung!Das Cover: Das Cover ist recht kindlich gehalten finde ich. Das sich dahinter ein Thriller verbirgt, sieht man nicht auf dem ersten Blick.Fazit: Ein gelungenes Debüt der Autorin! Eine sehr spannende Geschichte und tolle Charaktere.

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  • Leicht und melancholisch wie eine Sommernacht und doch knisternd wie die Luft vor einem Gewitter

    Eden Summer
    Tini_S

    Tini_S

    21. March 2017 um 13:55

    Meine Meinung: „Eden Summer“ wurde mir vom Verlag persönlich auf der Pressebörse in Berlin vorgestellt und auch ziemlich schmackhaft gemacht. Ich konnte nicht widerstehen, denn es war von einem hoch spannenden und emotionalen Thriller in besonderem Schreibstil die Rede, den man rasend schnell verschlingt. Und konnte dieses Versprechen gehalten werden? Nun, sehen wir es uns an … *Vorhang auf* Hier muss ich sogleich ein Wort zur Gestaltung verlieren, da ich diese einfach schick finde. Spotlack und ein Zitat auf dem Cover, Regenwölkchen zu Kapitelbeginn und schwarze Seiten, die die Geschichte in „Prolog“, „Vormittag“, „Mittag“, „Nachmittag“, „Abend“ und „Epilog“ teilen. Da hat sich der Verlag wirklich Gedanken gemacht und ich finde auch das Cover mit der in Kreide gezeichneten Regenwolke superschön, weil es mal was ganz anderes ist. Aber jetzt geht´s ans Eingemachte, den Inhalt. Der Schreibstil sticht hervor und macht das Buch besonders. Ich empfand ihn als relativ einfach gehalten und damit flüssig zu lesen, aber dennoch mit einer gewissen Tiefe, die einen in die Geschichte zieht. Die Autorin schafft es mühelos, Bilder herauf zu beschwören und treffende Worte für Stimmungen und Zwischenmenschliches zu finden. Kaum zu glauben, dass dies ihr Debüt ist, so ausgereift ist ihre Erzählkunst. Ich konnte mich auch perfekt in Jess, unsere Protagonistin einfühlen und hatte sofort eine Verbindung zu ihr. Sie war ein realer Mensch mit realen Problemen und keine flache Papierfigur. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive in Ich-Form erzählt und so kam ich Jess noch näher. Ich konnte all ihre Sorgen und Ängste nachempfinden, denn sie hat schon einiges durchgemacht, was sich in ihrem Denken und Handeln widerspiegelt und sie die ganze Zeit beeinflusst. Sie ist kein zickiger Teenager, sondern eine starke junge Frau, die ihr Bestes gibt, um ihrer besten Freundin zu helfen. Ihre Aufopferungsbereitschaft hat mich am meisten beeindruckt. Sie tut alles, um die verschwundene Eden wiederzufinden, nimmt immer auf deren Gefühle Rücksicht und stellt sich selbst dafür hinten an. Die Geschichte spielt an nur einem einzigen Tag, was ich sehr interessant fand und das Konzept ging auf, denn es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Zwischendurch gab es zur passenden Situation immer wieder Rückblenden in die Zeit vor Edens Verschwinden. Das erhöhte die Spannung und brachte nach und nach Licht ins Dunkel … Die Story um Eden, die von zu Hause abgehauen ist, war durchweg kurzweilig und ich wollte immer wissen, was als nächstes passiert. So richtige Spannungsspitzen gab es  eher selten, die Geschichte treibt die meiste Zeit recht gleichmäßig vor sich hin. Das ist aber gar nicht schlimm, denn „Eden Summer“ möchte gar kein rasanter Thriller sein, sondern eher ein dramatisches Jugendbuch mit einer dezenten Lovestory und Spannungselementen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der emotionalen Ebene von Jess und Eden und ihrer besonderen Freundschaft mit allen Höhen und Tiefen. Ich konnte ein wenig miträtseln, was mit Eden passiert ist und auch was die Ereignisse in der Vergangenheit betrifft. Das hat Spaß gemacht, allerdings muss ich auch sagen, dass ich in allen Punkten richtig lag und mir ein wenig die Überraschung gefehlt hat. Ich vermisste einfach die Wendungen am Ende, den „Aha-Effekt“ oder „Oh-mein-Gott-Moment“. Das war etwas schade. Auch das Ende war nicht zu 100 % mein Geschmack und mir fast ein wenig zu „süß“ und „happy“ für die ganzen vorausgegangenen Probleme. Aber das ist sicher Geschmackssache und ich muss sagen, es hat zur Geschichte gepasst.Fazit: Am meisten beeindruckt hat mich der Schreibstil: Leicht und melancholisch wie eine Sommernacht und doch knisternd wie die Luft vor einem Gewitter. Die Autorin hat wirklich ein Händchen für die richtigen Worte zur richtigen Zeit. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt und dreht sich um eine besondere Mädchenfreundschaft voller todtrauriger, aber auch wunderschöner Momente. Ein sehr solides Debüt mit wenig thrillertypischen Wendungen, dafür aber viel Lesevergnügen. Die Protagonistin ging mir mit ihren explosiven Gefühlen unter die Haut und am Ende habe ich sogar ein Tränchen verdrückt.

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  • Geschichte über Liebe, Freundschaft, Trauer und Eifersucht, die berührt

    Eden Summer
    Elfendy

    Elfendy

    19. March 2017 um 23:29

    Eden und Jess sind seid Jahren die besten Freundinnen, sie gehen zusammen durch dick und dünn. Doch Eden ist gestern Abend nicht nach Hause gekommen. Die Suche beginnt. Ist Eden abgehauen? Wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens? Hat ihr Freund Liam etwas damit zu oder gar ihr Exfreund? Was führte zu ihrem Verschwinden? Jess gibt die Hoffnung nicht auf, sie will Eden unbedingt finden. Nachdem Eden ihre Schwester Iona verloren hat und dadurch in ein schwarzes Loch gefallen ist, hat Jess sich geschworen, dass sie ihr durch diese schwere Zeit helfen wird. Denn auch Jess hat etwas sehr schlimmes erlebt und auch Eden war immer für sie da und hat ihr damit das Leben gerettet. Bei ihrer Suche nach der Freundin besucht Jess Orte, die den beiden Mädchen wichtig sind. Durch Flashbacks erfährt der Leser nach und nach, wie es dazu kam, dass Jess sich vor Berührungen und Menschenmengen fürchtet, wie Eden ihre Schwester verloren hat und was insgesamt zur heutigen Situation geführt hat. Die Beschreibung von Eden lässt sie nicht unbedingt sympathisch wirken. Man kann sie am ehesten als manisch-depressiv bezeichnen. Mal ist sie himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt. Sie ist launisch, eifersüchtig und oft wohl nicht sehr nett. In diesem Sommer ist sie sehr ich-bezogen, verhält sich aber auch oft eher selbst zerstörerisch. Für Jess und auch Liam ist es daher kein leichter Sommer gewesen. Eden steht für beide immer an erster Stelle. In ihrer Sorge um Eden sind sich die beiden näher gekommen. Emotional kann man sich sehr gut in Jess hinein fühlen. Auch sie ist immer wieder hin und her gerissen zwischen Hoffnung, Verzweiflung, Sorge und Schuldgefühlen. Dabei wirkt sie äußerst authentisch. Obwohl Eden einem selber möglicherweise nicht sympathisch ist, so spürt man doch deutlich, wie wichtig sie für Jess ist. Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch, dass die Handlung einen einzigen Tag umfasst und zwar den Tag, an dem Eden verschwindet. Atmosphärisch gesehen ist das Buch eher bedrückend, es herrscht ständig eine ängstliche und bedrohliche Stimmung. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte komplett aus Jess Perspektive geschrieben wurde und man daher die ganze Zeit live dabei ist. Es ist eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Trauer und Eifersucht, die berührt - gut umgesetzt und in Szene gesetzt.

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  • Eden Summer oder wo ist Eden?

    Eden Summer
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    16. March 2017 um 19:17

    Aufmachung des BuchesDas Cover von „Eden Summer“ ist hauptsächlich blau. Eine weiße Regenwolke verdeckt die Sonne und ziert die Mitte des Buchdeckels. Der Titel steht in rosa Schreibschrift über dieser Zeichnung. In der unteren Ecke wird ein Zitat aus dem Buch erwähnt. Die Sonne mit Regenwolke findet man zu jedem Kapitelbeginn wieder.Inhalt Morgens vor der Schule beginnt für Jess ein Albtraum. Ihre beste Freundin Eden ist verschwunden. Niemand weiß, was passiert ist, ob Eden weggelaufen ist oder entführt wurde. Jess und Edens Freund Liam werden von der Polizei verhört, da sie eine der letzten Personen waren, die Eden am Vorabend gesehen haben. Jess macht sich auf eigene Faust auf ihre Freundin zu finden. Dabei lässt sie die letzten Monate gedanklich Revue passieren. In der Zeit ist eine Menge passiert. Eden hatte mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen, aber auch Jess hat Probleme. Während der Suchaktion schließt sie sich mit Liam zusammen. Für ihn empfindet Jess schon seit langem etwas, aber eigentlich ist er Edens Freund. Könne die beiden Eden finden?Meine Meinung Mir wurde „Eden Summer“ von Literaturtest als Rezensionsexemplar angeboten und mich hat der Klappentext gleich angesprochen. Das Buch handelt von Freundschaft, Liebe und Schicksalsschlägen.Die Geschichte wird aus der Perspektive von der fünfzehnjährigen Jess erzählt. Ihre beste Freundin Eden verschwindet eines Tages spurlos. Jess ist verzweifelt und sucht auf eigene Faust nach ihrer Freundin. Sie besucht dabei Orte an denen sie gemeinsam mit Eden im Sommer war. Dabei denkt sie über einige gemeinsame Erlebnisse noch einmal nach. So lernt der Leser in Rückblicken Eden kennen. Diese hatte vor kurzem ein Schicksalsschlag zu verkraften. Könnte dies mit Edens Verschwinden zu tun haben? Auch Jess hat im vergangenen Jahr ein schlimmes Erlebnis gehabt, dass ihr bis jetzt sehr zusetzt. Trotz ihrer Ängste wächst sie bei der Suche nach Eden über sich hinaus. Unterstützung erhält sie auch von Liam, Edens Freund. Zu ihm fühlt sie sich schon lange hingezogen. Doch nun ist er in einer Beziehung mit Eden. Jess muss bei der Suche einen kühlen Kopf bewahren, allerdings muss sie ständig an eine Situation mit Liam auf einer Party nachdenken. Es ist interessant mit Jess die Suche nach Eden zu erleben. Durch die vielen Rückblicke erkennt man wie stark die Emotionen in den letzten Monaten hoch gekocht haben müssen. Jess und Eden haben eigentlich ein bisschen Glück verdient, doch immer wieder gibt es Abstürze. Die Schicksalsschläge sind schon sehr böse und als Leser muss man dabei auch schlucken. So etwas lässt sich sicher schwer verarbeiten.  Man fiebert mit, ob Jess ihre Freundin lebendig wiederfindet. Ist sie einfach nur abgehauen oder ist Eden in großer Gefahr?Zwischenzeitlich war ich mir nicht sicher, wie ich Eden einschätzen soll. Ist sie eine gute Freundin für Jess oder ist sie einfach nur egoistisch. Eden scheint auf jeden Fall die Draufgängerin von den beiden zu sein. Jess tat mir schon leid, dass ihr Schwarm Liam mit Eden zusammen gekommen ist. Während der Suche nach Eden erfährt Jess dann mehr über Liams Gefühle.Man erfährt, dass Eden neben Jess noch zwei weitere gute Freundinnen hat. Mir kam es dann aber während der Handlung so herüber als würde Eden eigentlich ihre Freizeit nur mit Jess und Liam verbringen. Die beiden anderen Freundinnen werden nur sehr am Rande erwähnt, weil sie mit Jess nichts zu tun haben. Gefühlsmäßig hätte man die beiden Charaktere auch ganz weg lassen können. In der Geschichte erkennt man eigentlich nur die Freundschaft zwischen Jess und Eden.Der Erzählstil hat mir gut gefallen. Die gegenwärtige Geschichte spielt innerhalb eines Tages, doch gibt es immer wieder Rückblicke aus Jess‘ Sicht. Der Prolog hat mich schon neugierig gemacht, doch während der Handlung wurde mir langsam klar worauf es hinauslaufen könnte.Mir hat die Geschichte als Jugendbuch gut gefallen. Woran ich mich zunächst gewöhnen musste, war die Tatsache, dass die Handlung an einem Tag spielt (auch wenn es viele Rückblicke gibt).Mein Fazit Ich gebe dem Jugendroman „Eden Summer“ vier gute Sterne. Die Geschichte war interessant und sehr gefühlvoll geschrieben.Vielen Dank an Literaturtest mir ein Rezensionsexemplar zu ermöglichen.

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  • Eden Summer

    Eden Summer
    Diezwinkerlinge

    Diezwinkerlinge

    15. March 2017 um 15:49

    Grundsätzlich finde ich das Buch ganz ok. Es hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. es ist eine schöne Geschichte, die eine Menge Dramatik enthält. Dabei lässt sie sich ganz flüssig und schnell lesen. Zwei beste Freundinnen mit jeweils einem schlimmen Schicksal und einer großen Liebe. Das Familiengeheimnis spielte am Ende nur eine bedeutende Nebenrolle. Die Dramatik lag eher in den Geschehnissen der beiden Mädels. Ich hatte das Gefühl, das Buch soll Jugendlichen mit einem Schicksalsschlag, sei es einem Überfall oder Tot eines Familienmitglieds, den Weg der Trauerbewältigung aufzeigen. Es zeigt einen Weg aus der Kriese und beschreibt den Zusammenhalt der Freunde. Es zeigt die Kurve des Hoch und Tiefs nach einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Ich habe es heraus gelesen, ob das einem Jugendlichen gelingt wage ich zu bezweifeln. Beim Lesen hatte ich leider das Gefühl, dass ich emotional nicht in die Geschichte herein gefunden habe. Ich hatte nicht einmal Gänsehaut, Tränen und musste nach dem Lesen auch nicht in die reale Welt eintauchen. Sondern ich habe es nebenher gelesen, zur Kenntnis genommen und das war es. Es hat mich nicht gepackt und gefesselt. Dies fand ich irgendwie Schade, denn die Idee der Geschichte finde ich sehr schön. Es ist eine leichte Geschichte. Jugendliche die den Hintergrund vielleicht nicht heraus lesen erwartet aber eine schöne jugendliche Geschichte.

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  • Geht auf jeden Fall unter die Haut...

    Eden Summer
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    10. March 2017 um 18:37

    Eden Summer ist der Debütroman der britischen Autorin Liz Flanagan und erzählt von einer Freundschaft, die so stark und inspirierend ist, dass sie mich auch nach dem Lesen noch nicht loslässt. Es geht um Eden und Jess, zwei 15-jährige Mädchen, die nicht unbedingt zusammenpassen. Jess wird von anderen Jugendlichen gerne als Goth-Braut bezeichnet, kleidet sich ziemlich ausgefallen, steht auf Tattoos und Piercings und verbarrikadiert sich am liebsten in ihrem Zimmer, um zu zeichnen. Vor allem nach einem schlimmen Erlebnis im Vorjahr ist sie ein typischer Einzelgänger, der eigentlich nur einen an sich heranlässt: Eden, die hübsch, reich und allseits beliebt ist.Diese Konstellation wirkt zunächst vielleicht abgedroschen, aber man merkt schnell, dass Eden und Jess eine tiefe, echte Freundschaft verbindet. Die beiden sind immer - wirklich immer - füreinander da und stützen sich gegenseitig. Und das müssen sie auch, denn nicht nur Jess hat immer noch an einem Erlebnis in ihrer Vergangenheit zu knabbern, sondern auch Eden geht gerade durch die Hölle. Nach dem Tod ihrer Schwester gerät ihr Leben völlig außer Kontrolle, Alkohol- und Drogenexzesse sind bei ihr an der Tagesordnung. Bemerkenswert und beeindruckend fand ich es hier, wie Jess die Verantwortung übernimmt, auf ihre Freundin aufpasst und praktisch ihr ganzes Leben Eden opfert, die in ihrem derzeitigen Zustand einfach nicht in der Lage ist, das zu würdigen.Man hat den Eindruck, dass Jess und Liam, Edens Freund, sich fast schon selbst aufgeben, um Eden wieder auf die Beine zu stellen. Sie steht im Mittelpunkt, immer. Das hat mich das wirklich berührt, denn die Kraft, die das die beiden kostet, muss immens sein - man kann sich das kaum vorstellen. Die stille, eigenbrötlerische Jess habe ich wirklich unglaublich bewundert. Auch wenn man bedenkt, was sie selbst durchgemacht hat. Mit Edens Verschwinden scheint Jess' Welt zusammenzubrechen, doch anstatt sich einzuigeln und auf die Polizei zu vertrauen, macht sie sich sofort selbst auf die Suche und lässt absolut nichts unversucht, um Eden zu finden.Bemerkenswert ist dabei, dass der Roman bis auf den Epilog nur einen einzigen Tag umfasst - nämlich den Tag, an dem Eden verschwindet. Von dem Moment an, in dem Jess die Nachricht erhält, ist man ununterbrochen bei ihr, erlebt mit, welche Szenarien sie sich ausmalt und wie sie sich immer wieder zwingt, nicht vom Schlimmsten auszugehen und weiterzusuchen. Das schafft eine unglaubliche Nähe zur Protagonistin und man wird von der Handlung ebenso mitgerissen wie Jess von der Situation. Ebenso wie sie hetzt man atemlos von Anhaltspunkt zu Anhaltspunkt und das lässt einem keine Ruhe.Unterbrochen wird die laufende Handlung dabei immer wieder von Jess' Erinnerungen an all die Dinge, die in den vergangenen Monaten vorgefallen sind. So erfährt man häppchenweise, was Jess selbst zugestoßen ist und wie sich Eden nach dem Vorfall um sie kümmerte, welches Geheimnis um ihre Schwester Eden kurz vor deren Tod aufdeckte und wie Eden sich danach immer weiter selbst verlor. Es ist eine Suche nach den Gründen für ihr Handeln, für ihr Verschwinden, die stellenweise einfach nervenzerfetzend und bedrückend ist. Das Schicksal der beiden Teenager, die noch mit letzter Kraft versuchen, sich gegenseitig aufzustellen, nimmt einen sehr mit und sowohl Jess' als auch Edens Erlebnisse lasten beim Lesen schwer auf einem. Mich hat diese Geschichte unglaublich bewegt und ich habe einfach nur gehofft, dass Jess' Eden lebend findet - auch und vor allem um ihretwillen, denn man hat die Vermutung, dass dieses junge Mädchen den Tod ihrer besten Freundin nicht verkraften könnte.Das einzige, was mich an Eden Summer ein klein wenig gestört hat, ist die Liebesgeschichte zwischen Jess' und Edens Freund Liam. Sie wirkt irgendwie hineingequetscht und verschärft die ganze Situation zusätzlich, sodass man sich fragt, ob das nicht einen Ticken zu viel ist. Hier hatte ich den Eindruck, dass Flanagan versucht, alles Leid der Welt in die Geschichte der Freundinnen hineinzupressen. Nach all dem, was Eden und Jess erlebt haben, erschien mir das Gefühlschaos um Liam einfach ein wenig aufgesetzt und hätte nicht sein müssen. Ansonsten hat mich die Handlung aber durchgehend gepackt, nicht zuletzt aufgrund von Flanagans Schreibstil, der der Zielgruppe und ihrer jungen Protagonistin absolut angemessen ist und Jess' Gefühle sehr authentisch in Worte fasst.Mein Fazit:Eden Summer ist ein melancholischer, stellenweise sehr dramatischer Roman, der von einer Freundschaft erzählt, die einfach berührt. Die Handlung ist spannend und mitreißend und man ist durchgehend nah dran an der starken Protagonistin. Bis auf die Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach nicht unbedingt hätte sein müssen, bin ich von Liz Flanagans Young Adult Debüt wirklich überzeugt und kann es nur weiterempfehlen.

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