Liz Hoppe Aufgeputscht und abgefahren

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Inhaltsangabe zu „Aufgeputscht und abgefahren“ von Liz Hoppe

Zwei Mädchen, ein Jahr, eine pulsierende Stadt und die Suche nach dem ultimativen Kick. Berauscht von der Nacht, vom Sex betört tanzen sie zu Technobeats. Tanzen um ihr Leben. Aufgeputscht und abgefahren – eine Achterbahn zwischen Himmel und Hölle, in der es nicht nur bergauf geht. „Die Welt lag brach, unbenutzt und rein, direkt zu meinen Füßen. Ich musste nur zugreifen. Aber wonach? Wozu Äpfel pflücken, wenn man pures MDMA hat?“ „Das Gute an der Sache war aber, dass es verdammt nochmal scheißegal war, was ich war, wer ich war, wie ich war; ich war drauf. Wie alle auf dieser Party.“ (Quelle:'Flexibler Einband/01.10.2012')
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  • Erkalteter Drogenschweiß und ein Drogentischlein deck dich

    Aufgeputscht und abgefahren
    Holden

    Holden

    21. August 2014 um 17:35

    Das Buch handelt von zwei jungen Frauen in Berlin, die sich zuerst nicht ganz grün sind, aber dann zunächst über eine Drogen- und Alkfreundschaft zueinanderfinden und ins permanente Nachtleben, gefolgt von Afterhour und Konterbier bzw. -joint mittags um Zwölf, abtauchen. Rausch folgt auf Rausch und Exzeß auf Exzeß, die Damen sehen immer verspulter und druffi auf, aber der geneigte Leser verfolgt doch mit großem Interesse, ob dieses Experiment am eigenen Körper gut ausgeht. Hat mich einen langen Nachmittag sehr gut unterhalten!

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. December 2012 um 23:09

    Sara und Nicki suchen den Kick und sie finden ihn ständig in Drogen, Partys, Alkohol und Sex. Während das „normale“ Leben anderen vorbehalten ist, sind die beiden in Berlin nur auf der Suche nach dem Abenteuer. Sara kam in die Großstadt mit großen Erwartungen, wollte eine Ausbildung oder Studium aufnehmen, aber mit Nicki versinkt sie im Sumpf. Spaß haben die beiden nur noch im Drogenrausch, der alltäglich geworden seine Wirkungen hinterlässt. Seien es ständig wechselnde Sexpartner, das Leben für die Drogen, das ihre Körper ruiniert. Einen Ausweg aus dem Teufelskreis suchen sie beiden erst gar nicht! Abschreckung ist sicherlich der Sinn der Geschichte, aber so genau konnte ich das zwischen der Milieusprache, dem abgehackten Schreibstil und dem abstoßenden Leben der beiden Mädels nicht erkennen.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    anushka

    anushka

    22. December 2012 um 13:12

    Etwas konzeptlos Sara zieht aus ihrem kleinen Dorf zur Schwester eines Bekannten nach Berlin. Nicki ist zunächst nicht angetan, aber dann entdecken beide, dass sie eine große Gemeinsamkeit haben: ihre Liebe zu Parties, Drogen und Alkohol. Zusammen verleben sie das kommende Jahr im Dauerrausch. An sich konnte die Autorin die Rauschzustände gut beschreiben und nimmt den Leser mit in diesen Wahn. Insgesamt fehlte diesem Roman meiner Meinung nach aber ein klares Konzept. Die vorliegenden 120 Seiten hätten sich vielleicht besser in einen umfassenderen Roman eingefügt. Mit einer Vor- und Entstehungsgeschichte hätte es ein wirklich gutes Buch werden können. Aber so lernt man die beiden jungen Frauen erst kennen als sie bereits in den Drogen"sumpf" abgerutscht sind und die Geschichte endet bevor es eine wirkliche Wendung gibt. Das Ende bietet einen Ansatz, wird aber abgebrochen bevor es wirklich ausgearbeitet ist. So erlebt der Leser eigentlich nur 120 Seiten Dauerrausch mit jeder Menge Sex mit immer wieder wechselnden Partnern, aber keine wirkliche Geschichte mit rotem Faden. Auch der Schreibstil ist unausgegoren und wechselt auf der gleichen Seite zwischen verschiedenen Erzählperspektiven: Saras Ich-Perspektive, ein neutraler Erzähler sowie die Ich-Perspektiven verschiedenster Charaktere, sogar von absoluten Randcharakteren. Die meisten von ihnen sind gekennzeichnet, der Wechsel zwischen neutralem Erzähler und Saras Ich-Perspektive allerdings nicht, was teilweise verwirrend ist. Insgesamt zeigte diese Buch also interessante Ansätze, die meiner Meinung nach stärker hätten ausgearbeitet werden können und sollen. So alleinstehend sind diese 120 Seiten Rauschzustand leider als Buch nicht überzeugend.

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  • Leserunde zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Unsichtbar_Verlag

    Unsichtbar_Verlag

    Zwei Mädchen, ein Jahr, eine pulsierende Stadt und die Suche nach dem ultimativen Kick. Berauscht von der Nacht, vom Sex betört tanzen sie zu Technobeats. Tanzen um ihr Leben. Aufgeputscht und abgefahren – eine Achterbahn zwischen Himmel und Hölle, in der es nicht nur bergauf geht. „Die Welt lag brach, unbenutzt und rein, direkt zu meinen Füßen. Ich musste nur zugreifen. Aber wonach? Wozu Äpfel pflücken, wenn man pures MDMA hat?“ „Das Gute an der Sache war aber, dass es verdammt nochmal scheißegal war, was ich war, wer ich war, wie ich war; ich war drauf. Wie alle auf dieser Party.“

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Blaustern

    Blaustern

    02. November 2012 um 19:41

    Sara zieht zu Nicki mit großen Erwartungen nach Berlin. Endlich weg von zu Hause und in die Großstadt. Doch anstatt ein Studium oder eine Ausbildung zu beginnen, versackt sie zusammen mit Nicki im Drogensumpf, was ihr alleiniger Wille ist. Die beiden hängen den ganzen Tag ab. Die einzige Beschäftigung, der sie nachgehen, ist der Besuch von Partys. Aber dort haben sie nur ihren Spaß, indem sie sich voll Drogen pumpen. Das ist auch tagein tagaus ihr ganzer Tagesablauf. Zugedröhnt von früh bis spät mit Drogen, Alkohol, ständig wechselnde Sexpartner, ob männlich oder weiblich, wobei sie sich nicht mal mehr die Mühe machen, sich deren Namen zu merken. Aber wahrscheinlich ist das Hirn einfach schon tot. Sie haben sich nicht mehr unter Kontrolle und tun inzwischen alles für Drogen. Einen Ausweg aus dem Dilemma wollen sie gar nicht ernsthaft finden. Sie wollen nur ihren Körper zerstören, um dann den Freitod zu wählen. Wo ist die Moral dieser Geschichte? Ich finde sie nicht. Keine Aufklärung. Abschreckung? Auf jeden Fall ist es alles sehr abstoßend, sodass einem bei den Auswirkungen wirklich übel wird. Zudem kommt noch ein schwieriger abgehackter Schreibstil mit einer harten Milieusprache dazu. Auch der ständige Perspektivwechsel, bei dem man oft mühsam erst erkennt, wer gerade erzählt, erschwert das Lesen.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Lesemaus87

    Lesemaus87

    25. October 2012 um 20:23

    In dem Buch geht es auf 120 Seiten nur um Drogen, Partys und Sex. Zwei Mädchen sind auf der Suche nach dem ultimativen Kick. Von Technobeats und Drogen zieht ihr Leben einfach so an ihnen vorbei. Das es in diesem Buch um Drogen und Partys geht war mir von Anfang an bewusst, aber das es in dem Buch nur um Drogen, Partys und Sex geht und es keine Handlung gibt, wusste ich nicht. Von was anderem ist in diesem Buch keine Rede. Der Schreibstil des Buches ist abgehackt und hart geschrieben. Für mich war dieses Buch leider nichts, denn das Buch ist echt eine harte Kost.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. October 2012 um 08:55

    In „Aufgeputscht und abgefahren“ geht es um Sara und Nicki, die ständig auf der Suche nach einem neuen Kick sind. Sie dröhnen sich zu, tanzen zu Technobeats und wechseln mehr als großzügig ihre Geschlechtspartner. Dass das nicht lange gut gehen kann, vermittelt die Autorin mit diesem Buch mehr als deutlich. Es ist eigentlich nicht zu glauben, dass man das, was Sara und Nicki tun, leben nennen kann. Wenn man bedenkt, dass viele Jugendliche genau so leben, ist das ziemlich schockierend. Das Buch nimmt kein Blatt vor den Mund und ist brutal und realistisch geschrieben. Der Schreibstil war für mich eher gewöhnungsbedürftig. Ich kam gar nicht richtig mit, wer eigentlich gerade erzählt. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Buchfan276

    Buchfan276

    21. October 2012 um 16:33

    Große Erwartungen hatte ich an "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe. Es schien mir ein Buch zu sein, in dem Alkohol und Drogen als abschreckende Lektüre dargestellt werden, um eventuell sogar Jugendliche von einem übermäßigen Konsum abzuhalten. Leider wurde ich von dem Buch ziemlich enttäuscht. Es beinhaltet nämlich nur Alkohol, Drogen, Sex und völligen Hirnabschuss. Sara und Nicki sind eigentlich recht vernünftige Mädchen, so scheinen sie zumindest. Beide haben einen annehmbaren Abschluss, trotzdem ballern sie sich regelmäßig weg. Leider erscheint in dem Buch mehr oder minder eine Gleichgültigkeit zu dem Thema Alkohol, wo ich mir doch eine Wertung seitens eines Erzählers oder eine Art "Moral" zum Ende hin gewünscht hätte. Dazu kommt ein sehr verwirrender Schreibstil, mit dem ich nicht wirklich gut klargekommen bin. Sehr häufiger Perspektivenwechsel und eine sehr harte Sprache haben mich eher abgeschreckt als unterhalten. Leider nichts für mich, daher nur zwei Sterne. Was aber nicht heißt, dass nicht andere etwas mit dem Buch anfangen können. Also vielleicht einfach mal probieren, auch wenn das eher dünne Heft (120 Seiten) nicht gerade billig ist (ca. 10€).

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. October 2012 um 16:05

    Nicht für jeden ist das Leben einfach zu meistern * Sara möchte aus ihrem wohlbehüteten Leben bei ihren Eltern auf dem Land ausbrechen und reist nach Berlin zu Nicki, der Schwester eines Nachbarjungen. Der erste Kontakt läuft nicht wie gewünscht ab, aber bald schon lernen die Mädchen sich kennen und Nicki reißt Sara mit, in einen Sumpf aus Technobeats, harten Drogen und anonymen Sex. * Liz Hoppe hat mit „Aufgeputscht und abgefahren“ ein schrecklich realistisches Buch über die Techno- und Partyszene Berlins geschrieben. Ein Buch, dass aufzeigt, wie schnell man in den Drogensumpf hineingerät und schwierig es ist sich aus dieser Lethargie wieder zu befreien. * Liz Hoppe zeigt ungeschönt den Alltag der zwei Mädchen auf, der eigentlich immer nur aus den gleichen Abläufen besteht: die erste Line, die nächste Line, ein paar bunte Pillen, Party, Sex, dem Kater am nächsten Morgen. Jeder Tag gleicht dem anderen, aus dass die Exzessivität mit der die Mädchen abfeiern, immer weiter steigt. * Die Autorin benutzt eine harte und ungeschönte Sprache, die zum Lebenswandel von Nicki und Sara passt. Nachts Partyköniginnen, die nicht genug bekommen und am tagsüber unmotiviert, traurig, leer – manchmal fast schon seelenlos. Und es wird auch klar, dass die Mädels am liebsten ausbrechen möchten, denn sie selbst sind unglücklich über ihre Lage, finden nur keinen Ausweg mehr. * Mit hat übrigens neben dem Schreibstil auch die Umsetzung der Gedankengänge der einzelnen Protagonisten sehr gut gefallen. Durch die Abgrenzung mit den Namen in den Klammern, ist es immer ersichtlich, wessen Gedanken man liest und irgendwie passt es auch zu diesem Buch sehr gut. * „Aufgeputscht und abgefahren“ ist für mich ein hartes Stück Aufklärungsliteratur. Es ist nicht immer einfach das Buch zu lesen, aber ich finde es notwendig, dass es Bücher gibt, die sich auch mit den Schattenseiten und unschönen Themen bzw. Ausrichtungen des Lebens auseinander setzen!

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    anja_bauer

    anja_bauer

    17. October 2012 um 10:00

    Das Buch ist nur von Party, Alkohol, Drogen und damit eingehenden Sex geprägt. Die Sprache hat sich auch nicht viel geändert. Sie ist hart, aber real in dieser „Welt“ . arah kommt nach Berlin und wohnt erst mal bei Nicki, ihrer ehmaligen Freundin im Dorf. Nicki ist erst nich begeistert, das Sarah bei ihr wohnen soll, doch mit der Zeit kommen sich die beiden näher. Nickis leben dreht sich eigentlich nur um Alkohol, Drogen, Party und Sex. Dahin führt Nicki Sarah und schließlich wird Nicki ihre beste Verbündete. Gemeinsam gehen sie auf Afterhourpartys, schnupfen Lines, trinken sich in Bewußtlosigkeit. Sarah sieht aber ihr Leben schon als Normalität an und alle anderen Leben als falsch. Die Begegnung mit einer alten Frau macht sie allerdings nachdenklich, doch bevor da was Verändertes passieren kann, stirbt diese Frau (vermute ich zumindest, denn sie ist eines Tages nicht mehr da). Erik verschwindet auch spurlos und man erfährt nicht, was mit ihm passiert ist. Ein Jahr lang erlebt man den Absturz der beiden hautnah mit, leidet evtl. mit ihnen, schüttelt den Kopf über beide und versteht sie vielleicht nicht. Versteht nicht, wie sie ihr Leben so wegwerfen können. Ein Jahr mit all den Höhen, aber meistens mit Tiefen. Am Ende steht der Tod und der versuchte Selbstmord. Wird Sarah den Absprung in ein gutes Leben schaffen? Der Roman ist aufrüttelnd, realistisch und ohne Spur von vertuschen bzw. verschönern. Er zeigt das Leben der Drogen und Alkoholesseze pur. Die Sprache ist hart aber ehrlich in diesem Milieu. Der Schreibstil ist einfach, aber von harten Worten begleitet. Die Geschichte ist realistisch, die Personen sehr gut dargestellt. Es kommen immer wieder die einzelnen Protagonisten zu Wort, was anhand der in Klammern gestellten Namen am Ende zeigt. Als "Normalbürger" kann man es nicht glauben, das es sowas gibt und das es wirklich teilweise so abgeht in sogenannten Szenen. Doch wenn man heutzutage die Zeitung aufschlägt oder Nachrichten guckt, dann weiß man, das an dem Buch ein Funke Wahrheit steckt. FAZIT: Dieses Buch finde ich gut recherchiert und es regt zum Denken an. Meiner Meinung nach sollte es an Schulen gelesen werden und anschließend darber dieskutiert werden. Ein Stern bekommt es abgezogen, weil mir die Sprache ein wenig zu hart ist, obwohl es bestimmt in solchen Gruppen normal ist.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Sophie333

    Sophie333

    16. October 2012 um 15:35

    120 Seiten Drogen, Sex und Partys....Zwei Mädchen immer auf der Suche nach den ultimativen Kick. Begleitet von Technobeats und Drogenräuschen sieht ihr Leben an ihnen vorbei. Aufeputscht und abgefahren ist bei diesem Buch Programm. Liz Hoppe erzählt schonungslos ein Jahr aus dem Leben von Sara und Nicki. Sprachlich wird nichts beschönigt. Der Schreibstil wirkt abgehakt. Zur Thematik jedoch passt es perfekt. Es werden Partys beschrieben, welche in Drogenräuschen und Sex ausarten. Szenen die es so auch in der Realität gibt und dem ganzen einen traurigen und fahlen Beigeschmack gibt. "Aufgeputscht und abgefahren" beschönigt nichts, was manche abschrecken mag, mir aber sehr gefallen hat, da es dadurch "realer" wurde. Es schreckt ab, regt zum Nachdenken an, aber andererseits weiß man auch, das es so etwas immer geben wird und gibt.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    misslittledarkangel

    misslittledarkangel

    12. October 2012 um 09:50

    INHALT: Zwei Mädchen, ein Jahr, eine pulsierende Stadt und die Suche nach dem ultimativen Kick. Berauscht von der Nacht, vom Sex betört, tanzen sie zu Technobeats. Tanzen um ihr Leben. Aufgeputscht und abgefahren – eine Achterbahn zwischen Himmel und Hölle, in der es nicht nur bergauf geht. „Die Welt lag brach, unbenutzt und rein, direkt zu meinen Füßen. Ich musste nur zugreifen. Aber wonach? Wozu Äpfel pflücken, wenn man pures MDMA hat?“ ÜBER DIE AUTORIN: Liz Hoppe wurde 1983 in medias res auf die Welt geschleudert und verteidigt seitdem die Protagonistenrolle in der Tragikomödie ihres Lebens. Im Gegensatz zu Aristoteles pfeift sie auf die Einheit von Zeit, Raum und Handlung und ist deswegen schon mehrfach über Ländergrenzen hinweg umgezogen. Auch im Studium ließ sie sich nicht eingrenzen und studierte daher quer Beet, was es so gab: Italianistik, Betriebswirtschaftslehre und Pädagogik. Die Frage, was man damit anstellen kann, wird, seit sie in Spanien lebt, nicht mehr gestellt. Es gibt fächerübergreifend keine Arbeit mehr. Das Schreiben hat ihr eigentlich schon immer gefallen. Jetzt, da ihr der Platz auf der Haut ausgeht, schreibt sie auch öfter mal auf Papier. Neben Schmierzettelpoesie und Haikus auf Hauswänden ist nun auch der erste Roman entstanden. Auch wenn hier leider niemand ihre Texte versteht, wird sie wohl noch eine Weile in Barcelona bleiben. Ein Leben ohne Mojito und Chipirones kann sie sich einfach nicht mehr vorstellen. ZITATE: Eigentlich bin ich glücklich, dass ich nichts habe. Die Angst, zu verlieren, ist noch viel schlimmer als das, was ich hier mein Leben nenne. Du musst wissen, dass es zwei Arten von Armut gibt: die wirtschaftliche und die spirituelle. Wer reich an Spiritualität ist und dafür kein Geld besitzt, kann in dieser Welt nicht lange überleben. Nicht in dieser Welt. Aber weit über sie hinaus. Die Spiritualität, mein Kind, ist der Schlüssel. Sie verleiht dir die Kraft, zu akzeptieren, dass das Leben hier nur vorbereitet auf das prachtvolle Leben danach. [Seite 82/83] Manchmal träume ich. Von einer besseren Welt oder davon, frei wie ein Vogel zu sein. Manchmal hoffe ich, dass es noch Chance auf Veränderung gibt, dass die Menschen anstatt auszugrenzen wieder mehr Brücken bauen und Hände reichen. Jedes Mal jedoch, wenn ich an Maria denke, weiß ich wieder, dass die Welt ist, wie sie ist. Dass Arme und Verrückte wie sie keinen Platz in der Gesellschaft haben. Dass sie ihren Platz nur in den Herzen derjenigen finden, die wie ich manchmal den Mut zum Träumen aufbringen. Und sei es der rebellisch-schüchterne Traum einer drogenbeladenen Nacht, der am nächsten Morgen mit der Welt verschmilzt, als hätte man ihn auf dem Nachhauseweg verloren. [Seite 83] MEINE MEINUNG: Sara wächst in einem kleinen Dorf auf. Sie will etwas erleben, deswegen zieht sie nach Berlin. Dort wohnt sie mit Nicki zusammen. Für Nicki geht es nur um Drogen, egal um Kokain, Extasy oder ganz was anderes. Sie zieht Sara gewollt oder ungewollt immer mehr mit rein. Irgendwann geht es nur noch um Drogen, Alkohol, Techno-Parties, Nikotin und Sex. Ein Junge namens Erik besorgt ihnen die Drogen. Nach einem Ausflug in ein kleines Häuschen im Wald, ist Erik plötzlich verschwunden. Sara und Nicki müssen von nun an selber schauen, wie sie an die Drogen kommen. Dadurch geraten sie noch weiter in den Strudel aus Drogen, Alkohol uns Sex hinein… FAZIT: Die Autorin Liz Hoppe hat in diesem Buch beschrieben, wie extrem und hart die Welt der Techno-Parties, Drogen, Alkohol und Sex ist. Einziges kleines Manko von meiner Seite, es wurde nicht beschrieben, was sie ansonsten den ganzen Tag machen. Der Leser fragt sich so, ob sie auch etwas anderes gemacht haben. Also, wie es mit dem „normalen“ Leben aussieht. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    cole88

    cole88

    09. October 2012 um 22:25

    Aufgepuscht und Abgefahren von Liz Hoppe Zwei Mädchen, ein Jahr, eine pulsierende Stadt und die Suche nach dem ultimativen Kick. Berauscht von der Nacht, vom Sex betört, tanzen sie zu Technobeats. Tanzen um ihr Leben. Aufgepuscht und abgefahren – eine Achterbahn zwischen Himmel und Hölle, in der es nicht nur bergauf geht. Das Buch stellt die Drogen-Thematik so drastisch dar, dass es auf mich eher belustigend als abschreckend oder gar aufklärend wirkt. Ich habe über dieses Thema schon viele bessere Bücher gelesen. Die Hauptcharaktere wirken nicht authentisch und das beste ist für mich das Cover und das Ende.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    09. October 2012 um 16:19

    Schwer, schwer, schwer. Ich weiß gerade selbst nicht was ich von dem Buch eigentlich erwartet habe. Klar war, das es sich darin um Drogen- und Alkoholexzesse dreht und sich die beiden Protagonisten Sara und Nicki am Abgrund bewegen. Sie ballern sich das Hirn mit diversen Drogen weg, trinken schon morgens, tingeln von einer Party zur nächsten und machen sich noch nicht einmal mehr die Mühe sich die Namen ihrer permanent wechselnden Geschlechtspartner zu merken. Und wenn sie gerade mal nicht feiern, dann hängen sie einfach tagelang rum, ohne jegliches Zeitgefühl oder Kontrolle über sich selbst. Drogen, Drogen, Drogen heißt das vorherrschende Thema. Da kommt es eigentlich auch nicht besonders überraschend, das die Mädels öfter mal die Kontrolle verlieren und für Drogen so gut wie alles tun und sich bei Nicki irgendwann Selbstmordgedanken einstellen. Der Schreibstil des Buches ist leider grausam: Verwirrend und abgehackt, wechselt die Autorin die Sichtweisen der verschiedenen Protagonisten. Und am Ende angekommen, frage ich mich immer noch ob mich dieses Buch jetzt erschreckt, weil es so abstoßend ist oder weil es der Realität mit Sicherheit sehr nahe kommt ?! Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen tatsächlich in diesen Drogen-Alkoholsumpf abrutschen und die Kontrolle über ihr Leben verlieren. Für mich war es jedenfalls nicht das Richtige, auch wenn die Autorin einen sehr sympathischen Eindruck macht.

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  • Rezension zu "Aufgeputscht und abgefahren" von Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren
    Aleena

    Aleena

    09. October 2012 um 07:13

    Aufgeputscht und Abgefahren präsentiert sich dieses kleine Büchlein im bescheidenden Look. Wahrlich dies ist kein richtiges Buch sondern eher ein Büchlein oder eine Broschüre. Wobei ich mich frage ob der Preis für dieses Heftchen nicht etwas überzogen ist. Die Geschichte spielt hier in Berlin zwischen jungen Leuten die die Realität aus den Augen verloren haben. Es wird zwar gesagt das diese Leute so Mitte 20 sind und auch schon auf die 30 zugehen und auch gebildet sein sollen , doch leider hab ich das Gefühl es mit Pupertierenden Jugendlichen zu tun zu haben. Hier geht es hauptsächlich nur um deren angeblichen Spaß den sie in der Hauptstadt fabrizieren. Drogen und Party Alkohol ach und natürlich wird gepimmpert was das Zeug hält, irgendwie spielt es noch nicht mal eine große Rolle mit wem, wenn man so schön gerade Drogen und Alkohol eingeworfen hat. Ja was soll ich dazu sagen, schon die ersten Seiten machen die Protagonisten für mich einen so schlechten Eindruck, dass ich gar nicht weiterlesen mochte. Scheinbar spielen hier wirklich nur Drogen, Alkohol, Sex und Party eine Rolle und alles wie immer in einer Hauptstadt die ihrem Ruf voraus ist, dabei hat Berlin aber mehr zu bieten als das. Für mich leben diese Menschen nicht, die zerstören sich einfach selbst. Da ich in meinen ganzen Leben mich noch nie so aufgeführt habe wie diese Leute, kann ich nicht nachvollziehen warum die sich so abwegig verhalten. Ist das Spaß???? Für mich wahrlich nicht, ich kann dem nichts abgewinnen….Alles ist wie der Titel es schon verrät völlig aufgeputscht und absolut abgefahren. Nichts für mich…sorry. Die Autorin meinte dass sie einen Blick in die Spaßgesellschaft im übertriebenen Sinne zeigen wollte, doch geht es wirklich so ab? Ich weiß es nicht und diese Leute die sich so aufführen, tun mir einfach nur leid.Schade dass ich nur 2 Sterne geben kann, ich kam halt mit dem Buch einfach nicht klar.

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