Liz Jensen Das neunte Leben des Louis Drax

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Inhaltsangabe zu „Das neunte Leben des Louis Drax“ von Liz Jensen

Bekanntlich hat die Katze sieben Leben. Louis Drax hat mindestens neun. Denn neun Mal ist ihm bereits etwas widerfahren, was andere Kinder garantiert umgebracht hätte. Zuletzt stürzte er bei einem Ausflug in eine tiefe Schlucht. Drax wird geborgen -- aber sein Vater bleibt auf rätselhafte Weise verschwunden. In welchem Zusammenhang stehen diese beiden Ereignisse -- wenn es einen solchen Zusammenhang überhaupt gibt? War der Sturz des kleinen Drax ein Unfall? Warum schliddert er von einer Katastrophe in die andere? Und: Warum um Himmels willen fällt er wie eine Katze immer wieder auf die Beine? Oder ist er vielleicht doch längst gestorben? „Ich bin nicht wie die meisten Kinder“, sagt Louis Drax von sich selbst im Buch: „Ich bin Louis Drax. Mir passieren Sachen, die nicht passieren sollten -- wie, bei einem Picknick zu ertrinken“. Derart ungewöhnlich und faszinierend sind die meisten Sätze, die die Londoner Autorin Liz Jensen klug und mit viel Sinn für den ausgewogenen Spannungsbogen formuliert hat. Da wird man sofort in einen geheimnisvollen Sog hineingezogen, der einen bis zum überraschenden Schluss der packenden Story gefangen hält. Am Ende weiß Drax: „Mein neuntes Leben ist besser als die anderen acht“. Und er findet seinen Vater wieder. Aber ist der wirklich noch am Leben? Jensens Das neunte Leben des Louis Drax steckt voller Rätsel. Nicht alle werden gelöst. Und doch bleibt man am Ende ebenso verzaubert wie zufrieden zurück. Wie man hört, wird Jensens Roman bereits verfilmt. Aber soviel weiß man eigentlich jetzt schon: Besser als das Buch kann der Film gar nicht sein. --Isa Gerck

Eigenartig, auch mit dem Ende war ich nicht einverstanden

— ChristinaB
ChristinaB

nicht zu ende gelesen

— katbieli
katbieli

Ein sehr ungewöhnliches Buch, Roman+Krimi+Liebe+Mystery

— EmilyE
EmilyE

Spannend, aber teilweise auch etwas verstörend.

— MaiPie80
MaiPie80

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    Das neunte Leben des Louis Drax
    EmilyE

    EmilyE

    24. May 2016 um 21:43

    Inhalt (amazon)Louis Drax ist kein normaler Junge. Jedes Jahr stößt ihm unter mysteriösen Umständen etwas Schreckliches zu, sodass er beinahe ums Leben kommt. An seinem neunten Geburtstag, bei einem Picknick mit seinen Eltern, stürzt er in eine tiefe Schlucht und fällt ins Koma. Danach ist sein Vater verschwunden. Louis’ behandelnder Arzt versucht dem Geheimnis dieser kleinen Familie auf den Grund zu gehen. Besonders Natalie, Louis’ Mutter, übt eine seltsame Faszination auf ihn aus ... Autoren (Verlagshomepage)Liz Jensen studierte Englisch am Somerville College in Oxford, arbeitete als Journalistin in Hongkong und Taiwan, danach als Produzentin für die BBC sowie als Journalistin und Bildhauerin in Frankreich. Heute lebt sie in London und Kopenhagen. Sie war mehrmals für den Orange Prize und den Guardian First Book Award nominiert. Aufteilung/AufbauTaschenbuch 320 SeitenErzählung in der Ich-Perspektive abwechselnd aus Louis' und Dr. Dannachets SichtMeine Meinung „Ich bin nicht wie die meisten Kinder.“ - mit diesem Satz beginnt „Das neunte Leben des Louis Drax“. Und dieses Buch ist nicht wie die meisten Bücher - eine Krimihandlung mit einer Prise Mystery, in poetischer und bildhafter Sprache und aus abwechselnder Perspektive erzählt, wobei im Vordergrund vor allem die Menschen mit ihren Gefühlen und Empfindungen stehen. Letztendlich würde ich es genretechnisch eher unter „Romane/Erzählungen“ einordnen, der typische Krimileser wird an diesem Buch sicher keine Freude haben.Am Anfang musste ich mich zugegebenermaßen sehr konzentrieren, um in das Buch hineinzufinden. Es war alles sehr verwirrend und nicht ganz klar, wer hier was wann erzählt, aber mit jeder Seite wurde ein weiteres Detail der Geschichte enthüllt, man erfährt Stück für Stück mehr von Louis und seinem Leben und was eigentlich mit ihm geschah. Das Buch hat mit der Zeit eine regelrechte Sogwirkung entwickelt, häufige Andeutungen auf ein schreckliches Ende hielten die Spannung hoch und haben mich beim Lesen der Auflösung entgegen fiebern lassen. Insgesamt habe ich das Buch als ein sehr intensives Leseerlebnis empfunden und kann es jedem, der mal Lust auf ein etwas anderes Buch hat, nur empfehlen.

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