Liz Jensen Mein kleines schmutziges Buch von der gestohlenen Zeit

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Inhaltsangabe zu „Mein kleines schmutziges Buch von der gestohlenen Zeit“ von Liz Jensen

Kopenhagen 1898. Die hübsche Charlotte hält das Haus der reichen Witwe Krak sauber. Dort entdeckt sie die Zeitmaschine des angeblich verstorbenen Professor Krak, und plötzlich landet sie im London des 21. Jahrhunderts .

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    Die Landkarte der Zeit

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    Angesichts des Hypes, den ich unter den deutschen Booktubern mitverfolgen konnte, bzgl. den Zeitreisen beschloss ich kurzerhand, meinen Themenhorizont zu erweitern und mich darauf einzulassen. Weshalb ich mich für „Die Landkarte der Zeit“ entschied? Nun, zunächst einmal sprach mich das schön gestaltete Cover mit dem spiegelverkehrten Zifferblatt ohne Zeiger an. Als ich die ersten Seiten las und überraschend (und mit Begeisterung) feststellen durfte, dass das Buch wohl in „altmodischer“ Sprache verfasst wurde und sich somit an die damalige Zeit (Ende 19.Jahrhundert) orientierte, musste ich es einfach haben. Zusätzlich entdeckte ich noch Jack the Ripper im Klappentext – was wollte ich mehr? Anscheinend zu viel, obgleich das Buch ein wahres Potpourri an Genres zu bieten hat: Sci-Fi, historischer Roman, Liebesroman, Kriminalroman, (fiktionale) Biographie und Abenteuerroman. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die drei Haupthandlungsstränge auf rund 720 Seiten, die aufgrund des recht flüssigen, für mich manchmal zu blumigen Schreibstils relativ rasch zu lesen sind, erstrecken. Da dieses Buch mein erster Zeitreiseroman darstellte, kann ich natürlich keine Vergleiche setzen – mir persönlich wurde das auf den ersten Blick zentrale Thema etwas zu oberflächlich behandelt und mich beschlich der Gedanke, dass es lediglich als Rahmen für alle oben bereits genannte Genres dienen sollte. Fand ich etwas schade, da ich somit mit einer falschen Erwartungshaltung an die Geschichte herangegangen bin. Die Idee, Schicksale historisch bedeutsamer (beispielsweise H.G. Wells, der hier auch zärtlich „Bertie“ genannt wird) und unbedeutender Personen im Hintergrund einer Zeit, in der die Wissenschaft noch wahre Wunder für die Menschen zu bieten hatte, miteinander zu verflechten, gefiel mir grundsätzlich. Mir persönlich ging der Erzähler mit seiner „Allgegenwart“, mit der er sich des öfteren selbst rühmte, langsam, aber sicher auf den Zeiger. Fand ich es am Anfang noch ganz nett, als „geliebter Leser“ angesprochen zu werden, stöhnte ich irgendwann lediglich auf, wenn sich der Erzähler altväterlich ins Geschehen einmischte – aber das ist wohl eine Frage des Geschmacks. Der Autor scheint eine Vorliebe für Metaphern zu haben – was nicht weiter tragisch ist, da auch ich eine Affinität für jene hege. Bei manchen jedoch schüttelte es mich regelrecht. Besonders schlimm habe ich den in meinen Augen verzweifelten Versuch in Erinnerung, bei der eine erotische Szene umschrieben werden sollte, die für mich einfach zu schwülstig war. Wenn beispielsweise von „Nachtwolle ihres Schamhügels“ die Rede ist, kann ich lediglich den Kopf schütteln und weiterblättern. Den größten Schwachpunkt stellte für mich jedoch die Idiotensicherheit dar. Obwohl die Geschichte meiner Meinung nach keine großartige Komplexität aufzuweisen hatte, wurden mir die simpelsten Zusammenhänge und Erinnerungen aus zurückliegenden Handlungen auf dem polierten Silbertablett serviert und nochmals haargenau erklärt. Hierbei beschlich mich der Gedanke, dass mir der Autor keinerlei geistige Fähigkeit zutraut, was mir übel aufstieß. Aber vielleicht bin ich da lediglich empfindlich gestrickt. Ohje, meine Kritik mag sehr hart klingen, aber letztendlich habe ich mich überwiegend gut unterhalten gefühlt – mehr aber auch nicht. Wer sich an den genannten Kritikpunkte nicht weiter gestört fühlen kann, dem möchte ich eine klare Empfehlung aussprechen. Wer komplexe Gedankengänge und Theorien sucht....hm, schwierig. Vermutlich werde ich das Buch irgendwann abermals lesen, da ich mit der alleinigen Erwartung der Unterhaltung herangehen werde. Dann, ja, vielleicht dann werde ich das Buch besser genießen können. Immerhin habe ich nun Lust bekommen, Wells Zeitmaschine zu lesen. Wenn jemand Empfehlungen für Zeitreisebücher hat, möge er sie mir bitte als Kommentar hinterlassen. Danke. :)

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  • Charlotte, Frau Schleswig und der Staubsauger

    Mein kleines schmutziges Buch von der gestohlenen Zeit

    Sabine17

    03. March 2014 um 20:58

    Charlotte verdingt sich Ende des 19. Jahrhunderts als Dirne in Kopenhagen und teilt sich eine kleine Dachwohnung mit Fru Schleswig, einer sehr fetten, gefräßigen Frau, die am liebsten isst und laut schnarcht. Durch Zufall bekommen die zwei eine Anstellung als Haushaltshilfe bei der eingebildeten Frau Krak. Dort gehen geheimnisvolle Dinge im Keller vor sich. Und wohin ist der Ehemann vor sieben Jahren spurlos verschwunden? Ist er tatsächlich tot, wie seine Frau behauptet? Charlotte wird ihre Neugier zur Verhängnis als sie mit Fru Schleswig in den verbotenen Keller vordringt. Dieses Buch ist eine Mischung aus Fantasy und historischem Roman mit einem Spritzer Liebesgeschichte. Immer wieder wird der Leser angesprochen und einige Charaktere sind so drollig beschrieben, dass sie mir richtig ans Herz gewachsen sind. Ich sage nur: Fru Schleswig und der Staubsauger. Das Buch habe ich quasi in einem Abend/Nacht durchgelesen und es war mir ein großes Vergnügen. Das Buch hat mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

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  • Rezension zu "Mein kleines schmutziges Buch von der gestohlenen Zeit" von Liz Jensen

    Mein kleines schmutziges Buch von der gestohlenen Zeit

    BuecherEi

    24. January 2008 um 21:31

    Zeitreisen in die Zukunft oder in die Vergangenheit sind ein alter Menschheitstraum. Diese lange Tradition will nun auch diese Autorin mehr oder weniger ernsthaft fortsetzen. Ihre Protagonistin Charlotte entspringt dem 19. Jahrhundert. Sie lebt als schöne, freche aber auch etwas naive Dirne in Kopenhagen und verdreht den Männern denm Kopf. Als sie sich im Hause der Witwe Krak als Putzfrau ein Zubrot verdient, entdeckt sie die Zeitmaschine des angeblich verstorbenen Professor Kraks. Dieser ist natürlich nicht tot, sondern reist zwischen den Zeiten. Einem kleinen Club dänischer Mitbürger hat er den Wechsel in das moderne London ermöglicht. Und auch Charlotte landet schließlich dort. Sie staunt über Elektrizität und moderne Haushaltsgeräte und will sich schließlich mit modernen Sex-Toys eindecken, um im Kopenhagen von gestern ein florierendes Bordell zu eröffnen. Aber es kommt einiges dazwischen. Wie in Geschichten um Zeitreisen nicht anders zu erwarten, ist die Zeitmaschine bedroht. Außerdem hat Charlotte bald auch kein Interesse mehr an ihrem Gewerbe, da sie die wahre Liebe kennenlernt. Dieses Buch ist fernab jeglicher wissenschaftlicher Realität. Aber diesen Anspruch gaukelt es seinen Lesern auch nicht vor. Die Autorin gibt die Geschichte in einem frivol-launigem Stil zum besten, der eine schnelle aber keineswegs nachhaltige Unterhaltung garantiert.

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