Liz Murray Als der Tag begann

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Inhaltsangabe zu „Als der Tag begann“ von Liz Murray

Oft traurig und doch voller Witz und Lebensmut — eine wahre Geschichte vom Erwachsenwerden und Überleben Schon als kleines Kind weiß Liz Murray, was es heißt, am Existenzminimum zu leben. Armut und Hunger bestimmen den Alltag ihrer Familie. Doch obwohl die Hippie-Eltern drogenabhängig sind, erleben Liz und ihre Schwester Lisa auch Momente der Geborgenheit. Das Glück ist allerdings nur von kurzer Dauer. Mit fünfzehn ist Liz obdachlos und geht nicht mehr zur Schule. Erst als ihre Mutter an Aids stirbt, wird Liz klar, dass sie so nicht enden will.

Berührend, erschütternd, bereichernd! Ich ziehe den Hut vor dieser ausserordentlich starken Frau.

— sandra_plaar
sandra_plaar

Liz macht Mut. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich und sollte das beste draus machen. Mich hat das Buch sehr berührt.

— Ikopiko
Ikopiko

Eine Familie/ Kindheit, die mein Vorstellungsvermögen übersteigt. Doch genau solche Leben gibt es. Liz hat es geschafft, raus aus dem Elend.

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

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    Als der Tag begann
    aliinaa1309

    aliinaa1309

    09. June 2017 um 20:13

    In dem Buch "Als der Tag begann" geht es um das Leben von Liz. Sie wuchs in den 80er Jahren in der Bronx auf. Ihre Eltern - Drogenabhängig. Ihre Kindheit verläuft in Armut. Sie bekommt oftmals kein Essen auf den Tisch, zur Schule geht sie gar nicht mehr und sie selbst verdreckt. Sie lernt in jungen Jahren neue Freunde kennen sogar ihre erste große Liebe. Aber mittlerweile geht es der Mutter schlechter und schlechte bis sie letzten Endes an Aids stirbt. Liz wurde teilweise sogar obdachlos aber der Tod ihrer Mutter macht bei ihr Klick und sie versucht ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Letzten Endes schafft sie es auf die berühmte Harvard University zu kommen.Vorweg muss einmal gesagt sein, dass ich ein totaler Krimi und Thriller Liebhaber bin und somit zunächst eigentlich nichts mit dem Buch anfangen konnte. Die Geschichte klingt wirklich überspitzt, unrealistisch und klischeehaft. Und ich gebe zu: Sie entspricht auch all dem. Wieso dann eine 5 Sterne Bewertung? Weil die Autorin (das Buch ist übrigens eine Autobiographie) diese Story wunderschön rüberbringt. Da sie das alles ja auch wirklich erlebt hat, gelingt es ihr eine authentische Geschichte über das Leben dar zu stellen. Es wurde alles sehr interessant dargestellt und zum Beispiel den an ihr nagende Hunger konnte ich anhand der detailreichen Beschreibung fast selbst schon spüren. Man kann den Gedankenzügen von Liz gut folgen, selbst wenn man etwas anderes getan hätte. Liz selbst machte au mich zwar einen sogar eher fast schon unsympathischen Eindruck aber mit dem schönen Schreibstil der Autorin machte es mir nichts aus. Das Buch lädt dazu ein sich selbst eine Meinung über alle Geschehnisse zu bilden was äußerst Positiv ist. Außerdem lernt man vieles über Sachen die man vorher nicht gewusst hat. Ehrlich gesagt kann ich über dieses Buch gar nicht so viel mehr Worte verlieren da es mich einfach sprachlos im positiven Sinne gemacht hat.Aber alles hat auch seine negativen Seiten. Hier in der Lektüre sind diese aber wenig vertreten. Zum einen ist die "Balance" des Buches schlecht gewählt. Liz Kindheit wird auf 300 von ca 450 beschrieben. Ihr Leben in Harvard hingegen wird nur im Epilog erwähnt. Die Liebesgeschichte mit Carlos zeiht sich über Seiten aber im Endeffekt tut diese nicht viel zur Sache. Die Liebesgeschichte mit James hingegen, die viel schöner verläuft und ihre wirkliche Liebe ist, wird nur am Rande erwähnt. Es erscheint der Eindruck als wäre das Ende schnell hingegkritzelt worden sein.Außerdem klingt dieses Buch meiner Meinung nach fast schon übertrieben. Die Situationen werden melodramatisch überzogen. Aber das sind kleine Kritikpunkte die, die schöne Geschichte nicht unbedingt schlechter machen sondern einfach nur Geschmackssachen sind.Insgesamt eine wunderschöne Geschichte die aber eher für gefühlsvollere Menschen geeignet ist. Alles in allem aber kein Must-Read.

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    • 3
  • Wanderbuch "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Homeless - Mein Weg zurück ins Leben
    Weeklywonderworld

    Weeklywonderworld

    Liebe Lovelybooks-Mitglieder, Endlich kann ich euch nun eins meiner Absoluten Lieblingsbücher als Wanderbuch anbieten.Es ist von Liz Murray und heißt : "Als der Tag begann".Dieses Buch ist für mich eine absolute Inspiration und einfach schön und berührend zu lesen.Ich hatte das große Glück Liz Murray im Mai 2011 auf Ihrer Lesereise durch Deutschland kennen zu lernen.Es ist für mich unglaublich, was Liz alles geschafft hat und dass Sie so Offen damit umgeht.Liz Murray liefert den besten Beweis dafür, dass, wenn man an sich glaubt, alles schaffen kann!Ich kann nur wirklich jedem dieses Buch empfehlen!Wie funktioniert das Wanderbuch? : Ihr sagt mir einfach hier Bescheid, wenn Ihr gerne mitlesen möchtet und ich trage euch hier ein.Ich werde es dann an der ersten losschicken und jeder von euch hat dann 2-3 Wochen Zeit um das Buch zu lesen und es dann weiter zuschicken.Falls es verloren gehen sollte, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Buch kosten  für ein neues Buchexemplar von "Als der Tag begann".Sollte jemand länger brauchen um das zu Lesen, dann einfach hier Bescheid geben.Wanderbuch-Regeln? :- Jeder Leser geht mit dem Buch um, als wäre es das Eigene.- Jeder Leser sagt Bescheid, wenn es angekommen ist oder es weiter geschickt wurde.- Jeder Leser hat 2-3 Wochen Zeit es zu lesen und dann weiter zu schicken.- Jeder Leser kümmert sich selbst um die Adresse des nächsten  Lesers.- Jeder Leser muss eine Rezension schreiben.Hier ein Video in dem Liz Murray Ihre Biografie "Als der Tag begann" vorstellt :Als der Tag begann -Leser-Liste :1. RinoaHeartilly > Gelesen2. Lizzy1984w  > Gelesen3. Calaming > Gelesen4. Biene2004  > Gelesen5.  [Ana] > Gelesen6. ankedieleserin > Gelesen 7. felinax3 > Gelesen 8. Nefertari35 > Gelesen 9. Zauberzeichen > Gelesen 10. justitia > Gelesen 11. KaZandra 12. Salzstaengel 13. Linahoney 14. 15. 16. 17. Zurück zu Livy!Nun freue ich mich auf viele Leser, die Interesse haben dieses Buch zu lesen. Ich habe schon eine Rezension zu dem Buch geschrieben, Ihr findet Sie auf der Buchseite unter meinem Namen.Viel Spaß beim Lesen !!! Lieben Gruß, Livy.

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    • 81
  • Berührend, erschütternd, bereichernd!

    Als der Tag begann
    sandra_plaar

    sandra_plaar

    Liz Murray wächst als Kind zweier drogensüchtiger Eltern in der Bronx auf. Mit 15 Jahren ist sie obdachlos und ohne Schulabschluss. Als ihre Mutter an AIDS stirbt, realisiert sie, dass sie in ihrem Leben etwas ändern muss, wenn sie nicht so enden will wie ihre Eltern. Doch gelingt ihr die Kehrtwende?   Eindrucksvoll schildert Liz Murray wie sie bereits als kleines Kind lernen muss, auf sich selbst gestellt zu sein, was es heisst ,Hunger zu leiden, Zeuge zu werden, wie sich die eigenen Eltern zudröhnen und diese durch ihre Sucht nicht in der Lage sind, ihrem Kind die Sicherheit, Geborgenheit und Liebe zukommen zu lassen, die es verdient hätte. Die geschilderten  Lebensumstände, die zugemüllte, verwahrloste Wohnung , aber auch die Ignoranz der Behörden liessen mich immer wieder verständnislos den Kopf schütteln. Für mich ist es unvorstellbar, dass ein Kind unter solchen Verhältnissen aufwächst, nicht daran zerbricht. Und über allem schwebte stets die bedingungslose Liebe dieses kleinen Mädchens gegenüber ihren Eltern, eine ungebrochene Treue, die bei mir nicht selten die Frage aufwarf, wer denn hier die Verantwortung für wen übernimmt. Eine verkehrte Welt! Das Buch hat mich tief berührt, mich wütend gemacht, zum Lachen und Weinen gebracht. Aber vor allem hat mich Liz Murray in den Glauben bestärkt, dass der Mensch es immer wieder in der Hand hat, den Sinn in seinem Leben selbst zu bestimmen. Die Biografie zeigt eindrücklich, dass alle, egal aus welchen Verhältnissen sie stammen, es schaffen können, ein sinnerfülltes Leben zu führen. Ich ziehe den Hut vor dieser ausserordentlich, starken Frau, die hoffentlich noch viele Menschen zu inspirieren vermag.

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    • 2
  • Als der Tag begann

    Als der Tag begann
    Ikopiko

    Ikopiko

    13. April 2015 um 14:09

    Liz Murray erzählt in „Als der Tag begann“ ihr Leben. Ihre Kindheit und Teile ihrer Jugend verbringt sie gemeinsam mit ihrer Schwester bei ihren drogensüchtigen Eltern. Ihre Lebensumstände sind katastrophal. Sie lebt in Dreck und Müll. Essen gibt es nur in den ersten Tagen eines Monats, wenn der Sozialhilfe-Scheck noch nicht komplett für Drogen ausgegeben wurde. Während ihre Schwester sich von ihren Eltern distanziert und gegen den Drogenkonsum rebelliert, übernimmt Liz die Rolle der Beschützerin, wartet nächtelang auf ihre Mutter, genießt jeden Augenblick, in dem sie ihre volle Aufmerksamkeit erhält. Als ihre Mutter an Aids erkrankt, ist sie die erste, die davon erfährt, und es ist sie, die ihre Mutter lange Zeit pflegt. Kurz vor dem Tod ihrer Mutter flüchtet sie aus der gemeinsamen Wohnung und wird obdachlos. Doch gemeinsam mit Freunden meistert sie auch diese Zeit. Quasi auf dem Sterbebett verspricht sie ihrer Mutter, dass sie doch wieder zur Schule gehen wird. Und sie hält ihr Versprechen ein. Unter härtesten Bedingungen schafft sie ihren Highschool-Abschluss und erhält sogar ein Stipendium für die Harvard-Universität. Heute ist Liz eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Erschütternd, ist das erste, was mir zum Leben von Liz einfällt. Warum bekommen bereits drogenabhängige Menschen Kinder? Und warum machen sie dann keinen Entzug? Liz macht ihren Eltern in diesem Buch nicht einen Vorwurf. Ich hingegen schon. Die Kinder hungern, leben mit Ungeziefern im Dreck. Die Eltern spritzen sich vor den Augen ihrer Kinder Kokain. Die Nächte machen sie zum Tag, die Tage zur Nacht. Um die Kinder kümmern sie sich nur in einigen lichten Momenten. Liz lebt für diese Momente. Ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, wir jung sie ist. Wenn ihre Eltern zugedröhnt nichts auf die Reihe kriegen, hat sie den Haushalt geführt, sich um die Eltern gekümmert. Für Schule blieb da keine Zeit. Auch als ihre Mutter zum Pflegefall wird, ist Liz die einzige, die sich ihrer annimmt. Nach einem Krach mit dem neuen Lebensgefährten der Mutter flieht sie jedoch in die Obdachlosigkeit, Ihre Freunde sind ihre neue Familie. Ich rechne Liz sehr viel hoch an und bewundere sie dafür. Sie macht ihren Eltern keine Vorwürfe und hat sie immer unterstützt. Auch in ihrer Obdachlosigkeit, während alle Party machen, nimmt sie niemals Drogen. Sie legt einen hervorragenden Hochschulabschluss ab, obwohl sie obdachlos ist, in verkürzter Zeit. Und zu guter letzt absolviert sie ein Harvard-Studium.

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  • Leserunde zum Filmstart von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green am 12. Juni 2014

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter
    Daniliesing

    Daniliesing

    2012 habe ich wahrscheinlich jedem hier von meinem absoluten Lieblingsbuch in diesem Jahr vorgeschwärmt - und dieses ganz besondere Buch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nicht nur ich, sondern auch ganz viele andere Leser waren und sind begeistert von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte um Hazel Grace und Augustus Waters. Am 12. Juni ist es nun endlich soweit und wir dürfen uns auf die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in den deutschen Kinos freuen. In der Leinwandversion verkörpern Shailene Woodley und Ansel Elgort die beiden Hauptfiguren aus dem Roman. Seid ihr auch schon so neugierig wie ich? Passend dazu bieten wir hier noch einmal eine Leserunde zum Buch an, für die uns John Green sogar extra ein kleines Video gedreht hat. Schaut doch gleich mal rein! Jeder, der das Buch gern gemeinsam zum ersten mal oder noch einmal lesen möchte, ist hier herzlich eingeladen. Ihr möchtet euch einfach so über das Buch oder den Film austauschen? Dann macht doch ebenfalls gern hier mit! Wer das Buch noch nicht hat, kann jetzt seine Chance nutzen und eins von 15 Exemplaren des Jugendromans in der Filmausgabe gewinnen! Zusätzlich verlosen wir drei Fanpakete, jeweils bestehend aus: einem Filmplakat, zwei Kinotickets, einem Buch und einem Shirt zum Film! Wenn ihr euch hier bewerbt, gebt bitte an, ob ihr ein einzelnes Buch oder eines der Fanpakete gewinnen möchtet bzw. ob ihr an beidem interessiert wärt. Für eure Gewinnchance beantwortet bitte außerdem die folgende Frage bis zum 5. Juni 2014: Welches Buch und / oder welcher Film konnte euch bisher am meisten berühren und wieso? (Und vielleicht habt ihr ja schon bald mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eine neue Nr. 1 in dieser Hinsicht :-)) Im Gewinnfall solltet ihr euch dann natürlich auch am Austausch hier in der Leserunde über das Buch beteiligen und eine Rezension schreiben. Hier noch etwas mehr zum Inhalt des Films / Buches: Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern. Und hier gibt es noch einen Blick in den Filmtrailer:

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    • 839
  • Die Nacht bestehen

    Als der Tag begann
    CorinnaSmiles

    CorinnaSmiles

    23. June 2013 um 20:13

    Von einer Obdachlosen zur Harvard-Absolventin – die Geschichte von Liz Murray klingt wie ein Märchen, ist aber ein enorm steiniger Weg. Sehr detailliert schildert Murray ihre Kindheit in der Bronx bei ihren schwer drogenabhängigen Eltern, ihren vergeblichen Kampf um etwas Normalität und Geborgenheit, die Trennung ihrer Eltern, die AIDS-Erkrankung und den Tod ihrer Mutter und wie sie schließlich an ihrem Tiefpunkt – der Obdachlosigkeit – ankommt. Aber es ist nicht das Ende, sondern der Wendepunkt und mit unglaublicher Kraft kämpft sich Liz zurück an die High School und macht ihren Abschluss. Ein Buch, das bewegt und uns sehr viel über Menschen verrät – ihre hässlichen, schwachen, bedürftigen, aber auch hilfreichen und großzügigen Seiten.  

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  • Als der Tag begann

    Als der Tag begann
    RinoaHeartilly

    RinoaHeartilly

    24. April 2013 um 11:52

    Inhalt: Liz Murray wächst zusammen mit ihrer Schwester in der Bronx auf. Da beide Eltern schwer drogenabhängig sind, erfährt sie schon als kleines Kind, was Hunger und Armut bedeuten. Zur Schule geht Liz kaum und so kommt es, dass sie schließlich mit 15 obdachlos ist. Als ihre Mutter schließlich an Aids stirbt, beginnt Liz ihr Leben neu zu ordnen. Meinung: Um ehrlich zu sein, bin ich dem Buch skeptisch gegenübergetreten. Ich hatte die Befürchtung, dass viele Abschnitte des Buches erfunden worden, um die Geschichte zu dramatisieren und sie somit unglaubwürdig rüberkommt. Dem war absolut nicht so. Ich hatte nicht eine einzige Sekunde das Gefühl, das diese Lebensgeschichte nicht genauso abgelaufen ist, wie sie geschildert wurde.  Schon als kleines Kind wusste Liz Murray genau Bescheid, das ihre Eltern drogenabhängig sind. Sie haben es nie wirklich verheimlicht und so haben sie ihr ganzes Geld, statt in Essen und Kleidung in ihre Sucht investiert. Bemerkenswert hierbei war, das Liz schon in ihren jungen Jahren, ihren Eltern kaum die Schuld daran gegeben hat, dass sie praktisch arm waren, sondern wusste das die Eltern durch ihre Sucht einfach nicht anders können. Es wird oft erwähnt, das Liz ihre Eltern liebt und das ihre Eltern auch ihre Kinder lieben.  Durch ihre ständige Schulschwänzerei, um Geld aufzutreiben, kommt Liz zwischenzeitlich in ein Heim. Ich war schockiert, wie die Zustände dort sind und vor allem, wie die Sozialarbeiter mit den Kindern und Jugendlichen dort umspringen. Sie haben Liz praktisch die Schuld an der Situation gegeben. Dabei hat sie nie gelernt, wie ein normales Leben abläuft. Ihr wurde nie erklärt wie und vor allem warum man richtig in die Schule geht. Mit 15 wird Liz Murray obdachlos und tingelt von einem Kumpel zum anderen um einen Schlafplatz, was zu Essen und eine warme Dusche zu bekommen. Als ihre Mutte an Aids stirbt und sie immer tiefer und tiefer in die Obdachlosigkeit und Abhängigkeit von Anderen hineinrutscht, beschließt die wieder in die Schule zu gehen und ihren Highschool Abschluss nachzuholen. Als sie endlich in eine Schule aufgenommen wird, ist es regelrecht herzzerreißend zu sehen, dass es doch noch gute Menschen auf der Welt gibt. Ihre Leher sind toll und unterstützen Liz vor allem darin einen Sinn in ihrem Leben zu finden. Bestärkt durch sehr gute Noten und einem Stipendium bewirbt sie sich schließlich in der Eliteuni Harvard und wird angenommen. Fazit: Liz Murray hat es mit ihrem hervorragendem Schreibstil geschafft, dass sich der Leser sehr gut in ihrer Biografie hineinversetzen kann und diese Geschichte quasi selbst erlebt. Ein MUSS in jedem Bücherregal. 

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  • Rezension zu "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Als der Tag begann
    shadow_dragon81

    shadow_dragon81

    26. November 2012 um 21:03

    Liz Murray wächst in einem Armenviertel von New York auf. Ihre Eltern sind Drogenabhängig und leben von der Sozialhilfe. Der Höhepunkt eines jeden Monats ist die Auszahlung des Schecks welcher nach ein paar Tagen restlos aufgebraucht ist für Drogen und ein wenig Essen, welches aber bei weiten nicht für den Monat reicht. Der Kühlschrank ist deshalb oft leer und Liz muss hungern. Ihre Eltern kümmern sich nur noch um ihre Drogensucht und vernachlässigen ihre Kinder. Die Wohnung ist dreckig, die Kleidung schon seit Wochen nicht mehr gewaschen, teilweise haben die Kinder Läuse ohne das die Eltern was unternehmen. Und doch liebt Liz ihre Eltern. Sie sorgt sich schon im frühsten Alter um sie. So sehr das die Rollen vertauscht werden. Liz hört den Problemen ihrer Eltern, besonders die ihrer Mutter zu. Sie wartet Nachts oft Stundenlang bis sie sicher von ihren Drogeneinkäufen zurück sind. Sie fühlt sich verantwortlich für ihre Eltern. Die vertauschte Rolle ist die einzige Möglichkeit etwas Aufmerksamkeit von ihnen zu bekommen. Die Folge dessen ist, dass Liz Nachts so gut wie nie schläft und dann auch nicht zur Schule geht. Eines Tages erzählt ihr ihre Mutter das sie Aids hat und Liz ist am Boden zerstört.... Nach der Trennung ihrer Eltern kommt sie dann schließlich durch die ewige Schulschwänzerei in ein Erziehungsheim und danach zu ihrer Mutter und dessen neuen Freund. Eines Tages geht sie dann gemeinsam mit ihrer Freundin fort und lebt auf der Straße. Gut das sie Freunde hat, welche sie ab und zu bei sich schlafen oder duschen lassen und auch etwas zu Essen für sie haben, so dass sie nicht jede Nacht draußen ist. Sie hat eine Freund, welcher aber nicht sehr zuverlässig ist und sich im Laufe der Zeit zum schlechten Entwickelt. Ihre Mutter stirbt dann an Aids und Liz trennt sich von ihrem Freund. Ihre Freundin Sam die sonst immer bei ihr war wohnt nun in einem Mädchenheim und Liz ist auf sich alleine gestellt. Sie merkt, dass es so nicht immer weiter gehen kann. Von da an beschließt sie ihr Leben zu ändern. Liz schildert dann Eindrucksvoll, wie sie es geschafft hat von der Straße auf die Harvard University zu kommen. ------------------------------------------------------- Dieses Buch schildert das Leben von Liz, welches teilweise schockierend, traurig aber auch irgendwie witzig ist. Es zeigt einem, dass man mit den nötigen Willen etwas in seinem Leben verändern kann, weil wir alle selbst für unser Leben verantwortlich sind. Es ist dabei egal wo man herkommt und wie viel Geld man hat. -------------------------------------------------------- Ich fand das Buch sehr schön. Die Geschichte bringt einem zum Nachdenken und stimmt Hoffnungsvoll etwas zu Erreichen. Obwohl ich glaube, dass eine Prise Glück auch eine große Rolle spielt. :) Ein wirklich tolles Buch was ich nur Empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Als der Tag begann
    Angel10

    Angel10

    25. November 2012 um 18:01

    Was für eine Geschichte! Liz Murray, jüngste Tochter eines drogenabhängigen Paares lernt bittere Armut kennen, ist mit 16 Jahren obdachlos und ... gewinnt ein Stipendium der New York Times, was ihr ein Studium an der Harward Universität ermöglicht. Da ist ihre Ma, die schon als Säugling misshandelt wurde und schließlich mit 13 Jahren wegläuft, sie schafft es, die Gewaltspirale zu durchbrechen und trotz ihrer Sucht ihre Töchter zu lieben. Auch Daddy ist im Leben nicht klar gekommen, er kann auch nicht für die Familie sorgen. Liz sinkt sehr tief (obdachlos, ständig hungrig,) als sie begreift, dass nur sie selbst sich helfen kann und beschliesst, wieder zur Schule zu gehen. Das Buch ist sehr empehlenswert.

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  • Rezension zu "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Als der Tag begann
    WildRose

    WildRose

    13. September 2012 um 14:41

    Ich fand die Geschichte von Liz Murray außergewöhnlich, bewegend und sehr spannend. Sie hatte alles andere als gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches, unabhängiges Leben, und doch schaffte sie es, von der Straße runterzukommen und sich den Traum einer richtigen Schulausbildung zu verwirklichen. Ich kann dieses Buch daher nur weiterempfehlen, denn Liz Murray erzählt ihre Geschichte auf eine ganz eigene, unglaublich faszinierende Art und Weise. Natürlich ist ihre Geschichte sehr traurig, doch sie vermag es dennoch, auch Hoffnung und Kraft zu geben. Es befinden sich viele Jugendliche in ähnlichen Situationen wie Liz Murray in den Neunzigerjahren, und ich glaube, sie könnte Menschen ohne Orientierung und Halt wirklich ein tolles Vorbild sein. Ich habe großen Respekt vor ihr und bin froh, "Als der Tag begann" gelesen zu haben.

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  • Rezension zu "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Als der Tag begann
    Weeklywonderworld

    Weeklywonderworld

    15. August 2012 um 17:21

    "Eine faszinierende, zu Herzen gehende und immer Inspirierende Geschichte, die gelesen werden muss!"-ROBERT REDFORD FAZIT: Dieses Buch ist auf PLATZ1 meiner Lieblingsbücher. Ich liebe dieses Buch einfach sehr. Es ist berührend, unglaublich lebendig, Traurig, Witzig und mit einem wunderbaren Ende geschrieben worden. Ich hatte das große Glück Liz Murray im Mai 2011 auf einer Ihrer Lesungen zu treffen. Sie ist ein unglaublich liebenswürdiger Mensch und ein so großes Vorbild für viele von uns. Es zu schaffen Obdachlos nach Harvard zu kommen, ist doch eine wirkliche Glanzleistung oder? Heute hat Liz selbst eine wunderbare Familie und einen richtig süßen kleinen Sohn namens Liam. Sie ist zu einem großen Vorbild von mir geworden und ich muss Ihr Buch einfach immer wieder zur Hand nehmen, um Passagen daraus zu lesen. Ich kann es einfach nicht lassen, es ist wie eine Sucht ;-) Für alle die etwas anpruchsvollere Literatur lesen möchten mit einem Guten Ende und berührend erzählt, ist dieses Buch genau dass richtige. Liz Murray´s Biografie ist einfach ein absoluter Knaller und sehr Inspiriend und Mutmachend. Ich kann es nur immer wieder sagen : LEST DIESES BUCH, ES WIRD EUER LEBEN BEREICHERN

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  • Rezension zu "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Als der Tag begann
    monja1995

    monja1995

    01. May 2012 um 10:36

    Klappentext: Schon als kleines Kind weiß Liz Murray, was es heißt, am Existenzminimum zu leben. Armut und Hunger bestimmen den Alltag ihrer Familie. Doch obwohl die Hippie-Eltern drogenabhängig sind, erleben Liz und ihre Schwester Lisa nicht nur Elend und Leid. Im Gegenteil, ihr Vater ist ein schräger, aber liebevoller Mensch, und er bringt seinen Töchtern bei, nicht auf das Geschwätz der Leute zu hören, sondern der Welt kritisch zu begegnen. Die Momente des Glücks sind dennoch kurz. Mit 15 ist Liz obdachlos, schwänzt die Schule und zieht mit anderen Kindern, die auch nirgends hingehören, durch die Straßen. Erst als ihre Mutter an Aids stirbt, wird Liz klar, dass sie so nicht enden will. Liz Murray erzählt vom Erwachsenwerden, davon, wie sie ihre Eltern verliert und sich mühevoll ein Harvard-Stipendium erarbeitet, mit einer Sprache, die — anrührend und humorvoll zugleich — alles lebendig werden lässt. Mein Umriss: Liz Murray wurde nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Schon sehr früh weiß sie, die Tochter von drogenabhängigen Eltern, wie es ist hungrig ins Bett zu gehen zu müssen. Nicht die Aufmerksamkeit und Fürsorge durch die Eltern zu erhalten, die sie und ihre Schwester Lisa brauchen. Sie lebt mit ihrer Schwester und den Eltern in einer verwahrlosten Wohnung, lernt Selbstverständliches wie regelmäßige Körperpflege und Schulbesuche nicht kennen. Nur zum Anfang des Monats, wenn der Sozialhilfescheck für die Eltern fällig ist, werden die Kinder ein paar wenige Tage satt. Die Eltern jedoch verwenden den Großteil des Geldes um sich mit Drogen und Alkohol vollzupumpen. Als Liz in die Schule kommt wird sie sehr schnell wegen ihrer schmutzigen und heruntergekommenen Kleidung und ihrer mangelnden Körperpflege zur Zielscheibe von Anfeindungen durch ihre Mitschüler. Da sie sich nicht wehren kann, entschließt sie sich, nicht mehr hinzugehen. Als ihr ihre Mutter beichtet, dass sie HIV positiv ist, fühlt sich Liz ihr gegenüber verpflichtet und vernachlässigt die Schule noch mehr als zuvor. Sie nutzt die Zeit ihrer Meinung nach sinnvoller. Sie versucht Geld für die Familie zu verdienen. Dies macht sie an einer Tankstelle, wo sie den Fahrern hilft, ihre Autos zu betanken, oder im Supermarkt beim Verpacken der Ware für die Kunden. Dass ihre Mutter das Geld nur für Drogen verwendet, verdrängt Liz. Als ihre Mutter einen anderen Mann kennenlernt und zu ihm zieht, bleibt Liz erstmal beim Vater, dem jedoch wird sie durch das Jugendamt entzogen, das sie in ein Erziehungsheim steckt, in dem sie alles lernen soll, was sie bis dahin versäumte. Nach ihrer Entlassung aus dem Heim, die an das Versprechen gebunden war, dass sie nun regelmäßig die Schule besucht zieht sie zu ihrer Mutter und deren neuem Lebenspartner. Dieser wirft sie jedoch eines Tages raus, als er dahinter kommt, dass Liz Freunde in der Wohnung übernachten läßt. So wird sie mit 15 obdachlos und schnorrt sich bei Freunden durch. Sie gewöhnt sich daran, jede Nacht heimlich bei Freunden oder in Treppenhäusern zu schlafen. Als sie 16 Jahre alt ist, verstirbt ihre Mutter und sie wird zur Halbwaise. Mit 17 flüchtet Liz aus einem Motel, in dem sich ihr Freund Carlos mit ihr eingemietet hatte und ist fest entschlossen, ihr Leben nun in die eigenen Hände zu nehmen und endlich was für ihre Zukunft zu tun. Sie bewirbt sich auf diversen Schulen, um ihren Abschluß zu machen. Wird jedoch von einigen abgewiesen. Bis sie, schon nahe dran aufzugeben, in eine Schule marschiert, in der der Lehrer Perry beschäftigt ist. Diesem vertraut sie von Anfang an. Sie wird trotz vieler Zweifel aufgenommen und schafft allen Widerständen zum Trotz in zwei Jahren das Lernpensum von vier Jahren und legt einen grandiosen Abschluß mit Bestnoten und zahlreichen Auszeichnungen hin. Dieser Abschluß beschert ihr ein Harvard-Stipendium, das von der New York Times ausgeschrieben war. Mein Eindruck: Liz Murray erzählt in diesem Buch sehr bewegend und gefühlvoll ihr Leben in der Bronx. Teilweise greift sie zu harten Worten, die jedoch in diese Biografie passen, denn das Leben spielte ihr hart mit. Sie schildert sehr ausführlich die Zustände in ihrem Zuhause, ebenso wie die Erlebnisse, wenn die Eltern wieder mal durch Alkohol und Drogen so zugedröhnt waren, dass sie sich nicht um ihre beiden Mädchen kümmern konnten. Auch schildert sie mit sehr viel Gefühl, wie es für sie war, als sie feststellte, dass ihren Eltern die Drogen wichtiger war als die Ernährung der Kinder. Als Leser hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sie Dinge dazuerfunden hat. Sie beschönigt nicht und sie entschuldigt weder das Verhalten ihrer Eltern, noch ihr eigenes. Liz schaffte mit diesem Buch ein Werk zu schreiben, das eigentlich jeder lesen sollte, der meint, ihm ginge es schlecht. Sie war ganz unten und hat es trotzdem geschafft, sich freizuschwimmen. Mein Fazit: Dieses Buch ist das Beste, was mir in der letzten Zeit in die Hände gelangte. Es nur bestimmten Personengruppen zu empfehlen wäre vermessen, ich empfehle es einfach jedem Leser, der sich fürs Leben und was es so mit sich bringt, interessiert.

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  • Rezension zu "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Als der Tag begann
    killerprincess

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    "Als der Tag begann" von Liz Murray Ich muss sagen, dass es mir dieses mal unerwartet schwer fällt, eine Rezension zu schreiben. Ich möchte irgendwie, dass meine Worte dem Buch gerecht werden und natürlich möglichst viele Menschen dazu animieren, dieses außerordentlich tolle Buch zu lesen. Es ist die Lebensgeschichte der Autorin, die sie ungeschönt erzählt. Ihr Leben beginnt in der Bronx, New York, mit zwei drogenabhängigen Eltern, die nicht arbeiten gehen und nur von der Sozialhilfe leben. Aufgrund der Drogenabhängigkeit der Eltern ist die Familie chronisch pleite und Liz und ihre Schwester hungern oft. Früh beginnt Liz damit, sich selbst zu versorgen: Entweder klaut sie oder sie packt im Supermarkt Lebensmittel für fremde leute in Tüten. Man muss bedenken, dass Liz zu der Zeit im Grundschulalter war und eigentlich hätte die Schulbrank drücken müssen, doch besaßen ihre Eltern nicht die Kraft, sie täglich in die Schule zu schicken, sodass es für Liz ein leichtes war, sie zu schwänzen. Besonders dieser erste Teil aus Liz Leben hat sich bei mir eingeprägt. Unentwegt musste ich daran denken, wie gut ich es doch habe mit meiner Mutter, die sich immer um mich kümmert, meine Bedürfnisse vor ihre eigenen setzt und unsere Wohnung sauber hält. Wir haben immer genügend Essen, können duschen und haben Licht. Es ist nicht so, dass Liz Murray von ihren Eltern nicht geliebt wurde, aber ihre Sucht nach Kokain war immer so groß, dass sie nicht anders konnten, als das letzte Geld mitzunehmen, um davon nur einen kurzen Augenblick high zu werden um danach tief deprimiert zu sein. Liz Murray fühlte sich ihr ganzes Leben andersals andere, schon allein deshalb, weil sie als Weiße in einem Viertel mit Puerto Ricanern lebte. Doch auch ihre familiären Umstände machten ihr zu schaffen, dass sie in der Schule keinerlei Freundschaften aufbauen konnte. In ihrem Leben kommt es zu vielen Wendepunkten, einer ist der, dass sie abgeholt wurde und für eine für sie sehr lange Zeit ins Heim musste. Danach besuchte Liz eine Schule und lebte bei ihrer Mutter mit derem neuen Freund. Doch auch jetzt sollte noch immer nicht alles nach plan verlaufen, obwohl sie eine Freundin gefunden hatte: Sam. Mit Sam verbrachte Liz ihre Zeit -und wieder schwänzte sie mit ihr die Schule. Beide fanden eine sehr großen Freundeskreis, den beide später auch stark brauchten. Zuhause war ihre AIDS-kranke Mutter, die zwar clean, aber jeden Tag betrunken war. Ihr Stiefvater, der gewalttätig und jähzörnig sein konnte. Wieder war ich beim Lesen froh, dass nicht ich das bin, die das durchmachen muss. Man kann es kaum glauben, aber es kommt noch schlimmer, als ein Streit mit dem Freund ihrer Mutter eskaliert und Liz plötzlich gemeinsam mit Sam obdachlos ist, alssie gerade mal 15 Jahre alt ist. Sie werden abhängig von anderen Leuten, bei denen sie unterkommen müssen und immer es eine ungewisse Frage, ob sie Essen bekommen, duschen gehen können und wo sie ihre Nacht verbringen. Es folgen weitere Etappen ihres gemeinsames Lebens, wie sich Liz von ihrer Familie entfernt und wie sie durch verschiedene Erlebnisse in ihrem jungen Leben beschließ, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Der Mut dieser Frau, die mittlerweile 31 ist, ist unglaublich. Sie hat so viele Lebenslagen gemeistert, auch wenn sie manchmal Probleme einfach umschifft hat, damit sie sich nicht damit konfrontieren muss. Dennoch hat sie irgendwann alles in die Hand genommen und wer ihre Geschichte gelesen hat, wird am Ende erstaunt sein, was aus dieser Frau geworden ist. Dieses Buch vermittelt ein Gefühl davon, dass man alles schaffen kann. Liz Murray hat eine wichtige Erkenntnis getroffen: Das Leben bekommt die Bedeutung, die man ihm gibt. Das ist nur eine ihrer Erkenntnisse, die sie in ihrem Buch preisgibt -und sie sind alle so wahr. Das Buch liest sich wie ein Roman, vielleicht aus deshalb, weil es einem zwischndurch so abwegig vorkommt, dass ein Mensch so viel Leid in so jungen Jahren ertragen musste. Ich bin ja so extrem glücklich, dass ich dieses Buch gewonnen habe, denn ich weiß nicht, ob ich dieses Buch von alleine entdeckt und gekauft hätte, da ich eigentlich kein Leser von Biographien bin. Mit diesem Buch kann man aber nichts falsch machen, es ist einfach unbeschreiblich toll. Es macht einem selbst Mut und in zwicklichen Situationen der Autoin fiebert man mit. Leider wusste ich aufgrund des Autoren-Portraits schon ein paar Dinge ihres Lebens, aber sie haben mir keinen Abbruch an der Leselust beschert. Ich wollte wissen, wie Liz Murray es schafft, von ganz unten sich nach ganz weit oben zu arbeiten. Insgesamt ist es eine extrem faszinierende Geschichte, die ich jedem empfehlen kann. Liz Murrays Leben lässt uns erkennen, was wir haben und gleichzeitig zeigt sie uns, was wir alles erreichen können. Ich hätte sehr gerne die Motivation, die Liz Murray erreicht hat, schon ihre Worte in ihrem Buch sind unheimlich motivierend und mutmachend! Dieses Buch sollte man lesen!

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    Weeklywonderworld

    Weeklywonderworld

    27. December 2011 um 14:17
  • Hilfe, habe 1800 Bücher, die ein neues Zuhause suchen.

    IngridSchmitz

    IngridSchmitz

    Habe 900 Bücher von meiner Schwiegermutter geerbt und keinen Platz mehr in meinen Bücherschränken. Es handelt sich um antiquarische, aber auch neuzeitliche Bücher - Weltliteratur, Bücher, die im 2. Weltkrieg gedruckt und veröffentlicht worden sind, Schmuckbandreihen berühmter Schriftsteller, alles über die Habsburger und die Zarenfamilie, Königshäuser, Diana, Biographien über Künstler, Politiker, Filmstars, aber auch Schicksalsromane, Frauenromane, historische Romane, Bildbände, Sachbücher, Gesundheitsbücher, alles gut bis sehr gut erhalten, viele Bücher ungelesen. Außerdem sind zirka 300 hochwertige Kochbücher darunter. Ich möchte die Bücher nur zusammen abgeben für einen Festpreis von 380 Euro. Abzuholen in Krefeld. Eventuell können die Bücher auch gegen Aufpreis gebracht werden. (Umkreis 30km).

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  • Rezension zu "Als der Tag begann" von Liz Murray

    Als der Tag begann
    walli007

    walli007

    13. August 2011 um 08:44

    Wahre Geschichten Die Autorin schildert ihre Kindheit und Jugend. Und sie hat es wahrlich nicht leicht. Ihre Eltern sind drogenabhängige Sozialhilfe-Empfänger. Und so muss die kleine Liz schon früh Verantwortung übernehmen, obwohl sich die Eltern trotz ihrer Lebensweise noch bemühen sich einigermaßen um Liz und ihre ältere Schwester zu kümmern. Dabei hat Liz auch noch das Pech von ihrer Schwester ziemlich mies getriezt zu werden. Als ihre Eltern sich trennen eine Weile nachdem Liz´ Mutter an AIDS erkrankt ist, kommt Liz ins Heim. Und dies ist genau die Stelle bis zu der ich gelesen habe. Ich muss dazu sagen, dass ich wahre Geschichten nicht so besonders gerne lese. Doch als ich dieses Buch in der Bibliothek sah, erinnerte ich mich an die Leseprobe und dachte, probier´s mal aus. Doch mein Geschmack hat sich nicht geändert. Wahre Geschichten sind einfach nichts für mich. Die Zeilen der Autorin kamen mir wie ein Zeitungsbericht vor, den ich in stark gekürzter Form in der Zeitung wohl auch gelesen hätte. Gedacht hätte, oh, wie schrecklich, toll, dass sie es geschafft hat zu entkommen und dann hätte ich den Artikel wahrscheinlich wieder vergessen. Doch ein ganzes Buch, nein, die Beschreibung kam mir sehr distanziert vor, eine Aneinanderreihung der Ereignisse mal schlimm mal schlimmer. Doch leider hat es mich in keinster Weise ergriffen. Und ich begann immer flüchtiger zu lesen, fast nur noch zu blättern. Natürlich hätte ich das Buch so auch durch kriegen können, aber selbst das erschien mir eine Verschwendung der Zeit. Wobei ich nochmal betonen möchte, ich finde es sehr bewundernswert, dass die Autorin der Welt , in die sie hineingeboren wurde entfliehen konnte und etwas aus ihrem Leben machte. Ebenso bewundere ich, dass sie den Mut hatte, ihre Geschichte aufzuschreiben. Allein, ich lese lieber Romane, die mich verzaubern und in fremde Welten entführen und nicht in die raue Wirklichkeit.

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