Liz Nugent

 4.4 Sterne bei 17 Bewertungen

Alle Bücher von Liz Nugent

Liz NugentDie Sünden meiner Väter
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Die Sünden meiner Väter
Die Sünden meiner Väter
 (16)
Erschienen am 16.04.2015
Liz NugentLying in Wait by Liz Nugent (2016-07-14)
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Lying in Wait by Liz Nugent (2016-07-14)
Lying in Wait by Liz Nugent (2016-07-14)
 (1)
Erschienen am 01.01.1828
Liz NugentSkin Deep
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Skin Deep
Skin Deep
 (0)
Erschienen am 05.04.2018

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secretworldofbookss avatar

Rezension zu "Die Sünden meiner Väter" von Liz Nugent

Rezension "Die Sünden meiner Väter" von Liz Nugent
secretworldofbooksvor einem Jahr


Deckblatt:


Oliver Ryan führt das scheinbar perfekte Leben. Seine Kinderbücher begeistern Fans auf der ganzen Welt, seine zahlreichen Bekannten schätzen ihn als faszinierenden Gesprächspartner, zusammen mit seiner treu ergebenen Ehefrau führt er ein geruhsames Leben in einem teuren Dubliner Vorort. Doch eines Abends kehrt er nach Hause zurück und prügelt seine Frau ins Koma. Denn Oliver hat viele Geheimnisse – und keinerlei Skrupel, wenn es darauf ankommt, sie alle zu verteidigen. Koste es, was es wolle ...





Inhalt:

Ich muß gestehen das ich so einen Roman von dieser Art so noch nie gelesen habe. Somit fand ich mich mit der Situation, dass jede mitwirkende Person seine Sicht der Dinge in der Ich-Form erzählt, schwer zurecht.
Liz Nugent schaffte es aber, dies so spannend umzusetzen, das ich einfach weiter lesen musste. Die Neugier war halt doch sehr groß. Die Handlung fand ich persönlich schockierend. Und wenn ich so über das Buch nachdenke, beunruhigt es mich sehr. Es lässt mich nicht mehr los, aber auf traurige Weise.

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Cambridges avatar

Rezension zu "Lying in Wait by Liz Nugent (2016-07-14)" von Liz Nugent

Abwärtsspirale
Cambridgevor 2 Jahren

„My husband did not mean to kill Annie Doyle, but the lying tramp deserved it.“

Mit diesem Satz beginnt das Buch und gesagt wird er von Lydia Fitzsimmons. Und mit der sollte man es sich nicht verderben. Denn Lydia, die zarte und behütete Ehefrau eines angesehenen Richters, Mutter eines kleinen Sohnes, ist eine Psychopathin.

Lydia kommt aus gutem Hause. Es gab immer Geld und sie wurde dazu erzogen, Ehefrau und Mutter zu sein. Das war sie bisher auch, obwohl sie nur einen Sohn, Laurence, bekommen konnte. Ihr Ehemann, Andrew, ist ein angesehener Richter, aber hat alles Geld durch einen veruntreuenden Verwalter verloren hat. Nun haben sie plötzlich Geldsorgen. Dann lassen sie sich auf einen ziemlich blöden Handel mit Annie ein. Doch Annie nimmt ihr Geld, hält den Handle nicht ein und will sie erpressen. Andrew wird zornig und würgt Annie, doch den finalen Schlag verpasst ihr Lydia, die nicht mit ansehen kann, dass Andrew nur so halbherzig einschreitet. Lydia hat auch die Idee, Annie im Garten zu vergraben und alles zu vertuschen. Schließlich haben sie einen Sohn an den sie denken müssen. Was soll aus ihm werden, wenn sie ins Gefängnis müssen. Aber Andrew wird von Schuldgefühlen und Ängsten geplagt. Er verfällt gesundheitlich innerhalb kurzer Zeit und stirbt. Lucy bleibt ratlos zurück. Es hat sich immer jemand um sie gekümmert und nun ist sie alleine. Aber Laurence übernimmt schon bald die Rolle ihres Beschützers. Das gefällt ihr und so möchte sie es auch haben, für alle Zeiten. Und sie ist bereit, dafür alles zu tun.

Lydia ist narzisstisch, manipulativ und psychopathisch. Alles was sie tut erklärt sie damit, es für ihren Sohn zu tun, aus mütterlicher Fürsorge. Das redet sie sich selber ein. Dabei ist es purer Egoismus. Dass Laurence später als erwachsener Mann halbwegs normal geblieben ist, ist ein Wunder. Natürlich ist er Lydias wahrer Natur blind gegenüber, denn sie kann ihre wirklichen Absichten gut verbergen. Sie macht ihre kleinen manipulativen Spielchen lieber heimlich und hinter seinem Rücken. Es ist sehr einfach, Lydia zu hassen. Auch Laurence ist zuweilen sehr anstrengend, denn er will es allen Recht machen und er ist den Ideen seiner Mutter gegenüber sehr nachgiebig. Karen, Annies Schwester, ist die dritte Erzählfigur. Ihr Verlust der Schwester und der Kampf um ihre Unabhängigkeit als junge Frau im Irland der 80er Jahre sind sehr greifbar.

„Lying in Wait“ ist ein düsterer psychologischer Thriller mit schwierigen Charakteren und einer tragischen Geschichte. Es handelt von obsessiver Mutterliebe aber auch von einer empathielosen Psychopatin, die aus ihrer kontrollierten Bahn geworfen wird. Annies Tod setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die in eine Abwärtsspirale führen, aus die weder Laurence noch Karen entfliehen können. Das ist durchaus gut erzählt und auch spannend, auch wenn der Schreibstil etwas distanziert bleibt.

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antjemues avatar

Rezension zu "Die Sünden meiner Väter" von Liz Nugent

Das Kartenhaus des Oliver Ryan
antjemuevor 5 Jahren

Als ich dieses äußerlich so unscheinbare Buch bei Amazon Vine entdeckte, war ich mir anfangs nicht sicher, ob ich es denn wirklich lesen möchte. Irgendwie reizte mich zwar die Kurzbeschreibung, so richtig in mein Beuteschema passte es aber nicht. Letztendlich siegten dann doch meine Neugier und meine Büchersucht. Nun habe ich diesen Roman ausgelesen und bin stark beeindruckt.

Die irische Autorin Liz Nugent

gibt mit „Die Sünden meiner Väter“ ihr Romandebüt. Im Netz konnte ich wenig über sie finden. Auf der Umschlagseite des Buches konnte ich lesen, dass die in Dublin geborene und aufgewachsene Autorin in diversen Theaterproduktionen mitarbeitete und als Autorin für verschiedene irische Radio- und Fernsehsender tätig war. Heute hat sie eine leitende Position im Drehbuch-Team von Irlands erfolgreichster Daily Soap „Fair City“ inne.

Die Sünden meiner Väter

Oliver Ryan war ein international erfolgreicher Kinderbuchautor. Er führte bislang ein gutsituiertes Leben und ist seit vielen Jahren mit der eher unscheinbaren Kinderbuchillustratorin Alice verheiratet. Diese liegt nun im Koma. Sie wurde von ihrem Mann Oliver auf brutalste Art- und Weise zusammengeschlagen und wird wahrscheinlich nie wieder aufwachen. Im Vorfeld gab es nie Hinweise auf häusliche Gewalt. Wie konnte es zu diesem Ausbruch kommen?

Ein Leben voller Schuld und Lügen

Die Autorin lässt verschiedene Protagonisten – den Täter Oliver selbst und diverse Wegbegleiter aus ca. 4 Jahrzehnten - in der ersten Person eine Geschichte erzählen, die anhand vieler Rückblicke ständig voran schreitet, überraschend-schockierende Erkenntnisse bereit hält und sich nach und nach zu einem Gesamtbild über den bisher für die Außenwelt so unbescholtenen Täter formt.

Dabei spielt sie gekonnt mit den verschiedenen Sichtweisen und Wahrnehmungen ihrer Protagonisten. Das gelingt ihr so wertfrei, dass ich immer das Gefühl hatte, als Leserin meine eigenen Schlüsse ziehen zu können und nichts auf diktiert zu bekommen. Dass meine eigenen Schlüsse dann mit den „ungesagten“ Gedankengängen der Autorin doch irgendwie übereinstimmten, zeigten oft die folgenden Ereignisse.

Obwohl ich immer wieder der Meinung bin, dass ein Mensch, auch wenn er eine schwere Kindheit durchlebt hat, nicht automatisch zum Täter werden muss, konnte ich in diesem Roman den Lebensweg und die Handlungsweisen des Täters doch irgendwie nachvollziehen. Er war mir dabei keinesfalls sympathisch, aber das war auch nicht nötig. Viel wichtiger für mich waren hier die Glaubwürdigkeit und Stimmigkeit der Geschichte, die bei mir noch immer nachhallt. Damit hat sie mich beeindruckt und gefesselt. Von dieser Autorin möchte ich gern mehr.

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