Liz Nugent Lying in Wait by Liz Nugent (2016-07-14)

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Inhaltsangabe zu „Lying in Wait by Liz Nugent (2016-07-14)“ von Liz Nugent

Düsterer Psychothriller über eine obsessive Mutter-Sohn Beziehung und einen Mord an einer jungen Frau

— Cambridge
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    Lying in Wait by Liz Nugent (2016-07-14)

    Cambridge

    27. December 2016 um 20:43

    „My husband did not mean to kill Annie Doyle, but the lying tramp deserved it.“Mit diesem Satz beginnt das Buch und gesagt wird er von Lydia Fitzsimmons. Und mit der sollte man es sich nicht verderben. Denn Lydia, die zarte und behütete Ehefrau eines angesehenen Richters, Mutter eines kleinen Sohnes, ist eine Psychopathin.Lydia kommt aus gutem Hause. Es gab immer Geld und sie wurde dazu erzogen, Ehefrau und Mutter zu sein. Das war sie bisher auch, obwohl sie nur einen Sohn, Laurence, bekommen konnte. Ihr Ehemann, Andrew, ist ein angesehener Richter, aber hat alles Geld durch einen veruntreuenden Verwalter verloren hat. Nun haben sie plötzlich Geldsorgen. Dann lassen sie sich auf einen ziemlich blöden Handel mit Annie ein. Doch Annie nimmt ihr Geld, hält den Handle nicht ein und will sie erpressen. Andrew wird zornig und würgt Annie, doch den finalen Schlag verpasst ihr Lydia, die nicht mit ansehen kann, dass Andrew nur so halbherzig einschreitet. Lydia hat auch die Idee, Annie im Garten zu vergraben und alles zu vertuschen. Schließlich haben sie einen Sohn an den sie denken müssen. Was soll aus ihm werden, wenn sie ins Gefängnis müssen. Aber Andrew wird von Schuldgefühlen und Ängsten geplagt. Er verfällt gesundheitlich innerhalb kurzer Zeit und stirbt. Lucy bleibt ratlos zurück. Es hat sich immer jemand um sie gekümmert und nun ist sie alleine. Aber Laurence übernimmt schon bald die Rolle ihres Beschützers. Das gefällt ihr und so möchte sie es auch haben, für alle Zeiten. Und sie ist bereit, dafür alles zu tun.Lydia ist narzisstisch, manipulativ und psychopathisch. Alles was sie tut erklärt sie damit, es für ihren Sohn zu tun, aus mütterlicher Fürsorge. Das redet sie sich selber ein. Dabei ist es purer Egoismus. Dass Laurence später als erwachsener Mann halbwegs normal geblieben ist, ist ein Wunder. Natürlich ist er Lydias wahrer Natur blind gegenüber, denn sie kann ihre wirklichen Absichten gut verbergen. Sie macht ihre kleinen manipulativen Spielchen lieber heimlich und hinter seinem Rücken. Es ist sehr einfach, Lydia zu hassen. Auch Laurence ist zuweilen sehr anstrengend, denn er will es allen Recht machen und er ist den Ideen seiner Mutter gegenüber sehr nachgiebig. Karen, Annies Schwester, ist die dritte Erzählfigur. Ihr Verlust der Schwester und der Kampf um ihre Unabhängigkeit als junge Frau im Irland der 80er Jahre sind sehr greifbar.„Lying in Wait“ ist ein düsterer psychologischer Thriller mit schwierigen Charakteren und einer tragischen Geschichte. Es handelt von obsessiver Mutterliebe aber auch von einer empathielosen Psychopatin, die aus ihrer kontrollierten Bahn geworfen wird. Annies Tod setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die in eine Abwärtsspirale führen, aus die weder Laurence noch Karen entfliehen können. Das ist durchaus gut erzählt und auch spannend, auch wenn der Schreibstil etwas distanziert bleibt.

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