Liz Trenow Das Haus der Seidenblüten

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 6 Rezensionen
(1)
(1)
(3)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Haus der Seidenblüten“ von Liz Trenow

Eine talentierte junge Frau, ein einzigartiger Seidenstoff und eine geheime Liebe in dramatischen Zeiten
England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen.

Historischer Ausflug in die Welt der Seidenweberei im London des Jahres 1760 - lesenswert, aber nicht so stark wie die zwei Vorgänger 3,5*

— SigiLovesBooks

Reizend....

— Bjjordison

Leider etwas zu langweilig ...

— MissNorge

Stöbern in Historische Romane

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

Der Text liest sich flüssig und leicht und angenehm, besonders wenn man an einem sonnigen Tag an einem schattigen Plätzchen im Garten liegt,

Grinti

Die Arznei der Könige

Ein lesenswerter Roman, der mich überzeugen konnte

milkysilvermoon

Träume aus Silber

Die Geschichte um die jüdische Familie Blumenthal geht weiter!!

Die-Rezensentin

Die Liebenden von Siena

Jahreshighlight!!

beate_n1987

Fortunas Rache

Toller Krimi im Römischen Reich mit einer interessanten, charismatischen Hauptfigur.

Irve

Die Braut von Bärenfels

Sehr gelungener gut recherchierter detailreicher historischer Roman, nicht verklärt wie so oft.

Rajet

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Klappentext versprach mehr Aufregung

    Das Haus der Seidenblüten

    jenny_wen

    17. May 2018 um 19:57

    Anna Butterfield ist bei ihrem Vater in Suffolk aufgewachsen. Als die Mutter verstarb, führte Anna den Haushalt und kümmerte sich um ihren Vater und ihre Schwester. Doch der Vater war der Ansicht, dass die Tochter angemessen verheiratet werden sollte und schickt sie zu ihrem Onkel nach London. Ihr Leben dort ändert sich von Grund auf. War sie es gewohnt, daheim überall hinzugehen, ist es ihr in London untersagt.  Ich hätte mir gewünscht, wenn etwas mehr Pep in der Geschichte gewesen wäre. So war es für mich, als würde ich eine nette Geschichte lesen, mehr aber auch nicht. Es tut mir zwar wahnsinnig leid, denn es steckt sehr viel Herzblut in einer solchen Geschichte drin, aber ich konnte so überhaupt keinen Bezug zu Anna aufbauen. Sie wirkte auf mich oberflächlich, eigentlich fast genauso, wie ihre Tante und ihre Cousine direkt rüber kamen.  Genauso irritierte mich der Titel "Das Haus der Seidenblüten". Wenn man das Buch liest, weiß man, wieso das so heißt, aber im Original heißt es "The Silk Weaver" also "Der Seidenweber" und das hätte viel besser gepasst.  Ich hätte mir mehr von Anna gewünscht, das sie sich noch mehr mit dem Weben auseinander setzt, etc. Aber ich möchte gar nicht zu viel dazu schreiben. Mein Fazit: Leider nahm mich das Buch so gar nicht gefangen, die Personen waren für mich alle samt so ziemlich oberflächlich gehalten, was ich sehr schade fand. Mehr als 2 Sterne kann ich nicht geben, dafür fehlte mir einfach viel zu viel. Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dieses hatte überhaupt keinen Einfluss auf meine Bewertung.

    Mehr
  • [Rezension] „Das Haus der Seidenblüten“ von Liz Trenow

    Das Haus der Seidenblüten

    Lesefeuer

    05. May 2018 um 22:21

    „Das Haus der Seidenblüten“ ist ein Roman von Liz Trenow und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen.Meine Meinung:Ich habe ja vor einiger Zeit meine Leidenschaft für historischer Romane entdeckt und wollte dieses Buch somit sehr gerne lesen. Auch das Cover gefällt mir wirklich gut. Man muss sagen, dass wirklich viel Geschichtliches im Buch zu finden ist, aber gut integriert. Ich gehe davon aus, dass es gut recherchiert ist, für mich klang das alles wirklich flüssig. Man merkt auch, dass die Autorin selbst aus einer Seidenweberfamilie kommt. Die Länge der Kapitel sind völlig ok und man liest immer abwechselnd aus der Sicht von Anna und Henri. Annas Kapitel beginnen mit Auszügen aus „Über die Umgangsformen der feinen Dame“ und Henris Kapitel beginnen stets mit Auszügen aus „Handbuch für Lehrjungen und Gesellen oder wie man zu Ansehen und Reichtum gelangt“. Stil und Geschichte haben mir im Grunde gut gefallen, die Liebesgeschichte ist ein wesentlicher Teil und baut sich langsam auf, aber irgendwie wird es auch nie richtig prickelnd oder richtig dolle spannend. Ich musste mich zwar nicht langweilen aber langwierig war es dennoch teilweise. Alles in Allem ein netter historischer Roman. Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete.Fazit: 3 Sterne. Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

    Mehr
  • Der Seidenweber

    Das Haus der Seidenblüten

    SigiLovesBooks

    25. April 2018 um 17:44

    Der 3. historische Roman von Liz Trenow "Das Haus der Seidenblüten" (Originaltitel "The Silk Weaver") erschien 2018 als im blanvalet-Verlag. England, 1760: "Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen." (Quelle: Buchrückentext) Meine Meinung: In der Zeit der Aufklärung begegnen sich die 18jährige Pfarrerstochter Anna Butterfield und Henri Vendome, der seine 7jährige Lehre bei dem hochgeachteten Meisterweber Monsieur Lavalle fast beendet hat und das künstlerische Zeichentalent von Anna entdeckt: Die beiden verlieben sich ineinander, obgleich sie aus verschiedenen Standesschichten kommen und eine gemeinsame Zukunft perspektivlos scheint. Anna lebt im Hause ihres Onkels, einem Tuchhändler, und ihrer Tante Sarah, deren größter Wunsch der gesellschaftliche Aufstieg ist. Die Nichte erlebt London, aus Suffolk kommend, wo sie inmitten der prächtigen Natur im Pfarrhaus aufwuchs, als eine Metropole mit solch pulsierendem Leben, das sie zuvor nicht kannte. Jedoch fühlt sie sich eingesperrt und einsam, da der Standesdünkel ihrer Tante, die sich eine gute Partie für sie wünscht, jede Eigeninitiative, das Haus zu verlassen, zum Scheitern verurteilt. Doch Anna findet einen Weg und verlässt mit Korb, Papier und Zeichenstiften das Haus des Onkels... Der Roman ist flüssig und leicht zu lesen. Liz Trenow gelingt es, eine Atmosphäre des Londons aus dem Jahre 1760 zu schaffen, die mir sehr gut gefallen hat, da sie alles gewohnt bildhaft und detailreich schildert. Jedem Kapitel geht ein Auszug eines Buches über die "Umgangsformen der feinen Dame" (Anna) bzw. ein Auszug des "Handbuch für Lehrjungen und Gesellen oder Wie man zu Reichtum und Ansehen kommt" (Henri) voraus; diese sind zwar mitunter amüsant zu lesen, hätten jedoch m.E. auch weggelassen werden können. Schön und sehr passend fand ich die französischen Dialog-"Einsprengsel", da die zugewanderten Hugenotten natürlich ihre Muttersprache sprachen - und es gab sehr viele französische Seidenweber anno 1760 in London! Es geht um die Themen Einwanderung, Henri ist als verfolgter Hugenotte mit seiner Mutter aus Frankreich geflohen und diese sehr bedrohte Minderheit der Calvinisten fand in England anfangs eine Willkommenskultur vor, die jedoch abnahm, je mehr weitere Wellen von Einwanderern damals ins Land kamen. Diese politischen bzw. religiösen Bezüge und die Not der Hugenotten hat Liz Trenow sehr gut anhand der Familie Vendome beschrieben. Hauptsächlich geht es jedoch - neben der Liebesgeschichte zwischen Anna und Henri, die sehr anrührend und romantisch erscheint - um das Handwerk der Weber, um ihre Arbeitswelt und die schlechte Entlohnung, die sie erfuhren und die zu Aufständen führte, die teils gewaltsam waren. Die Informationen über die Seidenweberei fand ich äußerst interessant, da es hier um die Übertragung der Skizzen Annas auf die textile Webfläche auf Henris Webstuhl ging: Ein Botaniker und ein bekannter Maler, der vor allem für seine naturnahen Werke geachtet war, und deren Bekanntschaft Anna im Roman machen kann, fließen ebenfalls in den Roman ein und geben ihm damit eine kreativ-künstlerische Note. Manches fand ich sehr informativ, manches inspirierend, jedoch konnte mich dieser Roman nicht ganz so mitreißen wie seine beiden Vorgänger. Die Figurenzeichnung sowohl der beiden Hauptprotagonisten Anna und Henri als auch der Schneiderin Charlotte, Meister Lavalle, dem Cousin William u.a. ist jedoch sehr gelungen und die jeweiligen Charaktere sind feingezeichnet. Besonders der eigenwillige Charakter von Anna, die sich über die vorherrschenden Standesdünkel hinwegsetzte, war mir sehr sympathisch. Die Anmerkungen der Autorin zur Romanidee, eine Zeittafel und literarische Quellen des gutrecherchierten Romans runden den Roman ab. Fazit: Wer sich in die Zeit der Aufklärung ins London des 18. Jahrhunderts, in eine Tuchhändler- und in die Seidenwebergilde begeben möchte, einen sehr informativen und unterhaltsamen Roman lesen möchte, in dem es natürlich um Liebe, aber vorrangig um Kunst, Naturmotive, Mode, edle Stoffe, das Handwerk des Webers geht, ist hier gut beraten, zuzugreifen. Ich fühlte mich gut unterhalten, habe selbst einen Bezug zum Weben und kann den neuen Roman von Liz Trenow weiterempfehlen. 4* und 85° auf der Histo-Couch erhält er von mir.

    Mehr
  • Reizend....

    Das Haus der Seidenblüten

    Bjjordison

    24. April 2018 um 20:28

    “Das Haus der Seidenblüten” ist mein erstes Buch der Autorin und ich kann euch sagen, dass es mir eigentlich recht gut gefallen hat. Man landet als Leser im Jahr 1760 und wir dürfen Anna kennenlernen, die zu ihren Verwandten nach London reist, da sie sich verpflichtet füllt einen reichen Gemahl zu finden. Allerdings kommt es nicht so ganz, wie erwartet. Persönlich fand ich die Geschichte um Anna sehr interessant, denn es wirklich spannend zu erfahren, ob es mit Anna und Henri klappen würde. Die Autorin hat nämlich so einige Wendungen in der Handlung eingebaut, sodass ich jetzt nicht so ganz wusste, ob die beiden zusammenkommen werden oder nicht. Zusätzlich zu dieser Liebesgeschichte präsentiert uns die Autorin noch einiges aus dem Bereich der Weber, was ich auch recht unterhaltsam fand, denn ich wollte unbedingt erfahren, ob die Proteste funktionieren oder eben nicht. Was ich noch kurz bemerken möchte ist, dass es eigentlich keinen großen Höhepunkt in dem Buch gab, was jetzt aber nicht grob gestört hat. Das Setting hat mir gut gefallen, denn gerade die Beschreibungen um die Weber und die Tuchhändler fand ich wirklich sehr genau und detailliert beschrieben, sodass alles sehr realistisch auf mich gewirkt hat. Hier merkt man, finde ich, dass alles sehr gut recherchiert wurde. Natürlich wurden auch die Erwartungen an dieses Zeitalter erfüllt, von wegen, dass man nicht mit jemandem aus einer anderen Gesellschaftsklasse reden sollte und ähnliches. Das Highlight der Geschichte ist sicher Anna. Sie war mir sowas von sympathisch und sie wirkte so nett, aber zugleich hatte ich auch das Gefühl, dass sie eine starke Persönlichkeit ist. Auch hat es mir gefallen, wie selbstlos sie ist und sie bereit war, sich für ihre Familie zu “opfern”. Wirklich eine tolle Person. Die Schreibweise der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich fand diese war sehr leicht und flüssig und das Buch hat sich so sehr gut lesen lassen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt, was recht spannend ist, denn man bekommt so sehr viele Eindrücke über das Leben in den jeweiligen Gesellschaften. Ich würde die Schreibweise auch als anschaulich beschreiben, denn alles war sehr genau und gut vorstellbar dargestellt. Einfach reizend. Übrigens gibt es bei jedem neuen Kapitel Ausschnitte aus dem Buch der Erziehung für gute Töchter. Da waren hier auch recht unterhaltsame Ausschnitte dabei. Das Cover ist sehr ansprechend und ich finde es toll. Ein echter Hingucker. Sehr passend zur Handlung.   Zur Autorin: Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete Hier gibt es noch mehr Infos zur Autorin: Liz Trenow , Twitter   Fazit: 5 von 5 Sterne. Toller historischer Roman. Kann ich euch definitiv weiterempfehlen.

    Mehr
  • Angenehme Lektüre, die aber spannender hätte sein können

    Das Haus der Seidenblüten

    Jisbon

    21. April 2018 um 05:53

    In "Das Haus der Seidenblüten" geht es um Anna Butterfield, die vom Land in die Stadt zieht und plötzlich mit dem gesellschaftlichen Druck und den Erwartungen ihrer gesellschaftlich gut gestellten Familie klar kommen muss, was ihr aus verschiedenen Gründen schwer fällt. Sie hat Heimweh, will eigentlich nicht nur aus Pflichtgefühl heiraten und liebt es, die Natur zu zeichnen, was sie in der Stadt nicht kann. Dazu kommt, dass sie Gefühle für den französischen Seidenweber Henri entwickelt hat und ihre Verbindung ganz und gar unstandesgemäß wäre... Die Liebesgeschichte spielt eine ziemlich große Rolle, weshalb es mir gefallen hat, dass man nicht nur erfahren hat, was in Anna vor geht, sondern auch Einblicke in Henris Gedanken- und Gefühlswelt bekommen hat. Er hat teilweise eine ganz andere Sicht der Dinge als sie und ist als wenig privilegierter Ausländer, noch dazu ein verhasster Franzose, in einer Position, in der er viel über die Missstände und Probleme des Geschäftes mitbekommt. Die Schwierigkeiten, denen er in seinem Leben begegnet ist, waren eindringlich dargestellt. Da sein bester Freund in die Bold Defiance verwickelt ist, bekommt man viel von den Aufständen und den Bemühungen um angepasste Löhne mit. Besonders interessant ist hierbei natürlich, dass Annas wohlhabender Onkel als Händler auf der anderen Seite des Konflikts steht und man so ein recht umfassendes Bild der Lage bekommt. Der Fokus liegt auf Anna, die hin und her gerissen ist zwischen Pflichtgefühl und dem Wunsch, zu zeichnen und einen Mann zu finden, den sie wirklich lieben kann. Die Einblicke in das Leben einer feinen jungen Dame waren auf jeden Fall interessant und es war faszinierend, mehr über die Mode des 18. Jahrhunderts und die Seidenweberei zu erfahren. Zudem waren die Figuren sympathisch und sie haben sich gut in die damalige Zeit eingefügt. Dem Buch fehlte meiner Meinung nach aber die Spannung; es gibt ein paar Momente, die für die Charaktere tragisch sind und bei denen man um sie bangen sollte, doch die Geschichte konnte mich nicht richtig mitreißen und emotional berühren, was ich schade fand. So war es zwar eine angenehme Lektüre, die mich gut unterhalten, aber nicht gefesselt hat. Ich war auch der Ansicht, dass sich alles etwas zu bequem fügte, obwohl ich das Ende an sich mochte und schön fand. Deshalb gibt es von mir 3,5/5 Sternen.

    Mehr
  • Etwas zu langweilig

    Das Haus der Seidenblüten

    MissNorge

    14. April 2018 um 11:37

    Kurz zur Geschichte(lt. Verlagsseite)England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen. Meine MeinungDie beiden Vorgänger-Romane "Die vergessenen Worte" und "Das Kastanienhaus" haben mir super gut gefallen, doch leider ist "Das Haus der Seidenblüten" einer der schwächeren Romane der Autorin. In den anderen Büchern hatte ich das Gefühl, das die Hauptpersonen, junge, starke Frauen, mir ein bisschen näher gekommen sind als in dem neuesten Werk. Zwar sind alle Protagonisten gut ausgearbeitet, aber ich fand keinen richtigen Draht zu Anna Butterfield, die aus einem kleinen Dorf in Suffolk in das große und laute London zur Tante geschickt wird, um das Leben und vor allem einen reichen Mann kennenzulernen. Mehr Dramatik, Romantik und Elan hätte dieser Geschichte gut getan, denn ich hatte ab und an das Gefühl kurz davor zu sein, mich zu langweilen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks